Neubau fürs Phoenix-Gymnasium: Diese drei Entwürfe haben den Wettbewerb gewonnen

Die Ausstellung im Studieninstitut Ruhr läuft bis zum 21. August

Vogelansicht Phoenix-Gymnasium Sascha Fijneman | Nordstadtblogger

Für den geplanten Erweiterungsbau des Phoenix-Gymnasiums in Hörde stehen die Ergebnisse eines Architekten-Wettbewerbs fest. Alle 14 eingereichten Entwürfe sind vom 10. bis 21. August im Studieninstitut Ruhr am Königswall zu sehen. Das Preisgericht kürte am 15. Juli einen ersten, zweiten und dritten Platz sowie zwei Anerkennungen.

250 Bewerbungen, 15 Einreichungen, drei Preise

Grundlage für den Ratsbeschluss von 2024 war die Schulentwicklungsplanung 2018 bis 2023. Das Phoenix-Gymnasium soll von vier auf fünf Züge erweitert werden, zusätzlichen Raumbedarf schuf auch die Rückkehr zum neunjährigen Bildungsgang G9.

Phoenix-Gymnasium: Den ersten Preis vergab das Preisgericht an Feja + Kemper Architekten Stadtplaner Partnerschaftsgesellschaft mbB aus Recklinghausen gemeinsam mit reSET_land Landschaftsarchitekten und Stadtplaner PartGmbH aus München.
Phoenix-Gymnasium: Den ersten Preis vergab das Preisgericht an Feja + Kemper Architekten Stadtplaner Partnerschaftsgesellschaft mbB aus Recklinghausen gemeinsam mit reSET_land Landschaftsarchitekten und Stadtplaner PartGmbH aus München. Foto: Feja + Kemper Architekten Stadtplaner Partnerschaftsgesellschaft mbB und reSET_land Landschaftsarchitekten und Stadtplaner PartGmbH

Zu Beginn der Schuljahre 2019/2020 und 2020/2021 hatte die Stadt zur Entlastung bereits mobile Raumeinheiten aufgestellt, die aber keine dauerhafte Lösung ersetzen. Gesucht wurde ein Entwurf, der sich städtebaulich in die prominente Lage am Stadteingang von Hörde einfügt.

Zur Teilnahme am Realisierungswettbewerb hatten sich 250 Planungsbüros beworben, 15 wurden ausgelost, 14 reichten am Ende einen Entwurf ein.

Phoenix-Gymnasium: Den zweiten Preis erhielt caspar.schmitzmorkramer gmbh BDA aus Köln gemeinsam mit studio grüngrau gmbh aus Düsseldorf.
Phoenix-Gymnasium: Den zweiten Preis erhielt caspar.schmitzmorkramer gmbh BDA aus Köln gemeinsam mit studio grüngrau gmbh aus Düsseldorf. Foto: caspar.schmitzmorkramer gmbh BDA und studio grüngrau gmbh

Das Preisgericht aus Fachleuten für Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur sowie aus Politik und Verwaltung bewertete die Entwürfe am 15. Juli.

Der Fachbereich Liegenschaften bereitet nun einen weiteren Ratsbeschluss vor, damit Verhandlungen mit den drei siegreichen Büros beginnen können. Dabei geht es um Verbesserungen an den Entwürfen sowie um Kosten und Zeitpläne.

Die siegreichen Entwürfe

Den ersten Preis erhielten Feja + Kemper Architekten Stadtplaner aus Recklinghausen mit reSET_land Landschaftsarchitekten aus München. Ihr Entwurf verbindet den Neubau mit der bestehenden Dreifachsporthalle zu einem gemeinsamen Eingangsbereich.

Phoenix-Gymnasium: Der dritte Preis ging an PBA Peter Bastian Architekten aus Münster gemeinsam mit Kemming Landschaftsarchitektur aus Münster.
Phoenix-Gymnasium: Der dritte Preis ging an PBA Peter Bastian Architekten aus Münster gemeinsam mit Kemming Landschaftsarchitektur aus Münster. Foto: PBA Peter Bastian Architekten und Kemming Landschaftsarchitektur

Das Preisgericht lobte vor allem die geplante Terrasse zur Emscher als zusätzlichen Lernort im Freien sowie die Gestaltung der Außenanlagen mit mehr Grünflächen und wasserdurchlässigen Belägen.

Den zweiten Preis erhielten caspar.schmitzmorkramer aus Köln und studio grüngrau aus Düsseldorf mit einem kompakten viergeschossigen Gebäude und einer großzügigen Dachterrasse. Kritisiert wurden die stark versiegelten und wenig einladenden Freiflächen.

Den dritten Preis vergab die Jury an PBA Peter Bastian Architekten aus Münster mit Kemming Landschaftsarchitektur, ebenfalls aus Münster. Der kompakte fünfgeschossige Entwurf überzeugte durch nachhaltige und wirtschaftliche Bauweise, kritisch sah die Jury den Vorplatz.


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