Bereits am 30. Mai 2026 (Samstag) ereignete sich auf dem Fred-Ape-Weg in Hörde ein Verkehrsunfall zwischen zwei E-Scooter-Fahrern. Einer der Beteiligten flüchtete, weshalb die Polizei Zeugen sucht.
Ein 61-jähriger Dortmunder war gegen 15:30 Uhr mit seinem E-Scooter auf dem Fred-Ape-Weg in westlicher Richtung unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein unbekannter E-Scooter-Fahrer auf der Hermannstraße in Richtung Fred-Ape-Weg. Im Fred-Ape-Weg, auf Höhe der Hausnummer 66, stießen die beiden entgegenfahrenden E-Scooter-Fahrer zusammen. Dabei verletzte sich der Dortmunder leicht.
Der andere E-Scooter-Fahrer flüchtete in Richtung Phoenixsee. Er wird wie folgt beschrieben: Der Mann ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, circa 185 cm groß, hat eine athletische Figur und dunkle Haare. Der Mann trug eine dunkle Hose und schwarz-weiße Turnschuhe. Er trug eine Brille und war mit einem E-Scooter einer Leihfirma unterwegs.
Die Polizei schätzt den Schaden auf 300 Euro und sucht weitere Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrer des E-Scooters machen können.
Schwerer Verkehrsunfall auf der Martener Straße in Dortmund-Lütgendortmund (PM)
In der Nacht zu Freitag (12. Juni) kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Martener Straße in Dortmund-Lütgendortmund. Ein 32-Jähriger wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand fuhr der Mann aus Dortmund gegen 0 Uhr auf der Martener Straße in Richtung Dortmund-Germania. Er war mit einem weißen Mercedes Vito unterwegs. Kurz hinter der Einmündung Idastraße kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto fuhr die Böschung hoch und prallte gegen einen Baum. Der Dortmunder wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Die Feuerwehr musste den Mann aus dem Fahrzeug bergen. Daraufhin wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr mehr für den 32-Jährigen. Der Mercedes Vito musste abgeschleppt werden.
Die Unfallspuren wurden vom Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund aufgenommen. Die Martener Straße war für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme gesperrt und konnte gegen 6 Uhr wieder freigegeben werden.
Öffentlichkeitsfahndung nach sexuellem Missbrauch eines Kindes in Dortmund (PM)
Mit Beschluss des Amtsgerichts Dortmund sucht die Polizei Dortmund mit Lichtbildern nach einem bislang unbekannten Täter. Die Überwachungsbilder sind im Fahndungsportal der Polizei NRW unter dem folgenden Link zu finden:
Der bislang unbekannte Tatverdächtige fasste am 13.08.2025 gegen 14:00 Uhr mehrfach ein 12-jähriges Kind in einem Dortmunder Schwimmbad in der Höfkerstraße an.
Wer kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen auf den Bildern machen? Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441.
Bundespolizei stellt Amphetamine bei Zeugin sicher (PM)
Im Rahmen der Ermittlungen zu einer körperlichen Auseinandersetzung kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof eine 43-jährige deutsche Staatsangehörige. Die Frau wurde am 12. Juni gegen 23:15 Uhr zur weiteren Sachverhaltsklärung dem Bundespolizeirevier Dortmund zugeführt. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten Amphetamine. Die 43-Jährige und ein weiterer Beteiligter gaben an, dass die Betäubungsmittel ihnen gemeinsam gehören würden. Die Bundespolizisten beschlagnahmten die Betäubungsmittel, belehrten die Beschuldigten und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beteiligten entlassen.
Bundespolizei stellt Messer und Tierabwehrspray bei 21-Jährigem sicher (PM)
Am 13. Juni kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof einen deutschen Staatsbürger. Trotz einer bestehenden Untersagung zum Mitführen von Messern und Tierabwehrsprays führte der Mann entsprechende Gegenstände mit sich. Gegen 14:15 Uhr stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 21-jährigen Deutschen im Hauptbahnhof Dortmund fest. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den Dortmunder eine behördliche Untersagung zum Mitführen von Messern und Tierabwehrsprays bestand. Auf Nachfrage gab der Mann an, keine entsprechenden Gegenstände mit sich zu führen. Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten jedoch ein Messer sowie ein Tierabwehrspray auf. Die Beamten beschlagnahmten beide Gegenstände und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Dortmunder ein. Nach erfolgter Belehrung äußerte sich der Beschuldigte nicht zu den Vorwürfen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige entlassen.
Versuchtes Tötungsdelikt an der Kamener Straße / Unnaer Straße in Dortmund – zwei Personen leicht und eine Person lebensgefährlich verletzt (Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund)
Am Samstagabend des 13. Juni kam es gegen 18:50 Uhr an der Kreuzung Kamener Straße/Unnaer Straße in Dortmund zu einer körperlichen Auseinandersetzung im familiären Umfeld zwischen drei Dortmundern im Alter von 33, 37 und 49 Jahren. Dabei wurde auch ein Messer eingesetzt.
Der 37-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, der 33-Jährige und der 49-Jährige wurden leicht verletzt. Die Polizei Dortmund nahm alle drei Männer vorläufig fest. Eine eingerichtete Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Folgemeldung nach versuchten Tötungsdelikt an der Kamener Straße Unnaer Straße in Dortmund – Haftrichter erlässt einen Haftbefehl gegen 37-Jährigen (PM)
Wie berichtet, kam es am Samstagabend des 13. Juni gegen 18:50 Uhr an der Kreuzung Kamener Straße/Unnaer Straße im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung im familiären Umfeld zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Nach Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ der zuständige Haftrichter einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen.
Die an der Auseinandersetzung beteiligten Männer im Alter von 33 und 49 Jahren wurden aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass sie in Notwehr/Nothilfe handelten.
Nach versuchtem Tötungsdelikt: Haftrichter ordnet Untersuchungshaft gegen einen 29-Jährigen aus Nordkirchen an (Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund)
Am gestrigen Montagnachmittag kam es gegen 15:30 Uhr an der Beethovenstraße 24 in Werne zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen einem 29-jährigen Beschuldigten aus Nordkirchen und einem 40-jährigen Geschädigten aus Werne, in deren Verlauf der Beschuldigte den Geschädigten mit einem Messer attackierte und schwer verletzte.
Anschließend flüchtete der 29-Jährige vom Tatort. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Mann wenig später durch die Einsatzkräfte der Polizei in Nordkirchen festgenommen werden. Die Hintergründe der Tat sind bisher unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingerichtet und die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ der zuständige Haftrichter heute einen Haftbefehl gegen den 29-Jährigen wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.
Verkehrsunfall in Dortmund-Körne: Neugeborenes beteiligt – Autofahrer alkoholisiert (PM)
Am Samstagabend (13. Juni) kam es gegen 21:25 Uhr im Stadtteil Körne zu einem Auffahrunfall, bei dem ein neugeborenes Kind leicht verletzt wurde.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 38-jähriger Dortmunder mit seinem Skoda den Körner Hellweg in östliche Richtung. Am Kreuzungsbereich zur Berliner Straße fuhr er auf einen an der Ampel wartenden Seat auf. Durch den Zusammenstoß wurde das wartende Auto in den Kreuzungsbereich geschoben. In diesem befanden sich neben dem 35-jährigen Fahrer auf der Rückbank auch das Neugeborene und die 26-jährige Mutter (alle wohnhaft in Dortmund).
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand fuhr der 38-Jährige unter Einfluss von Alkohol. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diese Annahme. Ein Arzt entnahm auf der Polizeiwache Körne anschließend eine Blutprobe, seinen Führerschein stellten die eingesetzten Beamten sicher. Der Skoda des 38-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste an der Unfallstelle abgeschleppt werden.
Durch den Zusammenstoß kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen des Bahnverkehrs. Ein Rettungswagen brachte das neugeborene Kind sowie dessen Mutter in ein umliegendes Krankenhaus.
Erst ein Promille-Radler, dann ein Drogen- und Waffenfund bei Vollstreckung eines Haftbefehls: Ereignisreicher Morgen für Einsatzkräfte der Polizei (PM)
Am Mittwochmorgen des 10. Juni beabsichtigten Polizeibeamte, einen Haftbefehl in Dortmund-Eving zu vollstrecken. Eine Routineaufgabe der Polizei. Doch zu diesem Zeitpunkt ahnten die Beamten noch nicht, welche Überraschungen der Tag noch für sie bereithält.
Um 8 Uhr morgens machten sie sich auf den Weg, um in der Steiermarkstraße einen Haftbefehl zu vollstrecken. Auf der Fahrt über die Bornstraße stellten sie einen 39-jährigen Dortmunder fest, der ein hochwertiges E-Bike schob. Sie entschieden sich, den Mann zu überprüfen, und forderten ihn auf, stehen zu bleiben. Doch dieser dachte nicht daran, setzte sich auf das Fahrrad und versuchte zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung stoppten die Einsatzkräfte den Mann.
Bei der Überprüfung verströmte der Mann einen intensiven Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 2 Promille. Zur Entnahme einer Blutprobe sollte er zur Polizeiwache gebracht werden. Zum Missfallen des Dortmunders. Er leistete Widerstand, indem er sich gegen die Maßnahmen sperrte. Auf der Dienststelle entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er von der Wache entlassen. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Anschließend konnten sie sich wieder ihrem ursprünglichen Auftrag widmen. Endlich an der Steiermarkstraße angekommen, klingelten sie an der Wohnungstür des 21-Jährigen. Als dieser die Tür öffnete, strömte sofort ein intensiver Cannabisgeruch aus der Wohnung. Die Beamten erkannten im Wohnzimmer verschiedene Betäubungsmittel und diverses Verpackungsmaterial. Noch vor Ort räumte der Mann ein, dass sich eine größere Menge Kokain in der Wohnung befände.
Mit einem von der Staatsanwaltschaft erlassenen Durchsuchungsbeschluss und mit angeforderten Unterstützungskräften – darunter auch ein Diensthund – durchsuchten die Beamten die Wohnung. Sie fanden eine Vielzahl unterschiedlicher Betäubungsmittel, Mobiltelefone, diverse Waffen – darunter eine Machete und Schlagstöcke -, illegale Vapes, unverzollte Zigaretten und einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Die Beamten stellten alle Gegenstände sicher.
Zur Vollstreckung des Haftbefehles nahmen Sie den 21-jährigen Dortmunder fest und brachten ihn in den Polizeigewahrsam. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln. Die weiteren Ermittlungen laufen.
Unbelehrbarer 18-Jähriger rast mit ca. 160 km/h über die Ruhrallee (B54) in Dortmund (PM)
Am 16. Juni führten Polizeibeamte gegen 21 Uhr Geschwindigkeitskontrollen an der Ruhrallee (B54) in Richtung Innenstadt durch. Dass dabei der eine oder andere Autofahrer dabei mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen wird, ist nicht unüblich. Doch der nachfolgende Sachverhalt wird den Einsatzkräften länger in Erinnerung bleiben.
An der Kontrollörtlichkeit auf Höhe des Parkplatzes F2 „Dortmunder Hotel“ gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Um 21:05 Uhr fuhr ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf die Kontrollstelle zu. Der Beamte „laserte“ das Fahrzeug und staunte nicht schlecht. Das Gerät zeigte eine Geschwindigkeit von ca. 160 km/h an. Wohlgemerkt bei erlaubten 60 km/h.
Mit einem Anhaltestab in der Hand betrat der Polizeibeamte die Fahrbahn und gab dem Fahrer ein eindeutiges Anhaltesignal. Doch der VW Golf fuhr nahezu ungebremst auf den Polizeibeamten zu. Dieser musste eine Ausweichbewegung in Richtung der Schutzplanke machen. Erst danach bremste der VW stark ab und kam schließlich zum Stehen. Auf dem Fahrersitz saß ein 18-jähriger Dortmunder.
Als die Beamten ihm eröffneten, dass er Beschuldigter in einem Strafverfahren sei und der Führerschein sichergestellt werde, äußerte er spontan, dass ihm diese Maßnahme „egal“ sei. Schließlich sei ihm bereits vor wenigen Wochen der Führerschein durch die Polizei abgenommen worden. Doch diesen habe er schnell wieder zurückerhalten.
Eine Recherche ergab, dass der Führerschein des 18-Jährigen tatsächlich vor wenigen Wochen durch die Polizei sichergestellt worden war. Der Grund für die Sicherstellung? Der junge Mann war doppelt so schnell durch die Innenstadt gerast, wie eigentlich erlaubt.
Gegen den 18-Jährigen haben die Polizeibeamten zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet. Einerseits wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und andererseits wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Ob der unbelehrbare Dortmunder seinen Führerschein noch einmal so schnell wiederbekommt ist unwahrscheinlich. Weiterhin fertigten die Beamten einen Bericht für die zuständige Fahrerlaubnisbehörde, die die charakterliche Eignung des Dortmunders prüfen soll.
Mehrere Fahrzeuge eines Autohauses durch Brandstiftung in Hörde beschädigt – Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Bei einem Brand auf dem Gelände eines Autohauses in Dortmund-Hörde sind in der Nacht zu Mittwoch, 17. Juni, mehrere Fahrzeuge erheblich beschädigt oder zerstört worden. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Gegen 1 Uhr wurde die Feuerwehr zum Fred-Ape-Weg alarmiert. Mehrere Notrufe meldeten zunächst den Brand eines Pkw. Noch während der Anfahrt gingen weitere Hinweise auf mehrere brennende Fahrzeuge ein, sodass die Alarmstufe erhöht und zusätzliche Einsatzkräfte angefordert wurden.
Als die Feuerwehr eintraf, standen bereits zwei Pkw und ein Transporter in Vollbrand. Die Fahrzeuge befanden sich auf einem Parkplatz in unmittelbarer Nähe zu einem Autohaus, auf dessen Gelände zahlreiche weitere Fahrzeuge abgestellt waren. Zudem bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude übergreifen.
Mit zwei Trupps unter Atemschutz gelang es der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung auf das Wohnhaus sowie weitere Fahrzeuge zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet. Insgesamt waren etwa 25 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Nach Angaben der Polizei gerieten auf dem Gelände eines Autohauses an der Hörder Bachallee mehrere Fahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Insgesamt wurden sechs Pkw teilweise erheblich beschädigt. Bei mehreren Fahrzeugen geht die Polizei von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus. Zudem entstand ein Gebäudeschaden am Autohaus.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach dem derzeitigen Stand gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus.
Zeugen, die in der Nacht im Bereich der Hörder Bachallee verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalwache Dortmund unter Tel. 0231 1327441 zu melden.
Versuchter Raubüberfall auf Bio-Supermarkt in Dortmund-Barop – Polizei sucht Zeugen (PM)
Ein bislang unbekannter, maskierter Täter hat am Mittwochnachmittag (17. Juni 2026) versucht, einen Bio-Supermarkt an der Stockumer Straße zu überfallen. Die Polizei Dortmund sucht nun mit einer detaillierten Beschreibung nach Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem Flüchtigen geben können.
Nach ersten Erkenntnissen betrat der Mann das Geschäft an der Stockumer Straße bereits gegen 14:05 Uhr bis 14:10 Uhr. Um 14:24 Uhr näherte er sich schließlich von hinten einer Kassiererin. Unter Vorhalt eines vermeintlichen Messers forderte er die Angestellte auf, die Kasse zu öffnen.
Nachdem die Kassiererin jedoch verbal Widerstand leistete, flüchtete der Täter anschließend ohne Beute in unbekannte Richtung. Die Kassiererin blieb körperlich unverletzt.
Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben:
– Geschlecht/Alter: männlich, jung – Größe/Statur: ca. 185 cm groß, schlanke Statur
– Erscheinungsbild: europäischer Phänotyp
– Maskierung: auffälliger, bunter, karierter Schal sowie eine große schwarze Sonnenbrille
– Bekleidung: rote Basecap; weißes, langärmeliges Deutschland-Trikot mit schwarzen Streifen an den Ärmeln; dunkelblaue Jeans
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat am Mittwochnachmittag im Bereich der Stockumer Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise auf den beschriebenen Täter oder dessen Fluchtweg geben?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund jederzeit unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
Schwerpunkteinsatz vor mehreren Schulen: E-Scooter-Fails am Morgen bereiten Kummer und Sorgen (PM)
Vielleicht macht es ja jetzt mal, nach diesem Einsatz und den entsprechenden Konsequenzen, „Klick“ bei zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern. Beim Schwerpunkteinsatz „E-Scooter macht Schule“ nahmen die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Dortmund am heutigen Donnerstagmorgen gezielt den Schulweg zahlreicher Kinder und Jugendlicher in den Blick.
Zwischen 7 und 9 Uhr waren die Einsatzkräfte an mehreren weiterführenden Schulen im Stadtgebiet unterwegs – an vier Schulen wurde repressiv kontrolliert, an der fünften Schule lag der Fokus auf der Prävention. Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter sind seit mehreren Jahren ein massives Ärgernis für viele Menschen und eine große Gefahr im Straßenverkehr, da zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer sich damit verbotswidrig fortbewegen. Mit der Social-Media-Serie „E-Scooter-Fails“ hatte das PP Dortmund im Herbst 2025 bereits öffentlichkeitswirksam auf die massiven Gefahren der Verstöße hingewiesen.
Mit Abstand häufigster Verstoß war an den Schulen die Nutzung der falschen Verkehrsfläche: 14-mal waren E-Scooter-Fahrer dort unterwegs, wo sie nicht fahren dürfen – etwa auf dem Gehweg. Das gefährdet vor allem Fußgänger. E-Scooter gehören auf den Radweg oder, wo dieser fehlt, auf die Fahrbahn. Mehrfach standen zudem, ein Klassiker, zwei Personen auf einem Roller. Zugelassen ist der E-Scooter nur für eine Person. Wenn in dieser Konstellation ein Unfall passiert, kann das schwerste Verletzungen zur Folge haben.
Besonderes Augenmerk legten die Beamten auch auf das Mindestalter. Am Immanuel-Kant-Gymnasium und der Max-Born-Realschule zogen die Einsatzkräfte fünf E-Scooter ein, weil sie von Schülerinnen und Schülern unter 14 Jahren geführt wurden. In sechs Fällen richteten sich Anzeigen darüber hinaus gegen diejenigen, die das Fahren unter dem Mindestalter angeordnet oder zugelassen hatten – also gegen Halter und Erziehungsberechtigte.
In sechs weiteren Fällen fertigten die Beamten Strafanzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Wer einen E-Scooter ohne gültiges Versicherungskennzeichen fährt, begeht keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat.
Am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium trafen die Beamten im Rahmen der Kontrolle einen 12-jährigen Dortmunder an, der sein E-Bike über einen Handgashebel antrieb. Eine solche Vorrichtung ist in diesem Zusammenhang nicht vorschriftsmäßig. Eine Betriebserlaubnis konnte nicht vorgelegt werden, und welche Höchstgeschwindigkeit das Rad bauartbedingt erreicht, ist offen. Die Beamten stellten das Fahrzeug zur Erstellung eines Gutachtens sicher. Da der Fahrer noch minderjährig ist, richtet sich die Strafanzeige – Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz – gegen die Erziehungsberechtigten.
Auch die „Elterntaxis“ gehörten zum Einsatz. Vor den Schulen ahndeten die Beamten mehrere Parkverstöße sowie Gurtverstöße. In einem Fall war ein Kind nicht vorschriftsmäßig gesichert. Gerade im unmittelbaren Schulumfeld entstehen durch haltende und wendende Fahrzeuge unübersichtliche Situationen. Wer sein Kind bringt, sollte mit etwas Abstand zur Schule halten und auf die richtige Sicherung im Fahrzeug achten – das schützt das eigene Kind und alle anderen.
Im zweiten Kontrollabschnitt zum Thema E-Scooter im gesamten Stadtgebiet – diesmal nicht mehr mit dem Schwerpunkt auf Schulen – bestätigte sich das Bild: Erneut war die Nutzung der falschen Verkehrsfläche der häufigste Verstoß (36 Fälle), hinzu kam mehrfach das unzulässige Befahren der Fußgängerzone.
In der Markgrafenstraße fiel den Einsatzkräften ein 31-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Soest auf, der die Straße entgegen der Fahrtrichtung befuhr. Beim anschließenden Abbiegen auf die Hohe Straße wollte er den Fahrstreifen wechseln und übersah dabei einen neben ihm fahrenden Pkw – nur durch starkes Abbremsen ließ sich ein Zusammenstoß verhindern. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Sie beschlagnahmten seinen Führerschein und leiteten weitere Maßnahmen ein. Für E-Scooter gelten dieselben Promille- und Drogengrenzen wie für Autos – und wer berauscht fährt, ist seinen Führerschein in aller Regel los.
Die Polizei Dortmund wird auch künftig vor Schulen und im Stadtgebiet kontrollieren und ihre Präventionsarbeit rund um E-Scooter fortsetzen. Denn die meisten der festgestellten Verstöße haben eines gemeinsam: Sie wären allesamt vermeidbar gewesen.
Zeugenaufruf: Autofahrer erfasst Fußgängerin in Lütgendortmund und flüchtet (PM)
Am 9. Juni gegen 14:15 Uhr wird an der Borussiastraße/Kesselborn in Lütgendortmund eine Fußgängerin von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Der Autofahrer flüchtete von der Unfallörtlichkeit. Die Polizei Dortmund sucht jetzt nach Zeugen.
Nach ersten Erkenntnissen beabsichtigte eine 62-jährige Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung an einem Fußgängerüberweg mit Fußgängerampel auf Höhe des Imbisses „MyDöpi Dortmund“, die Fahrbahn zu queren. Bei Grünlicht betrat sie die Fahrbahn, wurde von einem Pkw erfasst und schwer verletzt. Angaben zum flüchtigen Fahrzeug konnte sie nicht machen.
Die Polizei Dortmund sucht deshalb Zeugen, die Angaben zum Auto, einem möglichen Fahrer oder Fahrerin oder sonstige sachdienliche Angaben machen können. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich der Polizeiwache Lütgendortmund unter der Nummer: 0231 132-2621 zu melden.
Verfolgungsfahrt mit einem Rollerfahrer – Polizei stellt 23-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof (PM)
Zu einer Verfolgungsfahrt mit einem Piaggio-Rollerfahrer kam es in der Nacht zu Samstag (20.6.) in der Dortmunder Nord- und Innenstadt. Die Polizei konnte den 23-jährigen Fahrzeugführer aus Dortmund stellen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand stellte eine Streifenwagenbesatzung gegen 3 Uhr den unbeleuchteten, schwarzen Roller ohne Kennzeichen fest. Der Fahrer bog von der Kurfürstenstraße in die Steinstraße ab. Die Beamten gaben dem Fahrer mit dem Blaulicht und den Anhaltezeichen zu verstehen, dass dieser seine Fahrt stoppen soll. Der Rollerfahrer versuchte jedoch zu flüchten.
Seine Flucht ging durch die Linienstraße, entgegen der Fahrtrichtung und zu diesem Zeitpunkt nicht für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Weiter flüchtete er über die Münsterstraße, teilweise über Fußwege. Über mehrere Straßen endete die Flucht letztendlich am Dortmunder Hauptbahnhof.
Der Dortmunder fuhr durch die Verteilerebene und flüchtete zu Fuß in Richtung des Fußballmuseums. Dort konnte der Mann durch Beamte der Bundespolizei und der Dortmunder Polizei gestellt werden. Die Beamten fanden den Roller des Dortmunders auf der Rolltreppe und stellte diesen sicher.
Bei der Kontrolle des 23-Jährigen ergaben sich Hinweise darauf, dass dieser ohne Führerschein und unter dem Einfluss von Alkohol den unversicherten Roller gefahren ist. Daher wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren gegen ihn ein.
Es kam bei der gesamten Verfolgungsfahrt glücklicherweise zu keiner Gefährdung von Unbeteiligten oder den eingesetzten Polizeibeamten.
Berauscht, gesucht, geflüchtet – Festnahme am Westerholz (PM)
Am Samstagmorgen (20. Juni) haben Polizeibeamte auf einem Parkplatz am Westerholz einen zur Fahndung ausgeschriebenen Mann festgenommen. Der 38-Jährige versuchte zunächst zu flüchten und leistete anschließend Widerstand.
Ein Zeuge verständigte gegen 8 Uhr über den Notruf die Polizei. Er äußerte den Verdacht, dass eine offenbar betrunkene Person mit einem Auto fahren könnte. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen auf dem Parkplatz am Westerholz 45 zwei Personen in einem Auto an. Beide machten einen erheblich berauschten Eindruck. Als die Beamten die Identität des 38-jährigen Fahrers überprüfen wollten, versuchte dieser, zu Fuß zu flüchten.
Die Einsatzkräfte holten den Mann nach kurzer Verfolgung ein und hielten ihn fest. Dabei wehrte er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte die Einsatzkräfte zu schlagen. Die Beamten überwältigten und fixierten ihn. Bei der anschließenden Überprüfung stellten sie fest, dass der Mann ohne festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland zur Fahndung ausgeschrieben war. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands brachten die Einsatzkräfte den 38-Jährigen Polen zunächst in ein Krankenhaus. Anschließend wurde er einem Justizvollzugskrankenhaus zugeführt.
Die Polizei fertigte unter anderem eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen zu einer möglichen Fahrt unter dem Einfluss berauschender Mittel dauern an.
40-Jähriger schlägt auf 33-Jährigen ein und verletzt ihn schwer: Haftrichter ordnet eine Untersuchungshaft an (PM)
Am 19. Juni kam es gegen 14:30 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Schwanenwall in Dortmund zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein 33-jähriger Dortmunder schwer verletzt wurde. Zwischenzeitlich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ein 40-jähriger Tatverdächtiger befindet sich in Untersuchungshaft.
Ersten Erkenntnissen zufolge traf sich der tatverdächtige 40-jährige Spanier ohne festen Wohnsitz mit dem 33-jährigen Geschädigten in der genannten Wohnung. Dort kam es zunächst zu einem verbalen Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Dabei schlug der 40-Jährige auf den Dortmunder ein. Der 33-Jährige konnte sich schwer verletzt losreißen und aus der Wohnung und dem Haus flüchten. Draußen sprach er eine Streifenwagenbesatzung an. Die Polizisten leisteten Erste Hilfe. Ein Krankenwagen brachte den Dortmunder zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.
Weitere alarmierte Einsatzkräfte trafen den 40-jährigen Spanier im Treppenhaus an und nahmen ihn fest. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Waffe oder ein gefährlicher Gegenstand eingesetzt wurde, wurde über die Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss für die betroffene Wohnung beantragt, um die mögliche Tatwaffe aufzufinden und Spuren zu sichern. Anschließend wurde die Wohnung durchsucht. Eine Tatwaffe konnte jedoch nicht gefunden werden.
Im Krankenhaus konnte schließlich eine Lebensgefahr für den 33-Jährigen ausgeschlossen werden. Der tatverdächtige Spanier wurde in das Polizeigewahrsam gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft gegen den 40-jährigen Tatverdächtigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland an.
Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Polizei nimmt Spiegel-Dieb im Gerichtsviertel fest – Zeugen gesucht (PM)
In der Nacht zu Sonntag (21.6.) nahm die Polizei einen Spiegel-Dieb im Gerichtsviertel fest. Der 18-Jährige hatte vorzugsweise von hochwertigen Fahrzeugen die Spiegelgläser mehrerer Autospiegel geklaut.
Nach bisherigem Ermittlungsstand meldete ein aufmerksamer Zeuge gegen 00:45 Uhr zwei Männer in der Saarbrücker Straße. Die Beiden machten sich auffällig an den Außenspiegeln der geparkten Fahrzeuge zu schaffen. Die Polizeibeamten trafen die Beiden im Bereich Weißenburger Straße/Güntherstraße an. Als sie die Polizisten erblickten, versuchten beide Tatverdächtige zu flüchten.
Ein 18-Jähriger aus Litauen versuchte auf einem Fahrrad davonzufahren. Die Beamten konnten dies verhindern und nahmen ihn vorläufig fest. Bei der Festnahme leistete der Litauer Widerstand. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt. Bei der anschließenden Durchsuchung des 18-Jährigen stellten die Polizisten fest, dass der Mann ein Pfefferspray dabeihatte.
Der andere Tatverdächtige flüchtete. Er wird wie folgt beschrieben:
– zwischen 20-25 Jahre alt
– osteuropäischer Phänotyp
– ungefähr 170 cm groß
Bislang geht die Polizei von mindestens acht beschädigten Fahrzeugen bzw. Außenspiegeln aus. Da die besonderen Haftgründe gegen den 18-Jährigen nicht vorlagen, wurde er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen des Diebstahls mit Waffen.
Hinweisgeber wenden sich bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der: 0231/132-7441.
Ammoniakaustritt in Logistikzentrum (PM Feuerwehr Dortmund)
Die Feuerwehr Dortmund wurde am heutigen Nachmittag gegen 15:00 Uhr zu einem gemeldeten Austritt von Ammoniak in ein Logistik-Verteilerzentrum an der Feineisenstraße alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es in einem Kühlsystem zu einem Austritt von Ammoniak gekommen war. Der betroffene Bereich war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch den Betreiber geräumt worden. Im Einsatzverlauf traten durch Deckenklappen geringe Mengen Ammoniak aus, die lediglich durch ihren charakteristischen Geruch wahrnehmbar waren. Durchgeführte Messungen im Nahbereich verliefen jedoch ohne Feststellung gefährlicher Konzentrationen und ergaben keine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Einsatzkräfte kontrollierten die betroffene Anlage und ergriffen Maßnahmen, um einen weiteren Austritt des Kältemittels zu verhindern. Gemeinsam mit dem Betreiber wurden weitere Maßnahmen zur Aufnahme und Beseitigung des ausgetretenen Ammoniaks abgestimmt. Verletzte Personen gab es glücklicherweise nicht.
An dem Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund beteiligt.
Verkehrsunfall mit Flucht in Dorstfeld: 61-Jähriger Fußgänger verletzt – Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Nach einem Verkehrsunfall mit Flucht (10.06.2026) an der Wittener Straße an der Bushaltestelle „Dortmund-Dorstfeld“ sucht die Polizei Dortmund nach dem flüchtigen Fahrzeugführer und nach Zeugen.
Ersten Erkenntnissen zufolge trat der 61-Jährige aus Lüdenscheid gegen 22:20 Uhr von der Bushaltestelle auf die Haltebucht, um nach dem Bus zu sehen. Hierbei fuhr der Unbekannte aus unerklärlichen Gründen mit seinem Fahrzeug über die Haltebucht. Dabei stieß er mit dem 61-Jährigen zusammen, der dabei auf den Gehweg fiel und sich leicht verletzte. Der Fahrzeugführer setzte seine Fahrt in südlicher Richtung unbeirrt fort.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiwache Huckarde unter der Telefonnummer 0231/132-2121 entgegen.
Verkehrsunfall in Dortmund-Berghofen zwischen Autofahrerin und Radfahrer: Radfahrer muss schwerverletzt in Krankenhaus (PM)
Am Montag (22. Juni 2026) kam es gegen 12 Uhr an der Einmündung Wittbräucker Straße/Dachsweg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Radfahrer. Dabei wurde der Radfahrer schwer verletzt.
Erkenntnissen zufolge fuhr die 74-jährige Autofahrerin aus Dortmund auf der Wittbräucker Straße in Richtung Dachsweg. Beim Abbiegen nach links in den Dachsweg übersah sie den entgegenkommenden 72-jährigen Radfahrer. In Höhe der Einmündung stießen beide zusammen.
Der 72-Jährige prallte dabei mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Er verletzte sich durch den Unfall schwer und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Schaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt.
31-Jähriger in psychischer Ausnahmesituation mit Messer im Gleisbett an der Münsterstraße – Polizei verhindert Schlimmeres (PM)
Am Montag (22. Juni) gegen 15:40 Uhr gingen bei der Polizei Notrufe über einen Mann ein, der sich mit einem Messer bewaffnet im Gleisbett an der Münsterstraße/Haydnstraße aufhielt. Die Polizei konnte den 31-jährigen Rumänen aus Dortmund unter Androhung der Schusswaffe zu Boden bringen.
Ersten Erkenntnissen zufolge lief der 31-Jährige am Nachmittag in einer psychischen Ausnahmesituation mit einem Messer in der Hand im Gleisbett herum. Die Polizei forderte den Mann mit gezogener Dienstwaffe auf, das Messer niederzulegen. Er kam den Anweisungen widerstandlos nach. Anschließend wurde er durchsucht und festgenommen.
Bei der Durchsuchung des psychisch ausfälligen Mannes konnten Betäubungsmittel festgestellt werden. Diese wurden im Nachgang beschlagnahmt. Aufgrund seines Zustands wurde der 31-Jährige in Polizeigewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern.
Durch das schnelle Eintreffen der Polizeibeamten und die schnellen Notrufe der Zeugen konnte verhindert werden, dass jemand bei diesem Einsatz verletzt wurde.
Zwei Supermärkte innerhalb weniger Tage durch auffällig gekleideten Mann ausgeraubt – die Polizei sucht nach Zeugen (PM)
Innerhalb weniger Tage (17. und 20. Juni) kam es zu je einem Raubdelikt auf den Biomarkt „Fruchtbare Erde“ in der Stockumer Straße und auf den SuperBiomarkt am Westfalendamm. Bisherige Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich möglicherweise um denselben Täter handelt. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Am 17. Juni gegen 14:05 Uhr betrat eine bislang unbekannte, maskierte männliche Person den Biomarkt „Fruchtbare Erde“. An der Kasse forderte er die Kassiererin unter Vorhalt eines unbekannten Gegenstands auf, die Kasse zu öffnen. Doch diese weigerte sich und schrie den Mann laut an. Daraufhin verließ er das Geschäft, stieg auf ein Fahrrad und flüchtete in Richtung Baroper Straße, möglicherweise auch über die Persebecker Straße.
Am 20. Juni gegen 17 Uhr betrat ebenfalls ein maskierter Mann den SuperBioMarkt am Westfalendamm. Unter Vorhalt eines Pfeffersprays forderte er die Kassiererin auf, die Kasse zu öffnen. Der Täter erbeutete einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag und flüchtete über den Kortumweg. Verletzt wurde niemand.
Ersten Erkenntnissen nach deuten die bisherigen Ermittlungen darauf hin, dass es sich möglicherweise um den gleichen Täter handeln könnte. Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:
– Männlich
– Geschätztes Alter: 20-30 Jahre
– ca. 180-185 cm groß
– Schlanke/sportliche Statur
– Markante, große, schwarze Sonnenbrille
– Auffällige rote Kopfbedeckung
– Das Gesicht war mit einem bunten, karierten Schal bedeckt
– Er trug Einweghandschuhe
– Dunkle Hose
Die Polizei Dortmund sucht nun Zeugen, die zum Tatzeitpunkt einen Mann beobachtet haben, auf den die Täterbeschreibung zutreffen könnte, oder die sonstige sachdienliche Angaben machen können. Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441
Nach Schlag mit einer Glasflasche: Bundespolizei trennt Kontrahenten (PM)
Am 23. Juni trennten Bundespolizisten drei Personen voneinander. Zuvor hatte es Belästigungen und Faustschläge sowie Schläge mit einer Flasche gegeben.
Gegen 02:35 Uhr hielt sich ein 24-Jähriger mit seiner 20-jährigen Begleiterin in einem Geschäft am Dortmunder Hauptbahnhof auf. Beim Verlassen des Geschäfts provozierten zwei ukrainische Staatsangehörige den Mann. Dieser zeigte sich unbeeindruckt und setzte seinen Weg fort. Das nahmen die beiden Aggressoren zum Anlass, dem Paar bis zum Haupteingang des Bahnhofs zu folgen. Dort bedrängten sie die aus Unna und Hamm kommenden weiter und drohten ihnen mit körperlicher Gewalt.
Der Hammer ging daraufhin auf die beiden Ukrainer zu, um die Situation verbal zu klären. Die beiden Jugendlichen (18 und 19 Jahre alt) griffen ihn unvermittelt mit Faustschlägen an. Einer von ihnen griff dann zu einer auf dem Boden liegenden Glasflasche und schlug mehrmals auf den Kopf des 24-Jährigen ein. Mehrere Streifen der Bundespolizei bemerkten die Auseinandersetzung, trennten die Angreifer, brachten sie zu Boden und fesselten sie.
Zur Feststellung der Identität führten die Beamten alle zur nahegelegenen Dienststelle. Nach erfolgten Belehrungen äußerten sich die an der Auseinandersetzung Beteiligten nicht. Eine ärztliche Versorgung wurde ebenfalls von allen abgelehnt. Die beiden syrischen Staatsangehörigen wurden daraufhin entlassen. Kurze Zeit später wurde auch der 19-jährige Ukrainer entlassen. Bei dem 18-jährigen Ukrainer, bei dem eine ED-Behandlung erfolgte, wurden Fingerabdrücke genommen und Lichtbilder angefertigt. Anschließend entließen die Beamten ihn ebenfalls.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sicherte die Videoaufnahmen des Dortmunder Hauptbahnhofs.
Schwerer Unfall an der Haltestelle Zeche Minister Stein: Stadtbahn erfasst 76-Jährigen in Eving – Polizei ermittelt zur Unfallursache (PM)
Ein 76-jähriger Fußgänger ist am Dienstagabend, 23. Juni, bei einem Zusammenstoß mit einer Stadtbahn in Dortmund-Eving schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 18.15 Uhr an der Haltestelle Zeche Minister Stein auf der Evinger Straße.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei überquerte der Dortmunder die Evinger Straße, obwohl die Ampel für ihn Rot zeigte. Der Fahrer der in Richtung Innenstadt fahrenden Stadtbahn leitete zwar eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der 76-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Der Fahrer der Stadtbahn erlitt einen Schock und wurde ebenso wie eine Zeugin vom Rettungsdienst und der psychosozialen Notfallversorgung der Feuerwehr betreut. Ein vorsorglich alarmierter Rettungshubschrauber landete in der Nähe der Unfallstelle, musste jedoch nicht eingesetzt werden und konnte kurze Zeit später wieder starten.
Fahrgäste der Stadtbahn blieben unverletzt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme sperrten Polizei und Feuerwehr die Evinger Straße sowie die Stadtbahnstrecke zeitweise vollständig. Rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort. Die Polizei ermittelt zur genauen Unfallursache.
Großbrand auf ehemaligem Zechengelände in Schüren: 60 Einsatzkräfte im Einsatz – Feuerwehr löscht Großbrand ohne Verletzte (PM)
Ein Brand in einer Lagerhalle auf dem ehemaligen Zechengelände „Bickefeld“ in Dortmund-Schüren hat am Mittwochmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle eine weithin sichtbare Rauchsäule im Bereich Schüren. Daraufhin rückten zwei Löschzüge und der Rettungsdienst zur Erlenbachstraße aus. Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung zu erkennen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem historischen Gebäude, das verschiedene Firmen als Lager- und Büroräume nutzen. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich glücklicherweise niemand im Gebäude. Die Feuerwehr konzentrierte sich deshalb auf die Brandbekämpfung und den Schutz der angrenzenden Gebäude. Verletzt wurde niemand.
Die Einsatzkräfte löschten den Brand von außen über eine Drehleiter durch bereits geborstene Fenster. Gleichzeitig kontrollierten Atemschutztrupps den als Büros genutzten Gebäudeteil auf der Rückseite. Weitere Trupps bekämpften die Flammen von einem Vordach aus. Weil eine eingezogene Holzdecke teilweise eingestürzt war oder einzustürzen drohte, konnten die Einsatzkräfte den Lagerbereich nicht von innen löschen.
Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und überprüfte anschließend das Dach sowie den Spitzboden auf Glutnester. Dafür entfernten die Einsatzkräfte über die Drehleiter einige Dachziegel und kontrollierten die Dachkonstruktion mit einer Wärmebildkamera. Aus dem kaum betroffenen Gebäudeteil brachten sie vorsorglich Gasflaschen ins Freie. Die Spezialeinheit Sonderlöschtechnik rückte ebenfalls an, musste jedoch nicht eingreifen.
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 13.30 Uhr. Abschließend deckte die Feuerwehr den Lagerraum mit Schaum ab. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache. Während des Einsatzes blieb die Erlenbachstraße ab der Bahnlinie gesperrt. Der Zugverkehr war nicht beeinträchtigt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 3 (Neuasseln), 4 (Hörde) und 5 (Marten), des Löschzugs 13 (Berghofen) der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes im Einsatz.
Öffentlichkeitsfahndung nach Bandendiebstahl in einer Supermarkt-Filiale (PM)
Mit Beschluss des Amtsgerichts Dortmund fahndet die Dortmunder Polizei jetzt öffentlich nach den drei auf den Bildern abgebildeten Männern.
Die drei bislang unbekannten Tatverdächtigen brachen am 15.05.2025 gegen 20:08 Uhr in das Kassenbüro einer Supermarkt-Filiale an der Altenderner Straße in Dortmund ein und entwendeten dort Tabakwaren im mittleren vierstelligen Eurobereich.
Wer kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen auf den Bildern machen? Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441.
Umfangreicher Fund nach Wohnungsdurchsuchung – Polizei stellt Drogen, Medikamente, Waffen und Bargeld sicher (PM)
Anlässlich eines von den Einsatzkräften beobachteten Drogenhandels erfolgte am Dienstag (23.06.26), gegen 18:20 Uhr, eine Wohnungsdurchsuchung in Bövinghausen mit bemerkenswertem Drogen- und Waffenfund. Die Beamten nahmen eine Person fest.
Zivile Einsatzkräfte konnten am selben Tag, gegen 17:15 Uhr, an der Provinzialstraße in Dortmund einen Drogenhandel beobachten. Hierbei stellten die Kräfte Kokain und ein Messer fest. Daraufhin durchsuchten die Einsatzkräfte die Wohnung des 55-jährigen Drogenverkäufers.
Nach ersten Erkenntnissen konnten die Einsatzkräfte verschiedene Drogen in nicht geringer Menge (Kokain, Heroin, Amphetamin, Ecstasy, Cannabis und Ketamin), verschreibungspflichtige Medikamente, mehrere Waffen sowie Munition auffinden und sicherstellen. Darüber hinaus stellten die Polizisten ein Mobiltelefon und Bargeld im vierstelligen Bereich sicher, den 55-jährigen Bewohner nahmen sie fest. Der Tatverdächtige wurde dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen erfolgen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz. Die sichergestellten Gegenstände werden nun kriminaltechnisch untersucht.
Sicherheit an Bahnhöfen Bundespolizei im Einsatz gegen Gewaltkriminalität Allgemeinverfügung zum Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen an zahlreichen Bahnhöfen in NRW (PM)
Die Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen erlässt eine Allgemeinverfügung, die das Mitführen gefährlicher Gegenstände an Bahnhöfen zeitweise untersagt. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Sicherheit und Ordnung in den öffentlichen Verkehrsräumen, insbesondere an Großstadtbahnhöfen sowie auf ausgewählten Zugstrecken, weiter zu erhöhen und potenzielle Gefahren präventiv zu minimieren.
Ab dem 26.Juni 2026,15:00 Uhr durchgängig bis zum 28. Juni 2026, 03:00 Uhr ist das Mitführen gefährlicher Gegenstände an mehreren Bahnhöfen und auf ausgewählten Bahnstrecken in NRW verboten. Die Bundespolizei führt damit erneut verstärkte Maßnahmen gegen Gewaltkriminalität an Bahnhöfen und Zügen durch. Dabei stehen insbesondere gefährliche Gegenstände im Fokus der polizeilichen Kontrollmaßnahmen.
Das Verbot zum Mitführen gefährlicher Gegenstände gilt im oben genannten Zeitraum an den Bahnhöfen Bonn Hbf., Dortmund Hbf., Düsseldorf Hbf., Essen Hbf., Hamm Hbf., Köln Hbf., Krefeld Hbf., Mönchengladbach Hbf., Münster Hbf. und Wuppertal Hbf. Darüber hinaus umfasst die Allgemeinverfügung die Bahnstrecke der S 8 von Wuppertal nach Mönchengladbach sowie die Bahnstrecke von Köln nach Bonn einschließlich der jeweiligen Unterwegsverkehrsstationen. Der Geltungsbereich umfasst die Gebäudekomplexe der Bahnhöfe inklusive der Gleisanlagen. Ausgenommen sind die jeweiligen U-Bahn- bzw. Stadtbahnbereiche. Rund 2,7 Millionen Reisende nutzen im Durchschnitt täglich das Verkehrsmittel Bahn in NRW. Die Bahnhöfe sind auch an Wochenenden, insbesondere bei Großveranstaltungen in den Städten, sehr stark frequentiert und werden zur An- und Abreise genutzt.
Gewaltdelikte stellen in diesem Zusammenhang ein bedeutsames Kriminalitätsphänomen dar. Die Anzahl der durch die Bundespolizei festgestellten Gewaltdelikte auf Bahnanlagen in NRW ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch wenn es in 2025 einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2024) gab, sind die Großstadtbahnhöfe in NRW von Gewaltkriminalität belastet. Jede Tat ist eine zu viel.
Die Kontrollmaßnahmen der Bundespolizei werden anlässlich der Allgemeinverfügung nochmals intensiviert. Die polizeiliche Präsenz wird weiter sichtbar erhöht. Reisende sollten sich darauf einstellen, dass vermehrt Gepäckstücke und Taschen auf das Mitführen gefährlicher Gegenstände überprüft werden.
Ziel ist es, die Bahnhöfe sicherer zu machen und durch die Kontrollen Gewaltstraftaten und Eskalationen durch den Einsatz von gefährlichen Gegenständen von Vornherein zu verhindern. Die Kontrollmaßnahmen an den Bahnhöfen anlässlich der Allgemeinverfügung dienen somit auch als Gefahrenfilter und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit bei der An- und Abreise sowie für städtische Veranstaltungen. Die Allgemeinverfügung stellt einen wichtigen Baustein in der Bekämpfung der Gewaltkriminalität mittels gefährlicher Gegenstände dar.
Verstöße gegen das Mitführverbot können mit einem Platzverweis, Bahnhofsverbot bzw. Beförderungsausschluss oder einem Zwangsgeld geahndet werden. Sofern bei einem Verstoß gegen die Allgemeinverfügung zugleich auch ein Verstoß gegen andere Gesetze, wie beispielsweise das Waffengesetz. erfüllt ist, kommt die Einleitung von Bußgeld- oder Ermittlungsverfahren in Betracht. Die gefährlichen Gegenstände können sichergestellt werden.
Das Mitführverbot umfasst gefährliche Gegenstände wie Feuerwaffen aller Art, Messer aller Art, Hieb- und Stoßwaffen und alle weiteren Gegenstände, die potenziell geeignet sind, erheblicher Verletzungen herbeizuführen wie exemplarisch Werkzeuge, Baseballschläger, Eisenstangen, u.v.m. Neben den Kontrollmaßnahmen geht es auch um zielgerichtete Präventionsarbeit im Bereich der Gewaltkriminalität. Die Bundespolizei appelliert: Sicher im Alltag – sicher ohne Waffen!
> Waffen bieten nur trügerische Sicherheit. Sie können die Bereitschaft erhöhen, Gewalt eskalieren zu lassen oder Schäden zu vergrößern.
> Wer eine Waffe trägt, vernachlässigt oft deeskalierende Techniken und Kommunikationsstrategien, die zu einer Beruhigung der Situation beitragen können.
> Waffen erschweren Helfenden oder der Polizei zu erkennen, wer Täter und wer Opfer ist.
> Die Waffe kann im ungünstigsten Fall entwendet und gegen den Träger eingesetzt werden
> Der Einsatz von Waffen führt schnell zu lebensbedrohlichen Verletzungen und kann erhebliche strafrechtliche und finanzielle Folgen haben.
> Deko-, Anscheins-, Spielzeug- und Schreckschusswaffen sind von echten Waffen häufig nicht zu unterscheiden. Das Mitführen kann schlimmstenfalls zum Schusswaffeneinsatz durch die Polizei führen.
Seit 2018 hat die Bundespolizei in NRW bereits 75 solcher Allgemeinverfügungen anlassbezogen und zeitlich begrenzt an ausgewählten Bahnhöfen und auf Bahnstrecken durchgeführt. Dabei wurden bisher insgesamt mehr als 2.400 gefährliche Gegenstände sichergestellt. Weitere Informationen zur Allgemeinverfügung wie Ausnahmen, Begriffsbestimmungen und FAQs sind auf der Homepage der Bundespolizei (www.bundespolizei.de/allgemeinverfügungen) abrufbar. Außerdem sind in den betroffenen Bahnhöfen Plakate ausgehangen, die auf das Mitführverbot hinweisen.
Polizei und Feuerwehr: Vandalismus, Raubüberfall, Unfälle und Garagenbrand beschäftigen Einsatzkräfte – Unbekannter beschädigt Außenspiegel von 22 Autos
Ein bislang unbekannter Täter hat in der Nacht zu Freitag auf der Rahmer Straße in Dortmund an insgesamt 70 geparkten Fahrzeugen gegen die Außenspiegel getreten oder geschlagen. In 22 Fällen wurden die Spiegel beschädigt, bei den übrigen Fahrzeugen konnten sie wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht werden. Der Sachschaden liegt im oberen vierstelligen Bereich.
Eine Zeugin hatte den etwa 1,80 Meter großen, sportlich gebauten und dunkel gekleideten Mann gegen 23.34 Uhr beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Tat erstreckte sich entlang der Rahmer Straße zwischen Hausnummer 312 und der Einmündung „Zum Kniepacker“. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Telefon 0231/132-7441 entgegen.
Bewaffneter Überfall auf Tankstelle in Dorstfeld
Ein maskierter Täter hat am Donnerstagabend gegen 22.50 Uhr eine Tankstelle an der Wittener Straße überfallen. Der mit einer Pistole bewaffnete Mann bedrohte eine 51-jährige Angestellte und forderte Bargeld aus der Kasse. Im Verlauf eines Handgemenges griff er selbst in die Kasse und flüchtete mit einem dreistelligen Geldbetrag zu Fuß in Richtung Oberbank.
Die Angestellte blieb unverletzt. Der Täter wird als etwa 17 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß, schlank und komplett schwarz gekleidet beschrieben. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Telefon 0231/132-7441 entgegen.
E-Scooter-Fahrer schwer verletzt – mehrere Strafverfahren
Ein 27-jähriger Dortmunder ist am Donnerstagabend gegen 20.06 Uhr auf der Heydbrinkstraße mit seinem E-Scooter gegen ein geparktes Auto gefahren und hat sich dabei schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Er kam in ein Krankenhaus, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Bei den Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass der E-Scooter schneller als die erlaubten 20 km/h fahren konnte. Dadurch bestand kein gültiger Versicherungsschutz mehr. Zudem verfügte der Fahrer nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Die Polizei stellte den Roller sicher und leitete Strafverfahren gegen den Fahrer sowie den Halter des Fahrzeugs ein.
Unfallflucht nach Zusammenstoß mit E-Scooter
Nach einem Verkehrsunfall in Mengede sucht die Polizei einen grauen Pkw und dessen Fahrer. Eine 39-jährige E-Scooter-Fahrerin war am Freitag, 19. Juni, gegen 17.40 Uhr am Mengeder Markt mit dem Auto zusammengestoßen und leicht verletzt worden. Der Autofahrer flüchtete vom Unfallort.
Während der Unfallaufnahme ergab sich zudem der Verdacht, dass die Frau unter Drogeneinfluss stand. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mengede unter Telefon 0231/132-2721 entgegen.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung eines Garagenbrandes
Ein Großaufgebot der Feuerwehr hat am Donnerstagabend einen Garagenbrand an der Varziner Straße in Huckarde bekämpft. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen drei Garagen bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr verhinderte, dass sich die Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus und eine Trafostation ausbreiteten.
Der Einsatz dauerte mehr als dreieinhalb Stunden. Rund 60 Einsatzkräfte waren beteiligt. Die Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der B326
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B326 ist in der Nacht zu Freitag ein 34-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß gegen 0.12 Uhr ein mit zwei Personen besetzter Pkw aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Motorrad zusammen.
Der 27-jährige Autofahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die B326 wurde für die umfangreiche Unfallaufnahme zwischen der Ausfahrt Wuppertal-Nord und dem Autobahnzubringer in Fahrtrichtung Düsseldorf voll gesperrt.
Polizei warnt vor Wechselgeldbetrug
Eine aufmerksame Mitarbeiterin eines Baumarkts in Aplerbeck hat am Mittwoch einen mutmaßlichen Betrugsversuch verhindert. Ein 58-jähriger Mann wollte Ware gegen Bargeld umtauschen, die nach Einschätzung der Polizei zuvor durch einen Wechselgeldbetrug erlangt worden war. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein und stellte bei einer Durchsuchung des Autos Beweismittel sicher.
Die Polizei weist darauf hin, dass Wechselgeldbetrüger ihre Opfer durch Gespräche verwirren und so versuchen, mehr Geld zurückzuerhalten, als ihnen zusteht. Betroffen sein können nicht nur Geschäfte, sondern auch Privatpersonen. Die Polizei rät deshalb, beim Bezahlen aufmerksam zu bleiben und bei Verdachtsfällen sofort den Notruf 110 zu wählen.
Unfallflucht nach Zusammenstoß mit Radfahrerin
Nach einer Unfallflucht auf der Hohen Straße sucht die Polizei einen mutmaßlich blauen Opel mit Dortmunder Kennzeichen. Eine 53-jährige Fahrradfahrerin wurde am Mittwoch, 17. Juni, gegen 12.15 Uhr beim Überqueren der Fahrbahn in Höhe der Querungshilfe von dem Auto erfasst und verletzt.
Der Fahrer oder die Fahrerin setzte die Fahrt anschließend fort, ohne sich um die Verletzte oder die Unfallaufnahme zu kümmern. Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Polizeiwache Mitte unter Telefon 0231/132-1121 zu melden.
Die Polizei Dortmund sucht einen räuberischen Erpresser (PM)
Am 17.06.26, gegen 14:05 Uhr, kam es in einem Supermarkt in Dortmund-Hombruch zu einer versuchten räuberischen Erpressung. Ein unbekannter Mann forderte Geld von der Kassiererin und hielt hierbei einen nicht erkennbaren Gegenstand in der Hand. Er flüchtete anschließend ohne Beute aus dem Supermarkt.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
– 18 bis 25 Jahre alt
– ca. 1,80 bis 1,90 m groß
– hagere Statur
– dunkle Haarfarbe
– bekleidet mit einem Deutschland-Trikot, Jeans und grauer Mütze
– trug außerdem nach eine Sonnenbrille und ein weiß/rot kariertes
Tuch vor dem Gesicht
Mithilfe des wirksamen Einsatzes des Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) konnten Beamte der Polizei Dortmund eine Randaliererin in der Notaufnahme im Unfallklinikum Dortmund-Nord in der Nacht von Samstag auf Sonntag (28. Juni) gegen 3:30 Uhr überwältigen.
Das Klinikpersonal hatte die Polizei zuvor gerufen, weil die 16-jährige Dortmunderin in der Notaufnahme randalieren würde. Nach bisherigen Erkenntnissen stand die Frau unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Sie trat extrem aggressiv auf und kam den Aufforderungen der Beamten nicht nach.
Als sie im weiteren Verlauf in aggressiver Weise auf die Polizisten zuging, wurde der Taser wirksam eingesetzt. Im Anschluss fixierten die Beamten die junge Frau widerstandslos. Ursprünglich war die Frau wegen einer Handverletzung in die Notaufnahme gekommen – diese wurde anschließend durch das Krankenhauspersonal versorgt. Sie verblieb stationär im Krankenhaus.
E-Scooter prallt auf Streifenwagen: Bedrohung am Kiosk in Eving endet nach erfolgreicher Fahndung durch die Polizei (PM)
Eine Bedrohung an einem Kiosk an der Kreuzung Lindenhorster Straße/Bergstraße in Eving führte zu einem Polizeieinsatz und einer anschließenden Verfolgung und Festnahme.
Eine Frau und ein Mann sollen nach ersten Erkenntnissen am Montag (29.06.) um 22:21 Uhr eine Person im Kiosk mit einem Hammer und einem Pfefferspray bedroht haben. Laut Zeugenaussagen versuchten die beiden tatverdächtigen Dortmunder Drogen an die Kioskbesucher zu verkaufen. Als diese ablehnten, reagierten die Tatverdächtigen aggressiv und bedrohten die Personen im Kiosk. Anschließend flüchteten die beiden auf einem E-Scooter.
Im Rahmen der Fahndung trafen Einsatzkräfte die beiden Tatverdächtigen an der Unterführung der Lindenhorster Straße. Die Flüchtigen kamen den Beamten auf einem E-Scooter entgegen. Die Polizeikräfte hielten ihren Streifenwagen an, stiegen aus und forderten die beiden deutlich hörbar auf, stehen zu bleiben.
Der Fahrer verlangsamte zunächst seine Fahrt, beschleunigte dann jedoch plötzlich und fuhr gegen die bereits geöffnete Fahrertür des Streifenwagens. Durch den Zusammenstoß stürzten beide Personen zu Boden. Die Einsatzkräfte nahmen sie anschließend vorläufig fest.
Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 33-jährigen Dortmunder. Seine Begleiterin ist 29 Jahre alt und ebenfalls in Dortmund gemeldet. Während der Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte deutliche Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeikräfte einen Hammer sowie zwei Pfeffersprays und stellten die Gegenstände sicher. Erste Tests zeigten Hinweise auf Alkohol- und Drogeneinfluss. Die Beamtinnen und Beamten veranlassten eine Blutprobe bei dem 33-jährigen Fahrer.
Die eingesetzten Polizeikräfte blieben unverletzt. Am Streifenwagen entstand Sachschaden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte beide Tatverdächtigen. Da die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft gegen die beiden nicht vorlagen, wurden sie nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Beide erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung, den 33-Jährigen außerdem wegen Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Alkoholgenuss. Außerdem prüft die Polizei Dortmund, ob gegen die beiden ein Messertrageverbot erwirkt werden kann. Dies beinhaltet nicht nur das Trageverbot von Messern sondern auch von anderen gefährlichen Gegenständen.
Einbruch in Freibad-Kiosk am Schwimmweg – Polizei sucht Zeugen (PM)
In der Nacht von Freitag (26. Juni) auf Samstag (27. Juni) ist es am Schwimmweg in Dortmund zu einem Einbruchdiebstahl gekommen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf die bislang unbekannten Täter geben können.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Einbrecher im Zeitraum zwischen Freitagabend, 22:00 Uhr, und Samstagmorgen, 06:00 Uhr, gewaltsam Zutritt zu dem Kiosk auf dem Gelände des dortigen Freibades.
Aus den Räumlichkeiten entwendeten die Täter einen niedrigen Bargeldbetrag. Anschließend flüchteten sie unerkannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe: – Haben Sie in der besagten Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Freibades am Schwimmweg beobachtet? – Können Sie Angaben zu potenziellen Tätern oder deren Fluchtrichtung machen?
Hinweise nimmt die Kriminalwache Dortmund unter der Telefonnummer 0231 132-7441 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Böllerknall an der Hauptschule Husen: 15 Schülerinnen und Schüler leicht verletzt (PM)
Am heutigen Mittwoch (01.07.2026) wurde gegen 10:30 Uhr in unmittelbarer Nähe zum Schulhof der Hauptschule Husen ein Knallkörper gezündet. Durch die laute Detonation wurden insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren leicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen erlitten die 11- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schüler ein Knalltrauma und teilweise Schwindel. Zwei von ihnen wurden zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und möglichen Tatverdächtigen dauern an.
Dreijährige auf Westenhellweg von E-Scooter erfasst – Polizei sucht Zeugen (PM)
Ein drei Jahre altes Mädchen ist auf dem Westenhellweg in der Dortmunder Innenstadt von einem E-Scooter erfasst und leicht verletzt worden. Der Fahrer hielt nach dem Unfall zunächst an, flüchtete anschließend jedoch vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 29. Juni, um 14.37 Uhr. Das Mädchen war gemeinsam mit seiner Mutter auf dem Westenhellweg in Richtung Osten unterwegs. In Höhe der Hausnummern 70 bis 84 näherte sich von hinten ein junger Mann auf einem E-Scooter und touchierte das Kind. Dabei erlitt die Dreijährige leichte Verletzungen.
Der Fahrer hielt zunächst an und erkundigte sich nach dem Befinden des Mädchens. Anschließend verließ er jedoch den Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen.
Die Polizei beschreibt den Mann als etwa 1,75 Meter groß mit westasiatischem Phänotyp. Er trug ein weißes T-Shirt und eine kurze dunkle Hose, hatte dunkle Haare und sprach akzentfreies Deutsch. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231 132-1121 entgegen.
Tödlicher Unfall, Schüsse und mehrere Unfallfluchten: Polizei zieht Wochenendbilanz (PM)
Ein tödlicher Verkehrsunfall, mehrere Verkehrsunfallfluchten, Gewaltdelikte sowie ein tödlicher Wasserrettungseinsatz haben Polizei und Feuerwehr am Wochenende in Dortmund beschäftigt.
53-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall
Bei einem Verkehrsunfall auf der Hannöverschen Straße ist am Samstag, 4. Juli, eine 53-jährige Dortmunderin ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte eine BMW-Fahrerin von der Hannöverschen Straße in die Flughafenstraße abbiegen und prallte aus bislang ungeklärter Ursache auf einen VW Beetle sowie ein Motorrad. Die Fahrerin des VW starb noch an der Unfallstelle. Der Motorradfahrer und die Beifahrerin im BMW wurden leicht verletzt. An dem Unfall waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt. Während der Unfallaufnahme blieb der Kreuzungsbereich über mehrere Stunden gesperrt.
Person tot aus dem Dortmund-Ems-Kanal geborgen
Ebenfalls am Samstag rückte die Feuerwehr zu einem Großeinsatz am Dortmund-Ems-Kanal aus. Eine Person war im Bereich der Straße Im Siesack aus einem Schlauchboot gestürzt und untergegangen. Trotz eines stundenlangen Such- und Rettungseinsatzes mit Rettungsbooten sowie Hubschraubern von Feuerwehr und Polizei konnten die Einsatzkräfte die vermisste Person gegen 15.30 Uhr nur noch tot aus dem Wasser bergen.
Streit in der Innenstadt endet mit schwerer Verletzung
Ein Streit zwischen zwei Männern eskalierte in der Nacht zu Samstag auf der Hansastraße. Nach Angaben der Polizei spuckte ein 29-Jähriger aus Schwerte zunächst auf die Motorhaube des VW Golf eines 23-jährigen Dortmunders. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, anschließend fuhr der Tatverdächtige mit dem Auto des Dortmunders davon. Als der 23-Jährige den Fahrer stoppen wollte, wurde er mitgeschleift und schwer verletzt.
Der Tatverdächtige setzte seine Fahrt fort und beschädigte auf seinem Weg mehrere Absperrpfosten, Verkehrsschilder sowie Mobiliar einer Außengastronomie. Wenig später stellte er sich auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof. Die Polizei nahm ihm eine Blutprobe ab und leitete mehrere Strafverfahren ein. Die Polizei korrigierte später ihre erste Mitteilung: Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Golf und nicht um einen Smart.
Schreckschusspistole nach Schüssen sichergestellt
In Westerfilde nahm die Polizei am Samstagabend einen 38-jährigen Dortmunder fest. Nach einem Notruf hatten Einsatzkräfte den Verdacht überprüft, dass ein Mann mehrfach mit einer Schreckschusspistole aus einem Fenster geschossen hatte. Verletzt wurde niemand. Die Beamten fanden die Waffe später in der Wohnung des alkoholisierten Tatverdächtigen und stellten sie sicher. Gegen ihn wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Taser-Einsatz nach Streit in Indoorspielplatz
Nach einem Streit in einem Indoorspielplatz an der Schlägelstraße setzte die Polizei am Samstagabend einen Taser gegen einen 26-jährigen Dortmunder ein. Der Mann verhielt sich nach Angaben der Polizei äußerst aggressiv und ließ sich auch durch die Androhung des Einsatzes nicht beruhigen. Nach dem Einsatz konnten ihn die Beamten festnehmen. Der Dortmunder wurde leicht verletzt. Bei der Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag, den er beglich. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Polizeibeamte.
Polizei sucht Zeugen nach zwei Unfallfluchten
Nach einer Unfallflucht auf der Borsigstraße sucht die Polizei Zeugen. Ein bislang unbekannter E-Scooter-Fahrer touchierte dort einen 43-jährigen Fußgänger zunächst mit dem Lenker am Arm. Als der Dortmunder den Mann auf den Zusammenstoß ansprach, schlug dieser ihm ins Gesicht und flüchtete mit seinem E-Scooter. Der Gesuchte ist nach Angaben der Polizei etwa 18 bis 19 Jahre alt, hat lockige Haare und trug ein orangefarbenes T-Shirt. Hinweise nimmt die Polizeiwache Nord unter der Telefonnummer 0231 132-2321 entgegen.
Auch nach einer Unfallflucht auf der Rheinischen Straße bittet die Polizei um Hinweise. Dort wurde ein 20-jähriger E-Scooter-Fahrer von einem schwarzen Auto am Arm erfasst und stürzte. Der Fahrer oder die Fahrerin setzte die Fahrt fort, ohne anzuhalten. Zeuginnen und Zeugen können sich bei der Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231 132-1121 melden.
Einbruch scheitert an aufmerksamen Anwohnern
Aufmerksame Anwohner haben am Sonntag, 5. Juli, einen versuchten Kellereinbruch an der Münsterstraße beobachtet. Nach Angaben der Polizei hatte ein 38-jähriger Dortmunder über ein leerstehendes Ladenlokal Zugang zu einem Mehrfamilienhaus erhalten und im Heizungskeller Kupferrohre demontiert. Als er entdeckt wurde, flüchtete er zunächst ohne Beute. Polizeibeamte nahmen ihn wenig später im Nahbereich fest. Da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde der Mann nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen versuchten Einbruchs.
Leichtverletzte nach Unfall auf der A40
Auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund verlor eine 34-jährige Dortmunderin am Samstagabend in Höhe der Anschlussstelle Dortmund-Barop die Kontrolle über ihren Wagen. Das Auto prallte gegen die Betonschutzwand, hob kurzzeitig vom Boden ab, stieß anschließend gegen einen weiteren Pkw und schleuderte über alle drei Fahrstreifen. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt nach Schätzungen der Polizei rund 32.000 Euro.
Weitere Unfallflucht mit E-Scooter – Zwei Schulkinder verletzt
Die Polizei ermittelt außerdem nach einer Verkehrsunfallflucht in Mengede. Am Mittwoch, 1. Juli, waren zwei junge Männer gemeinsam auf einem E-Scooter auf dem Gehweg der Dörwerstraße unterwegs und stießen nach Angaben der Polizei mit einer Gruppe von Schülerinnen zusammen, die nach Schulschluss an einer Bushaltestelle warteten. Der Fahrer soll die Kinder zunächst angeschrien haben, aus dem Weg zu gehen. Wegen der hohen Geschwindigkeit konnten zwei elfjährige Mädchen nicht mehr ausweichen und wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.
Anschließend flüchteten Fahrer und Mitfahrer mit dem E-Scooter vom Unfallort. Nach Zeugenangaben handelte es sich um einen auffällig grün lackierten Leih-E-Scooter des Anbieters Lime. Der Fahrer wird als junger Erwachsener mit kurzen roten lockigen Haaren und Bart beschrieben. Sein Mitfahrer soll etwas jünger und kleiner gewesen sein und kurze schwarze Haare gehabt haben. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie Unfallflucht und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich bei der Polizeiwache Mengede unter der Telefonnummer 0231 132-2721 zu melden.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Wartungsarbeiten, Festnahmen nach Raub und Mordkommission ermittelt nach Messerangriff (PM)
Polizei durchsucht acht Objekte wegen Verdachts auf organisierten Waffen- und Drogenhandel
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen gegen den organisierten Handel mit Waffen und Betäubungsmitteln haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag, 7. Juli, acht Objekte in Dortmund und Lünen durchsucht. Betroffen waren fünf Wohnungen, zwei Lagerhallen und ein Imbiss.
Bei dem Einsatz vollstreckten die Ermittler einen Haftbefehl gegen einen 37-jährigen türkischen Staatsbürger. Ihm wirft die Staatsanwaltschaft gewerbsmäßigen Handel mit Waffen und Kokain vor. Verletzt wurde bei den Durchsuchungen niemand.
Die Ermittlungen laufen bereits seit Mitte 2025. Bereits am 26. Juni hatten Polizei und Staatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang eine Wohnung und einen Handwerksbetrieb in Dortmund durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte in der Wohnung eines 29-jährigen Dortmunders mit türkischer Staatsangehörigkeit insgesamt 62 Handfeuerwaffen sicher. Die Ermittlungen dauern an.
Polizei fahndet mit Phantombild nach Tatverdächtigem am Signal Iduna Park
Mit einem Phantombild sucht die Polizei Dortmund nach einem Mann, der am Samstag, 17. Januar, einen 45-Jährigen auf dem Vorplatz des Signal Iduna Parks schwer verletzt haben soll. Die Tat ereignete sich gegen 18 Uhr vor dem Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC St. Pauli.
Das Amtsgericht Dortmund hat die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Wer Hinweise zur Identität des abgebildeten Mannes geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund unter Tel. 0231 132-7441 zu melden. Das Phantombild ist im Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.
Wegen Wartungsarbeiten an der Telefonanlage kommt es am Donnerstag, 9. Juli, zeitweise zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit des Polizeipräsidiums Dortmund und seiner Außenstellen. Betroffen sind Telefonnummern, die mit der Ziffernfolge 132 beginnen.
Die Einschränkungen sind zwischen 4 und etwa 6 Uhr mit einer möglichen Ausfallzeit von bis zu 60 Minuten sowie zwischen 22 Uhr und Freitag, 10. Juli, 6 Uhr mit einer Ausfallzeit von bis zu 30 Minuten zu erwarten. Von der zweiten Wartungsphase ausgenommen sind die Polizeiwachen Huckarde, Nord und Körne.
Die Polizei bittet Bürger*innen, sich in dringenden, aber nicht eilbedürftigen Fällen während der Wartungsarbeiten per E-Mail an poststelle.dortmund@polizei.nrw.de zu wenden. Der Notruf 110 ist von den Arbeiten nicht betroffen und jederzeit erreichbar.
Nach Messerangriff in Scharnhorst: Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß – Polizei sucht weitere Zeugen
Nach dem Messerangriff in Dortmund-Scharnhorst hat die Polizei ihre Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts fortgesetzt. Die Mordkommission ermittelt weiter, allerdings konnte sich der dringende Tatverdacht gegen die beiden zunächst festgenommenen Dortmunder im Alter von 29 und 33 Jahren bislang nicht erhärten. Sie wurden deshalb aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten am Montag, 6. Juli, gegen 19.05 Uhr drei Männer auf dem Parkplatz eines Wohnkomplexes an der Spannstraße zunächst in einen verbalen Streit. Wenig später brach ein 26-jähriger Dortmunder im Bereich eines Spielplatzes mit lebensgefährlichen Schnittverletzungen zusammen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass dem Verletzten ein Mobiltelefon geraubt worden war.
Die Mordkommission bittet weiterhin Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Tatablauf machen können, sich bei der Polizei zu melden.
