
Hördes Straßennetz ist jetzt um eine wichtige Verbindung reicher: Seit Mittwoch (9. September 2026) rollt der Verkehr auf der Südspange. Die neu gebaute Straße verbindet auf rund 500 Metern die Robert-Schuman-Straße auf Phoenix-West mit dem Kreisverkehr Hochofenstraße/Gildenstraße im Hörder Ortskern und erschließt damit den sogenannten „Innovationsstandort“ vollständig. Sie entlastet zugleich die Anwohner*innen und erhöht die Sicherheit auf dem Schulweg.
Südspange entlastet Hochofenstraße und sichert Schulwege
Oberbürgermeister Alexander Kalouti hatte die Straße wenige Augenblicke zuvor gemeinsam mit Baudezernent Arnulf Rybicki und Hördes Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock feierlich für den Verkehr freigegeben, ehe gegen 13.45 Uhr das erste Auto über die neu gebaute Südspange fuhr.

„Phoenix-West ist bereits eine Dortmunder Erfolgsgeschichte. Es ist ein Industriestandort, es ist Hochtechnologie, es ist dadurch natürlich gleichzeitig ein Wirtschaftsstandort und es wird immer mehr ein Kultur-, Freizeit- und Sportstandort“, so Kalouti. Er betonte die große Bedeutung der neuen Südspange: „Die schönsten Standorte sind nichts ohne die Infrastruktur, die man dazu benötigt. Und das sind nunmal die Straßen.“
Viele Menschen zieht es täglich nach Phoenix-West. Rund 5.700 Beschäftigte in 120 Unternehmen haben dort ihren Arbeitsplatz, denn der Standort hat sich zu einem Hotspot für Mikro- und Nanotechnologie, für Software und innovative Produktionstechnologie entwickelt. Das 114 Hektar große Gelände ist zudem dank attraktiver Gastronomie- und Kulturangebote ein beliebtes Ziel für die Freizeitgestaltung.
Brücke über den Radweg Elias-Bahntrasse gehört ebenfalls zur Südspange
Die Südspange nimmt nun den Durchgangsverkehr aus Richtung Osten auf und entlastet damit die Hochofenstraße und die Menschen, die dort wohnen. Sie trägt zudem dazu bei, dass der Schulweg für die Kinder und Jugendlichen der Marie-Reinders-Realschule sicherer wird.

Die neue Straße führt in Verlängerung der Robert-Schuman-Straße in Richtung Osten entlang der DB-Gleise bis zum Kreisverkehr Hochofenstraße/Gildenstraße/Hörder Bahnhofstraße und überquert dabei den Radweg Elias-Bahntrasse. Sie ist zweispurig ausgebaut, mit Fahrspurbreiten von je 3,25 Metern pro Richtung, einem beidseitigen, jeweils 2,30 Meter breiten Radfahrstreifen und einem einseitigen, 2,50 Meter breiten Gehweg.
Der Bau der Südspange, der Ende Februar 2025 begann, hat insgesamt rund 7 Mio. Euro gekostet. Die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ fördert das Projekt: Bund und Land stellen dafür rund 4 Mio. Euro zur Verfügung.
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