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Die EU vor Ort in Dortmund: „Europe Direct-Zentrum“ startet mit Social Media-Videoreihe in die Europawoche 2021

Das „Europe Direct Zentrum“ in der Auslandsgesellschaft: Joris Duffner (Leiter, Europe Direct Dortmund) mit Geschäftsführer Marc Frese (re.) und Präsident Klaus Wegener (li.) von der Auslandsgesellschaft.

In 48 deutschen Städten und Regionen sind am 1. Mai die neuen „Europe Direct“-Zentren an den Start gegangen. Eines davon in Dortmund: Bis Dezember 2025 – und zum dritten Mal in Folge – ist somit „Europe Direct“ in der Auslandsgesellschaft beheimatet. Das Zentrum ist Teil der neuen Generation von Informations- und Aktionsbüros der Europäischen Union. Gleich zur Europawoche (1. bis 9. Mai 2021) gibt es kreative Aktionen auf facebook, twitter und instagram (Links im Anhang des Artikels).

„Europe Direct-Zentrum“ als Anlaufpunkt für Dortmunder Zivilgesellschaft

Sitz des Zentrums: die Auslandsgesellschaft auf der Nordseite des Hauptbahnhofs.

„Ich freue mich, dass das Europe Direct (ED) Dortmund weiterhin zentrale Anlaufstelle rund um Europa ist. In der Auslandsgesellschaft.de e.V. ist es dort angesiedelt, wo internationaler Austausch und Völkerverständigung bereits seit über 70 Jahren gelebt werden“, freut sich Klaus Wegener, Präsident der Auslandsgesellschaft.de e.V.  ___STEADY_PAYWALL___

Die Auslandsgsellschaft hatte sich im vergangenen Jahr um die Fortsetzung der EU-Förderung für das bereits seit 2013 bestehende Zentrum beworben. „Als Teil der neuen Generation von Europe Direct Zentren, die am 1. Mai startet, erhalten wir die Förderung bis 2025“, erklärt Geschäftsführer Marc Frese. „Das versetzt uns in die Situation, unsere vielfältige Arbeit rund um Europa in der Auslandsgesellschaft langfristig gut aufzustellen.“

Im „Europe Direct-Zentrum“ in Dortmund erhalten Bürgerinnen und Bürger unter anderem praktische Informationen zu ihren Rechten in der Europäischen Union und können über europapolitische Themen mitdiskutieren. Außerdem bietet das „ED Dortmund“ eine breite Auswahl an Publikationen, Planspielen und andere Aktivitäten im Bildungsbereich an.

Online-Veranstaltungen für Schulen; Reihe für Konferenz zur Zukunft Europas geplant

Joris Duffner ist Leiter des „Europe Direct-Zentrums“. Fotos (3): Auslandsgesellschaft

„Bildungsarbeit ist neben regelmäßigen Diskussionsveranstaltungen sicherlich eines der Markenzeichen des Europe Direct Zentrums hier in Dortmund“, bekräftigt Joris Duffner, Leiter des Zentrums. „In den kommenden Jahren wollen wir uns noch breiter aufstellen und noch stärker erster Anlaufpunkt für alle europa-engagierten Vereine, Verbände und Institutionen in Dortmund und Umgebung werden.“ 

Auch das „Europe Direct Dortmund“ musste seine Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie komplett auf Online-Formate umstellen. „Natürlich funktionieren einige Formate besser vor Ort und wir können momentan nicht die ganze Bandbreite unserer Angebote durchführen“, erläutert Duffner. „Wir bieten jedoch seit einigen Monaten Bildungsveranstaltungen sowie regelmäßige Diskussionsrunden und Vorträge als Videokonferenz an.“ 

Mit Erfolg: Schulen aus Dortmund und Umgebung können beispielsweise die „Zukunftswerkstatt zur EU“ für ihre Schulklassen buchen und gemeinsam mit dem Europe Direct komplett online durchführen. „Ganz aktuell planen wir zudem, eine Online-Veranstaltungsreihe anlässlich der Konferenz zur Zukunft Europas, die verschiedene Themen aufnimmt. Alle Dortmunderinnen und Dortmunder erhalten so eine einfache Möglichkeit, daran teilzunehmen“, freut sich der Leiter des Europe Direct Dortmund.

Social Media-Videoreihe und buntes Blumenbeet: Kreative Aktionen zur Europawoche

In der laufenden Europawoche vom 1. bis 9. Mai hat das Europe Direct Dortmund gemeinsam mit dem Büro für Internationale Beziehungen der Stadt Dortmund eine Videoreihe auf Social Media geplant, in der verschiedene Stimmen aus der Dortmunder Stadtgesellschaft zu Wort kommen werden.

„Diese werden von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit Europa berichten und verraten, was Dortmund als europäische Stadt auszeichnet“, erklärt Duffner und betont: „Die Stimmen sind dabei so vielfältig wie unsere Stadt Dortmund!“ Darüber hinaus haben die Auszubildenden des Grünflächenamts noch etwas ganz Besonderes vor. In der Nähe des Stadthauses Dortmund wird ein Blumenbeet mit dem gepflanzten Schriftzug „DO for EU” für jeden deutlich machen, dass sich Dortmund als europäische Stadt präsentiert. 

 

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Weitere Informationen:

Träger der deutschlandweit 48 Europe Direct Zentren sind einerseits Kommunen, Länder, private Einrichtungen mit einem öffentlichen Auftrag, Volkshochschulen oder Verbände. Sie erhalten für die gesamte Förderperiode jeweils jährlich 38.000 Euro Zuschüsse von der Europäischen Kommission (insgesamt 1.407.984 Euro) und werden ab dem 1. Mai 2021 fünf Jahre lang bis Ende Dezember 2025 tätig sein. 

2005 wurde die erste Generation des Europe-Direct-Informationsnetzes ins Leben gerufen und eingerichtet. Mittlerweile gibt es 424 Informationszentren in der Europäischen Union, Deutschland hat auf Grund der Bevölkerungszahl das größte Netzwerk.

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