Nach Messerangriff in Brackel: Tatverdächtiger sitzt inzwischen in Untersuchungshaft
Nach dem versuchten Tötungsdelikt im Dortmunder Stadtteil Brackel befindet sich der 51-jährige Tatverdächtige inzwischen in Untersuchungshaft. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft schwebt seine gleichaltrige Ehefrau nach intensiver medizinischer Behandlung nicht mehr in Lebensgefahr.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet das Ehepaar am späten Montagabend im Hofgerichtsweg in Streit. Dabei soll der Mann seine Ehefrau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch am Tatort fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 51-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen gefährlicher Körperverletzung und bestehender Fluchtgefahr Haftbefehl. Die Ermittlungen der Mordkommission zum genauen Tatablauf und zu den Hintergründen dauern an.
Polizei bietet Zivilcourage-Kurse an – Nur noch wenige Plätze frei
Wie kann ich helfen, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Antworten auf diese und weitere Fragen vermittelt die Polizei Dortmund in einem zweitägigen Zivilcourage-Kurs. Unter den Leitgedanken „Frühzeitig aus bedrohlichen Situationen aussteigen!“ und „Helfen, ohne Selbstgefährdung!“ lernen die Teilnehmenden unter anderem, wie Gewalt entsteht, welche Wirkung Körpersprache hat und wie sich bedrohliche Situationen entschärfen lassen.
Der Kurs findet am Dienstag, 21. Juli, und Dienstag, 28. Juli, jeweils von 16.30 bis 19.30 Uhr statt. Die Polizei weist darauf hin, dass beide Termine wahrgenommen werden sollten. Für den aktuellen Kurs sind noch wenige Plätze frei, weitere Termine sind bereits in Planung.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Durchsuchungen nach Ausschreitungen, Unfallfluchten und Ermittlungen der Bundespolizei (PM)
Polizei durchsucht Wohnungen nach Ausschreitungen bei prokurdischer Versammlung
Nach den Ausschreitungen im Zusammenhang mit einer prokurdischen Versammlung am 20. Januar hat die Polizei Dortmund am Mittwoch sieben Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen mutmaßliche Beteiligte an den Ausschreitungen, bei denen unter anderem ein syrisches Restaurant in der Dortmunder Innenstadt beschädigt worden war.
Im Rahmen der Ermittlungskommission „City“ leitete die Polizei 30 Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs ein. Bislang konnten 19 Tatverdächtige identifiziert werden.
Durchsucht wurden Wohnungen in Dortmund, Bochum, Lünen, Werdohl und Datteln. Sechs Tatverdächtige trafen die Einsatzkräfte an ihren Wohnanschriften an. Sichergestellt wurden unter anderem Datenträger und Kleidungsstücke. Festnahmen gab es nicht.
Autofahrer flüchtet nach Zusammenstoß in Derne – Polizei sucht Zeugen
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der Altenderner Straße sucht die Polizei nach einem flüchtigen Autofahrer. Gegen 22.30 Uhr wollte der bislang unbekannte Mann von der Altenderner Straße nach links in die Walther-Kohlmann-Straße abbiegen und missachtete dabei nach bisherigen Erkenntnissen die Vorfahrt eines 24-jährigen Dortmunders.
Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-Jährige leicht verletzt. Der unbekannte Fahrer sprach zunächst mit einem Zeugen, flüchtete anschließend aber zu Fuß in Richtung Dortmund. Sein Fahrzeug ließ er am Unfallort zurück.
Ermittlungen ergaben, dass der Wagen außer Betrieb gesetzt war und die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Die Polizei stellte das Auto sicher. Der Sachschaden wird auf rund 14.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Scharnhorst unter Tel. 0231 132-3621 zu melden.
Schwer verletzter Motorradfahrer nach Unfall auf der Rheinischen Straße
Nach einem Verkehrsunfall auf der Rheinischen Straße sucht die Polizei weitere Zeugen. Ein 62-jähriger Motorradfahrer aus Dortmund wurde am Dienstagnachmittag schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen warteten der Motorradfahrer und ein 54-jähriger Autofahrer mit ihrem VW Golf an einer roten Ampel auf der Rheinischen Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts. Anschließend kam es zu dem Unfall. Unklar ist bislang, ob der Autofahrer auf das stehende Motorrad auffuhr oder der Motorradfahrer zunächst aus bislang ungeklärter Ursache stürzte und anschließend vom Auto erfasst wurde.
Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme musste die Rheinische Straße zeitweise gesperrt werden. Hinweise nimmt die Polizeiwache Huckarde unter Tel. 0231 132-2121 entgegen.
Bundespolizei warnt nach Gleisbetretung in Dortmund-Germania vor Lebensgefahr
Nach einem gefährlichen Vorfall am Haltepunkt Dortmund-Germania ermittelt die Bundespolizei wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Eine 31-jährige Frau hatte am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr den Gleisbereich betreten. Der Lokführer einer einfahrenden S-Bahn konnte eine Kollision nur durch eine Schnellbremsung verhindern.
Anschließend setzte sich die Frau auf die Bahnsteigkante des gegenüberliegenden Gleises, sodass eine weitere S-Bahn ebenfalls stark abbremsen musste. Die alarmierte Bundespolizei kontrollierte die 31-Jährige. Hinweise auf eine Eigen- oder Fremdgefährdung oder einen medizinischen Ausnahmezustand ergaben sich nach Angaben der Beamten nicht.
Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem Betreten von Gleisanlagen. Moderne Züge seien häufig erst sehr spät zu hören und könnten nicht ausweichen. Zudem gingen von Bahnanlagen weitere erhebliche Gefahren aus.
Illegales Autorennen und Bierkisten-Unfall: Polizei ermittelt nach zwei Einsätzen (PM)
Die Polizei Dortmund hatte auf den Autobahnen rund um Dortmund gleich zwei größere Einsätze. Auf der A40 stellten Beamte zwei mutmaßliche Teilnehmer eines illegalen Autorennens, im Kamener Kreuz sorgte ein verunglückter Lastwagen für erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Verdacht auf illegales Autorennen auf der A40
Zivile Einsatzkräfte beobachteten am Mittwoch, 8. Juli, gegen 22.45 Uhr auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund ein mutmaßlich verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Nach Angaben der Polizei fuhren zwei BMW-Fahrer im Alter von 24 und 28 Jahren auf Höhe der Anschlussstelle Dorstfeld nebeneinander, nahmen Blickkontakt auf und beschleunigten anschließend mehrfach gleichzeitig auf Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h.
Die Fahrt führte bis zum Ausbauende der A40 an der Wittekindstraße. Im Stadtgebiet bremsten beide Fahrer zunächst wegen eines stationären Blitzers ab und beschleunigten anschließend erneut auf etwa 90 km/h. Aufgrund der Verkehrslage mussten sie ihre Geschwindigkeit schließlich wieder reduzieren.
Die Polizei kontrollierte den 24-Jährigen an der Baurat-Marx-Allee. Der zweite Fahrer flüchtete zunächst, konnte jedoch später an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Die Beamten stellten die Führerscheine beider Männer sicher. Gegen sie wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Lkw verliert bis zu 150 Bierkisten im Kamener Kreuz
Ein Lastwagen verlor am Donnerstag, 9. Juli, gegen 4 Uhr im Kamener Kreuz auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen zwischen 100 und 150 volle Bierkisten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet das Fahrzeug im sogenannten Kreisel Oberhausen aus bislang ungeklärter Ursache in einer Kurve gegen die Schutzplanke. Dabei verteilte sich die Ladung auf der Fahrbahn.
Der Fahrer blieb unverletzt, wurde vorsorglich jedoch in ein Krankenhaus gebracht. Wegen der aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb der Kreisel Oberhausen voraussichtlich bis in die Mittagsstunden gesperrt. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Mercedes-Fahrer flüchtet nach Unfall in Derne – Polizei sucht Zeugen (PM)
Nach einem Verkehrsunfall in Dortmund-Derne sucht die Polizei den Fahrer eines Mercedes-Benz, der nach dem Zusammenstoß zu Fuß geflüchtet ist. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 7. Juli, gegen 22.45 Uhr an der Kreuzung Altenderner Straße/Walther-Kohlmann-Straße.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der Mercedes-Fahrer von der Altenderner Straße in die Walther-Kohlmann-Straße abbiegen. Dabei missachtete er nach Angaben der Polizei die Vorfahrt eines entgegenkommenden 24-jährigen Dortmunders. Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt rund 14.000 Euro.
Nach dem Unfall stieg der Mercedes-Fahrer aus seinem Wagen und unterhielt sich mit einem Zeugen in gebrochenem Englisch. Anschließend flüchtete er zu Fuß in Richtung Walther-Kohlmann-Straße.
Der Mann wird als etwa 1,75 Meter groß, 40 bis 50 Jahre alt und hager beschrieben. Er hatte kurze Haare im Boxerschnitt, keinen Bart und trug eine schwarze kurze Cargohose sowie ein blaues T-Shirt. Die Polizei beschreibt ihn als südosteuropäisch aussehend.
Die Polizei bittet insbesondere um Hinweise auf eine möglicherweise verletzte Person, auf die diese Beschreibung zutrifft und die im Bereich der Unfallstelle oder in der näheren Umgebung gesehen wurde. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Dortmund-Scharnhorst unter der Telefonnummer 0231 132-3621 zu melden.
Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Autofahrer in Dortmund-Mitte: Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Bereits am Donnerstag (2. Juli 2026) kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer auf der Möllerstraße/Rheinischen Straße. Die Polizei sucht Zeugen.
Erkenntnissen zufolge befand sich der Radfahrer gegen 8:20 Uhr auf der Mittelinsel der Fußgängerfurt der Möllerstraße, um die Straße mit seinem Fahrrad zu überqueren.
Beim Überqueren kamen ihm weitere Fußgänger entgegen. Aus ungeklärten Gründen kam es im weiteren Verlauf zum Zusammenstoß mit einem 26-jährigen Autofahrer aus Dortmund, der von der Rheinischen Straße nach rechts in die Möllerstraße abbog.
Durch den Zusammenstoß fiel der 67-jährige Radfahrer aus Dortmund auf die Fahrbahn und verletzte sich leicht. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Warum es zum Unfall kam, ist bislang ungeklärt.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231/132-1121 entgegen.
Nach mutmaßlichen Drogenhandel: Polizei nimmt 21-Jährigen fest (PM)
Nach einem mutmaßlichen Drogenhandel am Mittwochabend (8. Juli) nahmen zivile Einsatzkräfte einen Mann fest und stellten Drogen sicher. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an.
Gegen 22 Uhr beobachteten Polizeibeamte während der Streifenfahrt, in der Straße Droote, in Dortmund, einen mutmaßlichen Drogenhandel. Ein verdächtiger Mann übergab einer weiteren Person ein Tütchen mit einer auffälligen Substanz. Als die Polizisten sich entschieden, den Mann zu kontrollieren, rannte er davon.
Nach einer kurzen Nacheile stellten die Einsatzkräfte den 21-Jährigen aus Dortmund. Bei einer anschließenden Personenkontrolle fanden die Beamten eine nicht geringe Menge an Betäubungsmittel bei ihm auf. Zur weiteren Sachverhaltsklärung ging es mit dem Dortmunder zur nächsten Polizeiwache.
Mit einem richterlichen Beschluss betraten die Polizisten mit zwei Diensthunden die Wohnung des Beschuldigten. In der Wohnung fanden die Beamten eine weitere nicht geringe Menge an Betäubungsmittel sowie Utensilien zur Herstellung und Verarbeitung von Substanzen. Auch wurden Vapes in einer höheren dreistelligen Anzahl gefunden. Die Polizeibeamten stellten die aufgefundenen Drogen und Vapes sicher.
Während der Durchsuchungsmaßnahme in der Wohnung, verhielt sich ein weiterer Mann vor dem Haus verdächtig. Bei einer anschließenden Kontrolle konnten auch bei dem 22-Jährigen aus Bergkamen mehrere Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt werden.
Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahme wurde der 22-Jährige vor Ort entlassen. Den 21-Jährigen brachten die Beamten ins Polizeigewahrsam. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund ordnete der zuständige Richter die Untersuchungshaft an.
Zeugen nach Verkehrsunfallflucht im Kreuzviertel gesucht (PM)
Nach einem Verkehrsunfall am Freitag, 3. Juli, gegen 15 Uhr in der Dortmunder
Innenstadt sucht die Polizei Zeugen. Ein 26-jähriger Dortmunder fuhr mit einem Leih-E-Scooter auf der Großen Heimstraße in Richtung Norden. An der Kreuzung zur Kreuzstraße nahm ihm nach
bisherigen Erkenntnissen ein silberfarbener Kombi die Vorfahrt. Der
E-Scooter-Fahrer bremste stark ab, stürzte und erlitt mehrere Frakturen an den
Armen. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort. Der flüchtige Faher wird als männlich beschrieben. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter 0231/132-1121 entgegen.
Dortmund In der Nacht zu Mittwoch (15. Juli) kam es auf der Lindenhorster Straße in
Dortmund-Lindenhorst zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 61-Jähriger erlitt
lebensgefährliche Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 01:15 Uhr in einem Mehrfamilienhaus zu familiären Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Personen mit
Messern verletzt. Insgesamt wurden drei Personen in Krankenhäuser gebracht. Für die weiteren Ermittlungen hat die Polizei Dortmund eine Mordkommission eingesetzt.
Schockanruf, Raub und schwerer Unfall: Meldungen der Dortmunder Polizei (PM)
Mordkommission ermittelt nach Angriff am Dortmunder Hauptbahnhof
Ein 39-Jähriger hat bei einer Auseinandersetzung am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Ein 22-Jähriger wurde leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen gerieten die beiden Männer in der Nacht zu Sonntag, 9. August, gegen 0.30 Uhr an der Steinstraße mit einer Personengruppe in eine Auseinandersetzung. Dabei erlitten sie mehrere Stich- und Schnittverletzungen und kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Tatverdächtigen flüchteten.
Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingesetzt und ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Tel. 0231 132-7441 entgegen.
85-Jährige verliert fünfstelligen Betrag durch Schockanruf
Ein Betrüger hat eine 85-jährige Dortmunderin am Freitag, 7. August, in der nördlichen Innenstadt mit einem sogenannten Schockanruf um einen fünfstelligen Betrag gebracht. Gegen 12 Uhr gab sich ein unbekannter Anrufer als Arzt aus und behauptete, der Enkel und der Schwiegersohn der Frau lägen mit einer besonders schweren Corona-Variante in einem Münchner Krankenhaus. Für eine dringend notwendige Behandlung benötige die Familie sofort eine hohe Geldsumme. Die Seniorin holte daraufhin Bargeld aus einem Bankschließfach und übergab es später an ihrer Haustür einem unbekannten Mann.
Erst später erkannte die 85-Jährige den Betrug und verständigte die Polizei. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Polizei warnt vor Schockanrufen und rät dazu, kein Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte zu übergeben und Angehörige über bekannte Telefonnummern zu kontaktieren. Betroffene sollten das Gespräch beenden und anschließend die Polizei unter 110 verständigen.
Zeugen verhindern mutmaßlichen Raub in Dorstfeld
Zeugen haben am Samstag, 8. August, gegen 5.35 Uhr einen mutmaßlichen Raub auf eine 53-Jährige an der Arminiusstraße in Dorstfeld beobachtet und durch ihre Reaktion offenbar Schlimmeres verhindert. Nach ersten Erkenntnissen griff ein Mann die Frau von hinten an, hielt sie an ihrem Rucksack fest und schleuderte sie zu Boden. Anschließend soll er auf sie eingeschlagen und eingetreten sowie versucht haben, ihr den Rucksack zu entreißen. Anwohner:innen hörten die Hilferufe und schrien den Angreifer aus ihren Wohnungen an, woraufhin dieser flüchtete.
Ein Zeuge beobachtete den Flüchtenden später im Bereich Höfkerstraße/Arminiusstraße an einem Getränkemarkt und informierte die Polizei. Einsatzkräfte umstellten das Gelände und nahmen dort einen 16-jährigen Dortmunder vorläufig fest. Nach Angaben der Polizei stand er unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen demnach nicht vor, sodass eine Erziehungsberechtigte den Jugendlichen abholte. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Straßenraubs und Beleidigung. Die 53-Jährige blieb nach bisherigem Stand körperlich unverletzt.
86-jähriger Pedelec-Fahrer bei Unfall schwer verletzt
Ein 86-jähriger Pedelec-Fahrer aus Witten hat am Freitag, 7. August, bei einem Verkehrsunfall in Dortmund-Persebeck schwere Verletzungen erlitten. Der Mann fuhr gegen 14.40 Uhr auf der Straße Am Linnebrink in Richtung Osten und stürzte auf Höhe der Hausnummer 2 aus bislang ungeklärter Ursache. Ersthelfer alarmierten Polizei und Rettungsdienst. Nach der Erstversorgung brachte der Rettungsdienst den 86-Jährigen in ein Krankenhaus; zwischenzeitlich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
Ein spezialisiertes Verkehrsunfall-Team der Polizei Dortmund nahm den Unfall auf. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 1.000 Euro. Sie weist aus diesem Anlass darauf hin, beim Radfahren einen Helm und geeignete Schutzkleidung zu tragen.
Von Verfolgungsfahrt bis Kupferdiebstahl: Einsätze von Polizei und Feuerwehr (PM)
Polizei verstärkt Kontrollen in mehreren Stadtteilen
Die Polizei Dortmund hat ihre Einsätze gegen Straßenkriminalität und für mehr Verkehrssicherheit in mehreren Stadtteilen fortgesetzt. Bei Kontrollen am Dienstag, 28. Juli, beobachteten Einsatzkräfte im Evinger Stadtpark einen polizeibekannten Minderjährigen beim Handel mit Cannabis. Bei einer anschließenden freiwilligen Durchsuchung seines Zimmers stellten sie unter anderem einen Teleskopschlagstock und eine Machete sicher. Außerdem kontrollierte die Polizei einen E-Scooter-Fahrer, dessen Drogentest positiv ausfiel und bei dem die Einsatzkräfte mutmaßliche Amphetaminpaste fanden. Bei einem weiteren Einsatz am Donnerstag, 6. August, in Scharnhorst, Aplerbeck, Asseln, Brackel und Körne kontrollierte die Polizei insbesondere den Rad- und E-Scooter-Verkehr und ahndete mehrere Verstöße.
Sieben Verletzte bei schwerem Unfall auf der A45
Zwei Menschen haben bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 45 in Fahrtrichtung Dortmund am Samstag, 8. August, schwere Verletzungen erlitten, fünf weitere wurden leicht verletzt. Ein 26-jähriger Fahrer eines Kleintransporters erkannte nach bisherigen Erkenntnissen gegen 11.57 Uhr in einer Dauerbaustelle vor dem Westhofener Kreuz ein Stauende zu spät und fuhr auf ein Auto auf. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden insgesamt drei davor stehende Fahrzeuge ineinandergeschoben. Ein 49-Jähriger aus Attendorn und ein 53-Jähriger aus Fröndenberg kamen schwer verletzt in Krankenhäuser, die übrigen Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. Die Autobahn blieb für Rettungs- und Bergungsarbeiten bis gegen 14.30 Uhr in Richtung Dortmund gesperrt; der Rückstau erreichte eine Länge von bis zu acht Kilometern.
Kellerbrand in einem Laborkomplex der Universität
Ein Brand in einem Versuchsraum im Untergeschoss eines Laborkomplexes der Universität Dortmund hat die Feuerwehr gegen 12 Uhr alarmiert. Beschäftigte hatten nach Schweiß- beziehungsweise Lötarbeiten zunächst selbst versucht, das Feuer mit Feuerlöschern zu bekämpfen. Zwei Beteiligte untersuchte anschließend der Rettungsdienst, sie konnten jedoch vor Ort bleiben. Ein Atemschutztrupp brachte den Brand mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle. Da der fensterlose Brandraum im Keller lag, setzte die Feuerwehr zwei Hochleistungslüfter zur Entrauchung ein. Rund 20 Einsatzkräfte waren etwa eineinhalb Stunden im Einsatz.
51-Jähriger flüchtet mit bis zu 100 km/h vor der Polizei
Ein 51-jähriger Autofahrer ist am Samstag, 8. August, im Dortmunder Osten vor der Polizei geflüchtet und dabei mit bis zu 100 km/h über den Asselner Hellweg gefahren. Nach Angaben der Polizei missachtete er mehrere rote Ampeln. Um andere Verkehrsteilnehmer:innen nicht zu gefährden, brachen die Einsatzkräfte die unmittelbare Verfolgung ab. Wenig später fanden sie das Auto an der Langschedestraße in Wickede und trafen den 51-Jährigen in der Nähe an. Ein Atemalkoholtest fiel positiv aus; die Polizei ließ ihm eine Blutprobe entnehmen und stellte Führerschein sowie Auto sicher. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Polizei nimmt mutmaßliche Kupferdiebe in Oespel fest
Zwei Männer im Alter von 21 und 24 Jahren sollen in der Nacht zu Freitag, 7. August, Kabel von Ladesäulen für Elektroautos auf einem Baumarkt-Parkplatz an der Borussiastraße in Oespel gestohlen haben. Nachdem kurz vor 1 Uhr die Alarmanlagen der Ladesäulen ausgelöst hatten, verständigte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Polizei. Einsatzkräfte stoppten wenig später einen Transporter und fanden darin nach eigenen Angaben mehrere Meter Kupferkabel der Ladesäulen. Die Polizei nahm die beiden Gelsenkirchener vorläufig fest und beschlagnahmte das Fahrzeug samt Inhalt. Da keine besonderen Haftgründe vorlagen, kamen die Männer später wieder auf freien Fuß; gegen sie läuft ein Strafverfahren.
13-Jähriger flüchtet auf E-Scooter vor der Polizei
Drei Jugendliche sind am Donnerstag, 6. August, auf E-Scootern vor einer Polizeikontrolle an der Emscherpromenade in Hörde geflüchtet. Zeugen hatten gegen 19.15 Uhr gemeldet, dass die Jugendlichen mit hoher Geschwindigkeit über Fußwege fuhren und Passant:innen anpöbelten. Nach Angaben der Polizei erreichten die nicht mit Kennzeichen versehenen E-Scooter etwa 40 bis 45 km/h. Ein Fußgänger stellte sich einem der Fahrer in den Weg und stoppte dadurch die Flucht. Der 13-jährige Dortmunder stürzte und verletzte sich leicht. Die Polizei stellte den nicht zugelassenen E-Scooter sicher und ermittelt zu möglichen technischen Veränderungen; gegen die Erziehungsberechtigte leitete sie ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Verfolgungsfahrt, Unfälle und versuchter Raub (PM)
51-Jähriger flüchtet mit bis zu 100 km/h vor der Polizei
Ein 51-jähriger Autofahrer ist am Samstag, 8. August, im Dortmunder Osten vor der Polizei geflüchtet. Auf dem Asselner Hellweg fuhr er nach Polizeiangaben mit bis zu 100 km/h und überquerte mehrfach rote Ampeln. Um Unbeteiligte nicht zu gefährden, brach die Polizei die unmittelbare Verfolgung ab und fand das Auto wenig später an der Langschedestraße in Wickede. Ein Atemalkoholtest bei dem 51-Jährigen fiel positiv aus; ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe, die Polizei stellte Führerschein und Auto sicher. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Sieben Verletzte bei schwerem Unfall auf der A45
Zwei Menschen haben am Samstag, 8. August, bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 45 vor dem Westhofener Kreuz schwere Verletzungen erlitten, fünf weitere wurden leicht verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah der 26-jährige Fahrer eines Kleintransporters gegen 11.57 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund ein Stauende in einer Dauerbaustelle. Trotz einer Gefahrenbremsung fuhr er auf ein Auto auf und schob dadurch mehrere Fahrzeuge ineinander. Ein 49-Jähriger aus Attendorn und ein 53-Jähriger aus Fröndenberg kamen schwer verletzt in Krankenhäuser. Die A45 blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten bis gegen 14.30 Uhr in Richtung Dortmund gesperrt; der Rückstau erreichte eine Länge von bis zu acht Kilometern.
86-jähriger Pedelec-Fahrer bei Sturz schwer verletzt
Ein 86-jähriger Pedelec-Fahrer aus Witten hat am Freitag, 7. August, bei einem Unfall in Dortmund-Persebeck schwere Verletzungen erlitten. Der Mann fuhr gegen 14.40 Uhr auf der Straße Am Linnebrink in Richtung Osten und stürzte auf Höhe der Hausnummer 2 aus bislang ungeklärter Ursache. Ein Notarzt versorgte ihn am Unfallort, anschließend kam er in ein Krankenhaus. Zwischenzeitlich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ein spezialisiertes Verkehrsunfall-Team der Polizei nahm den Unfall auf.
Zeugen schreiten bei versuchtem Raub in Dorstfeld ein
Ein 16-Jähriger soll am Samstag, 8. August, gegen 5.35 Uhr eine 53-Jährige an der Arminiusstraße in Dorstfeld angegriffen und versucht haben, ihr den Rucksack zu entreißen. Nach ersten Erkenntnissen schleuderte der Angreifer die Frau zu Boden und trat und schlug auf sie ein. Anwohner:innen hörten ihre Hilferufe und schrien den Täter aus ihren Wohnungen an, woraufhin dieser flüchtete. Nach dem Hinweis eines Zeugen fand die Polizei den Tatverdächtigen auf dem Gelände eines Getränkemarkts und nahm ihn vorläufig fest. Der Jugendliche stand laut Polizei unter Alkohol- und Drogeneinfluss; ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Straßenraubs und Beleidigung. Die 53-Jährige blieb nach bisherigem Stand körperlich unverletzt.
Mordkommission ermittelt nach Angriff am Hauptbahnhof
Ein 39-Jähriger hat bei einer Auseinandersetzung am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs lebensgefährliche Verletzungen erlitten, ein 22-Jähriger wurde leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen gerieten die beiden Männer in der Nacht zu Sonntag, 9. August, gegen 0.30 Uhr an der Steinstraße mit einer Personengruppe in eine Auseinandersetzung. Dabei erlitten sie mehrere Stich- und Schnittverletzungen und kamen in ein Krankenhaus. Die Tatverdächtigen flüchteten. Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingesetzt und ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Tel. 0231 132-7441 entgegen.
14-Jährige greift Bundespolizist:innen am Hauptbahnhof an
Eine als vermisst gemeldete 14-Jährige soll am Samstag, 8. August, gegen 8 Uhr bei ihrer Ingewahrsamnahme im Dortmunder Hauptbahnhof mehrere Bundespolizist:innen angegriffen haben. Die Jugendliche sollte zurück in ihre Wohngruppe gebracht werden, verweigerte nach Angaben der Bundespolizei jedoch die Mitfahrt und schlug und trat nach den Einsatzkräften. Dabei traf sie einen Beamten am Schienbein. Auch auf dem Weg zum Dienstfahrzeug und im Auto soll sie sich weiter gewehrt, nach Polizist:innen getreten und diese beleidigt haben. Die Einsatzkräfte übergaben die 14-Jährige schließlich ihrer Wohngruppe; die beteiligten Beamt:innen blieben dienstfähig. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamt:innen, Körperverletzung und Beleidigung.
Von der A45 bis Scharnhorst: Meldungen von Polizei und Feuerwehr (PM)
Die Polizei Dortmund hat am Samstag, 8. August, auf dem Parkplatz Baberg an der Autobahn 45 in Fahrtrichtung Frankfurt den Ferienreiseverkehr kontrolliert. Bei 40 Fahrzeugen und 45 Personen stellten die Einsatzkräfte insgesamt 18 Ordnungswidrigkeiten fest und verhängten zwölf Verwarngelder. Zwölf Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs, in vier Fällen folgt nach Polizeiangaben ein Fahrverbot. Den Spitzenwert erreichte ein Fahrzeug mit 200 km/h bei erlaubten 120 km/h. Bei einem weiteren Fahrzeug droht wegen Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten ein Bußgeld von rund 30.000 Euro. Einen deutlich überladenen Fahrzeugtransporter legte die Polizei still und sicherte ihn mit einer Parkkralle.
Flucht vor der Polizei endet mit Unfall in Brackel
Ein 31-jähriger Autofahrer ist am Montag, 10. August, gegen 20.15 Uhr in Brackel vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und anschließend verunglückt. Der Mann beschleunigte nach Angaben der Polizei auf der Flughafenstraße stark und setzte seine Fahrt über mehrere Straßen fort. In der Kühlingstraße verlor er in einer Kurve die Kontrolle über den VW Touran, kollidierte mit einem geparkten Peugeot und kam vor einer Laterne zum Stehen. Anschließend flüchtete er zu Fuß, stolperte jedoch und verletzte sich beim Sturz. Der 31-Jährige gab laut Polizei an, zuvor Drogen konsumiert zu haben; eine gültige Fahrerlaubnis besaß er ebenfalls nicht. Gegen ihn wird unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinfluss und des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 6.200 Euro.
Polizei entdeckt mutmaßliches Diebeslager nach Einbruch
Nach einem Einbruch in ein Gebäude an der Germaniastraße in Lütgendortmund hat die Polizei am Sonntag, 9. August, zwei Tatverdächtige im Alter von 22 und 23 Jahren gestellt. Die Männer hatten nach Polizeiangaben mutmaßliches Diebesgut bei sich. In der Wohnung des 23-Jährigen fanden die Einsatzkräfte anschließend Drogen in verkaufsfertigen Verpackungen, Verpackungsmaterial, mutmaßliche Verkaufslisten und kupferhaltige Kabel, die möglicherweise aus früheren Diebstählen stammen. Die Polizei stellte die Gegenstände sicher. Beide Männer kamen nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß, die Ermittlungen dauern an.
Gartenlaube in Lütgendortmund steht in Flammen
Eine brennende Gartenlaube am Lütgendortmunder Hellweg hat die Feuerwehr gegen 3.30 Uhr beschäftigt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Laube bereits vollständig in Flammen, das Feuer hatte zudem einen angrenzenden Nadelbaum erfasst. Feuerwehrleute verhinderten unter Atemschutz, dass die Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus und weitere Bäume übergriffen. Nach rund einer Stunde waren die Lösch- und Nachlöscharbeiten beendet. Verletzt wurde niemand. Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr vor Ort; die Brandursache ist bislang unbekannt.
Polizei beobachtet mutmaßlichen Drogenhandel in Scharnhorst
Zivile Einsatzkräfte haben am Montag, 10. August, gegen 17.15 Uhr im Baaderweg in Scharnhorst nach eigenen Angaben mehrere Drogenverkäufe beobachtet. Die Polizei kontrollierte die Beteiligten, stellte Betäubungsmittel sicher und nahm einen 24-jährigen Dortmunder vorläufig fest. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Einsatzkräfte laut Polizei größere Mengen Betäubungsmittel, einen Schlagstock und mehrere Mobiltelefone. Die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nach Prüfung nicht vor. Gegen den 24-Jährigen laufen Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz.
U-Haftbefehl am Dortmunder Flughafen vollstreckt – Bundespolizei mit Fahndungserfolg
Am 10. August vollstreckten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen Untersuchungshaftbefehl am Flughafen Dortmund. Gegen 7 Uhr kontrollierten die Beamten einen 35-jährigen deutschen Staatsangehörigen im Rahmen der Einreisekontrolle eines Fluges aus Chișinău (Moldau). Bei der Überprüfung seiner Personalien entdeckten die Uniformierten einen offenen Haftbefehl. Das Amtsgericht Aachen suchte den Mann wegen der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels. Die Bundespolizisten nahmen den 35-Jährigen fest und führten ihn zur Vorführung beim zuständigen Richter dem Amtsgericht zu.
Drei Leichtverletzte nach Schuss aus Schreckschusswaffe (PM)
Bei einem Streit am Vogelpothsweg sind am Dienstag, 11. August, drei Menschen leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten gegen 13.50 Uhr ein 46- und ein 35-Jähriger in eine Auseinandersetzung. Dabei soll der 46-Jährige eine Schreckschusswaffe benutzt und mindestens einmal geschossen haben. Der 35-Jährige erlitt durch den Schuss leichte Verletzungen, zwei weitere Personen wurden durch freigesetztes Reizgas verletzt. Rettungskräfte behandelten sie vor Ort. Die Polizei nahm den 46-Jährigen vorläufig fest; die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Tatverdächtiger nach versuchtem Tötungsdelikt festgenommen (PM)
Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Kirchlinde im November 2025 hat die Polizei einen 42-jährigen Dortmunder in der Schweiz festgenommen. Ein Hinweis nach der Ausstrahlung des Falls bei „Aktenzeichen XY“ im Juni 2026 führte nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei zu dem Tatverdächtigen. Am Montag, 10. August, wurde der Mann nach Deutschland überführt. Hintergrund ist eine Tat in der Nacht zum 5. November 2025 im Bereich Kirchlinder Straße/Bärenbruch. Dort erlitt ein Mann schwere Kopfverletzungen und schwebte in Lebensgefahr. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein; die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.
Größerer Stromausfall im Dortmunder Nordwesten: Polizei sucht Zeugen (PM)
In der Nacht zum Donnerstag (13.08.) kam es im Dortmunder Ortsteil Kirchlinde zu einem größeren Stromausfall. Die Polizei sucht Zeugen, da dieser nach derzeitigen Erkenntnissen in Verbindung mit versuchten Buntmetalldiebstählen steht.
Gegen 2 Uhr fiel im Bereich der Hangeneystraße und angrenzenden Straßen der Strom aus. Etwa 900 Haushalte waren von dem Ausfall betroffen. Die Polizei fuhr daraufhin in dem betroffenen Bereich verstärkt Streife.
Gegen 4 Uhr wurden die Beamten durch Mitarbeiter der DONETZ über eine Sachbeschädigung an einem leerstehenden Werksgebäude an der Straße Bärenbruch informiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine beschädigte Stahltür fest, im Inneren der Halle wurden unter anderem mehrere Kabel abgetrennt.
Eine Durchsuchung des Gebäudes, bei dem auch ein Diensthund eingesetzt wurde, verlief negativ. Ein Wohnungsloser, der sein Schlaflager auf der Rückseite der Halle eingerichtet hatte, konnte kurz zuvor drei Personen beobachten, die das Werksgebäude verließen und sich anschließend in nördliche Richtung entfernten. Diese konnte er wie folgt beschreiben:
1. Person: männlich, ca. 25 bis 30 Jahre alt, ca. 170 cm groß. Europäisches Erscheinungsbild, Drei-Tage-Bart, kurze rötliche Haare. Trug braune Kleidung und eine Mütze. Ungepflegtes Erscheinungsbild.
2. Person: männlich, ca. 30 bis 35 Jahre alt, ca. 180 bis 185 cm groß. Dunkelhäutig, kurze schwarze Haare, kurzer Bart. Trug dunkle Kleidung.
3. Person: weiblich, ca. 20 Jahre alt, ca. 160 cm groß. Europäisches Erscheinungsbild, lange blonde Haare. Trug eine gelbe Jacke und eine Jeanshose.
Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls. Die Polizei fragt: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Angaben zu den Personen machen? Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der 0231/132-7441 entgegen.
Ast auf Hausdach sorgt für aufwendigen Feuerwehreinsatz in Dortmund-Husen (PM FW DO)
Am Donnerstagmorgen, 13. August 2026, wurde die Feuerwehr Dortmund gegen 6:30 Uhr zu einem Einsatz in die Wickederstraße im Ortsteil Husen alarmiert. Gemeldet war ein Ast auf einem Hausdach. Vor Ort zeigte sich jedoch schnell, dass es sich um eine deutlich größere Herausforderung handelte.
Ein etwa zehn Meter langer und entsprechend massiver Ast war auf das Dach eines Wohnhauses gefallen. Aufgrund seiner instabilen Lage bestand die unmittelbare Gefahr, dass der Ast weitere Schäden am Dachstuhl verursachen könnte. Entsprechend vorsichtig mussten die Einsatzkräfte bei der Sicherung und Beseitigung vorgehen.
Für diese Arbeiten kam der Feuerwehrkran der Spezialeinheit Bergung sowie eine Drehleiter zum Einsatz. Der Ast wurde zunächst gesichert und anschließend kontrolliert vom Dach gehoben. Während der Arbeiten mussten die Bewohner der betroffenen Dachgeschosswohnung vorsorglich ihre Wohnungen verlassen. Sie konnten für die Dauer des Einsatzes bei Nachbarn unterkommen.
Um die Einsatzstelle abzusichern und ein gefahrloses Arbeiten mit den schweren Einsatzfahrzeugen und dem Kran zu ermöglichen, musste der betroffene Abschnitt der Wickederstraße für rund zwei Stunden gesperrt werden.
Mit der notwendigen Ruhe und Präzision gelang es den Einsatzkräften schließlich, den rund zehn Meter langen Ast vollständig zu entfernen – ohne weitere Beschädigungen am Dachstuhl. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren insgesamt 13 Einsatzkräfte der Feuerwache 6 (Scharnhorst) und der Spezialeinheit Bergung.
Belästigung, Beleidigung und plötzliche Angriffe – Bundespolizei nimmt aggressiven Mann fest (PM)
Am 12. August ging ein Mann mehrere Personen am Dortmunder Hauptbahnhof an. Nach einem Platzverweis schlug er unvermittelt einen Unbeteiligten und griff bei seiner Festnahme die Beamten an.
Gegen 22:10 Uhr belästigte und beleidigte ein 47-Jähriger andere Personen am Hauptbahnhof Dortmund ohne ersichtlichen Grund. Eine Streife der Bundespolizei griff ein und stellte seine Identität fest. Anschließend erteilten sie dem Deutschen einen Platzverweis. Als der Wohnungslose in Richtung Innenstadt ging, schlug er einem Unbeteiligten in den Bauch. Eine medizinische Versorgung war nach eigenen Angaben nicht notwendig. Die Einsatzkräfte nahmen den Aggressor fest, fixierten ihn und brachten ihn anschließend zur Dienststelle.
Bei der anschließenden Durchsuchung griff er einen Beamten mittels eines Kopfstoßes an. Der Bundespolizist wich dem Angriff aus und fixierte den 47-Jährigen erneut. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 2,5 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten die Einsatzkräfte den Deutschen zur Verhinderung weiterer Straftaten in das zentrale Polizeigewahrsam in Dortmund. Er muss sich nun wegen Beleidigung, Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.
Defekte Kraftstoffleitung sorgt für Rauch an Regionalbahn (PM FW DO)
Eine defekte Dieselkraftstoffleitung hat am Bahnhof Hörde für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Gegen 18 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn Rauch an einem Triebfahrzeug der Regionalbahn RE 57. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der mit rund 80 Fahrgästen besetzte Zug auf Gleis 4 bereits vollständig geräumt. Aus der beschädigten Leitung waren geringe Mengen Diesel auf heiße Bauteile gelangt und hatten die Rauchentwicklung verursacht. Die Feuerwehr kühlte den betroffenen Bereich, weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Rund 50 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes waren vor Ort.
Polizeieinsatz in Lindenhorst: 16-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe (PM)
Ein maskierter Jugendlicher hat Freitag, 14. August, gegen 0.05 Uhr vor einem Café an der Evinger Straße in Lindenhorst mit einer Schreckschusswaffe in Richtung einer Frau geschossen. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Polizei flüchtete der Tatverdächtige anschließend, Einsatzkräfte nahmen ihn jedoch wenig später an der nahe gelegenen Unfallklinik Nord fest. Bei dem 16-jährigen Dortmunder stellten sie die Waffe und ein Mobiltelefon sicher.
Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung übergab die Polizei den Jugendlichen dem Jugendamt, da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen. Nach ersten Ermittlungen hatte es bereits zuvor Streit zwischen dem Jugendlichen und der Frau gegeben. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren wegen Bedrohung unter Einsatz einer Schusswaffe, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Illegales Autorennen, Festnahme in Deusen, schwerer Unfall und Kellerbrand: Nachrichten aus Dortmund (PM)
Ein 54-jähriger Dortmunder ist in der Nacht zu Samstag, 15. August, im Stadtgarten durch einen Schuss am Oberarm verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sprach ihn gegen 0.06 Uhr zunächst ein unbekannter Mann an. Wenige Minuten später hörte der 54-Jährige in der Nähe der Haltestelle Stadtgarten einen lauten Knall und verspürte einen starken Schmerz am Oberarm. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Polizist:innen nahmen kurz darauf in der Umgebung einen 21-jährigen Tatverdächtigen syrischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz fest. Der Mann befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei ermittelt zu den Hintergründen, dem genauen Ablauf und der verwendeten Schusswaffe.
13-Jähriger nach mutmaßlichem illegalen Autorennen schwer verletzt
Ein 13-Jähriger ist Sonntag, 16. August, gegen 21.20 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Klönnestraße schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen sich zuvor ein 27-jähriger Dortmunder in einem VW Arteon und ein 23-jähriger Dortmunder in einem BMW X5 ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen geliefert haben. Zeugen zufolge fuhren beide mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Süden. In Höhe der Inselstraße erfasste der VW den 13-Jährigen, als dieser die Straße überquerte. Durch den Aufprall wurde der Junge auf den Gehweg geschleudert. Rettungskräfte brachten ihn schwer verletzt in ein Krankenhaus, Lebensgefahr bestand nicht. Die Polizei stellte beide Autos sowie die Mobiltelefone und Führerscheine der Fahrer sicher. Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum ergaben sich nicht. Die Ermittlungen wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und fahrlässiger Körperverletzung laufen.
Bereits in der Nacht zuvor kontrollierten Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst verstärkt die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene. An zwei Messstellen registrierte die Polizei 162 Geschwindigkeitsverstöße. Vier Autos stellte sie wegen des Verdachts auf unerlaubte technische Veränderungen für Gutachten sicher, vier Fahrer waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Zudem fertigten die Einsatzkräfte 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, erhoben sieben Verwarngelder und vollstreckten zwei Haftbefehle. Auf dem Wall waren zeitweise rund 300 Fahrzeuge unterwegs.
Polizeieinsatz in Deusen endet nach mehreren Stunden
Ein größerer Polizeieinsatz hat Samstag, 15. August, in Dortmund-Deusen mehrere Stunden gedauert. Nachbarn hatten gegen 3.25 Uhr wegen lauter Musik und Schreien aus einem Haus am Fruchtweg den Notruf gewählt. Als die Polizei eintraf, hielt ein 38-jähriger Dortmunder eine augenscheinliche Schusswaffe in der Hand und bedrohte die Einsatzkräfte. Anschließend zog er sich in sein Einfamilienhaus zurück. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab und zog Spezialeinsatzkräfte hinzu. Gegen 9.55 Uhr verließ der Mann freiwillig das Haus und wurde festgenommen. Dabei erlitt er leichte Verletzungen. Da es Hinweise auf eine psychische Erkrankung gab, kam der 38-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung. Bei der Durchsuchung des Hauses stellte die Polizei eine Schreckschusswaffe sicher. Zwei Hunde aus dem Haus kamen in ein Tierheim. Die Ermittlungen dauern an.
Motorradfahrer bei Unfall auf der Emscherallee schwer verletzt
Ein 18-jähriger Motorradfahrer aus Dortmund hat Sonntag, 16. August, bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Emscherallee/Mengeder Straße schwere Verletzungen erlitten. Nach Angaben der Polizei fuhr ein 25-jähriger Dortmunder gegen 17.45 Uhr mit seinem BMW auf dem rechten Fahrstreifen der Emscherallee, als sein Auto aus bislang ungeklärter Ursache mit dem auf gleicher Höhe fahrenden Motorrad kollidierte. Rettungskräfte brachten den 18-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Drogentest beim Autofahrer lieferte Hinweise auf Betäubungsmittelkonsum, weshalb ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf einen hohen fünfstelligen Betrag und ermittelt zur Unfallursache.
Unfallflucht endet mit Faustschlägen und Widerstand
Ein leichter Schaden an zwei Außenspiegeln hat Samstag, 15. August, einen größeren Polizeieinsatz nach sich gezogen. Gegen 19.35 Uhr touchierte ein VW beim Vorbeifahren an der Kreuzung Beethovenstraße/Münsterstraße den Außenspiegel des Toyota eines 46-jährigen Dortmunders. Der VW-Fahrer flüchtete zunächst, geriet später an einer Haltestelle auf der Evinger Straße mit dem 46-Jährigen aneinander und verletzte ihn nach Angaben der Polizei leicht mit seinem Auto. Wenig später kehrte der Mann zu Fuß zurück und soll den Dortmunder mit Fäusten angegriffen haben. Die Polizei nahm den 25-jährigen Georgier anschließend auf einem Supermarktparkplatz fest. Dabei leistete er laut Polizei so starken Widerstand, dass ein Beamter verletzt wurde und seinen Dienst beenden musste. Der Mann besaß keine gültige Fahrerlaubnis; zudem gab es Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum. Gegen ihn laufen mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, Körperverletzung, Widerstands und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Bundespolizei vollstreckt drei Haftbefehle am Flughafen
Bei Ausreisekontrollen am Dortmunder Flughafen hat die Bundespolizei Freitag, 14. August, und Samstag, 15. August, drei offene Haftbefehle vollstreckt. Ein 28-jähriger bosnisch-herzegowinischer Staatsangehöriger konnte eine Geldstrafe von 360 Euro nicht bezahlen und kam deshalb für sechs Tage in eine Justizvollzugsanstalt. Ein 42-jähriger Serbe aus Dortmund beglich ein ausstehendes Bußgeld von 70 Euro und konnte seine Reise fortsetzen. Auch ein 34-jähriger nordmazedonischer Staatsangehöriger durfte nach der Zahlung von 780 Euro weiterreisen und wandte damit eine 39-tägige Ersatzfreiheitsstrafe ab.
Kellerbrand in Brackel: Feuerwehr betreut rund 40 Menschen
Ein Kellerbrand in einem siebenstöckigen Wohnhaus am Herwingweg in Brackel hat am späten Sonntagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits deutlich Rauch aus den Kellerfenstern. Die Feuerwehr lokalisierte den Brandherd und löschte das Feuer zügig. Die meisten Bewohner:innen verließen das Gebäude selbstständig, einige führte die Feuerwehr mit Fluchthauben durch das verrauchte Treppenhaus ins Freie. Rund 40 Menschen wurden von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut. Drei Bewohner:innen, die zuvor selbst Löschversuche unternommen hatten, wurden medizinisch untersucht, benötigten aber keine weitere Behandlung. Nach den Lüftungsarbeiten konnten alle Menschen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Zwei Lkw-Unfälle auf der A1: Zwei Fahrstreifen in Richtung Köln wieder frei
Nach zwei Verkehrsunfällen auf der Autobahn 1 sind inzwischen zwei Fahrstreifen in Richtung Köln zwischen der Raststätte Lichtendorf-Nord und Schwerte wieder frei. Die Unfälle ereigneten sich am Dienstag, 18. August, gegen 9.50 Uhr.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhren beim ersten Unfall zwei Lastwagen aufeinander. An einem zweiten Unfall waren drei Lastwagen und ein Autotransporter beteiligt. Mindestens drei Menschen wurden leicht verletzt. Zunächst musste die Fahrbahn in Richtung Köln vollständig gesperrt werden.
Mittlerweile können Autofahrer:innen den mittleren und linken Fahrstreifen wieder nutzen. Das Stauende liegt nach Angaben der Polizei aktuell am Kamener Kreuz. Die Verkehrsbehinderungen werden voraussichtlich noch bis in die Mittagsstunden andauern.
Da gleichzeitig die A2 zwischen Lünen-Süd und Kamen/Bergkamen gesperrt ist, hatte die Polizei empfohlen, den Bereich um das Kamener Kreuz weiträumig zu umfahren.
Reifenplatzer bei Schwertransporter: A2 bleibt bis Mittwochmorgen gesperrt
Ein Reifenplatzer an einem Schwertransporter hat auf der Autobahn 2 eine Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen ausgelöst. Die A2 ist seit Dienstag, 18. August, zwischen Lünen-Süd und Kamen/Bergkamen in Richtung Hannover und Oberhausen gesperrt. Nach aktuellen Angaben der Polizei wird die Fahrbahn voraussichtlich erst in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, 19. August, wieder freigegeben.
Der Unfall ereignete sich gegen 0.45 Uhr. Der Schwertransporter hatte einen großen Kran geladen, der bei dem Unfall teilweise über die Mittelschutzplanke kippte. Zudem liefen Betriebsmittel aus. Der 35-jährige Fahrer und sein 14-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Münster nahm den Unfall auf.
Die Bergungsarbeiten dauern an und gestalten sich nach Angaben der Polizei kompliziert. Anschließend muss eine Fachfirma die beschädigte Leitplanke reparieren. Außerdem wird geprüft, ob die Fahrbahn durch den Unfall beschädigt wurde und weitere Reparaturen erforderlich sind.
Die Polizei bittet ortskundige Verkehrsteilnehmende weiterhin, den gesperrten Bereich weiträumig zu umfahren. Über den aktuellen Stand der Sperrung informiert die Polizei Dortmund auch über ihre Social-Media-Kanäle.
Nach Sachbeschädigung am Taxi: Bundespolizei nimmt 27-Jährigen fest
Die Bundespolizei hat am Dienstag, 18. August, am Dortmunder Hauptbahnhof einen 27-Jährigen festgenommen. Die Beamten waren gegen 0.10 Uhr auf eine Auseinandersetzung an einem Taxistand aufmerksam geworden.
Ein 40-jähriger Taxifahrer gab an, der Mann habe im Vorbeigehen mit der Faust auf die Motorhaube seines Taxis geschlagen und eine Beule verursacht. Da der 27-Jährige keine Angaben zu seiner Person machte, brachten ihn die Einsatzkräfte zur Bundespolizeiwache. Dort stellten sie seine Identität anhand seiner Fingerabdrücke fest.
Bei der Überprüfung stellten die Beamten mehrere Fahndungsausschreibungen fest. Unter anderem suchten französische Behörden nach seinem Aufenthaltsort. Zudem lag eine Ausschreibung zur Festnahme aus Bremen vor. Nach Angaben der Bundespolizei hielt sich der wohnungslose Mann aus Algerien ohne Pass oder Passersatz unerlaubt in Deutschland auf.
Die Bundespolizei brachte ihn in das Dortmunder Polizeigewahrsam. Die zuständige Ausländerbehörde übernimmt die weitere Bearbeitung. Gegen den 27-Jährigen ermittelt die Bundespolizei wegen Sachbeschädigung und unerlaubten Aufenthalts.
Kontrollen in Bus und Bahn: Polizei stellt vier Messer sicher
Polizei Dortmund, Bundespolizei und Dortmunder Stadtwerke (DSW21) haben am Dienstag, 18. August, gemeinsam im öffentlichen Personennahverkehr kontrolliert. Der Schwerpunkteinsatz zwischen 13 und 20 Uhr konzentrierte sich auf den Hauptbahnhof und die Stadtbahn-Haltestelle Leopoldstraße. Ziel war es, das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken und gegen Messergewalt im öffentlichen Raum vorzugehen.
Die Einsatzkräfte kontrollierten 157 Personen und führten 61 Gespräche. Sie stellten vier Messer sicher und fertigten entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Gegen 15 Personen sprachen sie Platzverweise aus. Hinzu kamen Strafanzeigen unter anderem wegen Hausfriedensbruchs und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Im Hauptbahnhof leistete ein alkoholisierter 51-Jähriger nach einem Hausverbot Widerstand. Verletzt wurde niemand. Die Bundespolizei brachte den Mann ins Polizeigewahrsam. DSW21 kontrollierte parallel 2.416 Fahrgäste und beanstandete 175 von ihnen wegen fehlender oder ungültiger Fahrscheine.
Drei Leichtverletzte bei Unfall auf der A2
Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 in Richtung Oberhausen sind am Mittwoch, 19. August, drei Menschen leicht verletzt worden. Ein Transporter geriet gegen 6.10 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Dortmund-Mengede vermutlich aufgrund der Witterungs- und Straßenverhältnisse ins Schleudern.
Der Transporter kollidierte anschließend mit einem weiteren Transporter und einem Auto. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Rettungskräfte versorgten die drei Verletzten vor Ort.
Während der Unfallaufnahme und Bergung war der linke Fahrstreifen in Richtung Oberhausen gesperrt. Dadurch kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen.
A2 nach Schwertransporter-Unfall wieder freigegeben
Nach dem Unfall eines Schwertransporters ist die Autobahn 2 bei Kamen seit Mittwoch, 19. August, 6 Uhr wieder frei. Die Bergungs-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten sind abgeschlossen. Der Unfall hatte seit Dienstagmorgen für eine Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen gesorgt.
Am Mittwochabend sind nach Angaben der Polizei weitere Reparaturen an der Fahrbahn vorgesehen. Dafür wird erneut eine Baustelle eingerichtet. Eine weitere Vollsperrung ist nach aktuellem Stand jedoch nicht geplant.
Gasherd brennt in Barop: Feuerwehr verhindert Ausbreitung
Ein brennender Gasherd hat am Dienstagabend gegen 23 Uhr die Feuerwehr in Barop beschäftigt. In der Küche im ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses war der mit Gas betriebene Herd in Brand geraten. Die beiden Bewohner konnten das Haus vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig verlassen. Sie blieben unverletzt.
Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer. Gleichzeitig sperrten die Einsatzkräfte vorsorglich die Gaszufuhr. Mit einem Rauchschutzvorhang verhinderten sie, dass sich der Brandrauch weiter im Gebäude ausbreitete. Dadurch blieb der Schaden nach Angaben der Feuerwehr auf den unmittelbaren Küchenbereich begrenzt.
Nach den Löscharbeiten belüftete die Feuerwehr das Gebäude und übergab es nach rund einer Stunde wieder an die Eigentümer. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Eichlinghofen und Hörde beteiligt.
Bundespolizei beschlagnahmt Anscheinswaffen im Dortmunder Hauptbahnhof
Zwei junge Männer sind am Dienstag, 18. August, mit Anscheinswaffen im Dortmunder Hauptbahnhof aufgefallen. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn informierte gegen 10.45 Uhr die Bundespolizei über Personen, die Pistolen offen im Hosenbund tragen und sich gegenseitig damit bedroht haben sollen.
Mehrere Streifen trafen in der Haupthalle auf einen 19- und einen 21-Jährigen. Beide trugen die Waffen im Hosenbund. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die Gegenstände, bei denen es sich um Spielzeugpistolen handelte, und brachten die Männer zur Bundespolizeiwache.
Die beiden in Melle wohnenden Männer äußerten sich laut Bundespolizei nicht zu den Vorwürfen und durften die Wache nach Feststellung ihrer Identität wieder verlassen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein und sicherte Videoaufnahmen aus dem Hauptbahnhof.
Die Behörde warnt davor, dass Spielzeugwaffen häufig nicht sofort als solche zu erkennen seien. Dadurch könnten gefährliche Situationen und größere Polizeieinsätze entstehen.
14-Jähriger flüchtet auf E-Scooter vor Polizeikontrolle (PM)
Ein 14-Jähriger ist am Mittwoch, 19. August, auf einem E-Scooter vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und hat dabei eine Beamtin leicht verletzt. Einer Streifenwagenbesatzung war der Jugendliche am Nachmittag auf der Bornstraße aufgefallen, weil er nach Angaben der Polizei mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs war.
Der 14-Jährige ignorierte die Anhaltezeichen und fuhr weiter. Als die Einsatzkräfte aus ihrem Fahrzeug stiegen, um ihn zu stoppen, fuhr er einer Polizeibeamtin über den Fuß und setzte seine Flucht fort. Im Bereich Bornstraße/Stollenstraße konnte die Polizei ihn schließlich anhalten.
Bei der Kontrolle ergab sich laut Polizei der Verdacht, dass der E-Scooter technisch verändert worden war, um dessen Leistung beziehungsweise Geschwindigkeit zu erhöhen. Die Einsatzkräfte stellten das Fahrzeug für ein Gutachten sicher. Nach Angaben der Polizei verfügte der 14-Jährige zudem nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis.
Die Polizei übergab den Jugendlichen seinen Eltern und leitete ein Strafverfahren ein. Auch gegen den Halter des E-Scooters erstatteten die Einsatzkräfte Anzeige. Die verletzte Polizeibeamtin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen.
Unfall auf der Kemminghauser Straße: Ford Transit kollidiert mit Gelenkbus – 31-Jähriger schwer verletzt (PM)
Ein 31 Jahre alter Mann aus Harsewinkel ist bei einem Verkehrsunfall auf der Kemminghauser Straße in Dortmund am Donnerstag, 20. August, schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei konnte Lebensgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden. Der Mann saß als Beifahrer in einem Ford Transit.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei verlor der 29-jährige Fahrer des Transporters gegen 9.45 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug. Etwa in Höhe des Zwergwegs kollidierte der Ford Transit mit einem Gelenkbus, der sich auf dem Standstreifen befand.
Der 29-Jährige blieb unverletzt. Ein Drogenvortest bei ihm fiel nach Angaben der Polizei positiv aus. Ein Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei sicherte die Spuren am Unfallort. Während der Unfallaufnahme war die Kemminghauser Straße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Zwei Männer am Dortmunder Hauptbahnhof schwer verletzt: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft (PM)
Nach einem versuchten Tötungsdelikt am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs haben Spezialeinsatzkräfte einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Der 28-Jährige wurde am Freitagmorgen, 21. August, bei Durchsuchungsmaßnahmen in Selm festgenommen. Das teilten die Staatsanwaltschaft und die Polizei Dortmund gemeinsam mit.
Die Tat ereignete sich am 9. August am Nordausgang des Hauptbahnhofs an der Steinstraße. Dabei erlitt ein 22-Jähriger schwere Verletzungen. Ein 39-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ das Amtsgericht Dortmund gegen den 28-Jährigen einen Untersuchungshaftbefehl. Ihm wird gemeinschaftlicher versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Der Haftbefehl wurde vollstreckt.
Dortmund kompakt: Tötungsdelikt in Hörde, tödlicher Unfall und Feuer in Lindenhorst (PM)
Tötungsdelikt in Hörde: 15-Jähriger in Untersuchungshaft
Ein 49-jähriger Dortmunder ist am Samstag, 22. August, tot in seiner Wohnung im Stadtteil Hörde gefunden worden. Nach ersten Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund gibt es Anhaltspunkte für ein Tötungsdelikt. Der Tatverdacht richtet sich gegen den 15 Jahre alten Sohn des Getöteten, den die Polizei vorläufig festnahm.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ das Amtsgericht Dortmund einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes gegen den Jugendlichen. Er befindet sich in Untersuchungshaft.
Brennende Waschmaschine und Trockner in Lindenhorst
Eine brennende Waschmaschine hat am Samstag, 22. August, einen Feuerwehreinsatz in einem Haus in Lindenhorst ausgelöst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, befanden sich keine Menschen oder Haustiere mehr im Gebäude. Das gesamte Erdgeschoss war stark verraucht, sodass die Feuerwehr zunächst nach dem Brandherd suchen musste.
Die Einsatzkräfte entdeckten schließlich eine brennende Waschmaschine und einen Trockner in einem Abstellraum und löschten das Feuer. Sie entfernten Teile der Deckenverkleidung und kontrollierten den Bereich mit einer Wärmebildkamera, um eine weitere Ausbreitung auszuschließen. Anschließend belüfteten sie das Gebäude mit Hochleistungslüftern. Der Rettungsdienst untersuchte zwei Personen vorsorglich, beide konnten vor Ort bleiben.
Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Insgesamt waren 18 Kräfte der Feuer- und Rettungswache 2 in Eving im Einsatz.
Zwei Verfolgungsfahrten enden mit Unfällen
Zwei voneinander unabhängige Verfolgungsfahrten haben am Freitag, 21. August, in Dortmund zu Unfällen geführt. Gegen 18 Uhr wollte eine Streifenbesatzung auf der Autobahn 2 (A 2) in Richtung Oberhausen einen Autofahrer kontrollieren. Der 27-Jährige aus Hürth beschleunigte jedoch und flüchtete. In der Anschlussstelle Henrichenburg verlor er die Kontrolle über sein Auto, das sich mehrfach überschlug.
Der Mann setzte seine Flucht zu Fuß fort. Einsatzkräfte konnten ihn mithilfe der Polizeifliegerstaffel ausfindig machen und widerstandslos festnehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es Hinweise darauf, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Im Unfallwagen fanden die Einsatzkräfte eine größere Menge Betäubungsmittel, zudem waren die Kennzeichen nicht für das Auto zugelassen.
Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher und ließ dem 27-Jährigen eine Blutprobe entnehmen. Den Sachschaden schätzt sie auf 50.000 Euro. Die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen laut Polizei nicht vor.
Gegen 18.30 Uhr wollte eine weitere Streifenbesatzung auf der Provinzialstraße ein Kleinkraftrad ohne Kennzeichen kontrollieren. Die beiden 14 und 15 Jahre alten Dortmunder auf dem Zweirad trugen keine Helme. Der 14-jährige Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen und flüchtete. Während der Verfolgung berührten sich nach ersten Erkenntnissen das Kleinkraftrad und der Streifenwagen leicht, anschließend prallte das Zweirad gegen ein geparktes Auto.
Beide Jugendlichen erlitten leichte Verletzungen und kamen zur Behandlung in Krankenhäuser. Die Polizei stellte fest, dass das Kleinkraftrad am Vortag gestohlen worden war. Bei einem der Jugendlichen fanden die Einsatzkräfte außerdem eine PTB-Waffe. Sie stellten das Zweirad und die Waffe sicher; die Ermittlungen dauern an.
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der B 54 – Polizei sucht Zeugen
Ein 42-jähriger Motorradfahrer aus Malsfeld in Hessen ist am Sonntag, 23. August, gegen 13.45 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 54 (B 54) in Richtung Dortmund tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte er in Höhe Wichlinghofen einen silbernen VW Golf GTI auf dem linken Fahrstreifen links überholen und fuhr dabei zwischen dem Auto und der Mittelschutzplanke. Mehrere Ersthelfer kümmerten sich um den Mann, der noch an der Unfallstelle starb. Der Fahrer des VW Golf fuhr zunächst weiter.
Die Polizei ermittelte einen 23 Jahre alten, in Belgien wohnenden Mann als Fahrer des Autos. Zeugenaussagen begründen nach Angaben der Polizei den Verdacht, dass sowohl der Auto- als auch der Motorradfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein könnten. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ein. Für die Unfallaufnahme blieb die B 54 mehrere Stunden gesperrt, der Verkehr staute sich zeitweise bis auf die Autobahn 45 (A 45).
Die Polizei sucht nun weitere Zeug:innen. Von besonderem Interesse sind Personen, denen bereits vor dem Unfall die Fahrweise des silbernen VW Golf GTI oder der gelben Honda VTR1000F aufgefallen ist. Hinweise nimmt die Polizeiwache Hombruch unter der Telefonnummer 0231 132-1521 entgegen.
Die Polizei korrigierte zudem ihre ursprüngliche Angabe zur Herkunft des Getöteten: Der 42-Jährige stammte aus Malsfeld in Hessen und nicht, wie zunächst mitgeteilt, aus Maisfeld in Niederbayern.
Bundespolizei ermittelt nach Ladendiebstahl im Hauptbahnhof
Die Bundespolizei hat am Freitag, 21. August, gegen 22.45 Uhr einen 34-jährigen Mann nach einem mutmaßlichen Ladendiebstahl in einer Drogerie im Dortmunder Hauptbahnhof kontrolliert. Der Mann soll Waren in seine Hosentaschen gesteckt, weitere Artikel ausgepackt und anschließend den Kassenbereich passiert haben, ohne zu bezahlen. Ein Ladendetektiv hielt ihn bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.
Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte zwei Schraubendreher und beschlagnahmten sie. Der Tatverdächtige äußerte sich nach seiner Belehrung nicht zu den Vorwürfen. Der Schaden beträgt laut Bundespolizei mehr als 100 Euro. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein, sicherte Videoaufzeichnungen und entließ den Mann nach Abschluss der Maßnahmen.
Plakataktion soll Schulwege in Dortmund und Lünen sicherer machen
Radio 91.2, die Sparkasse Dortmund und die Polizei Dortmund setzen ihre gemeinsame Plakataktion zum Schulstart 2026/27 fort. Unter dem Motto „Vorsicht! Unsere Kids haben keinen Airbag!“ wollen die Beteiligten auf die Gefahren für Kinder im Straßenverkehr aufmerksam machen. Bürger:innen in Dortmund und Lünen können kostenlose, wetterfeste Plakate abholen und auf ihrem privaten Gelände aufhängen.
Die Aktion ist Teil der „Vision Zero“ der Polizei Dortmund, nach der jeder Verkehrsunfall einer zu viel ist. Neben Kontrollen und der Ahndung von Verkehrsverstößen setzt die Polizei auf Präventionsangebote für Kinder und Jugendliche. Dazu gehören unter anderem Verkehrserziehung, Fahrradtraining und der „Crash Kurs NRW“.
Die kostenlosen Plakate sind bei den Polizeiwachen Mitte im Service-Center, Hörde, Nord, Huckarde, Körne und Lünen erhältlich.
Zwei Männer zahlen Geldstrafen und wenden Haft ab
Die Bundespolizei hat am Sonntag, 23. August, zwei Haftbefehle vollstreckt. Gegen 1.10 Uhr kontrollierte eine Streife am Dortmunder Hauptbahnhof einen 39-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Die Staatsanwaltschaft Dortmund suchte nach dem Mann, nachdem ihn das Amtsgericht Dortmund wegen tätlichen Angriffs, Körperverletzung und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro oder ersatzweise 60 Tagen Haft verurteilt hatte. Ein Neffe brachte die geforderte Summe gegen 2.25 Uhr zur Wache, sodass der Mann die Dienststelle wieder verlassen konnte.
Am Nachmittag kontrollierten Bundespolizisten einen 34-jährigen rumänischen Staatsangehörigen vor einem Flug nach London. Gegen ihn lag eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Hamburg vor. Das Amtsgericht Hamburg hatte ihn wegen Diebstahls zur Zahlung von 267,41 Euro einschließlich der Kosten oder ersatzweise zu sieben Tagen Haft verurteilt. Ein Freund zahlte die geforderte Summe bei einer Polizeidienststelle in Niedersachsen ein, anschließend konnte auch der 34-Jährige seine Reise fortsetzen.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Verfolgungsfahrt, Fahndung, Festnahme und Präventionsarbeit (PM)
Verfolgungsfahrt endet mit drei festgenommenen Jugendlichen
Eine Verfolgungsfahrt durch Dortmund hat in der Nacht zu Dienstag, 25. August, mit der Festnahme von drei Jugendlichen geendet. Gegen 2.50 Uhr fiel einem Streifenteam im Bereich der Dr.-Safiye-Ali-Straße ein Audi mit einem defekten Blinklicht auf. Der Fahrer folgte zunächst den Anhaltezeichen und parkte das Auto in der Clemens-Veltum-Straße.
Als die Einsatzkräfte aus ihrem Streifenwagen stiegen, beschleunigte der Fahrer jedoch und flüchtete nach Angaben der Polizei mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Martha-Gillessen-Straße bis zur Feldherrnstraße. Dort hielt das Auto an, drei Personen stiegen aus und flüchteten zu Fuß. Nach kurzer Verfolgung nahm die Polizei die drei 14, 14 und 15 Jahre alten Jugendlichen fest.
Die Polizei brachte die Jugendlichen zur Wache und übergab sie nach Abschluss der Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten. Den Audi stellten die Einsatzkräfte sicher. Gegen die Jugendlichen leitete die Polizei unter anderem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Wer den Audi gefahren hat, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Polizei sucht mutmaßlichen Betrüger mit Foto
Die Polizei Dortmund fahndet mit einem Foto nach einem bislang unbekannten Tatverdächtigen. Unbekannte sollen am Samstag, 31. Januar, einen 73-Jährigen aus Bad Pyrmont betrogen haben. Nach Angaben der Polizei gaben sie sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und gelangten so an eine digitale Zahlungskarte. Damit bezahlten sie anschließend mehrere Einkäufe in Lebensmittelgeschäften und Tankstellen.
Einen der Tatverdächtigen zeichnete am Sonntag, 1. Februar, gegen 19.49 Uhr eine Überwachungskamera beim Einkauf an einer Tankstelle an der Preußenstraße in Lünen auf. Das Amtsgericht hat die Veröffentlichung des Fotos angeordnet. Die Polizei bittet um Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Mannes. Diese nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
Bundespolizei nimmt 38-Jährigen am Dortmunder Flughafen fest
Die Bundespolizei hat am Montag, 24. August, einen 38-jährigen Mann am Dortmunder Flughafen festgenommen. Der deutsche Staatsangehörige reiste gegen 7.40 Uhr mit einem Flug aus dem rumänischen Suceava ein und legte bei der Einreisekontrolle seinen Reisepass vor.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Amtsgericht Essen-Borbeck einen Untersuchungshaftbefehl wegen Betrugs gegen den Oberhausener erlassen hatte. Die Bundespolizei nahm ihn fest und brachte ihn zur Vorführung vor den zuständigen Richter.
Polizei und Gast-Haus arbeiten bei Prävention zusammen
Die Polizei Dortmund und das Gast-Haus an der Rheinischen Straße bauen ihre Zusammenarbeit bei Präventionsangeboten für obdach- und wohnungslose Menschen sowie Menschen in prekären Lebenslagen aus. Bereits am Montag, 17. August, führte die Verkehrsunfallprävention der Polizei dort ein zweistündiges Rollatortraining durch. Die Teilnehmenden übten den sicheren Umgang mit Gehhilfen sowie das Überwinden alltäglicher Hindernisse und unebener Flächen.
Am Montag, 24. August, besuchte Polizeihauptkommissarin Deniza Iordanova das Frauencafé des Gast-Hauses. Zwölf Frauen berichteten dort über Erfahrungen mit Armut, Unsicherheit und Straftaten, die nach Angaben der Polizei häufig nicht angezeigt werden. Das Gespräch sollte das Vertrauen in die Polizei stärken und dazu beitragen, dass Betroffene Straftaten anzeigen.
Nach dem Gespräch kochten Mitarbeitende des Gast-Hauses und die Polizei gemeinsam ein Drei-Gänge-Menü für die Teilnehmerinnen. Polizei und Gast-Haus wollen die Gespräche im Frauencafé fortsetzen und weitere Rollatortrainings anbieten. Ziel ist es, die Sicherheit der Gäste in unterschiedlichen Lebensbereichen zu erhöhen und das Vertrauen in die Polizei zu stärken.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Raubüberfälle, Fahndung und schwerer Unfall (PM)
Polizei sucht Zeugen nach schwerem Raub in der Münsterstraße
Ein 36-jähriger Dortmunder ist am Mittwoch, 26. August, gegen 2.50 Uhr auf dem Kirchenvorplatz an der Münsterstraße mit einem Messer bedroht und beraubt worden. Nach Angaben der Polizei sprach ihn ein Unbekannter zunächst in der Zimmerstraße an und bot ihm Betäubungsmittel zum Kauf an. Nachdem der 36-Jährige ablehnte und weiterging, folgte ihm der Mann und setzte sich neben ihn auf eine Bank.
Dort zog der Tatverdächtige ein Messer, griff in die Tasche des 36-Jährigen und nahm dessen Portemonnaie an sich. Anschließend flüchtete er in östliche Richtung. Der Dortmunder blieb körperlich unverletzt.
Die Polizei beschreibt den Tatverdächtigen als etwa 25 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß und dünn. Er habe kurze schwarze Haare, einen Vollbart und eine Narbe an einer Wangenseite. Bekleidet gewesen sei er mit einem schwarzen Hoodie und einer blauen Jeans. Die Polizei beschreibt sein Erscheinungsbild als arabisch.
