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AWO Dortmund hat die „Aktion Gutmensch – Farbe bekennen“ gestartet – Internet-Künstlerin „Barbara“ lieferte die Vorlage

Anja Butschkau, Andreas Gora, Gerda Kieninger und Nele Butschkau stellten die Aktion vor.

Anja Butschkau, Andreas Gora, Gerda Kieninger und Nele Butschkau stellten die Aktion vor.

„Eine Gesellschaft, in der BEHINDERT, SCHWUL und GUTMENSCH als Schimpfwörter funktionieren, hat ein Problem.“ findet die bekannte Internet-Künstlerin „Barbara“ und hat ein entsprechendes Bild gepostet. Eine Aussage, die für die Dortmunder AWO den Nagel auf den Kopf trifft. Sie hat daher die „Aktion Gutmensch – Farbe bekennen“ gestartet.

Internetkünstlerin „Barbara“ unterstützt die Dortmunder Aktion

„Steuerhinterzieher mit Briefkastenfirmen, dass sind die wahren Asozialen“, betont Gerda Kieninger.

„Steuerhinterzieher mit Briefkastenfirmen, dass sind die wahren Asozialen“, betont Gerda Kieninger.

AWO-Geschäftsführer Andreas Gora trieb schon lange der Gedanke um, den Begriff für die DemokratInnen „zurückzuerobern“ und gab daher den Anstoß für die Aktion. „Barbara“ unterstützt die Aktion und hat ihr Motiv für Postkarten und Plakate zur Verfügung gestellt.

„Gute Menschen sollten nicht beschimpft werden. Steuerhinterzieher mit Briefkastenfirmen, dass sind die wahren Asozialen“, betont die AWO-Vorsitzende Gerda Kieninger. „Sie schädigen unsere Gesellschaft und werden dennoch bejubelt.“

Offenbar seien gesellschaftliche Werte verrutscht. Dem müsse und wolle die AWO entgegensteuern: „Wir stehen für solidarische Werte ein. Unser Handeln ist geprägt von  Solidarität, Toleranz und Gerechtigkeit“,  so Kieninger.

Anstecker, Aufkleber und Postkarten als Mittel für Bekenntnisse

„Das Wort Gutmensch muss wieder dafür genutzt werden, wofür es wirklich steht“, findet Nele Butschkau.

„Das Wort Gutmensch muss wieder dafür genutzt werden, wofür es wirklich steht“, findet Nele Butschkau.

„Das Wort Gutmensch muss wieder dafür genutzt werden, wofür es wirklich steht. Für Menschen, die Gutes in der Gesellschaft tun“, unterstreicht Nele Butschkau.

Gemeinsam mit Björn Wunderwaldt engagiert sie sich im Jugendwerk der AWO. „Daher vertreten wir auch diese Aktion und hoffen, dass sich auch viele junge Leute beteiligen.“

Anstecker, Plakate, Postkarten in verschiedenen Größen sowie in Kürze auch Aufkleber sind gegen eine kleine Spende bei der AWO zu haben, berichtet Anja Butschkau.

Die „Aktion Gutmensch“ ist auch Facebook mit einer eigenen Seite präsent: Interessierte können so in Kontakt treten und auch Geschichten veröffentlichen. Zum Beispiel, Also was für sie Gutmenschen sind oder wo sie einem selbst begegnet sind.

Gora: „Wir wollen die Deutungshoheit über den Begriff zurückbekommen“

„Unsere Aktion steht der Stadt Dortmund ganz gut zu Gesicht“, findet Andreas Gora.

„Unsere Aktion steht der Stadt Dortmund ganz gut zu Gesicht“, findet Andreas Gora.

„Unsere Aktion steht der Stadt Dortmund ganz gut zu Gesicht“, findet Initiator Andreas Gora.

Er freut sich darüber, dass mittlerweile auch der AWo-Landesverband die Aktion unterstützen will und auch anderen Regionalverbände schon Anstecker bestellt haben – u.a. aus Berlin.

 

Das Besondere am Anstecker: Die AWO hat bewusst auf ihr Logo verzichtet und stellt ganz und gar den begriff „Gutmensch“ in den Mittelpunkt. Allerdings ganz dezent, so das man das Bekenntnis auch am „kleinen Schwarzen“ tragen könne.

„Die Menschen sollen sich als gute Menschen outen. Wir wollen so die Deutungshoheit zurückbekommen. Ich lass mir das nicht nehmen“, so Gora.

Erste öffentliche Aktionen zum Tag der Arbeit und bei „DORTBUNT“ geplant

„Wir hoffen, dass die Aktion einen Schneeballeffekt auslöst“, sagt Anja Butschkau.

„Wir hoffen, dass die Aktion einen Schneeballeffekt auslöst“, sagt Anja Butschkau.

„Wir hoffen, dass die Aktion einen Schneeballeffekt auslöst – auch über Dortmund hinaus. Wir werden jetzt mit der Aktion in die Öffentlichkeit gehen“, ergänzt Anja Butschkau. So wird die AWO am Tag der Arbeit sowie eine Woche später – bei „DORTBUNT“ – mit der Aktion präsent sein.

„Dann werden wir auch die Menschen bitten, ihre Botschaften auf Karten zu verewigen und werden sie, wenn sie wollen, auch fotografieren und eine Ausstellung machen“, kündigte Björn Wunderwaldt an.

Die AWO will mit gutem Beispiel vorangehen. So sollen auch die rund 1.700 hauptamtlich Beschäftigten bei der AWO und ihren Tochtergesellschaften sowie die 6.500 Mitglieder in den 49 Ortsvereinen mitmachen. „Wir machen gute Arbeit und sind Gutmenschen. Dafür muss man sich nicht schämen“, betont Anja Butschkau.

Anstecken können gegen Spende bei der AWO Dortmund bestellt werden

„Wir bitten die Menschen, ihre Botschaften zu.verewigen“, erklärt Björn Wunderwaldt

„Wir bitten die Menschen, ihre Botschaften zu.verewigen“, erklärt Björn Wunderwaldt

„Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen sich an dieser Kampagne beteiligen würden, damit wir wieder in einer Gesellschaft leben, die aus lauter guten Menschenfischer besteht“, sagt Björn Wunderwaldt.

Gegen eine kleine Spende sind die Anstecker bei der AWO erhältlich! Bitte schreiben Sie eine E-Mail mit Ihrer Adresse und der gewünschten Anstecker-Anzahl an: gutmensch@awo-dortmund.de oder bestellen Sie die Anstecker telefonisch unter: +49(231) 9934-0.

Daher die Botschaft der AWO Dortmund: „Fan werden. Gutmensch-Anstecker bestellen. Farbe bekennen.“
Hier geht es zur Facebook-Seite der Aktion:  https://www.facebook.com/gutmensch.awo/?fref=ts

Spendenkonten:

  • Sparkasse Dortmund
    IBAN: DE03440501990001069691
    BIC: DORTDE33XXX
    Kontonummer: 001069691
    BLZ: 44050199
  • Bank für Sozialwirtschaft (BfS)
    IBAN: DE10370205000006038202
    BIC: BFSWDE33XXX
    Kontonummer: 6038202
    BLZ: 37020500

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