
Wenn die feinfühlige Musik von Franz Schubert auf die monumentale Industriearchitektur des Ruhrgebiets trifft, entsteht eine Atmosphäre von ganz einzigartiger Anziehungskraft. Vom 17. bis zum 19. Juli 2026 lädt der Internationale Schubert-Wettbewerb Dortmund zu einer ganz besonderen Konzertreihe ein. In enger Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur öffnet das bekannte Industriedenkmal Kokerei Hansa seine Tore für die bereits fünfte Auflage des Internationalen Schubert-Fests. Drei Tage lang verwandelt sich die historische Kompressorenhalle in eine beeindruckende Konzertbühne für hochkarätige Kulturerlebnisse.
Renommierte Kulturstiftungen beleben die historische Kompressorenhalle mit klassischer Musik
Das im Jahr 2017 gegründete Musikfestival hat sich fest in der Region etabliert und findet regulär alle zwei Jahre statt, jeweils genau zwischen den Austragungsjahren des großen Wettbewerbs. Als verlässlicher Hauptförderer steht den Organisator:innen auch bei der aktuellen Ausgabe die RAG-Stiftung mit maßgeblicher Unterstützung zur Seite.

Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung, betont die weitreichende Bedeutung des Projekts: „Mit ihrer internationalen Ausstrahlung tragen der Schubert-Wettbewerb und das Schubert-Fest dazu bei, das Ruhrgebiet als bedeutenden Kulturstandort sichtbar zu machen.“
Darüber hinaus bietet die traditionsreiche Veranstaltungsreihe eine hervorragende Plattform für den Nachwuchs. „Außerdem geben die Veranstaltungen jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne, um sich vor einem anspruchsvollen Publikum zu präsentieren“, erklärt Bergerhoff-Wodopia weiter.
Aus diesem Grund engagiere sich die RAG-Stiftung bereits seit über einem Jahrzehnt mit sehr großer Überzeugung für diese Ausnahmetalente. Durch die gezielte Förderung wird den Musiker:innen eine nachhaltige Vernetzung sowie ein intensiver künstlerischer Austausch auf allerhöchstem Niveau ermöglicht.
Als begeisterte Hausherrin der Kokerei Hansa äußert sich auch Ursula Mehrfeld, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Sie freut sich sehr über die preisgekrönten Musiker:innen, welche die geschichtsträchtige Halle nun wieder mit Leben füllen. Mehrfeld beschreibt die ästhetische Symbiose der Veranstaltung mit treffenden Worten: „Der Konzertflügel vor der historischen Industriekulisse zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Kultur und Industriekultur sich gegenseitig bereichern und die besondere Atmosphäre dieses Denkmals erlebbar machen.“
Ausgezeichnete Preisträger:innen präsentieren ein anspruchsvolles Programm vor Industriekulisse
Den feierlichen Auftakt des Festivalwochenendes bildet am Freitag, den 17. Juli 2026 um 19:30 Uhr, ein facettenreicher Liederabend für die Musikfans. Das hochgelobte LiedDuo mit dem Bariton Giacomo Schmidt und Jong Sun Woo am Klavier wird Schuberts berühmten Zyklus „Die schöne Müllerin“ vortragen.

Die beiden Ausnahmemusiker:innen sind dem Dortmunder Publikum bestens bekannt, da sie beim hiesigen Wettbewerb im Jahr 2023 sowohl mit dem zweiten Preis als auch mit dem begehrten Publikumspreis ausgezeichnet wurden.
Am folgenden Samstag, den 18. Juli 2026, steht um 19:30 Uhr ein virtuoser Klavierabend mit dem Pianisten Maximilian Kromer auf dem Programm. Der Gewinner des Dortmunder Schubert-Wettbewerbs von 2025 präsentiert anspruchsvolle Werke von Schubert und Franz Liszt, darunter ausgewählte Liedtranskriptionen und die Wanderer-Fantasie.
Die Stücke stammen direkt von seiner neuen Preisträger-CD, die bald beim Label GWK Records erscheint. Als Einführung hält Prof. Michael Stegemann bereits um 18:00 Uhr einen spannenden Vortrag zum Thema „Schuberts Virtuosität“ bei freiem Eintritt.
Den krönenden Abschluss am Sonntag, den 19. Juli 2026 um 11:00 Uhr, bildet eine Matinee für alle Liebhaber:innen der klassischen Klavierkammermusik. Die jüngsten Preisträger:innen Geunpyo Park und Fanyu Zeng spielen gemeinsam mit Erika Geldsetzer an der Violine und Gustav Rivinius am Violoncello. Das hochkarätig besetzte Quartett wird die beiden großen Klaviertrios von Franz Schubert in der eindrucksvollen Halle zur Aufführung bringen. Damit geht das dreitägige Fest mit einigen der anspruchsvollsten Kompositionen der Kammermusik zu Ende.
Nachhaltiges Engagement der Sponsoren sichert die Zukunft des Festivals in Dortmund
Der Vorsitzende des Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund e. V., Stefan Heucke, blickt voller Vorfreude und Dankbarkeit auf das bevorstehende Musikereignis. Er betont, wie hervorragend die intime Musik Schuberts und die riesigen Maschinen der Kompressorenhalle harmonieren.

Heucke freut sich besonders auf die Rückkehr der Spitzenmusiker:innen: „Es ist uns eine große Freude, dass die Preisträgerinnen und Preisträger der letzten Schubert-Wettbewerbe wieder nach Dortmund kommen. In der Kompressorenhalle der Kokerei Hansa werden sie erneut beweisen, wie gut Klassik und Industriekultur harmonieren.“
Ohne die treuen Partner:innen und Unterstützer:innen wäre ein Kulturprojekt dieser Größenordnung in der heutigen Zeit kaum realisierbar, gibt der Vereinsvorsitzende zu bedenken.
Ein ganz besonderer Dank der Organisator:innen gilt daher dem langjährigen Hauptsponsor, welcher das Event seit den Anfängen begleitet. Heucke hebt die Rolle der Stiftung hervor: „Besonderer Dank gebührt dabei unserem Hauptförderer, der RAG-Stiftung: Ihre großzügige, nachhaltige Unterstützung und ihr herausragendes Engagement machen das Schubert-Fest und den Schubert-Wettbewerb in dieser Form erst möglich.“
Wer dieses einmalige Zusammenspiel aus Klassik und Industriekultur selbst miterleben möchte, kann sich ab sofort seine Eintrittskarten sichern. Eintrittskarten für die drei Konzerte sowie umfassende biografische Informationen zu allen auftretenden Künstler:innen sind online unter www.schubert-fest.de abrufbar. Zudem sind die Tickets direkt am Infopunkt der Kokerei Hansa, an allen bekannten CTS-Vorverkaufsstellen sowie telefonisch über die Ticket-Hotline von Eventim für alle Interessierten erhältlich.
Anm.d.Red.: Haben Sie bis zum Ende gelesen? Nur zur Info: Die Nordstadtblogger arbeiten ehrenamtlich. Wir machen das gern, aber wir freuen uns auch über Unterstützung!