Die Fahndung blieb zunächst erfolglos. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
Polizei fahndet mit Foto nach mutmaßlicher Betrügerin
Die Polizei Dortmund fahndet mit einem Foto nach einer bislang unbekannten Frau. Sie steht im Verdacht, am Donnerstag, 12. März, gegen 15.30 Uhr in einem Aldi-Markt an der Wittbräucker Straße die Geldbörse einer 86-Jährigen gestohlen zu haben. Darin befanden sich nach Polizeiangaben ein niedriger dreistelliger Bargeldbetrag sowie die EC-Karte der Seniorin.
Anschließend soll die Tatverdächtige versucht haben, mit der Karte einen niedrigen vierstelligen Betrag an einem Geldautomaten der Sparkasse Dortmund-Höchsten abzuheben. Eine Kamera zeichnete die Frau dabei auf. Ein richterlicher Beschluss erlaubt die Veröffentlichung der Bilder.
Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
Polizei kontrolliert 83 Personen bei Einsatz gegen Jugendkriminalität
Die Polizei Dortmund hat am Dienstag, 25. August, ab 17 Uhr einen Schwerpunkteinsatz gegen Jugendkriminalität durchgeführt. Einsatzorte waren Aplerbeck, Körne, Asseln und Lünen. Uniformierte und zivile Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 83 Personen und 30 Fahrzeuge.
In Aplerbeck stellten die Einsatzkräfte bei Jugendlichen verbotene E-Zigaretten sowie Utensilien mit Bezug zum Konsum von THC fest. In Schüren fanden sie bei einem Jugendlichen E-Zigaretten und einen Schlagring, den sie sicherstellten. Gegen einen Autofahrer leiteten sie zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, nachdem ein Drogenvortest positiv auf Cannabis reagiert hatte. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an.
Am Hauptbahnhof Lünen kontrollierten die Einsatzkräfte rund elf Jugendliche. Neben den Kontrollen führten die Beamt:innen nach eigenen Angaben knapp ein Dutzend Gespräche mit Bürger:innen. Auch mit Jugendlichen und ihren Erziehungsberechtigten suchten sie den direkten Kontakt.
Maskierte überfallen Tankstelle in Marten
Zwei maskierte Männer haben am Dienstag, 25. August, gegen 22.58 Uhr eine Tankstelle an der Martener Straße überfallen. Einer der Täter bedrohte nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine 25-jährige Mitarbeiterin mit einem schwarzen Revolver und forderte Bargeld. Anschließend griff er selbst in die geöffnete Kasse.
Die Täter erbeuteten einen hohen dreistelligen Bargeldbetrag und Zigarettenstangen und flüchteten. Die Mitarbeiterin blieb körperlich unverletzt. Eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen und einem Diensthund führte zunächst nicht zu den Tatverdächtigen. Die Kriminalpolizei sicherte am Tatort Spuren und aufgefundene Kleidung.
Die Polizei sucht Personen, die am Dienstagabend verdächtige Menschen oder Fahrzeuge im Bereich der Martener Straße beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
22-jährige Motorradfahrerin bei Unfall in Lanstrop lebensgefährlich verletzt
Eine 22-jährige Dortmunderin hat am Dienstag, 25. August, gegen 19.22 Uhr bei einem Verkehrsunfall in Lanstrop lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr ein Autofahrer auf der Lüserbachstraße in östliche Richtung, während die Motorradfahrerin auf der vorfahrtsberechtigten Straße Friedrichshagen in Richtung Norden unterwegs war.
Der 44-jährige Autofahrer aus den Niederlanden soll an der Kreuzung Lüserbachstraße/Friedrichshagen ein Stopp-Zeichen missachtet haben und ungebremst in die Kreuzung gefahren sein. Dort kollidierten Auto und Motorrad. Die 22-Jährige wurde zunächst auf das Auto und anschließend auf die Fahrbahn geschleudert. Ein Rettungswagen brachte sie nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus.
Der Autofahrer und seine 35-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Ein Motorradfahrer, der die 22-Jährige begleitet hatte, erlitt einen Schock und wurde medizinisch und seelsorgerisch betreut. Die Polizei beschlagnahmte in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft beide Fahrzeuge und schätzt den Sachschaden auf 30.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Verfolgungsfahrt, schwerer Motorradunfall und Angriff auf Beamte
Verfolgungsfahrt durch die Nordstadt: Autofahrer verletzt Polizisten und flüchtet
Ein Autofahrer ist am Mittwoch, 26. August, mit stark überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei durch die nördliche Innenstadt geflüchtet. Dabei fuhr er einen 33-jährigen Polizeibeamten an und verletzte ihn leicht. Einen Tag später stellte die Polizei den mutmaßlich bei der Flucht benutzten Mercedes sicher.
Einsatzkräfte wollten den Fahrer des weißen Mercedes gegen 19.45 Uhr nach einem Verkehrsverstoß auf der Eberstraße kontrollieren. Er ignorierte die Anhaltezeichen, missachtete nach Angaben der Polizei mehrere rote Ampeln und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Auf dem Parkplatz eines Baumarktes an der Borsigstraße entdeckten die Einsatzkräfte das Fahrzeug erneut.
Als die Polizist:innen den Fahrer mit gezogenen Dienstwaffen aufforderten, den Motor auszuschalten, setzte dieser zurück und beschleunigte anschließend wieder. Dabei erfasste er einen 33-jährigen Polizisten mit der Fahrzeugseite und verletzte ihn leicht. Der Beamte kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Der Fahrer setzte seine Flucht fort. Ein mobiler Blitzer erfasste den Mercedes auf der Bornstraße nach Angaben der Polizei mit 154 Kilometern pro Stunde. Trotz einer Fahndung mit Hubschrauber konnte die Polizei das Fahrzeug zunächst nicht finden.
Eine Zeugin meldete der Polizei am Donnerstag, 27. August, gegen 8.45 Uhr einen verdächtigen Mercedes im Friedlandweg. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um das Fahrzeug aus der Verfolgungsfahrt. Die Polizei stellte den Mercedes sicher. Erste Ermittlungen ergaben zudem, dass für das Auto wegen fehlenden Versicherungsschutzes eine Betriebsuntersagung vorliegt.
Die Ermittlungen zum Fahrer dauern an. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
86-Jähriger in der Amselstraße Kette vom Hals gerissen
Ein unbekannter Mann hat einer 86-jährigen Dortmunderin am Mittwoch, 26. August, in der Amselstraße eine Kette vom Hals gerissen. Die Seniorin erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Polizei sucht nach dem Tatverdächtigen und bittet um Hinweise zu seinem Fluchtfahrzeug.
Gegen 14.25 Uhr klingelte der Mann nach Angaben der Polizei an der Haustür der 86-Jährigen und gab vor, Unterschriften zu sammeln. Er reichte ihr eine Unterschriftenliste. Als die Dortmunderin diese in den Händen hielt, riss ihr der Unbekannte unvermittelt die Kette vom Hals.
Anschließend flüchtete der Mann zunächst zu Fuß und fuhr danach mit einem graugrünen Kleinwagen davon. Die Seniorin beschreibt ihn als etwa 1,75 Meter groß und schlank mit dunklen, schulterlangen Haaren. Er trug ein weißes T-Shirt. Die Polizei beschreibt sein Erscheinungsbild als südeuropäisch.
Die Polizei sucht Personen, die den Mann oder den graugrünen Kleinwagen gesehen oder andere verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Eine Telefonnummer für Hinweise nennt die Polizei in der vorliegenden Meldung nicht.
Die Polizei rät außerdem dazu, bei unangekündigten Fremden an der Haustür vorsichtig zu sein und diese nicht in die Wohnung zu lassen. Bei Zweifeln sollten Nachbar:innen hinzugezogen oder die Polizei unter 110 verständigt werden. Wird eine Person zudringlich, empfiehlt die Polizei, laut um Hilfe zu rufen.
Auto brennt in Jungferntal vollständig aus
Ein geparktes Auto ist in der Nacht zu Donnerstag, 27. August, auf einem Parkplatz am Albert-Schweitzer-Weg in Jungferntal vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehr Dortmund erhielt gegen 1.40 Uhr den Alarm. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits vollständig in Flammen.
Weil weitere Autos in unmittelbarer Nähe parkten, bestand die Gefahr, dass sich das Feuer ausbreitet. Die Besitzer:innen eines benachbarten Fahrzeugs konnten ihr Auto noch rechtzeitig wegfahren. Die starke Hitze beschädigte den Wagen dennoch.
Ein Trupp unter Atemschutz löschte den Brand. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache 5 aus Marten vor Ort. Nach rund einer Stunde beendete die Feuerwehr den Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
19-jähriger Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
Ein 19 Jahre alter Motorradfahrer aus Hagen hat am Mittwoch, 26. August, bei einem Verkehrsunfall auf der Zeche-Norm-Straße schwere Verletzungen erlitten. Der Mann war gegen 19 Uhr in Richtung Dortmund-Wickede unterwegs. In Höhe der Start- und Landebahn des Flughafens verlor er nach Angaben der Polizei in einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad.
Das Motorrad kippte auf die linke Seite. Fahrer und Maschine rutschten anschließend unter die Leitplanke. Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten an der Unfallstelle, ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.
Während der Unfallaufnahme und des Rettungseinsatzes sperrten die Einsatzkräfte die Zeche-Norm-Straße an der Unfallstelle in beide Richtungen. Die Sperrung dauerte bis 20.40 Uhr.
Bundespolizei nimmt 47-Jährigen nach Angriff am Hauptbahnhof fest
Ein 47-jähriger Mann hat in der Nacht zu Mittwoch, 26. August, einen Einsatz der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof ausgelöst. Mitarbeiter eines Schnellrestaurants informierten gegen 23.50 Uhr die Einsatzkräfte, weil sich der Mann weigerte, die Filiale zu verlassen.
Auch den Aufforderungen der Bundespolizei kam der 47-Jährige nicht nach. Die Einsatzkräfte führten ihn daraufhin aus dem Restaurant. Auf der Bundespolizeiwache soll der Mann die Beamten beleidigt und bedroht haben. Nach Angaben der Bundespolizei kündigte er einen Angriff an und versuchte anschließend, einen Beamten zu schlagen.
Der Polizist wehrte den Angriff ab, brachte den Mann zu Boden und legte ihm Handschellen an. Nach Abschluss der Maßnahmen brachte die Bundespolizei den 47-Jährigen ins zentrale Polizeigewahrsam. Gegen ihn wird unter anderem wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Hausfriedensbruchs ermittelt.
Nach Verfolgungsfahrt mit 154 km/h durch Dortmund: Polizei identifiziert 32-jährigen Dortmunder Tatverdächtigen – Polizist bei Flucht angefahren (PM)
Ein Autofahrer ist am Mittwoch, 26. August, mit stark überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei durch die nördliche Innenstadt geflüchtet. Dabei fuhr er einen 33-jährigen Polizeibeamten an und verletzte ihn leicht. Inzwischen hat die Polizei einen 32-jährigen Dortmunder als Tatverdächtigen identifiziert.
Einsatzkräfte wollten den Fahrer eines weißen Mercedes gegen 19.45 Uhr nach einem Verkehrsverstoß auf der Eberstraße kontrollieren. Er ignorierte die Anhaltezeichen, missachtete nach Angaben der Polizei mehrere rote Ampeln und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Auf dem Parkplatz eines Baumarktes an der Borsigstraße entdeckten die Einsatzkräfte das Fahrzeug erneut.
Als die Polizist:innen den Fahrer mit gezogenen Dienstwaffen aufforderten, den Motor auszuschalten, setzte dieser zurück und beschleunigte anschließend wieder. Dabei erfasste er einen 33-jährigen Polizisten mit der Fahrzeugseite und verletzte ihn leicht. Der Beamte kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und konnte seinen Dienst zunächst nicht fortsetzen.
Der Fahrer setzte seine Flucht fort. Ein mobiler Blitzer erfasste den Mercedes auf der Bornstraße nach Angaben der Polizei mit 154 Kilometern pro Stunde. Trotz einer Fahndung mit Hubschrauber konnte die Polizei das Fahrzeug zunächst nicht finden.
Eine Zeugin meldete am Donnerstag, 27. August, gegen 8.45 Uhr einen verdächtigen Mercedes im Friedlandweg. Nach Erkenntnissen der Polizei handelte es sich um das Fahrzeug aus der Verfolgungsfahrt. Die Einsatzkräfte stellten den Wagen sicher. Für das Auto lag wegen fehlenden Versicherungsschutzes eine Betriebsuntersagung vor.
Weitere Ermittlungen führten schließlich zu einem 32-jährigen Dortmunder als Tatverdächtigem. Nach Angaben der Polizei besitzt der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen dauern an. Unter anderem wertet die Polizei das Steuergerät des sichergestellten Mercedes aus, um die gefahrenen Geschwindigkeiten zu rekonstruieren.
Gegen den Tatverdächtigen laufen Strafverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der verletzte 33-jährige Polizist befindet sich nach Angaben der Polizei auf dem Weg der Besserung und soll voraussichtlich zeitnah in den Dienst zurückkehren.
Drogendeals auf der Münsterstraße, Falschgeld in Lanstrop und Haftbefehle am Flughafen: Meldungen von Polizei und Bundespolizei (PM)
Videobeobachtung führt Polizei zu mutmaßlichem Drogendealer
Die polizeiliche Videobeobachtung auf der Münsterstraße hat am Freitag, 28. August, zur vorläufigen Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers geführt. Gegen 18.30 Uhr beobachtete die Leitstelle zunächst, wie zwei Männer Geld und Drogen austauschten. Zivile Einsatzkräfte kontrollierten anschließend den 35-jährigen Käufer aus Dortmund und fanden Kokain in seinem Auto.
Gegen 19 Uhr beobachtete die Polizei einen weiteren mutmaßlichen Handel und fand bei einem 46-jährigen Käufer Cannabis. Als die Kameras den mutmaßlichen Dealer gegen 19.15 Uhr zum dritten Mal erfassten, kontrollierten Einsatzkräfte den 22-jährigen Spanier ohne festen Wohnsitz. Nach einem kurzen Fluchtversuch nahmen sie ihn vorläufig fest.
Bei ihm fanden die Einsatzkräfte Marihuana, Haschisch und Kokain, Bargeld sowie ein griffbereites Klappmesser. Die Auswertung der Kamerabilder führte die Polizei außerdem zu einem Hotel an der Münsterstraße. Mit einem richterlichen Beschluss durchsuchten Beamte dort sein Zimmer und stellten weitere Betäubungsmittel in nicht geringer Menge, Verpackungsmaterialien und Bargeld sicher. Da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen, entließ die Polizei den Mann nach einer Nacht im Gewahrsam.
Falschgeld und mutmaßlich gestohlene Handys in Lanstrop sichergestellt
Ein mit Falschgeld bezahltes Mobiltelefon hat die Polizei am Freitag, 28. August, zu zwei Brüdern im Alter von 18 und 21 Jahren in Dortmund-Lanstrop geführt. Eine 28-Jährige aus Bergkamen hatte ihr hochwertiges Handy über Ebay-Kleinanzeigen verkauft und dafür Falschgeld erhalten. Wenig später entdeckte sie das Telefon erneut auf der Plattform und vereinbarte gemeinsam mit der Polizei ein Treffen mit dem Verkäufer.
Bei dem Treffen boten die beiden Brüder das Handy zum Verkauf an. Der tatverdächtige 18-Jährige stimmte einer Durchsuchung seiner Wohnung zu. Dort fanden die Einsatzkräfte zwei weitere mutmaßlich aus Straftaten stammende Handys, Falschgeld im niedrigen vierstelligen Bereich sowie mehrere nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände.
Die Polizei prüft einen Zusammenhang mit weiteren Betrugsfällen. Das Polizeipräsidium Dortmund registrierte in den vergangenen Tagen mindestens vier Taten nach einem ähnlichen Muster, bei denen Tatverdächtige hochwertige Mobiltelefone und Zubehör mit Falschgeld bezahlt haben sollen. Auch im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Unna gab es mindestens einen vergleichbaren Fall. Gegen den 18-Jährigen ermittelt die Polizei unter anderem wegen Betrugs, Hehlerei und Inverkehrbringens von Falschgeld.
Zwei Leichtverletzte bei Auffahrunfall auf der A43
Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 43 (A43) sind eine Motorradfahrerin und eine Autofahrerin leicht verletzt worden. Die 44-jährige Motorradfahrerin aus Siegburg war gegen 13.07 Uhr mit ihrem 13-jährigen Sohn als Sozius in Richtung Münster unterwegs. Zwischen Bochum-Riemke und Herne-Eickel fuhr sie auf das Auto einer 30-Jährigen aus Köln auf, die verkehrsbedingt abbremsen musste.
Die Motorradfahrerin stürzte und galt zunächst als schwer verletzt. Untersuchungen im Krankenhaus ergaben später, dass sie vermutlich nur leichte Verletzungen erlitten hatte. Auch die Autofahrerin wurde leicht verletzt, der 13-Jährige blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Fahrbahn in Richtung Münster und leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Bochum-Riemke ab.
Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle am Dortmunder Flughafen
Die Bundespolizei hat am Freitag, 28. August, am Dortmunder Flughafen zwei Haftbefehle vollstreckt. Beide Verurteilten konnten eine Haftstrafe durch die Zahlung ihrer Geldstrafen abwenden. Gegen 8.55 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen 45-jährigen Deutschen bei der Einreise aus Montenegro und stellten einen Haftbefehl des Amtsgerichts Oldenburg fest.
Der Mann war wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden und zahlte die geforderte Geldstrafe von 1.623 Euro. Gegen 15 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen 23-jährigen Albaner vor seinem Abflug nach Albanien. Das Amtsgericht Passau hatte ihn im März 2026 wegen unerlaubter Einreise zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt. Nachdem er den Betrag bezahlt hatte, durfte er nach Albanien ausreisen.
Brand einer Gartenlaube in Dortmund-Rahm – Polizei sucht Zeugen (PM)
Am Dienstagabend (01. September) gegen 22:40 Uhr brannte eine Gartenlaube im Albert-Schweitzer-Weg in Dortmund-Rahm. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen brannte eine Gartenlaube hinter einem Mehrfamilienhaus vollständig nieder. Die Ursache des Brandes ist Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Es ist ein Sachschaden im mittleren, vierstelligen Bereich entstanden.
In der näheren Umgebung war es nach bisherigen Erkenntnissen in jüngster Vergangenheit zu einem weiteren Brand gekommen. In der Nacht auf den 27. August sind zwei PKW durch einen Brand beschädigt worden. Die Polizei prüft mögliche Tatzusammenhänge.
Die Polizei Dortmund ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung und sucht jetzt Zeugen: Wer hat am Dienstagabend gegen 22:40 Uhr oder zuvor im Bereich des Albert-Schweitzer-Weg verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Wer hat sonstige Wahrnehmungen gemacht, die mit dem Brand in Zusammenhang stehen könnten?
Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter 0231/132-7441 entgegen.
BVB empfängt Villarreal, mutmaßliche Einbrecher landen in Untersuchungshaft und Brand macht Mehrfamilienhaus unbewohnbar (PM)
UEFA Champions-League Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Villareal: Polizei veröffentlicht Fanbriefe
Borussia Dortmund (BVB) empfängt am Dienstag, 8. September, zum Auftakt der Champions-League-Saison 2026/27 den FC Villarreal aus Spanien. Anstoß im Signal Iduna Park ist um 21 Uhr. Die Dortmunder Polizei hat für Heim- und Gästefans Hinweise in deutscher und spanischer Sprache veröffentlicht.
Am Spieltag rechnet die Polizei mit Verkehrsstörungen rund um das Stadion sowie teilweise in der Innenstadt und auf den Anfahrtswegen. Besucher:innen sollten deshalb frühzeitig anreisen und möglichst öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Polizei weist zudem auf das Verbot von Pyrotechnik im Stadion und im öffentlichen Raum hin. Verstöße können strafrechtliche Konsequenzen und ein Betretungsverbot für das Stadion nach sich ziehen.
Bewohner halten mutmaßlichen Kellereinbrecher bis zum Eintreffen der Polizei fest
Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Burgholzstraße in der Nordstadt haben am Freitag, 4. September, gegen 1.28 Uhr verdächtige Geräusche aus dem Keller gehört. Bei der Nachschau entdeckten sie einen unbekannten Mann, der nach Angaben der Polizei mehrere Kellerverschläge aufgebrochen hatte.
Die Bewohner versperrten die Zugänge zum Keller und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Einsatzkräfte nahmen den 34-jährigen Bulgaren ohne festen Wohnsitz widerstandslos fest. Nach Angaben der Polizei hatte er vier Kellerverschläge aufgebrochen und bereits Beute zum Abtransport bereitgestellt. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte einen Schraubendreher und eine Kombizange.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde der 34-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.
Mutmaßlicher Einbrecher nach Flucht in Hombruch festgenommen
Ein 39-Jähriger soll in der Nacht zu Donnerstag, 3. September, versucht haben, über ein gekipptes Fenster in eine Erdgeschosswohnung in Hombruch einzubrechen. Gegen 0.51 Uhr weckte ein knackendes Geräusch eine 28-jährige Dortmunderin und ihren 26-jährigen Partner. Als die Frau den Vorhang zur Seite schob, entdeckte sie nach Polizeiangaben einen Mann auf der Fensterbank, der einen schraubendreherähnlichen Gegenstand in der Hand hielt.
Der Mann flüchtete in Richtung Löttringhauser Straße, der 26-Jährige nahm die Verfolgung auf. Polizeibeamte trafen den Tatverdächtigen wenig später an der Grotenbachstraße an und nahmen ihn vorläufig fest. An der Fensterbank sicherte die Polizei Finger- und Schuhsohlenabdrücke.
Nach Angaben der Polizei war der 39-Jährige ohne festen Wohnsitz erst wenige Tage zuvor aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden und bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten aufgefallen. Ein Haftrichter ordnete noch am selben Tag Untersuchungshaft an.
Kellerbrand macht Mehrfamilienhaus in der Sternstraße unbewohnbar
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Sternstraße hat in der Nacht zu Freitag, 4. September, einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 2.05 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Gebäude, auch der Treppenraum war verraucht.
Feuerwehrleute unter Atemschutz durchsuchten das Haus und retteten zwei Menschen aus ihren Wohnungen. Den Brandherd fanden die Einsatzkräfte im Keller. Eine Person kam vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Wegen der starken Rauchentwicklung kontrollierte die Feuerwehr auch Wohnungen eines Nachbargebäudes.
Durch die starke Rußentwicklung ist das betroffene Mehrfamilienhaus nicht mehr bewohnbar. DONetz schaltete die Stromversorgung ab. Gegen 4.30 Uhr beendete die Feuerwehr ihren Einsatz. Rund 40 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr waren vor Ort. Die Polizei ermittelt zur Brandursache und zur Höhe des Schadens.
Drei Fälle beschäftigen die Bundespolizei: Angriffe auf Beamte, Festnahme eines Gesuchten und Diebstahl im ICE (PM)
30-Jähriger bei Unfall auf der Derner Straße schwer verletzt
Ein 30-jähriger Dortmunder ist am Samstag, 5. September, bei einem Verkehrsunfall auf der Derner Straße schwer verletzt worden. Seine 52-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Mann fuhr gegen 0.35 Uhr in Richtung Norden, als er auf der regennassen Fahrbahn in Höhe der Osterfeldstraße aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Auto verlor.
Der Wagen geriet ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrertür gegen einen Laternenmast. Rettungskräfte brachten den Fahrer und seine Beifahrerin in ein Dortmunder Krankenhaus. Bei der Unfallaufnahme bemerkten Polizist:innen nach eigenen Angaben Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein Arzt entnahm ihm daraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe.
Der Aufprall beschädigte auch den Laternenmast erheblich. In rund 15 Metern Höhe löste sich die Beleuchtungseinheit und stürzte auf das Dach eines angrenzenden Wohnhauses, wobei mehrere Dachziegel durchschlagen wurden. Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) kümmerte sich um den Laternenmast, während die Feuerwehr das beschädigte Dach sicherte.
Die Polizei stellte das Auto für weitere Ermittlungen sicher. Gegen den 30-Jährigen läuft unter anderem ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr. Die Derner Straße blieb während der Unfallaufnahme und der Sicherungsarbeiten in Richtung Norden gesperrt.
14-Jährige beißt Bundespolizisten in den Unterarm
Eine 14-Jährige hat am Samstag, 5. September, Einsatzkräfte der Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof angegriffen. Nach Angaben der Bundespolizei beleidigte die Jugendliche gegen 17.45 Uhr zunächst unvermittelt mehrere Beamt:innen. Weil die Polizei ihre Identität aufgrund ihres aggressiven Verhaltens vor Ort nicht feststellen konnte, sollte sie die Einsatzkräfte zur Dienststelle begleiten.
Dabei leistete die 14-Jährige laut Bundespolizei erheblichen Widerstand und biss einen Beamten in den Unterarm. Die Einsatzkräfte brachten sie daraufhin zu Boden und fesselten sie. Zudem soll sie einem weiteren Polizisten gegen das Bein getreten haben. Beide Beamten blieben dienstfähig.
Nach der Feststellung ihrer Personalien und Rücksprache mit dem zuständigen Jugendamt entließ die Bundespolizei die Jugendliche. Gegen sie läuft ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.
Fahrt ohne Ticket endet für 47-Jährigen im Gefängnis
Eine Fahrt ohne Fahrschein hat am Freitag, 4. September, am Dortmunder Hauptbahnhof zur Festnahme eines gesuchten Mannes geführt. Bundespolizisten kontrollierten den 47-Jährigen gegen 14.45 Uhr auf Bahnsteig 18, nachdem er mit dem ICE 611 aus Münster angekommen war.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund mit einem Vollstreckungshaftbefehl nach ihm suchte. Hintergrund waren Verurteilungen wegen Hausfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Unterschlagung.
Der 47-Jährige konnte die geforderte Geldstrafe von 1.480 Euro nicht bezahlen. Die Bundespolizei brachte ihn deshalb zur Verbüßung einer 74-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt. Wegen der Fahrt ohne Ticket leitete sie zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen ein.
Zeugin beobachtet Diebstahl von mehr als 600 Euro im ICE
Eine aufmerksame Reisende hat am Freitag, 4. September, einen mutmaßlichen Diebstahl im ICE 108 in Richtung Hamburg beobachtet. Nach Angaben der Bundespolizei nahm ein 26-Jähriger gegen 16.30 Uhr mehr als 600 Euro aus der Handtasche einer 50-jährigen Mitreisenden. Die Zeugin informierte die Frau, die sich anschließend an die Zugchefin wandte.
Das Zugpersonal konfrontierte einen 26-Jährigen, der zuvor bei einer Fahrscheinkontrolle nervös aufgefallen und ebenfalls ohne Ticket unterwegs gewesen sein soll. Als der Mann flüchten wollte, hielt ihn ein Reisender bis zum Eintreffen der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof fest.
Bei seiner Festnahme leistete der Tatverdächtige laut Bundespolizei Widerstand und trat nach den Einsatzkräften. Die Beamt:innen fanden das gesamte gestohlene Bargeld bei ihm und gaben es der 50-Jährigen zurück. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt der Mann einen Platzverweis und wurde gegen 19 Uhr entlassen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Radfahrer bei Alleinunfall lebensgefährlich verletzt (PM)
Am Montagnachmittag (7. September) ereignete sich am westlichen Eingang des Westfalenparks ein Alleinunfall, bei dem ein 70-jähriger Radfahrer stürzte und sich lebensgefährliche Verletzungen hinzuzog.
Nach ersten Erkenntnissen war der 70-Jährige gegen 16:15 Uhr mit seinem Fahrrad in der Maurice-Vast-Straße unterwegs. Am westlichen Eingangsbereich des Westfalenparks (Eingang Ruhrallee) blieb er an einem Poller hängen und stürzte auf seinen Kopf. Dabei erlitt er lebensgefährliche Verletzungen. Rettungskräfte leisteten umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht.
Das Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Dortmund erschien ebenfalls vor Ort, um die Unfallstelle mit modernsten Hilfsmitteln so detailliert und professionell wie möglich aufzunehmen. Der Zustand des Mannes ist weiterhin kritisch. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Jugendliche nach Autoaufbruch gestellt und Kind bei Unfall verletzt (PM)
Drei Jugendliche nach versuchtem Autoaufbruch in Körne gestellt
Fünf Jugendliche sollen am Dienstag, 8. September, gegen 15 Uhr auf einem Schotterparkplatz am Körner Hellweg in Dortmund-Körne versucht haben, ein Auto aufzubrechen. Der 26-jährige Besitzer bemerkte die Jugendlichen in seinem Wagen und sprach sie an. Drei flüchteten daraufhin, zwei hielt der Dortmunder gemeinsam mit einem weiteren Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Bei der Fahndung stellte die Polizei einen weiteren Tatverdächtigen in der Nähe. Bei den drei Jugendlichen im Alter von 16 bis 17 Jahren fanden die Einsatzkräfte zwei Mobiltelefone und Handschuhe, die sie sicherstellten. Neben dem Auto entdeckten die Beamt:innen zudem einen gestohlenen E-Scooter.
Zwei Jugendliche durften nach der Feststellung ihrer Personalien gehen. Einen 16-jährigen Dortmunder brachte die Polizei zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf die Wache und entließ ihn anschließend. Nach den beiden weiteren Tatverdächtigen wird weiterhin gesucht.
Kind in Hombruch von Auto angefahren – Polizei sucht Zeug:innen
Ein unbekannter Autofahrer hat am Montag, 7. September, gegen 17.35 Uhr ein Kind auf dem Waldhausweg in Dortmund-Hombruch angefahren und leicht verletzt. Anschließend entfernte sich der Fahrer vom Unfallort.
Der Junge befand sich nach Angaben der Polizei auf dem Gehweg. In Höhe der Hausnummer 3 soll ein unbekanntes Auto ebenfalls den Gehweg befahren und mit dem rechten Vorderreifen über den linken Fuß des Kindes gerollt sein. Der Junge ging anschließend zu einem nahegelegenen Sportplatz und berichtete einem Trainer von dem Unfall, der daraufhin die Polizei verständigte.
Zum Fahrzeug und zum Fahrer liegen bislang keine näheren Angaben vor. Die Polizei sucht Zeug:innen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem beteiligten Auto und dessen Fahrer geben können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Hombruch unter 0231 132-1521 entgegen.
Raub in Lütgendortmund und Dachbrand in Neuasseln: Polizei und Feuerwehr im Einsatz (PM)
Zwei Männer rauben 62-Jährige in ihrer Wohnung in Lütgendortmund aus
Zwei unbekannte Männer haben am Mittwochvormittag eine 62-jährige Dortmunderin in ihrer Wohnung an der Holtestraße in Lütgendortmund ausgeraubt. Gegen 10.30 Uhr klingelten sie zunächst an der Tür, die Frau öffnete jedoch nicht. Etwa eine Stunde später kehrten die Männer zurück. Als die 62-Jährige diesmal öffnete, drängten sie sie gegen ihren Willen in die Wohnung.
Einer der Männer blieb bei der Frau, während sich der andere in den Räumen bewegte. Nachdem die Täter geflüchtet waren und der Ehemann der Dortmunderin zurückkehrte, bemerkte das Paar, dass Wertgegenstände fehlten. Die 62-Jährige blieb unverletzt.
Die Polizei beschreibt die beiden Männer als etwa 40 Jahre alt und rund 1,70 Meter groß. Sie trugen dunkle Oberbekleidung. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und sucht Zeug:innen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder bei denen die Männer möglicherweise ebenfalls geklingelt haben. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
Handwerker löschen Dachbrand in Neuasseln
Bei Arbeiten an einem Dach in der Straße Am Funkturm in Dortmund-Neuasseln ist ein Feuer ausgebrochen. Die Handwerker reagierten schnell und löschten den Brandherd mit einem Pulverlöscher, bevor die alarmierte Feuerwehr eintraf. Verletzt wurde niemand.
Da weiterhin Rauch und starker Brandgeruch wahrnehmbar waren, brachte die Feuerwehr die Bewohner:innen und Handwerker vorsorglich aus dem Gebäude. Einsatzkräfte öffneten Teile der Dachhaut mit Stemmeisen und Kettensäge, um eine weitere Ausbreitung des Feuers auszuschließen. Eine Drehleiter und eine Schlauchleitung sicherten die Arbeiten ab.
Nach rund einer Stunde gab die Feuerwehr Entwarnung. Das Feuer hatte sich nicht weiter ausgebreitet. Anschließend übergaben die Einsatzkräfte das Gebäude wieder an den Eigentümer.
Feuer an Gleisanlage in Dorstfeld und zwei Unfallfluchten in Hombruch und im Rombergpark – Polizei Dortmund sucht in mehreren Fällen nach Zeug:innen und bittet die Bevölkerung um Hinweise (PM)
Polizei sucht Zeug:innen nach Brand an Gleisanlage in Dorstfeld
Unbekannte haben am Donnerstag, 10. September, neben einer Gleisanlage in Dortmund-Dorstfeld ein Feuer gelegt und mehrere Stromleitungen beschädigt. Gegen 19.20 Uhr erhielt die Bundespolizei eine Störmeldung von der Anlage für den Güterverkehr. Die Feuerwehr löschte den Brand, anschließend nahm ein Spezialteam der Deutschen Bahn die beschädigten Leitungen vom Netz.
Die Polizei suchte unter anderem mit einem Hubschrauber nach möglichen Tatverdächtigen. Einsatzkräfte fanden eine Tasche mit Werkzeug, das nach Angaben der Polizei für Buntmetalldiebstähle genutzt wird, und stellten die Gegenstände als Beweismittel sicher. Für Fahrgäste und Unbeteiligte bestand laut Polizei keine Gefahr. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.
Die Polizei Dortmund ermittelt und sucht Zeug:innen. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
37-Jährige bei Unfall in Hombruch verletzt – Autofahrer flüchtet
Eine 37-jährige Dortmunderin ist am Donnerstag, 20. August, bei einem Verkehrsunfall auf der Harkortstraße in Hombruch leicht verletzt worden. Gegen 8.10 Uhr überquerte sie den Fußgängerüberweg an der Einmündung Hombrucher Straße. Dabei erfasste sie ein aus Richtung Osten kommendes Auto.
Nach Angaben der Polizei handelte es sich um einen türkisfarbenen SUV. Am Steuer soll ein älterer Mann mit kariertem Hemd gesessen haben, auf dem Beifahrersitz eine ältere Frau. Der Fahrer entfernte sich nach dem Zusammenstoß unerlaubt vom Unfallort.
Die Polizei sucht Zeug:innen, die Angaben zum Unfall oder zum gesuchten Fahrzeug machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Hombruch unter 0231 132-1521 entgegen.
64-Jähriger stürzt mit Elektrorollstuhl im Rombergpark – Polizei sucht Zeugen
Ein 64-Jähriger ist am Dienstag, 25. August, bei einem Unfall im Rombergpark leicht verletzt worden. Der Mann war gegen 9.45 Uhr mit seinem Elektrorollstuhl und weiteren Personen auf einem Weg in Richtung Hüttenbruchweg unterwegs. In einer 90-Grad-Kurve lag plötzlich ein Mann quer auf dem Weg.
Der 64-Jährige wich aus, geriet auf den angrenzenden Grünstreifen und kippte mit seinem Rollstuhl zur Seite. Der im Weg liegende Mann stand anschließend auf und entfernte sich zu Fuß vom Unfallort. Laut Zeugenaussagen ist der Gesuchte etwa 30 bis 40 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und hat dunkle Haare. Er sprach demnach Polnisch und Deutsch mit Akzent und trug einen grau-beigen Trainingsanzug.
Die Polizei sucht Zeug:innen, die Angaben zu dem Mann oder dem Unfall machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Hombruch unter 0231 132-1521 entgegen.
Polizei und Bundespolizei in Dortmund: Unfallfluchten, Schusswaffenfund, Brände und mehrere Einsätze am Hauptbahnhof (PM)
94-Jährige stürzt bei Verkehrsunfall in Hombruch – Polizei sucht Zeug:innen
Eine 94-jährige Fußgängerin ist am Freitag, 4. September, gegen 9.50 Uhr bei einem Verkehrsunfall an der Domänenstraße/Ecke Kuntzestraße leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei überquerte sie die Domänenstraße, als ein bislang unbekannter Autofahrer von der Kuntzestraße nach links abbog und knapp vor ihr anhielt. Die Seniorin stürzte, zu einer Berührung mit dem Auto kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Der Fahrer setzte seine Fahrt anschließend fort.
Die Polizei beschreibt den Mann als etwa 65 bis 80 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und kräftig. Er trug eine beige Jacke und eine Brille und hatte schwarze Haare. Bei seinem Fahrzeug soll es sich um einen grauen Pkw handeln. Hinweise nimmt die Polizeiwache Dortmund-Hombruch unter 0231 132-1521 entgegen.
Polizei findet Schusswaffe bei Verkehrskontrolle in Kirchderne
Zivile Einsatzkräfte der Polizei haben in der Nacht zu Sonntag, 13. September, einen 28-jährigen Dortmunder auf der Derner Straße kontrolliert. Die Beamten waren gegen 23.15 Uhr auf den BMW aufmerksam geworden, weil der Fahrer mehrfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatte. Zudem war der Versicherungsschutz des Fahrzeugs abgelaufen.
Bei der Kontrolle entdeckten die Polizisten eine scharfe Schusswaffe im Auto. Außerdem fanden sie nach eigenen Angaben unversteuerte Zigaretten und Betäubungsmittel. Die Einsatzkräfte stellten die Gegenstände sowie zwei Mobiltelefone sicher. Eine anschließende Wohnungsdurchsuchung führte zu keinen weiteren Funden.
Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 28-Jährige die Wohnung verlassen.
Drei Männer bei Angriff im Dortmunder Hauptbahnhof verletzt
Drei Männer im Alter von 23, 25 und 33 Jahren sind in der Nacht zu Sonntag, 13. September, im Dortmunder Hauptbahnhof verletzt worden. Nach Angaben der Bundespolizei sollen drei zunächst unbekannte Männer die Betroffenen unter anderem mit einem Gürtel geschlagen haben. Einer der Männer soll zudem gegen den Kopf getreten worden sein. Ein Bahnmitarbeiter beobachtete den Angriff.
Mithilfe der Videoaufzeichnungen identifizierte die Bundespolizei drei Tatverdächtige im Alter von 14, 19 und 20 Jahren. Der 20-Jährige erklärte gegenüber der Polizei, zuvor von einem der Geschädigten rassistisch beleidigt worden zu sein. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung sowie gegen den 20-Jährigen wegen des Verdachts der Beleidigung.
Bundespolizei ermittelt nach Parfümdiebstahl im Hauptbahnhof
Ein 36-jähriger Mann soll am Samstag, 12. September, gegen 21.10 Uhr fünf Flaschen Parfüm im Wert von 220 Euro aus einem Drogeriemarkt im Dortmunder Hauptbahnhof gestohlen haben. Nach Angaben der Bundespolizei beobachtete ein Ladendetektiv, wie der Mann die Verpackungen öffnete, das Parfüm in seiner Kleidung versteckte und anschließend den Kassenbereich passierte, ohne zu bezahlen.
Der Mitarbeiter hielt den 36-Jährigen anschließend fest. Bundespolizisten brachten ihn zur Wache und stellten dort seine Identität fest. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein.
Flucht vor Polizeikontrolle endet an einem Baum
Ein 24-jähriger Dortmunder ist am Samstag, 12. September, gegen 22 Uhr vor einer Polizeikontrolle in der nördlichen Innenstadt geflüchtet. Die Beamten wollten den BMW im Bereich der Borsigstraße kontrollieren. Der Fahrer beschleunigte jedoch und fuhr über die Schlosserstraße und Dürener Straße davon. An der Kreuzung Dreherstraße/Stahlwerkstraße kollidierte er schließlich mit einem Baum.
Der Fahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Nach Angaben der Polizei hatte der 24-Jährige keinen Führerschein, für den BMW bestand kein Versicherungsschutz und der Fahrer stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Beamten stellten das Auto, zwei Mobiltelefone und einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag sicher. Ein Arzt entnahm dem Mann auf der Wache eine Blutprobe, die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein.
Polizei sucht Zeug:innen nach Heckenbrand in Brackel
Nach zwei Bränden in Dortmund-Brackel sucht die Polizei nach Zeug:innen. Ein 42-jähriger Mann aus Hagen bemerkte in der Nacht zu Samstag, 12. September, gegen 2.20 Uhr zunächst Brandgeruch, als er mit seinem Auto über die Straße Am Westheck fuhr. Kurz darauf entdeckte er eine brennende Hecke auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses und verständigte die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte löschten die Hecke und bemerkten während der Arbeiten außerdem Rauch aus einem Altpapiercontainer in unmittelbarer Nähe. Auch dieses Feuer löschten sie. Personen wurden nicht verletzt, am Gebäude entstand nach Angaben der Polizei kein Schaden. Hinweise auf mögliche Täter:innen liegen bislang nicht vor.
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und sucht Menschen, die Beobachtungen zu den Bränden oder verdächtigen Personen im Bereich Am Westheck gemacht haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Dortmund unter 0231 132-7441 entgegen.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Mehr als 1.400 Verstöße zum Schulstart und riskante E-Scooter-Flucht (PM)
Polizei ahndet zum Schulstart mehr als 1.400 Verkehrsverstöße
Die Polizei Dortmund hat zum Start des Schuljahres 2026/2027 verstärkt an Schulen in Dortmund und Lünen kontrolliert und über Gefahren auf dem Schulweg informiert. Zwischen Mittwoch, 2. September, und Freitag, 11. September, standen besonders Schulanfänger:innen, „Elterntaxis“ sowie die sichere Nutzung von Schulbussen und öffentlichem Nahverkehr im Mittelpunkt. Aktionen fanden unter anderem an der Oesterholzgrundschule, der Herder-Grundschule und der Fichte-Grundschule in Dortmund statt.
Insgesamt ahndeten die Einsatzkräfte 1.429 Ordnungswidrigkeiten, darunter 1.248 Geschwindigkeitsverstöße. In Tempo-30-Zonen fuhren einzelne Verkehrsteilnehmer:innen laut Polizei nahezu doppelt so schnell wie erlaubt. Hinzu kamen Handy- und Parkverstöße. Bei der Sicherung von Kindern mit Gurten stellte die Polizei lediglich einen Verstoß fest.
14-Jähriger flüchtet mit E-Scooter vor Polizei und verunglückt
Ein 14-jähriger Dortmunder ist am Montag, 14. September, bei der Flucht vor einer Polizeikontrolle am Phoenix-See leicht verletzt worden. Eine Streifenwagenbesatzung wollte gegen 21 Uhr eine Gruppe von E-Scooter-Fahrern auf dem Rundweg kontrollieren. Die Jugendlichen beschleunigten daraufhin und flüchteten.
Nach Angaben der Polizei erreichte der 14-Jährige mit seinem mutmaßlich manipulierten E-Scooter zeitweise mehr als 70 Kilometer pro Stunde. An der Straße An den Emscherauen verlor er ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle und prallte gegen eine niedrige Begrenzungsmauer. Da er keinen Helm trug, erlitt er eine Platzwunde im Gesicht und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizei stellte den nicht versicherten E-Scooter für ein technisches Gutachten sicher und leitete Ermittlungs- und Strafverfahren ein. Die drei anderen Jugendlichen entkamen.
Bundespolizei findet mehr als 80 Gramm Amphetamin und ein Messer
Bundespolizisten haben am Montag, 14. September, gegen 22.20 Uhr einen 45-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof kontrolliert. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben zunächst rund 27 Gramm Amphetamin und ein Küchenmesser. Auf der Wache entdeckten sie weitere rund 56 Gramm Amphetamin sowie LSD.
Die Bundespolizei nahm den 45-Jährigen vorläufig fest und brachte ihn ins Polizeigewahrsam. Sie ermittelt wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.
31-Jähriger bedroht Bundespolizisten bei Kontrolle am Hauptbahnhof
Ein 31-jähriger Dortmunder soll am Montag, 14. September, gegen 15.30 Uhr Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof bedroht und sich gegen eine Kontrolle gewehrt haben. Den Einsatzkräften war der Mann aufgefallen, weil er militärische Kleidung trug und mehrere Funkgeräte sowie eine längere Antenne bei sich hatte.
Als die Beamten ihn in einer S-Bahn kontrollieren wollten, verweigerte er nach Angaben der Bundespolizei zunächst die Angabe seiner Personalien und drohte ihnen mit Gewalt. Auf dem Bahnsteig widersetzte er sich weiteren Maßnahmen, woraufhin ihn die Einsatzkräfte zu Boden brachten. Auf der Bundespolizeiwache beruhigte sich der Mann. Die Bundespolizei ermittelt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Messerbedrohung, Brandstiftungen und Großeinsatz an Bahnstrecke (PM)
17-Jähriger in Lanstrop mit Messer bedroht – Polizei sucht Zeug:innen
Ein Unbekannter hat am Montag, 14. September, gegen 13.45 Uhr einen 17-Jährigen an dessen Wohnung in der Lanstroper Straße mit einem Messer bedroht. Nach Angaben der Polizei klingelte der Mann zunächst an der Haustür des Mehrfamilienhauses. Als der Jugendliche seine Wohnungstür öffnete, zog der Unbekannte ein Taschenmesser und verlangte Einlass.
Der Tatverdächtige verließ das Haus, nachdem der 17-Jährige ankündigte, die Polizei zu verständigen. Der Mann soll etwa 1,80 Meter groß und schlank sein und eine schwarze Winterjacke getragen haben. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
Polizei zieht 34-Jährigen in Hörde aus dem Verkehr
Bei einer gezielten Verkehrskontrolle hat die Polizei am Dienstag, 15. September, gegen 22.30 Uhr einen 34-jährigen Autofahrer auf einem Parkplatz an der Straße Auf’m Brautschatz in Hörde gestoppt. Nach Angaben der Polizei besaß der Dortmunder keine erforderliche Fahrerlaubnis. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen möglichen THC-Konsum.
An dem blauen VW Golf befanden sich laut Polizei falsche Kennzeichen, außerdem bestand kein gültiger Versicherungsschutz. Die Beamt:innen stellten die Kennzeichen sicher und ließen dem Mann eine Blutprobe entnehmen. Gegen ihn laufen mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und des Verdachts auf Fahren unter Drogeneinfluss.
23-Jähriger in Dortmund-Mitte angegriffen – Polizei sucht Zeug:innen
Zwei bis vier unbekannte Männer sollen am Sonntag, 13. September, gegen 3.58 Uhr einen 23-jährigen Dortmunder im Bereich Wittekindstraße/Rosemeyerstraße unvermittelt geschlagen haben. Der Mann erlitt leichte Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Zeug:innen beschrieben die Tatverdächtigen lediglich als 20 bis 30 Jahre alt. Nach dem Angriff flüchteten sie nach Angaben der Polizei mit einem schwarzen Audi Q3 und einem grauen VW, vermutlich einem Tiguan, stadtauswärts in südliche Richtung. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
Drei mutmaßliche Brandstiftungen in Kleingartenanlage – Polizei sucht Zeug:innen
Nach drei Bränden innerhalb weniger Tage in einem Schrebergartenverein an der Tewaagstraße in Dortmund-Mitte geht die Polizei jeweils von Brandstiftung aus. Zwischen Samstag, 12. September, 21 Uhr, und Montag, 14. September, 16 Uhr, wurden zunächst Lampions angezündet, wodurch auch Polster von Gartenmöbeln beschädigt wurden. In der Nacht zum 14. September brannten gegen Mitternacht mehrere Stühle und Tische sowie ein Schirm an der dortigen Gaststätte.
Am Dienstag, 15. September, gegen 21.15 Uhr brannten schließlich ein Kinderspielhaus und ein Gewächshaus, die vollständig zerstört wurden. Die Polizei sucht Zeug:innen und bittet um Hinweise auf mögliche Tatverdächtige unter 0231 132-7441.
Jugendliche im Gleis lösen Schnellbremsung und Großeinsatz in Mengede aus
Vier Minderjährige sollen sich am Dienstag, 15. September, gegen 17.55 Uhr im Gleisbereich in Dortmund-Mengede aufgehalten haben. Der Fahrer einer Regionalbahn RB 32 entdeckte die Jugendlichen nach Angaben der Bundespolizei einige Hundert Meter nach der Abfahrt. Einer von ihnen soll direkt im Gleis vor dem Zug gelaufen sein. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 120 Kilometern pro Stunde leitete der Lokführer eine Schnellbremsung ein.
Bundespolizei und Feuerwehr suchten die gesperrte Strecke anschließend auch mit Unterstützung eines Hubschraubers ab. Sie fanden keine verletzte Person, auch am Zug gab es keine Hinweise auf eine Kollision. In der Regionalbahn befanden sich 126 Menschen, eine Reisende erlitt einen Schock und wurde vom Rettungsdienst betreut. Die Bundespolizei warnt vor den lebensgefährlichen Folgen eines Aufenthalts im Gleisbereich.
Die Polizei Dortmund fahndet öffentlich nach zwei Frauen, die im Verdacht stehen, in eine Wohnung an der Agnes-Neuhaus-Straße eingebrochen zu sein. Das Amtsgericht Dortmund hat die Veröffentlichung der Aufnahmen angeordnet.
Die beiden Tatverdächtigen sollen am Freitag, 15. Mai, zwischen 11 Uhr und 11.45 Uhr in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingebrochen sein. Eine dort installierte Überwachungskamera zeichnete die Frauen auf.
Die Polizei bittet um Hinweise zur Identität der Tatverdächtigen. Zeug:innen können sich unter 0231 132-7441 bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund melden. Fotos der gesuchten Frauen sind im Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.
18 Verletzte nach Pfefferspray-Einsatz in Scharnhorster Supermarkt
Bei einem Streit in einem Supermarkt an der Gleiwitzstraße in Scharnhorst sind am Mittwoch, 16. September, 18 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei gerieten gegen 12 Uhr im Eingangsbereich zwei Gruppen mit jeweils drei Personen aneinander. Im Verlauf des Streits soll eine 19-jährige Dortmunderin Tierabwehrspray gegen die andere Gruppe eingesetzt haben.
Der Sprühnebel verletzte insgesamt 18 Menschen im Alter zwischen fünf und 78 Jahren. Zwei von ihnen kamen in Krankenhäuser. Zudem wurden Backwaren einer Bäckerei im Eingangsbereich mit dem Spray verunreinigt. Nach Zeugenaussagen mussten Brötchen, Brote und Kuchen im Wert von rund 2.500 Euro entsorgt werden.
Die Feuerwehr versorgte Verletzte und führte Messungen durch. Der Supermarkt konnte kurze Zeit später wieder freigegeben werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Zeugenhinweis führt zu Festnahmen nach Kupferdiebstahl am Freibad Stockheide
Die Polizei hat am Donnerstag, 17. September, drei Tatverdächtige nach einem mutmaßlichen Kupferdiebstahl am Freibad Stockheide vorläufig festgenommen. Ein Zeuge hatte gegen 4.27 Uhr zwei verdächtige Personen an der Baustelle an der Brackeler Straße beobachtet und die Polizei verständigt.
Die Einsatzkräfte fanden in unmittelbarer Nähe einen mit Kupferkabeln beladenen Pkw. Dort trafen sie eine 25-jährige Dortmunderin sowie zwei Männer im Alter von 18 und 21 Jahren an. Die Polizei stellte rund 300 Kilogramm Kupferkabel, das Fahrzeug, Mobiltelefone sowie einen Rucksack mit Einbruchswerkzeug und mutmaßlichen Betäubungsmitteln sicher.
Die 25-Jährige räumte laut Polizei ihre Beteiligung ein. Sie soll das Auto ohne gültige Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren haben. Die Polizei prüft außerdem, ob die Gruppe gemeinsam mit einer weiteren Person seit mehreren Jahren Kupferkabel von Dortmunder Baustellen gestohlen und verkauft hat. Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen schweren Bandendiebstahls.
Falsche Handwerker stehlen mehrere Tausend Euro in Westerfilde
Zwei unbekannte Männer haben sich am Mittwoch, 16. September, als Handwerker ausgegeben und sich so Zutritt zur Wohnung einer 57-Jährigen am Grollmannsweg in Westerfilde verschafft. Sie behaupteten gegen 13.45 Uhr, die Heizung ablesen zu wollen. Während ein Mann die Bewohnerin im Wohnzimmer ablenkte, hielt sich der zweite im Schlafzimmer auf.
Als die Dortmunderin misstrauisch wurde, bemerkte sie, dass mehrere Tausend Euro Bargeld aus einem Nachttisch fehlten. Sie versuchte daraufhin, die Männer am Verlassen der Wohnung zu hindern. Einer der Tatverdächtigen soll sie weggeschubst haben. Nach einem Gerangel am Hauseingang flüchteten die Männer, einer zu Fuß und der andere mit einem schwarzen Pkw.
Beide Männer sollen etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß gewesen sein und gelbe Warnwesten getragen haben. Einer hatte kurze dunkle Haare, ein weißes T-Shirt und eine dunkle Hose, der andere war korpulent und dunkel gekleidet. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
Die Polizei warnt davor, unangekündigte Fremde in die Wohnung zu lassen. Bei Zweifeln sollten Betroffene das Unternehmen, für das eine Person angeblich arbeitet, selbst kontaktieren, Nachbar:innen hinzuziehen oder die Polizei verständigen.
Unbekannter attackiert 44-Jährigen im Hauptbahnhof mit Pfefferspray
Ein unbekannter Mann soll am Mittwoch, 16. September, gegen 18 Uhr einen 44-Jährigen im Dortmunder Hauptbahnhof mit Pfefferspray angegriffen haben. Nach Angaben von Zeugen hatte der 44-Jährige den Mann zuvor aufgefordert, ein lautstarkes Telefongespräch leiser fortzuführen. Daraufhin soll der Unbekannte Pfefferspray aus seiner Westentasche gezogen und den Dortmunder damit besprüht haben.
Zwei Zeugen im Alter von 39 und 55 Jahren verfolgten den Tatverdächtigen und hielten ihn zunächst fest. Als er ihnen mit Gewalt gedroht haben soll, ließen sie ihn los. Der Mann flüchtete in Richtung U-Bahn. Eine Fahndung der Bundespolizei blieb ohne Erfolg.
Einsatzkräfte spülten dem Verletzten die Augen aus, anschließend untersuchte ihn der Rettungsdienst. Er musste nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung.
Polizei, Feuerwehr und Zoll im Einsatz: Brände in Hörde und Wickede, Verkehrskontrollen und Steuerverstöße auf der InterTabac (PM)=
Polizei fahndet mit Fotos nach mutmaßlichem Trickbetrüger
Die Polizei Dortmund fahndet öffentlich nach einem unbekannten Mann, der einer 83-jährigen Dortmunderin die Geldbörse gestohlen haben soll. Die Tat ereignete sich bereits am 12. Juli 2025 in einem Lebensmittelgeschäft am Fred-Ape-Weg in Hörde. Anschließend soll der Tatverdächtige mit einer Karte der Seniorin Bargeld von ihrem Konto abgehoben haben.
Das Amtsgericht hat die Veröffentlichung von Fotos des Mannes angeordnet. Hinweise zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort nimmt die Kriminalwache Dortmund unter 0231 132-7441 entgegen.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus an der Eichwaldstraße in Wickede ist am Freitag, 18. September, ein Bewohner schwer verletzt worden. Die Feuerwehr wurde gegen 2.20 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits vollständig in Flammen.
Der Bewohner hatte sich selbst ins Freie gerettet. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten ihn und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Wegen Einsturzgefahr konnten die Einsatzkräfte das Haus nicht betreten und bekämpften die Flammen mit mehreren Strahlrohren und einer Drehleiter von außen.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Rund 70 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
Polizei ahndet bei Verkehrskontrollen mehr als 270 Geschwindigkeitsverstöße
Die Polizei Dortmund hat am Donnerstag, 17. September, im Rahmen der europaweiten „ROADPOL Safety Days“ Schwerpunktkontrollen in Dortmund und Lünen durchgeführt. Zwischen 6 und 14 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte unter anderem an Schulen, am Phoenix See sowie in den Innenstädten von Dortmund und Lünen.
Bei manuellen Kontrollen ahndete die Polizei 165 Verstöße. Bei 122 angehaltenen Fahrzeugen stellten die Beamt:innen Geschwindigkeitsverstöße fest. Ein Fahrer wurde bei erlaubten 30 km/h mit 54 km/h gemessen. Hinzu kamen drei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und zwei wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Außerdem ahndeten die Einsatzkräfte 22 Verstöße von Fußgänger:innen sowie Rad- und E-Scooter-Fahrer:innen.
Bei automatisierten Geschwindigkeitsmessungen wurden mehr als 3.100 Fahrzeuge erfasst. 112 Verkehrsteilnehmer:innen waren zu schnell unterwegs. Auf dem Evinger Platz führte die Polizei zudem gemeinsam mit dem Familienbüro, den Dortmunder Stadtwerken (DSW21) und der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) einen Verkehrserziehungstag durch.
Zoll leitet auf InterTabac 26 Steuerstrafverfahren ein
Das Hauptzollamt Dortmund hat bei Kontrollen auf der Messe InterTabac 26 Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die Beamt:innen überprüften im Rahmen der Steueraufsicht, ob die angebotenen Tabakwaren ordnungsgemäß versteuert waren.
Der Zoll nahm 150 Messestände in Augenschein und kontrollierte 50 davon intensiver. Dabei fanden die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben unter anderem unversteuerte Liquids für E-Zigaretten, E-Zigaretten, Zigaretten, Zigarillos, Wasserpfeifentabak und Feinschnitt. Von den Ausstellenden verlangte der Zoll Sicherheitsleistungen von insgesamt 47.905,57 Euro.
In sieben weiteren Fällen wurden Ausstellende verwarnt, weil vorhandene Steuerzeichen nicht korrekt angebracht waren. An drei Ständen stellte der Zoll unversteuerte Liquids und Vapes sicher, nachdem die jeweiligen Betreiber die geforderten Sicherheitsleistungen nicht zahlen wollten oder konnten.
Bundespolizei nimmt gesuchten 32-Jährigen am Hauptbahnhof fest
Die Bundespolizei hat am Donnerstag, 17. September, einen mit Haftbefehl gesuchten Mann am Dortmunder Hauptbahnhof festgenommen. Einsatzkräfte kontrollierten den 32-Jährigen gegen 17.15 Uhr und stellten bei der Überprüfung seiner Personalien einen offenen Sicherungshaftbefehl des Landgerichts Bochum fest.
Der Mann war wegen räuberischer Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Nach Angaben der Bundespolizei muss er davon noch eine Reststrafe von 96 Tagen verbüßen. Die Einsatzkräfte brachten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt.
Feuer in Dachgeschosswohnung – Bewohner retten sich selbstständig
Bei einem Wohnungsbrand an der Hörder Rathausstraße in Dortmund-Hörde waren am Freitagmorgen rund 50 Einsatzkräfte gefordert. Die Bewohner hatten die brennende Dachgeschosswohnung selbstständig verlassen und wurden vom Rettungsdienst betreut. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen über den Treppenraum und zwei Drehleitern. Verletzte und eine Ausbreitung auf das übrige Gebäude konnten nach Angaben der Feuerwehr verhindert werden. Die Brandursache ist noch unklar; die Polizei ermittelt.
Drei Verletzte bei Verkehrsunfall auf dem Burgwall (PM)
Bei einem Verkehrsunfall auf dem Burgwall sind am Sonntag, 20. September, drei Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Die Feuerwehr wurde um 5.18 Uhr alarmiert. Ein Auto war von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum sowie geparkten Fahrzeugen kollidiert.
Ersthelfende befreiten zwei Verletzte bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Fahrzeug. Eine weitere schwer verletzte Person war auf dem Fahrersitz im Beinbereich eingeklemmt. Einsatzkräfte befreiten sie mit technischem Gerät aus dem stark beschädigten Auto.
Der Rettungsdienst brachte die beiden Schwerverletzten in Krankenhäuser. Die leicht verletzte Person blieb an der Unfallstelle. Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte rund eineinhalb Stunden im Einsatz. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.
Blaulicht aus Dortmund: Schwerer Unfall auf dem Wallring, Bedrohung in der S-Bahn und zwei offene Haftbefehle (PM)
Polizei ermittelt nach schwerem Unfall auf dem Wallring wegen möglichen Autorennens
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Dortmunder Wallring sind am Sonntag, 20. September, drei Menschen schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 29-Jähriger aus Castrop-Rauxel gegen 5.20 Uhr mit einem BMW auf dem Burgwall in westlicher Richtung. In Höhe der Bornstraße verlor er nach Angaben der Polizei mit überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Auto.
Der BMW beschädigte vier geparkte Fahrzeuge und prallte anschließend gegen einen Baum. Die Feuerwehr befreite den eingeklemmten Fahrer aus dem Wagen. Lebensgefahr konnte bei ihm zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht ausgeschlossen werden. Auch seine 24 und 19 Jahre alten Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und fahrlässiger Körperverletzung. Sie stellte die Mobiltelefone der Insassen, den Führerschein des 29-Jährigen und den stark beschädigten BMW sicher.
19-Jähriger soll Mann in S-Bahn mit Pfefferspray bedroht haben
Ein 19-Jähriger soll am Sonntag, 20. September, einen 30-Jährigen während einer Fahrt mit der S5 von Hagen nach Dortmund bedroht und beleidigt haben. Nach Angaben der Bundespolizei zog der Tatverdächtige gegen 19.15 Uhr ein Pfefferspray aus seiner Jackentasche, richtete es auf den 30-Jährigen und bedrohte ihn damit.
Am Dortmunder Hauptbahnhof verständigten Bahnmitarbeiter:innen die Bundespolizei. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten das Pfefferspray. Außerdem stellten sie fest, dass ein vom 19-Jährigen mitgeführter E-Scooter zur Fahndung ausgeschrieben war. Einen Eigentumsnachweis konnte der Mann nicht vorlegen, weshalb die Polizei auch den E-Scooter beschlagnahmte.
Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 19-Jährige die Dienststelle verlassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Bedrohung, Diebstahls und Hehlerei.
Gesuchter stellt sich am Dortmunder Hauptbahnhof selbst der Bundespolizei
Ein 26-Jähriger hat am Sonntag, 20. September, am Dortmunder Hauptbahnhof selbst Bundespolizisten angesprochen und darauf hingewiesen, dass gegen ihn möglicherweise ein Haftbefehl vorliege. Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte gegen 6.30 Uhr gleich zwei Fahndungsausschreibungen fest.
Das Amtsgericht Hagen hatte den Mann im Juni 2025 und im April 2026 jeweils wegen Erschleichens von Leistungen zu Geldstrafen verurteilt. Daraus waren noch Ersatzfreiheitsstrafen von 45 und 60 Tagen offen.
Da der 26-Jährige die ausstehende Gesamtsumme von 3.150 Euro nicht bezahlen konnte, brachte ihn die Bundespolizei in eine Justizvollzugsanstalt. Dort muss er nach Angaben der Bundespolizei insgesamt 105 Tage verbüßen.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Lebensgefährlicher Angriff am Nordmarkt, Körperverletzung in Dorstfeld und Unfall auf der B1 (PM)
35-Jähriger am Nordmarkt lebensgefährlich verletzt
Nach einem versuchten Tötungsdelikt am Nordmarkt suchen Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund nach Zeug:innen. Ein 35-Jähriger wurde am Samstag, 19. September, gegen 21.45 Uhr in der Parkanlage am Nordmarkt durch einen Stich in den Rücken lebensgefährlich verletzt.
Der mutmaßliche Täter ist bislang unbekannt. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Gesucht wird ein etwa 30 bis 35 Jahre alter und 1,75 bis 1,85 Meter großer Mann mit kurzen blonden Haaren sowie Oberlippen- und Kinnbart. Er trug eine dunkle Trainingsjacke mit weißen Streifen an den Ärmeln.
Hinweise zur Tat oder zum gesuchten Mann nimmt die Kriminalwache Dortmund unter 0231 132-7441 entgegen.
Polizei sucht Zeug:innen nach Körperverletzung am Wilhelmplatz
Die Polizei sucht nach einem Vorfall am Wilhelmplatz in Dorstfeld am Samstag, 19. September, nach Zeug:innen. Zwei Personen entfernten gegen 17.30 Uhr Aufkleber von einem Laternenmast, als eine Gruppe von etwa zehn Männern sie aufforderte, damit aufzuhören.
Als die beiden Personen die Aufkleber weiter entfernten, sollen mehrere Männer sie bedrängt, geschoben und gezogen haben. Einer der Männer soll zudem einer Person auf den Rücken geschlagen haben. Die beiden Betroffenen flüchteten anschließend in ein nahe gelegenes Geschäft und verständigten die Polizei. Verletzt wurde niemand.
Hinweise zu dem Vorfall oder den beteiligten Personen nimmt die Kriminalwache Dortmund unter 0231 132-7441 entgegen.
Betrunkener Autofahrer kollidiert mit Warnbaken und leistet Widerstand
Ein alkoholisierter Autofahrer ist am Sonntag, 20. September, auf der Bundesstraße 1 (B1) mit mehreren Warnbaken einer Baustelle kollidiert und anschließend weitergefahren. Zeug:innen meldeten den Unfall gegen 19.20 Uhr. Die Polizei fand den Wagen wenig später an der Straße Am Bertholdshof.
Nach Angaben der Polizei waren der 30-jährige Fahrer und sein 26-jähriger Beifahrer erheblich alkoholisiert. Der Fahrer versuchte demnach mehrfach zu flüchten und leistete Widerstand. Dabei setzte die Polizei ein Distanzelektroimpulsgerät (Taser) ein. Ein Atemalkoholtest ergab später einen Wert von fast zwei Promille.
Der 30-Jährige und ein Polizeibeamter wurden bei dem Widerstand leicht verletzt. Die Polizei entließ den Mann am Montag, 21. September, aus dem Gewahrsam. Gegen ihn wird unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Von Huckarde bis Hörde: Polizei sucht Zeug:innen nach Bränden und Raub – zwei Festnahmen in der Nordstadt (PM)
Polizei ermittelt nach mehreren Bränden im Jungferntal
Nach mehreren Bränden im Albert-Schweitzer-Weg in Huckarde ermittelt die Polizei wegen vorsätzlicher Brandstiftung und Sachbeschädigung. In der Nacht zu Samstag brannten gegen 1.30 Uhr zunächst zwei Mülltonnen neben einem Mehrfamilienhaus. Wenige Minuten später geriet mehrere Meter entfernt ein Fahrzeug in Brand. Die Feuerwehr löschte beide Brände.
Gegen 12.40 Uhr brannte erneut eine Mülltonne in unmittelbarer Nähe der vorherigen Brandorte. Ein Hausmeister konnte das Feuer selbst löschen. Verletzt wurde bei den Bränden niemand. Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe hält die Polizei einen Zusammenhang zwischen den Fällen für möglich.
Zeug:innen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich des Albert-Schweitzer-Wegs gemacht haben, können sich unter 0231 132-7441 bei der Kriminalwache melden.
Bundespolizei bringt vermisste Seniorin zurück ins Seniorenheim
Die Bundespolizei hat am Montag, 21. September, eine vermisste 67-Jährige am Dortmunder Hauptbahnhof angetroffen. Ein Mitarbeiter der Radstation hatte sich gegen 15.15 Uhr an die Bundespolizei gewandt, weil die Frau einen orientierungslosen Eindruck machte und Unterstützung benötigte.
Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Dortmunderin aus einem Seniorenzentrum vermisst wurde. Nach Rücksprache mit der Einrichtung brachten Bundespolizist:innen die Frau zurück.
45-Jähriger in Hörde ausgeraubt – Polizei sucht Zeug:innen
Zwei unbekannte Männer haben am Dienstag, 22. September, gegen 19 Uhr einen 45-Jährigen in Hörde ausgeraubt. Nach Angaben der Polizei war der Dortmunder mit seinem E-Scooter auf der Brücke zur Emscherpromenade unterwegs, als ihm die Männer den Weg versperrten.
Einer der Täter soll am Rucksack des Mannes gezogen haben, während der andere ihn mit einem spitzen Gegenstand bedrohte, bei dem es sich vermutlich um ein Messer handelte. Die Männer erbeuteten 200 Euro und flüchteten zu Fuß in Richtung Seekante.
Einer der Tatverdächtigen wird als etwa 20 bis 25 Jahre alt und 1,75 bis 1,80 Meter groß beschrieben. Er hat braune Haare und einen Vollbart und trug einen schwarzen Hoodie. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
Polizei stellt Kokain und Bargeld in der Nordstadt sicher
Die Polizei hat am Montag, 21. September, zwei Männer in der Nordstadt vorläufig festgenommen. Gegen sie besteht der Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Einsatzkräfte beobachteten nach eigenen Angaben zunächst im Bereich Danewerkstraße/Gronaustraße eine mutmaßliche Drogenübergabe. Während einer anschließenden Observation stellten sie weitere mutmaßliche Verkäufe fest. Bei einem mutmaßlichen Käufer fanden die Beamt:innen Kokain.
Nach einem richterlichen Beschluss durchsuchte die Polizei am Abend eine Wohnung an der Danewerkstraße. Dort stellte sie Bargeld, mehrere verkaufsfertig verpackte Portionen mit mutmaßlichem Kokain, eine nicht geringe Menge Kokain, Feinwaagen und Mobiltelefone sicher. Die Polizei nahm den 50-jährigen Wohnungsinhaber und einen 32-Jährigen vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen und die Prüfung von Haftgründen dauern an.
Hausarztpraxen in Westfalen-Lippe laden zur ersten „Impfwoche“ ein: Vom 12. bis 16. Oktober gibt es in vielen Praxen besondere Aktionen wie After-Work-Impfen (PM)
Mit dem offiziellen Herbstanfang startet auch die diesjährige Impfsaison: Damit Patientinnen und Patienten bestmöglich geschützt durch die kalte Jahreszeit kommen, laden Hausarztpraxen in Westfalen-Lippe im Oktober zur ersten „Impfwoche“ ein.
Im Aktionszeitraum vom 12. bis 16. Oktober wollen die teilnehmenden Praxen mit besonderen Angeboten und intensiver Beratung das Bewusstsein der Menschen für den Schutz durch Impfungen stärken. „Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen und Patienten möglichst unkompliziert ihren persönlichen Impfschutz anzubieten“, erklärt Lars Rettstadt, 1. Vorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.
Der Kreativität der Praxen ist dabei keine Grenze gesetzt: „Ob die Impfberatungen gebündelt an einem Tag, fortlaufend während der regulären Sprechzeit, im Rahmen eines After-Work-Impfens nach Feierabend, eines Early-Bird-Angebots vor Sprechstundenbeginn oder eines Pausen-Piks zur Mittagszeit organisiert werden – alles ist erlaubt und wird von den teilnehmenden Praxisteams je nach Wunsch und Kapazität organisiert“, so Rettstadt. „Wer seinen Impfstatus überprüfen und auffrischen lassen möchte, kann sich also vor Ort erkundigen, ob auch seine Praxis dabei ist und einen Termin vereinbaren.“
„Wir krempeln die Ärmel hoch!“
Bei Fragen rund um die individuelle Impfstrategie im Hinblick auf Influenza, COVID, Pneumokokken, RSV und mehr sind Patientinnen und Patienten dabei nicht nur im Rahmen der Impfwoche in ihrer Hausarztpraxis an der richtigen Adresse, sondern generell.
