
Das Theater im Depot will Menschen aus der Dortmunder Nordstadt stärker an der Gestaltung seines Programms beteiligen. Im Projekt „Dortmund Nordstadt Community Curating“ entwickeln Bewohner*innen gemeinsam neue Ideen für kulturelle Teilhabe. Erste Ergebnisse präsentiert die Forschungsgruppe am Samstag, 11. Juli, um 18 Uhr im Theater im Depot. Der Eintritt ist frei.
Lesung mit Lütfiye Güzel und weitere Stimmen aus der Nordstadt fließen in das Projekt ein
Seit Ende Mai beschäftigt sich die von der Dortmunder Autorin, Regisseurin und Prozesskuratorin Ayşe Kalmaz koordinierte Gruppe mit der Frage, wie Kulturangebote mehr Menschen erreichen können.

Beobachtungen, Interviews und Workshops bilden die Grundlage der Präsentation. Besucher*innen können ihre eigenen Erfahrungen, Wünsche und Ideen im anschließenden Gespräch einbringen.
Ein weiterer Programmpunkt ist eine performative Lesung mit der Duisburger Dichterin Lütfiye Güzel. Gemeinsam mit den Teilnehmenden verbindet sie Auszüge aus ihren Texten mit persönlichen Erfahrungen und Fragen aus der Forschungsgruppe. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Erinnerung, Zugehörigkeit und Stadtgesellschaft.
Projekt soll langfristig ein neues Kulturprogramm für das Theater entwickeln
Bereits tagsüber sammelt die Gruppe bei „Nordstadt Together – das Hafenfest“ mit der Aktion „Mokka together“ weitere Stimmen aus der Nordstadt, die in die Abendveranstaltung einfließen. Das Angebot richtet sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Vorkenntnisse im Kulturbereich.
Die Veranstaltung findet überwiegend auf Deutsch statt, einzelne Beiträge sind auch auf Türkisch, Arabisch oder Englisch möglich. Bei Bedarf werden Inhalte zusammengefasst oder übersetzt.
Das Modellprojekt entsteht gemeinsam mit Train of Hope e. V., der Stadtteil-Schule Dortmund e. V. und dem Migrantinnenverein Dortmund e. V. Ziel ist es, gemeinsam ein Kulturprogramm für das Theater im Depot zu entwickeln, das ab 2027 umgesetzt werden soll. Weitere Informationen gibt es unter www.theaterimdepot.de.

