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Ausstellung zum Kulturrucksackprojekt „Eine Stadt für Toleranz“ in der Steinwache – Angebot für Hausbesitzer

Kulturrucksack Graffiti-Aktion Brunnenstraße

Die Graffiti-Aktion an drei Häusern in der Brunnenstraße ist Ergebnis eines Kulturrucksack-Projektes. 

Für das Kulturrucksackprojekt „Eine Stadt für Toleranz“  haben sich die Dortmunder Künstlerin und Designerin Susanne Lilienfeldt,  Dr. Stefan Mühlhofer und Markus Günnewig vom Stadtarchiv/Mahn-und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund zusammengetan, um Dortmunder Schülerinnen und Schüler auf kreativem Wege zu einer Auseinandersetzung mit den Themen Diskriminierung und Fremdenhass und der wichtigen Bedeutung von Toleranz zu bewegen. Anhand von Zitaten bedeutender Persönlichkeiten zum Thema Toleranz sollen mit Methoden der Streetart Botschaften in der Stadt hinterlassen und dem Fremdenhass in Dortmund mit diesem Projekt etwas entgegensetzt werden.

Gesamtschüler erarbeiteten Schablonen nach Zitaten und Portraits

Das Projekt wurde bisher mit Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule und der Gustav-Heinemann-Gesamtschule durchgeführt,die  von  Verena Wagner beziehungsweise Nadja Wallraff begleitet wurden. An beiden Schulen wurden Schablonen der Zitate und Portraits der Zitatgeber geschnitten, die an Fassaden im Schulumfeld und der gesamten Stadt gesprüht werden sollen. Viele unterschiedliche Menschen können auf diese Weise im Vorübergehen an die wichtige Bedeutung von Toleranz im Umgang miteinander erinnert und zum Nachdenken angeregt werden.

Ersten drei Streetart-Bilder sind in der Brunnenstraße zu sehen

An drei Häusern in der Brunnenstrasse in Dortmund konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Botschaften bereits hinterlassen. Weitere sollen folgen. Die vielen bisher entstandenen Arbeiten werden in einer Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache gezeigt. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 29. März um 15 Uhr statt. Interessierte Hausbesitzer haben dort auch Gelegenheit, sich Schablonen für ihre Fassaden auszusuchen. Alle Projektbeteiligten würden sich wünschen, das Projekt als Fortsetzungsprojekt nach und nach an vielen Dortmunder Schulen anzubieten und so im gesamten Stadtbild von Dortmund die wichtigen und schönen Botschaften zum Thema Toleranz dauerhaft zu etablieren.

Finanziert wurde das Projekt von dem Programm Kulturrucksack NRW. Wer Interesse dazran hat, kann sich bei der Dortmunder Künstlerin und Designerin Susanne Lilienfeldt melden: s.lilienfeldt@web.de

Kulturrucksack Graffiti-Aktion Brunnenstraße

Weitere mögliche Motive sind ab 29. März in der Steinwache zu sehen. Fotos: Alex Völkel

 

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