„Impfen ist eine ureigene Aufgabe der hausärztlichen Praxen: Unsere Impfleistungen gehen weit über eine schnelle Spritze zwischen Tür und Angel oder eine reine Marketingkampagne hinaus. Sie umfassen die Impfanamnese, den Ausschluss akuter Erkrankungen, die medizinische Aufklärung der Patientinnen und Patienten und die Nachsorge. Dieses Gesamtpaket bekommen die Menschen nicht im Drogeriemarkt oder in der Apotheke, sondern bei uns“, betont Lars Rettstadt.
„Deshalb krempeln wir die Ärmel hoch, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und durch eine gute Impfquote schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle durch Infektionskrankheiten wie Influenza und COVID wirksam zu verhindern.“
Polizeimeldungen aus Dortmund: Schwerer Unfall mit Radfahrerin, Zeug:innen gesucht und 600 Kilometer für den Opferschutz (PM)
69-jährige Radfahrerin bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt
Eine 69-jährige Radfahrerin ist am Dienstag, 22. September, bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Amtsstraße/Holtbeuteweg lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei fuhr ein 31-Jähriger gegen 8.40 Uhr mit einem Lkw auf der Amtsstraße in nördliche Richtung. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision mit der Dortmunderin, die auf dem Holtbeuteweg unterwegs war.
Die Radfahrerin stürzte und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Nach der notärztlichen Versorgung brachte ein Hubschrauber sie in ein Krankenhaus. Der Kreuzungsbereich blieb während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Polizei sucht Zeug:innen nach Unfall mit E-Scooter auf der Rheinischen Straße
Nach einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Scooter-Fahrer und einem Fußgänger sucht die Polizei Zeug:innen. Der Zusammenstoß ereignete sich am Montag, 14. September, gegen 12.45 Uhr an der Kreuzung Rheinische Straße/Unionstraße.
Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte ein 27-Jähriger die Straße an der Ampel. Gleichzeitig fuhr ein 36-Jähriger mit einem E-Scooter auf der Rheinischen Straße in westliche Richtung. Bei dem Zusammenstoß wurde der Fußgänger leicht verletzt.
Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizeiwache Dortmund-Mitte unter 0231 132-1121 entgegen.
Hamburger Polizist:innen radeln für Opfer von Straftaten
Eine 16-köpfige Radsportgruppe der Hamburger Polizei hat am Dienstag Station im Dortmunder Polizeipräsidium gemacht. Die Polizist:innen legen in sechs Tagen rund 600 Kilometer und fast 3000 Höhenmeter zurück. Ziel ist Mainz, wo der Opferhilfeverein WEISSER RING am Samstag sein 50-jähriges Bestehen feiert.
Mit ihrer Tour wollen die Teilnehmer:innen auf die Situation von Opfern von Straftaten und die Arbeit des WEISSEN RINGS aufmerksam machen und Spenden sammeln. Die Route führt von Hamburg über Bremen, Osnabrück, Dortmund, Köln und Koblenz nach Mainz. Am Mittwoch setzte die Gruppe ihre Fahrt mit einer 89 Kilometer langen Etappe nach Köln fort.
Nach Angaben des WEISSEN RINGS betreuen 16 Ehrenamtliche der Dortmunder Außenstelle jährlich etwa 300 Betroffene. Dazu zählen unter anderem Opfer häuslicher Gewalt, von Körperverletzungen und Sexualdelikten. Zudem engagiert sich die Außenstelle in Präventionsprojekten.
Die Dortmunder Polizei fahndet mit Fotos nach einer bislang unbekannten Frau und einem unbekannten Mann. Beide stehen im Verdacht, am Samstag, 25. Januar 2025, einen Warenkreditbetrug und eine Urkundenfälschung begangen zu haben.
Nach Angaben der Polizei sollen die Tatverdächtigen mit den Personaldaten der Geschädigten zwei Mobilfunkverträge abgeschlossen haben. Die dazugehörigen Apple iPhones holten sie demnach mit einem gefälschten Personalausweis in einem Hermes-Paketshop in Dortmund ab. Dabei zeichneten Überwachungskameras die beiden Personen auf.
Die Polizei fragt, wer Angaben zu den Tatverdächtigen machen kann. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen. Fotos der gesuchten Personen sind im Fahndungsportal zu sehen.
Am Mittwochabend (23.September) kam es an der Mallinckrodtstraße zu einem Raub. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Nach ersten Erkenntnissen war ein 72-jähriger Mann gegen 19:20 Uhr zu Fuß auf der Mallinckrodtstraße in Höhe der Alsenstraße unterwegs. Dort schubste ihn ein unbekannter Tatverdächtiger von hinten zu Boden. Dabei entriss der Tatverdächtige dem 72-Jährigen die Geldbörse und entwendete einen dreistelligen Geldbetrag.
Durch den Sturz verletzte sich der 72-Jährige leicht. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige in unbekannte Richtung.
Der Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden: männlich, lockige Haare, etwa 30 Jahre alt, schlanke Statur, dunkel gekleidet, südeuropäischer Phänotyp.
Die Polizei sucht Zeugen, insbesondere Personen, die die Tat beobachtet haben könnten. Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter 0231/132-7441 entgegen.
Ein schwerer Motorradunfall auf dem Westfalendamm, ein Streit mit einer mutmaßlich gezeigten Schusswaffe und mehrere Einsätze der Bundespolizei: Das sind die aktuellen Meldungen aus Dortmund. Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem E-Scooter sucht die Polizei außerdem Zeugen.
Motorradfahrer bei Auffahrunfall auf dem Westfalendamm schwer verletzt
Ein 65-jähriger Motorradfahrer aus Dortmund ist am Samstag, 26. September, bei einem Unfall auf dem Westfalendamm schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr er gegen 15:20 Uhr in Richtung Unna auf dem rechten Fahrstreifen hinter einem Toyota Auris. Zwischen Lübke- und Hermann-Löns-Straße prallte er aus bislang ungeklärter Ursache auf das vorausfahrende Auto und stürzte.
Die 46-jährige Autofahrerin aus Dortmund erlitt leichte Verletzungen. Ihr Wagen wurde am Heck erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Aus dem Motorrad liefen Betriebsstoffe aus. Während der Unfallaufnahme und der Abschlepparbeiten kam es zeitweise zu leichten Verkehrsstörungen.
Nach Streit auf dem Westenhellweg: Polizei stellt mehrere Waffen sicher
Nach einer Auseinandersetzung auf dem Westenhellweg hat die Polizei bei einem 20-jährigen Dortmunder mehrere Waffen sichergestellt. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Vorfall am 15. Juli 2026: Ein 30-Jähriger aus Korschenbroich war nach ersten Erkenntnissen im Bereich eines Vodafone-Shops versehentlich mit dem jungen Mann zusammengestoßen. Anschließend entwickelte sich ein Wortgefecht.
Dabei soll der 20-Jährige eine schwarze Schusswaffe in seiner Bauchtasche gezeigt haben. Nach Angaben des 30-Jährigen war lediglich das Griffstück sichtbar. Die Ehefrau des 30-Jährigen ging dazwischen, um den Streit zu schlichten. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst.
Als der Geschädigte später erneut auf ihn traf, nahm er ein kurzes Handyvideo auf. Anhand der Aufnahmen konnte die Polizei den Verdächtigen identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Dortmund einen Durchsuchungsbeschluss.
In der Wohnung fanden Einsatzkräfte zwei PTB-Pistolen, zwei Luftdruckwaffen, eine Reizstoffsprühpistole und Munition. Alles wurde sichergestellt. Wegen nicht ordnungsgemäßer Aufbewahrung wurde zusätzlich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung und möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz dauern an.
Zusammenstoß an der Nordstraße: Polizei sucht unabhängige Zeugen
Nach einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter am 22. August sucht die Polizei Zeugen. Ein 25-jähriger Dortmunder war gegen 13:40 Uhr mit einem gemieteten E-Scooter auf dem Gehweg der Nordstraße unterwegs. An der Ausfahrt eines Discounter-Parkplatzes stieß er mit dem Seat eines 30-jährigen Dortmunders zusammen, der vom Parkplatz fuhr.
Der E-Scooter-Fahrer wurde leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Der Autofahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt.
Da die Beteiligten den Unfall unterschiedlich schildern, bittet die Polizei insbesondere um Angaben zum Ablauf und zur Geschwindigkeit beider Fahrzeuge. Hinweise nimmt die Polizeiwache Nord unter 0231/132-2321 entgegen.
Bundespolizei findet Messer und 64 Tabletten am Hauptbahnhof
Bundespolizisten haben am Freitag, 25. September, im Dortmunder Hauptbahnhof bei einem 26-Jährigen ein Messer und 64 braune Tabletten sichergestellt. Nach Angaben der Bundespolizei kam der Mann gegen 10:30 Uhr zunächst weder der Aufforderung stehen zu bleiben noch der Aufforderung nach, sich auszuweisen. Angaben zu seiner Person machte er schriftlich.
Als die Einsatzkräfte eine Durchsuchung nach Ausweispapieren ankündigten, weigerte er sich zunächst und ließ seine Hände in den Hosentaschen. In seiner linken Hand hielt er ein zugeklapptes Messer. Die Beamten fixierten ihn und brachten ihn zur Bundespolizeiwache.
Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie die Tabletten. Ein Drogenschnelltest reagierte auf Amphetamin. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz ein.
Mann fragt nach Haftbefehl und wird festgenommen
Ein 27-Jähriger hat am Donnerstag, 24. September, am Dortmunder Hauptbahnhof selbst eine Bundespolizeistreife angesprochen und gefragt, ob gegen ihn ein Haftbefehl vorliege. Die Überprüfung gegen 10:50 Uhr ergab: Die Staatsanwaltschaft Dortmund suchte ihn mit einem Vollstreckungshaftbefehl wegen Diebstahls.
Da der Mann die geforderte Geldstrafe von 750 Euro nicht bezahlen konnte, nahmen die Beamten ihn fest. Er wurde zur Verbüßung einer 25-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zwei Bundespolizisten bei Einsatz am Hauptbahnhof leicht verletzt
Bei einem Einsatz am Samstagabend, 26. September, sind im Dortmunder Hauptbahnhof zwei Bundespolizisten leicht verletzt worden. Nach Angaben der Bundespolizei hatten Einsatzkräfte einem verbal aggressiven 22-Jährigen gegen 21:30 Uhr zunächst einen Platzverweis erteilt.
Etwa eine halbe Stunde später trafen sie den Mann aus Halberstadt erneut im Bahnhof an. Als sie ihn nochmals zum Verlassen aufforderten, soll er versucht haben, einen Beamten am Kopf zu treffen. Die Polizisten wehrten den Angriff ab, brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn.
Bei der anschließenden Durchsuchung auf der Wache soll der 22-Jährige erheblichen Widerstand geleistet, nach Einsatzkräften getreten sowie diese bespuckt, bedroht und beleidigt haben. Ein Beamter wurde am Bein verletzt, ein weiterer durch einen Schlag ins Gesicht. Beide blieben dienstfähig. Eine Bodycam zeichnete das Geschehen auf.
Der Mann blieb zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zum nächsten Morgen im Polizeigewahrsam. Gegen ihn wird wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung und Bedrohung ermittelt.
Entlaufener Zwergspitz Percy wieder bei seinem Halter
Ein laut bellender Hund hat am Sonntag, 27. September, nahe dem Haltepunkt Dortmund Körne West die Aufmerksamkeit von Bundespolizisten geweckt. Gegen 14:15 Uhr entdeckten sie den Zwergspitz allein und orientierungslos auf der Fahrbahn der Unteren Brinkstraße.
Die Beamten lockten den Hund an und brachten ihn in Sicherheit. Die Feuerwehr half anschließend beim Auslesen seines Mikrochips. So konnte der Halter ermittelt werden. Wenig später nahm der 25-Jährige seinen Hund Percy unversehrt in Empfang.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Festnahmen nach Einbruchsversuchen – Videobeobachtung hilft bei Fahndung (PM)
Aufmerksame Zeuginnen und Zeugen haben in Brackel und Hörde zur schnellen Festnahme von Tatverdächtigen beigetragen. In der Innenstadt half die polizeiliche Videobeobachtung bei zwei weiteren Einsätzen. Nach einem Ladendiebstahl in Wambel bittet die Polizei um Hinweise.
Nach Einbruchsversuch in Brackel: 24-Jährige in Untersuchungshaft
Nach einem mutmaßlichen Einbruchsversuch in Dortmund-Brackel hat die Polizei am Samstag, 26. September, zwei Tatverdächtige im Alter von 15 und 24 Jahren gestellt. Ein Nachbar hatte gegen 16:45 Uhr beobachtet, wie zwei Personen offenbar versuchten, die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses an der Straße Am Ostheck mit einem Gegenstand zu öffnen. Er verständigte sofort die Polizei.
Als der Versuch misslang, entfernten sich die beiden vom Haus. Einsatzkräfte trafen sie wenige Minuten später in unmittelbarer Nähe an. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten unter anderem einen improvisierten Türfallenöffner und zwei Schraubendreher sicher.
Die 24-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchs an. Die 15-Jährige wurde nach Rücksprache mit dem Jugendamt an eine Jugendschutzstelle übergeben.
Auseinandersetzung an der Brückstraße: Tatverdächtiger per Kamera wiedererkannt
Die polizeiliche Videobeobachtung hat in der Nacht zu Sonntag, 27. September, zur Festnahme eines 25-jährigen Dortmunders beigetragen. Er soll im Bereich der Brückstraße eine Frauengruppe bedroht und eine 19-Jährige aus Recklinghausen verletzt haben.
Nach ersten Erkenntnissen war es zunächst zwischen der vierköpfigen Frauengruppe und einem 29-jährigen Dortmunder zu einem Wortgefecht gekommen. Dabei soll eine 21-jährige Iserlohnerin aus der Gruppe Pfefferspray gegen den Mann eingesetzt haben. Ein unbeteiligter Mann aus Hagen, der schlichten wollte, wurde durch das Spray ebenfalls leicht verletzt.
Im weiteren Verlauf soll sich der 25-Jährige eingemischt, die Frauen bedroht und der 19-Jährigen in den Rücken gesprungen sein. Die Frau wurde leicht verletzt. Der Mann flüchtete zunächst.
Gegen 3:40 Uhr erkannten Polizeikräfte ihn über die Videobeobachtung im Bereich Ludwigstraße/Brückstraße wieder. Nach kurzer Verfolgung wurde er festgenommen und ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Laut Polizei leistete er bei der Festnahme Widerstand. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
Raub im Dietrich-Keuning-Park: Zwei Tatverdächtige gestellt
In derselben Nacht beobachtete die Polizei über ihre Kameras einen mutmaßlichen schweren Raub im Dietrich-Keuning-Park. Zwei Tatverdächtige im Alter von 16 und 20 Jahren aus Münster und Coesfeld sollen einen 19-Jährigen aus Aachen körperlich angegriffen und ihm unter anderem sein Mobiltelefon gestohlen haben. Nach ersten Ermittlungen sollen sie die Tat mit einem eigenen Mobiltelefon gefilmt haben.
Einsatzkräfte trafen die beiden noch in Tatortnähe an. Der 20-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Der 16-Jährige kam nach Rücksprache mit dem Jugendamt in eine Jugendschutzstelle.
Zeugin meldet Einbruchsversuch in Hörde
Nach einem mutmaßlichen Einbruchsversuch an der Graudenzer Straße in Dortmund-Hörde hat die Polizei am Sonntagabend, 27. September, einen 44-Jährigen festgenommen. Eine Zeugin hatte gegen 21 Uhr einen Mann im Hinterhof eines leerstehenden Einfamilienhauses bemerkt. Weil er offenbar versuchte, in das Gebäude zu gelangen, wählte sie den Notruf.
Als die Beamten wenige Minuten später eintrafen, hielt sich der Mann noch im Hinterhof auf. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Nach Angaben der Polizei räumte der Dortmunder ein, in das Haus einbrechen zu wollen.
Die Ermittler prüfen, ob er auch für zwei frühere Einbruchsversuche verantwortlich sein könnte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Da die Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde er nach einer Nacht im Zentralen Polizeigewahrsam entlassen.
Diebstahl in Wambel: Polizei bittet um Hinweise
Nach einem Ladendiebstahl in einem Elektrogroßhandel an der Unterste-Wilms-Straße sucht die Polizei Dortmund nach einem bislang unbekannten Mann. Er steht im Verdacht, am 29. April 2026 elektronische Bauteile im mittleren vierstelligen Wert gestohlen zu haben.
Laut Polizei zeigen Aufnahmen einer Überwachungskamera, wie der Mann zunächst einen Einkaufswagen mit Ware befüllte und weitere Artikel unter seine Arbeitsjacke steckte. Anschließend verließ er das Geschäft ohne den Einkaufswagen und ohne zu bezahlen.
Mit richterlichem Beschluss veröffentlichte die Polizei Bilder des Tatverdächtigen im Fahndungsportal NRW unter der Fahndungsnummer 217194. Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter 0231/132-7441 entgegen.
Meldungen aus Dortmund: Brand an Wohnhaus – Unfallflucht am Ostwall – Zoll kontrolliert Friseur- und Kosmetikbetriebe (PM)
Nach einem Brand an einem Mehrfamilienhaus in der Wilhelmstraße ermittelt die Polizei wegen schwerer Brandstiftung. Auch zu einer Unfallflucht am Ostwall werden Zeugen gesucht. Weitere Meldungen betreffen einen mutmaßlichen Fahrraddiebstahl, drei offene Haftbefehle und Kontrollen des Zolls.
Brand an der Wilhelmstraße: 19 Menschen aus Wohnhaus evakuiert
Unbekannte haben nach Angaben der Polizei am frühen Dienstagmorgen, 29. September, eine Mülltonne neben einem Mehrfamilienhaus an der Wilhelmstraße 15 angezündet. Ein 49-jähriger Bewohner hörte gegen 3:05 Uhr einen lauten Knall und entdeckte die brennende Tonne im Durchgang neben der Haustür.
Der Mann verständigte die Feuerwehr, warnte seine Nachbarn und versuchte, den Brand mit einem Eimer Wasser zu löschen. Zudem schob er die stark qualmende Mülltonne in Richtung Straße. Nach Einschätzung der Polizei verhinderte er damit, dass weitere Rauchgase ins Gebäude zogen.
Die Feuerwehr übernahm die Löscharbeiten und evakuierte das Haus, in dem sich 19 Menschen befanden. Drei Bewohner, darunter der 49-Jährige, wurden vom Rettungsdienst untersucht. Eine weitere Behandlung war laut Mitteilung nicht erforderlich. Das Haus blieb bewohnbar.
Dem Bewohner waren drei Personen aufgefallen, die auf der Wilhelmstraße nach Süden davonrannten. Eine Fahndung blieb ohne Ergebnis. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Hinweise zu dem Brand oder dem flüchtenden Trio nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.
Fußgängerin beim Zurücksetzen erfasst: Polizei sucht Fahrer und Zeugen
Nach einer Unfallflucht am Montag, 21. September, im Kreuzungsbereich Ostwall/Olpe sucht die Polizei Zeugen. Eine 20-Jährige überquerte nach bisherigen Erkenntnissen gegen 18:04 Uhr bei Grün die Straße Olpe, als sie von einem zurücksetzenden Auto erfasst wurde.
An der roten Ampel warteten zu diesem Zeitpunkt mehrere Fahrzeuge. Der Fahrer eines weißen Toyota Corolla soll zurückgesetzt haben, um einem von rechts kommenden Fahrzeug Platz zu machen. Dabei traf er die Fußgängerin an der linken Körperhälfte.
Nach Angaben der Frau bemerkte der Fahrer den Zusammenstoß, fuhr aber weiter. Das Auto soll eine „Uber“-Aufschrift getragen haben. Nähere Angaben zu den Verletzungen der 20-Jährigen enthält die Mitteilung nicht.
Wer den Unfall beobachtet hat oder Hinweise zum Fahrzeug und dessen Fahrer geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiwache Mitte unter 0231/132-1121 zu melden.
Mutmaßlicher Fahrraddieb am Hauptbahnhof gestellt
Die Bundespolizei hat am frühen Dienstagmorgen, 29. September, einen 47-jährigen Dortmunder gestellt, der im Verdacht steht, im Personentunnel des Hauptbahnhofs ein Fahrrad gestohlen zu haben.
Der Mann kam einer Streife gegen 1:20 Uhr mit dem Rad entgegen. Kurz darauf machte der 21-jährige Eigentümer aus Lippstadt die Beamten auf den mutmaßlichen Diebstahl aufmerksam. Er konnte vor Ort nachweisen, dass ihm das Fahrrad gehörte. Nach Angaben der Bundespolizei bestätigten auch die Videoaufnahmen den geschilderten Ablauf.
Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Einsatzkräfte eine geringe Menge Amphetamin und ein Cuttermesser. Beides wurde beschlagnahmt. Der Mann äußerte sich nicht zum Vorwurf und wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Drei Haftbefehle bei Einreisekontrolle festgestellt
Bei der Kontrolle eines Fluges aus Montenegro hat die Bundespolizei am Montag, 28. September, drei offene Haftbefehle gegen einen 58-Jährigen aus Northeim festgestellt. Der Mann hatte gegen 9 Uhr seinen Reisepass und seinen deutschen Aufenthaltstitel vorgelegt.
Der Abgleich seiner Personalien ergab drei Ausschreibungen der Staatsanwaltschaft Göttingen. Die Beamten nahmen ihn zunächst fest. Durch die Zahlung von insgesamt 625 Euro konnte er die Haft jedoch abwenden. Anschließend gestattete ihm die Bundespolizei die Einreise.
Zoll prüft Friseur- und Kosmetikbetriebe
Bei einer bundesweiten Kontrolle im Friseur- und Kosmetikgewerbe hat das Hauptzollamt Dortmund am Samstag, 26. September, 83 Einsatzkräfte eingesetzt. An seinen Standorten Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Siegen wurden insgesamt 157 Personen überprüft und Geschäftsunterlagen von zehn Unternehmen geprüft.
Dabei ergaben sich nach Angaben des Zolls 30 Verdachtsfälle auf Mindestlohnverstöße und 15 auf vorenthaltene Sozialversicherungsbeiträge. In 21 Fällen bestanden Anhaltspunkte für eine Beschäftigung ohne erforderliche Arbeitserlaubnis. In drei Fällen prüft der Zoll einen möglichen Leistungsmissbrauch, weil Beschäftigte ihre Arbeitsaufnahme gegenüber der zuständigen Leistungsstelle verschwiegen haben sollen.
Auf den Standort Dortmund entfielen 47 überprüfte Personen und eine Geschäftsunterlagenprüfung. Dort registrierte der Zoll drei Verdachtsfälle auf Mindestlohnverstöße, fünf auf vorenthaltene Sozialversicherungsbeiträge, zwei auf Beschäftigung ohne Arbeitserlaubnis und einen auf Leistungsmissbrauch. Es handelt sich um vorläufige Prüfergebnisse.
Polizei stellt mutmaßliche Drogen und Messer in der Nordstadt sicher
Zivilpolizisten haben am Montagabend, 28. September, bei der Kontrolle eines 28-Jährigen in der Dortmunder Nordstadt mutmaßliche Drogen, Bargeld und ein Messer sichergestellt. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden sie weitere verdächtige Substanzen.
Die Beamten kontrollierten den Mann gegen 20:55 Uhr im Bereich Mallinckrodtstraße/Uhlandstraße. Dabei entdeckten sie Pulver und mehrere Kapseln, die nach ersten Vermutungen Amphetamin enthalten könnten. Zudem führte der 28-Jährige einen dreistelligen Bargeldbetrag mit sich. In einer ihm zugeordneten Tasche fanden die Einsatzkräfte ein Messer.
Im Verlauf der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf weitere mögliche Betäubungsmittel in der von ihm genutzten Wohnung. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ordnete daraufhin eine Durchsuchung an. Dort stellten die Beamten ein gekühltes Behältnis mit einer flüssigen Masse sowie Verpackungsmaterialien und entsprechende Utensilien sicher. Auch bei dieser Substanz vermutet die Polizei Amphetamin.
Ob es sich tatsächlich um Betäubungsmittel handelt und welche Gesamtmenge vorliegt, wird noch untersucht. Der 28-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem prüft sie eine Aufnahme des Mannes in ihr Messertrageverbotskonzept.
E-Scooter-Fahrer verletzt Fußgängerin und flüchtet: Polizei sucht Zeugen (PM)
Eine 33-jährige Dortmunderin ist am 18. September auf der Von-der-Goltz-Straße von einem E-Scooter angefahren und leicht verletzt worden. Der Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Unfallfolgen zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen ging die Frau auf dem östlichen Gehweg, als ihr der E-Scooter-Fahrer auf demselben Gehweg entgegenkam und mit ihr zusammenstieß.
Die Fußgängerin beschreibt den Mann als etwa 35 Jahre alt und rund 1,80 Meter groß. Er trug einen dunklen Kapuzenpullover und eine Jeans. Unterwegs war er mit einem grünen E-Scooter des Anbieters Lime.
Wer den Unfall beobachtet hat oder Angaben zum Fahrer machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiwache Mitte unter 0231/132-1121 zu melden.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Seniorin in Hörde beraubt – Warnung vor Trickbetrug – Autofahrer flieht nach Unfall (PM)
Eine 88-Jährige ist in einem Hausflur in Hörde beraubt und leicht verletzt worden. Die Polizei sucht nach zwei Männern. In einer weiteren Mitteilung warnt sie vor Betrugsversuchen am Telefon und an der Haustür, die sich besonders gegen ältere Menschen richten.
Unbekannter reißt Seniorin ein Goldarmband vom Handgelenk
Zwei unbekannte Männer haben am Donnerstag, 1. Oktober, eine 88-jährige Dortmunderin an der Goystraße in Hörde beraubt. Nach bisherigen Erkenntnissen kehrte die Frau gegen 13:20 Uhr vom Einkaufen zurück. Als sie ihr Mehrfamilienhaus betrat, folgte ihr einer der Männer in den Hausflur.
Dort zeigte er ihr mehrere Armbänder und bot sie zum Kauf an. Die Seniorin lehnte ab und forderte ihn auf, das Haus zu verlassen. Daraufhin schob er sie nach hinten und riss ihr ein goldenes Armband vom rechten Handgelenk. Ein zweiter Mann hielt sich währenddessen an der Haustür auf. Beide flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.
Die 88-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg.
Den Mann im Hausflur beschrieb die Seniorin als etwa 35 bis 40 Jahre alt, kräftig und dunkel gekleidet. Der zweite Mann sei etwa 20 Jahre alt, ungefähr 1,70 Meter groß und schlank gewesen.
Wer die Männer gegen 13:20 Uhr an der Goystraße beobachtet hat oder Hinweise zu ihrer Identität und Fluchtrichtung geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache unter 0231/132-7441 zu melden.
Polizei warnt vor falschen Handwerkern und Schockanrufen
Die Polizei Dortmund berichtet von einer erneuten Zunahme von Trickbetrugsfällen. Täter geben sich unter anderem als Handwerker, Beschäftigte von Energieversorgern oder Pflegekräfte aus. Mit vermeintlich dringenden Reparaturen oder erfundenen Notlagen versuchen sie, Zugang zu Wohnungen zu bekommen. Während eine Person die Bewohner ablenkt, suchen weitere Beteiligte nach Bargeld, Schmuck und anderen Wertsachen.
Auch am Telefon setzen Betrüger ihre Opfer unter Druck. Bei sogenannten Schockanrufen behaupten sie beispielsweise, ein Angehöriger liege im Krankenhaus und benötige dringend Geld. Nach Angaben der Polizei stecken hinter solchen Anrufen teilweise organisierte Gruppen, die aus Callcentern heraus arbeiten.
Die Polizei empfiehlt, unangekündigte Besucher nicht ungeprüft in die Wohnung zu lassen. Angaben zu Firmen oder Einrichtungen sollten über eine selbst recherchierte Telefonnummer überprüft werden. Wer sich am Telefon unter Druck gesetzt fühlt, sollte das Gespräch beenden und Angehörige oder andere Vertrauenspersonen hinzuziehen.
Geld und Wertsachen sollten nicht an Unbekannte übergeben werden. Die Polizei weist darauf hin, dass Polizei, Banken und seriöse Dienstleister keine Übergabe von Bargeld oder Schmuck zur vermeintlichen Sicherung verlangen. Wenn verdächtige Personen sich Zutritt verschaffen wollen oder eine Straftat beobachtet wird, ist im Notfall die 110 zu wählen.
Autofahrer flüchtet nach einem Verkehrsunfall mit einem E-Scooter-Fahrer: Polizei sucht Zeugen
Bei einer Verkehrsunfallflucht am 20. September 2026 im Kreuzungsbereich Münsterstraße/Mallinckrodtstraße ist ein 23-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Dortmund leicht verletzt worden. Der beteiligte Autofahrer entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr der 23-Jährige gegen 10:50 Uhr mit einem E-Scooter die Mallinckrodtstraße in westliche Richtung. Im Kreuzungsbereich Münsterstraße/Mallinckrodtstraße beabsichtigte er seine Fahrt in Richtung Dortmund-Hafen fortzusetzen.
Zu diesem Zeitpunkt bog ein bislang unbekannter Autofahrer von der Mallinckrodtstraße nach links auf die Münsterstraße ab und kollidierte mit dem E-Scooter-Fahrer. Dabei wurde dieser leicht verletzt. Anschließend flüchtete der Autofahrer in Richtung Eving.
Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich nach Zeugenangaben um einen weißen Nissan Qashqai handeln. Die Polizei fragt: Wer hat den Unfall beobachtet oder kann Angaben zu dem flüchtigen Autofahrer machen? Hinweise nimmt die Polizeiwache Nord unter der Telefonnummer 0231/132-2321 entgegen.
Zimmerbrand in Kirchlinde: 15 Menschen betreut, Wohnung unbewohnbar (PM)
Bei einem Zimmerbrand an der Hangeneystraße in Dortmund-Kirchlinde hat die Feuerwehr 15 Menschen vorübergehend betreut. Verletzt wurde niemand. Die betroffene Erdgeschosswohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.
Die Feuerwehr wurde gegen 8:20 Uhr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bemerkten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung. Beim Eintreffen stand ein Zimmer in Vollbrand. Die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Wohnung hatten sich bereits ins Freie gebracht.
Ein Trupp unter Atemschutz bekämpfte das Feuer mit einem Strahlrohr und brachte es schnell unter Kontrolle. Wegen des Rauchs wurden das Gebäude und umliegende Wohnungen vorübergehend geräumt. Feuerwehr und Rettungsdienst betreuten insgesamt 15 Personen in einem nahegelegenen Gemeinschaftsraum.
Nach den Löscharbeiten entrauchten die Einsatzkräfte die Wohnung mit einem Lüfter. Der Energieversorger trennte sie vom Stromnetz. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.
Im Einsatz waren die Feuerwachen Marten und Eichlinghofen, die Freiwillige Feuerwehr Lütgendortmund, der Rettungsdienst und der Einsatzführungsdienst.
Zimmerbrand an der Oberadener Straße: Eltern ins Krankenhaus gebracht (PM)
Bei einem Zimmerbrand an der Oberadener Straße sind zwei Erwachsene ins Krankenhaus gebracht worden. Ihre sechs Kinder kamen bei Nachbarn unter. Die Polizei untersucht die Brandursache.
Die Feuerwehr Dortmund wurde am Donnerstag gegen 21 Uhr alarmiert. Als der Löschzug aus Eving eintraf, drang Rauch aus einem geöffneten Fenster im ersten Obergeschoss.
Der Familienvater hatte zunächst versucht, das Feuer selbst zu löschen. Dabei atmete er Brandrauch ein. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort und brachte ihn anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Mutter und die sechs Kinder hatten die Wohnung bereits verlassen und sich in der darunterliegenden Wohnung aufgehalten. Auch sie wurden auf eine mögliche Rauchgasinhalation untersucht. Die Mutter kam vorsorglich zur weiteren medizinischen Abklärung ins Krankenhaus.
Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem Kleinlöschgerät vollständig und entrauchte die Wohnung mit einem Lüfter. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach Polizeieinsatz in Unna und Hagen: Zwei Männer entlassen, einer weiter in Gewahrsam (PM)
Nach der Ingewahrsamnahme von drei Männern wegen einer möglichen staatsgefährdenden Straftat sind zwei von ihnen wieder auf freiem Fuß. Das zuständige Amtsgericht folgte dem Antrag der Polizei auf längerfristigen Gewahrsam für die beiden 20 und 24 Jahre alten Männer aus Hagen nicht. Sie wurden am Freitag, 2. Oktober, um 11 Uhr entlassen. Ein 33-Jähriger aus Unna bleibt nach Angaben der Polizei vorerst in Gewahrsam.
Die Polizei Dortmund hatte die drei Männer am 1. Oktober mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften in Unna und Hagen in Gewahrsam genommen. Anlass war ein nachrichtendienstlicher Hinweis. Demnach bestand der Verdacht, dass die Männer möglicherweise eine staatsgefährdende Straftat vorbereitet haben könnten. Nähere Angaben zu einer möglichen Tat macht die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.
Für alle drei hatte die Polizei aus Gründen der Gefahrenabwehr einen längerfristigen Gewahrsam beantragt. Beim 33-Jährigen aus Unna habe sich die Gefahrenprognose konkretisieren lassen, heißt es zur Begründung seines weiteren Gewahrsams.
Im Anschluss an den Einsatz durchsuchte die Polizei die Wohnungen und mitgeführten Sachen der Männer. Dabei beschlagnahmte sie schriftliche Unterlagen und Datenträger. Die Auswertung dauert an.
Die weiteren Ermittlungen betreffen alle drei Männer und erfolgen in Abstimmung mit anderen Sicherheitsbehörden. Dabei werde ihr Gefahrenpotenzial fortlaufend geprüft, auch mit Blick auf ein mögliches strafrechtliches Ermittlungsverfahren.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Automat gesprengt – zwei Schwerverletzte bei Unfällen – Ladendetektiv angegriffen (PM)
Nach der Sprengung eines Zigarettenautomaten in Aplerbeck hat die Polizei einen 19-Jährigen an einem weiteren Automaten festgenommen. Bei zwei Verkehrsunfällen am Samstag wurden ein Radfahrer und ein Motorradfahrer schwer verletzt. Im Hauptbahnhof soll ein mutmaßlicher Ladendieb einen Sicherheitsmitarbeiter geschlagen haben.
Zigarettenautomat in Aplerbeck gesprengt: 19-Jähriger vorläufig festgenommen
Eine Explosion hat in der Nacht zu Sonntag, 4. Oktober, einen Zigarettenautomaten am Karbonweg in Aplerbeck zerstört. Anwohner meldeten gegen 1 Uhr eine laute Detonation. Nach Angaben der Polizei lagen Trümmerteile in einem Umkreis von rund 20 Metern. Mindestens zwei geparkte Autos wurden beschädigt.
Bei der Fahndung kontrollierten Einsatzkräfte weitere Automatenstandorte in der Umgebung. Gegen 1:52 Uhr trafen sie an der Kreuzung Ringofenstraße/Sonnenscheineck auf einen 19-Jährigen, der neben einem Automaten auf einem Stein saß. Als er die Beamten bemerkte, soll er versucht haben zu flüchten. Die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest.
Im Ausgabeschacht des zweiten Automaten fanden sie zwei illegale pyrotechnische Gegenstände. Davor lag eine Plastiktüte, die nach Einschätzung der Polizei für den Abtransport von Diebesgut vorgesehen war. Bei dem Dortmunder stellten die Beamten unter anderem ein Feuerzeug sicher.
Ein Diensthund wurde zur Suche nach Spuren und Beute eingesetzt. Eine mit Einverständnis des Tatverdächtigen durchgeführte Wohnungsdurchsuchung blieb ohne Ergebnis. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige entlassen, da die Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht vorlagen.
Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, der Sachbeschädigung und des Diebstahls in einem besonders schweren Fall.
Radfahrer bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt
Ein 30-jähriger Dortmunder ist am Samstag, 3. Oktober, bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Friedrich-Hölscher-Straße/Königshüttestraße schwer verletzt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 23-jährige Dortmunderin gegen 12:50 Uhr mit ihrem Auto auf der Königshüttestraße nach Süden. Der Radfahrer war auf derselben Straße in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Im Kreuzungsbereich stießen beide aus bislang ungeklärter Ursache zusammen.
Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Den darin geforderten Betrag konnte er begleichen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Motorradfahrer stürzt auf der Auffahrt zur A40
Bei einem Unfall auf der Auffahrt zur A40 in Dortmund-Lütgendortmund hat sich am Samstag, 3. Oktober, ein 36-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Polizei nicht.
Der Mann fuhr gegen 14:25 Uhr an der Anschlussstelle Lütgendortmund in Richtung Dortmund auf die Autobahn. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet auf den Grünstreifen. Dort prallte er gegen einen Leitpfosten. Das Motorrad kippte auf die linke Seite und kam wenige Meter später zum Stillstand.
Eine zufällig anwesende Rettungssanitäterin leistete Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme blieb die Auffahrt in Richtung Dortmund gesperrt. Das Motorrad musste abgeschleppt werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen könnte überhöhte Geschwindigkeit eine Ursache des Unfalls gewesen sein.
Nach mutmaßlichem Parfümdiebstahl: Ladendetektiv ins Gesicht geschlagen
Die Bundespolizei ermittelt nach einem mutmaßlichen Diebstahl und einem Angriff auf einen Ladendetektiv in einer Drogerie im Dortmunder Hauptbahnhof. Zwei Männer im Alter von 40 und 41 Jahren sollen am Sonntag, 4. Oktober, gegen 13 Uhr gemeinsam einen Parfümflakon im Wert von 16 Euro gestohlen haben.
Nach Angaben der Bundespolizei soll der 41-Jährige den Flakon aus dem Regal genommen und seinem Begleiter übergeben haben. Dieser habe ihn in seiner Jacke verstaut und den Kassenbereich passiert, ohne zu bezahlen.
Ladendetektive hielten die Männer an und brachten sie in die Büroräume. Als der 40-Jährige diese wieder verlassen wollte, versperrte ihm ein Mitarbeiter den Weg. Daraufhin soll der Beschuldigte dem 32-jährigen Angestellten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die Sicherheitsmitarbeiter brachten ihn zu Boden und hielten ihn bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab beim 40-Jährigen einen Wert von 2,4 Promille. Er wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt, gegen den 41-Jährigen wegen Beihilfe zum Diebstahl geringwertiger Sachen.
Verkehrsunfälle in Dortmund und auf der A44: Transporterfahrer schwer verletzt – Polizei sucht Audi (PM)
Ein 68-jähriger Transporterfahrer ist bei einem Unfall auf der A44 schwer verletzt worden. Nach einem weiteren Unfall auf der Unionstraße, bei dem ein Motorradfahrer stürzte, sucht die Polizei Zeugen und einen flüchtigen Audi.
Transporter kollidiert auf der A44 mit zwei Lastwagen
Bei einem Verkehrsunfall auf der A44 in Richtung Dortmund hat sich am Montag, 5. Oktober, ein 68-jähriger Transporterfahrer schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen bestand keine Lebensgefahr.
Der Mann war gegen 16:52 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund/Unna und Unna-Ost unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er nach rechts auf die Beschleunigungs- und Verzögerungsspur, auf der sich der Verkehr staute.
Dort kollidierte der Transporter zunächst mit der Fahrerseite einer Sattelzugmaschine und anschließend mit dem Heck eines weiteren Lastwagens. Die Fahrzeugfront wurde erheblich beschädigt. Der Transporter kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.
Ein Rettungshubschrauber brachte den Fahrer in ein Krankenhaus. Ein Zeuge, der unmittelbar nach dem Unfall helfen wollte, rutschte auf ausgelaufenen Betriebsstoffen aus und verletzte sich leicht. Er wurde vor Ort versorgt.
Für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die A44 in Richtung Dortmund zeitweise vollständig gesperrt. Der Transporter und der Sattelzug mussten abgeschleppt werden. Die Polizei prüft, ob überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall beigetragen hat.
Motorradfahrer stürzt auf der Unionstraße: Audi fährt weiter
Nach einem Unfall am Dienstag, 29. September, auf der Unionstraße sucht die Polizei einen schwarzen oder blauen Audi A3. Ein 51-jähriger Dortmunder war gegen 15 Uhr mit seinem Leichtkraftrad in Richtung Rheinische Straße unterwegs. In Höhe des West-Centers ordnete er sich auf der Linksabbiegerspur ein, um in die Übelgönne abzubiegen.
Nach ersten Erkenntnissen wechselte der bislang unbekannte Audi-Fahrer auf gleicher Höhe ebenfalls auf die Abbiegespur, ohne auf den Motorradfahrer zu achten. Der 51-Jährige musste stark bremsen, stürzte und verletzte sich leicht. Der Audi-Fahrer setzte seine Fahrt fort.
Wer den Unfall beobachtet hat oder Angaben zu dem gesuchten Fahrzeug machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiwache Mitte unter 0231/132-1121 zu melden.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Bombendrohung an Grundschule – Mann an Haltestelle schwer verletzt – Festnahme nach Ladendiebstahl (PM)
Bombendrohung an Grundschule in Körne: Polizei gibt Entwarnung
Nach einer Bombendrohung ist am Mittwoch, 7. Oktober, eine Grundschule an der Paderborner Straße in Dortmund-Körne vorübergehend geräumt worden. Bei der Durchsuchung des Gebäudes fand die Polizei keine verdächtigen Gegenstände. Nach Angaben der Behörde bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.
Ein unbekannter Mann hatte gegen 11:50 Uhr im Sekretariat angerufen und behauptet, im Gebäude befinde sich eine Bombe. Die Lehrkräfte verständigten die Polizei und führten die Kinder unter dem Vorwand einer Brandschutzübung auf den gegenüberliegenden Sportplatz. Anschließend durchsuchten die Beamten gemeinsam mit dem Hausmeister das Schulgebäude.
Nach bisherigem Kenntnisstand geht die Polizei nicht von einer ernstzunehmenden Drohung aus. Gegen den unbekannten Anrufer wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Nach Abschluss des Einsatzes konnte das Angebot der Offenen Ganztagsschule wie vorgesehen stattfinden.
51-Jähriger an Stadtbahnhaltestelle von hinten getreten
Ein 51-jähriger Mann ist am Montagabend, 5. Oktober, an der Haltestelle Rüschebrinkstraße am Wambeler Hellweg angegriffen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war er mit der U43 in Richtung Wickede unterwegs und stieg gegen 21:20 Uhr aus. Mehrere Jugendliche verließen dort ebenfalls die Bahn.
Ohne erkennbaren vorausgegangenen Streit soll einer der Jugendlichen den Mann von hinten getreten haben. Der 51-Jährige stürzte vom Bahnsteig auf eine angrenzende Grünfläche und verletzte sich schwer am Bein.
Ein privat anwesender Polizeibeamter beobachtete den Angriff, gab sich zu erkennen und versuchte, einem der Flüchtenden zu folgen. Er verlor ihn jedoch aus den Augen. Ein weiterer Zeuge kümmerte sich um den Verletzten, bis der Rettungsdienst eintraf. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Die Jugendlichen werden als etwa 16 bis 20 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß, sportlich und dunkelhaarig beschrieben. Einer trug einen grau-weißen Kapuzenpullover und eine Jogginghose.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Hinweise zum Angriff, zu den Beteiligten oder ihrer Fluchtrichtung nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.
Mutmaßlicher Ladendieb am Hauptbahnhof festgenommen
Die Bundespolizei hat am Dienstag, 6. Oktober, einen 48-Jährigen nach einem mutmaßlichen Diebstahl in einer Drogerie am Dortmunder Hauptbahnhof festgenommen. Ein Ladendetektiv hatte die Beamten gegen 16:30 Uhr verständigt und den Mann bis zu ihrem Eintreffen festgehalten.
Der Beschuldigte soll Parfüm und Damenschmuck im Wert von rund 100 Euro gestohlen haben. Bei seiner Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte die Waren. Nach Angaben der Bundespolizei erklärte der Mann, er habe sie verkaufen wollen, um seinen Drogenkonsum zu finanzieren.
Da er keine Ausweispapiere mitführte, stellte die Bundespolizei seine Identität auf der Wache anhand seiner Fingerabdrücke fest. Dabei ergab sich nach Angaben der Behörde auch der Verdacht eines unerlaubten Aufenthalts.
Der 48-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Kriminalwache ins zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Die zuständige Ausländerbehörde übernahm die weiteren Maßnahmen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls in einem besonders schweren Fall und des unerlaubten Aufenthalts ein.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Mann nach Unfall gestorben – Erstklässler verletzt – Festnahme wegen Drogenverdachts (PM)
Ein 58-jähriger Dortmunder ist nach einem Verkehrsunfall auf der Universitätsstraße im Krankenhaus gestorben. In Kirchlinde sucht die Polizei zwei Jugendliche auf E-Scootern, nachdem ein sechsjähriger Schüler verletzt wurde. Nach einer Wohnungsdurchsuchung an der Kamener Straße befindet sich ein 34-Jähriger wegen des Verdachts auf Drogenhandel in Untersuchungshaft.
58-Jähriger stirbt nach Unfall auf der Universitätsstraße
Nach einem Unfall mit drei beteiligten Autos am 28. September in Dortmund-Eichlinghofen ist ein 58-jähriger Mann am Dienstag, 6. Oktober, im Krankenhaus gestorben. Zunächst waren seine Verletzungen als leicht eingestuft worden. Während der Behandlung verschlechterte sich sein Gesundheitszustand.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 55-jährige Frau aus Olfen gegen 16:10 Uhr mit ihrem Fiat auf der Universitätsstraße in Richtung Witten. Beim Abbiegen auf die A45 in Richtung Oberhausen übersah sie laut Polizei den entgegenkommenden Honda des Dortmunders.
Die Fahrzeuge stießen zusammen und wurden durch die Wucht des Aufpralls gegen den Audi einer 51-Jährigen aus Hamm geschleudert, die hinter dem Fiat fuhr. Die Audi-Fahrerin blieb unverletzt. Die 55-Jährige und der 58-Jährige wurden in Krankenhäuser gebracht.
Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.
Sechsjähriger von E-Scooter-Lenker getroffen: Jugendliche flüchten
Ein sechsjähriger Schüler ist am 25. September auf einem Schulgelände an der Straße Sumbecks Holz in Kirchlinde leicht verletzt worden. Die Polizei sucht zwei jugendliche E-Scooter-Fahrer, die anschließend davonfuhren.
Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden gegen 7:40 Uhr auf einer Grünfläche im westlichen Bereich des frei zugänglichen Schulgeländes in Richtung Süden unterwegs. Als der Junge von einem ebenerdigen Trampolin sprang, traf ihn die Lenkstange eines vorbeifahrenden E-Scooters im Gesicht. Er stürzte und erlitt eine blutende Platzwunde an der Wange.
Beide Jugendlichen fuhren nach Angaben der Polizei mit erhöhter Geschwindigkeit in Richtung Hangeneystraße davon, ohne sich um das Kind zu kümmern. Sie werden als etwa 14 bis 15 Jahre alt beschrieben. Beide trugen eine Kapuze und einen Rucksack. Nähere Angaben zu den E-Scootern liegen nicht vor.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Unfallflucht und der fahrlässigen Körperverletzung. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle sowie die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.
Kokain und Bargeld sichergestellt: 34-Jähriger in Untersuchungshaft
Die Polizei hat am Mittwoch, 7. Oktober, einen 34-jährigen Dortmunder wegen des Verdachts auf Drogenhandel vorläufig festgenommen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung an der Kamener Straße stellten Einsatzkräfte unter anderem Kokain, Bargeld und mehrere Mobiltelefone sicher.
Zivile Einsatzkräfte hatten gegen 15:15 Uhr einen Hinweis auf möglichen Drogenhandel erhalten. Ein Mann soll vor einem Wohnhaus mehrfach Gegenstände an andere Personen übergeben und dafür Geld erhalten haben. Anschließend betrat er das Gebäude.
Über die Staatsanwaltschaft erwirkte die Polizei einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss. In der Wohnung trafen die Beamten den Tatverdächtigen an. Neben den Telefonen und dem Bargeld fanden sie Verpackungsmaterial, ein Klappmesser und eine nach Behördenangaben nicht geringe Menge Kokain.
Der 34-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz ermittelt.
Lange Flucht vor der Polizei endet erfolglos – Polizei bittet um Zeugen (PM)
Nachdem eine Streifenwagenbesatzung am Donnerstag, 8. Oktober, einen 35-jährigen Mercedes-Fahrer kontrollieren wollte, versuchte dieser, sich der Kontrolle zu entziehen.
Gegen 16.15 Uhr beabsichtigten die Beamten, den Mann aus Dortmund auf der Wilhelmstraße zu kontrollieren. Der Mercedes-Fahrer missachtete jedoch die Anhaltezeichen der Polizisten, setzte seine Fahrt fort und flüchtete in westliche Richtung. Im weiteren Verlauf flüchtete er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über mehrere Straßen im Hammer Westen, fuhr dann von der Bönener Straße aus auf die A2 in Fahrtrichtung Oberhausen auf.
Auch auf der Autobahn war der 35-Jährige mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. An der Ausfahrt Bergkamen/Lünen fuhr er ab und flüchtete über verschiedene Straßen in Kamen.
Aufgrund seiner Fahrweise und der weiterhin deutlich überhöhten Geschwindigkeit brach die Streifenwagenbesatzung die Verfolgung ab, da eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer nicht mehr auszuschließen war.
Im Rahmen der weiteren Fahndung konnte das flüchtige Fahrzeug zusammen mit Kräften der Kreispolizeibehörden Dortmund und Unna sowie mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers im Dortmunder Stadtteil Scharnhorst parkenderweise angetroffen werden.
Dank eines nicht im Dienst befindlichen Beamten des Polizeipräsidiums Dortmund konnte beobachtet werden, wie der Mercedes-Fahrer von dem geparkten Fahrzeug aus flüchtete. Doch damit nicht genug: Neben dem 35-Jährigen befanden sich während der Flucht noch zwei minderjährige Kinder in dem Fahrzeug.
Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Mann anschließend antreffen und brachte ihn für weitere Maßnahmen auf eine Polizeiwache. Die beiden Kinder konnten unverletzt bei der erziehungsberechtigten Mutter angetroffen werden.
Ermittlungen ergaben zudem, dass die an dem Mercedes angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Des Weiterenn verursachte der 35-Jährige jeweils einen Verkehrsunfall im Bereich Kamen und Dortmund, von denen er beide Male flüchtete.
Während der Flucht wurden weder der Mercedes-Fahrer, die beiden Kinder, Polizeibeamte noch Dritte verletzt.
Sowohl der Mercedes als auch der Führerschein und das Mobiltelefon des Mannes wurden sichergestellt bzw. beschlagnahmt.
Im Zuge der Ermittlungen bittet die Polizei Hamm Zeugen oder Verkehrsteilnehmer, die genötigt oder gefährdet wurden, sich bei der Polizei Hamm zu melden. Fahrzeugführer, die Dashcam-Aufnahmen haben, können diese ebenfalls einreichen. Die Polizei Hamm nimmt entsprechende Hinweise unter der Telefonnummer 02381 916-5581 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen.
Gegen den Verkehrssünder wird nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet.
Polizei- und Feuerwehrmeldungen: Mann durch Schüsse schwer verletzt – zwei Autos brennen – Verfolgungsfahrt auf der A44 (PM)
Verkehrsunfall mit einem Linienbus in der östlichen Innenstadt Dortmunds: Polizei sucht Zeugen
Am Freitagmittag (2.10.) kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Straße „Im Spähenfelde“. Insgesamt wurden dabei drei Personen leicht verletzt. Ein Unfallbeteiligter flüchtete vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es gegen 13:20 Uhr zu dem Verkehrsunfall an der Bushaltestelle „Im Spähenfelde“ in Fahrtrichtung Brackeler Straße. Der 63-jährige Busfahrer hat an der Haltestelle Fahrgäste ein- und aussteigen lassen. Daraufhin ist er wieder losgefahren.
Plötzlich wechselte ein schwarzes Auto vom linken auf den rechten Fahrstreifen unmittelbar vor den Bus. Der Busfahrer musste den Bus stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zwischen den Fahrzeugen zu verhindern. Drei Personen wurden im Bus durch das Fahrmanöver verletzt. Bei dem schwarzen Auto soll es sich um einen älteren Golf handeln.
Die Person in dem Golf flüchtete mit dem Auto vom Unfallort in Richtung Brackeler Straße.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die insbesondere Angaben zum beteiligten Golf sowie dem Fahrer oder der Fahrerin machen können. Hinweisgeber wenden sich an die Polizeiwache Körne unter der 0231/132-3321.
46-Jähriger nach Schüssen mit Druckluftpistole im Krankenhaus
Ein Streit zwischen zwei Männern ist am Sonntagmorgen, 11. Oktober, gegen 6:30 Uhr in einer Wohnung an der Harnackstraße eskaliert. Nach bisherigen Erkenntnissen holte ein 46-Jähriger eine Druckluftpistole aus dem Keller und schoss damit mehrfach auf seinen gleichaltrigen Mitbewohner.
Der Dortmunder wurde schwer verletzt und musste operiert werden. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. Die beiden Männer kennen sich nach Angaben der Ermittler seit Jahren. Hinweise auf eine Gefahr für die Öffentlichkeit lagen nicht vor.
Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest und brachte ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten unter anderem ein geladenes Luftgewehr, eine geladene Druckluftpistole und Diabolo-Geschosse. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung.
Zwei Autos am Albert-Schweitzer-Weg brennen: Verdacht auf Brandstiftung
Am Samstagabend, 10. Oktober, haben zwei Autos auf Parkplätzen am Albert-Schweitzer-Weg gebrannt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.
Gegen 22:50 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Parkplatz am Ende der Sackgasse zwischen den Hausnummern 16 und 29 gerufen. Dort brannte der Motorraum eines Audi aus. Die Feuerwehr löschte den Brand.
Auf einem weiteren Parkplatz zwischen dem Albert-Schweitzer-Weg 6 und der Ehrlichstraße 17 wurde ein Opel Corsa durch Feuer beschädigt. Betroffen waren der hintere rechte Radkasten, Teile des Heckstoßfängers und der rechten Fahrzeugseite.
Ein Zeuge hatte einen Mann beobachtet, der sich am Parkplatz des Audi mehrfach umsah, hinter dem Wagen verschwand und kurz darauf zu Fuß nach Süden flüchtete. Wenig später brannte das Fahrzeug. Die Angaben führten die Polizei zu einem 28-jährigen Dortmunder. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen und Beobachtungen. Anwohnerinnen und Anwohner sollen vorhandene Videoaufnahmen aus dem Bereich Albert-Schweitzer-Weg und Ehrlichstraße rund um die Tatzeit sichern und der Polizei übergeben. Auch Aufnahmen vor und nach den Bränden können relevant sein. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 oder jede Polizeidienststelle entgegen.
Flucht vor Verkehrskontrolle endet mit Festnahme in Soest
Ein 36-jähriger Autofahrer hat sich am Freitag, 9. Oktober, gegen 17 Uhr einer Kontrolle auf der A44 entzogen. Nach einer Verfolgungsfahrt stellten Polizeikräfte aus Dortmund und Soest den Mann und seine 17-jährige Beifahrerin aus Kassel in einem Wohngebiet.
Der Fahrer des roten Peugeot mit spanischen Kennzeichen wechselte an der Anschlussstelle Soest zunächst auf die Verzögerungsspur und dann zurück auf die Hauptfahrbahn. Bei einem erneuten Spurwechsel verlor er nach bisherigen Erkenntnissen wegen nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle. Das Auto schleuderte in den Grünbereich der Anschlussstelle.
Anschließend setzte der Mann seine Flucht fort und verließ die Autobahn entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung über die Auffahrt. Im weiteren Verlauf soll er mehrere rote Ampeln missachtet haben.
Bei der Festnahme durch zivile Kräfte der Polizei Soest leistete der Fahrer laut Polizei Widerstand. Ein Beamter wurde leicht verletzt. Die Überprüfung ergab, dass die Kennzeichen nicht zu dem Peugeot gehörten und das Auto bereits im April außer Betrieb gesetzt worden war.
Mit Unterstützung eines Diensthundes fanden die Einsatzkräfte Kokain im Fahrzeug. Ein Drogenvortest beim Fahrer fiel positiv aus; ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein und die Mobiltelefone beider Insassen. Wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse wurde auch das Auto sichergestellt. Der 36-Jährige blieb zunächst vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Küchenbrand in Wellinghofen: Bewohner kommt bei Freunden unter
Ein Küchenbrand an der Baststraße in Dortmund-Wellinghofen hat am späten Samstagabend einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 23:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Bei ihrer Ankunft drang dichter Rauch aus der Küche und dem Hauseingang.
Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer und verhinderte nach Angaben der Feuerwehr eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile. Eine Person wurde aus dem verrauchten Haus ins Freie begleitet und vom Rettungsdienst untersucht und versorgt. Ein Krankenhausaufenthalt war nicht erforderlich.
Das Feuer blieb auf die Küche begrenzt. Wegen des Rauchs musste jedoch das Erdgeschoss belüftet werden. Der Bewohner konnte die Nacht nicht im Haus verbringen und kam bei Freunden unter. Im Einsatz waren 25 Kräfte der Feuerwache 4 und des Rettungsdienstes. Die Kriminalpolizei untersucht die Brandursache.
Brand an der Sternstraße: Feuerwehr rettet zwei Frauen über Drehleiter (PM)
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Sternstraße hat die Feuerwehr heute Nacht zwei Frauen über eine Drehleiter gerettet. Eine von ihnen wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Notruf ging gegen 0:20 Uhr ein. Als die ersten Kräfte der Feuerwache Mitte wenige Minuten später eintrafen, standen zwei Frauen im ersten Obergeschoss am Fenster und riefen um Hilfe. Ihre Wohnungen waren zu diesem Zeitpunkt noch rauchfrei. Der Treppenraum war jedoch so stark verraucht, dass sie das Gebäude darüber nicht mehr verlassen konnten. Rauch drang auch aus den Kellerfenstern.
Die Feuerwehr rettete beide Frauen über die Drehleiter. Eine von ihnen hatte zuvor kurz ihre Wohnung verlassen und dabei Rauchgase eingeatmet.
Parallel zur Rettung gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor, um eine Ausbreitung des Feuers aus dem Keller zu verhindern. Ein weiterer Trupp durchsuchte den Treppenraum nach möglichen weiteren Personen. Anschließend bekämpften die Einsatzkräfte den Brand im Keller. Zwei Hochleistungslüfter wurden eingesetzt, um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen.
Während der Löscharbeiten entdeckte die Feuerwehr zudem einen massiven Rohrbruch an der Hauptwasserleitung. Im Keller hatte sich bereits eine erhebliche Menge Wasser gesammelt. Der Energieversorger schaltete das Gebäude stromlos, die Hauptwasserleitung wurde abgesperrt.
Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache. Im Einsatz waren die Feuerwachen Mitte, Eving und Marten sowie die Freiwillige Feuerwehr Deusen.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Scherenangriff, versuchter Handtaschenraub und Verletzte nach Stadtbahn-Bremsung (PM)
Nach einem lebensgefährlichen Angriff mit einer Schere befindet sich ein 17-Jähriger in Untersuchungshaft. In Marten wurde eine junge Frau bei einem versuchten Handtaschenraub verletzt. Die Polizei sucht außerdem Zeugen einer Vollbremsung der U43, bei der eine 82-Jährige stürzte. Am Flughafen verweigerte die Bundespolizei einem Reisenden nach Vorlage eines gefälschten Rückflugtickets die Einreise.
19-Jähriger durch Scherenstiche lebensgefährlich verletzt
Nach einem Angriff an der Heinrich-Wenke-Straße in Dortmund-Mitte befindet sich ein 17-Jähriger in Untersuchungshaft. Er soll am frühen Sonntagmorgen, 11. Oktober, mehrfach mit einer Schere auf einen 19-jährigen Mann aus Unna eingestochen haben. Der Verletzte wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Nach ersten Ermittlungen geriet der 17-jährige Dortmunder gegen 3:50 Uhr in einer Wohnung mit einer 18-jährigen Dortmunderin in Streit. Die Auseinandersetzung setzte sich auf der Straße fort. Als sich der 19-Jährige einschaltete, soll der Jugendliche unvermittelt auf ihn eingestochen haben. Anschließend entfernten sich beide vom Tatort.
Polizeibeamte trafen den Tatverdächtigen bei der Fahndung im Bereich der Adlerstraße an und nahmen ihn fest. Dabei leistete er nach Angaben der Polizei Widerstand. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Dortmund Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
18-Jährige bei versuchtem Handtaschenraub in Marten verletzt
Ein Unbekannter hat am Donnerstag, 8. Oktober, eine 18-jährige Dortmunderin an der S-Bahn-Haltestelle Dortmund-Marten Süd angegriffen. Die Frau erlitt Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Ihre Handtasche konnte der Mann nicht erbeuten.
Die Dortmunderin befand sich gegen 17:30 Uhr auf der Treppe zum Bahnsteig an der Schulte-Heuthaus-Straße. Auf einer Zwischenplattform zog der Angreifer von hinten an ihrer umgehängten Tasche. Als sie sich umdrehte und die Tasche festhielt, entwickelte sich eine Rangelei. Nach Angaben der Polizei schlug der Mann mehrfach mit der Faust auf sie ein und drückte ihr den Hals zu. Schließlich flüchtete er die Treppe hinunter in unbekannte Richtung.
Der Gesuchte wird als etwa Mitte 30, rund 1,80 Meter groß und schlank bis hager beschrieben. Er hat hellbraunes Haar, das an den Seiten rasiert und oben lockig ist. Er trug eine grüne Regenjacke, darunter ein schwarzes ausgeleiertes T-Shirt, eine schwarze Jeans und schwarze, knöchelhohe Schnürstiefel.
Wer die Tat oder den flüchtenden Mann beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache unter 0231/132-7441 zu melden.
82-Jährige stürzt bei Vollbremsung der U43
Nach einer Vollbremsung der Stadtbahnlinie U43 am Donnerstag, 8. Oktober, sucht die Polizei ein schwarzes Auto und die Person am Steuer. Eine 82-jährige Fahrgästin wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.
Die Stadtbahn war gegen 9:10 Uhr auf dem Asselner Hellweg in Richtung Wickede unterwegs. In Höhe der Hausnummer 114 fuhr nach bisherigen Erkenntnissen ein schwarzer Wagen von links auf die Straße und scherte unmittelbar vor der Bahn ein. Laut Stadtbahnfahrerin kam das Auto vermutlich vom dortigen Tankstellengelände.
Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste die Fahrerin bis zum Stillstand. Dabei stürzte die 82-Jährige, obwohl sie sich an einer Haltestange festhielt. Rettungskräfte brachten sie zur Behandlung in eine nahegelegene Praxis.
Das Auto fuhr in Richtung Osten weiter und beschleunigte. Zu einer Kollision mit der Stadtbahn kam es nicht. Die Polizei bittet insbesondere weitere Fahrgäste und Personen, die sich auf dem Tankstellengelände aufhielten, um Hinweise. Zuständig ist die Polizeiwache Asseln unter 0231/132-3721.
Die Bundespolizei hat am Montag, 12. Oktober, am Dortmunder Flughafen bei einem 20-jährigen Reisenden ein gefälschtes Rückflugticket festgestellt. Der Mann war aus Tirana eingetroffen und erschien gegen 8:40 Uhr zur Einreisekontrolle.
Zur Prüfung der Einreisevoraussetzungen forderten die Beamten neben seinem albanischen Reisepass unter anderem ein Rückflugticket an. Das vorgelegte Dokument erwies sich nach Angaben der Bundespolizei als Fälschung. Der Mann äußerte sich nach seiner Belehrung nicht zu dem Vorwurf.
Die Beamten verweigerten ihm die Einreise und ordneten seine Zurückweisung an. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung flog er noch am selben Tag gegen 15:30 Uhr nach Tirana zurück.
Kontrollaktion auf der Brackeler Straße: Polizei zieht berauschte Fahrer aus dem Verkehr – Stadtkasse pfändet Pkw (PM)
Am Dienstag (13. Oktober) führte die Polizei Dortmund im Rahmen einer Fortbildung zum Thema „Drogen im Straßenverkehr“ eine gezielte Verkehrskontrolle auf der Brackeler Straße durch.
In der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr richteten die Einsatzkräfte eine Kontrollstelle ein, um den stadteinwärts fließenden Verkehr zu überprüfen. Ziel war es unter anderem, den Fortbildungsteilnehmern zu ermöglichen, die am Tag zuvor erlernte Theorie in die Praxis umzusetzen und zu vertiefen. Zudem begleitete ein Mitarbeiter der Stadtkasse Dortmund den Einsatz.
Im Verlauf der vierstündigen Kontrolle wurden zahlreiche Fahrzeuge angehalten und überprüft sowie eine Vielzahl von Drogenvortests durchgeführt. Bei vier Fahrzeugführern bestand der dringende Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln:
– Eine 47-jährige Dortmunderin (positiv auf Amphetamin)
– Ein 23-jähriger Dortmunder (positiv auf Amphetamin)
– Ein 40-jähriger Dortmunder (positiv auf Amphetamin)
– Ein 40-jähriger Mann aus Schwerte (positiv auf THC)
Allen vier Betroffenen wurde eine Blutprobe entnommen; entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
Darüber hinaus stellten die Beamten weitere Verkehrsverstöße fest. Unter anderem wurden neun Verwarngelder wegen Missachtung der Vorfahrt an einer Lichtzeichenanlage erhoben, ein Verfahren wegen der vorschriftswidrigen Nutzung elektronischer Geräte eingeleitet sowie eine Strafanzeige wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen die Abgabenordnung gefertigt. Insgesamt wurden 36 Verwarnungsgelder bzw. Zahlungsaufforderungen und fünf sonstige Ordnungswidrigkeitenanzeigen erfasst.
Erfolgreich verlief die Kontrolle auch für die anwesende Stadtkasse: Bei der Überprüfung eines 68-jährigen Dortmunders stellten die Mitarbeiter offene Forderungen in Höhe von rund 7.000 Euro fest. Da der Mann den Betrag vor Ort nicht begleichen konnte, wurde sein Fahrzeug – eine Mercedes-Benz E-Klasse – noch an der Kontrollstelle gepfändet und durch ein Abschleppunternehmen sichergestellt.
Unser Signal in Richtung aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ist deutlich: Die Polizei Dortmund investiert fortlaufend in die Ausbildung der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten.
Alle Verkehrsteilnehmenden haben ein Recht darauf, dass sich andere Verkehrsteilnehmer regelkonform verhalten. Denn Unfälle passieren nicht einfach so. Sie werden verursacht. Und vor jedem Verkehrsunfall steht häufig ein Verkehrsverstoß.
Die Polizei Dortmund wird ihre Anstrengungen also in Zukunft weiter fortsetzen, um die Verkehrssicherheit zu steigern und Verkehrsunfälle zu verhindern. Dies gilt ausdrücklich auch für Fahrerinnen und Fahrer von Rad-, Motorrad- und insbesondere auch E-Scootern.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Fünf Autos aufgebrochen – Festnahme nach Drogenverdacht – Radfahrer gestürzt (PM)
Nach Beschädigungen an fünf Autos in Bövinghausen hat die Polizei drei Jugendliche vorläufig festgenommen. In der Nordstadt stellten Zivilkräfte bei einem mutmaßlichen Drogenhändler Kokain und Heroin sicher. Nach dem Sturz eines Radfahrers auf dem Körner Hellweg sucht die Polizei Zeugen.
Fünf Autos in Bövinghausen beschädigt: Drei Jugendliche gestellt
In der Nacht zu Donnerstag, 15. Oktober, sind am Titaniaweg in Bövinghausen die Scheiben mehrerer geparkter Autos eingeschlagen worden. Eine Anwohnerin wurde gegen 2:10 Uhr durch laute Geräusche geweckt. Sie beobachtete eine Person, die mit einem Gegenstand gegen eine Autoscheibe schlug, und verständigte die Polizei.
Auf den Bewohnerparkplätzen eines Mehrfamilienhauses und in der Umgebung fanden die Einsatzkräfte fünf beschädigte Fahrzeuge. Bei allen waren Fensterscheiben eingeschlagen. Zudem waren die Autos offenbar durchwühlt worden.
Während der Fahndung trafen die Beamten auf drei Jugendliche im Alter von 15, 15 und 16 Jahren, auf die die Personenbeschreibungen der Zeugin passten. Bei einem von ihnen fanden sie einen Teleskopschlagstock. Das Trio wurde vorläufig festgenommen, auf der Wache erkennungsdienstlich behandelt und anschließend den Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Diebstahls aus Kraftfahrzeugen in einem besonders schweren Fall und informierte das Jugendamt. Die Schadenshöhe und mögliche Tatbeute sind noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei empfiehlt, keine Wertgegenstände sichtbar im Auto zurückzulassen und Ausweise, Fahrzeugpapiere sowie Haus- und Wohnungsschlüssel mitzunehmen. Fahrzeuge sollten vollständig verschlossen und möglichst an gut einsehbaren, beleuchteten Stellen geparkt werden. Nach einem Aufbruch sollten Betroffene zur Spurensicherung nichts am Fahrzeug verändern und die Polizei verständigen.
Mutmaßlicher Drogenhändler am Lortzingsportplatz festgenommen
Zivilkräfte haben am Montag, 12. Oktober, einen 25-Jährigen im Bereich Schumannstraße und Lortzingsportplatz vorläufig festgenommen. Nach Angaben der Polizei waren die Beamten dort wegen Beschwerden über Personen aus dem Betäubungsmittelmilieu eingesetzt.
Gegen 17 Uhr beobachteten sie eine mutmaßliche Kokainübergabe. Als sie den Verdächtigen festnehmen wollten, flüchtete er auf den nahegelegenen Sportplatz. Dort stellten ihn die Einsatzkräfte.
Bei seiner Durchsuchung fanden sie Kokain und Heroin in nach Behördenangaben nicht geringer Menge, Bargeld und ein Mobiltelefon. Der Mann wurde ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Die Voraussetzungen für Untersuchungshaft lagen laut Polizei nicht vor. Gegen den 25-Jährigen wird wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und des unerlaubten Aufenthalts ermittelt.
Auch beim mutmaßlichen Käufer stellten die Beamten Betäubungsmittel sicher. Bei einer weiteren kontrollierten Person beschlagnahmten sie Bargeld und fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Aufenthaltsgesetz.
Radfahrer auf dem Körner Hellweg gestürzt: Unfallhergang unklar
Ein 38-jähriger Dortmunder ist am Montag, 12. Oktober, mit seinem Pedelec auf dem Körner Hellweg gestürzt und leicht verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen, um den genauen Ablauf zu klären.
Der Mann fuhr gegen 14:15 Uhr in Richtung Innenstadt. In Höhe der Hausnummer 56 hielt ein 40-jähriger Dortmunder mit einem VW Caddy auf dem rechten Fahrstreifen, um seine Frau aussteigen zu lassen.
Als der Radfahrer zum Überholen auf die linke Spur wechselte, fuhr der Autofahrer los. Der 38-Jährige geriet auf die Stadtbahnschienen, rutschte aus und stürzte. Nach bisherigen Erkenntnissen berührten sich die Fahrzeuge nicht.
Der Radfahrer wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Noch ist unklar, ob das Fahrverhalten des Autofahrers zu dem Sturz beitrug oder ob es sich um einen Alleinunfall handelte. Hinweise nimmt die Polizeiwache Körne unter 0231/132-3321 entgegen.
