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„Aktiv statt passiv“ wirkt offenbar in Dortmund: Jobperspektive für Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge

NRW-Minister Rainer Schmeltzer (3.v.re.) war in Dortmund zu Gast. Foto: Michael Schneider/Jobcenter DO

Um Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose ging es bei dem Besuch von Nordrhein-Westfalens Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Rainer Schmeltzer, in Dortmund.

Besuch bei der Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V. 

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers, und dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V. (ISB), Andreas Koch, besuchte Schmeltzer zwei Flüchtlingseinrichtungen und den von der Caritas betriebenen Energiesparservice.

Zum einen wollte sich der Minister vor Ort ein Bild von den Flüchtlingseinrichtungen machen, zum andern aber die Wirksamkeit besonderer Förderprojekte für Langzeitarbeitslose begutachten.

Das NRW-Programm ,Öffentlich geförderte Beschäftigung‘ funktioniert

„In Dortmund leisten das Jobcenter und die Träger der einzelnen Beschäftigungsmaßnahmen hervorragende Arbeit. Wir sind in Nordrhein-Westfalen mit unserem Programm ,Öffentlich geförderte Beschäftigung‘ auf dem richtigen Weg. Der gewählte Ansatz funktioniert“, erklärte der Minister. „Für viele Teilnehmenden führt er zu mehr sozialer Teilhabe, zur Beendigung des Leistungsbezugs und zu besseren beruflichen Anschlussperspektiven.“

Ebenfalls zufrieden zeigt sich Frank Neukirchen-Füsers, der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund: „Durch die Verknüpfung der Förderinstrumente des Landes sowie des Bundes im Programm `Aktiv statt passiv` mit speziellen Coachings und sozialpädagogischen Förderungen, sind wir in Dortmund sehr erfolgreich. So konnten wir die beruflichen Chancen für über 475 Kundinnen und Kunden des Jobcenters bereits verbessern.“

Dauerhafte berufliche und soziale Integration der Beschäftigten als Ziel

Die Umwandlung der passiven Leistungen in Lohnkostenzuschüsse ist dabei ein zentraler Faktor. Die dauerhafte berufliche und soziale Integration der Beschäftigten ist das große Ziel der Projekte, die in bisher 4 Durchläufen seit 2013 durchgeführt werden.

„Die Projektteilnehmer können beispielsweise in der Pflege, Energieberatung und im Büro arbeiten. Wir unterstützen Sie dabei fachlich und organisatorisch. Dadurch steigt ihr Selbstwertgefühl und vielen gelingt der Übergang in einen neuen Job“, betont Andreas Koch vom ISB abschließend.
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