
Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung verlagert die Sanierung des Bodelschwingher Bachkanals ab dem 27. Juli 2026 in die Dönnstraße. Während der Arbeiten am über 100 Jahre alten Kanalsystem kommt es zu Einschränkungen für Kund:innen und Autofahrer:innen. Neben der Reparatur von Schäden stellt die Stadtentwässerung das System auf eine getrennte Ableitung von Regen- und Schmutzwasser um. Dies sichert die Abwasserentsorgung und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum lokalen Klimaschutz.
Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung verlegt das Baufeld
Die Sanierung des Bodelschwingher Bachkanals geht ab Montag, 27. Juli 2026, in die nächste Bauphase. Nachdem die Stadtentwässerung zuletzt zwischen Mengeder Straße und Rigwinstraße gearbeitet hat, verlagert sich das Baufeld nun auf das Teilstück zwischen Rigwinstraße und Dönnstraße 37.

Die ausführende Firma baut dabei glasfaserverstärkte, 90 Zentimeter breite und 1,35 Meter hohe Rohre in das System ein. Um diese Spezialrohre unterirdisch verlegen zu können, müssen auf dem Parkplatz des REWE-Marktes an der Straße Am Hohen Teich 27 sowie südlich der Siegburgstraße einzelne Einziehbaugruben gegraben werden.
Betroffen von der temporären Beschränkung der Zufahrt über die Dönnstraße sind neben dem Einkaufsmarkt auch eine Zahnarztpraxis sowie ein Betrieb zur Fußpflege. Die Kund:innen und Patienten:innen können die Parkmöglichkeiten jedoch weiterhin uneingeschränkt über die alternative Zufahrt erreichen.
Auf der Dönnstraße selbst fließt der Verkehr trotz der Großbaustelle weiterhin in beide Richtungen. Die Stadtentwässerung stellt damit sicher, dass die wichtigste Verkehrsachse im Stadtteil für Anwohner:innen, Pendler:innen und Anliefer:innen befahrbar bleibt.
Südlich der Siegburgstraße wird es während der Tiefbauarbeiten lediglich zu leichten Fahrbahneinengungen kommen. Zudem entfallen im Abschnitt zwischen Siegburgstraße und der Supermarktzufahrt vorübergehend einige Parkplätze an der Dönnstraße.
Die Trennung von Ab- und Niederschlagswasser entlastet das Kanalnetz
Zwischen Dönnstraße 39 und Burgring verläuft der Kanalabschnitt, den die Stadt 2021 von der Emschergenossenschaft übernommen hat. Auf 780 Metern Länge wird das mehr als 100 Jahre alte Bauwerk nun saniert, um alters- und belastungsbedingte Schäden zu beseitigen.

Neben der langfristigen Entsorgungssicherheit für Anlieger:innen profitiert auch das städtische Klima von der Maßnahme. Die Stadtentwässerung trennt künftig zwischen Rigwinstraße und Emscher das Regenwasser vom Schmutzwasser, sodass das Niederschlagswasser direkt in die Emscher geleitet wird.
Diese Umstellung ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Schwammstadt Dortmund. Durch die Entkopplung sinkt der Anteil des klärpflichtigen Abwassers, während das in der Emscher verdunstende Regenwasser an heißen Sommertagen für kühlende Effekte sorgt.
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