Schnelle Festnahme nach Fahrraddiebstahl in der Innenstadt (PM)
Am Mittwochabend (14.10.) beobachtete ein Dortmunder, wie ein Mann sein Fahrrad entwendete. Zivile Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen wenig später festnehmen.
Gegen 20:50 Uhr befand sich ein Dortmunder gemeinsam mit seinem Freund auf dem Weg zu seinem Fahrrad. Dieses hatte er einige Stunden zuvor an einem Fahrradständer am Hohen Wall abgestellt und angeschlossen.
Als die beiden Männer in Sichtweite des Fahrrads waren bemerkten sie einen Mann, der mit einem Werkzeug das Fahrradschloss zerstörte, sich anschließend auf das Fahrrad setzte und davonfuhr. Der Freund des Dortmunders und ein weiterer Zeuge nahmen mit ihren Fahrrädern die Verfolgung auf, verloren aber kurz darauf den Sichtkontakt.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung bemerkten zivile Einsatzkräfte wenig später einen Mann am Schwanenwall, auf den die Beschreibung passte. Im Bereich eines dortigen Cafés fanden die Beamten außerdem das zuvor gestohlene Fahrrad. Sie nahmen den Tatverdächtigen, einen 24-jährigen Algerier ohne festen Wohnsitz, vorläufig fest.
Neben dem 24-Jährigen fanden die Beamten eine Tasche, in der sich mehrere Werkzeuge befanden. Außerdem ordneten die Einsatzkräfte dem Mann ein weiteres Fahrrad zu, zu dessen Herkunft der 24-Jährige keine plausiblen Angaben machen konnte. Die Folge: Beide Fahrräder und die Werkzeuge wurden sichergestellt.
Da die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde der 24-Jährige nach einer Nacht im Zentralen Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls von Fahrrädern.
Radfahrer nach Verkehrsunfall auf der Syburger Straße in Dortmund schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen (PM)
Am Mittwoch (14.Oktober) kam es auf der Syburger Straße in Dortmund zu einem Verkehrsunfall mit einem 16-jährigen Pedelecfahrer. Der Jugendliche wurde dabei schwer verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 16-Jährige die Syburger Straße mit seinem Pedelec in nordöstliche Richtung. Gegen 17:00 Uhr kam der Jugendliche aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und stürzte mit seinem Rad. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. Eine Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Einen Helm trug der 16-Jährige nach ersten Ermittlungen nicht.
Ersthelfer versorgten den Jungen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Im Nachgang wurde der Minderjährige in ein Krankenhaus gebracht.
Ein Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Dortmund war ebenfalls im Einsatz. Die Syburger Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder möglichen Unfallbeteiligten tätigen können. Hinweisgeber wenden sich an die Polizeiwache Hörde unter der 0231/132-1421.
Lebensrettende Hilfe auf der A1, Raubverdacht am Hauptbahnhof und Fahndung in Hörde Polizei berichtet über drei Einsätze und bittet um Hinweise zu einem Handydiebstahl (PM)
Ersthelfer:innen retten Autofahrer nach Herzinfarkt auf der A1
Nach einem medizinischen Notfall auf der A1 bei Schwerte haben mehrere Ersthelfer:innen einem 63-jährigen Autofahrer das Leben gerettet. Der Mann aus Bergkamen war am Donnerstag, 15. Oktober 2026, gegen 13.40 Uhr in Richtung Bremen unterwegs, als er nach Angaben der Polizei einen Herzinfarkt erlitt. Zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Kreuz Dortmund-Unna verlor er die Kontrolle über seinen VW. Das Auto kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke.
Mehrere Menschen beobachteten den Unfall, hielten auf dem Seitenstreifen an und holten den Mann gemeinsam aus seinem Fahrzeug. Zwei Krankenschwestern, eine 21-Jährige aus Hamm und eine 22-Jährige aus Lengerich, begannen sofort mit der Wiederbelebung und setzten diese bis zum Eintreffen der Rettungskräfte fort.
Der 63-Jährige konnte erfolgreich reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach Einschätzung der Rettungskräfte hätte er ohne die schnelle Hilfe nicht überlebt. Die Polizei dankt neben den beiden Krankenschwestern auch einem 59-Jährigen aus Werne und einem 39-Jährigen aus Mönchengladbach, die maßgeblich an der Rettung beteiligt waren.
Raubverdacht am Hauptbahnhof: Festgenommener wurde bereits mit Haftbefehl gesucht
Nach einem mutmaßlichen Raub am Dortmunder Hauptbahnhof hat die Bundespolizei einen 42-Jährigen festgenommen. Er soll am Donnerstag, 15. Oktober, gegen 0.50 Uhr eine 16-Jährige aus Hamm auf dem Bahnsteig der Gleise 6 und 7 geschubst und ihr Cannabis, eine Kräutermühle sowie zehn Euro weggenommen haben.
Nach Angaben der Jugendlichen und ihrer Begleiterinnen hatte sich der Mann zuvor zu ihnen auf eine Bank gesetzt und sie lautstark angesprochen. Als sie ihn baten, leiser zu sprechen, sei die Situation eskaliert. Die 16-Jährige sei durch den Stoß gestürzt. Anschließend sei der Mann mit den Gegenständen geflüchtet. Eine Videoauswertung bestätigte laut Bundespolizei die Schilderung.
Die Beamten brachten die Minderjährige zur Wache. Dort kam es nach Polizeiangaben zu einem weiteren Vorfall: Als ein Beamter sie daran hindern wollte, nach ihrer Tasche zu greifen, habe sie Widerstand geleistet. Nachdem die Einsatzkräfte sie zu Boden gebracht hatten, habe sie mehrfach nach einer Polizistin getreten und die Beamten beleidigt. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen Widerstands, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein. Wegen Äußerungen, sich selbst und andere verletzen zu wollen, wurde das Jugendamt eingeschaltet. Ein Rettungswagen brachte die Jugendliche in eine Klinik.
Eine Streife traf den mutmaßlichen Räuber später im Hauptbahnhof an. Die entwendeten Gegenstände wurden bei ihm nicht gefunden. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Dortmunder bereits ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Köln bestand. Dieser betrifft den Verdacht eines versuchten Diebstahls und der Verletzung einer Person im Juli 2025. Der 42-Jährige wurde ins Polizeigewahrsam gebracht und anschließend einem Richter vorgeführt. Wegen des Vorfalls am Hauptbahnhof wird zusätzlich gegen ihn wegen Raubes ermittelt.
Polizei veröffentlicht Fahndungsfoto nach Handydiebstahl in Hörde
Mit einem richterlich genehmigten Fahndungsfoto sucht die Polizei Dortmund nach zwei unbekannten Männern. Sie stehen im Verdacht, am 16. Dezember 2024 gegen 15.20 Uhr ein Mobiltelefon aus dem Vorführbestand des Vodafone-Shops an der Hermannstraße 53 in Hörde gestohlen zu haben.
Eine Mitarbeiterin konnte die Tat filmen. Ein Bild der Gesuchten ist im [Fahndungsportal der Polizei NRW](https://polizei.nrw/fahndung/217616) veröffentlicht. Wer die Männer erkennt oder Hinweise zu ihrer Identität geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache Dortmund unter 0231/132-7441 zu melden.
Durchsuchung an der Arnoldstraße – Polizei stellt Betäubungsmittel und Bargeld sicher (PM)
Am Donnerstagnachmittag (15. Oktober) stellten zivil eingesetzte Polizeibeamte im Rahmen der Bekämpfung der Straßenkriminalität an der Arnoldstraße in Dortmund einen 20-jährigen Dortmunder fest, der im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.
Die Beamten observierten den Mann kurzfristig und beobachteten dabei mehrere mutmaßliche Verkäufe von Cannabis. Im Anschluss stellten sie bei der Durchsuchung seiner Person eine augenscheinlich nicht geringe Menge Betäubungsmittel sowie Bargeld fest, bei dem es sich mutmaßlich um Verkaufserlöse handelte.
Die Einsatzkräfte setzten die Observation fort. Dabei beobachteten sie, wie der 20-Jährige ein Wohnhaus an der Arnoldstraße und die dortige Erdgeschosswohnung rechts betrat und kurze Zeit später wieder verließ.
Da sich der Verdacht ergab, dass sich in der Wohnung weitere Betäubungsmittel befinden könnten, regte die Staatsanwaltschaft Dortmund einen Durchsuchungsbeschluss an. Dieser wurde durch das Amtsgerichts Dortmund erlassen. Bei der anschließenden Durchsuchung trafen die Beamten einen 22-jährigen Dortmunder in der Wohnung an. Auch bei ihm wurde eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel festgestellt. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte in der Wohnung weitere Betäubungsmittel sowie eine größere Summe Bargeld.
Da die Voraussetzungen für die Anordnung von Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde der 22-Jährige nach Abschluss der erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln dauern an.
Verletzte bei Fußballspiel, Betrug in Wickede und Geldwäscheverdacht am Flughafen Polizei und Zoll berichten über Einsätze – Zeugen zu mehreren Fällen gesucht (PM)
Fünf Verletzte bei Auseinandersetzung auf Fußballplatz in Bövinghausen
Bei einem Fußballspiel zwischen Blau-Weiß Huckarde II und Westfalia Dortmund II sind am Sonntag, 18. Oktober 2026, fünf Menschen verletzt worden. Gegen 14 Uhr entwickelte sich auf der Sportanlage an der Provinzialstraße nach bisherigen Erkenntnissen zunächst eine Schubserei zwischen Spielern beider Mannschaften. Anschließend kamen weitere Personen hinzu.
Nach Angaben der Beteiligten schlugen und traten mehrere Menschen aufeinander ein. Auch zwei Trainer berichteten, beim Versuch einzugreifen Schläge und Tritte erlitten zu haben. Rettungskräfte versorgten eine Person und brachten sie vorsorglich in ein Krankenhaus.
Die Polizei rückte mit zahlreichen Einsatzkräften an und beruhigte die Lage. Beide Mannschaften verließen auf Aufforderung die Sportanlage. Die Ermittlungen wegen wechselseitiger, zum Teil gefährlicher Körperverletzung sollen nun den genauen Ablauf und die jeweiligen Tatbeiträge klären.
Jugendschutzkontrolle in Hörde: E-Scooter verfehlt Kleinkind nur knapp
Bei einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz von Polizei und Gewerbeaufsicht am Freitagabend, 16. Oktober, wurden in Hörde und am Phoenix-See 69 Personen kontrolliert, darunter 57 Minderjährige. Hinzu kamen Kontrollen von 24 Fahrzeugen. An Treffpunkten und auf Schulhöfen sprachen die Einsatzkräfte zwölf Platzverweise aus. Bei Kioskkontrollen stellten sie unter anderem den unzulässigen Einzelverkauf von Zigaretten fest und fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Gegen 19 Uhr beobachteten zivile Einsatzkräfte nahe der Meinbergstraße vier Jugendliche, die nach Polizeiangaben mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und ohne Beleuchtung auf E-Scootern unterwegs waren. Als die Gruppe eine Kontrolle bemerkte, wendete sie und flüchtete.
Dabei fuhr ein 15-Jähriger auf eine Mutter mit ihren beiden kleinen Kindern zu. Die 34-Jährige konnte ihr dreijähriges Kind auf einem Laufrad rechtzeitig zurückziehen und dadurch einen Zusammenstoß verhindern. Ein Beamter stoppte den Jugendlichen.
Am E-Scooter waren nach Angaben der Polizei falsche Versicherungskennzeichen angebracht. Der 15-Jährige habe eingeräumt, das Fahrzeug für Geschwindigkeiten bis zu 40 km/h manipuliert zu haben. Die Polizei stellte den Roller für ein technisches Gutachten sicher. Gegen den Jugendlichen wird unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Er wurde seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Auch gegen den Fahrzeughalter wurde eine Strafanzeige erstattet.
Die drei weiteren Jugendlichen entkamen. Eine Person trug eine schwarze Sturmhaube und eine dunkle „Nike Tech“-Softshelljacke. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.
Falscher Polizist stiehlt Seniorin in Wickede Bargeld und EC-Karte
Eine 85-jährige Dortmunderin ist am Sonntag, 18. Oktober, Opfer falscher Polizeibeamter geworden. Zunächst rief ein Unbekannter mehrfach bei ihr an und kündigte einen angeblichen Kollegen an, der Wertgegenstände zur Sicherung abholen solle.
Zwischen 16.30 und 17.30 Uhr erschien ein Mann an ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Emkraft. Unter dem Vorwand, Fotos machen zu müssen, verschaffte er sich Zutritt. Während die Seniorin weiterhin mit dem anderen Mann telefonierte, verließ der Besucher unbemerkt die Wohnung. Er nahm nach Angaben der Polizei ihre EC-Karte und eine vierstellige Bargeldsumme mit.
Der Gesuchte wird als höchstens 30 Jahre alt und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß beschrieben. Er hatte dunkelbraune Haare und trug eine schwarze Jacke. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 0231/132-7441 bei der Kriminalwache zu melden.
Die Polizei rät, entsprechende Anrufe sofort zu beenden und keine Wertsachen an vermeintliche Beamte zu übergeben. Bei Zweifeln sollten Betroffene die 110 selbst wählen und konkret nach einem Einsatz an ihrer Adresse fragen.
Zoll stellt mehr als 74.000 Euro am Dortmunder Flughafen sicher
Zollbeamte haben am Freitag, 9. Oktober, bei einem ausreisenden 31-Jährigen am Dortmunder Flughafen insgesamt 74.160 Euro gefunden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet.
Auf Nachfrage hatte der Reisende laut Hauptzollamt angegeben, etwa 600 Euro mitzuführen und nur mit Handgepäck zu reisen. Bei der Kontrolle seiner Umhängetasche fanden die Beamten jedoch 8.810 Euro. Anschließend überprüften sie auch das aufgegebene Gepäck und ordneten ihm einen Koffer zu. Darin lagen weitere 65.350 Euro, eingewickelt in Kleidung.
Das Bargeld wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen führt die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe des Zollfahndungsamts Essen.
Fahndung nach Abhebungen mit gestohlenen Debitkarten
Mit einem richterlich genehmigten Fahndungsfoto sucht die Polizei Dortmund einen Mann im Zusammenhang mit Computerbetrug und EC-Kartendelikten in 50 Fällen. Er steht im Verdacht, zwischen dem 22. April und dem 17. Juni 2025 mit gestohlenen Debitkarten Bargeld abgehoben zu haben.
Ein Foto des Tatverdächtigen ist im [Fahndungsportal der Polizei NRW](https://polizei.nrw/fahndung/219177) veröffentlicht. Hinweise zur Identität des Mannes nimmt die Kriminalwache Dortmund unter 0231/132-7441 entgegen.
Messer führt in JVA – Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle
Am Freitagnachmittag (16. Oktober) überprüften Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof einen Mann. Zwei Staatsanwaltschaften fahndeten bereits nach ihm.
Gegen 17:50 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Hauptbahnhof Dortmund und kontrollierten einen 32-Jährigen. Die polizeiliche Fahndungsabfrage ergab, dass der polnische Staatsbürger gleich zweimal per Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Norderstedt verurteilte den Mann im August 2024 rechtskräftig wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis in zwei Fällen zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 25,- Euro.
Hiervon muss er noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von neun Tagen verbüßen. Das Amtsgericht Salzgitter hatte den Gesuchten im Januar 2025 wegen Diebstahls geringwertiger Sachen zu ursprünglich 35 Tagessätzen à 25,- Euro verurteilt. Nun muss er noch eine Restersatzfreiheitsstrafe von elf Tagen verbüßen.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein Cuttermesser bei dem Polen auf. Dieses wurde sichergestellt. Da der Wohnungslose die geforderte Gesamtsumme in Höhe von 1.109,50 Euro nicht aufbringen konnte, brachten die Einsatzkräfte ihn in eine Justizvollzugsanstalt für die nächsten 20 Tage.
Die Bundespolizisten leiteten zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Schwerpunktkontrollen gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene am Dortmunder Wall: Mehr als 400 Verkehrsverstöße durch Polizei und Stadt Dortmund (PM)
In der Nacht von Freitag (16. Oktober) auf Samstag (17. Oktober) führten die Polizei Dortmund und die Stadt Dortmund im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ einen umfangreichen Schwerpunkteinsatz am Dortmunder Wall durch. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) und die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes sowie die Stadtkasse unterstützten die Einsatzkräfte. Zu Beginn des Einsatzes richteten die beteiligten Behörden eine gemeinsame Kontrollstelle am Ostwall ein.
Die Einsatzkräfte konzentrierten sich insbesondere auf die Bekämpfung verbotener Kraftfahrzeug- und Beschleunigungsrennen, erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie lärmbedingter Störungen. Neben der Polizei Dortmund beteiligten sich Mitarbeitende der städtischen Verkehrsüberwachung und der Stadtkasse an den Maßnahmen. Vier Sachverständige unterstützten die Polizei zudem bei den technischen Fahrzeugkontrollen.
Im Rahmen des Einsatzes richteten die Polizei und die städtische Verkehrsüberwachung neun automatische Geschwindigkeitsmessstellen ein. Insgesamt erfassten diese insgesamt 5.970 Fahrzeuge. Dabei registrierten die Einsatzkräfte 308 Geschwindigkeitsverstöße.
An einer Messstelle der Polizei an der B1 stellten sie bei zwei Verkehrsteilnehmern jeweils eine Geschwindigkeit von 95 km/h fest, obwohl dort eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gilt. Solche erheblichen Überschreitungen gefährden die Verkehrssicherheit besonders – insbesondere bei regnerischem Wetter und nasser Fahrbahn wie an diesem Tag. An einer Messstelle der städtischen Verkehrsüberwachung an der Willem-van-Vloten-Straße erfassten die Kräfte einen Verkehrsteilnehmer, der mit 61 km/h unterwegs war, obwohl dort eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt.
Die Polizei kontrollierte neben den Messungen mehr als 85 Fahrzeuge und überprüfte 107 Personen. Dabei stellten die Einsatzkräfte insgesamt 69 Verkehrsverstöße sowie eine Verkehrsstraftat nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz fest. Bei sechs Fahrzeugen erlosch die Betriebserlaubnis. Zudem stellten die Beamten drei Pkw zur Erstellung technischer Gutachten sicher.
Auch die Stadt Dortmund stellte bei ihren Kontrollen diverse Verstöße fest: Die Mitarbeitenden trafen insgesamt 33 Maßnahmen und ahndeten dabei 27 Ordnungswidrigkeiten. Darunter befanden sich sieben Verstöße gegen das Landes-Immissionsschutzgesetz, das unter anderem Regelungen zum Schutz vor Lärm und Luftverunreinigungen enthält. Aufgrund der Beschwerdelage seitens der Anwohnerschaft der Dortmunder Innenstadt, welche sich hauptsächlich auf unzulässigen Lärm bezieht, lag der Schwerpunkt des Einsatzes aus ordnungsbehördlicher Sicht auf einem niedrigschwelligen Einschreiten gegen Ordnungswidrigkeiten jeglicher Art. Insbesondere Verstöße gegen das Landesimmissionsschutzgesetz und die Straßenverkehrsordnung standen dabei im Fokus.
Die Polizei Dortmund und die Stadt Dortmund führen solche Schwerpunktkontrollen regelmäßig, in der Regel einmal pro Quartal, am Dortmunder Wall durch. Damit gehen sie gezielt gegen die Raser-, Poser- und Tuningszene vor. Seit Jahren beschweren sich Bürgerinnen und Bürger über die Situation rund um den Wall. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Ruhestörungen durch laute Musik, unnötiges Hupen, quietschende Reifen, aufheulende Motoren und knallende Auspuffanlagen. Darüber hinaus kommt es vereinzelt zu erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen und verbotenen Kraftfahrzeugrennen.
Um diesen Verstößen entgegenzuwirken, setzt die Polizei Dortmund neben gezielten Schwerpunktkontrollen auf eine verstärkte Präsenz im gesamten Stadtgebiet. Gemeinsam mit der Stadt Dortmund verfolgt sie festgestellte Verstöße konsequent und setzt sich damit für mehr Verkehrssicherheit und den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner ein.
Messerangriff in der Nordstadt, brennendes Auto und sichergestellte Tabakwaren – Polizei und Bundespolizei berichten über vier Einsätze in Dortmund (PM)
Ein 18-jähriger Dortmunder ist am Montagabend, 19. Oktober 2026, an der Ecke Mühlenweg/Krimstraße durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Zuvor waren nach bisherigen Erkenntnissen gegen 20.40 Uhr zwei Gruppen auf einem Spielplatz in einem Park an der Krimstraße/Münsterstraße in Streit geraten.
Ein Jugendlicher soll unvermittelt Pfefferspray versprüht haben. Die Gruppe um den 18-Jährigen flüchtete daraufhin in verschiedene Richtungen, verfolgt von der anderen Gruppe. An der Ecke Mühlenweg/Krimstraße wurde der junge Mann eingeholt und mit einem Messer verletzt. Anschließend flüchteten die Personen über die Krimstraße nach Süden.
Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Eine zunächst angenommene Lebensgefahr bestätigte sich dort nicht. Die Fahndung blieb bislang erfolglos.
Der Angreifer wird als etwa 18 Jahre alt, ungefähr 1,70 Meter groß und bartlos beschrieben. Er trug eine dunkle Hose und einen schwarzen Mantel. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Wer den Angriff oder die vorherige Auseinandersetzung beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 0231/132-7441 bei der Kriminalwache zu melden.
Auto prallt gegen Baum und brennt aus – Fahrer flüchtet
Nach einem Unfall im Einmündungsbereich Heinrich-August-Schulte-Straße/Unionstraße hat ein 41-jähriger Dortmunder am Montagabend seinen brennenden Wagen zurückgelassen und ist geflüchtet.
Nach ersten Erkenntnissen war er gegen 20.50 Uhr mit einem VW-Kombi auf der Heinrich-August-Schulte-Straße in Richtung Osten unterwegs. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte auf einem Grünstreifen gegen einen Baum. Anschließend geriet der Wagen in Brand. Der Baum wurde so stark beschädigt, dass er umknickte und auf die Fahrbahn fiel. Die Feuerwehr löschte das Auto.
Mithilfe von Zeugenaussagen und Kräften des Kommunalen Ordnungsdienstes konnte der leicht verletzte Fahrer gestellt werden. Es bestand der Verdacht auf Alkohol- und Drogenkonsum. Nach einem positiven Vortest wurde ihm auf einer Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Die Einsatzkräfte stellten das Auto und ein Mobiltelefon zur Beweissicherung sicher.
Der Einmündungsbereich blieb für etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 6.000 Euro und ermittelt wegen Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs.
Mehr als 1.800 illegale E-Zigaretten an der Schützenstraße entdeckt
Bei einem Einsatz in einem Reisebüro an der Schützenstraße hat die Polizei am Sonntag, 18. Oktober, zahlreiche Tabakwaren, mutmaßlich gefälschte Sportbekleidung und rund 26.000 Euro Bargeld sichergestellt.
Einer Streifenwagenbesatzung war gegen 17.51 Uhr der Geschäftsbetrieb aufgefallen. Als der mutmaßliche Betreiber die Polizei bemerkte, soll er andere Anwesende aufgefordert haben, die Tür zu schließen. Durch das Schaufenster und den offenen Eingang erkannten die Beamten große Kartons mit E-Zigaretten.
Nach Angaben der Polizei versuchte der Mann, den Zutritt zu verhindern, und lief anschließend in den hinteren Geschäftsbereich. Die Einsatzkräfte folgten ihm, um eine mögliche Vernichtung von Beweismitteln zu verhindern.
Im Laden fanden sie 1.813 nach Polizeiangaben illegale E-Zigaretten, 440 unverzollte Zigarettenschachteln und Sportbekleidung mit mutmaßlich gefälschten Markenlogos. Das Bargeld befand sich in der Jackentasche des Mannes und in zwei Geldkassetten. Auch sein Mobiltelefon wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen laufen in Zusammenarbeit mit dem Zoll.
Polizist bei Kontrolle im Hauptbahnhof verletzt
Bei der Kontrolle eines 19-Jährigen im Dortmunder Hauptbahnhof ist in der Nacht zu Montag, 19. Oktober, ein Bundespolizist verletzt worden. Die Beamten hatten den Mann gegen Mitternacht angesprochen, nachdem er am Treppenaufgang zu den Gleisen 2 bis 5 uriniert hatte.
Nach Angaben der Bundespolizei nannte der Mann zunächst falsche Personalien. Als er zur Wache mitkommen sollte, flüchtete er. Ein Beamter konnte ihn nach kurzer Verfolgung am Arm festhalten. Der 19-Jährige habe sich loszureißen versucht und erheblichen Widerstand geleistet. Dabei stürzten der Mann und die Einsatzkräfte. Ein Polizist verletzte sich am Schienbein und war anschließend nicht mehr dienstfähig.
Auf der Wache wurde die Identität des Mannes aus Bönen festgestellt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,0 Promille. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen falscher Namensangabe und Verunreinigung einer Bahnanlage ein.
Verfolgungsfahrt endet im Feld: Fahrer leistet erheblichen Widerstand und beißt Polizisten (PM)
Drei verletzte Polizeibeamte und ein erheblich beschädigtes, zuvor gestohlenes Auto: Das ist die Bilanz einer Verfolgungsfahrt, die am Mittwochmorgen (21.10.) vom Borsigplatz bis nach Lünen führte.
Gegen 8:15 Uhr fiel zivilen Polizeibeamten im Bereich des Borsigplatzes ein Peugeot ohne Kennzeichen auf. Die Beamten wollten den Fahrer daher anhalten und kontrollieren. Dieser gab jedoch Gas und versuchte, vor der Polizei zu flüchten.
Der Fahrer bog zunächst auf die Brackeler Straße ab. Im Bereich des Kreuzes Dortmund-Mitte kollidierte der Peugeot mit der Schutzplanke, der Fahrer setzte die Fahrt mit dem nicht unerheblich beschädigten Auto jedoch fort und beschleunigte dabei auf bis zu 140 km/h.
Anschließend wechselte er auf die B236 in Richtung Lünen. Am Ausbauende versuchte der Fahrer, mit etwa 80 km/h nach rechts in Richtung Lünen abzubiegen. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit und der Tatsache, dass das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt vorne links auf der Felge fuhr, verlor der Fahrer die Kontrolle über den Peugeot. Er fuhr geradeaus über eine Verkehrsinsel in ein angrenzendes Feld und blieb dort stecken.
Anschließend versuchte der Mann zu Fuß über das Feld zu flüchten, konnte aber durch die Einsatzkräfte eingeholt und festgenommen werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und biss zwei Polizeibeamte in die Hand und den Finger. Die beiden Beamten erlitten dadurch leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Ein weiterer Polizeibeamter verletzte sich an einem Zaun die Wade, er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Ein Drogenvortest bei dem 45-jährigen Dortmunder fiel positiv auf Kokain aus, die Beamten ordneten daher eine Blutprobe an. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Peugeot gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Beamten stellten das Auto sicher. Ein Streifenwagen, der sich bei der Verfolgungsfahrt im Feld festgefahren hatte, musste ebenfalls abgeschleppt werden.
Den Dortmunder erwarten nun zahlreiche Strafverfahren, unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, einem verbotenen Kraftfahrzeugrennens (§ 315 d StGB), Widerstands und tätlichen Angriffs. Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt wurde der 45-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.
Dortmund-Körne: Fahrzeug überschlägt sich nach Zusammenstoß – eine Person leicht verletzt (PM)
Am Mittwoch (21. Oktober) kam es gegen 16:50 Uhr auf dem Körner Hellweg in Dortmund-Körne zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 24-jähriger Mann leicht verletzt wurde. Sein Fahrzeug kam nach dem Zusammenstoß auf dem Dach zum Liegen.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 58-jähriger Mann aus Iserlohn mit seinem VW Passat den rechten Fahrstreifen des Körner Hellwegs in östlicher Richtung. Zeitgleich fuhr ein 24-jähriger Dortmunder mit seinem Toyota auf dem linken Fahrstreifen in gleicher Richtung und überholte den Passat.
Als sich beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, wechselte der 58-Jährige mit seinem Passat auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah er offenbar den Toyota, sodass es zum Zusammenstoß kam. Durch die Kollision drehte sich der Toyota und kam auf dem Dach zum Liegen.
Der 24-jährige Dortmunder wurde leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.
Der Körner Hellweg war für die Dauer der Unfallaufnahme in Richtung Osten gesperrt. Während der Bergungsarbeiten war zudem auch der Schienenverkehr kurzzeitig gesperrt.
Polizei kontrolliert rund 700 Menschen im Rahmen des Konzepts „Fokus“: Bilanz umfasst zwölf Strafanzeigen, mehr als 50 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und vollstreckte Haftbefehle (PM)
Die Dortmunder Polizei hat bei Kontrollen vom 15. bis 21. Oktober 2026 rund 700 Personen überprüft. Nach ihrer Bilanz fertigten die Einsatzkräfte zwölf Strafanzeigen und mehr als 50 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Zudem erteilten sie Platzverweise, vollstreckten Haftbefehle und stellten Bargeld sowie zur Fahndung ausgeschriebene E-Scooter sicher.
Die Maßnahmen gehören zum Präsenzkonzept „Fokus“. Mit uniformierten und zivilen Kräften will die Polizei Straßen- und Gewaltkriminalität bekämpfen und das Sicherheitsgefühl stärken. Unterstützung kam von der Bereitschaftspolizei NRW. Kontrolliert wurden unter anderem Bereiche der Innenstadt, der Nordstadt und in Hörde sowie weitere Treffpunkte im Stadtgebiet.
Ermittlungen nach Schlägerei und Diebstahl
Am Wochenende stellten Einsatzkräfte nach einer Schlägerei zwei von drei geflüchteten Beteiligten. Es besteht der Verdacht einer gefährlichen Körperverletzung. Am Westentor trafen die Beamten drei Tatverdächtige nach einem Diebstahl zum Nachteil einer 13-Jährigen an. Im weiteren Verlauf ergaben sich laut Polizei außerdem Hinweise auf ein Sexualdelikt zum Nachteil einer 16-Jährigen. Nähere Angaben dazu enthält die Mitteilung nicht.
Vor einer Diskothek kontrollierten die Beamten sechs Personen, die sie mutmaßlich einer Rockervereinigung zuordnen. Bei drei von ihnen stellten sie einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sicher. Am Samstag überprüften sie zudem drei Personen aus einer etwa 20-köpfigen Gruppe, die nach Polizeiangaben der Rockerszene angehörte.
Für die Abende des Stößchenfestivals berichtete die Polizei dagegen von einer ausgelassenen und friedlichen Stimmung. Aggressives Verhalten habe sie dort nicht festgestellt.
Bargeld und gesuchte E-Scooter sichergestellt
Mehrfach nahm die Polizei Bargeld zur Gefahrenabwehr in Verwahrung. Neben den Kontrollen vor der Diskothek betraf dies eine Person im Bereich Kampstraße/Heinrich-Schmitz-Platz sowie zwei 16 und 18 Jahre alte Insassen eines am 21. Oktober auf dem Hiltropwall kontrollierten Autos.
Bei dem Fahrzeug bestand nach Angaben der Polizei der Verdacht, dass es für Drogentransporte und -verkäufe genutzt wurde. Die beiden Insassen konnten demnach die Herkunft einer vierstelligen Bargeldsumme nicht nachvollziehbar erklären. Die Sicherstellung erfolgte laut Polizei aufgrund der Gesamtumstände.
Am Grafenhof überprüften Beamte am 20. Oktober eine Person auf einem zur Fahndung ausgeschriebenen E-Scooter. Dabei fanden sie außerdem eine geringe Menge Betäubungsmittel und stellten einen Verstoß gegen ein bestehendes Messertrageverbot fest. Einen weiteren als gestohlen gemeldeten E-Scooter entdeckten Einsatzkräfte am folgenden Tag auf der Münsterstraße. Auf ihn waren sie durch die Videobeobachtung aufmerksam geworden.
Haftbefehle vollstreckt – Kontrollen teils ohne Feststellungen
An der Kurfürstenstraße nahmen zivile Kräfte am 20. Oktober eine gesuchte Person fest. Eine weitere dort angetroffene Person konnte eine Inhaftierung durch Zahlung eines haftbefreienden Betrags vermeiden. Am Borsigplatz untersagten Beamte einem Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis die Weiterfahrt.
Bei weiteren Kontrollen, unter anderem am Evinger Platz, im Mengeder Ortskern und im Park der Generationen, stellte die Polizei keine Straftaten fest. An zwei Schwerpunktorten richtete sie mobile Anlaufstellen ein. Bürger:innen können konkrete Beobachtungen und Orte, an denen sie sich unsicher fühlen, ihrer örtlichen Polizeiwache oder den mobilen Anlaufstellen mitteilen.
Staatsschutz ermittelt nach Banneraktionen – Durchsuchungen wegen gefälschter Sprachzertifikate Weitere Polizeimeldungen: Festnahme nach E-Bike-Diebstahl und vollstreckte Haftbefehle an Hauptbahnhöfen (PM)
Reichsflaggen und Banner am Cinestar-Parkhaus sichergestellt
Unbekannte haben am Donnerstag, 22. Oktober 2026, zwei schwarz-weiß-rote Reichsflaggen und ein etwa sieben Meter breites Banner am Cinestar-Parkhaus an der Steinstraße angebracht. Der Staatsschutz ermittelt zudem zu einer ähnlichen Aktion am Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf der Hohensyburg.
Gegen 17.45 Uhr hatte eine Mitarbeiterin nach einem lauten Knall aus dem Fenster geschaut und die Polizei verständigt. Die Flaggen und das Banner waren am Geländer der obersten Parkebene in Richtung Hauptbahnhof befestigt. In der Nähe lag ein offenbar abgebrannter Feuerwerkskörper. Eine Bundespolizistin hatte zuvor vom Bahnhof aus drei mutmaßlich vermummte Personen beobachtet, die an dem Banner hantierten. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren sie nicht mehr vor Ort.
Nach bisherigen Erkenntnissen brachte auch auf der Hohensyburg eine Gruppe vermummter Personen ein Banner mit derselben Aufschrift an und zündete Pyrotechnik. Der genaue Zeitpunkt ist bislang unbekannt. Die Polizei prüft mögliche Staatsschutzdelikte.
Wer Beobachtungen am Parkhaus oder am Kaiser-Wilhelm-Denkmal gemacht hat, wird gebeten, sich unter 0231/132-7441 bei der Kriminalwache zu melden.
E-Bike gestohlen: 32-Jähriger in Untersuchungshaft
Nach einem E-Bike-Diebstahl an einer Tankstelle an der Bornstraße hat die Polizei am Mittwoch, 21. Oktober, einen 32-Jährigen festgenommen. Der 54-jährige Besitzer hatte sein Rad gegen 12.30 Uhr kurz vor dem Kassenhaus abgestellt. Durch die Scheibe sah er, wie ein Mann damit davonfuhr. Er verfolgte ihn zunächst zu Fuß, verlor ihn dann aber aus den Augen.
Zivile Einsatzkräfte entdeckten den Tatverdächtigen mit dem gestohlenen Rad an der Ecke Nordstraße/Mallinckrodtstraße. Nach einer kurzen Flucht nahmen sie ihn fest. Dabei leistete der Mann nach Polizeiangaben Widerstand. Ein Beamter wurde leicht verletzt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Haftrichter Untersuchungshaftbefehl. Gegen den 32-Jährigen wird wegen Diebstahls ermittelt. Das E-Bike erhielt sein Besitzer zurück.
Suche nach Schlafplatz endet für Wohnungslosen in Haft
Ein 59-jähriger Wohnungsloser hat am Donnerstag, 22. Oktober, gegen 17.15 Uhr an der Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof nach einem Schlafplatz gefragt. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten einen offenen Haftbefehl fest.
Das Amtsgericht Unna hatte den Mann im November 2025 wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt. Da er die Geldstrafe nach eigenen Angaben nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Eine Nachfrage bei Kliniken hatte zuvor ergeben, dass er am selben Tag aus einer Behandlung entlassen worden war.
Auch am Essener Hauptbahnhof vollstreckte die Bundespolizei an diesem Abend einen Haftbefehl. Bei einer Kontrolle gegen 23.30 Uhr stellten die Beamten fest, dass gegen einen 25-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl wegen unerlaubter Einreise bestand. Weil er den geforderten Betrag von 838 Euro einschließlich Kosten nicht begleichen konnte, wurde auch er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Ermittlungen zu Sprachzertifikaten: Durchsuchungen auch in Dortmund und Lünen
Bei einer überregionalen Durchsuchungsaktion wegen illegal erlangter Sprachzertifikate sind am Mittwoch, 21. Oktober, auch Objekte in Dortmund und Lünen durchsucht worden. Unter Federführung der Polizei und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg waren mehr als 350 Polizeikräfte im Einsatz. Insgesamt wurden über 30 Objekte überwiegend in Nordrhein-Westfalen und im Raum München durchsucht.
Die Ermittlungen laufen seit 2025. Im Raum stehen unter anderem der Verdacht der banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschung sowie der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden soll die Gruppierung mehreren Hundert Menschen illegal Sprachzertifikate verschafft haben, die unter anderem bei Einbürgerungsverfahren und Anträgen auf Niederlassungserlaubnis eingesetzt wurden.
Die Behörden beschreiben zwei mutmaßliche Vorgehensweisen: Zum einen seien vollständig gefälschte Zertifikate vorgelegt worden. Zum anderen hätten Stellvertreter:innen unter fremdem Namen und teilweise mit gefälschten Ausweispapieren Sprachprüfungen abgelegt.
Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial sicher. Dazu gehörten eine professionelle Fälscherwerkstatt, eine scharfe Schusswaffe, eine mittlere fünfstellige Bargeldsumme und kleinere Mengen abgepackter Betäubungsmittel. Welche Funde auf Dortmund oder Lünen entfallen, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Am Mittwoch und Donnerstag wurden insgesamt sieben Tatverdächtige im Alter von 26 bis 46 Jahren festgenommen und Ermittlungsrichter:innen vorgeführt. In einem Fall wurde der Haftbefehl unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt, die übrigen Beschuldigten befinden sich in Haft. Die Auswertung der Beweismittel und die weiteren Ermittlungen dauern an.
Feuerwehr verhindert Übergreifen von Lkw-Brand auf Elektroautos (PM)
Dortmund-Huckarde. Ein brennender Reifen an einem Autotransporter hat am Freitagabend (23. Oktober) einen Feuerwehreinsatz in Dortmund-Huckarde ausgelöst. Gegen 20.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Kreuzungsbereich Emscherallee/Lindberghstraße alarmiert.
Dort war ein Reifen eines Lkw-Anhängers in Brand geraten. Auf dem Anhänger befanden sich mehrere neuwertige Elektroautos. Da die Flammen auf die geladenen Fahrzeuge überzugreifen drohten, war schnelles Handeln erforderlich.
Durch das zügige Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers auf die Elektroautos verhindert werden.
Aufgrund der anschließenden umfangreichen Bergungsarbeiten musste die Polizei den betroffenen Straßenbereich für längere Zeit sperren. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der Emscherallee.
Die Feuerwehr Dortmund war mit insgesamt 22 Einsatzkräften vor Ort. Beteiligt waren Einheiten der Feuerwache 9 sowie Spezialeinheiten der Feuerwachen 1 und 5. Zur Ursache des Reifenbrandes und zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben.
Reaktionen
Verkehrsunfall zwischen zwei Fahren von E-Scootern in Dortmund-Hörde – Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Bereits am 30. Mai 2026 (Samstag) ereignete sich auf dem Fred-Ape-Weg in Hörde ein Verkehrsunfall zwischen zwei E-Scooter-Fahrern. Einer der Beteiligten flüchtete, weshalb die Polizei Zeugen sucht.
Ein 61-jähriger Dortmunder war gegen 15:30 Uhr mit seinem E-Scooter auf dem Fred-Ape-Weg in westlicher Richtung unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein unbekannter E-Scooter-Fahrer auf der Hermannstraße in Richtung Fred-Ape-Weg. Im Fred-Ape-Weg, auf Höhe der Hausnummer 66, stießen die beiden entgegenfahrenden E-Scooter-Fahrer zusammen. Dabei verletzte sich der Dortmunder leicht.
Der andere E-Scooter-Fahrer flüchtete in Richtung Phoenixsee. Er wird wie folgt beschrieben: Der Mann ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, circa 185 cm groß, hat eine athletische Figur und dunkle Haare. Der Mann trug eine dunkle Hose und schwarz-weiße Turnschuhe. Er trug eine Brille und war mit einem E-Scooter einer Leihfirma unterwegs.
Die Polizei schätzt den Schaden auf 300 Euro und sucht weitere Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrer des E-Scooters machen können.
Schwerer Verkehrsunfall auf der Martener Straße in Dortmund-Lütgendortmund (PM)
In der Nacht zu Freitag (12. Juni) kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Martener Straße in Dortmund-Lütgendortmund. Ein 32-Jähriger wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand fuhr der Mann aus Dortmund gegen 0 Uhr auf der Martener Straße in Richtung Dortmund-Germania. Er war mit einem weißen Mercedes Vito unterwegs. Kurz hinter der Einmündung Idastraße kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto fuhr die Böschung hoch und prallte gegen einen Baum. Der Dortmunder wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Die Feuerwehr musste den Mann aus dem Fahrzeug bergen. Daraufhin wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr mehr für den 32-Jährigen. Der Mercedes Vito musste abgeschleppt werden.
Die Unfallspuren wurden vom Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund aufgenommen. Die Martener Straße war für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme gesperrt und konnte gegen 6 Uhr wieder freigegeben werden.
Öffentlichkeitsfahndung nach sexuellem Missbrauch eines Kindes in Dortmund (PM)
Mit Beschluss des Amtsgerichts Dortmund sucht die Polizei Dortmund mit Lichtbildern nach einem bislang unbekannten Täter. Die Überwachungsbilder sind im Fahndungsportal der Polizei NRW unter dem folgenden Link zu finden:
https://polizei.nrw/fahndung/206597
Der bislang unbekannte Tatverdächtige fasste am 13.08.2025 gegen 14:00 Uhr mehrfach ein 12-jähriges Kind in einem Dortmunder Schwimmbad in der Höfkerstraße an.
Wer kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen auf den Bildern machen? Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441.
Bundespolizei stellt Amphetamine bei Zeugin sicher (PM)
Im Rahmen der Ermittlungen zu einer körperlichen Auseinandersetzung kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof eine 43-jährige deutsche Staatsangehörige. Die Frau wurde am 12. Juni gegen 23:15 Uhr zur weiteren Sachverhaltsklärung dem Bundespolizeirevier Dortmund zugeführt. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten Amphetamine. Die 43-Jährige und ein weiterer Beteiligter gaben an, dass die Betäubungsmittel ihnen gemeinsam gehören würden. Die Bundespolizisten beschlagnahmten die Betäubungsmittel, belehrten die Beschuldigten und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beteiligten entlassen.
Bundespolizei stellt Messer und Tierabwehrspray bei 21-Jährigem sicher (PM)
Am 13. Juni kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof einen deutschen Staatsbürger. Trotz einer bestehenden Untersagung zum Mitführen von Messern und Tierabwehrsprays führte der Mann entsprechende Gegenstände mit sich. Gegen 14:15 Uhr stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 21-jährigen Deutschen im Hauptbahnhof Dortmund fest. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den Dortmunder eine behördliche Untersagung zum Mitführen von Messern und Tierabwehrsprays bestand. Auf Nachfrage gab der Mann an, keine entsprechenden Gegenstände mit sich zu führen. Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten jedoch ein Messer sowie ein Tierabwehrspray auf. Die Beamten beschlagnahmten beide Gegenstände und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Dortmunder ein. Nach erfolgter Belehrung äußerte sich der Beschuldigte nicht zu den Vorwürfen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige entlassen.
Versuchtes Tötungsdelikt an der Kamener Straße / Unnaer Straße in Dortmund – zwei Personen leicht und eine Person lebensgefährlich verletzt (Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund)
Am Samstagabend des 13. Juni kam es gegen 18:50 Uhr an der Kreuzung Kamener Straße/Unnaer Straße in Dortmund zu einer körperlichen Auseinandersetzung im familiären Umfeld zwischen drei Dortmundern im Alter von 33, 37 und 49 Jahren. Dabei wurde auch ein Messer eingesetzt.
Der 37-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, der 33-Jährige und der 49-Jährige wurden leicht verletzt. Die Polizei Dortmund nahm alle drei Männer vorläufig fest. Eine eingerichtete Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Folgemeldung nach versuchten Tötungsdelikt an der Kamener Straße Unnaer Straße in Dortmund – Haftrichter erlässt einen Haftbefehl gegen 37-Jährigen (PM)
Wie berichtet, kam es am Samstagabend des 13. Juni gegen 18:50 Uhr an der Kreuzung Kamener Straße/Unnaer Straße im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung im familiären Umfeld zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Nach Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ der zuständige Haftrichter einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen.
Die an der Auseinandersetzung beteiligten Männer im Alter von 33 und 49 Jahren wurden aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass sie in Notwehr/Nothilfe handelten.
Nach versuchtem Tötungsdelikt: Haftrichter ordnet Untersuchungshaft gegen einen 29-Jährigen aus Nordkirchen an (Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund)
Am gestrigen Montagnachmittag kam es gegen 15:30 Uhr an der Beethovenstraße 24 in Werne zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen einem 29-jährigen Beschuldigten aus Nordkirchen und einem 40-jährigen Geschädigten aus Werne, in deren Verlauf der Beschuldigte den Geschädigten mit einem Messer attackierte und schwer verletzte.
Anschließend flüchtete der 29-Jährige vom Tatort. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Mann wenig später durch die Einsatzkräfte der Polizei in Nordkirchen festgenommen werden. Die Hintergründe der Tat sind bisher unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingerichtet und die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ der zuständige Haftrichter heute einen Haftbefehl gegen den 29-Jährigen wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.
Verkehrsunfall in Dortmund-Körne: Neugeborenes beteiligt – Autofahrer alkoholisiert (PM)
Am Samstagabend (13. Juni) kam es gegen 21:25 Uhr im Stadtteil Körne zu einem Auffahrunfall, bei dem ein neugeborenes Kind leicht verletzt wurde.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 38-jähriger Dortmunder mit seinem Skoda den Körner Hellweg in östliche Richtung. Am Kreuzungsbereich zur Berliner Straße fuhr er auf einen an der Ampel wartenden Seat auf. Durch den Zusammenstoß wurde das wartende Auto in den Kreuzungsbereich geschoben. In diesem befanden sich neben dem 35-jährigen Fahrer auf der Rückbank auch das Neugeborene und die 26-jährige Mutter (alle wohnhaft in Dortmund).
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand fuhr der 38-Jährige unter Einfluss von Alkohol. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diese Annahme. Ein Arzt entnahm auf der Polizeiwache Körne anschließend eine Blutprobe, seinen Führerschein stellten die eingesetzten Beamten sicher. Der Skoda des 38-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste an der Unfallstelle abgeschleppt werden.
Durch den Zusammenstoß kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen des Bahnverkehrs. Ein Rettungswagen brachte das neugeborene Kind sowie dessen Mutter in ein umliegendes Krankenhaus.
Erst ein Promille-Radler, dann ein Drogen- und Waffenfund bei Vollstreckung eines Haftbefehls: Ereignisreicher Morgen für Einsatzkräfte der Polizei (PM)
Am Mittwochmorgen des 10. Juni beabsichtigten Polizeibeamte, einen Haftbefehl in Dortmund-Eving zu vollstrecken. Eine Routineaufgabe der Polizei. Doch zu diesem Zeitpunkt ahnten die Beamten noch nicht, welche Überraschungen der Tag noch für sie bereithält.
Um 8 Uhr morgens machten sie sich auf den Weg, um in der Steiermarkstraße einen Haftbefehl zu vollstrecken. Auf der Fahrt über die Bornstraße stellten sie einen 39-jährigen Dortmunder fest, der ein hochwertiges E-Bike schob. Sie entschieden sich, den Mann zu überprüfen, und forderten ihn auf, stehen zu bleiben. Doch dieser dachte nicht daran, setzte sich auf das Fahrrad und versuchte zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung stoppten die Einsatzkräfte den Mann.
Bei der Überprüfung verströmte der Mann einen intensiven Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 2 Promille. Zur Entnahme einer Blutprobe sollte er zur Polizeiwache gebracht werden. Zum Missfallen des Dortmunders. Er leistete Widerstand, indem er sich gegen die Maßnahmen sperrte. Auf der Dienststelle entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er von der Wache entlassen. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Anschließend konnten sie sich wieder ihrem ursprünglichen Auftrag widmen. Endlich an der Steiermarkstraße angekommen, klingelten sie an der Wohnungstür des 21-Jährigen. Als dieser die Tür öffnete, strömte sofort ein intensiver Cannabisgeruch aus der Wohnung. Die Beamten erkannten im Wohnzimmer verschiedene Betäubungsmittel und diverses Verpackungsmaterial. Noch vor Ort räumte der Mann ein, dass sich eine größere Menge Kokain in der Wohnung befände.
Mit einem von der Staatsanwaltschaft erlassenen Durchsuchungsbeschluss und mit angeforderten Unterstützungskräften – darunter auch ein Diensthund – durchsuchten die Beamten die Wohnung. Sie fanden eine Vielzahl unterschiedlicher Betäubungsmittel, Mobiltelefone, diverse Waffen – darunter eine Machete und Schlagstöcke -, illegale Vapes, unverzollte Zigaretten und einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Die Beamten stellten alle Gegenstände sicher.
Zur Vollstreckung des Haftbefehles nahmen Sie den 21-jährigen Dortmunder fest und brachten ihn in den Polizeigewahrsam. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln. Die weiteren Ermittlungen laufen.
Unbelehrbarer 18-Jähriger rast mit ca. 160 km/h über die Ruhrallee (B54) in Dortmund (PM)
Am 16. Juni führten Polizeibeamte gegen 21 Uhr Geschwindigkeitskontrollen an der Ruhrallee (B54) in Richtung Innenstadt durch. Dass dabei der eine oder andere Autofahrer dabei mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen wird, ist nicht unüblich. Doch der nachfolgende Sachverhalt wird den Einsatzkräften länger in Erinnerung bleiben.
An der Kontrollörtlichkeit auf Höhe des Parkplatzes F2 „Dortmunder Hotel“ gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Um 21:05 Uhr fuhr ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf die Kontrollstelle zu. Der Beamte „laserte“ das Fahrzeug und staunte nicht schlecht. Das Gerät zeigte eine Geschwindigkeit von ca. 160 km/h an. Wohlgemerkt bei erlaubten 60 km/h.
Mit einem Anhaltestab in der Hand betrat der Polizeibeamte die Fahrbahn und gab dem Fahrer ein eindeutiges Anhaltesignal. Doch der VW Golf fuhr nahezu ungebremst auf den Polizeibeamten zu. Dieser musste eine Ausweichbewegung in Richtung der Schutzplanke machen. Erst danach bremste der VW stark ab und kam schließlich zum Stehen. Auf dem Fahrersitz saß ein 18-jähriger Dortmunder.
Als die Beamten ihm eröffneten, dass er Beschuldigter in einem Strafverfahren sei und der Führerschein sichergestellt werde, äußerte er spontan, dass ihm diese Maßnahme „egal“ sei. Schließlich sei ihm bereits vor wenigen Wochen der Führerschein durch die Polizei abgenommen worden. Doch diesen habe er schnell wieder zurückerhalten.
Eine Recherche ergab, dass der Führerschein des 18-Jährigen tatsächlich vor wenigen Wochen durch die Polizei sichergestellt worden war. Der Grund für die Sicherstellung? Der junge Mann war doppelt so schnell durch die Innenstadt gerast, wie eigentlich erlaubt.
Gegen den 18-Jährigen haben die Polizeibeamten zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet. Einerseits wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und andererseits wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Ob der unbelehrbare Dortmunder seinen Führerschein noch einmal so schnell wiederbekommt ist unwahrscheinlich. Weiterhin fertigten die Beamten einen Bericht für die zuständige Fahrerlaubnisbehörde, die die charakterliche Eignung des Dortmunders prüfen soll.
Mehrere Fahrzeuge eines Autohauses durch Brandstiftung in Hörde beschädigt – Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Bei einem Brand auf dem Gelände eines Autohauses in Dortmund-Hörde sind in der Nacht zu Mittwoch, 17. Juni, mehrere Fahrzeuge erheblich beschädigt oder zerstört worden. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Gegen 1 Uhr wurde die Feuerwehr zum Fred-Ape-Weg alarmiert. Mehrere Notrufe meldeten zunächst den Brand eines Pkw. Noch während der Anfahrt gingen weitere Hinweise auf mehrere brennende Fahrzeuge ein, sodass die Alarmstufe erhöht und zusätzliche Einsatzkräfte angefordert wurden.
Als die Feuerwehr eintraf, standen bereits zwei Pkw und ein Transporter in Vollbrand. Die Fahrzeuge befanden sich auf einem Parkplatz in unmittelbarer Nähe zu einem Autohaus, auf dessen Gelände zahlreiche weitere Fahrzeuge abgestellt waren. Zudem bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude übergreifen.
Mit zwei Trupps unter Atemschutz gelang es der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung auf das Wohnhaus sowie weitere Fahrzeuge zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet. Insgesamt waren etwa 25 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Nach Angaben der Polizei gerieten auf dem Gelände eines Autohauses an der Hörder Bachallee mehrere Fahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Insgesamt wurden sechs Pkw teilweise erheblich beschädigt. Bei mehreren Fahrzeugen geht die Polizei von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus. Zudem entstand ein Gebäudeschaden am Autohaus.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach dem derzeitigen Stand gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus.
Zeugen, die in der Nacht im Bereich der Hörder Bachallee verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalwache Dortmund unter Tel. 0231 1327441 zu melden.
Versuchter Raubüberfall auf Bio-Supermarkt in Dortmund-Barop – Polizei sucht Zeugen (PM)
Ein bislang unbekannter, maskierter Täter hat am Mittwochnachmittag (17. Juni 2026) versucht, einen Bio-Supermarkt an der Stockumer Straße zu überfallen. Die Polizei Dortmund sucht nun mit einer detaillierten Beschreibung nach Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem Flüchtigen geben können.
Nach ersten Erkenntnissen betrat der Mann das Geschäft an der Stockumer Straße bereits gegen 14:05 Uhr bis 14:10 Uhr. Um 14:24 Uhr näherte er sich schließlich von hinten einer Kassiererin. Unter Vorhalt eines vermeintlichen Messers forderte er die Angestellte auf, die Kasse zu öffnen.
Nachdem die Kassiererin jedoch verbal Widerstand leistete, flüchtete der Täter anschließend ohne Beute in unbekannte Richtung. Die Kassiererin blieb körperlich unverletzt.
Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben:
– Geschlecht/Alter: männlich, jung – Größe/Statur: ca. 185 cm groß, schlanke Statur
– Erscheinungsbild: europäischer Phänotyp
– Maskierung: auffälliger, bunter, karierter Schal sowie eine große schwarze Sonnenbrille
– Bekleidung: rote Basecap; weißes, langärmeliges Deutschland-Trikot mit schwarzen Streifen an den Ärmeln; dunkelblaue Jeans
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat am Mittwochnachmittag im Bereich der Stockumer Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise auf den beschriebenen Täter oder dessen Fluchtweg geben?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund jederzeit unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
Schwerpunkteinsatz vor mehreren Schulen: E-Scooter-Fails am Morgen bereiten Kummer und Sorgen (PM)
Vielleicht macht es ja jetzt mal, nach diesem Einsatz und den entsprechenden Konsequenzen, „Klick“ bei zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern. Beim Schwerpunkteinsatz „E-Scooter macht Schule“ nahmen die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Dortmund am heutigen Donnerstagmorgen gezielt den Schulweg zahlreicher Kinder und Jugendlicher in den Blick.
Zwischen 7 und 9 Uhr waren die Einsatzkräfte an mehreren weiterführenden Schulen im Stadtgebiet unterwegs – an vier Schulen wurde repressiv kontrolliert, an der fünften Schule lag der Fokus auf der Prävention. Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter sind seit mehreren Jahren ein massives Ärgernis für viele Menschen und eine große Gefahr im Straßenverkehr, da zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer sich damit verbotswidrig fortbewegen. Mit der Social-Media-Serie „E-Scooter-Fails“ hatte das PP Dortmund im Herbst 2025 bereits öffentlichkeitswirksam auf die massiven Gefahren der Verstöße hingewiesen.
Mit Abstand häufigster Verstoß war an den Schulen die Nutzung der falschen Verkehrsfläche: 14-mal waren E-Scooter-Fahrer dort unterwegs, wo sie nicht fahren dürfen – etwa auf dem Gehweg. Das gefährdet vor allem Fußgänger. E-Scooter gehören auf den Radweg oder, wo dieser fehlt, auf die Fahrbahn. Mehrfach standen zudem, ein Klassiker, zwei Personen auf einem Roller. Zugelassen ist der E-Scooter nur für eine Person. Wenn in dieser Konstellation ein Unfall passiert, kann das schwerste Verletzungen zur Folge haben.
Besonderes Augenmerk legten die Beamten auch auf das Mindestalter. Am Immanuel-Kant-Gymnasium und der Max-Born-Realschule zogen die Einsatzkräfte fünf E-Scooter ein, weil sie von Schülerinnen und Schülern unter 14 Jahren geführt wurden. In sechs Fällen richteten sich Anzeigen darüber hinaus gegen diejenigen, die das Fahren unter dem Mindestalter angeordnet oder zugelassen hatten – also gegen Halter und Erziehungsberechtigte.
In sechs weiteren Fällen fertigten die Beamten Strafanzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Wer einen E-Scooter ohne gültiges Versicherungskennzeichen fährt, begeht keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat.
Am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium trafen die Beamten im Rahmen der Kontrolle einen 12-jährigen Dortmunder an, der sein E-Bike über einen Handgashebel antrieb. Eine solche Vorrichtung ist in diesem Zusammenhang nicht vorschriftsmäßig. Eine Betriebserlaubnis konnte nicht vorgelegt werden, und welche Höchstgeschwindigkeit das Rad bauartbedingt erreicht, ist offen. Die Beamten stellten das Fahrzeug zur Erstellung eines Gutachtens sicher. Da der Fahrer noch minderjährig ist, richtet sich die Strafanzeige – Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz – gegen die Erziehungsberechtigten.
Auch die „Elterntaxis“ gehörten zum Einsatz. Vor den Schulen ahndeten die Beamten mehrere Parkverstöße sowie Gurtverstöße. In einem Fall war ein Kind nicht vorschriftsmäßig gesichert. Gerade im unmittelbaren Schulumfeld entstehen durch haltende und wendende Fahrzeuge unübersichtliche Situationen. Wer sein Kind bringt, sollte mit etwas Abstand zur Schule halten und auf die richtige Sicherung im Fahrzeug achten – das schützt das eigene Kind und alle anderen.
Im zweiten Kontrollabschnitt zum Thema E-Scooter im gesamten Stadtgebiet – diesmal nicht mehr mit dem Schwerpunkt auf Schulen – bestätigte sich das Bild: Erneut war die Nutzung der falschen Verkehrsfläche der häufigste Verstoß (36 Fälle), hinzu kam mehrfach das unzulässige Befahren der Fußgängerzone.
In der Markgrafenstraße fiel den Einsatzkräften ein 31-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Soest auf, der die Straße entgegen der Fahrtrichtung befuhr. Beim anschließenden Abbiegen auf die Hohe Straße wollte er den Fahrstreifen wechseln und übersah dabei einen neben ihm fahrenden Pkw – nur durch starkes Abbremsen ließ sich ein Zusammenstoß verhindern. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Sie beschlagnahmten seinen Führerschein und leiteten weitere Maßnahmen ein. Für E-Scooter gelten dieselben Promille- und Drogengrenzen wie für Autos – und wer berauscht fährt, ist seinen Führerschein in aller Regel los.
Die Polizei Dortmund wird auch künftig vor Schulen und im Stadtgebiet kontrollieren und ihre Präventionsarbeit rund um E-Scooter fortsetzen. Denn die meisten der festgestellten Verstöße haben eines gemeinsam: Sie wären allesamt vermeidbar gewesen.
Zeugenaufruf: Autofahrer erfasst Fußgängerin in Lütgendortmund und flüchtet (PM)
Am 9. Juni gegen 14:15 Uhr wird an der Borussiastraße/Kesselborn in Lütgendortmund eine Fußgängerin von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Der Autofahrer flüchtete von der Unfallörtlichkeit. Die Polizei Dortmund sucht jetzt nach Zeugen.
Nach ersten Erkenntnissen beabsichtigte eine 62-jährige Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung an einem Fußgängerüberweg mit Fußgängerampel auf Höhe des Imbisses „MyDöpi Dortmund“, die Fahrbahn zu queren. Bei Grünlicht betrat sie die Fahrbahn, wurde von einem Pkw erfasst und schwer verletzt. Angaben zum flüchtigen Fahrzeug konnte sie nicht machen.
Die Polizei Dortmund sucht deshalb Zeugen, die Angaben zum Auto, einem möglichen Fahrer oder Fahrerin oder sonstige sachdienliche Angaben machen können. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich der Polizeiwache Lütgendortmund unter der Nummer: 0231 132-2621 zu melden.
Verfolgungsfahrt mit einem Rollerfahrer – Polizei stellt 23-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof (PM)
Zu einer Verfolgungsfahrt mit einem Piaggio-Rollerfahrer kam es in der Nacht zu Samstag (20.6.) in der Dortmunder Nord- und Innenstadt. Die Polizei konnte den 23-jährigen Fahrzeugführer aus Dortmund stellen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand stellte eine Streifenwagenbesatzung gegen 3 Uhr den unbeleuchteten, schwarzen Roller ohne Kennzeichen fest. Der Fahrer bog von der Kurfürstenstraße in die Steinstraße ab. Die Beamten gaben dem Fahrer mit dem Blaulicht und den Anhaltezeichen zu verstehen, dass dieser seine Fahrt stoppen soll. Der Rollerfahrer versuchte jedoch zu flüchten.
Seine Flucht ging durch die Linienstraße, entgegen der Fahrtrichtung und zu diesem Zeitpunkt nicht für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Weiter flüchtete er über die Münsterstraße, teilweise über Fußwege. Über mehrere Straßen endete die Flucht letztendlich am Dortmunder Hauptbahnhof.
Der Dortmunder fuhr durch die Verteilerebene und flüchtete zu Fuß in Richtung des Fußballmuseums. Dort konnte der Mann durch Beamte der Bundespolizei und der Dortmunder Polizei gestellt werden. Die Beamten fanden den Roller des Dortmunders auf der Rolltreppe und stellte diesen sicher.
Bei der Kontrolle des 23-Jährigen ergaben sich Hinweise darauf, dass dieser ohne Führerschein und unter dem Einfluss von Alkohol den unversicherten Roller gefahren ist. Daher wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren gegen ihn ein.
Es kam bei der gesamten Verfolgungsfahrt glücklicherweise zu keiner Gefährdung von Unbeteiligten oder den eingesetzten Polizeibeamten.
Berauscht, gesucht, geflüchtet – Festnahme am Westerholz (PM)
Am Samstagmorgen (20. Juni) haben Polizeibeamte auf einem Parkplatz am Westerholz einen zur Fahndung ausgeschriebenen Mann festgenommen. Der 38-Jährige versuchte zunächst zu flüchten und leistete anschließend Widerstand.
Ein Zeuge verständigte gegen 8 Uhr über den Notruf die Polizei. Er äußerte den Verdacht, dass eine offenbar betrunkene Person mit einem Auto fahren könnte. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen auf dem Parkplatz am Westerholz 45 zwei Personen in einem Auto an. Beide machten einen erheblich berauschten Eindruck. Als die Beamten die Identität des 38-jährigen Fahrers überprüfen wollten, versuchte dieser, zu Fuß zu flüchten.
Die Einsatzkräfte holten den Mann nach kurzer Verfolgung ein und hielten ihn fest. Dabei wehrte er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte die Einsatzkräfte zu schlagen. Die Beamten überwältigten und fixierten ihn. Bei der anschließenden Überprüfung stellten sie fest, dass der Mann ohne festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland zur Fahndung ausgeschrieben war. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands brachten die Einsatzkräfte den 38-Jährigen Polen zunächst in ein Krankenhaus. Anschließend wurde er einem Justizvollzugskrankenhaus zugeführt.
Die Polizei fertigte unter anderem eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen zu einer möglichen Fahrt unter dem Einfluss berauschender Mittel dauern an.
40-Jähriger schlägt auf 33-Jährigen ein und verletzt ihn schwer: Haftrichter ordnet eine Untersuchungshaft an (PM)
Am 19. Juni kam es gegen 14:30 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Schwanenwall in Dortmund zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein 33-jähriger Dortmunder schwer verletzt wurde. Zwischenzeitlich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ein 40-jähriger Tatverdächtiger befindet sich in Untersuchungshaft.
Ersten Erkenntnissen zufolge traf sich der tatverdächtige 40-jährige Spanier ohne festen Wohnsitz mit dem 33-jährigen Geschädigten in der genannten Wohnung. Dort kam es zunächst zu einem verbalen Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Dabei schlug der 40-Jährige auf den Dortmunder ein. Der 33-Jährige konnte sich schwer verletzt losreißen und aus der Wohnung und dem Haus flüchten. Draußen sprach er eine Streifenwagenbesatzung an. Die Polizisten leisteten Erste Hilfe. Ein Krankenwagen brachte den Dortmunder zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.
Weitere alarmierte Einsatzkräfte trafen den 40-jährigen Spanier im Treppenhaus an und nahmen ihn fest. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Waffe oder ein gefährlicher Gegenstand eingesetzt wurde, wurde über die Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss für die betroffene Wohnung beantragt, um die mögliche Tatwaffe aufzufinden und Spuren zu sichern. Anschließend wurde die Wohnung durchsucht. Eine Tatwaffe konnte jedoch nicht gefunden werden.
Im Krankenhaus konnte schließlich eine Lebensgefahr für den 33-Jährigen ausgeschlossen werden. Der tatverdächtige Spanier wurde in das Polizeigewahrsam gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft gegen den 40-jährigen Tatverdächtigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland an.
Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Polizei nimmt Spiegel-Dieb im Gerichtsviertel fest – Zeugen gesucht (PM)
In der Nacht zu Sonntag (21.6.) nahm die Polizei einen Spiegel-Dieb im Gerichtsviertel fest. Der 18-Jährige hatte vorzugsweise von hochwertigen Fahrzeugen die Spiegelgläser mehrerer Autospiegel geklaut.
Nach bisherigem Ermittlungsstand meldete ein aufmerksamer Zeuge gegen 00:45 Uhr zwei Männer in der Saarbrücker Straße. Die Beiden machten sich auffällig an den Außenspiegeln der geparkten Fahrzeuge zu schaffen. Die Polizeibeamten trafen die Beiden im Bereich Weißenburger Straße/Güntherstraße an. Als sie die Polizisten erblickten, versuchten beide Tatverdächtige zu flüchten.
Ein 18-Jähriger aus Litauen versuchte auf einem Fahrrad davonzufahren. Die Beamten konnten dies verhindern und nahmen ihn vorläufig fest. Bei der Festnahme leistete der Litauer Widerstand. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt. Bei der anschließenden Durchsuchung des 18-Jährigen stellten die Polizisten fest, dass der Mann ein Pfefferspray dabeihatte.
Der andere Tatverdächtige flüchtete. Er wird wie folgt beschrieben:
– zwischen 20-25 Jahre alt
– osteuropäischer Phänotyp
– ungefähr 170 cm groß
Bislang geht die Polizei von mindestens acht beschädigten Fahrzeugen bzw. Außenspiegeln aus. Da die besonderen Haftgründe gegen den 18-Jährigen nicht vorlagen, wurde er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen des Diebstahls mit Waffen.
Hinweisgeber wenden sich bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der: 0231/132-7441.
Ammoniakaustritt in Logistikzentrum (PM Feuerwehr Dortmund)
Die Feuerwehr Dortmund wurde am heutigen Nachmittag gegen 15:00 Uhr zu einem gemeldeten Austritt von Ammoniak in ein Logistik-Verteilerzentrum an der Feineisenstraße alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es in einem Kühlsystem zu einem Austritt von Ammoniak gekommen war. Der betroffene Bereich war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch den Betreiber geräumt worden. Im Einsatzverlauf traten durch Deckenklappen geringe Mengen Ammoniak aus, die lediglich durch ihren charakteristischen Geruch wahrnehmbar waren. Durchgeführte Messungen im Nahbereich verliefen jedoch ohne Feststellung gefährlicher Konzentrationen und ergaben keine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Einsatzkräfte kontrollierten die betroffene Anlage und ergriffen Maßnahmen, um einen weiteren Austritt des Kältemittels zu verhindern. Gemeinsam mit dem Betreiber wurden weitere Maßnahmen zur Aufnahme und Beseitigung des ausgetretenen Ammoniaks abgestimmt. Verletzte Personen gab es glücklicherweise nicht.
An dem Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund beteiligt.
Verkehrsunfall mit Flucht in Dorstfeld: 61-Jähriger Fußgänger verletzt – Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Nach einem Verkehrsunfall mit Flucht (10.06.2026) an der Wittener Straße an der Bushaltestelle „Dortmund-Dorstfeld“ sucht die Polizei Dortmund nach dem flüchtigen Fahrzeugführer und nach Zeugen.
Ersten Erkenntnissen zufolge trat der 61-Jährige aus Lüdenscheid gegen 22:20 Uhr von der Bushaltestelle auf die Haltebucht, um nach dem Bus zu sehen. Hierbei fuhr der Unbekannte aus unerklärlichen Gründen mit seinem Fahrzeug über die Haltebucht. Dabei stieß er mit dem 61-Jährigen zusammen, der dabei auf den Gehweg fiel und sich leicht verletzte. Der Fahrzeugführer setzte seine Fahrt in südlicher Richtung unbeirrt fort.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiwache Huckarde unter der Telefonnummer 0231/132-2121 entgegen.
Verkehrsunfall in Dortmund-Berghofen zwischen Autofahrerin und Radfahrer: Radfahrer muss schwerverletzt in Krankenhaus (PM)
Am Montag (22. Juni 2026) kam es gegen 12 Uhr an der Einmündung Wittbräucker Straße/Dachsweg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Radfahrer. Dabei wurde der Radfahrer schwer verletzt.
Erkenntnissen zufolge fuhr die 74-jährige Autofahrerin aus Dortmund auf der Wittbräucker Straße in Richtung Dachsweg. Beim Abbiegen nach links in den Dachsweg übersah sie den entgegenkommenden 72-jährigen Radfahrer. In Höhe der Einmündung stießen beide zusammen.
Der 72-Jährige prallte dabei mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Er verletzte sich durch den Unfall schwer und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Schaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt.
31-Jähriger in psychischer Ausnahmesituation mit Messer im Gleisbett an der Münsterstraße – Polizei verhindert Schlimmeres (PM)
Am Montag (22. Juni) gegen 15:40 Uhr gingen bei der Polizei Notrufe über einen Mann ein, der sich mit einem Messer bewaffnet im Gleisbett an der Münsterstraße/Haydnstraße aufhielt. Die Polizei konnte den 31-jährigen Rumänen aus Dortmund unter Androhung der Schusswaffe zu Boden bringen.
