
Der Propsteihof in Dortmund verwandelt sich in einen Ort der Begegnung: Beim großen Franziskusfest erwarten Besucherinnen und Besucher kreative Elemente, offene Angebote, Workshops, Musik und ein gemeinsamer Gottesdienst – von 11 bis 17 Uhr am 12. September. Der Tag soll vielfältige Zugänge zum Leben und Wirken des heiligen Franz von Assisi eröffnen. Im Jubiläumsjahr zum 800. Todestag des Heiligen stehen sein Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und ein Leben in Einfachheit im Mittelpunkt.
Fest soll besonders jüngere Menschen ansprechen
An der Vorbereitung beteiligen sich mehrere franziskanische Gemeinschaften aus dem gesamten Erzbistum Paderborn sowie zahlreiche Ehrenamtliche. „Mit dem Fest möchten wir auch besonders jüngere Menschen ansprechen, um ihnen Franziskus als einen von ihnen vorzustellen, der gesucht hat und gefunden wurde“, erläutert Schwester Marilen Arteaga von den in Dortmund tätigen Franziskanerinnen von Sießen. Willkommen seien aber alle Menschen, die sich für Franziskus interessierten.
Nach der Begrüßung und einem Anspiel über die Lebenswende bei Franziskus steht die Begegnung „Bischof – Franziskus heute“ im Mittelpunkt. Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen laden zahlreiche Workshops dazu ein, sich mit Fragen des Glaubens und der eigenen Lebensgestaltung auseinanderzusetzen. Den Abschluss bildet ein Gottesdienst im Propsteihof. Anschließend besteht die Möglichkeit, eine musikalische Kostprobe des Oratorienchors Bielefeld in der Propsteikirche zu erleben.
14 Workshops zu Glauben, Berufung und Gesellschaft sowie Mitmachangebote
14 Workshops greifen unterschiedliche Themen auf. Sie laden etwa dazu ein, die eigene Glaubensbiografie zu reflektieren, den persönlichen Weg und die eigene Berufung zu entdecken oder sich von Franz von Assisi für das eigene Leben inspirieren zu lassen. Weitere Angebote beschäftigen sich mit christlich-islamischem Dialog, Gemeinschaft und Sport, Gebet und Meditation, Schöpfungsverantwortung sowie Versöhnung. Auch Wohnungslosigkeit, Wege aus der Sucht, queere Lebenswirklichkeit und Glauben werden thematisiert.

Ergänzt wird das Programm durch offene Mitmach- und Begegnungsangebote. Dazu gehören kreative Aktionen wie Upcycling mit Spiegelscherben, das Herstellen von Utensilos, Emaillearbeit, das Knüpfen von Freundschafts- und Danke-Schnüren sowie das Gestalten von Franziskus-Anhängern aus Filz. Sportlich geht es beim Soccer-Ei und am Smoothie-Bike zu. Darüber hinaus laden Ordensleute zum offenen Gespräch ein, es gibt Beichtmöglichkeiten sowie die Anbetung in der Propsteikirche unter dem Motto „Still werden bei Gott“.
Die Ordensgemeinschaften und weitere kirchliche Initiativen sind zudem mit eigenen Ständen vertreten, darunter die Franziskanerinnen Salzkotten, die Franziskanerinnen von Sießen, die OFS-Gemeinde Dortmund, die Fazenda da Esperança und das Erzbistum Paderborn. Für eine Kalkulation der Teilnehmendenzahl bitten die Organisatoren um eine Anmeldung über die Internetseite www.erzbistum-paderborn.de/franziskusfest – möglichst bis zum 31. August.