Ersten Erkenntnissen zufolge lief der 31-Jährige am Nachmittag in einer psychischen Ausnahmesituation mit einem Messer in der Hand im Gleisbett herum. Die Polizei forderte den Mann mit gezogener Dienstwaffe auf, das Messer niederzulegen. Er kam den Anweisungen widerstandlos nach. Anschließend wurde er durchsucht und festgenommen.
Bei der Durchsuchung des psychisch ausfälligen Mannes konnten Betäubungsmittel festgestellt werden. Diese wurden im Nachgang beschlagnahmt. Aufgrund seines Zustands wurde der 31-Jährige in Polizeigewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern.
Durch das schnelle Eintreffen der Polizeibeamten und die schnellen Notrufe der Zeugen konnte verhindert werden, dass jemand bei diesem Einsatz verletzt wurde.
Zwei Supermärkte innerhalb weniger Tage durch auffällig gekleideten Mann ausgeraubt – die Polizei sucht nach Zeugen (PM)
Innerhalb weniger Tage (17. und 20. Juni) kam es zu je einem Raubdelikt auf den Biomarkt „Fruchtbare Erde“ in der Stockumer Straße und auf den SuperBiomarkt am Westfalendamm. Bisherige Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich möglicherweise um denselben Täter handelt. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Am 17. Juni gegen 14:05 Uhr betrat eine bislang unbekannte, maskierte männliche Person den Biomarkt „Fruchtbare Erde“. An der Kasse forderte er die Kassiererin unter Vorhalt eines unbekannten Gegenstands auf, die Kasse zu öffnen. Doch diese weigerte sich und schrie den Mann laut an. Daraufhin verließ er das Geschäft, stieg auf ein Fahrrad und flüchtete in Richtung Baroper Straße, möglicherweise auch über die Persebecker Straße.
Am 20. Juni gegen 17 Uhr betrat ebenfalls ein maskierter Mann den SuperBioMarkt am Westfalendamm. Unter Vorhalt eines Pfeffersprays forderte er die Kassiererin auf, die Kasse zu öffnen. Der Täter erbeutete einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag und flüchtete über den Kortumweg. Verletzt wurde niemand.
Ersten Erkenntnissen nach deuten die bisherigen Ermittlungen darauf hin, dass es sich möglicherweise um den gleichen Täter handeln könnte. Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:
– Männlich
– Geschätztes Alter: 20-30 Jahre
– ca. 180-185 cm groß
– Schlanke/sportliche Statur
– Markante, große, schwarze Sonnenbrille
– Auffällige rote Kopfbedeckung
– Das Gesicht war mit einem bunten, karierten Schal bedeckt
– Er trug Einweghandschuhe
– Dunkle Hose
Die Polizei Dortmund sucht nun Zeugen, die zum Tatzeitpunkt einen Mann beobachtet haben, auf den die Täterbeschreibung zutreffen könnte, oder die sonstige sachdienliche Angaben machen können. Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441
Nach Schlag mit einer Glasflasche: Bundespolizei trennt Kontrahenten (PM)
Am 23. Juni trennten Bundespolizisten drei Personen voneinander. Zuvor hatte es Belästigungen und Faustschläge sowie Schläge mit einer Flasche gegeben.
Gegen 02:35 Uhr hielt sich ein 24-Jähriger mit seiner 20-jährigen Begleiterin in einem Geschäft am Dortmunder Hauptbahnhof auf. Beim Verlassen des Geschäfts provozierten zwei ukrainische Staatsangehörige den Mann. Dieser zeigte sich unbeeindruckt und setzte seinen Weg fort. Das nahmen die beiden Aggressoren zum Anlass, dem Paar bis zum Haupteingang des Bahnhofs zu folgen. Dort bedrängten sie die aus Unna und Hamm kommenden weiter und drohten ihnen mit körperlicher Gewalt.
Der Hammer ging daraufhin auf die beiden Ukrainer zu, um die Situation verbal zu klären. Die beiden Jugendlichen (18 und 19 Jahre alt) griffen ihn unvermittelt mit Faustschlägen an. Einer von ihnen griff dann zu einer auf dem Boden liegenden Glasflasche und schlug mehrmals auf den Kopf des 24-Jährigen ein. Mehrere Streifen der Bundespolizei bemerkten die Auseinandersetzung, trennten die Angreifer, brachten sie zu Boden und fesselten sie.
Zur Feststellung der Identität führten die Beamten alle zur nahegelegenen Dienststelle. Nach erfolgten Belehrungen äußerten sich die an der Auseinandersetzung Beteiligten nicht. Eine ärztliche Versorgung wurde ebenfalls von allen abgelehnt. Die beiden syrischen Staatsangehörigen wurden daraufhin entlassen. Kurze Zeit später wurde auch der 19-jährige Ukrainer entlassen. Bei dem 18-jährigen Ukrainer, bei dem eine ED-Behandlung erfolgte, wurden Fingerabdrücke genommen und Lichtbilder angefertigt. Anschließend entließen die Beamten ihn ebenfalls.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sicherte die Videoaufnahmen des Dortmunder Hauptbahnhofs.
Schwerer Unfall an der Haltestelle Zeche Minister Stein: Stadtbahn erfasst 76-Jährigen in Eving – Polizei ermittelt zur Unfallursache (PM)
Ein 76-jähriger Fußgänger ist am Dienstagabend, 23. Juni, bei einem Zusammenstoß mit einer Stadtbahn in Dortmund-Eving schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 18.15 Uhr an der Haltestelle Zeche Minister Stein auf der Evinger Straße.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei überquerte der Dortmunder die Evinger Straße, obwohl die Ampel für ihn Rot zeigte. Der Fahrer der in Richtung Innenstadt fahrenden Stadtbahn leitete zwar eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der 76-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Der Fahrer der Stadtbahn erlitt einen Schock und wurde ebenso wie eine Zeugin vom Rettungsdienst und der psychosozialen Notfallversorgung der Feuerwehr betreut. Ein vorsorglich alarmierter Rettungshubschrauber landete in der Nähe der Unfallstelle, musste jedoch nicht eingesetzt werden und konnte kurze Zeit später wieder starten.
Fahrgäste der Stadtbahn blieben unverletzt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme sperrten Polizei und Feuerwehr die Evinger Straße sowie die Stadtbahnstrecke zeitweise vollständig. Rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort. Die Polizei ermittelt zur genauen Unfallursache.
Großbrand auf ehemaligem Zechengelände in Schüren: 60 Einsatzkräfte im Einsatz – Feuerwehr löscht Großbrand ohne Verletzte (PM)
Ein Brand in einer Lagerhalle auf dem ehemaligen Zechengelände „Bickefeld“ in Dortmund-Schüren hat am Mittwochmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle eine weithin sichtbare Rauchsäule im Bereich Schüren. Daraufhin rückten zwei Löschzüge und der Rettungsdienst zur Erlenbachstraße aus. Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung zu erkennen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem historischen Gebäude, das verschiedene Firmen als Lager- und Büroräume nutzen. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich glücklicherweise niemand im Gebäude. Die Feuerwehr konzentrierte sich deshalb auf die Brandbekämpfung und den Schutz der angrenzenden Gebäude. Verletzt wurde niemand.
Die Einsatzkräfte löschten den Brand von außen über eine Drehleiter durch bereits geborstene Fenster. Gleichzeitig kontrollierten Atemschutztrupps den als Büros genutzten Gebäudeteil auf der Rückseite. Weitere Trupps bekämpften die Flammen von einem Vordach aus. Weil eine eingezogene Holzdecke teilweise eingestürzt war oder einzustürzen drohte, konnten die Einsatzkräfte den Lagerbereich nicht von innen löschen.
Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und überprüfte anschließend das Dach sowie den Spitzboden auf Glutnester. Dafür entfernten die Einsatzkräfte über die Drehleiter einige Dachziegel und kontrollierten die Dachkonstruktion mit einer Wärmebildkamera. Aus dem kaum betroffenen Gebäudeteil brachten sie vorsorglich Gasflaschen ins Freie. Die Spezialeinheit Sonderlöschtechnik rückte ebenfalls an, musste jedoch nicht eingreifen.
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 13.30 Uhr. Abschließend deckte die Feuerwehr den Lagerraum mit Schaum ab. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache. Während des Einsatzes blieb die Erlenbachstraße ab der Bahnlinie gesperrt. Der Zugverkehr war nicht beeinträchtigt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 3 (Neuasseln), 4 (Hörde) und 5 (Marten), des Löschzugs 13 (Berghofen) der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes im Einsatz.
Öffentlichkeitsfahndung nach Bandendiebstahl in einer Supermarkt-Filiale (PM)
Mit Beschluss des Amtsgerichts Dortmund fahndet die Dortmunder Polizei jetzt öffentlich nach den drei auf den Bildern abgebildeten Männern.
Die drei bislang unbekannten Tatverdächtigen brachen am 15.05.2025 gegen 20:08 Uhr in das Kassenbüro einer Supermarkt-Filiale an der Altenderner Straße in Dortmund ein und entwendeten dort Tabakwaren im mittleren vierstelligen Eurobereich.
Die Bilder stehen im Fahndungsportal zum Abruf bereit: https://polizei.nrw/fahndung/207834
Wer kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen auf den Bildern machen? Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441.
Umfangreicher Fund nach Wohnungsdurchsuchung – Polizei stellt Drogen, Medikamente, Waffen und Bargeld sicher (PM)
Anlässlich eines von den Einsatzkräften beobachteten Drogenhandels erfolgte am Dienstag (23.06.26), gegen 18:20 Uhr, eine Wohnungsdurchsuchung in Bövinghausen mit bemerkenswertem Drogen- und Waffenfund. Die Beamten nahmen eine Person fest.
Zivile Einsatzkräfte konnten am selben Tag, gegen 17:15 Uhr, an der Provinzialstraße in Dortmund einen Drogenhandel beobachten. Hierbei stellten die Kräfte Kokain und ein Messer fest. Daraufhin durchsuchten die Einsatzkräfte die Wohnung des 55-jährigen Drogenverkäufers.
Nach ersten Erkenntnissen konnten die Einsatzkräfte verschiedene Drogen in nicht geringer Menge (Kokain, Heroin, Amphetamin, Ecstasy, Cannabis und Ketamin), verschreibungspflichtige Medikamente, mehrere Waffen sowie Munition auffinden und sicherstellen. Darüber hinaus stellten die Polizisten ein Mobiltelefon und Bargeld im vierstelligen Bereich sicher, den 55-jährigen Bewohner nahmen sie fest. Der Tatverdächtige wurde dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen erfolgen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz. Die sichergestellten Gegenstände werden nun kriminaltechnisch untersucht.
Sicherheit an Bahnhöfen Bundespolizei im Einsatz gegen Gewaltkriminalität Allgemeinverfügung zum Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen an zahlreichen Bahnhöfen in NRW (PM)
Die Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen erlässt eine Allgemeinverfügung, die das Mitführen gefährlicher Gegenstände an Bahnhöfen zeitweise untersagt. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Sicherheit und Ordnung in den öffentlichen Verkehrsräumen, insbesondere an Großstadtbahnhöfen sowie auf ausgewählten Zugstrecken, weiter zu erhöhen und potenzielle Gefahren präventiv zu minimieren.
Ab dem 26.Juni 2026,15:00 Uhr durchgängig bis zum 28. Juni 2026, 03:00 Uhr ist das Mitführen gefährlicher Gegenstände an mehreren Bahnhöfen und auf ausgewählten Bahnstrecken in NRW verboten. Die Bundespolizei führt damit erneut verstärkte Maßnahmen gegen Gewaltkriminalität an Bahnhöfen und Zügen durch. Dabei stehen insbesondere gefährliche Gegenstände im Fokus der polizeilichen Kontrollmaßnahmen.
Das Verbot zum Mitführen gefährlicher Gegenstände gilt im oben genannten Zeitraum an den Bahnhöfen Bonn Hbf., Dortmund Hbf., Düsseldorf Hbf., Essen Hbf., Hamm Hbf., Köln Hbf., Krefeld Hbf., Mönchengladbach Hbf., Münster Hbf. und Wuppertal Hbf. Darüber hinaus umfasst die Allgemeinverfügung die Bahnstrecke der S 8 von Wuppertal nach Mönchengladbach sowie die Bahnstrecke von Köln nach Bonn einschließlich der jeweiligen Unterwegsverkehrsstationen. Der Geltungsbereich umfasst die Gebäudekomplexe der Bahnhöfe inklusive der Gleisanlagen. Ausgenommen sind die jeweiligen U-Bahn- bzw. Stadtbahnbereiche. Rund 2,7 Millionen Reisende nutzen im Durchschnitt täglich das Verkehrsmittel Bahn in NRW. Die Bahnhöfe sind auch an Wochenenden, insbesondere bei Großveranstaltungen in den Städten, sehr stark frequentiert und werden zur An- und Abreise genutzt.
Gewaltdelikte stellen in diesem Zusammenhang ein bedeutsames Kriminalitätsphänomen dar. Die Anzahl der durch die Bundespolizei festgestellten Gewaltdelikte auf Bahnanlagen in NRW ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch wenn es in 2025 einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2024) gab, sind die Großstadtbahnhöfe in NRW von Gewaltkriminalität belastet. Jede Tat ist eine zu viel.
Die Kontrollmaßnahmen der Bundespolizei werden anlässlich der Allgemeinverfügung nochmals intensiviert. Die polizeiliche Präsenz wird weiter sichtbar erhöht. Reisende sollten sich darauf einstellen, dass vermehrt Gepäckstücke und Taschen auf das Mitführen gefährlicher Gegenstände überprüft werden.
Ziel ist es, die Bahnhöfe sicherer zu machen und durch die Kontrollen Gewaltstraftaten und Eskalationen durch den Einsatz von gefährlichen Gegenständen von Vornherein zu verhindern. Die Kontrollmaßnahmen an den Bahnhöfen anlässlich der Allgemeinverfügung dienen somit auch als Gefahrenfilter und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit bei der An- und Abreise sowie für städtische Veranstaltungen. Die Allgemeinverfügung stellt einen wichtigen Baustein in der Bekämpfung der Gewaltkriminalität mittels gefährlicher Gegenstände dar.
Verstöße gegen das Mitführverbot können mit einem Platzverweis, Bahnhofsverbot bzw. Beförderungsausschluss oder einem Zwangsgeld geahndet werden. Sofern bei einem Verstoß gegen die Allgemeinverfügung zugleich auch ein Verstoß gegen andere Gesetze, wie beispielsweise das Waffengesetz. erfüllt ist, kommt die Einleitung von Bußgeld- oder Ermittlungsverfahren in Betracht. Die gefährlichen Gegenstände können sichergestellt werden.
Das Mitführverbot umfasst gefährliche Gegenstände wie Feuerwaffen aller Art, Messer aller Art, Hieb- und Stoßwaffen und alle weiteren Gegenstände, die potenziell geeignet sind, erheblicher Verletzungen herbeizuführen wie exemplarisch Werkzeuge, Baseballschläger, Eisenstangen, u.v.m. Neben den Kontrollmaßnahmen geht es auch um zielgerichtete Präventionsarbeit im Bereich der Gewaltkriminalität. Die Bundespolizei appelliert: Sicher im Alltag – sicher ohne Waffen!
> Waffen bieten nur trügerische Sicherheit. Sie können die Bereitschaft erhöhen, Gewalt eskalieren zu lassen oder Schäden zu vergrößern.
> Wer eine Waffe trägt, vernachlässigt oft deeskalierende Techniken und Kommunikationsstrategien, die zu einer Beruhigung der Situation beitragen können.
> Waffen erschweren Helfenden oder der Polizei zu erkennen, wer Täter und wer Opfer ist.
> Die Waffe kann im ungünstigsten Fall entwendet und gegen den Träger eingesetzt werden
> Der Einsatz von Waffen führt schnell zu lebensbedrohlichen Verletzungen und kann erhebliche strafrechtliche und finanzielle Folgen haben.
> Deko-, Anscheins-, Spielzeug- und Schreckschusswaffen sind von echten Waffen häufig nicht zu unterscheiden. Das Mitführen kann schlimmstenfalls zum Schusswaffeneinsatz durch die Polizei führen.
Seit 2018 hat die Bundespolizei in NRW bereits 75 solcher Allgemeinverfügungen anlassbezogen und zeitlich begrenzt an ausgewählten Bahnhöfen und auf Bahnstrecken durchgeführt. Dabei wurden bisher insgesamt mehr als 2.400 gefährliche Gegenstände sichergestellt. Weitere Informationen zur Allgemeinverfügung wie Ausnahmen, Begriffsbestimmungen und FAQs sind auf der Homepage der Bundespolizei (www.bundespolizei.de/allgemeinverfügungen) abrufbar. Außerdem sind in den betroffenen Bahnhöfen Plakate ausgehangen, die auf das Mitführverbot hinweisen.
Polizei und Feuerwehr: Vandalismus, Raubüberfall, Unfälle und Garagenbrand beschäftigen Einsatzkräfte – Unbekannter beschädigt Außenspiegel von 22 Autos
Ein bislang unbekannter Täter hat in der Nacht zu Freitag auf der Rahmer Straße in Dortmund an insgesamt 70 geparkten Fahrzeugen gegen die Außenspiegel getreten oder geschlagen. In 22 Fällen wurden die Spiegel beschädigt, bei den übrigen Fahrzeugen konnten sie wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht werden. Der Sachschaden liegt im oberen vierstelligen Bereich.
Eine Zeugin hatte den etwa 1,80 Meter großen, sportlich gebauten und dunkel gekleideten Mann gegen 23.34 Uhr beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Tat erstreckte sich entlang der Rahmer Straße zwischen Hausnummer 312 und der Einmündung „Zum Kniepacker“. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Telefon 0231/132-7441 entgegen.
Bewaffneter Überfall auf Tankstelle in Dorstfeld
Ein maskierter Täter hat am Donnerstagabend gegen 22.50 Uhr eine Tankstelle an der Wittener Straße überfallen. Der mit einer Pistole bewaffnete Mann bedrohte eine 51-jährige Angestellte und forderte Bargeld aus der Kasse. Im Verlauf eines Handgemenges griff er selbst in die Kasse und flüchtete mit einem dreistelligen Geldbetrag zu Fuß in Richtung Oberbank.
Die Angestellte blieb unverletzt. Der Täter wird als etwa 17 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß, schlank und komplett schwarz gekleidet beschrieben. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Telefon 0231/132-7441 entgegen.
E-Scooter-Fahrer schwer verletzt – mehrere Strafverfahren
Ein 27-jähriger Dortmunder ist am Donnerstagabend gegen 20.06 Uhr auf der Heydbrinkstraße mit seinem E-Scooter gegen ein geparktes Auto gefahren und hat sich dabei schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Er kam in ein Krankenhaus, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Bei den Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass der E-Scooter schneller als die erlaubten 20 km/h fahren konnte. Dadurch bestand kein gültiger Versicherungsschutz mehr. Zudem verfügte der Fahrer nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Die Polizei stellte den Roller sicher und leitete Strafverfahren gegen den Fahrer sowie den Halter des Fahrzeugs ein.
Unfallflucht nach Zusammenstoß mit E-Scooter
Nach einem Verkehrsunfall in Mengede sucht die Polizei einen grauen Pkw und dessen Fahrer. Eine 39-jährige E-Scooter-Fahrerin war am Freitag, 19. Juni, gegen 17.40 Uhr am Mengeder Markt mit dem Auto zusammengestoßen und leicht verletzt worden. Der Autofahrer flüchtete vom Unfallort.
Während der Unfallaufnahme ergab sich zudem der Verdacht, dass die Frau unter Drogeneinfluss stand. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mengede unter Telefon 0231/132-2721 entgegen.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung eines Garagenbrandes
Ein Großaufgebot der Feuerwehr hat am Donnerstagabend einen Garagenbrand an der Varziner Straße in Huckarde bekämpft. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen drei Garagen bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr verhinderte, dass sich die Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus und eine Trafostation ausbreiteten.
Der Einsatz dauerte mehr als dreieinhalb Stunden. Rund 60 Einsatzkräfte waren beteiligt. Die Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der B326
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B326 ist in der Nacht zu Freitag ein 34-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß gegen 0.12 Uhr ein mit zwei Personen besetzter Pkw aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Motorrad zusammen.
Der 27-jährige Autofahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die B326 wurde für die umfangreiche Unfallaufnahme zwischen der Ausfahrt Wuppertal-Nord und dem Autobahnzubringer in Fahrtrichtung Düsseldorf voll gesperrt.
Polizei warnt vor Wechselgeldbetrug
Eine aufmerksame Mitarbeiterin eines Baumarkts in Aplerbeck hat am Mittwoch einen mutmaßlichen Betrugsversuch verhindert. Ein 58-jähriger Mann wollte Ware gegen Bargeld umtauschen, die nach Einschätzung der Polizei zuvor durch einen Wechselgeldbetrug erlangt worden war. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein und stellte bei einer Durchsuchung des Autos Beweismittel sicher.
Die Polizei weist darauf hin, dass Wechselgeldbetrüger ihre Opfer durch Gespräche verwirren und so versuchen, mehr Geld zurückzuerhalten, als ihnen zusteht. Betroffen sein können nicht nur Geschäfte, sondern auch Privatpersonen. Die Polizei rät deshalb, beim Bezahlen aufmerksam zu bleiben und bei Verdachtsfällen sofort den Notruf 110 zu wählen.
Unfallflucht nach Zusammenstoß mit Radfahrerin
Nach einer Unfallflucht auf der Hohen Straße sucht die Polizei einen mutmaßlich blauen Opel mit Dortmunder Kennzeichen. Eine 53-jährige Fahrradfahrerin wurde am Mittwoch, 17. Juni, gegen 12.15 Uhr beim Überqueren der Fahrbahn in Höhe der Querungshilfe von dem Auto erfasst und verletzt.
Der Fahrer oder die Fahrerin setzte die Fahrt anschließend fort, ohne sich um die Verletzte oder die Unfallaufnahme zu kümmern. Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Polizeiwache Mitte unter Telefon 0231/132-1121 zu melden.
Die Polizei Dortmund sucht einen räuberischen Erpresser (PM)
Am 17.06.26, gegen 14:05 Uhr, kam es in einem Supermarkt in Dortmund-Hombruch zu einer versuchten räuberischen Erpressung. Ein unbekannter Mann forderte Geld von der Kassiererin und hielt hierbei einen nicht erkennbaren Gegenstand in der Hand. Er flüchtete anschließend ohne Beute aus dem Supermarkt.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
– 18 bis 25 Jahre alt
– ca. 1,80 bis 1,90 m groß
– hagere Statur
– dunkle Haarfarbe
– bekleidet mit einem Deutschland-Trikot, Jeans und grauer Mütze
– trug außerdem nach eine Sonnenbrille und ein weiß/rot kariertes
Tuch vor dem Gesicht
Bilder zur Fahndung sind im Fahndungsportal der Polizei eingestellt: https://polizei.nrw/fahndung/208037
Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, wenden sich bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund 0231/132-7441.
Aggressive 16-Jährige randaliert in der Notaufnahme: Polizei Dortmund setzt Taser ein (PM)
Mithilfe des wirksamen Einsatzes des Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) konnten Beamte der Polizei Dortmund eine Randaliererin in der Notaufnahme im Unfallklinikum Dortmund-Nord in der Nacht von Samstag auf Sonntag (28. Juni) gegen 3:30 Uhr überwältigen.
Das Klinikpersonal hatte die Polizei zuvor gerufen, weil die 16-jährige Dortmunderin in der Notaufnahme randalieren würde. Nach bisherigen Erkenntnissen stand die Frau unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Sie trat extrem aggressiv auf und kam den Aufforderungen der Beamten nicht nach.
Als sie im weiteren Verlauf in aggressiver Weise auf die Polizisten zuging, wurde der Taser wirksam eingesetzt. Im Anschluss fixierten die Beamten die junge Frau widerstandslos. Ursprünglich war die Frau wegen einer Handverletzung in die Notaufnahme gekommen – diese wurde anschließend durch das Krankenhauspersonal versorgt. Sie verblieb stationär im Krankenhaus.
E-Scooter prallt auf Streifenwagen: Bedrohung am Kiosk in Eving endet nach erfolgreicher Fahndung durch die Polizei (PM)
Eine Bedrohung an einem Kiosk an der Kreuzung Lindenhorster Straße/Bergstraße in Eving führte zu einem Polizeieinsatz und einer anschließenden Verfolgung und Festnahme.
Eine Frau und ein Mann sollen nach ersten Erkenntnissen am Montag (29.06.) um 22:21 Uhr eine Person im Kiosk mit einem Hammer und einem Pfefferspray bedroht haben. Laut Zeugenaussagen versuchten die beiden tatverdächtigen Dortmunder Drogen an die Kioskbesucher zu verkaufen. Als diese ablehnten, reagierten die Tatverdächtigen aggressiv und bedrohten die Personen im Kiosk. Anschließend flüchteten die beiden auf einem E-Scooter.
Im Rahmen der Fahndung trafen Einsatzkräfte die beiden Tatverdächtigen an der Unterführung der Lindenhorster Straße. Die Flüchtigen kamen den Beamten auf einem E-Scooter entgegen. Die Polizeikräfte hielten ihren Streifenwagen an, stiegen aus und forderten die beiden deutlich hörbar auf, stehen zu bleiben.
Der Fahrer verlangsamte zunächst seine Fahrt, beschleunigte dann jedoch plötzlich und fuhr gegen die bereits geöffnete Fahrertür des Streifenwagens. Durch den Zusammenstoß stürzten beide Personen zu Boden. Die Einsatzkräfte nahmen sie anschließend vorläufig fest.
Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 33-jährigen Dortmunder. Seine Begleiterin ist 29 Jahre alt und ebenfalls in Dortmund gemeldet. Während der Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte deutliche Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeikräfte einen Hammer sowie zwei Pfeffersprays und stellten die Gegenstände sicher. Erste Tests zeigten Hinweise auf Alkohol- und Drogeneinfluss. Die Beamtinnen und Beamten veranlassten eine Blutprobe bei dem 33-jährigen Fahrer.
Die eingesetzten Polizeikräfte blieben unverletzt. Am Streifenwagen entstand Sachschaden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte beide Tatverdächtigen. Da die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft gegen die beiden nicht vorlagen, wurden sie nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Beide erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung, den 33-Jährigen außerdem wegen Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Alkoholgenuss. Außerdem prüft die Polizei Dortmund, ob gegen die beiden ein Messertrageverbot erwirkt werden kann. Dies beinhaltet nicht nur das Trageverbot von Messern sondern auch von anderen gefährlichen Gegenständen.
Einbruch in Freibad-Kiosk am Schwimmweg – Polizei sucht Zeugen (PM)
In der Nacht von Freitag (26. Juni) auf Samstag (27. Juni) ist es am Schwimmweg in Dortmund zu einem Einbruchdiebstahl gekommen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf die bislang unbekannten Täter geben können.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Einbrecher im Zeitraum zwischen Freitagabend, 22:00 Uhr, und Samstagmorgen, 06:00 Uhr, gewaltsam Zutritt zu dem Kiosk auf dem Gelände des dortigen Freibades.
Aus den Räumlichkeiten entwendeten die Täter einen niedrigen Bargeldbetrag. Anschließend flüchteten sie unerkannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe: – Haben Sie in der besagten Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Freibades am Schwimmweg beobachtet? – Können Sie Angaben zu potenziellen Tätern oder deren Fluchtrichtung machen?
Hinweise nimmt die Kriminalwache Dortmund unter der Telefonnummer 0231 132-7441 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Böllerknall an der Hauptschule Husen: 15 Schülerinnen und Schüler leicht verletzt (PM)
Am heutigen Mittwoch (01.07.2026) wurde gegen 10:30 Uhr in unmittelbarer Nähe zum Schulhof der Hauptschule Husen ein Knallkörper gezündet. Durch die laute Detonation wurden insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren leicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen erlitten die 11- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schüler ein Knalltrauma und teilweise Schwindel. Zwei von ihnen wurden zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und möglichen Tatverdächtigen dauern an.
Dreijährige auf Westenhellweg von E-Scooter erfasst – Polizei sucht Zeugen (PM)
Ein drei Jahre altes Mädchen ist auf dem Westenhellweg in der Dortmunder Innenstadt von einem E-Scooter erfasst und leicht verletzt worden. Der Fahrer hielt nach dem Unfall zunächst an, flüchtete anschließend jedoch vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 29. Juni, um 14.37 Uhr. Das Mädchen war gemeinsam mit seiner Mutter auf dem Westenhellweg in Richtung Osten unterwegs. In Höhe der Hausnummern 70 bis 84 näherte sich von hinten ein junger Mann auf einem E-Scooter und touchierte das Kind. Dabei erlitt die Dreijährige leichte Verletzungen.
Der Fahrer hielt zunächst an und erkundigte sich nach dem Befinden des Mädchens. Anschließend verließ er jedoch den Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen.
Die Polizei beschreibt den Mann als etwa 1,75 Meter groß mit westasiatischem Phänotyp. Er trug ein weißes T-Shirt und eine kurze dunkle Hose, hatte dunkle Haare und sprach akzentfreies Deutsch. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231 132-1121 entgegen.
Tödlicher Unfall, Schüsse und mehrere Unfallfluchten: Polizei zieht Wochenendbilanz (PM)
Ein tödlicher Verkehrsunfall, mehrere Verkehrsunfallfluchten, Gewaltdelikte sowie ein tödlicher Wasserrettungseinsatz haben Polizei und Feuerwehr am Wochenende in Dortmund beschäftigt.
53-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall
Bei einem Verkehrsunfall auf der Hannöverschen Straße ist am Samstag, 4. Juli, eine 53-jährige Dortmunderin ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte eine BMW-Fahrerin von der Hannöverschen Straße in die Flughafenstraße abbiegen und prallte aus bislang ungeklärter Ursache auf einen VW Beetle sowie ein Motorrad. Die Fahrerin des VW starb noch an der Unfallstelle. Der Motorradfahrer und die Beifahrerin im BMW wurden leicht verletzt. An dem Unfall waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt. Während der Unfallaufnahme blieb der Kreuzungsbereich über mehrere Stunden gesperrt.
Person tot aus dem Dortmund-Ems-Kanal geborgen
Ebenfalls am Samstag rückte die Feuerwehr zu einem Großeinsatz am Dortmund-Ems-Kanal aus. Eine Person war im Bereich der Straße Im Siesack aus einem Schlauchboot gestürzt und untergegangen. Trotz eines stundenlangen Such- und Rettungseinsatzes mit Rettungsbooten sowie Hubschraubern von Feuerwehr und Polizei konnten die Einsatzkräfte die vermisste Person gegen 15.30 Uhr nur noch tot aus dem Wasser bergen.
Streit in der Innenstadt endet mit schwerer Verletzung
Ein Streit zwischen zwei Männern eskalierte in der Nacht zu Samstag auf der Hansastraße. Nach Angaben der Polizei spuckte ein 29-Jähriger aus Schwerte zunächst auf die Motorhaube des VW Golf eines 23-jährigen Dortmunders. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, anschließend fuhr der Tatverdächtige mit dem Auto des Dortmunders davon. Als der 23-Jährige den Fahrer stoppen wollte, wurde er mitgeschleift und schwer verletzt.
Der Tatverdächtige setzte seine Fahrt fort und beschädigte auf seinem Weg mehrere Absperrpfosten, Verkehrsschilder sowie Mobiliar einer Außengastronomie. Wenig später stellte er sich auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof. Die Polizei nahm ihm eine Blutprobe ab und leitete mehrere Strafverfahren ein. Die Polizei korrigierte später ihre erste Mitteilung: Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Golf und nicht um einen Smart.
Schreckschusspistole nach Schüssen sichergestellt
In Westerfilde nahm die Polizei am Samstagabend einen 38-jährigen Dortmunder fest. Nach einem Notruf hatten Einsatzkräfte den Verdacht überprüft, dass ein Mann mehrfach mit einer Schreckschusspistole aus einem Fenster geschossen hatte. Verletzt wurde niemand. Die Beamten fanden die Waffe später in der Wohnung des alkoholisierten Tatverdächtigen und stellten sie sicher. Gegen ihn wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Taser-Einsatz nach Streit in Indoorspielplatz
Nach einem Streit in einem Indoorspielplatz an der Schlägelstraße setzte die Polizei am Samstagabend einen Taser gegen einen 26-jährigen Dortmunder ein. Der Mann verhielt sich nach Angaben der Polizei äußerst aggressiv und ließ sich auch durch die Androhung des Einsatzes nicht beruhigen. Nach dem Einsatz konnten ihn die Beamten festnehmen. Der Dortmunder wurde leicht verletzt. Bei der Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag, den er beglich. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Polizeibeamte.
Polizei sucht Zeugen nach zwei Unfallfluchten
Nach einer Unfallflucht auf der Borsigstraße sucht die Polizei Zeugen. Ein bislang unbekannter E-Scooter-Fahrer touchierte dort einen 43-jährigen Fußgänger zunächst mit dem Lenker am Arm. Als der Dortmunder den Mann auf den Zusammenstoß ansprach, schlug dieser ihm ins Gesicht und flüchtete mit seinem E-Scooter. Der Gesuchte ist nach Angaben der Polizei etwa 18 bis 19 Jahre alt, hat lockige Haare und trug ein orangefarbenes T-Shirt. Hinweise nimmt die Polizeiwache Nord unter der Telefonnummer 0231 132-2321 entgegen.
Auch nach einer Unfallflucht auf der Rheinischen Straße bittet die Polizei um Hinweise. Dort wurde ein 20-jähriger E-Scooter-Fahrer von einem schwarzen Auto am Arm erfasst und stürzte. Der Fahrer oder die Fahrerin setzte die Fahrt fort, ohne anzuhalten. Zeuginnen und Zeugen können sich bei der Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231 132-1121 melden.
Einbruch scheitert an aufmerksamen Anwohnern
Aufmerksame Anwohner haben am Sonntag, 5. Juli, einen versuchten Kellereinbruch an der Münsterstraße beobachtet. Nach Angaben der Polizei hatte ein 38-jähriger Dortmunder über ein leerstehendes Ladenlokal Zugang zu einem Mehrfamilienhaus erhalten und im Heizungskeller Kupferrohre demontiert. Als er entdeckt wurde, flüchtete er zunächst ohne Beute. Polizeibeamte nahmen ihn wenig später im Nahbereich fest. Da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde der Mann nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen versuchten Einbruchs.
Leichtverletzte nach Unfall auf der A40
Auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund verlor eine 34-jährige Dortmunderin am Samstagabend in Höhe der Anschlussstelle Dortmund-Barop die Kontrolle über ihren Wagen. Das Auto prallte gegen die Betonschutzwand, hob kurzzeitig vom Boden ab, stieß anschließend gegen einen weiteren Pkw und schleuderte über alle drei Fahrstreifen. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt nach Schätzungen der Polizei rund 32.000 Euro.
Weitere Unfallflucht mit E-Scooter – Zwei Schulkinder verletzt
Die Polizei ermittelt außerdem nach einer Verkehrsunfallflucht in Mengede. Am Mittwoch, 1. Juli, waren zwei junge Männer gemeinsam auf einem E-Scooter auf dem Gehweg der Dörwerstraße unterwegs und stießen nach Angaben der Polizei mit einer Gruppe von Schülerinnen zusammen, die nach Schulschluss an einer Bushaltestelle warteten. Der Fahrer soll die Kinder zunächst angeschrien haben, aus dem Weg zu gehen. Wegen der hohen Geschwindigkeit konnten zwei elfjährige Mädchen nicht mehr ausweichen und wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.
Anschließend flüchteten Fahrer und Mitfahrer mit dem E-Scooter vom Unfallort. Nach Zeugenangaben handelte es sich um einen auffällig grün lackierten Leih-E-Scooter des Anbieters Lime. Der Fahrer wird als junger Erwachsener mit kurzen roten lockigen Haaren und Bart beschrieben. Sein Mitfahrer soll etwas jünger und kleiner gewesen sein und kurze schwarze Haare gehabt haben. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie Unfallflucht und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich bei der Polizeiwache Mengede unter der Telefonnummer 0231 132-2721 zu melden.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Wartungsarbeiten, Festnahmen nach Raub und Mordkommission ermittelt nach Messerangriff (PM)
Polizei durchsucht acht Objekte wegen Verdachts auf organisierten Waffen- und Drogenhandel
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen gegen den organisierten Handel mit Waffen und Betäubungsmitteln haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag, 7. Juli, acht Objekte in Dortmund und Lünen durchsucht. Betroffen waren fünf Wohnungen, zwei Lagerhallen und ein Imbiss.
Bei dem Einsatz vollstreckten die Ermittler einen Haftbefehl gegen einen 37-jährigen türkischen Staatsbürger. Ihm wirft die Staatsanwaltschaft gewerbsmäßigen Handel mit Waffen und Kokain vor. Verletzt wurde bei den Durchsuchungen niemand.
Die Ermittlungen laufen bereits seit Mitte 2025. Bereits am 26. Juni hatten Polizei und Staatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang eine Wohnung und einen Handwerksbetrieb in Dortmund durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte in der Wohnung eines 29-jährigen Dortmunders mit türkischer Staatsangehörigkeit insgesamt 62 Handfeuerwaffen sicher. Die Ermittlungen dauern an.
Polizei fahndet mit Phantombild nach Tatverdächtigem am Signal Iduna Park
Mit einem Phantombild sucht die Polizei Dortmund nach einem Mann, der am Samstag, 17. Januar, einen 45-Jährigen auf dem Vorplatz des Signal Iduna Parks schwer verletzt haben soll. Die Tat ereignete sich gegen 18 Uhr vor dem Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC St. Pauli.
Das Amtsgericht Dortmund hat die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Wer Hinweise zur Identität des abgebildeten Mannes geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund unter Tel. 0231 132-7441 zu melden. Das Phantombild ist im Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.
Notruf 110 bleibt trotz Wartungsarbeiten jederzeit erreichbar
Wegen Wartungsarbeiten an der Telefonanlage kommt es am Donnerstag, 9. Juli, zeitweise zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit des Polizeipräsidiums Dortmund und seiner Außenstellen. Betroffen sind Telefonnummern, die mit der Ziffernfolge 132 beginnen.
Die Einschränkungen sind zwischen 4 und etwa 6 Uhr mit einer möglichen Ausfallzeit von bis zu 60 Minuten sowie zwischen 22 Uhr und Freitag, 10. Juli, 6 Uhr mit einer Ausfallzeit von bis zu 30 Minuten zu erwarten. Von der zweiten Wartungsphase ausgenommen sind die Polizeiwachen Huckarde, Nord und Körne.
Die Polizei bittet Bürger*innen, sich in dringenden, aber nicht eilbedürftigen Fällen während der Wartungsarbeiten per E-Mail an poststelle.dortmund@polizei.nrw.de zu wenden. Der Notruf 110 ist von den Arbeiten nicht betroffen und jederzeit erreichbar.
Nach Messerangriff in Scharnhorst: Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß – Polizei sucht weitere Zeugen
Nach dem Messerangriff in Dortmund-Scharnhorst hat die Polizei ihre Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts fortgesetzt. Die Mordkommission ermittelt weiter, allerdings konnte sich der dringende Tatverdacht gegen die beiden zunächst festgenommenen Dortmunder im Alter von 29 und 33 Jahren bislang nicht erhärten. Sie wurden deshalb aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten am Montag, 6. Juli, gegen 19.05 Uhr drei Männer auf dem Parkplatz eines Wohnkomplexes an der Spannstraße zunächst in einen verbalen Streit. Wenig später brach ein 26-jähriger Dortmunder im Bereich eines Spielplatzes mit lebensgefährlichen Schnittverletzungen zusammen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass dem Verletzten ein Mobiltelefon geraubt worden war.
Die Mordkommission bittet weiterhin Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Tatablauf machen können, sich bei der Polizei zu melden.
Nach Messerangriff in Brackel: Tatverdächtiger sitzt inzwischen in Untersuchungshaft
Nach dem versuchten Tötungsdelikt im Dortmunder Stadtteil Brackel befindet sich der 51-jährige Tatverdächtige inzwischen in Untersuchungshaft. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft schwebt seine gleichaltrige Ehefrau nach intensiver medizinischer Behandlung nicht mehr in Lebensgefahr.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet das Ehepaar am späten Montagabend im Hofgerichtsweg in Streit. Dabei soll der Mann seine Ehefrau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch am Tatort fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 51-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen gefährlicher Körperverletzung und bestehender Fluchtgefahr Haftbefehl. Die Ermittlungen der Mordkommission zum genauen Tatablauf und zu den Hintergründen dauern an.
Polizei bietet Zivilcourage-Kurse an – Nur noch wenige Plätze frei
Wie kann ich helfen, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Antworten auf diese und weitere Fragen vermittelt die Polizei Dortmund in einem zweitägigen Zivilcourage-Kurs. Unter den Leitgedanken „Frühzeitig aus bedrohlichen Situationen aussteigen!“ und „Helfen, ohne Selbstgefährdung!“ lernen die Teilnehmenden unter anderem, wie Gewalt entsteht, welche Wirkung Körpersprache hat und wie sich bedrohliche Situationen entschärfen lassen.
Der Kurs findet am Dienstag, 21. Juli, und Dienstag, 28. Juli, jeweils von 16.30 bis 19.30 Uhr statt. Die Polizei weist darauf hin, dass beide Termine wahrgenommen werden sollten. Für den aktuellen Kurs sind noch wenige Plätze frei, weitere Termine sind bereits in Planung.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Durchsuchungen nach Ausschreitungen, Unfallfluchten und Ermittlungen der Bundespolizei (PM)
Polizei durchsucht Wohnungen nach Ausschreitungen bei prokurdischer Versammlung
Nach den Ausschreitungen im Zusammenhang mit einer prokurdischen Versammlung am 20. Januar hat die Polizei Dortmund am Mittwoch sieben Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen mutmaßliche Beteiligte an den Ausschreitungen, bei denen unter anderem ein syrisches Restaurant in der Dortmunder Innenstadt beschädigt worden war.
Im Rahmen der Ermittlungskommission „City“ leitete die Polizei 30 Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs ein. Bislang konnten 19 Tatverdächtige identifiziert werden.
Durchsucht wurden Wohnungen in Dortmund, Bochum, Lünen, Werdohl und Datteln. Sechs Tatverdächtige trafen die Einsatzkräfte an ihren Wohnanschriften an. Sichergestellt wurden unter anderem Datenträger und Kleidungsstücke. Festnahmen gab es nicht.
Autofahrer flüchtet nach Zusammenstoß in Derne – Polizei sucht Zeugen
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der Altenderner Straße sucht die Polizei nach einem flüchtigen Autofahrer. Gegen 22.30 Uhr wollte der bislang unbekannte Mann von der Altenderner Straße nach links in die Walther-Kohlmann-Straße abbiegen und missachtete dabei nach bisherigen Erkenntnissen die Vorfahrt eines 24-jährigen Dortmunders.
Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-Jährige leicht verletzt. Der unbekannte Fahrer sprach zunächst mit einem Zeugen, flüchtete anschließend aber zu Fuß in Richtung Dortmund. Sein Fahrzeug ließ er am Unfallort zurück.
Ermittlungen ergaben, dass der Wagen außer Betrieb gesetzt war und die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Die Polizei stellte das Auto sicher. Der Sachschaden wird auf rund 14.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Scharnhorst unter Tel. 0231 132-3621 zu melden.
Schwer verletzter Motorradfahrer nach Unfall auf der Rheinischen Straße
Nach einem Verkehrsunfall auf der Rheinischen Straße sucht die Polizei weitere Zeugen. Ein 62-jähriger Motorradfahrer aus Dortmund wurde am Dienstagnachmittag schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen warteten der Motorradfahrer und ein 54-jähriger Autofahrer mit ihrem VW Golf an einer roten Ampel auf der Rheinischen Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts. Anschließend kam es zu dem Unfall. Unklar ist bislang, ob der Autofahrer auf das stehende Motorrad auffuhr oder der Motorradfahrer zunächst aus bislang ungeklärter Ursache stürzte und anschließend vom Auto erfasst wurde.
Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme musste die Rheinische Straße zeitweise gesperrt werden. Hinweise nimmt die Polizeiwache Huckarde unter Tel. 0231 132-2121 entgegen.
Bundespolizei warnt nach Gleisbetretung in Dortmund-Germania vor Lebensgefahr
Nach einem gefährlichen Vorfall am Haltepunkt Dortmund-Germania ermittelt die Bundespolizei wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Eine 31-jährige Frau hatte am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr den Gleisbereich betreten. Der Lokführer einer einfahrenden S-Bahn konnte eine Kollision nur durch eine Schnellbremsung verhindern.
Anschließend setzte sich die Frau auf die Bahnsteigkante des gegenüberliegenden Gleises, sodass eine weitere S-Bahn ebenfalls stark abbremsen musste. Die alarmierte Bundespolizei kontrollierte die 31-Jährige. Hinweise auf eine Eigen- oder Fremdgefährdung oder einen medizinischen Ausnahmezustand ergaben sich nach Angaben der Beamten nicht.
Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem Betreten von Gleisanlagen. Moderne Züge seien häufig erst sehr spät zu hören und könnten nicht ausweichen. Zudem gingen von Bahnanlagen weitere erhebliche Gefahren aus.
Illegales Autorennen und Bierkisten-Unfall: Polizei ermittelt nach zwei Einsätzen (PM)
Die Polizei Dortmund hatte auf den Autobahnen rund um Dortmund gleich zwei größere Einsätze. Auf der A40 stellten Beamte zwei mutmaßliche Teilnehmer eines illegalen Autorennens, im Kamener Kreuz sorgte ein verunglückter Lastwagen für erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Verdacht auf illegales Autorennen auf der A40
Zivile Einsatzkräfte beobachteten am Mittwoch, 8. Juli, gegen 22.45 Uhr auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund ein mutmaßlich verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Nach Angaben der Polizei fuhren zwei BMW-Fahrer im Alter von 24 und 28 Jahren auf Höhe der Anschlussstelle Dorstfeld nebeneinander, nahmen Blickkontakt auf und beschleunigten anschließend mehrfach gleichzeitig auf Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h.
Die Fahrt führte bis zum Ausbauende der A40 an der Wittekindstraße. Im Stadtgebiet bremsten beide Fahrer zunächst wegen eines stationären Blitzers ab und beschleunigten anschließend erneut auf etwa 90 km/h. Aufgrund der Verkehrslage mussten sie ihre Geschwindigkeit schließlich wieder reduzieren.
Die Polizei kontrollierte den 24-Jährigen an der Baurat-Marx-Allee. Der zweite Fahrer flüchtete zunächst, konnte jedoch später an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Die Beamten stellten die Führerscheine beider Männer sicher. Gegen sie wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Lkw verliert bis zu 150 Bierkisten im Kamener Kreuz
Ein Lastwagen verlor am Donnerstag, 9. Juli, gegen 4 Uhr im Kamener Kreuz auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen zwischen 100 und 150 volle Bierkisten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet das Fahrzeug im sogenannten Kreisel Oberhausen aus bislang ungeklärter Ursache in einer Kurve gegen die Schutzplanke. Dabei verteilte sich die Ladung auf der Fahrbahn.
Der Fahrer blieb unverletzt, wurde vorsorglich jedoch in ein Krankenhaus gebracht. Wegen der aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb der Kreisel Oberhausen voraussichtlich bis in die Mittagsstunden gesperrt. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Mercedes-Fahrer flüchtet nach Unfall in Derne – Polizei sucht Zeugen (PM)
Nach einem Verkehrsunfall in Dortmund-Derne sucht die Polizei den Fahrer eines Mercedes-Benz, der nach dem Zusammenstoß zu Fuß geflüchtet ist. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 7. Juli, gegen 22.45 Uhr an der Kreuzung Altenderner Straße/Walther-Kohlmann-Straße.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der Mercedes-Fahrer von der Altenderner Straße in die Walther-Kohlmann-Straße abbiegen. Dabei missachtete er nach Angaben der Polizei die Vorfahrt eines entgegenkommenden 24-jährigen Dortmunders. Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt rund 14.000 Euro.
Nach dem Unfall stieg der Mercedes-Fahrer aus seinem Wagen und unterhielt sich mit einem Zeugen in gebrochenem Englisch. Anschließend flüchtete er zu Fuß in Richtung Walther-Kohlmann-Straße.
Der Mann wird als etwa 1,75 Meter groß, 40 bis 50 Jahre alt und hager beschrieben. Er hatte kurze Haare im Boxerschnitt, keinen Bart und trug eine schwarze kurze Cargohose sowie ein blaues T-Shirt. Die Polizei beschreibt ihn als südosteuropäisch aussehend.
Die Polizei bittet insbesondere um Hinweise auf eine möglicherweise verletzte Person, auf die diese Beschreibung zutrifft und die im Bereich der Unfallstelle oder in der näheren Umgebung gesehen wurde. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Dortmund-Scharnhorst unter der Telefonnummer 0231 132-3621 zu melden.
Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Autofahrer in Dortmund-Mitte: Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Bereits am Donnerstag (2. Juli 2026) kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer auf der Möllerstraße/Rheinischen Straße. Die Polizei sucht Zeugen.
Erkenntnissen zufolge befand sich der Radfahrer gegen 8:20 Uhr auf der Mittelinsel der Fußgängerfurt der Möllerstraße, um die Straße mit seinem Fahrrad zu überqueren.
Beim Überqueren kamen ihm weitere Fußgänger entgegen. Aus ungeklärten Gründen kam es im weiteren Verlauf zum Zusammenstoß mit einem 26-jährigen Autofahrer aus Dortmund, der von der Rheinischen Straße nach rechts in die Möllerstraße abbog.
Durch den Zusammenstoß fiel der 67-jährige Radfahrer aus Dortmund auf die Fahrbahn und verletzte sich leicht. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Warum es zum Unfall kam, ist bislang ungeklärt.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231/132-1121 entgegen.
Nach mutmaßlichen Drogenhandel: Polizei nimmt 21-Jährigen fest (PM)
Nach einem mutmaßlichen Drogenhandel am Mittwochabend (8. Juli) nahmen zivile Einsatzkräfte einen Mann fest und stellten Drogen sicher. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an.
Gegen 22 Uhr beobachteten Polizeibeamte während der Streifenfahrt, in der Straße Droote, in Dortmund, einen mutmaßlichen Drogenhandel. Ein verdächtiger Mann übergab einer weiteren Person ein Tütchen mit einer auffälligen Substanz. Als die Polizisten sich entschieden, den Mann zu kontrollieren, rannte er davon.
Nach einer kurzen Nacheile stellten die Einsatzkräfte den 21-Jährigen aus Dortmund. Bei einer anschließenden Personenkontrolle fanden die Beamten eine nicht geringe Menge an Betäubungsmittel bei ihm auf. Zur weiteren Sachverhaltsklärung ging es mit dem Dortmunder zur nächsten Polizeiwache.
Mit einem richterlichen Beschluss betraten die Polizisten mit zwei Diensthunden die Wohnung des Beschuldigten. In der Wohnung fanden die Beamten eine weitere nicht geringe Menge an Betäubungsmittel sowie Utensilien zur Herstellung und Verarbeitung von Substanzen. Auch wurden Vapes in einer höheren dreistelligen Anzahl gefunden. Die Polizeibeamten stellten die aufgefundenen Drogen und Vapes sicher.
Während der Durchsuchungsmaßnahme in der Wohnung, verhielt sich ein weiterer Mann vor dem Haus verdächtig. Bei einer anschließenden Kontrolle konnten auch bei dem 22-Jährigen aus Bergkamen mehrere Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt werden.
Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahme wurde der 22-Jährige vor Ort entlassen. Den 21-Jährigen brachten die Beamten ins Polizeigewahrsam. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund ordnete der zuständige Richter die Untersuchungshaft an.
Zeugen nach Verkehrsunfallflucht im Kreuzviertel gesucht (PM)
Nach einem Verkehrsunfall am Freitag, 3. Juli, gegen 15 Uhr in der Dortmunder
Innenstadt sucht die Polizei Zeugen. Ein 26-jähriger Dortmunder fuhr mit einem Leih-E-Scooter auf der Großen Heimstraße in Richtung Norden. An der Kreuzung zur Kreuzstraße nahm ihm nach
bisherigen Erkenntnissen ein silberfarbener Kombi die Vorfahrt. Der
E-Scooter-Fahrer bremste stark ab, stürzte und erlitt mehrere Frakturen an den
Armen. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort. Der flüchtige Faher wird als männlich beschrieben. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter 0231/132-1121 entgegen.
Staatsanwaltschaft Dortmund und Polizei (PM)
Dortmund In der Nacht zu Mittwoch (15. Juli) kam es auf der Lindenhorster Straße in
Dortmund-Lindenhorst zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 61-Jähriger erlitt
lebensgefährliche Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 01:15 Uhr in einem Mehrfamilienhaus zu familiären Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Personen mit
Messern verletzt. Insgesamt wurden drei Personen in Krankenhäuser gebracht. Für die weiteren Ermittlungen hat die Polizei Dortmund eine Mordkommission eingesetzt.
Schockanruf, Raub und schwerer Unfall: Meldungen der Dortmunder Polizei (PM)
Mordkommission ermittelt nach Angriff am Dortmunder Hauptbahnhof
Ein 39-Jähriger hat bei einer Auseinandersetzung am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Ein 22-Jähriger wurde leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen gerieten die beiden Männer in der Nacht zu Sonntag, 9. August, gegen 0.30 Uhr an der Steinstraße mit einer Personengruppe in eine Auseinandersetzung. Dabei erlitten sie mehrere Stich- und Schnittverletzungen und kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Tatverdächtigen flüchteten.
Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingesetzt und ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Tel. 0231 132-7441 entgegen.
85-Jährige verliert fünfstelligen Betrag durch Schockanruf
Ein Betrüger hat eine 85-jährige Dortmunderin am Freitag, 7. August, in der nördlichen Innenstadt mit einem sogenannten Schockanruf um einen fünfstelligen Betrag gebracht. Gegen 12 Uhr gab sich ein unbekannter Anrufer als Arzt aus und behauptete, der Enkel und der Schwiegersohn der Frau lägen mit einer besonders schweren Corona-Variante in einem Münchner Krankenhaus. Für eine dringend notwendige Behandlung benötige die Familie sofort eine hohe Geldsumme. Die Seniorin holte daraufhin Bargeld aus einem Bankschließfach und übergab es später an ihrer Haustür einem unbekannten Mann.
Erst später erkannte die 85-Jährige den Betrug und verständigte die Polizei. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Polizei warnt vor Schockanrufen und rät dazu, kein Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte zu übergeben und Angehörige über bekannte Telefonnummern zu kontaktieren. Betroffene sollten das Gespräch beenden und anschließend die Polizei unter 110 verständigen.
Zeugen verhindern mutmaßlichen Raub in Dorstfeld
Zeugen haben am Samstag, 8. August, gegen 5.35 Uhr einen mutmaßlichen Raub auf eine 53-Jährige an der Arminiusstraße in Dorstfeld beobachtet und durch ihre Reaktion offenbar Schlimmeres verhindert. Nach ersten Erkenntnissen griff ein Mann die Frau von hinten an, hielt sie an ihrem Rucksack fest und schleuderte sie zu Boden. Anschließend soll er auf sie eingeschlagen und eingetreten sowie versucht haben, ihr den Rucksack zu entreißen. Anwohner:innen hörten die Hilferufe und schrien den Angreifer aus ihren Wohnungen an, woraufhin dieser flüchtete.
Ein Zeuge beobachtete den Flüchtenden später im Bereich Höfkerstraße/Arminiusstraße an einem Getränkemarkt und informierte die Polizei. Einsatzkräfte umstellten das Gelände und nahmen dort einen 16-jährigen Dortmunder vorläufig fest. Nach Angaben der Polizei stand er unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen demnach nicht vor, sodass eine Erziehungsberechtigte den Jugendlichen abholte. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Straßenraubs und Beleidigung. Die 53-Jährige blieb nach bisherigem Stand körperlich unverletzt.
86-jähriger Pedelec-Fahrer bei Unfall schwer verletzt
Ein 86-jähriger Pedelec-Fahrer aus Witten hat am Freitag, 7. August, bei einem Verkehrsunfall in Dortmund-Persebeck schwere Verletzungen erlitten. Der Mann fuhr gegen 14.40 Uhr auf der Straße Am Linnebrink in Richtung Osten und stürzte auf Höhe der Hausnummer 2 aus bislang ungeklärter Ursache. Ersthelfer alarmierten Polizei und Rettungsdienst. Nach der Erstversorgung brachte der Rettungsdienst den 86-Jährigen in ein Krankenhaus; zwischenzeitlich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
Ein spezialisiertes Verkehrsunfall-Team der Polizei Dortmund nahm den Unfall auf. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 1.000 Euro. Sie weist aus diesem Anlass darauf hin, beim Radfahren einen Helm und geeignete Schutzkleidung zu tragen.
Von Verfolgungsfahrt bis Kupferdiebstahl: Einsätze von Polizei und Feuerwehr (PM)
Polizei verstärkt Kontrollen in mehreren Stadtteilen
Die Polizei Dortmund hat ihre Einsätze gegen Straßenkriminalität und für mehr Verkehrssicherheit in mehreren Stadtteilen fortgesetzt. Bei Kontrollen am Dienstag, 28. Juli, beobachteten Einsatzkräfte im Evinger Stadtpark einen polizeibekannten Minderjährigen beim Handel mit Cannabis. Bei einer anschließenden freiwilligen Durchsuchung seines Zimmers stellten sie unter anderem einen Teleskopschlagstock und eine Machete sicher. Außerdem kontrollierte die Polizei einen E-Scooter-Fahrer, dessen Drogentest positiv ausfiel und bei dem die Einsatzkräfte mutmaßliche Amphetaminpaste fanden. Bei einem weiteren Einsatz am Donnerstag, 6. August, in Scharnhorst, Aplerbeck, Asseln, Brackel und Körne kontrollierte die Polizei insbesondere den Rad- und E-Scooter-Verkehr und ahndete mehrere Verstöße.
Sieben Verletzte bei schwerem Unfall auf der A45
Zwei Menschen haben bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 45 in Fahrtrichtung Dortmund am Samstag, 8. August, schwere Verletzungen erlitten, fünf weitere wurden leicht verletzt. Ein 26-jähriger Fahrer eines Kleintransporters erkannte nach bisherigen Erkenntnissen gegen 11.57 Uhr in einer Dauerbaustelle vor dem Westhofener Kreuz ein Stauende zu spät und fuhr auf ein Auto auf. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden insgesamt drei davor stehende Fahrzeuge ineinandergeschoben. Ein 49-Jähriger aus Attendorn und ein 53-Jähriger aus Fröndenberg kamen schwer verletzt in Krankenhäuser, die übrigen Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. Die Autobahn blieb für Rettungs- und Bergungsarbeiten bis gegen 14.30 Uhr in Richtung Dortmund gesperrt; der Rückstau erreichte eine Länge von bis zu acht Kilometern.
Kellerbrand in einem Laborkomplex der Universität
Ein Brand in einem Versuchsraum im Untergeschoss eines Laborkomplexes der Universität Dortmund hat die Feuerwehr gegen 12 Uhr alarmiert. Beschäftigte hatten nach Schweiß- beziehungsweise Lötarbeiten zunächst selbst versucht, das Feuer mit Feuerlöschern zu bekämpfen. Zwei Beteiligte untersuchte anschließend der Rettungsdienst, sie konnten jedoch vor Ort bleiben. Ein Atemschutztrupp brachte den Brand mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle. Da der fensterlose Brandraum im Keller lag, setzte die Feuerwehr zwei Hochleistungslüfter zur Entrauchung ein. Rund 20 Einsatzkräfte waren etwa eineinhalb Stunden im Einsatz.
51-Jähriger flüchtet mit bis zu 100 km/h vor der Polizei
Ein 51-jähriger Autofahrer ist am Samstag, 8. August, im Dortmunder Osten vor der Polizei geflüchtet und dabei mit bis zu 100 km/h über den Asselner Hellweg gefahren. Nach Angaben der Polizei missachtete er mehrere rote Ampeln. Um andere Verkehrsteilnehmer:innen nicht zu gefährden, brachen die Einsatzkräfte die unmittelbare Verfolgung ab. Wenig später fanden sie das Auto an der Langschedestraße in Wickede und trafen den 51-Jährigen in der Nähe an. Ein Atemalkoholtest fiel positiv aus; die Polizei ließ ihm eine Blutprobe entnehmen und stellte Führerschein sowie Auto sicher. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Polizei nimmt mutmaßliche Kupferdiebe in Oespel fest
Zwei Männer im Alter von 21 und 24 Jahren sollen in der Nacht zu Freitag, 7. August, Kabel von Ladesäulen für Elektroautos auf einem Baumarkt-Parkplatz an der Borussiastraße in Oespel gestohlen haben. Nachdem kurz vor 1 Uhr die Alarmanlagen der Ladesäulen ausgelöst hatten, verständigte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Polizei. Einsatzkräfte stoppten wenig später einen Transporter und fanden darin nach eigenen Angaben mehrere Meter Kupferkabel der Ladesäulen. Die Polizei nahm die beiden Gelsenkirchener vorläufig fest und beschlagnahmte das Fahrzeug samt Inhalt. Da keine besonderen Haftgründe vorlagen, kamen die Männer später wieder auf freien Fuß; gegen sie läuft ein Strafverfahren.
13-Jähriger flüchtet auf E-Scooter vor der Polizei
Drei Jugendliche sind am Donnerstag, 6. August, auf E-Scootern vor einer Polizeikontrolle an der Emscherpromenade in Hörde geflüchtet. Zeugen hatten gegen 19.15 Uhr gemeldet, dass die Jugendlichen mit hoher Geschwindigkeit über Fußwege fuhren und Passant:innen anpöbelten. Nach Angaben der Polizei erreichten die nicht mit Kennzeichen versehenen E-Scooter etwa 40 bis 45 km/h. Ein Fußgänger stellte sich einem der Fahrer in den Weg und stoppte dadurch die Flucht. Der 13-jährige Dortmunder stürzte und verletzte sich leicht. Die Polizei stellte den nicht zugelassenen E-Scooter sicher und ermittelt zu möglichen technischen Veränderungen; gegen die Erziehungsberechtigte leitete sie ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Verfolgungsfahrt, Unfälle und versuchter Raub (PM)
51-Jähriger flüchtet mit bis zu 100 km/h vor der Polizei
Ein 51-jähriger Autofahrer ist am Samstag, 8. August, im Dortmunder Osten vor der Polizei geflüchtet. Auf dem Asselner Hellweg fuhr er nach Polizeiangaben mit bis zu 100 km/h und überquerte mehrfach rote Ampeln. Um Unbeteiligte nicht zu gefährden, brach die Polizei die unmittelbare Verfolgung ab und fand das Auto wenig später an der Langschedestraße in Wickede. Ein Atemalkoholtest bei dem 51-Jährigen fiel positiv aus; ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe, die Polizei stellte Führerschein und Auto sicher. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Sieben Verletzte bei schwerem Unfall auf der A45
Zwei Menschen haben am Samstag, 8. August, bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 45 vor dem Westhofener Kreuz schwere Verletzungen erlitten, fünf weitere wurden leicht verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah der 26-jährige Fahrer eines Kleintransporters gegen 11.57 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund ein Stauende in einer Dauerbaustelle. Trotz einer Gefahrenbremsung fuhr er auf ein Auto auf und schob dadurch mehrere Fahrzeuge ineinander. Ein 49-Jähriger aus Attendorn und ein 53-Jähriger aus Fröndenberg kamen schwer verletzt in Krankenhäuser. Die A45 blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten bis gegen 14.30 Uhr in Richtung Dortmund gesperrt; der Rückstau erreichte eine Länge von bis zu acht Kilometern.
86-jähriger Pedelec-Fahrer bei Sturz schwer verletzt
Ein 86-jähriger Pedelec-Fahrer aus Witten hat am Freitag, 7. August, bei einem Unfall in Dortmund-Persebeck schwere Verletzungen erlitten. Der Mann fuhr gegen 14.40 Uhr auf der Straße Am Linnebrink in Richtung Osten und stürzte auf Höhe der Hausnummer 2 aus bislang ungeklärter Ursache. Ein Notarzt versorgte ihn am Unfallort, anschließend kam er in ein Krankenhaus. Zwischenzeitlich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ein spezialisiertes Verkehrsunfall-Team der Polizei nahm den Unfall auf.
Zeugen schreiten bei versuchtem Raub in Dorstfeld ein
Ein 16-Jähriger soll am Samstag, 8. August, gegen 5.35 Uhr eine 53-Jährige an der Arminiusstraße in Dorstfeld angegriffen und versucht haben, ihr den Rucksack zu entreißen. Nach ersten Erkenntnissen schleuderte der Angreifer die Frau zu Boden und trat und schlug auf sie ein. Anwohner:innen hörten ihre Hilferufe und schrien den Täter aus ihren Wohnungen an, woraufhin dieser flüchtete. Nach dem Hinweis eines Zeugen fand die Polizei den Tatverdächtigen auf dem Gelände eines Getränkemarkts und nahm ihn vorläufig fest. Der Jugendliche stand laut Polizei unter Alkohol- und Drogeneinfluss; ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Straßenraubs und Beleidigung. Die 53-Jährige blieb nach bisherigem Stand körperlich unverletzt.
Mordkommission ermittelt nach Angriff am Hauptbahnhof
Ein 39-Jähriger hat bei einer Auseinandersetzung am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs lebensgefährliche Verletzungen erlitten, ein 22-Jähriger wurde leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen gerieten die beiden Männer in der Nacht zu Sonntag, 9. August, gegen 0.30 Uhr an der Steinstraße mit einer Personengruppe in eine Auseinandersetzung. Dabei erlitten sie mehrere Stich- und Schnittverletzungen und kamen in ein Krankenhaus. Die Tatverdächtigen flüchteten. Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingesetzt und ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Tel. 0231 132-7441 entgegen.
14-Jährige greift Bundespolizist:innen am Hauptbahnhof an
Eine als vermisst gemeldete 14-Jährige soll am Samstag, 8. August, gegen 8 Uhr bei ihrer Ingewahrsamnahme im Dortmunder Hauptbahnhof mehrere Bundespolizist:innen angegriffen haben. Die Jugendliche sollte zurück in ihre Wohngruppe gebracht werden, verweigerte nach Angaben der Bundespolizei jedoch die Mitfahrt und schlug und trat nach den Einsatzkräften. Dabei traf sie einen Beamten am Schienbein. Auch auf dem Weg zum Dienstfahrzeug und im Auto soll sie sich weiter gewehrt, nach Polizist:innen getreten und diese beleidigt haben. Die Einsatzkräfte übergaben die 14-Jährige schließlich ihrer Wohngruppe; die beteiligten Beamt:innen blieben dienstfähig. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamt:innen, Körperverletzung und Beleidigung.
Von der A45 bis Scharnhorst: Meldungen von Polizei und Feuerwehr (PM)
Tempo 200 bei Kontrolle auf der A45
Die Polizei Dortmund hat am Samstag, 8. August, auf dem Parkplatz Baberg an der Autobahn 45 in Fahrtrichtung Frankfurt den Ferienreiseverkehr kontrolliert. Bei 40 Fahrzeugen und 45 Personen stellten die Einsatzkräfte insgesamt 18 Ordnungswidrigkeiten fest und verhängten zwölf Verwarngelder. Zwölf Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs, in vier Fällen folgt nach Polizeiangaben ein Fahrverbot. Den Spitzenwert erreichte ein Fahrzeug mit 200 km/h bei erlaubten 120 km/h. Bei einem weiteren Fahrzeug droht wegen Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten ein Bußgeld von rund 30.000 Euro. Einen deutlich überladenen Fahrzeugtransporter legte die Polizei still und sicherte ihn mit einer Parkkralle.
Flucht vor der Polizei endet mit Unfall in Brackel
Ein 31-jähriger Autofahrer ist am Montag, 10. August, gegen 20.15 Uhr in Brackel vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und anschließend verunglückt. Der Mann beschleunigte nach Angaben der Polizei auf der Flughafenstraße stark und setzte seine Fahrt über mehrere Straßen fort. In der Kühlingstraße verlor er in einer Kurve die Kontrolle über den VW Touran, kollidierte mit einem geparkten Peugeot und kam vor einer Laterne zum Stehen. Anschließend flüchtete er zu Fuß, stolperte jedoch und verletzte sich beim Sturz. Der 31-Jährige gab laut Polizei an, zuvor Drogen konsumiert zu haben; eine gültige Fahrerlaubnis besaß er ebenfalls nicht. Gegen ihn wird unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinfluss und des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 6.200 Euro.
Polizei entdeckt mutmaßliches Diebeslager nach Einbruch
Nach einem Einbruch in ein Gebäude an der Germaniastraße in Lütgendortmund hat die Polizei am Sonntag, 9. August, zwei Tatverdächtige im Alter von 22 und 23 Jahren gestellt. Die Männer hatten nach Polizeiangaben mutmaßliches Diebesgut bei sich. In der Wohnung des 23-Jährigen fanden die Einsatzkräfte anschließend Drogen in verkaufsfertigen Verpackungen, Verpackungsmaterial, mutmaßliche Verkaufslisten und kupferhaltige Kabel, die möglicherweise aus früheren Diebstählen stammen. Die Polizei stellte die Gegenstände sicher. Beide Männer kamen nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß, die Ermittlungen dauern an.
Gartenlaube in Lütgendortmund steht in Flammen
Eine brennende Gartenlaube am Lütgendortmunder Hellweg hat die Feuerwehr gegen 3.30 Uhr beschäftigt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Laube bereits vollständig in Flammen, das Feuer hatte zudem einen angrenzenden Nadelbaum erfasst. Feuerwehrleute verhinderten unter Atemschutz, dass die Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus und weitere Bäume übergriffen. Nach rund einer Stunde waren die Lösch- und Nachlöscharbeiten beendet. Verletzt wurde niemand. Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr vor Ort; die Brandursache ist bislang unbekannt.
Polizei beobachtet mutmaßlichen Drogenhandel in Scharnhorst
Zivile Einsatzkräfte haben am Montag, 10. August, gegen 17.15 Uhr im Baaderweg in Scharnhorst nach eigenen Angaben mehrere Drogenverkäufe beobachtet. Die Polizei kontrollierte die Beteiligten, stellte Betäubungsmittel sicher und nahm einen 24-jährigen Dortmunder vorläufig fest. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Einsatzkräfte laut Polizei größere Mengen Betäubungsmittel, einen Schlagstock und mehrere Mobiltelefone. Die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nach Prüfung nicht vor. Gegen den 24-Jährigen laufen Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz.
U-Haftbefehl am Dortmunder Flughafen vollstreckt – Bundespolizei mit Fahndungserfolg
Am 10. August vollstreckten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen Untersuchungshaftbefehl am Flughafen Dortmund. Gegen 7 Uhr kontrollierten die Beamten einen 35-jährigen deutschen Staatsangehörigen im Rahmen der Einreisekontrolle eines Fluges aus Chișinău (Moldau). Bei der Überprüfung seiner Personalien entdeckten die Uniformierten einen offenen Haftbefehl. Das Amtsgericht Aachen suchte den Mann wegen der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels. Die Bundespolizisten nahmen den 35-Jährigen fest und führten ihn zur Vorführung beim zuständigen Richter dem Amtsgericht zu.
Drei Leichtverletzte nach Schuss aus Schreckschusswaffe (PM)
Bei einem Streit am Vogelpothsweg sind am Dienstag, 11. August, drei Menschen leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten gegen 13.50 Uhr ein 46- und ein 35-Jähriger in eine Auseinandersetzung. Dabei soll der 46-Jährige eine Schreckschusswaffe benutzt und mindestens einmal geschossen haben. Der 35-Jährige erlitt durch den Schuss leichte Verletzungen, zwei weitere Personen wurden durch freigesetztes Reizgas verletzt. Rettungskräfte behandelten sie vor Ort. Die Polizei nahm den 46-Jährigen vorläufig fest; die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Tatverdächtiger nach versuchtem Tötungsdelikt festgenommen (PM)
Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Kirchlinde im November 2025 hat die Polizei einen 42-jährigen Dortmunder in der Schweiz festgenommen. Ein Hinweis nach der Ausstrahlung des Falls bei „Aktenzeichen XY“ im Juni 2026 führte nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei zu dem Tatverdächtigen. Am Montag, 10. August, wurde der Mann nach Deutschland überführt. Hintergrund ist eine Tat in der Nacht zum 5. November 2025 im Bereich Kirchlinder Straße/Bärenbruch. Dort erlitt ein Mann schwere Kopfverletzungen und schwebte in Lebensgefahr. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein; die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.
Größerer Stromausfall im Dortmunder Nordwesten: Polizei sucht Zeugen (PM)
In der Nacht zum Donnerstag (13.08.) kam es im Dortmunder Ortsteil Kirchlinde zu einem größeren Stromausfall. Die Polizei sucht Zeugen, da dieser nach derzeitigen Erkenntnissen in Verbindung mit versuchten Buntmetalldiebstählen steht.
Gegen 2 Uhr fiel im Bereich der Hangeneystraße und angrenzenden Straßen der Strom aus. Etwa 900 Haushalte waren von dem Ausfall betroffen. Die Polizei fuhr daraufhin in dem betroffenen Bereich verstärkt Streife.
Gegen 4 Uhr wurden die Beamten durch Mitarbeiter der DONETZ über eine Sachbeschädigung an einem leerstehenden Werksgebäude an der Straße Bärenbruch informiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine beschädigte Stahltür fest, im Inneren der Halle wurden unter anderem mehrere Kabel abgetrennt.
Eine Durchsuchung des Gebäudes, bei dem auch ein Diensthund eingesetzt wurde, verlief negativ. Ein Wohnungsloser, der sein Schlaflager auf der Rückseite der Halle eingerichtet hatte, konnte kurz zuvor drei Personen beobachten, die das Werksgebäude verließen und sich anschließend in nördliche Richtung entfernten. Diese konnte er wie folgt beschreiben:
1. Person: männlich, ca. 25 bis 30 Jahre alt, ca. 170 cm groß. Europäisches Erscheinungsbild, Drei-Tage-Bart, kurze rötliche Haare. Trug braune Kleidung und eine Mütze. Ungepflegtes Erscheinungsbild.
2. Person: männlich, ca. 30 bis 35 Jahre alt, ca. 180 bis 185 cm groß. Dunkelhäutig, kurze schwarze Haare, kurzer Bart. Trug dunkle Kleidung.
3. Person: weiblich, ca. 20 Jahre alt, ca. 160 cm groß. Europäisches Erscheinungsbild, lange blonde Haare. Trug eine gelbe Jacke und eine Jeanshose.
Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls. Die Polizei fragt: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Angaben zu den Personen machen? Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der 0231/132-7441 entgegen.
Ast auf Hausdach sorgt für aufwendigen Feuerwehreinsatz in Dortmund-Husen (PM FW DO)
Am Donnerstagmorgen, 13. August 2026, wurde die Feuerwehr Dortmund gegen 6:30 Uhr zu einem Einsatz in die Wickederstraße im Ortsteil Husen alarmiert. Gemeldet war ein Ast auf einem Hausdach. Vor Ort zeigte sich jedoch schnell, dass es sich um eine deutlich größere Herausforderung handelte.
Ein etwa zehn Meter langer und entsprechend massiver Ast war auf das Dach eines Wohnhauses gefallen. Aufgrund seiner instabilen Lage bestand die unmittelbare Gefahr, dass der Ast weitere Schäden am Dachstuhl verursachen könnte. Entsprechend vorsichtig mussten die Einsatzkräfte bei der Sicherung und Beseitigung vorgehen.
Für diese Arbeiten kam der Feuerwehrkran der Spezialeinheit Bergung sowie eine Drehleiter zum Einsatz. Der Ast wurde zunächst gesichert und anschließend kontrolliert vom Dach gehoben. Während der Arbeiten mussten die Bewohner der betroffenen Dachgeschosswohnung vorsorglich ihre Wohnungen verlassen. Sie konnten für die Dauer des Einsatzes bei Nachbarn unterkommen.
Um die Einsatzstelle abzusichern und ein gefahrloses Arbeiten mit den schweren Einsatzfahrzeugen und dem Kran zu ermöglichen, musste der betroffene Abschnitt der Wickederstraße für rund zwei Stunden gesperrt werden.
Mit der notwendigen Ruhe und Präzision gelang es den Einsatzkräften schließlich, den rund zehn Meter langen Ast vollständig zu entfernen – ohne weitere Beschädigungen am Dachstuhl. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren insgesamt 13 Einsatzkräfte der Feuerwache 6 (Scharnhorst) und der Spezialeinheit Bergung.
Belästigung, Beleidigung und plötzliche Angriffe – Bundespolizei nimmt aggressiven Mann fest (PM)
Am 12. August ging ein Mann mehrere Personen am Dortmunder Hauptbahnhof an. Nach einem Platzverweis schlug er unvermittelt einen Unbeteiligten und griff bei seiner Festnahme die Beamten an.
Gegen 22:10 Uhr belästigte und beleidigte ein 47-Jähriger andere Personen am Hauptbahnhof Dortmund ohne ersichtlichen Grund. Eine Streife der Bundespolizei griff ein und stellte seine Identität fest. Anschließend erteilten sie dem Deutschen einen Platzverweis. Als der Wohnungslose in Richtung Innenstadt ging, schlug er einem Unbeteiligten in den Bauch. Eine medizinische Versorgung war nach eigenen Angaben nicht notwendig. Die Einsatzkräfte nahmen den Aggressor fest, fixierten ihn und brachten ihn anschließend zur Dienststelle.
Bei der anschließenden Durchsuchung griff er einen Beamten mittels eines Kopfstoßes an. Der Bundespolizist wich dem Angriff aus und fixierte den 47-Jährigen erneut. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 2,5 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten die Einsatzkräfte den Deutschen zur Verhinderung weiterer Straftaten in das zentrale Polizeigewahrsam in Dortmund. Er muss sich nun wegen Beleidigung, Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.
Defekte Kraftstoffleitung sorgt für Rauch an Regionalbahn (PM FW DO)
Eine defekte Dieselkraftstoffleitung hat am Bahnhof Hörde für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Gegen 18 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn Rauch an einem Triebfahrzeug der Regionalbahn RE 57. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der mit rund 80 Fahrgästen besetzte Zug auf Gleis 4 bereits vollständig geräumt. Aus der beschädigten Leitung waren geringe Mengen Diesel auf heiße Bauteile gelangt und hatten die Rauchentwicklung verursacht. Die Feuerwehr kühlte den betroffenen Bereich, weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Rund 50 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes waren vor Ort.
Polizeieinsatz in Lindenhorst: 16-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe (PM)
Ein maskierter Jugendlicher hat Freitag, 14. August, gegen 0.05 Uhr vor einem Café an der Evinger Straße in Lindenhorst mit einer Schreckschusswaffe in Richtung einer Frau geschossen. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Polizei flüchtete der Tatverdächtige anschließend, Einsatzkräfte nahmen ihn jedoch wenig später an der nahe gelegenen Unfallklinik Nord fest. Bei dem 16-jährigen Dortmunder stellten sie die Waffe und ein Mobiltelefon sicher.
Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung übergab die Polizei den Jugendlichen dem Jugendamt, da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen. Nach ersten Ermittlungen hatte es bereits zuvor Streit zwischen dem Jugendlichen und der Frau gegeben. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren wegen Bedrohung unter Einsatz einer Schusswaffe, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Illegales Autorennen, Festnahme in Deusen, schwerer Unfall und Kellerbrand: Nachrichten aus Dortmund (PM)
54-Jähriger im Stadtgarten durch Schuss verletzt
Ein 54-jähriger Dortmunder ist in der Nacht zu Samstag, 15. August, im Stadtgarten durch einen Schuss am Oberarm verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sprach ihn gegen 0.06 Uhr zunächst ein unbekannter Mann an. Wenige Minuten später hörte der 54-Jährige in der Nähe der Haltestelle Stadtgarten einen lauten Knall und verspürte einen starken Schmerz am Oberarm. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Polizist:innen nahmen kurz darauf in der Umgebung einen 21-jährigen Tatverdächtigen syrischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz fest. Der Mann befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei ermittelt zu den Hintergründen, dem genauen Ablauf und der verwendeten Schusswaffe.
13-Jähriger nach mutmaßlichem illegalen Autorennen schwer verletzt
Ein 13-Jähriger ist Sonntag, 16. August, gegen 21.20 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Klönnestraße schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen sich zuvor ein 27-jähriger Dortmunder in einem VW Arteon und ein 23-jähriger Dortmunder in einem BMW X5 ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen geliefert haben. Zeugen zufolge fuhren beide mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Süden. In Höhe der Inselstraße erfasste der VW den 13-Jährigen, als dieser die Straße überquerte. Durch den Aufprall wurde der Junge auf den Gehweg geschleudert. Rettungskräfte brachten ihn schwer verletzt in ein Krankenhaus, Lebensgefahr bestand nicht. Die Polizei stellte beide Autos sowie die Mobiltelefone und Führerscheine der Fahrer sicher. Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum ergaben sich nicht. Die Ermittlungen wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und fahrlässiger Körperverletzung laufen.
Bereits in der Nacht zuvor kontrollierten Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst verstärkt die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene. An zwei Messstellen registrierte die Polizei 162 Geschwindigkeitsverstöße. Vier Autos stellte sie wegen des Verdachts auf unerlaubte technische Veränderungen für Gutachten sicher, vier Fahrer waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Zudem fertigten die Einsatzkräfte 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, erhoben sieben Verwarngelder und vollstreckten zwei Haftbefehle. Auf dem Wall waren zeitweise rund 300 Fahrzeuge unterwegs.
Polizeieinsatz in Deusen endet nach mehreren Stunden
Ein größerer Polizeieinsatz hat Samstag, 15. August, in Dortmund-Deusen mehrere Stunden gedauert. Nachbarn hatten gegen 3.25 Uhr wegen lauter Musik und Schreien aus einem Haus am Fruchtweg den Notruf gewählt. Als die Polizei eintraf, hielt ein 38-jähriger Dortmunder eine augenscheinliche Schusswaffe in der Hand und bedrohte die Einsatzkräfte. Anschließend zog er sich in sein Einfamilienhaus zurück. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab und zog Spezialeinsatzkräfte hinzu. Gegen 9.55 Uhr verließ der Mann freiwillig das Haus und wurde festgenommen. Dabei erlitt er leichte Verletzungen. Da es Hinweise auf eine psychische Erkrankung gab, kam der 38-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung. Bei der Durchsuchung des Hauses stellte die Polizei eine Schreckschusswaffe sicher. Zwei Hunde aus dem Haus kamen in ein Tierheim. Die Ermittlungen dauern an.
Motorradfahrer bei Unfall auf der Emscherallee schwer verletzt
Ein 18-jähriger Motorradfahrer aus Dortmund hat Sonntag, 16. August, bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Emscherallee/Mengeder Straße schwere Verletzungen erlitten. Nach Angaben der Polizei fuhr ein 25-jähriger Dortmunder gegen 17.45 Uhr mit seinem BMW auf dem rechten Fahrstreifen der Emscherallee, als sein Auto aus bislang ungeklärter Ursache mit dem auf gleicher Höhe fahrenden Motorrad kollidierte. Rettungskräfte brachten den 18-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Drogentest beim Autofahrer lieferte Hinweise auf Betäubungsmittelkonsum, weshalb ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf einen hohen fünfstelligen Betrag und ermittelt zur Unfallursache.
Unfallflucht endet mit Faustschlägen und Widerstand
Ein leichter Schaden an zwei Außenspiegeln hat Samstag, 15. August, einen größeren Polizeieinsatz nach sich gezogen. Gegen 19.35 Uhr touchierte ein VW beim Vorbeifahren an der Kreuzung Beethovenstraße/Münsterstraße den Außenspiegel des Toyota eines 46-jährigen Dortmunders. Der VW-Fahrer flüchtete zunächst, geriet später an einer Haltestelle auf der Evinger Straße mit dem 46-Jährigen aneinander und verletzte ihn nach Angaben der Polizei leicht mit seinem Auto. Wenig später kehrte der Mann zu Fuß zurück und soll den Dortmunder mit Fäusten angegriffen haben. Die Polizei nahm den 25-jährigen Georgier anschließend auf einem Supermarktparkplatz fest. Dabei leistete er laut Polizei so starken Widerstand, dass ein Beamter verletzt wurde und seinen Dienst beenden musste. Der Mann besaß keine gültige Fahrerlaubnis; zudem gab es Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum. Gegen ihn laufen mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, Körperverletzung, Widerstands und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Bundespolizei vollstreckt drei Haftbefehle am Flughafen
Bei Ausreisekontrollen am Dortmunder Flughafen hat die Bundespolizei Freitag, 14. August, und Samstag, 15. August, drei offene Haftbefehle vollstreckt. Ein 28-jähriger bosnisch-herzegowinischer Staatsangehöriger konnte eine Geldstrafe von 360 Euro nicht bezahlen und kam deshalb für sechs Tage in eine Justizvollzugsanstalt. Ein 42-jähriger Serbe aus Dortmund beglich ein ausstehendes Bußgeld von 70 Euro und konnte seine Reise fortsetzen. Auch ein 34-jähriger nordmazedonischer Staatsangehöriger durfte nach der Zahlung von 780 Euro weiterreisen und wandte damit eine 39-tägige Ersatzfreiheitsstrafe ab.
Kellerbrand in Brackel: Feuerwehr betreut rund 40 Menschen
Ein Kellerbrand in einem siebenstöckigen Wohnhaus am Herwingweg in Brackel hat am späten Sonntagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits deutlich Rauch aus den Kellerfenstern. Die Feuerwehr lokalisierte den Brandherd und löschte das Feuer zügig. Die meisten Bewohner:innen verließen das Gebäude selbstständig, einige führte die Feuerwehr mit Fluchthauben durch das verrauchte Treppenhaus ins Freie. Rund 40 Menschen wurden von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut. Drei Bewohner:innen, die zuvor selbst Löschversuche unternommen hatten, wurden medizinisch untersucht, benötigten aber keine weitere Behandlung. Nach den Lüftungsarbeiten konnten alle Menschen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Neues aus dem Polizeibericht (PM)
Zwei Lkw-Unfälle auf der A1: Zwei Fahrstreifen in Richtung Köln wieder frei
Nach zwei Verkehrsunfällen auf der Autobahn 1 sind inzwischen zwei Fahrstreifen in Richtung Köln zwischen der Raststätte Lichtendorf-Nord und Schwerte wieder frei. Die Unfälle ereigneten sich am Dienstag, 18. August, gegen 9.50 Uhr.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhren beim ersten Unfall zwei Lastwagen aufeinander. An einem zweiten Unfall waren drei Lastwagen und ein Autotransporter beteiligt. Mindestens drei Menschen wurden leicht verletzt. Zunächst musste die Fahrbahn in Richtung Köln vollständig gesperrt werden.
Mittlerweile können Autofahrer:innen den mittleren und linken Fahrstreifen wieder nutzen. Das Stauende liegt nach Angaben der Polizei aktuell am Kamener Kreuz. Die Verkehrsbehinderungen werden voraussichtlich noch bis in die Mittagsstunden andauern.
Da gleichzeitig die A2 zwischen Lünen-Süd und Kamen/Bergkamen gesperrt ist, hatte die Polizei empfohlen, den Bereich um das Kamener Kreuz weiträumig zu umfahren.
Reifenplatzer bei Schwertransporter: A2 bleibt bis Mittwochmorgen gesperrt
Ein Reifenplatzer an einem Schwertransporter hat auf der Autobahn 2 eine Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen ausgelöst. Die A2 ist seit Dienstag, 18. August, zwischen Lünen-Süd und Kamen/Bergkamen in Richtung Hannover und Oberhausen gesperrt. Nach aktuellen Angaben der Polizei wird die Fahrbahn voraussichtlich erst in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, 19. August, wieder freigegeben.
Der Unfall ereignete sich gegen 0.45 Uhr. Der Schwertransporter hatte einen großen Kran geladen, der bei dem Unfall teilweise über die Mittelschutzplanke kippte. Zudem liefen Betriebsmittel aus. Der 35-jährige Fahrer und sein 14-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Münster nahm den Unfall auf.
Die Bergungsarbeiten dauern an und gestalten sich nach Angaben der Polizei kompliziert. Anschließend muss eine Fachfirma die beschädigte Leitplanke reparieren. Außerdem wird geprüft, ob die Fahrbahn durch den Unfall beschädigt wurde und weitere Reparaturen erforderlich sind.
Die Polizei bittet ortskundige Verkehrsteilnehmende weiterhin, den gesperrten Bereich weiträumig zu umfahren. Über den aktuellen Stand der Sperrung informiert die Polizei Dortmund auch über ihre Social-Media-Kanäle.
Nach Sachbeschädigung am Taxi: Bundespolizei nimmt 27-Jährigen fest
Die Bundespolizei hat am Dienstag, 18. August, am Dortmunder Hauptbahnhof einen 27-Jährigen festgenommen. Die Beamten waren gegen 0.10 Uhr auf eine Auseinandersetzung an einem Taxistand aufmerksam geworden.
Ein 40-jähriger Taxifahrer gab an, der Mann habe im Vorbeigehen mit der Faust auf die Motorhaube seines Taxis geschlagen und eine Beule verursacht. Da der 27-Jährige keine Angaben zu seiner Person machte, brachten ihn die Einsatzkräfte zur Bundespolizeiwache. Dort stellten sie seine Identität anhand seiner Fingerabdrücke fest.
Bei der Überprüfung stellten die Beamten mehrere Fahndungsausschreibungen fest. Unter anderem suchten französische Behörden nach seinem Aufenthaltsort. Zudem lag eine Ausschreibung zur Festnahme aus Bremen vor. Nach Angaben der Bundespolizei hielt sich der wohnungslose Mann aus Algerien ohne Pass oder Passersatz unerlaubt in Deutschland auf.
Die Bundespolizei brachte ihn in das Dortmunder Polizeigewahrsam. Die zuständige Ausländerbehörde übernimmt die weitere Bearbeitung. Gegen den 27-Jährigen ermittelt die Bundespolizei wegen Sachbeschädigung und unerlaubten Aufenthalts.
Neues aus dem Polizeibericht (PM)
Kontrollen in Bus und Bahn: Polizei stellt vier Messer sicher
Polizei Dortmund, Bundespolizei und Dortmunder Stadtwerke (DSW21) haben am Dienstag, 18. August, gemeinsam im öffentlichen Personennahverkehr kontrolliert. Der Schwerpunkteinsatz zwischen 13 und 20 Uhr konzentrierte sich auf den Hauptbahnhof und die Stadtbahn-Haltestelle Leopoldstraße. Ziel war es, das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken und gegen Messergewalt im öffentlichen Raum vorzugehen.
Die Einsatzkräfte kontrollierten 157 Personen und führten 61 Gespräche. Sie stellten vier Messer sicher und fertigten entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Gegen 15 Personen sprachen sie Platzverweise aus. Hinzu kamen Strafanzeigen unter anderem wegen Hausfriedensbruchs und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Im Hauptbahnhof leistete ein alkoholisierter 51-Jähriger nach einem Hausverbot Widerstand. Verletzt wurde niemand. Die Bundespolizei brachte den Mann ins Polizeigewahrsam. DSW21 kontrollierte parallel 2.416 Fahrgäste und beanstandete 175 von ihnen wegen fehlender oder ungültiger Fahrscheine.
Drei Leichtverletzte bei Unfall auf der A2
Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 in Richtung Oberhausen sind am Mittwoch, 19. August, drei Menschen leicht verletzt worden. Ein Transporter geriet gegen 6.10 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Dortmund-Mengede vermutlich aufgrund der Witterungs- und Straßenverhältnisse ins Schleudern.
Der Transporter kollidierte anschließend mit einem weiteren Transporter und einem Auto. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Rettungskräfte versorgten die drei Verletzten vor Ort.
Während der Unfallaufnahme und Bergung war der linke Fahrstreifen in Richtung Oberhausen gesperrt. Dadurch kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen.
A2 nach Schwertransporter-Unfall wieder freigegeben
Nach dem Unfall eines Schwertransporters ist die Autobahn 2 bei Kamen seit Mittwoch, 19. August, 6 Uhr wieder frei. Die Bergungs-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten sind abgeschlossen. Der Unfall hatte seit Dienstagmorgen für eine Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen gesorgt.
Am Mittwochabend sind nach Angaben der Polizei weitere Reparaturen an der Fahrbahn vorgesehen. Dafür wird erneut eine Baustelle eingerichtet. Eine weitere Vollsperrung ist nach aktuellem Stand jedoch nicht geplant.
Gasherd brennt in Barop: Feuerwehr verhindert Ausbreitung
Ein brennender Gasherd hat am Dienstagabend gegen 23 Uhr die Feuerwehr in Barop beschäftigt. In der Küche im ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses war der mit Gas betriebene Herd in Brand geraten. Die beiden Bewohner konnten das Haus vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig verlassen. Sie blieben unverletzt.
Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer. Gleichzeitig sperrten die Einsatzkräfte vorsorglich die Gaszufuhr. Mit einem Rauchschutzvorhang verhinderten sie, dass sich der Brandrauch weiter im Gebäude ausbreitete. Dadurch blieb der Schaden nach Angaben der Feuerwehr auf den unmittelbaren Küchenbereich begrenzt.
Nach den Löscharbeiten belüftete die Feuerwehr das Gebäude und übergab es nach rund einer Stunde wieder an die Eigentümer. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Eichlinghofen und Hörde beteiligt.
Bundespolizei beschlagnahmt Anscheinswaffen im Dortmunder Hauptbahnhof
Zwei junge Männer sind am Dienstag, 18. August, mit Anscheinswaffen im Dortmunder Hauptbahnhof aufgefallen. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn informierte gegen 10.45 Uhr die Bundespolizei über Personen, die Pistolen offen im Hosenbund tragen und sich gegenseitig damit bedroht haben sollen.
Mehrere Streifen trafen in der Haupthalle auf einen 19- und einen 21-Jährigen. Beide trugen die Waffen im Hosenbund. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die Gegenstände, bei denen es sich um Spielzeugpistolen handelte, und brachten die Männer zur Bundespolizeiwache.
Die beiden in Melle wohnenden Männer äußerten sich laut Bundespolizei nicht zu den Vorwürfen und durften die Wache nach Feststellung ihrer Identität wieder verlassen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein und sicherte Videoaufnahmen aus dem Hauptbahnhof.
Die Behörde warnt davor, dass Spielzeugwaffen häufig nicht sofort als solche zu erkennen seien. Dadurch könnten gefährliche Situationen und größere Polizeieinsätze entstehen.
14-Jähriger flüchtet auf E-Scooter vor Polizeikontrolle (PM)
Ein 14-Jähriger ist am Mittwoch, 19. August, auf einem E-Scooter vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und hat dabei eine Beamtin leicht verletzt. Einer Streifenwagenbesatzung war der Jugendliche am Nachmittag auf der Bornstraße aufgefallen, weil er nach Angaben der Polizei mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs war.
Der 14-Jährige ignorierte die Anhaltezeichen und fuhr weiter. Als die Einsatzkräfte aus ihrem Fahrzeug stiegen, um ihn zu stoppen, fuhr er einer Polizeibeamtin über den Fuß und setzte seine Flucht fort. Im Bereich Bornstraße/Stollenstraße konnte die Polizei ihn schließlich anhalten.
Bei der Kontrolle ergab sich laut Polizei der Verdacht, dass der E-Scooter technisch verändert worden war, um dessen Leistung beziehungsweise Geschwindigkeit zu erhöhen. Die Einsatzkräfte stellten das Fahrzeug für ein Gutachten sicher. Nach Angaben der Polizei verfügte der 14-Jährige zudem nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis.
Die Polizei übergab den Jugendlichen seinen Eltern und leitete ein Strafverfahren ein. Auch gegen den Halter des E-Scooters erstatteten die Einsatzkräfte Anzeige. Die verletzte Polizeibeamtin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen.
Unfall auf der Kemminghauser Straße: Ford Transit kollidiert mit Gelenkbus – 31-Jähriger schwer verletzt (PM)
Ein 31 Jahre alter Mann aus Harsewinkel ist bei einem Verkehrsunfall auf der Kemminghauser Straße in Dortmund am Donnerstag, 20. August, schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei konnte Lebensgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden. Der Mann saß als Beifahrer in einem Ford Transit.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei verlor der 29-jährige Fahrer des Transporters gegen 9.45 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug. Etwa in Höhe des Zwergwegs kollidierte der Ford Transit mit einem Gelenkbus, der sich auf dem Standstreifen befand.
Der 29-Jährige blieb unverletzt. Ein Drogenvortest bei ihm fiel nach Angaben der Polizei positiv aus. Ein Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei sicherte die Spuren am Unfallort. Während der Unfallaufnahme war die Kemminghauser Straße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Zwei Männer am Dortmunder Hauptbahnhof schwer verletzt: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft (PM)
Nach einem versuchten Tötungsdelikt am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs haben Spezialeinsatzkräfte einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Der 28-Jährige wurde am Freitagmorgen, 21. August, bei Durchsuchungsmaßnahmen in Selm festgenommen. Das teilten die Staatsanwaltschaft und die Polizei Dortmund gemeinsam mit.
Die Tat ereignete sich am 9. August am Nordausgang des Hauptbahnhofs an der Steinstraße. Dabei erlitt ein 22-Jähriger schwere Verletzungen. Ein 39-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ das Amtsgericht Dortmund gegen den 28-Jährigen einen Untersuchungshaftbefehl. Ihm wird gemeinschaftlicher versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Der Haftbefehl wurde vollstreckt.
Dortmund kompakt: Tötungsdelikt in Hörde, tödlicher Unfall und Feuer in Lindenhorst (PM)
Tötungsdelikt in Hörde: 15-Jähriger in Untersuchungshaft
Ein 49-jähriger Dortmunder ist am Samstag, 22. August, tot in seiner Wohnung im Stadtteil Hörde gefunden worden. Nach ersten Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund gibt es Anhaltspunkte für ein Tötungsdelikt. Der Tatverdacht richtet sich gegen den 15 Jahre alten Sohn des Getöteten, den die Polizei vorläufig festnahm.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ das Amtsgericht Dortmund einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes gegen den Jugendlichen. Er befindet sich in Untersuchungshaft.
Brennende Waschmaschine und Trockner in Lindenhorst
Eine brennende Waschmaschine hat am Samstag, 22. August, einen Feuerwehreinsatz in einem Haus in Lindenhorst ausgelöst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, befanden sich keine Menschen oder Haustiere mehr im Gebäude. Das gesamte Erdgeschoss war stark verraucht, sodass die Feuerwehr zunächst nach dem Brandherd suchen musste.
Die Einsatzkräfte entdeckten schließlich eine brennende Waschmaschine und einen Trockner in einem Abstellraum und löschten das Feuer. Sie entfernten Teile der Deckenverkleidung und kontrollierten den Bereich mit einer Wärmebildkamera, um eine weitere Ausbreitung auszuschließen. Anschließend belüfteten sie das Gebäude mit Hochleistungslüftern. Der Rettungsdienst untersuchte zwei Personen vorsorglich, beide konnten vor Ort bleiben.
Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Insgesamt waren 18 Kräfte der Feuer- und Rettungswache 2 in Eving im Einsatz.
Zwei Verfolgungsfahrten enden mit Unfällen
Zwei voneinander unabhängige Verfolgungsfahrten haben am Freitag, 21. August, in Dortmund zu Unfällen geführt. Gegen 18 Uhr wollte eine Streifenbesatzung auf der Autobahn 2 (A 2) in Richtung Oberhausen einen Autofahrer kontrollieren. Der 27-Jährige aus Hürth beschleunigte jedoch und flüchtete. In der Anschlussstelle Henrichenburg verlor er die Kontrolle über sein Auto, das sich mehrfach überschlug.
Der Mann setzte seine Flucht zu Fuß fort. Einsatzkräfte konnten ihn mithilfe der Polizeifliegerstaffel ausfindig machen und widerstandslos festnehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es Hinweise darauf, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Im Unfallwagen fanden die Einsatzkräfte eine größere Menge Betäubungsmittel, zudem waren die Kennzeichen nicht für das Auto zugelassen.
Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher und ließ dem 27-Jährigen eine Blutprobe entnehmen. Den Sachschaden schätzt sie auf 50.000 Euro. Die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen laut Polizei nicht vor.
Gegen 18.30 Uhr wollte eine weitere Streifenbesatzung auf der Provinzialstraße ein Kleinkraftrad ohne Kennzeichen kontrollieren. Die beiden 14 und 15 Jahre alten Dortmunder auf dem Zweirad trugen keine Helme. Der 14-jährige Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen und flüchtete. Während der Verfolgung berührten sich nach ersten Erkenntnissen das Kleinkraftrad und der Streifenwagen leicht, anschließend prallte das Zweirad gegen ein geparktes Auto.
Beide Jugendlichen erlitten leichte Verletzungen und kamen zur Behandlung in Krankenhäuser. Die Polizei stellte fest, dass das Kleinkraftrad am Vortag gestohlen worden war. Bei einem der Jugendlichen fanden die Einsatzkräfte außerdem eine PTB-Waffe. Sie stellten das Zweirad und die Waffe sicher; die Ermittlungen dauern an.
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der B 54 – Polizei sucht Zeugen
Ein 42-jähriger Motorradfahrer aus Malsfeld in Hessen ist am Sonntag, 23. August, gegen 13.45 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 54 (B 54) in Richtung Dortmund tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte er in Höhe Wichlinghofen einen silbernen VW Golf GTI auf dem linken Fahrstreifen links überholen und fuhr dabei zwischen dem Auto und der Mittelschutzplanke. Mehrere Ersthelfer kümmerten sich um den Mann, der noch an der Unfallstelle starb. Der Fahrer des VW Golf fuhr zunächst weiter.
Die Polizei ermittelte einen 23 Jahre alten, in Belgien wohnenden Mann als Fahrer des Autos. Zeugenaussagen begründen nach Angaben der Polizei den Verdacht, dass sowohl der Auto- als auch der Motorradfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein könnten. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ein. Für die Unfallaufnahme blieb die B 54 mehrere Stunden gesperrt, der Verkehr staute sich zeitweise bis auf die Autobahn 45 (A 45).
Die Polizei sucht nun weitere Zeug:innen. Von besonderem Interesse sind Personen, denen bereits vor dem Unfall die Fahrweise des silbernen VW Golf GTI oder der gelben Honda VTR1000F aufgefallen ist. Hinweise nimmt die Polizeiwache Hombruch unter der Telefonnummer 0231 132-1521 entgegen.
Die Polizei korrigierte zudem ihre ursprüngliche Angabe zur Herkunft des Getöteten: Der 42-Jährige stammte aus Malsfeld in Hessen und nicht, wie zunächst mitgeteilt, aus Maisfeld in Niederbayern.
Bundespolizei ermittelt nach Ladendiebstahl im Hauptbahnhof
Die Bundespolizei hat am Freitag, 21. August, gegen 22.45 Uhr einen 34-jährigen Mann nach einem mutmaßlichen Ladendiebstahl in einer Drogerie im Dortmunder Hauptbahnhof kontrolliert. Der Mann soll Waren in seine Hosentaschen gesteckt, weitere Artikel ausgepackt und anschließend den Kassenbereich passiert haben, ohne zu bezahlen. Ein Ladendetektiv hielt ihn bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.
Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte zwei Schraubendreher und beschlagnahmten sie. Der Tatverdächtige äußerte sich nach seiner Belehrung nicht zu den Vorwürfen. Der Schaden beträgt laut Bundespolizei mehr als 100 Euro. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein, sicherte Videoaufzeichnungen und entließ den Mann nach Abschluss der Maßnahmen.
Plakataktion soll Schulwege in Dortmund und Lünen sicherer machen
Radio 91.2, die Sparkasse Dortmund und die Polizei Dortmund setzen ihre gemeinsame Plakataktion zum Schulstart 2026/27 fort. Unter dem Motto „Vorsicht! Unsere Kids haben keinen Airbag!“ wollen die Beteiligten auf die Gefahren für Kinder im Straßenverkehr aufmerksam machen. Bürger:innen in Dortmund und Lünen können kostenlose, wetterfeste Plakate abholen und auf ihrem privaten Gelände aufhängen.
Die Aktion ist Teil der „Vision Zero“ der Polizei Dortmund, nach der jeder Verkehrsunfall einer zu viel ist. Neben Kontrollen und der Ahndung von Verkehrsverstößen setzt die Polizei auf Präventionsangebote für Kinder und Jugendliche. Dazu gehören unter anderem Verkehrserziehung, Fahrradtraining und der „Crash Kurs NRW“.
Die kostenlosen Plakate sind bei den Polizeiwachen Mitte im Service-Center, Hörde, Nord, Huckarde, Körne und Lünen erhältlich.
Zwei Männer zahlen Geldstrafen und wenden Haft ab
Die Bundespolizei hat am Sonntag, 23. August, zwei Haftbefehle vollstreckt. Gegen 1.10 Uhr kontrollierte eine Streife am Dortmunder Hauptbahnhof einen 39-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Die Staatsanwaltschaft Dortmund suchte nach dem Mann, nachdem ihn das Amtsgericht Dortmund wegen tätlichen Angriffs, Körperverletzung und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro oder ersatzweise 60 Tagen Haft verurteilt hatte. Ein Neffe brachte die geforderte Summe gegen 2.25 Uhr zur Wache, sodass der Mann die Dienststelle wieder verlassen konnte.
Am Nachmittag kontrollierten Bundespolizisten einen 34-jährigen rumänischen Staatsangehörigen vor einem Flug nach London. Gegen ihn lag eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Hamburg vor. Das Amtsgericht Hamburg hatte ihn wegen Diebstahls zur Zahlung von 267,41 Euro einschließlich der Kosten oder ersatzweise zu sieben Tagen Haft verurteilt. Ein Freund zahlte die geforderte Summe bei einer Polizeidienststelle in Niedersachsen ein, anschließend konnte auch der 34-Jährige seine Reise fortsetzen.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Verfolgungsfahrt, Fahndung, Festnahme und Präventionsarbeit (PM)
Verfolgungsfahrt endet mit drei festgenommenen Jugendlichen
Eine Verfolgungsfahrt durch Dortmund hat in der Nacht zu Dienstag, 25. August, mit der Festnahme von drei Jugendlichen geendet. Gegen 2.50 Uhr fiel einem Streifenteam im Bereich der Dr.-Safiye-Ali-Straße ein Audi mit einem defekten Blinklicht auf. Der Fahrer folgte zunächst den Anhaltezeichen und parkte das Auto in der Clemens-Veltum-Straße.
Als die Einsatzkräfte aus ihrem Streifenwagen stiegen, beschleunigte der Fahrer jedoch und flüchtete nach Angaben der Polizei mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Martha-Gillessen-Straße bis zur Feldherrnstraße. Dort hielt das Auto an, drei Personen stiegen aus und flüchteten zu Fuß. Nach kurzer Verfolgung nahm die Polizei die drei 14, 14 und 15 Jahre alten Jugendlichen fest.
Die Polizei brachte die Jugendlichen zur Wache und übergab sie nach Abschluss der Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten. Den Audi stellten die Einsatzkräfte sicher. Gegen die Jugendlichen leitete die Polizei unter anderem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Wer den Audi gefahren hat, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Polizei sucht mutmaßlichen Betrüger mit Foto
Die Polizei Dortmund fahndet mit einem Foto nach einem bislang unbekannten Tatverdächtigen. Unbekannte sollen am Samstag, 31. Januar, einen 73-Jährigen aus Bad Pyrmont betrogen haben. Nach Angaben der Polizei gaben sie sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und gelangten so an eine digitale Zahlungskarte. Damit bezahlten sie anschließend mehrere Einkäufe in Lebensmittelgeschäften und Tankstellen.
Einen der Tatverdächtigen zeichnete am Sonntag, 1. Februar, gegen 19.49 Uhr eine Überwachungskamera beim Einkauf an einer Tankstelle an der Preußenstraße in Lünen auf. Das Amtsgericht hat die Veröffentlichung des Fotos angeordnet. Die Polizei bittet um Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Mannes. Diese nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
Das Fahndungsfoto veröffentlicht die Polizei auf ihrem Fahndungsportal:https://polizei.nrw/fahndung/213926
Bundespolizei nimmt 38-Jährigen am Dortmunder Flughafen fest
Die Bundespolizei hat am Montag, 24. August, einen 38-jährigen Mann am Dortmunder Flughafen festgenommen. Der deutsche Staatsangehörige reiste gegen 7.40 Uhr mit einem Flug aus dem rumänischen Suceava ein und legte bei der Einreisekontrolle seinen Reisepass vor.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Amtsgericht Essen-Borbeck einen Untersuchungshaftbefehl wegen Betrugs gegen den Oberhausener erlassen hatte. Die Bundespolizei nahm ihn fest und brachte ihn zur Vorführung vor den zuständigen Richter.
Polizei und Gast-Haus arbeiten bei Prävention zusammen
Die Polizei Dortmund und das Gast-Haus an der Rheinischen Straße bauen ihre Zusammenarbeit bei Präventionsangeboten für obdach- und wohnungslose Menschen sowie Menschen in prekären Lebenslagen aus. Bereits am Montag, 17. August, führte die Verkehrsunfallprävention der Polizei dort ein zweistündiges Rollatortraining durch. Die Teilnehmenden übten den sicheren Umgang mit Gehhilfen sowie das Überwinden alltäglicher Hindernisse und unebener Flächen.
Am Montag, 24. August, besuchte Polizeihauptkommissarin Deniza Iordanova das Frauencafé des Gast-Hauses. Zwölf Frauen berichteten dort über Erfahrungen mit Armut, Unsicherheit und Straftaten, die nach Angaben der Polizei häufig nicht angezeigt werden. Das Gespräch sollte das Vertrauen in die Polizei stärken und dazu beitragen, dass Betroffene Straftaten anzeigen.
Nach dem Gespräch kochten Mitarbeitende des Gast-Hauses und die Polizei gemeinsam ein Drei-Gänge-Menü für die Teilnehmerinnen. Polizei und Gast-Haus wollen die Gespräche im Frauencafé fortsetzen und weitere Rollatortrainings anbieten. Ziel ist es, die Sicherheit der Gäste in unterschiedlichen Lebensbereichen zu erhöhen und das Vertrauen in die Polizei zu stärken.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Raubüberfälle, Fahndung und schwerer Unfall (PM)
Polizei sucht Zeugen nach schwerem Raub in der Münsterstraße
Ein 36-jähriger Dortmunder ist am Mittwoch, 26. August, gegen 2.50 Uhr auf dem Kirchenvorplatz an der Münsterstraße mit einem Messer bedroht und beraubt worden. Nach Angaben der Polizei sprach ihn ein Unbekannter zunächst in der Zimmerstraße an und bot ihm Betäubungsmittel zum Kauf an. Nachdem der 36-Jährige ablehnte und weiterging, folgte ihm der Mann und setzte sich neben ihn auf eine Bank.
Dort zog der Tatverdächtige ein Messer, griff in die Tasche des 36-Jährigen und nahm dessen Portemonnaie an sich. Anschließend flüchtete er in östliche Richtung. Der Dortmunder blieb körperlich unverletzt.
Die Polizei beschreibt den Tatverdächtigen als etwa 25 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß und dünn. Er habe kurze schwarze Haare, einen Vollbart und eine Narbe an einer Wangenseite. Bekleidet gewesen sei er mit einem schwarzen Hoodie und einer blauen Jeans. Die Polizei beschreibt sein Erscheinungsbild als arabisch.
Die Fahndung blieb zunächst erfolglos. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
Polizei fahndet mit Foto nach mutmaßlicher Betrügerin
Die Polizei Dortmund fahndet mit einem Foto nach einer bislang unbekannten Frau. Sie steht im Verdacht, am Donnerstag, 12. März, gegen 15.30 Uhr in einem Aldi-Markt an der Wittbräucker Straße die Geldbörse einer 86-Jährigen gestohlen zu haben. Darin befanden sich nach Polizeiangaben ein niedriger dreistelliger Bargeldbetrag sowie die EC-Karte der Seniorin.
Anschließend soll die Tatverdächtige versucht haben, mit der Karte einen niedrigen vierstelligen Betrag an einem Geldautomaten der Sparkasse Dortmund-Höchsten abzuheben. Eine Kamera zeichnete die Frau dabei auf. Ein richterlicher Beschluss erlaubt die Veröffentlichung der Bilder.
Das Foto der Tatverdächtigen ist im Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen zu sehen: https://polizei.nrw/fahndung/214057
Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
Polizei kontrolliert 83 Personen bei Einsatz gegen Jugendkriminalität
Die Polizei Dortmund hat am Dienstag, 25. August, ab 17 Uhr einen Schwerpunkteinsatz gegen Jugendkriminalität durchgeführt. Einsatzorte waren Aplerbeck, Körne, Asseln und Lünen. Uniformierte und zivile Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 83 Personen und 30 Fahrzeuge.
In Aplerbeck stellten die Einsatzkräfte bei Jugendlichen verbotene E-Zigaretten sowie Utensilien mit Bezug zum Konsum von THC fest. In Schüren fanden sie bei einem Jugendlichen E-Zigaretten und einen Schlagring, den sie sicherstellten. Gegen einen Autofahrer leiteten sie zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, nachdem ein Drogenvortest positiv auf Cannabis reagiert hatte. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an.
Am Hauptbahnhof Lünen kontrollierten die Einsatzkräfte rund elf Jugendliche. Neben den Kontrollen führten die Beamt:innen nach eigenen Angaben knapp ein Dutzend Gespräche mit Bürger:innen. Auch mit Jugendlichen und ihren Erziehungsberechtigten suchten sie den direkten Kontakt.
Maskierte überfallen Tankstelle in Marten
Zwei maskierte Männer haben am Dienstag, 25. August, gegen 22.58 Uhr eine Tankstelle an der Martener Straße überfallen. Einer der Täter bedrohte nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine 25-jährige Mitarbeiterin mit einem schwarzen Revolver und forderte Bargeld. Anschließend griff er selbst in die geöffnete Kasse.
Die Täter erbeuteten einen hohen dreistelligen Bargeldbetrag und Zigarettenstangen und flüchteten. Die Mitarbeiterin blieb körperlich unverletzt. Eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen und einem Diensthund führte zunächst nicht zu den Tatverdächtigen. Die Kriminalpolizei sicherte am Tatort Spuren und aufgefundene Kleidung.
Die Polizei sucht Personen, die am Dienstagabend verdächtige Menschen oder Fahrzeuge im Bereich der Martener Straße beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
22-jährige Motorradfahrerin bei Unfall in Lanstrop lebensgefährlich verletzt
Eine 22-jährige Dortmunderin hat am Dienstag, 25. August, gegen 19.22 Uhr bei einem Verkehrsunfall in Lanstrop lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr ein Autofahrer auf der Lüserbachstraße in östliche Richtung, während die Motorradfahrerin auf der vorfahrtsberechtigten Straße Friedrichshagen in Richtung Norden unterwegs war.
Der 44-jährige Autofahrer aus den Niederlanden soll an der Kreuzung Lüserbachstraße/Friedrichshagen ein Stopp-Zeichen missachtet haben und ungebremst in die Kreuzung gefahren sein. Dort kollidierten Auto und Motorrad. Die 22-Jährige wurde zunächst auf das Auto und anschließend auf die Fahrbahn geschleudert. Ein Rettungswagen brachte sie nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus.
Der Autofahrer und seine 35-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Ein Motorradfahrer, der die 22-Jährige begleitet hatte, erlitt einen Schock und wurde medizinisch und seelsorgerisch betreut. Die Polizei beschlagnahmte in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft beide Fahrzeuge und schätzt den Sachschaden auf 30.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Verfolgungsfahrt, schwerer Motorradunfall und Angriff auf Beamte
Verfolgungsfahrt durch die Nordstadt: Autofahrer verletzt Polizisten und flüchtet
Ein Autofahrer ist am Mittwoch, 26. August, mit stark überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei durch die nördliche Innenstadt geflüchtet. Dabei fuhr er einen 33-jährigen Polizeibeamten an und verletzte ihn leicht. Einen Tag später stellte die Polizei den mutmaßlich bei der Flucht benutzten Mercedes sicher.
Einsatzkräfte wollten den Fahrer des weißen Mercedes gegen 19.45 Uhr nach einem Verkehrsverstoß auf der Eberstraße kontrollieren. Er ignorierte die Anhaltezeichen, missachtete nach Angaben der Polizei mehrere rote Ampeln und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Auf dem Parkplatz eines Baumarktes an der Borsigstraße entdeckten die Einsatzkräfte das Fahrzeug erneut.
Als die Polizist:innen den Fahrer mit gezogenen Dienstwaffen aufforderten, den Motor auszuschalten, setzte dieser zurück und beschleunigte anschließend wieder. Dabei erfasste er einen 33-jährigen Polizisten mit der Fahrzeugseite und verletzte ihn leicht. Der Beamte kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Der Fahrer setzte seine Flucht fort. Ein mobiler Blitzer erfasste den Mercedes auf der Bornstraße nach Angaben der Polizei mit 154 Kilometern pro Stunde. Trotz einer Fahndung mit Hubschrauber konnte die Polizei das Fahrzeug zunächst nicht finden.
Eine Zeugin meldete der Polizei am Donnerstag, 27. August, gegen 8.45 Uhr einen verdächtigen Mercedes im Friedlandweg. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um das Fahrzeug aus der Verfolgungsfahrt. Die Polizei stellte den Mercedes sicher. Erste Ermittlungen ergaben zudem, dass für das Auto wegen fehlenden Versicherungsschutzes eine Betriebsuntersagung vorliegt.
Die Ermittlungen zum Fahrer dauern an. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
86-Jähriger in der Amselstraße Kette vom Hals gerissen
Ein unbekannter Mann hat einer 86-jährigen Dortmunderin am Mittwoch, 26. August, in der Amselstraße eine Kette vom Hals gerissen. Die Seniorin erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Polizei sucht nach dem Tatverdächtigen und bittet um Hinweise zu seinem Fluchtfahrzeug.
Gegen 14.25 Uhr klingelte der Mann nach Angaben der Polizei an der Haustür der 86-Jährigen und gab vor, Unterschriften zu sammeln. Er reichte ihr eine Unterschriftenliste. Als die Dortmunderin diese in den Händen hielt, riss ihr der Unbekannte unvermittelt die Kette vom Hals.
Anschließend flüchtete der Mann zunächst zu Fuß und fuhr danach mit einem graugrünen Kleinwagen davon. Die Seniorin beschreibt ihn als etwa 1,75 Meter groß und schlank mit dunklen, schulterlangen Haaren. Er trug ein weißes T-Shirt. Die Polizei beschreibt sein Erscheinungsbild als südeuropäisch.
Die Polizei sucht Personen, die den Mann oder den graugrünen Kleinwagen gesehen oder andere verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Eine Telefonnummer für Hinweise nennt die Polizei in der vorliegenden Meldung nicht.
Die Polizei rät außerdem dazu, bei unangekündigten Fremden an der Haustür vorsichtig zu sein und diese nicht in die Wohnung zu lassen. Bei Zweifeln sollten Nachbar:innen hinzugezogen oder die Polizei unter 110 verständigt werden. Wird eine Person zudringlich, empfiehlt die Polizei, laut um Hilfe zu rufen.
Auto brennt in Jungferntal vollständig aus
Ein geparktes Auto ist in der Nacht zu Donnerstag, 27. August, auf einem Parkplatz am Albert-Schweitzer-Weg in Jungferntal vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehr Dortmund erhielt gegen 1.40 Uhr den Alarm. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits vollständig in Flammen.
Weil weitere Autos in unmittelbarer Nähe parkten, bestand die Gefahr, dass sich das Feuer ausbreitet. Die Besitzer:innen eines benachbarten Fahrzeugs konnten ihr Auto noch rechtzeitig wegfahren. Die starke Hitze beschädigte den Wagen dennoch.
Ein Trupp unter Atemschutz löschte den Brand. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache 5 aus Marten vor Ort. Nach rund einer Stunde beendete die Feuerwehr den Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
19-jähriger Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
Ein 19 Jahre alter Motorradfahrer aus Hagen hat am Mittwoch, 26. August, bei einem Verkehrsunfall auf der Zeche-Norm-Straße schwere Verletzungen erlitten. Der Mann war gegen 19 Uhr in Richtung Dortmund-Wickede unterwegs. In Höhe der Start- und Landebahn des Flughafens verlor er nach Angaben der Polizei in einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad.
Das Motorrad kippte auf die linke Seite. Fahrer und Maschine rutschten anschließend unter die Leitplanke. Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten an der Unfallstelle, ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.
Während der Unfallaufnahme und des Rettungseinsatzes sperrten die Einsatzkräfte die Zeche-Norm-Straße an der Unfallstelle in beide Richtungen. Die Sperrung dauerte bis 20.40 Uhr.
Bundespolizei nimmt 47-Jährigen nach Angriff am Hauptbahnhof fest
Ein 47-jähriger Mann hat in der Nacht zu Mittwoch, 26. August, einen Einsatz der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof ausgelöst. Mitarbeiter eines Schnellrestaurants informierten gegen 23.50 Uhr die Einsatzkräfte, weil sich der Mann weigerte, die Filiale zu verlassen.
Auch den Aufforderungen der Bundespolizei kam der 47-Jährige nicht nach. Die Einsatzkräfte führten ihn daraufhin aus dem Restaurant. Auf der Bundespolizeiwache soll der Mann die Beamten beleidigt und bedroht haben. Nach Angaben der Bundespolizei kündigte er einen Angriff an und versuchte anschließend, einen Beamten zu schlagen.
Der Polizist wehrte den Angriff ab, brachte den Mann zu Boden und legte ihm Handschellen an. Nach Abschluss der Maßnahmen brachte die Bundespolizei den 47-Jährigen ins zentrale Polizeigewahrsam. Gegen ihn wird unter anderem wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Hausfriedensbruchs ermittelt.
Nach Verfolgungsfahrt mit 154 km/h durch Dortmund: Polizei identifiziert 32-jährigen Dortmunder Tatverdächtigen – Polizist bei Flucht angefahren (PM)
Ein Autofahrer ist am Mittwoch, 26. August, mit stark überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei durch die nördliche Innenstadt geflüchtet. Dabei fuhr er einen 33-jährigen Polizeibeamten an und verletzte ihn leicht. Inzwischen hat die Polizei einen 32-jährigen Dortmunder als Tatverdächtigen identifiziert.
Einsatzkräfte wollten den Fahrer eines weißen Mercedes gegen 19.45 Uhr nach einem Verkehrsverstoß auf der Eberstraße kontrollieren. Er ignorierte die Anhaltezeichen, missachtete nach Angaben der Polizei mehrere rote Ampeln und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Auf dem Parkplatz eines Baumarktes an der Borsigstraße entdeckten die Einsatzkräfte das Fahrzeug erneut.
Als die Polizist:innen den Fahrer mit gezogenen Dienstwaffen aufforderten, den Motor auszuschalten, setzte dieser zurück und beschleunigte anschließend wieder. Dabei erfasste er einen 33-jährigen Polizisten mit der Fahrzeugseite und verletzte ihn leicht. Der Beamte kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und konnte seinen Dienst zunächst nicht fortsetzen.
Der Fahrer setzte seine Flucht fort. Ein mobiler Blitzer erfasste den Mercedes auf der Bornstraße nach Angaben der Polizei mit 154 Kilometern pro Stunde. Trotz einer Fahndung mit Hubschrauber konnte die Polizei das Fahrzeug zunächst nicht finden.
Eine Zeugin meldete am Donnerstag, 27. August, gegen 8.45 Uhr einen verdächtigen Mercedes im Friedlandweg. Nach Erkenntnissen der Polizei handelte es sich um das Fahrzeug aus der Verfolgungsfahrt. Die Einsatzkräfte stellten den Wagen sicher. Für das Auto lag wegen fehlenden Versicherungsschutzes eine Betriebsuntersagung vor.
Weitere Ermittlungen führten schließlich zu einem 32-jährigen Dortmunder als Tatverdächtigem. Nach Angaben der Polizei besitzt der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen dauern an. Unter anderem wertet die Polizei das Steuergerät des sichergestellten Mercedes aus, um die gefahrenen Geschwindigkeiten zu rekonstruieren.
Gegen den Tatverdächtigen laufen Strafverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der verletzte 33-jährige Polizist befindet sich nach Angaben der Polizei auf dem Weg der Besserung und soll voraussichtlich zeitnah in den Dienst zurückkehren.
Drogendeals auf der Münsterstraße, Falschgeld in Lanstrop und Haftbefehle am Flughafen: Meldungen von Polizei und Bundespolizei (PM)
Videobeobachtung führt Polizei zu mutmaßlichem Drogendealer
Die polizeiliche Videobeobachtung auf der Münsterstraße hat am Freitag, 28. August, zur vorläufigen Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers geführt. Gegen 18.30 Uhr beobachtete die Leitstelle zunächst, wie zwei Männer Geld und Drogen austauschten. Zivile Einsatzkräfte kontrollierten anschließend den 35-jährigen Käufer aus Dortmund und fanden Kokain in seinem Auto.
Gegen 19 Uhr beobachtete die Polizei einen weiteren mutmaßlichen Handel und fand bei einem 46-jährigen Käufer Cannabis. Als die Kameras den mutmaßlichen Dealer gegen 19.15 Uhr zum dritten Mal erfassten, kontrollierten Einsatzkräfte den 22-jährigen Spanier ohne festen Wohnsitz. Nach einem kurzen Fluchtversuch nahmen sie ihn vorläufig fest.
Bei ihm fanden die Einsatzkräfte Marihuana, Haschisch und Kokain, Bargeld sowie ein griffbereites Klappmesser. Die Auswertung der Kamerabilder führte die Polizei außerdem zu einem Hotel an der Münsterstraße. Mit einem richterlichen Beschluss durchsuchten Beamte dort sein Zimmer und stellten weitere Betäubungsmittel in nicht geringer Menge, Verpackungsmaterialien und Bargeld sicher. Da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen, entließ die Polizei den Mann nach einer Nacht im Gewahrsam.
Falschgeld und mutmaßlich gestohlene Handys in Lanstrop sichergestellt
Ein mit Falschgeld bezahltes Mobiltelefon hat die Polizei am Freitag, 28. August, zu zwei Brüdern im Alter von 18 und 21 Jahren in Dortmund-Lanstrop geführt. Eine 28-Jährige aus Bergkamen hatte ihr hochwertiges Handy über Ebay-Kleinanzeigen verkauft und dafür Falschgeld erhalten. Wenig später entdeckte sie das Telefon erneut auf der Plattform und vereinbarte gemeinsam mit der Polizei ein Treffen mit dem Verkäufer.
Bei dem Treffen boten die beiden Brüder das Handy zum Verkauf an. Der tatverdächtige 18-Jährige stimmte einer Durchsuchung seiner Wohnung zu. Dort fanden die Einsatzkräfte zwei weitere mutmaßlich aus Straftaten stammende Handys, Falschgeld im niedrigen vierstelligen Bereich sowie mehrere nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände.
Die Polizei prüft einen Zusammenhang mit weiteren Betrugsfällen. Das Polizeipräsidium Dortmund registrierte in den vergangenen Tagen mindestens vier Taten nach einem ähnlichen Muster, bei denen Tatverdächtige hochwertige Mobiltelefone und Zubehör mit Falschgeld bezahlt haben sollen. Auch im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Unna gab es mindestens einen vergleichbaren Fall. Gegen den 18-Jährigen ermittelt die Polizei unter anderem wegen Betrugs, Hehlerei und Inverkehrbringens von Falschgeld.
Zwei Leichtverletzte bei Auffahrunfall auf der A43
Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 43 (A43) sind eine Motorradfahrerin und eine Autofahrerin leicht verletzt worden. Die 44-jährige Motorradfahrerin aus Siegburg war gegen 13.07 Uhr mit ihrem 13-jährigen Sohn als Sozius in Richtung Münster unterwegs. Zwischen Bochum-Riemke und Herne-Eickel fuhr sie auf das Auto einer 30-Jährigen aus Köln auf, die verkehrsbedingt abbremsen musste.
Die Motorradfahrerin stürzte und galt zunächst als schwer verletzt. Untersuchungen im Krankenhaus ergaben später, dass sie vermutlich nur leichte Verletzungen erlitten hatte. Auch die Autofahrerin wurde leicht verletzt, der 13-Jährige blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Fahrbahn in Richtung Münster und leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Bochum-Riemke ab.
Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle am Dortmunder Flughafen
Die Bundespolizei hat am Freitag, 28. August, am Dortmunder Flughafen zwei Haftbefehle vollstreckt. Beide Verurteilten konnten eine Haftstrafe durch die Zahlung ihrer Geldstrafen abwenden. Gegen 8.55 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen 45-jährigen Deutschen bei der Einreise aus Montenegro und stellten einen Haftbefehl des Amtsgerichts Oldenburg fest.
Der Mann war wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden und zahlte die geforderte Geldstrafe von 1.623 Euro. Gegen 15 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen 23-jährigen Albaner vor seinem Abflug nach Albanien. Das Amtsgericht Passau hatte ihn im März 2026 wegen unerlaubter Einreise zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt. Nachdem er den Betrag bezahlt hatte, durfte er nach Albanien ausreisen.
Brand einer Gartenlaube in Dortmund-Rahm – Polizei sucht Zeugen (PM)
Am Dienstagabend (01. September) gegen 22:40 Uhr brannte eine Gartenlaube im Albert-Schweitzer-Weg in Dortmund-Rahm. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen brannte eine Gartenlaube hinter einem Mehrfamilienhaus vollständig nieder. Die Ursache des Brandes ist Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Es ist ein Sachschaden im mittleren, vierstelligen Bereich entstanden.
In der näheren Umgebung war es nach bisherigen Erkenntnissen in jüngster Vergangenheit zu einem weiteren Brand gekommen. In der Nacht auf den 27. August sind zwei PKW durch einen Brand beschädigt worden. Die Polizei prüft mögliche Tatzusammenhänge.
Die Polizei Dortmund ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung und sucht jetzt Zeugen: Wer hat am Dienstagabend gegen 22:40 Uhr oder zuvor im Bereich des Albert-Schweitzer-Weg verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Wer hat sonstige Wahrnehmungen gemacht, die mit dem Brand in Zusammenhang stehen könnten?
Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter 0231/132-7441 entgegen.
BVB empfängt Villarreal, mutmaßliche Einbrecher landen in Untersuchungshaft und Brand macht Mehrfamilienhaus unbewohnbar (PM)
UEFA Champions-League Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Villareal: Polizei veröffentlicht Fanbriefe
Borussia Dortmund (BVB) empfängt am Dienstag, 8. September, zum Auftakt der Champions-League-Saison 2026/27 den FC Villarreal aus Spanien. Anstoß im Signal Iduna Park ist um 21 Uhr. Die Dortmunder Polizei hat für Heim- und Gästefans Hinweise in deutscher und spanischer Sprache veröffentlicht.
Am Spieltag rechnet die Polizei mit Verkehrsstörungen rund um das Stadion sowie teilweise in der Innenstadt und auf den Anfahrtswegen. Besucher:innen sollten deshalb frühzeitig anreisen und möglichst öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Polizei weist zudem auf das Verbot von Pyrotechnik im Stadion und im öffentlichen Raum hin. Verstöße können strafrechtliche Konsequenzen und ein Betretungsverbot für das Stadion nach sich ziehen.
Bewohner halten mutmaßlichen Kellereinbrecher bis zum Eintreffen der Polizei fest
Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Burgholzstraße in der Nordstadt haben am Freitag, 4. September, gegen 1.28 Uhr verdächtige Geräusche aus dem Keller gehört. Bei der Nachschau entdeckten sie einen unbekannten Mann, der nach Angaben der Polizei mehrere Kellerverschläge aufgebrochen hatte.
Die Bewohner versperrten die Zugänge zum Keller und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Einsatzkräfte nahmen den 34-jährigen Bulgaren ohne festen Wohnsitz widerstandslos fest. Nach Angaben der Polizei hatte er vier Kellerverschläge aufgebrochen und bereits Beute zum Abtransport bereitgestellt. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte einen Schraubendreher und eine Kombizange.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde der 34-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.
Mutmaßlicher Einbrecher nach Flucht in Hombruch festgenommen
Ein 39-Jähriger soll in der Nacht zu Donnerstag, 3. September, versucht haben, über ein gekipptes Fenster in eine Erdgeschosswohnung in Hombruch einzubrechen. Gegen 0.51 Uhr weckte ein knackendes Geräusch eine 28-jährige Dortmunderin und ihren 26-jährigen Partner. Als die Frau den Vorhang zur Seite schob, entdeckte sie nach Polizeiangaben einen Mann auf der Fensterbank, der einen schraubendreherähnlichen Gegenstand in der Hand hielt.
Der Mann flüchtete in Richtung Löttringhauser Straße, der 26-Jährige nahm die Verfolgung auf. Polizeibeamte trafen den Tatverdächtigen wenig später an der Grotenbachstraße an und nahmen ihn vorläufig fest. An der Fensterbank sicherte die Polizei Finger- und Schuhsohlenabdrücke.
Nach Angaben der Polizei war der 39-Jährige ohne festen Wohnsitz erst wenige Tage zuvor aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden und bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten aufgefallen. Ein Haftrichter ordnete noch am selben Tag Untersuchungshaft an.
Kellerbrand macht Mehrfamilienhaus in der Sternstraße unbewohnbar
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Sternstraße hat in der Nacht zu Freitag, 4. September, einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 2.05 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Gebäude, auch der Treppenraum war verraucht.
Feuerwehrleute unter Atemschutz durchsuchten das Haus und retteten zwei Menschen aus ihren Wohnungen. Den Brandherd fanden die Einsatzkräfte im Keller. Eine Person kam vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Wegen der starken Rauchentwicklung kontrollierte die Feuerwehr auch Wohnungen eines Nachbargebäudes.
Durch die starke Rußentwicklung ist das betroffene Mehrfamilienhaus nicht mehr bewohnbar. DONetz schaltete die Stromversorgung ab. Gegen 4.30 Uhr beendete die Feuerwehr ihren Einsatz. Rund 40 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr waren vor Ort. Die Polizei ermittelt zur Brandursache und zur Höhe des Schadens.
Drei Fälle beschäftigen die Bundespolizei: Angriffe auf Beamte, Festnahme eines Gesuchten und Diebstahl im ICE (PM)
30-Jähriger bei Unfall auf der Derner Straße schwer verletzt
Ein 30-jähriger Dortmunder ist am Samstag, 5. September, bei einem Verkehrsunfall auf der Derner Straße schwer verletzt worden. Seine 52-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Mann fuhr gegen 0.35 Uhr in Richtung Norden, als er auf der regennassen Fahrbahn in Höhe der Osterfeldstraße aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Auto verlor.
Der Wagen geriet ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrertür gegen einen Laternenmast. Rettungskräfte brachten den Fahrer und seine Beifahrerin in ein Dortmunder Krankenhaus. Bei der Unfallaufnahme bemerkten Polizist:innen nach eigenen Angaben Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein Arzt entnahm ihm daraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe.
Der Aufprall beschädigte auch den Laternenmast erheblich. In rund 15 Metern Höhe löste sich die Beleuchtungseinheit und stürzte auf das Dach eines angrenzenden Wohnhauses, wobei mehrere Dachziegel durchschlagen wurden. Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) kümmerte sich um den Laternenmast, während die Feuerwehr das beschädigte Dach sicherte.
Die Polizei stellte das Auto für weitere Ermittlungen sicher. Gegen den 30-Jährigen läuft unter anderem ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr. Die Derner Straße blieb während der Unfallaufnahme und der Sicherungsarbeiten in Richtung Norden gesperrt.
14-Jährige beißt Bundespolizisten in den Unterarm
Eine 14-Jährige hat am Samstag, 5. September, Einsatzkräfte der Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof angegriffen. Nach Angaben der Bundespolizei beleidigte die Jugendliche gegen 17.45 Uhr zunächst unvermittelt mehrere Beamt:innen. Weil die Polizei ihre Identität aufgrund ihres aggressiven Verhaltens vor Ort nicht feststellen konnte, sollte sie die Einsatzkräfte zur Dienststelle begleiten.
Dabei leistete die 14-Jährige laut Bundespolizei erheblichen Widerstand und biss einen Beamten in den Unterarm. Die Einsatzkräfte brachten sie daraufhin zu Boden und fesselten sie. Zudem soll sie einem weiteren Polizisten gegen das Bein getreten haben. Beide Beamten blieben dienstfähig.
Nach der Feststellung ihrer Personalien und Rücksprache mit dem zuständigen Jugendamt entließ die Bundespolizei die Jugendliche. Gegen sie läuft ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.
Fahrt ohne Ticket endet für 47-Jährigen im Gefängnis
Eine Fahrt ohne Fahrschein hat am Freitag, 4. September, am Dortmunder Hauptbahnhof zur Festnahme eines gesuchten Mannes geführt. Bundespolizisten kontrollierten den 47-Jährigen gegen 14.45 Uhr auf Bahnsteig 18, nachdem er mit dem ICE 611 aus Münster angekommen war.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund mit einem Vollstreckungshaftbefehl nach ihm suchte. Hintergrund waren Verurteilungen wegen Hausfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Unterschlagung.
Der 47-Jährige konnte die geforderte Geldstrafe von 1.480 Euro nicht bezahlen. Die Bundespolizei brachte ihn deshalb zur Verbüßung einer 74-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt. Wegen der Fahrt ohne Ticket leitete sie zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen ein.
Zeugin beobachtet Diebstahl von mehr als 600 Euro im ICE
Eine aufmerksame Reisende hat am Freitag, 4. September, einen mutmaßlichen Diebstahl im ICE 108 in Richtung Hamburg beobachtet. Nach Angaben der Bundespolizei nahm ein 26-Jähriger gegen 16.30 Uhr mehr als 600 Euro aus der Handtasche einer 50-jährigen Mitreisenden. Die Zeugin informierte die Frau, die sich anschließend an die Zugchefin wandte.
Das Zugpersonal konfrontierte einen 26-Jährigen, der zuvor bei einer Fahrscheinkontrolle nervös aufgefallen und ebenfalls ohne Ticket unterwegs gewesen sein soll. Als der Mann flüchten wollte, hielt ihn ein Reisender bis zum Eintreffen der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof fest.
Bei seiner Festnahme leistete der Tatverdächtige laut Bundespolizei Widerstand und trat nach den Einsatzkräften. Die Beamt:innen fanden das gesamte gestohlene Bargeld bei ihm und gaben es der 50-Jährigen zurück. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt der Mann einen Platzverweis und wurde gegen 19 Uhr entlassen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Radfahrer bei Alleinunfall lebensgefährlich verletzt (PM)
Am Montagnachmittag (7. September) ereignete sich am westlichen Eingang des Westfalenparks ein Alleinunfall, bei dem ein 70-jähriger Radfahrer stürzte und sich lebensgefährliche Verletzungen hinzuzog.
Nach ersten Erkenntnissen war der 70-Jährige gegen 16:15 Uhr mit seinem Fahrrad in der Maurice-Vast-Straße unterwegs. Am westlichen Eingangsbereich des Westfalenparks (Eingang Ruhrallee) blieb er an einem Poller hängen und stürzte auf seinen Kopf. Dabei erlitt er lebensgefährliche Verletzungen. Rettungskräfte leisteten umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht.
Das Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Dortmund erschien ebenfalls vor Ort, um die Unfallstelle mit modernsten Hilfsmitteln so detailliert und professionell wie möglich aufzunehmen. Der Zustand des Mannes ist weiterhin kritisch. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Jugendliche nach Autoaufbruch gestellt und Kind bei Unfall verletzt (PM)
Drei Jugendliche nach versuchtem Autoaufbruch in Körne gestellt
Fünf Jugendliche sollen am Dienstag, 8. September, gegen 15 Uhr auf einem Schotterparkplatz am Körner Hellweg in Dortmund-Körne versucht haben, ein Auto aufzubrechen. Der 26-jährige Besitzer bemerkte die Jugendlichen in seinem Wagen und sprach sie an. Drei flüchteten daraufhin, zwei hielt der Dortmunder gemeinsam mit einem weiteren Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Bei der Fahndung stellte die Polizei einen weiteren Tatverdächtigen in der Nähe. Bei den drei Jugendlichen im Alter von 16 bis 17 Jahren fanden die Einsatzkräfte zwei Mobiltelefone und Handschuhe, die sie sicherstellten. Neben dem Auto entdeckten die Beamt:innen zudem einen gestohlenen E-Scooter.
Zwei Jugendliche durften nach der Feststellung ihrer Personalien gehen. Einen 16-jährigen Dortmunder brachte die Polizei zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf die Wache und entließ ihn anschließend. Nach den beiden weiteren Tatverdächtigen wird weiterhin gesucht.
Kind in Hombruch von Auto angefahren – Polizei sucht Zeug:innen
Ein unbekannter Autofahrer hat am Montag, 7. September, gegen 17.35 Uhr ein Kind auf dem Waldhausweg in Dortmund-Hombruch angefahren und leicht verletzt. Anschließend entfernte sich der Fahrer vom Unfallort.
Der Junge befand sich nach Angaben der Polizei auf dem Gehweg. In Höhe der Hausnummer 3 soll ein unbekanntes Auto ebenfalls den Gehweg befahren und mit dem rechten Vorderreifen über den linken Fuß des Kindes gerollt sein. Der Junge ging anschließend zu einem nahegelegenen Sportplatz und berichtete einem Trainer von dem Unfall, der daraufhin die Polizei verständigte.
Zum Fahrzeug und zum Fahrer liegen bislang keine näheren Angaben vor. Die Polizei sucht Zeug:innen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem beteiligten Auto und dessen Fahrer geben können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Hombruch unter 0231 132-1521 entgegen.
Raub in Lütgendortmund und Dachbrand in Neuasseln: Polizei und Feuerwehr im Einsatz (PM)
Zwei Männer rauben 62-Jährige in ihrer Wohnung in Lütgendortmund aus
Zwei unbekannte Männer haben am Mittwochvormittag eine 62-jährige Dortmunderin in ihrer Wohnung an der Holtestraße in Lütgendortmund ausgeraubt. Gegen 10.30 Uhr klingelten sie zunächst an der Tür, die Frau öffnete jedoch nicht. Etwa eine Stunde später kehrten die Männer zurück. Als die 62-Jährige diesmal öffnete, drängten sie sie gegen ihren Willen in die Wohnung.
Einer der Männer blieb bei der Frau, während sich der andere in den Räumen bewegte. Nachdem die Täter geflüchtet waren und der Ehemann der Dortmunderin zurückkehrte, bemerkte das Paar, dass Wertgegenstände fehlten. Die 62-Jährige blieb unverletzt.
Die Polizei beschreibt die beiden Männer als etwa 40 Jahre alt und rund 1,70 Meter groß. Sie trugen dunkle Oberbekleidung. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und sucht Zeug:innen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder bei denen die Männer möglicherweise ebenfalls geklingelt haben. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
Handwerker löschen Dachbrand in Neuasseln
Bei Arbeiten an einem Dach in der Straße Am Funkturm in Dortmund-Neuasseln ist ein Feuer ausgebrochen. Die Handwerker reagierten schnell und löschten den Brandherd mit einem Pulverlöscher, bevor die alarmierte Feuerwehr eintraf. Verletzt wurde niemand.
Da weiterhin Rauch und starker Brandgeruch wahrnehmbar waren, brachte die Feuerwehr die Bewohner:innen und Handwerker vorsorglich aus dem Gebäude. Einsatzkräfte öffneten Teile der Dachhaut mit Stemmeisen und Kettensäge, um eine weitere Ausbreitung des Feuers auszuschließen. Eine Drehleiter und eine Schlauchleitung sicherten die Arbeiten ab.
Nach rund einer Stunde gab die Feuerwehr Entwarnung. Das Feuer hatte sich nicht weiter ausgebreitet. Anschließend übergaben die Einsatzkräfte das Gebäude wieder an den Eigentümer.
Feuer an Gleisanlage in Dorstfeld und zwei Unfallfluchten in Hombruch und im Rombergpark – Polizei Dortmund sucht in mehreren Fällen nach Zeug:innen und bittet die Bevölkerung um Hinweise (PM)
Polizei sucht Zeug:innen nach Brand an Gleisanlage in Dorstfeld
Unbekannte haben am Donnerstag, 10. September, neben einer Gleisanlage in Dortmund-Dorstfeld ein Feuer gelegt und mehrere Stromleitungen beschädigt. Gegen 19.20 Uhr erhielt die Bundespolizei eine Störmeldung von der Anlage für den Güterverkehr. Die Feuerwehr löschte den Brand, anschließend nahm ein Spezialteam der Deutschen Bahn die beschädigten Leitungen vom Netz.
Die Polizei suchte unter anderem mit einem Hubschrauber nach möglichen Tatverdächtigen. Einsatzkräfte fanden eine Tasche mit Werkzeug, das nach Angaben der Polizei für Buntmetalldiebstähle genutzt wird, und stellten die Gegenstände als Beweismittel sicher. Für Fahrgäste und Unbeteiligte bestand laut Polizei keine Gefahr. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.
Die Polizei Dortmund ermittelt und sucht Zeug:innen. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
37-Jährige bei Unfall in Hombruch verletzt – Autofahrer flüchtet
Eine 37-jährige Dortmunderin ist am Donnerstag, 20. August, bei einem Verkehrsunfall auf der Harkortstraße in Hombruch leicht verletzt worden. Gegen 8.10 Uhr überquerte sie den Fußgängerüberweg an der Einmündung Hombrucher Straße. Dabei erfasste sie ein aus Richtung Osten kommendes Auto.
Nach Angaben der Polizei handelte es sich um einen türkisfarbenen SUV. Am Steuer soll ein älterer Mann mit kariertem Hemd gesessen haben, auf dem Beifahrersitz eine ältere Frau. Der Fahrer entfernte sich nach dem Zusammenstoß unerlaubt vom Unfallort.
Die Polizei sucht Zeug:innen, die Angaben zum Unfall oder zum gesuchten Fahrzeug machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Hombruch unter 0231 132-1521 entgegen.
64-Jähriger stürzt mit Elektrorollstuhl im Rombergpark – Polizei sucht Zeugen
Ein 64-Jähriger ist am Dienstag, 25. August, bei einem Unfall im Rombergpark leicht verletzt worden. Der Mann war gegen 9.45 Uhr mit seinem Elektrorollstuhl und weiteren Personen auf einem Weg in Richtung Hüttenbruchweg unterwegs. In einer 90-Grad-Kurve lag plötzlich ein Mann quer auf dem Weg.
Der 64-Jährige wich aus, geriet auf den angrenzenden Grünstreifen und kippte mit seinem Rollstuhl zur Seite. Der im Weg liegende Mann stand anschließend auf und entfernte sich zu Fuß vom Unfallort. Laut Zeugenaussagen ist der Gesuchte etwa 30 bis 40 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und hat dunkle Haare. Er sprach demnach Polnisch und Deutsch mit Akzent und trug einen grau-beigen Trainingsanzug.
Die Polizei sucht Zeug:innen, die Angaben zu dem Mann oder dem Unfall machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Hombruch unter 0231 132-1521 entgegen.
Polizei und Bundespolizei in Dortmund: Unfallfluchten, Schusswaffenfund, Brände und mehrere Einsätze am Hauptbahnhof (PM)
94-Jährige stürzt bei Verkehrsunfall in Hombruch – Polizei sucht Zeug:innen
Eine 94-jährige Fußgängerin ist am Freitag, 4. September, gegen 9.50 Uhr bei einem Verkehrsunfall an der Domänenstraße/Ecke Kuntzestraße leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei überquerte sie die Domänenstraße, als ein bislang unbekannter Autofahrer von der Kuntzestraße nach links abbog und knapp vor ihr anhielt. Die Seniorin stürzte, zu einer Berührung mit dem Auto kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Der Fahrer setzte seine Fahrt anschließend fort.
Die Polizei beschreibt den Mann als etwa 65 bis 80 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und kräftig. Er trug eine beige Jacke und eine Brille und hatte schwarze Haare. Bei seinem Fahrzeug soll es sich um einen grauen Pkw handeln. Hinweise nimmt die Polizeiwache Dortmund-Hombruch unter 0231 132-1521 entgegen.
Polizei findet Schusswaffe bei Verkehrskontrolle in Kirchderne
Zivile Einsatzkräfte der Polizei haben in der Nacht zu Sonntag, 13. September, einen 28-jährigen Dortmunder auf der Derner Straße kontrolliert. Die Beamten waren gegen 23.15 Uhr auf den BMW aufmerksam geworden, weil der Fahrer mehrfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatte. Zudem war der Versicherungsschutz des Fahrzeugs abgelaufen.
Bei der Kontrolle entdeckten die Polizisten eine scharfe Schusswaffe im Auto. Außerdem fanden sie nach eigenen Angaben unversteuerte Zigaretten und Betäubungsmittel. Die Einsatzkräfte stellten die Gegenstände sowie zwei Mobiltelefone sicher. Eine anschließende Wohnungsdurchsuchung führte zu keinen weiteren Funden.
Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 28-Jährige die Wohnung verlassen.
Drei Männer bei Angriff im Dortmunder Hauptbahnhof verletzt
Drei Männer im Alter von 23, 25 und 33 Jahren sind in der Nacht zu Sonntag, 13. September, im Dortmunder Hauptbahnhof verletzt worden. Nach Angaben der Bundespolizei sollen drei zunächst unbekannte Männer die Betroffenen unter anderem mit einem Gürtel geschlagen haben. Einer der Männer soll zudem gegen den Kopf getreten worden sein. Ein Bahnmitarbeiter beobachtete den Angriff.
Mithilfe der Videoaufzeichnungen identifizierte die Bundespolizei drei Tatverdächtige im Alter von 14, 19 und 20 Jahren. Der 20-Jährige erklärte gegenüber der Polizei, zuvor von einem der Geschädigten rassistisch beleidigt worden zu sein. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung sowie gegen den 20-Jährigen wegen des Verdachts der Beleidigung.
Bundespolizei ermittelt nach Parfümdiebstahl im Hauptbahnhof
Ein 36-jähriger Mann soll am Samstag, 12. September, gegen 21.10 Uhr fünf Flaschen Parfüm im Wert von 220 Euro aus einem Drogeriemarkt im Dortmunder Hauptbahnhof gestohlen haben. Nach Angaben der Bundespolizei beobachtete ein Ladendetektiv, wie der Mann die Verpackungen öffnete, das Parfüm in seiner Kleidung versteckte und anschließend den Kassenbereich passierte, ohne zu bezahlen.
Der Mitarbeiter hielt den 36-Jährigen anschließend fest. Bundespolizisten brachten ihn zur Wache und stellten dort seine Identität fest. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein.
Flucht vor Polizeikontrolle endet an einem Baum
Ein 24-jähriger Dortmunder ist am Samstag, 12. September, gegen 22 Uhr vor einer Polizeikontrolle in der nördlichen Innenstadt geflüchtet. Die Beamten wollten den BMW im Bereich der Borsigstraße kontrollieren. Der Fahrer beschleunigte jedoch und fuhr über die Schlosserstraße und Dürener Straße davon. An der Kreuzung Dreherstraße/Stahlwerkstraße kollidierte er schließlich mit einem Baum.
Der Fahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Nach Angaben der Polizei hatte der 24-Jährige keinen Führerschein, für den BMW bestand kein Versicherungsschutz und der Fahrer stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Beamten stellten das Auto, zwei Mobiltelefone und einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag sicher. Ein Arzt entnahm dem Mann auf der Wache eine Blutprobe, die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein.
Polizei sucht Zeug:innen nach Heckenbrand in Brackel
Nach zwei Bränden in Dortmund-Brackel sucht die Polizei nach Zeug:innen. Ein 42-jähriger Mann aus Hagen bemerkte in der Nacht zu Samstag, 12. September, gegen 2.20 Uhr zunächst Brandgeruch, als er mit seinem Auto über die Straße Am Westheck fuhr. Kurz darauf entdeckte er eine brennende Hecke auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses und verständigte die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte löschten die Hecke und bemerkten während der Arbeiten außerdem Rauch aus einem Altpapiercontainer in unmittelbarer Nähe. Auch dieses Feuer löschten sie. Personen wurden nicht verletzt, am Gebäude entstand nach Angaben der Polizei kein Schaden. Hinweise auf mögliche Täter:innen liegen bislang nicht vor.
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und sucht Menschen, die Beobachtungen zu den Bränden oder verdächtigen Personen im Bereich Am Westheck gemacht haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Dortmund unter 0231 132-7441 entgegen.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Mehr als 1.400 Verstöße zum Schulstart und riskante E-Scooter-Flucht (PM)
Polizei ahndet zum Schulstart mehr als 1.400 Verkehrsverstöße
Die Polizei Dortmund hat zum Start des Schuljahres 2026/2027 verstärkt an Schulen in Dortmund und Lünen kontrolliert und über Gefahren auf dem Schulweg informiert. Zwischen Mittwoch, 2. September, und Freitag, 11. September, standen besonders Schulanfänger:innen, „Elterntaxis“ sowie die sichere Nutzung von Schulbussen und öffentlichem Nahverkehr im Mittelpunkt. Aktionen fanden unter anderem an der Oesterholzgrundschule, der Herder-Grundschule und der Fichte-Grundschule in Dortmund statt.
Insgesamt ahndeten die Einsatzkräfte 1.429 Ordnungswidrigkeiten, darunter 1.248 Geschwindigkeitsverstöße. In Tempo-30-Zonen fuhren einzelne Verkehrsteilnehmer:innen laut Polizei nahezu doppelt so schnell wie erlaubt. Hinzu kamen Handy- und Parkverstöße. Bei der Sicherung von Kindern mit Gurten stellte die Polizei lediglich einen Verstoß fest.
https://dortmund.polizei.nrw/medien/video-der-verkehrspuppenbuehne-zum-schulstart
14-Jähriger flüchtet mit E-Scooter vor Polizei und verunglückt
Ein 14-jähriger Dortmunder ist am Montag, 14. September, bei der Flucht vor einer Polizeikontrolle am Phoenix-See leicht verletzt worden. Eine Streifenwagenbesatzung wollte gegen 21 Uhr eine Gruppe von E-Scooter-Fahrern auf dem Rundweg kontrollieren. Die Jugendlichen beschleunigten daraufhin und flüchteten.
Nach Angaben der Polizei erreichte der 14-Jährige mit seinem mutmaßlich manipulierten E-Scooter zeitweise mehr als 70 Kilometer pro Stunde. An der Straße An den Emscherauen verlor er ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle und prallte gegen eine niedrige Begrenzungsmauer. Da er keinen Helm trug, erlitt er eine Platzwunde im Gesicht und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizei stellte den nicht versicherten E-Scooter für ein technisches Gutachten sicher und leitete Ermittlungs- und Strafverfahren ein. Die drei anderen Jugendlichen entkamen.
Bundespolizei findet mehr als 80 Gramm Amphetamin und ein Messer
Bundespolizisten haben am Montag, 14. September, gegen 22.20 Uhr einen 45-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof kontrolliert. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben zunächst rund 27 Gramm Amphetamin und ein Küchenmesser. Auf der Wache entdeckten sie weitere rund 56 Gramm Amphetamin sowie LSD.
Die Bundespolizei nahm den 45-Jährigen vorläufig fest und brachte ihn ins Polizeigewahrsam. Sie ermittelt wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.
31-Jähriger bedroht Bundespolizisten bei Kontrolle am Hauptbahnhof
Ein 31-jähriger Dortmunder soll am Montag, 14. September, gegen 15.30 Uhr Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof bedroht und sich gegen eine Kontrolle gewehrt haben. Den Einsatzkräften war der Mann aufgefallen, weil er militärische Kleidung trug und mehrere Funkgeräte sowie eine längere Antenne bei sich hatte.
Als die Beamten ihn in einer S-Bahn kontrollieren wollten, verweigerte er nach Angaben der Bundespolizei zunächst die Angabe seiner Personalien und drohte ihnen mit Gewalt. Auf dem Bahnsteig widersetzte er sich weiteren Maßnahmen, woraufhin ihn die Einsatzkräfte zu Boden brachten. Auf der Bundespolizeiwache beruhigte sich der Mann. Die Bundespolizei ermittelt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Messerbedrohung, Brandstiftungen und Großeinsatz an Bahnstrecke (PM)
17-Jähriger in Lanstrop mit Messer bedroht – Polizei sucht Zeug:innen
Ein Unbekannter hat am Montag, 14. September, gegen 13.45 Uhr einen 17-Jährigen an dessen Wohnung in der Lanstroper Straße mit einem Messer bedroht. Nach Angaben der Polizei klingelte der Mann zunächst an der Haustür des Mehrfamilienhauses. Als der Jugendliche seine Wohnungstür öffnete, zog der Unbekannte ein Taschenmesser und verlangte Einlass.
Der Tatverdächtige verließ das Haus, nachdem der 17-Jährige ankündigte, die Polizei zu verständigen. Der Mann soll etwa 1,80 Meter groß und schlank sein und eine schwarze Winterjacke getragen haben. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
Polizei zieht 34-Jährigen in Hörde aus dem Verkehr
Bei einer gezielten Verkehrskontrolle hat die Polizei am Dienstag, 15. September, gegen 22.30 Uhr einen 34-jährigen Autofahrer auf einem Parkplatz an der Straße Auf’m Brautschatz in Hörde gestoppt. Nach Angaben der Polizei besaß der Dortmunder keine erforderliche Fahrerlaubnis. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen möglichen THC-Konsum.
An dem blauen VW Golf befanden sich laut Polizei falsche Kennzeichen, außerdem bestand kein gültiger Versicherungsschutz. Die Beamt:innen stellten die Kennzeichen sicher und ließen dem Mann eine Blutprobe entnehmen. Gegen ihn laufen mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und des Verdachts auf Fahren unter Drogeneinfluss.
23-Jähriger in Dortmund-Mitte angegriffen – Polizei sucht Zeug:innen
Zwei bis vier unbekannte Männer sollen am Sonntag, 13. September, gegen 3.58 Uhr einen 23-jährigen Dortmunder im Bereich Wittekindstraße/Rosemeyerstraße unvermittelt geschlagen haben. Der Mann erlitt leichte Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Zeug:innen beschrieben die Tatverdächtigen lediglich als 20 bis 30 Jahre alt. Nach dem Angriff flüchteten sie nach Angaben der Polizei mit einem schwarzen Audi Q3 und einem grauen VW, vermutlich einem Tiguan, stadtauswärts in südliche Richtung. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
Drei mutmaßliche Brandstiftungen in Kleingartenanlage – Polizei sucht Zeug:innen
Nach drei Bränden innerhalb weniger Tage in einem Schrebergartenverein an der Tewaagstraße in Dortmund-Mitte geht die Polizei jeweils von Brandstiftung aus. Zwischen Samstag, 12. September, 21 Uhr, und Montag, 14. September, 16 Uhr, wurden zunächst Lampions angezündet, wodurch auch Polster von Gartenmöbeln beschädigt wurden. In der Nacht zum 14. September brannten gegen Mitternacht mehrere Stühle und Tische sowie ein Schirm an der dortigen Gaststätte.
Am Dienstag, 15. September, gegen 21.15 Uhr brannten schließlich ein Kinderspielhaus und ein Gewächshaus, die vollständig zerstört wurden. Die Polizei sucht Zeug:innen und bittet um Hinweise auf mögliche Tatverdächtige unter 0231 132-7441.
Jugendliche im Gleis lösen Schnellbremsung und Großeinsatz in Mengede aus
Vier Minderjährige sollen sich am Dienstag, 15. September, gegen 17.55 Uhr im Gleisbereich in Dortmund-Mengede aufgehalten haben. Der Fahrer einer Regionalbahn RB 32 entdeckte die Jugendlichen nach Angaben der Bundespolizei einige Hundert Meter nach der Abfahrt. Einer von ihnen soll direkt im Gleis vor dem Zug gelaufen sein. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 120 Kilometern pro Stunde leitete der Lokführer eine Schnellbremsung ein.
Bundespolizei und Feuerwehr suchten die gesperrte Strecke anschließend auch mit Unterstützung eines Hubschraubers ab. Sie fanden keine verletzte Person, auch am Zug gab es keine Hinweise auf eine Kollision. In der Regionalbahn befanden sich 126 Menschen, eine Reisende erlitt einen Schock und wurde vom Rettungsdienst betreut. Die Bundespolizei warnt vor den lebensgefährlichen Folgen eines Aufenthalts im Gleisbereich.
https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen/
Polizei fahndet nach zwei mutmaßlichen Einbrecherinnen (PM)
Die Polizei Dortmund fahndet öffentlich nach zwei Frauen, die im Verdacht stehen, in eine Wohnung an der Agnes-Neuhaus-Straße eingebrochen zu sein. Das Amtsgericht Dortmund hat die Veröffentlichung der Aufnahmen angeordnet.
Die beiden Tatverdächtigen sollen am Freitag, 15. Mai, zwischen 11 Uhr und 11.45 Uhr in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingebrochen sein. Eine dort installierte Überwachungskamera zeichnete die Frauen auf.
Die Polizei bittet um Hinweise zur Identität der Tatverdächtigen. Zeug:innen können sich unter 0231 132-7441 bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund melden. Fotos der gesuchten Frauen sind im Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.
https://polizei.nrw/fahndung/215981
Von Scharnhorst bis zum Hauptbahnhof: Polizei ermittelt nach Körperverletzungen, Diebstählen und falschen Handwerkern (PM)
18 Verletzte nach Pfefferspray-Einsatz in Scharnhorster Supermarkt
Bei einem Streit in einem Supermarkt an der Gleiwitzstraße in Scharnhorst sind am Mittwoch, 16. September, 18 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei gerieten gegen 12 Uhr im Eingangsbereich zwei Gruppen mit jeweils drei Personen aneinander. Im Verlauf des Streits soll eine 19-jährige Dortmunderin Tierabwehrspray gegen die andere Gruppe eingesetzt haben.
Der Sprühnebel verletzte insgesamt 18 Menschen im Alter zwischen fünf und 78 Jahren. Zwei von ihnen kamen in Krankenhäuser. Zudem wurden Backwaren einer Bäckerei im Eingangsbereich mit dem Spray verunreinigt. Nach Zeugenaussagen mussten Brötchen, Brote und Kuchen im Wert von rund 2.500 Euro entsorgt werden.
Die Feuerwehr versorgte Verletzte und führte Messungen durch. Der Supermarkt konnte kurze Zeit später wieder freigegeben werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Zeugenhinweis führt zu Festnahmen nach Kupferdiebstahl am Freibad Stockheide
Die Polizei hat am Donnerstag, 17. September, drei Tatverdächtige nach einem mutmaßlichen Kupferdiebstahl am Freibad Stockheide vorläufig festgenommen. Ein Zeuge hatte gegen 4.27 Uhr zwei verdächtige Personen an der Baustelle an der Brackeler Straße beobachtet und die Polizei verständigt.
Die Einsatzkräfte fanden in unmittelbarer Nähe einen mit Kupferkabeln beladenen Pkw. Dort trafen sie eine 25-jährige Dortmunderin sowie zwei Männer im Alter von 18 und 21 Jahren an. Die Polizei stellte rund 300 Kilogramm Kupferkabel, das Fahrzeug, Mobiltelefone sowie einen Rucksack mit Einbruchswerkzeug und mutmaßlichen Betäubungsmitteln sicher.
Die 25-Jährige räumte laut Polizei ihre Beteiligung ein. Sie soll das Auto ohne gültige Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren haben. Die Polizei prüft außerdem, ob die Gruppe gemeinsam mit einer weiteren Person seit mehreren Jahren Kupferkabel von Dortmunder Baustellen gestohlen und verkauft hat. Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen schweren Bandendiebstahls.
Falsche Handwerker stehlen mehrere Tausend Euro in Westerfilde
Zwei unbekannte Männer haben sich am Mittwoch, 16. September, als Handwerker ausgegeben und sich so Zutritt zur Wohnung einer 57-Jährigen am Grollmannsweg in Westerfilde verschafft. Sie behaupteten gegen 13.45 Uhr, die Heizung ablesen zu wollen. Während ein Mann die Bewohnerin im Wohnzimmer ablenkte, hielt sich der zweite im Schlafzimmer auf.
Als die Dortmunderin misstrauisch wurde, bemerkte sie, dass mehrere Tausend Euro Bargeld aus einem Nachttisch fehlten. Sie versuchte daraufhin, die Männer am Verlassen der Wohnung zu hindern. Einer der Tatverdächtigen soll sie weggeschubst haben. Nach einem Gerangel am Hauseingang flüchteten die Männer, einer zu Fuß und der andere mit einem schwarzen Pkw.
Beide Männer sollen etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß gewesen sein und gelbe Warnwesten getragen haben. Einer hatte kurze dunkle Haare, ein weißes T-Shirt und eine dunkle Hose, der andere war korpulent und dunkel gekleidet. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
Die Polizei warnt davor, unangekündigte Fremde in die Wohnung zu lassen. Bei Zweifeln sollten Betroffene das Unternehmen, für das eine Person angeblich arbeitet, selbst kontaktieren, Nachbar:innen hinzuziehen oder die Polizei verständigen.
Unbekannter attackiert 44-Jährigen im Hauptbahnhof mit Pfefferspray
Ein unbekannter Mann soll am Mittwoch, 16. September, gegen 18 Uhr einen 44-Jährigen im Dortmunder Hauptbahnhof mit Pfefferspray angegriffen haben. Nach Angaben von Zeugen hatte der 44-Jährige den Mann zuvor aufgefordert, ein lautstarkes Telefongespräch leiser fortzuführen. Daraufhin soll der Unbekannte Pfefferspray aus seiner Westentasche gezogen und den Dortmunder damit besprüht haben.
Zwei Zeugen im Alter von 39 und 55 Jahren verfolgten den Tatverdächtigen und hielten ihn zunächst fest. Als er ihnen mit Gewalt gedroht haben soll, ließen sie ihn los. Der Mann flüchtete in Richtung U-Bahn. Eine Fahndung der Bundespolizei blieb ohne Erfolg.
Einsatzkräfte spülten dem Verletzten die Augen aus, anschließend untersuchte ihn der Rettungsdienst. Er musste nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung.
Polizei, Feuerwehr und Zoll im Einsatz: Brände in Hörde und Wickede, Verkehrskontrollen und Steuerverstöße auf der InterTabac (PM)=
Polizei fahndet mit Fotos nach mutmaßlichem Trickbetrüger
Die Polizei Dortmund fahndet öffentlich nach einem unbekannten Mann, der einer 83-jährigen Dortmunderin die Geldbörse gestohlen haben soll. Die Tat ereignete sich bereits am 12. Juli 2025 in einem Lebensmittelgeschäft am Fred-Ape-Weg in Hörde. Anschließend soll der Tatverdächtige mit einer Karte der Seniorin Bargeld von ihrem Konto abgehoben haben.
Das Amtsgericht hat die Veröffentlichung von Fotos des Mannes angeordnet. Hinweise zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort nimmt die Kriminalwache Dortmund unter 0231 132-7441 entgegen.
https://polizei.nrw/fahndung/216223
Einfamilienhaus in Wickede brennt vollständig aus
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus an der Eichwaldstraße in Wickede ist am Freitag, 18. September, ein Bewohner schwer verletzt worden. Die Feuerwehr wurde gegen 2.20 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits vollständig in Flammen.
Der Bewohner hatte sich selbst ins Freie gerettet. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten ihn und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Wegen Einsturzgefahr konnten die Einsatzkräfte das Haus nicht betreten und bekämpften die Flammen mit mehreren Strahlrohren und einer Drehleiter von außen.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Rund 70 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
Polizei ahndet bei Verkehrskontrollen mehr als 270 Geschwindigkeitsverstöße
Die Polizei Dortmund hat am Donnerstag, 17. September, im Rahmen der europaweiten „ROADPOL Safety Days“ Schwerpunktkontrollen in Dortmund und Lünen durchgeführt. Zwischen 6 und 14 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte unter anderem an Schulen, am Phoenix See sowie in den Innenstädten von Dortmund und Lünen.
Bei manuellen Kontrollen ahndete die Polizei 165 Verstöße. Bei 122 angehaltenen Fahrzeugen stellten die Beamt:innen Geschwindigkeitsverstöße fest. Ein Fahrer wurde bei erlaubten 30 km/h mit 54 km/h gemessen. Hinzu kamen drei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und zwei wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Außerdem ahndeten die Einsatzkräfte 22 Verstöße von Fußgänger:innen sowie Rad- und E-Scooter-Fahrer:innen.
Bei automatisierten Geschwindigkeitsmessungen wurden mehr als 3.100 Fahrzeuge erfasst. 112 Verkehrsteilnehmer:innen waren zu schnell unterwegs. Auf dem Evinger Platz führte die Polizei zudem gemeinsam mit dem Familienbüro, den Dortmunder Stadtwerken (DSW21) und der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) einen Verkehrserziehungstag durch.
https://roadpol.eu/
https://roadpol.eu/?p=2750
Zoll leitet auf InterTabac 26 Steuerstrafverfahren ein
Das Hauptzollamt Dortmund hat bei Kontrollen auf der Messe InterTabac 26 Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die Beamt:innen überprüften im Rahmen der Steueraufsicht, ob die angebotenen Tabakwaren ordnungsgemäß versteuert waren.
Der Zoll nahm 150 Messestände in Augenschein und kontrollierte 50 davon intensiver. Dabei fanden die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben unter anderem unversteuerte Liquids für E-Zigaretten, E-Zigaretten, Zigaretten, Zigarillos, Wasserpfeifentabak und Feinschnitt. Von den Ausstellenden verlangte der Zoll Sicherheitsleistungen von insgesamt 47.905,57 Euro.
In sieben weiteren Fällen wurden Ausstellende verwarnt, weil vorhandene Steuerzeichen nicht korrekt angebracht waren. An drei Ständen stellte der Zoll unversteuerte Liquids und Vapes sicher, nachdem die jeweiligen Betreiber die geforderten Sicherheitsleistungen nicht zahlen wollten oder konnten.
Bundespolizei nimmt gesuchten 32-Jährigen am Hauptbahnhof fest
Die Bundespolizei hat am Donnerstag, 17. September, einen mit Haftbefehl gesuchten Mann am Dortmunder Hauptbahnhof festgenommen. Einsatzkräfte kontrollierten den 32-Jährigen gegen 17.15 Uhr und stellten bei der Überprüfung seiner Personalien einen offenen Sicherungshaftbefehl des Landgerichts Bochum fest.
Der Mann war wegen räuberischer Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Nach Angaben der Bundespolizei muss er davon noch eine Reststrafe von 96 Tagen verbüßen. Die Einsatzkräfte brachten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt.
Feuer in Dachgeschosswohnung – Bewohner retten sich selbstständig
Bei einem Wohnungsbrand an der Hörder Rathausstraße in Dortmund-Hörde waren am Freitagmorgen rund 50 Einsatzkräfte gefordert. Die Bewohner hatten die brennende Dachgeschosswohnung selbstständig verlassen und wurden vom Rettungsdienst betreut. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen über den Treppenraum und zwei Drehleitern. Verletzte und eine Ausbreitung auf das übrige Gebäude konnten nach Angaben der Feuerwehr verhindert werden. Die Brandursache ist noch unklar; die Polizei ermittelt.
Drei Verletzte bei Verkehrsunfall auf dem Burgwall (PM)
Bei einem Verkehrsunfall auf dem Burgwall sind am Sonntag, 20. September, drei Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Die Feuerwehr wurde um 5.18 Uhr alarmiert. Ein Auto war von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum sowie geparkten Fahrzeugen kollidiert.
Ersthelfende befreiten zwei Verletzte bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Fahrzeug. Eine weitere schwer verletzte Person war auf dem Fahrersitz im Beinbereich eingeklemmt. Einsatzkräfte befreiten sie mit technischem Gerät aus dem stark beschädigten Auto.
Der Rettungsdienst brachte die beiden Schwerverletzten in Krankenhäuser. Die leicht verletzte Person blieb an der Unfallstelle. Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte rund eineinhalb Stunden im Einsatz. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.
Blaulicht aus Dortmund: Schwerer Unfall auf dem Wallring, Bedrohung in der S-Bahn und zwei offene Haftbefehle (PM)
Polizei ermittelt nach schwerem Unfall auf dem Wallring wegen möglichen Autorennens
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Dortmunder Wallring sind am Sonntag, 20. September, drei Menschen schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 29-Jähriger aus Castrop-Rauxel gegen 5.20 Uhr mit einem BMW auf dem Burgwall in westlicher Richtung. In Höhe der Bornstraße verlor er nach Angaben der Polizei mit überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Auto.
Der BMW beschädigte vier geparkte Fahrzeuge und prallte anschließend gegen einen Baum. Die Feuerwehr befreite den eingeklemmten Fahrer aus dem Wagen. Lebensgefahr konnte bei ihm zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht ausgeschlossen werden. Auch seine 24 und 19 Jahre alten Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und fahrlässiger Körperverletzung. Sie stellte die Mobiltelefone der Insassen, den Führerschein des 29-Jährigen und den stark beschädigten BMW sicher.
19-Jähriger soll Mann in S-Bahn mit Pfefferspray bedroht haben
Ein 19-Jähriger soll am Sonntag, 20. September, einen 30-Jährigen während einer Fahrt mit der S5 von Hagen nach Dortmund bedroht und beleidigt haben. Nach Angaben der Bundespolizei zog der Tatverdächtige gegen 19.15 Uhr ein Pfefferspray aus seiner Jackentasche, richtete es auf den 30-Jährigen und bedrohte ihn damit.
Am Dortmunder Hauptbahnhof verständigten Bahnmitarbeiter:innen die Bundespolizei. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten das Pfefferspray. Außerdem stellten sie fest, dass ein vom 19-Jährigen mitgeführter E-Scooter zur Fahndung ausgeschrieben war. Einen Eigentumsnachweis konnte der Mann nicht vorlegen, weshalb die Polizei auch den E-Scooter beschlagnahmte.
Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 19-Jährige die Dienststelle verlassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Bedrohung, Diebstahls und Hehlerei.
Gesuchter stellt sich am Dortmunder Hauptbahnhof selbst der Bundespolizei
Ein 26-Jähriger hat am Sonntag, 20. September, am Dortmunder Hauptbahnhof selbst Bundespolizisten angesprochen und darauf hingewiesen, dass gegen ihn möglicherweise ein Haftbefehl vorliege. Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte gegen 6.30 Uhr gleich zwei Fahndungsausschreibungen fest.
Das Amtsgericht Hagen hatte den Mann im Juni 2025 und im April 2026 jeweils wegen Erschleichens von Leistungen zu Geldstrafen verurteilt. Daraus waren noch Ersatzfreiheitsstrafen von 45 und 60 Tagen offen.
Da der 26-Jährige die ausstehende Gesamtsumme von 3.150 Euro nicht bezahlen konnte, brachte ihn die Bundespolizei in eine Justizvollzugsanstalt. Dort muss er nach Angaben der Bundespolizei insgesamt 105 Tage verbüßen.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Lebensgefährlicher Angriff am Nordmarkt, Körperverletzung in Dorstfeld und Unfall auf der B1 (PM)
35-Jähriger am Nordmarkt lebensgefährlich verletzt
Nach einem versuchten Tötungsdelikt am Nordmarkt suchen Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund nach Zeug:innen. Ein 35-Jähriger wurde am Samstag, 19. September, gegen 21.45 Uhr in der Parkanlage am Nordmarkt durch einen Stich in den Rücken lebensgefährlich verletzt.
Der mutmaßliche Täter ist bislang unbekannt. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Gesucht wird ein etwa 30 bis 35 Jahre alter und 1,75 bis 1,85 Meter großer Mann mit kurzen blonden Haaren sowie Oberlippen- und Kinnbart. Er trug eine dunkle Trainingsjacke mit weißen Streifen an den Ärmeln.
Hinweise zur Tat oder zum gesuchten Mann nimmt die Kriminalwache Dortmund unter 0231 132-7441 entgegen.
Polizei sucht Zeug:innen nach Körperverletzung am Wilhelmplatz
Die Polizei sucht nach einem Vorfall am Wilhelmplatz in Dorstfeld am Samstag, 19. September, nach Zeug:innen. Zwei Personen entfernten gegen 17.30 Uhr Aufkleber von einem Laternenmast, als eine Gruppe von etwa zehn Männern sie aufforderte, damit aufzuhören.
Als die beiden Personen die Aufkleber weiter entfernten, sollen mehrere Männer sie bedrängt, geschoben und gezogen haben. Einer der Männer soll zudem einer Person auf den Rücken geschlagen haben. Die beiden Betroffenen flüchteten anschließend in ein nahe gelegenes Geschäft und verständigten die Polizei. Verletzt wurde niemand.
Hinweise zu dem Vorfall oder den beteiligten Personen nimmt die Kriminalwache Dortmund unter 0231 132-7441 entgegen.
Betrunkener Autofahrer kollidiert mit Warnbaken und leistet Widerstand
Ein alkoholisierter Autofahrer ist am Sonntag, 20. September, auf der Bundesstraße 1 (B1) mit mehreren Warnbaken einer Baustelle kollidiert und anschließend weitergefahren. Zeug:innen meldeten den Unfall gegen 19.20 Uhr. Die Polizei fand den Wagen wenig später an der Straße Am Bertholdshof.
Nach Angaben der Polizei waren der 30-jährige Fahrer und sein 26-jähriger Beifahrer erheblich alkoholisiert. Der Fahrer versuchte demnach mehrfach zu flüchten und leistete Widerstand. Dabei setzte die Polizei ein Distanzelektroimpulsgerät (Taser) ein. Ein Atemalkoholtest ergab später einen Wert von fast zwei Promille.
Der 30-Jährige und ein Polizeibeamter wurden bei dem Widerstand leicht verletzt. Die Polizei entließ den Mann am Montag, 21. September, aus dem Gewahrsam. Gegen ihn wird unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Von Huckarde bis Hörde: Polizei sucht Zeug:innen nach Bränden und Raub – zwei Festnahmen in der Nordstadt (PM)
Polizei ermittelt nach mehreren Bränden im Jungferntal
Nach mehreren Bränden im Albert-Schweitzer-Weg in Huckarde ermittelt die Polizei wegen vorsätzlicher Brandstiftung und Sachbeschädigung. In der Nacht zu Samstag brannten gegen 1.30 Uhr zunächst zwei Mülltonnen neben einem Mehrfamilienhaus. Wenige Minuten später geriet mehrere Meter entfernt ein Fahrzeug in Brand. Die Feuerwehr löschte beide Brände.
Gegen 12.40 Uhr brannte erneut eine Mülltonne in unmittelbarer Nähe der vorherigen Brandorte. Ein Hausmeister konnte das Feuer selbst löschen. Verletzt wurde bei den Bränden niemand. Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe hält die Polizei einen Zusammenhang zwischen den Fällen für möglich.
Zeug:innen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich des Albert-Schweitzer-Wegs gemacht haben, können sich unter 0231 132-7441 bei der Kriminalwache melden.
Bundespolizei bringt vermisste Seniorin zurück ins Seniorenheim
Die Bundespolizei hat am Montag, 21. September, eine vermisste 67-Jährige am Dortmunder Hauptbahnhof angetroffen. Ein Mitarbeiter der Radstation hatte sich gegen 15.15 Uhr an die Bundespolizei gewandt, weil die Frau einen orientierungslosen Eindruck machte und Unterstützung benötigte.
Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Dortmunderin aus einem Seniorenzentrum vermisst wurde. Nach Rücksprache mit der Einrichtung brachten Bundespolizist:innen die Frau zurück.
45-Jähriger in Hörde ausgeraubt – Polizei sucht Zeug:innen
Zwei unbekannte Männer haben am Dienstag, 22. September, gegen 19 Uhr einen 45-Jährigen in Hörde ausgeraubt. Nach Angaben der Polizei war der Dortmunder mit seinem E-Scooter auf der Brücke zur Emscherpromenade unterwegs, als ihm die Männer den Weg versperrten.
Einer der Täter soll am Rucksack des Mannes gezogen haben, während der andere ihn mit einem spitzen Gegenstand bedrohte, bei dem es sich vermutlich um ein Messer handelte. Die Männer erbeuteten 200 Euro und flüchteten zu Fuß in Richtung Seekante.
Einer der Tatverdächtigen wird als etwa 20 bis 25 Jahre alt und 1,75 bis 1,80 Meter groß beschrieben. Er hat braune Haare und einen Vollbart und trug einen schwarzen Hoodie. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen.
Polizei stellt Kokain und Bargeld in der Nordstadt sicher
Die Polizei hat am Montag, 21. September, zwei Männer in der Nordstadt vorläufig festgenommen. Gegen sie besteht der Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Einsatzkräfte beobachteten nach eigenen Angaben zunächst im Bereich Danewerkstraße/Gronaustraße eine mutmaßliche Drogenübergabe. Während einer anschließenden Observation stellten sie weitere mutmaßliche Verkäufe fest. Bei einem mutmaßlichen Käufer fanden die Beamt:innen Kokain.
Nach einem richterlichen Beschluss durchsuchte die Polizei am Abend eine Wohnung an der Danewerkstraße. Dort stellte sie Bargeld, mehrere verkaufsfertig verpackte Portionen mit mutmaßlichem Kokain, eine nicht geringe Menge Kokain, Feinwaagen und Mobiltelefone sicher. Die Polizei nahm den 50-jährigen Wohnungsinhaber und einen 32-Jährigen vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen und die Prüfung von Haftgründen dauern an.
Hausarztpraxen in Westfalen-Lippe laden zur ersten „Impfwoche“ ein: Vom 12. bis 16. Oktober gibt es in vielen Praxen besondere Aktionen wie After-Work-Impfen (PM)
Mit dem offiziellen Herbstanfang startet auch die diesjährige Impfsaison: Damit Patientinnen und Patienten bestmöglich geschützt durch die kalte Jahreszeit kommen, laden Hausarztpraxen in Westfalen-Lippe im Oktober zur ersten „Impfwoche“ ein.
Im Aktionszeitraum vom 12. bis 16. Oktober wollen die teilnehmenden Praxen mit besonderen Angeboten und intensiver Beratung das Bewusstsein der Menschen für den Schutz durch Impfungen stärken. „Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen und Patienten möglichst unkompliziert ihren persönlichen Impfschutz anzubieten“, erklärt Lars Rettstadt, 1. Vorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.
Der Kreativität der Praxen ist dabei keine Grenze gesetzt: „Ob die Impfberatungen gebündelt an einem Tag, fortlaufend während der regulären Sprechzeit, im Rahmen eines After-Work-Impfens nach Feierabend, eines Early-Bird-Angebots vor Sprechstundenbeginn oder eines Pausen-Piks zur Mittagszeit organisiert werden – alles ist erlaubt und wird von den teilnehmenden Praxisteams je nach Wunsch und Kapazität organisiert“, so Rettstadt. „Wer seinen Impfstatus überprüfen und auffrischen lassen möchte, kann sich also vor Ort erkundigen, ob auch seine Praxis dabei ist und einen Termin vereinbaren.“
„Wir krempeln die Ärmel hoch!“
Bei Fragen rund um die individuelle Impfstrategie im Hinblick auf Influenza, COVID, Pneumokokken, RSV und mehr sind Patientinnen und Patienten dabei nicht nur im Rahmen der Impfwoche in ihrer Hausarztpraxis an der richtigen Adresse, sondern generell.
„Impfen ist eine ureigene Aufgabe der hausärztlichen Praxen: Unsere Impfleistungen gehen weit über eine schnelle Spritze zwischen Tür und Angel oder eine reine Marketingkampagne hinaus. Sie umfassen die Impfanamnese, den Ausschluss akuter Erkrankungen, die medizinische Aufklärung der Patientinnen und Patienten und die Nachsorge. Dieses Gesamtpaket bekommen die Menschen nicht im Drogeriemarkt oder in der Apotheke, sondern bei uns“, betont Lars Rettstadt.
„Deshalb krempeln wir die Ärmel hoch, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und durch eine gute Impfquote schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle durch Infektionskrankheiten wie Influenza und COVID wirksam zu verhindern.“
Polizeimeldungen aus Dortmund: Schwerer Unfall mit Radfahrerin, Zeug:innen gesucht und 600 Kilometer für den Opferschutz (PM)
69-jährige Radfahrerin bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt
Eine 69-jährige Radfahrerin ist am Dienstag, 22. September, bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Amtsstraße/Holtbeuteweg lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei fuhr ein 31-Jähriger gegen 8.40 Uhr mit einem Lkw auf der Amtsstraße in nördliche Richtung. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision mit der Dortmunderin, die auf dem Holtbeuteweg unterwegs war.
Die Radfahrerin stürzte und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Nach der notärztlichen Versorgung brachte ein Hubschrauber sie in ein Krankenhaus. Der Kreuzungsbereich blieb während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Polizei sucht Zeug:innen nach Unfall mit E-Scooter auf der Rheinischen Straße
Nach einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Scooter-Fahrer und einem Fußgänger sucht die Polizei Zeug:innen. Der Zusammenstoß ereignete sich am Montag, 14. September, gegen 12.45 Uhr an der Kreuzung Rheinische Straße/Unionstraße.
Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte ein 27-Jähriger die Straße an der Ampel. Gleichzeitig fuhr ein 36-Jähriger mit einem E-Scooter auf der Rheinischen Straße in westliche Richtung. Bei dem Zusammenstoß wurde der Fußgänger leicht verletzt.
Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizeiwache Dortmund-Mitte unter 0231 132-1121 entgegen.
Hamburger Polizist:innen radeln für Opfer von Straftaten
Eine 16-köpfige Radsportgruppe der Hamburger Polizei hat am Dienstag Station im Dortmunder Polizeipräsidium gemacht. Die Polizist:innen legen in sechs Tagen rund 600 Kilometer und fast 3000 Höhenmeter zurück. Ziel ist Mainz, wo der Opferhilfeverein WEISSER RING am Samstag sein 50-jähriges Bestehen feiert.
Mit ihrer Tour wollen die Teilnehmer:innen auf die Situation von Opfern von Straftaten und die Arbeit des WEISSEN RINGS aufmerksam machen und Spenden sammeln. Die Route führt von Hamburg über Bremen, Osnabrück, Dortmund, Köln und Koblenz nach Mainz. Am Mittwoch setzte die Gruppe ihre Fahrt mit einer 89 Kilometer langen Etappe nach Köln fort.
Nach Angaben des WEISSEN RINGS betreuen 16 Ehrenamtliche der Dortmunder Außenstelle jährlich etwa 300 Betroffene. Dazu zählen unter anderem Opfer häuslicher Gewalt, von Körperverletzungen und Sexualdelikten. Zudem engagiert sich die Außenstelle in Präventionsprojekten.
https://radsport-weisser-ring.de/index.php
Polizei fahndet mit Fotos nach zwei mutmaßlichen Betrüger:innen (PM)
Die Dortmunder Polizei fahndet mit Fotos nach einer bislang unbekannten Frau und einem unbekannten Mann. Beide stehen im Verdacht, am Samstag, 25. Januar 2025, einen Warenkreditbetrug und eine Urkundenfälschung begangen zu haben.
Nach Angaben der Polizei sollen die Tatverdächtigen mit den Personaldaten der Geschädigten zwei Mobilfunkverträge abgeschlossen haben. Die dazugehörigen Apple iPhones holten sie demnach mit einem gefälschten Personalausweis in einem Hermes-Paketshop in Dortmund ab. Dabei zeichneten Überwachungskameras die beiden Personen auf.
Die Polizei fragt, wer Angaben zu den Tatverdächtigen machen kann. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231 132-7441 entgegen. Fotos der gesuchten Personen sind im Fahndungsportal zu sehen.
https://polizei.nrw/fahndung/214057
Zeugenaufruf nach Raub an der Mallinckrodtstraße in der Dortmunder-Nordstadt (PM)
Am Mittwochabend (23.September) kam es an der Mallinckrodtstraße zu einem Raub. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Nach ersten Erkenntnissen war ein 72-jähriger Mann gegen 19:20 Uhr zu Fuß auf der Mallinckrodtstraße in Höhe der Alsenstraße unterwegs. Dort schubste ihn ein unbekannter Tatverdächtiger von hinten zu Boden. Dabei entriss der Tatverdächtige dem 72-Jährigen die Geldbörse und entwendete einen dreistelligen Geldbetrag.
Durch den Sturz verletzte sich der 72-Jährige leicht. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige in unbekannte Richtung.
Der Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden: männlich, lockige Haare, etwa 30 Jahre alt, schlanke Statur, dunkel gekleidet, südeuropäischer Phänotyp.
Die Polizei sucht Zeugen, insbesondere Personen, die die Tat beobachtet haben könnten. Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter 0231/132-7441 entgegen.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Motorradfahrer schwer verletzt – Waffen sichergestellt – Zeugen gesucht (PM)
Ein schwerer Motorradunfall auf dem Westfalendamm, ein Streit mit einer mutmaßlich gezeigten Schusswaffe und mehrere Einsätze der Bundespolizei: Das sind die aktuellen Meldungen aus Dortmund. Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem E-Scooter sucht die Polizei außerdem Zeugen.
Motorradfahrer bei Auffahrunfall auf dem Westfalendamm schwer verletzt
Ein 65-jähriger Motorradfahrer aus Dortmund ist am Samstag, 26. September, bei einem Unfall auf dem Westfalendamm schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr er gegen 15:20 Uhr in Richtung Unna auf dem rechten Fahrstreifen hinter einem Toyota Auris. Zwischen Lübke- und Hermann-Löns-Straße prallte er aus bislang ungeklärter Ursache auf das vorausfahrende Auto und stürzte.
Die 46-jährige Autofahrerin aus Dortmund erlitt leichte Verletzungen. Ihr Wagen wurde am Heck erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Aus dem Motorrad liefen Betriebsstoffe aus. Während der Unfallaufnahme und der Abschlepparbeiten kam es zeitweise zu leichten Verkehrsstörungen.
Nach Streit auf dem Westenhellweg: Polizei stellt mehrere Waffen sicher
Nach einer Auseinandersetzung auf dem Westenhellweg hat die Polizei bei einem 20-jährigen Dortmunder mehrere Waffen sichergestellt. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Vorfall am 15. Juli 2026: Ein 30-Jähriger aus Korschenbroich war nach ersten Erkenntnissen im Bereich eines Vodafone-Shops versehentlich mit dem jungen Mann zusammengestoßen. Anschließend entwickelte sich ein Wortgefecht.
Dabei soll der 20-Jährige eine schwarze Schusswaffe in seiner Bauchtasche gezeigt haben. Nach Angaben des 30-Jährigen war lediglich das Griffstück sichtbar. Die Ehefrau des 30-Jährigen ging dazwischen, um den Streit zu schlichten. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst.
Als der Geschädigte später erneut auf ihn traf, nahm er ein kurzes Handyvideo auf. Anhand der Aufnahmen konnte die Polizei den Verdächtigen identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Dortmund einen Durchsuchungsbeschluss.
In der Wohnung fanden Einsatzkräfte zwei PTB-Pistolen, zwei Luftdruckwaffen, eine Reizstoffsprühpistole und Munition. Alles wurde sichergestellt. Wegen nicht ordnungsgemäßer Aufbewahrung wurde zusätzlich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung und möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz dauern an.
Zusammenstoß an der Nordstraße: Polizei sucht unabhängige Zeugen
Nach einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter am 22. August sucht die Polizei Zeugen. Ein 25-jähriger Dortmunder war gegen 13:40 Uhr mit einem gemieteten E-Scooter auf dem Gehweg der Nordstraße unterwegs. An der Ausfahrt eines Discounter-Parkplatzes stieß er mit dem Seat eines 30-jährigen Dortmunders zusammen, der vom Parkplatz fuhr.
Der E-Scooter-Fahrer wurde leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Der Autofahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt.
Da die Beteiligten den Unfall unterschiedlich schildern, bittet die Polizei insbesondere um Angaben zum Ablauf und zur Geschwindigkeit beider Fahrzeuge. Hinweise nimmt die Polizeiwache Nord unter 0231/132-2321 entgegen.
Bundespolizei findet Messer und 64 Tabletten am Hauptbahnhof
Bundespolizisten haben am Freitag, 25. September, im Dortmunder Hauptbahnhof bei einem 26-Jährigen ein Messer und 64 braune Tabletten sichergestellt. Nach Angaben der Bundespolizei kam der Mann gegen 10:30 Uhr zunächst weder der Aufforderung stehen zu bleiben noch der Aufforderung nach, sich auszuweisen. Angaben zu seiner Person machte er schriftlich.
Als die Einsatzkräfte eine Durchsuchung nach Ausweispapieren ankündigten, weigerte er sich zunächst und ließ seine Hände in den Hosentaschen. In seiner linken Hand hielt er ein zugeklapptes Messer. Die Beamten fixierten ihn und brachten ihn zur Bundespolizeiwache.
Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie die Tabletten. Ein Drogenschnelltest reagierte auf Amphetamin. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz ein.
Mann fragt nach Haftbefehl und wird festgenommen
Ein 27-Jähriger hat am Donnerstag, 24. September, am Dortmunder Hauptbahnhof selbst eine Bundespolizeistreife angesprochen und gefragt, ob gegen ihn ein Haftbefehl vorliege. Die Überprüfung gegen 10:50 Uhr ergab: Die Staatsanwaltschaft Dortmund suchte ihn mit einem Vollstreckungshaftbefehl wegen Diebstahls.
Da der Mann die geforderte Geldstrafe von 750 Euro nicht bezahlen konnte, nahmen die Beamten ihn fest. Er wurde zur Verbüßung einer 25-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zwei Bundespolizisten bei Einsatz am Hauptbahnhof leicht verletzt
Bei einem Einsatz am Samstagabend, 26. September, sind im Dortmunder Hauptbahnhof zwei Bundespolizisten leicht verletzt worden. Nach Angaben der Bundespolizei hatten Einsatzkräfte einem verbal aggressiven 22-Jährigen gegen 21:30 Uhr zunächst einen Platzverweis erteilt.
Etwa eine halbe Stunde später trafen sie den Mann aus Halberstadt erneut im Bahnhof an. Als sie ihn nochmals zum Verlassen aufforderten, soll er versucht haben, einen Beamten am Kopf zu treffen. Die Polizisten wehrten den Angriff ab, brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn.
Bei der anschließenden Durchsuchung auf der Wache soll der 22-Jährige erheblichen Widerstand geleistet, nach Einsatzkräften getreten sowie diese bespuckt, bedroht und beleidigt haben. Ein Beamter wurde am Bein verletzt, ein weiterer durch einen Schlag ins Gesicht. Beide blieben dienstfähig. Eine Bodycam zeichnete das Geschehen auf.
Der Mann blieb zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zum nächsten Morgen im Polizeigewahrsam. Gegen ihn wird wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung und Bedrohung ermittelt.
Entlaufener Zwergspitz Percy wieder bei seinem Halter
Ein laut bellender Hund hat am Sonntag, 27. September, nahe dem Haltepunkt Dortmund Körne West die Aufmerksamkeit von Bundespolizisten geweckt. Gegen 14:15 Uhr entdeckten sie den Zwergspitz allein und orientierungslos auf der Fahrbahn der Unteren Brinkstraße.
Die Beamten lockten den Hund an und brachten ihn in Sicherheit. Die Feuerwehr half anschließend beim Auslesen seines Mikrochips. So konnte der Halter ermittelt werden. Wenig später nahm der 25-Jährige seinen Hund Percy unversehrt in Empfang.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Festnahmen nach Einbruchsversuchen – Videobeobachtung hilft bei Fahndung (PM)
Aufmerksame Zeuginnen und Zeugen haben in Brackel und Hörde zur schnellen Festnahme von Tatverdächtigen beigetragen. In der Innenstadt half die polizeiliche Videobeobachtung bei zwei weiteren Einsätzen. Nach einem Ladendiebstahl in Wambel bittet die Polizei um Hinweise.
Nach Einbruchsversuch in Brackel: 24-Jährige in Untersuchungshaft
Nach einem mutmaßlichen Einbruchsversuch in Dortmund-Brackel hat die Polizei am Samstag, 26. September, zwei Tatverdächtige im Alter von 15 und 24 Jahren gestellt. Ein Nachbar hatte gegen 16:45 Uhr beobachtet, wie zwei Personen offenbar versuchten, die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses an der Straße Am Ostheck mit einem Gegenstand zu öffnen. Er verständigte sofort die Polizei.
Als der Versuch misslang, entfernten sich die beiden vom Haus. Einsatzkräfte trafen sie wenige Minuten später in unmittelbarer Nähe an. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten unter anderem einen improvisierten Türfallenöffner und zwei Schraubendreher sicher.
Die 24-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchs an. Die 15-Jährige wurde nach Rücksprache mit dem Jugendamt an eine Jugendschutzstelle übergeben.
Auseinandersetzung an der Brückstraße: Tatverdächtiger per Kamera wiedererkannt
Die polizeiliche Videobeobachtung hat in der Nacht zu Sonntag, 27. September, zur Festnahme eines 25-jährigen Dortmunders beigetragen. Er soll im Bereich der Brückstraße eine Frauengruppe bedroht und eine 19-Jährige aus Recklinghausen verletzt haben.
Nach ersten Erkenntnissen war es zunächst zwischen der vierköpfigen Frauengruppe und einem 29-jährigen Dortmunder zu einem Wortgefecht gekommen. Dabei soll eine 21-jährige Iserlohnerin aus der Gruppe Pfefferspray gegen den Mann eingesetzt haben. Ein unbeteiligter Mann aus Hagen, der schlichten wollte, wurde durch das Spray ebenfalls leicht verletzt.
Im weiteren Verlauf soll sich der 25-Jährige eingemischt, die Frauen bedroht und der 19-Jährigen in den Rücken gesprungen sein. Die Frau wurde leicht verletzt. Der Mann flüchtete zunächst.
Gegen 3:40 Uhr erkannten Polizeikräfte ihn über die Videobeobachtung im Bereich Ludwigstraße/Brückstraße wieder. Nach kurzer Verfolgung wurde er festgenommen und ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Laut Polizei leistete er bei der Festnahme Widerstand. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
Raub im Dietrich-Keuning-Park: Zwei Tatverdächtige gestellt
In derselben Nacht beobachtete die Polizei über ihre Kameras einen mutmaßlichen schweren Raub im Dietrich-Keuning-Park. Zwei Tatverdächtige im Alter von 16 und 20 Jahren aus Münster und Coesfeld sollen einen 19-Jährigen aus Aachen körperlich angegriffen und ihm unter anderem sein Mobiltelefon gestohlen haben. Nach ersten Ermittlungen sollen sie die Tat mit einem eigenen Mobiltelefon gefilmt haben.
Einsatzkräfte trafen die beiden noch in Tatortnähe an. Der 20-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Der 16-Jährige kam nach Rücksprache mit dem Jugendamt in eine Jugendschutzstelle.
Zeugin meldet Einbruchsversuch in Hörde
Nach einem mutmaßlichen Einbruchsversuch an der Graudenzer Straße in Dortmund-Hörde hat die Polizei am Sonntagabend, 27. September, einen 44-Jährigen festgenommen. Eine Zeugin hatte gegen 21 Uhr einen Mann im Hinterhof eines leerstehenden Einfamilienhauses bemerkt. Weil er offenbar versuchte, in das Gebäude zu gelangen, wählte sie den Notruf.
Als die Beamten wenige Minuten später eintrafen, hielt sich der Mann noch im Hinterhof auf. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Nach Angaben der Polizei räumte der Dortmunder ein, in das Haus einbrechen zu wollen.
Die Ermittler prüfen, ob er auch für zwei frühere Einbruchsversuche verantwortlich sein könnte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Da die Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde er nach einer Nacht im Zentralen Polizeigewahrsam entlassen.
Nach einem Ladendiebstahl in einem Elektrogroßhandel an der Unterste-Wilms-Straße sucht die Polizei Dortmund nach einem bislang unbekannten Mann. Er steht im Verdacht, am 29. April 2026 elektronische Bauteile im mittleren vierstelligen Wert gestohlen zu haben.
Laut Polizei zeigen Aufnahmen einer Überwachungskamera, wie der Mann zunächst einen Einkaufswagen mit Ware befüllte und weitere Artikel unter seine Arbeitsjacke steckte. Anschließend verließ er das Geschäft ohne den Einkaufswagen und ohne zu bezahlen.
Mit richterlichem Beschluss veröffentlichte die Polizei Bilder des Tatverdächtigen im Fahndungsportal NRW unter der Fahndungsnummer 217194. Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter 0231/132-7441 entgegen.
Meldungen aus Dortmund: Brand an Wohnhaus – Unfallflucht am Ostwall – Zoll kontrolliert Friseur- und Kosmetikbetriebe (PM)
Nach einem Brand an einem Mehrfamilienhaus in der Wilhelmstraße ermittelt die Polizei wegen schwerer Brandstiftung. Auch zu einer Unfallflucht am Ostwall werden Zeugen gesucht. Weitere Meldungen betreffen einen mutmaßlichen Fahrraddiebstahl, drei offene Haftbefehle und Kontrollen des Zolls.
Brand an der Wilhelmstraße: 19 Menschen aus Wohnhaus evakuiert
Unbekannte haben nach Angaben der Polizei am frühen Dienstagmorgen, 29. September, eine Mülltonne neben einem Mehrfamilienhaus an der Wilhelmstraße 15 angezündet. Ein 49-jähriger Bewohner hörte gegen 3:05 Uhr einen lauten Knall und entdeckte die brennende Tonne im Durchgang neben der Haustür.
Der Mann verständigte die Feuerwehr, warnte seine Nachbarn und versuchte, den Brand mit einem Eimer Wasser zu löschen. Zudem schob er die stark qualmende Mülltonne in Richtung Straße. Nach Einschätzung der Polizei verhinderte er damit, dass weitere Rauchgase ins Gebäude zogen.
Die Feuerwehr übernahm die Löscharbeiten und evakuierte das Haus, in dem sich 19 Menschen befanden. Drei Bewohner, darunter der 49-Jährige, wurden vom Rettungsdienst untersucht. Eine weitere Behandlung war laut Mitteilung nicht erforderlich. Das Haus blieb bewohnbar.
Dem Bewohner waren drei Personen aufgefallen, die auf der Wilhelmstraße nach Süden davonrannten. Eine Fahndung blieb ohne Ergebnis. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Hinweise zu dem Brand oder dem flüchtenden Trio nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.
Fußgängerin beim Zurücksetzen erfasst: Polizei sucht Fahrer und Zeugen
Nach einer Unfallflucht am Montag, 21. September, im Kreuzungsbereich Ostwall/Olpe sucht die Polizei Zeugen. Eine 20-Jährige überquerte nach bisherigen Erkenntnissen gegen 18:04 Uhr bei Grün die Straße Olpe, als sie von einem zurücksetzenden Auto erfasst wurde.
An der roten Ampel warteten zu diesem Zeitpunkt mehrere Fahrzeuge. Der Fahrer eines weißen Toyota Corolla soll zurückgesetzt haben, um einem von rechts kommenden Fahrzeug Platz zu machen. Dabei traf er die Fußgängerin an der linken Körperhälfte.
Nach Angaben der Frau bemerkte der Fahrer den Zusammenstoß, fuhr aber weiter. Das Auto soll eine „Uber“-Aufschrift getragen haben. Nähere Angaben zu den Verletzungen der 20-Jährigen enthält die Mitteilung nicht.
Wer den Unfall beobachtet hat oder Hinweise zum Fahrzeug und dessen Fahrer geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiwache Mitte unter 0231/132-1121 zu melden.
Mutmaßlicher Fahrraddieb am Hauptbahnhof gestellt
Die Bundespolizei hat am frühen Dienstagmorgen, 29. September, einen 47-jährigen Dortmunder gestellt, der im Verdacht steht, im Personentunnel des Hauptbahnhofs ein Fahrrad gestohlen zu haben.
Der Mann kam einer Streife gegen 1:20 Uhr mit dem Rad entgegen. Kurz darauf machte der 21-jährige Eigentümer aus Lippstadt die Beamten auf den mutmaßlichen Diebstahl aufmerksam. Er konnte vor Ort nachweisen, dass ihm das Fahrrad gehörte. Nach Angaben der Bundespolizei bestätigten auch die Videoaufnahmen den geschilderten Ablauf.
Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Einsatzkräfte eine geringe Menge Amphetamin und ein Cuttermesser. Beides wurde beschlagnahmt. Der Mann äußerte sich nicht zum Vorwurf und wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Drei Haftbefehle bei Einreisekontrolle festgestellt
Bei der Kontrolle eines Fluges aus Montenegro hat die Bundespolizei am Montag, 28. September, drei offene Haftbefehle gegen einen 58-Jährigen aus Northeim festgestellt. Der Mann hatte gegen 9 Uhr seinen Reisepass und seinen deutschen Aufenthaltstitel vorgelegt.
Der Abgleich seiner Personalien ergab drei Ausschreibungen der Staatsanwaltschaft Göttingen. Die Beamten nahmen ihn zunächst fest. Durch die Zahlung von insgesamt 625 Euro konnte er die Haft jedoch abwenden. Anschließend gestattete ihm die Bundespolizei die Einreise.
Zoll prüft Friseur- und Kosmetikbetriebe
Bei einer bundesweiten Kontrolle im Friseur- und Kosmetikgewerbe hat das Hauptzollamt Dortmund am Samstag, 26. September, 83 Einsatzkräfte eingesetzt. An seinen Standorten Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Siegen wurden insgesamt 157 Personen überprüft und Geschäftsunterlagen von zehn Unternehmen geprüft.
Dabei ergaben sich nach Angaben des Zolls 30 Verdachtsfälle auf Mindestlohnverstöße und 15 auf vorenthaltene Sozialversicherungsbeiträge. In 21 Fällen bestanden Anhaltspunkte für eine Beschäftigung ohne erforderliche Arbeitserlaubnis. In drei Fällen prüft der Zoll einen möglichen Leistungsmissbrauch, weil Beschäftigte ihre Arbeitsaufnahme gegenüber der zuständigen Leistungsstelle verschwiegen haben sollen.
Auf den Standort Dortmund entfielen 47 überprüfte Personen und eine Geschäftsunterlagenprüfung. Dort registrierte der Zoll drei Verdachtsfälle auf Mindestlohnverstöße, fünf auf vorenthaltene Sozialversicherungsbeiträge, zwei auf Beschäftigung ohne Arbeitserlaubnis und einen auf Leistungsmissbrauch. Es handelt sich um vorläufige Prüfergebnisse.
Polizei stellt mutmaßliche Drogen und Messer in der Nordstadt sicher
Zivilpolizisten haben am Montagabend, 28. September, bei der Kontrolle eines 28-Jährigen in der Dortmunder Nordstadt mutmaßliche Drogen, Bargeld und ein Messer sichergestellt. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden sie weitere verdächtige Substanzen.
Die Beamten kontrollierten den Mann gegen 20:55 Uhr im Bereich Mallinckrodtstraße/Uhlandstraße. Dabei entdeckten sie Pulver und mehrere Kapseln, die nach ersten Vermutungen Amphetamin enthalten könnten. Zudem führte der 28-Jährige einen dreistelligen Bargeldbetrag mit sich. In einer ihm zugeordneten Tasche fanden die Einsatzkräfte ein Messer.
Im Verlauf der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf weitere mögliche Betäubungsmittel in der von ihm genutzten Wohnung. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ordnete daraufhin eine Durchsuchung an. Dort stellten die Beamten ein gekühltes Behältnis mit einer flüssigen Masse sowie Verpackungsmaterialien und entsprechende Utensilien sicher. Auch bei dieser Substanz vermutet die Polizei Amphetamin.
Ob es sich tatsächlich um Betäubungsmittel handelt und welche Gesamtmenge vorliegt, wird noch untersucht. Der 28-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem prüft sie eine Aufnahme des Mannes in ihr Messertrageverbotskonzept.
E-Scooter-Fahrer verletzt Fußgängerin und flüchtet: Polizei sucht Zeugen (PM)
Eine 33-jährige Dortmunderin ist am 18. September auf der Von-der-Goltz-Straße von einem E-Scooter angefahren und leicht verletzt worden. Der Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Unfallfolgen zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen ging die Frau auf dem östlichen Gehweg, als ihr der E-Scooter-Fahrer auf demselben Gehweg entgegenkam und mit ihr zusammenstieß.
Die Fußgängerin beschreibt den Mann als etwa 35 Jahre alt und rund 1,80 Meter groß. Er trug einen dunklen Kapuzenpullover und eine Jeans. Unterwegs war er mit einem grünen E-Scooter des Anbieters Lime.
Wer den Unfall beobachtet hat oder Angaben zum Fahrer machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiwache Mitte unter 0231/132-1121 zu melden.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Seniorin in Hörde beraubt – Warnung vor Trickbetrug – Autofahrer flieht nach Unfall (PM)
Eine 88-Jährige ist in einem Hausflur in Hörde beraubt und leicht verletzt worden. Die Polizei sucht nach zwei Männern. In einer weiteren Mitteilung warnt sie vor Betrugsversuchen am Telefon und an der Haustür, die sich besonders gegen ältere Menschen richten.
Unbekannter reißt Seniorin ein Goldarmband vom Handgelenk
Zwei unbekannte Männer haben am Donnerstag, 1. Oktober, eine 88-jährige Dortmunderin an der Goystraße in Hörde beraubt. Nach bisherigen Erkenntnissen kehrte die Frau gegen 13:20 Uhr vom Einkaufen zurück. Als sie ihr Mehrfamilienhaus betrat, folgte ihr einer der Männer in den Hausflur.
Dort zeigte er ihr mehrere Armbänder und bot sie zum Kauf an. Die Seniorin lehnte ab und forderte ihn auf, das Haus zu verlassen. Daraufhin schob er sie nach hinten und riss ihr ein goldenes Armband vom rechten Handgelenk. Ein zweiter Mann hielt sich währenddessen an der Haustür auf. Beide flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.
Die 88-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg.
Den Mann im Hausflur beschrieb die Seniorin als etwa 35 bis 40 Jahre alt, kräftig und dunkel gekleidet. Der zweite Mann sei etwa 20 Jahre alt, ungefähr 1,70 Meter groß und schlank gewesen.
Wer die Männer gegen 13:20 Uhr an der Goystraße beobachtet hat oder Hinweise zu ihrer Identität und Fluchtrichtung geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache unter 0231/132-7441 zu melden.
Polizei warnt vor falschen Handwerkern und Schockanrufen
Die Polizei Dortmund berichtet von einer erneuten Zunahme von Trickbetrugsfällen. Täter geben sich unter anderem als Handwerker, Beschäftigte von Energieversorgern oder Pflegekräfte aus. Mit vermeintlich dringenden Reparaturen oder erfundenen Notlagen versuchen sie, Zugang zu Wohnungen zu bekommen. Während eine Person die Bewohner ablenkt, suchen weitere Beteiligte nach Bargeld, Schmuck und anderen Wertsachen.
Auch am Telefon setzen Betrüger ihre Opfer unter Druck. Bei sogenannten Schockanrufen behaupten sie beispielsweise, ein Angehöriger liege im Krankenhaus und benötige dringend Geld. Nach Angaben der Polizei stecken hinter solchen Anrufen teilweise organisierte Gruppen, die aus Callcentern heraus arbeiten.
Die Polizei empfiehlt, unangekündigte Besucher nicht ungeprüft in die Wohnung zu lassen. Angaben zu Firmen oder Einrichtungen sollten über eine selbst recherchierte Telefonnummer überprüft werden. Wer sich am Telefon unter Druck gesetzt fühlt, sollte das Gespräch beenden und Angehörige oder andere Vertrauenspersonen hinzuziehen.
Geld und Wertsachen sollten nicht an Unbekannte übergeben werden. Die Polizei weist darauf hin, dass Polizei, Banken und seriöse Dienstleister keine Übergabe von Bargeld oder Schmuck zur vermeintlichen Sicherung verlangen. Wenn verdächtige Personen sich Zutritt verschaffen wollen oder eine Straftat beobachtet wird, ist im Notfall die 110 zu wählen.
Autofahrer flüchtet nach einem Verkehrsunfall mit einem E-Scooter-Fahrer: Polizei sucht Zeugen
Bei einer Verkehrsunfallflucht am 20. September 2026 im Kreuzungsbereich Münsterstraße/Mallinckrodtstraße ist ein 23-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Dortmund leicht verletzt worden. Der beteiligte Autofahrer entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr der 23-Jährige gegen 10:50 Uhr mit einem E-Scooter die Mallinckrodtstraße in westliche Richtung. Im Kreuzungsbereich Münsterstraße/Mallinckrodtstraße beabsichtigte er seine Fahrt in Richtung Dortmund-Hafen fortzusetzen.
Zu diesem Zeitpunkt bog ein bislang unbekannter Autofahrer von der Mallinckrodtstraße nach links auf die Münsterstraße ab und kollidierte mit dem E-Scooter-Fahrer. Dabei wurde dieser leicht verletzt. Anschließend flüchtete der Autofahrer in Richtung Eving.
Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich nach Zeugenangaben um einen weißen Nissan Qashqai handeln. Die Polizei fragt: Wer hat den Unfall beobachtet oder kann Angaben zu dem flüchtigen Autofahrer machen? Hinweise nimmt die Polizeiwache Nord unter der Telefonnummer 0231/132-2321 entgegen.
Zimmerbrand in Kirchlinde: 15 Menschen betreut, Wohnung unbewohnbar (PM)
Bei einem Zimmerbrand an der Hangeneystraße in Dortmund-Kirchlinde hat die Feuerwehr 15 Menschen vorübergehend betreut. Verletzt wurde niemand. Die betroffene Erdgeschosswohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.
Die Feuerwehr wurde gegen 8:20 Uhr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bemerkten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung. Beim Eintreffen stand ein Zimmer in Vollbrand. Die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Wohnung hatten sich bereits ins Freie gebracht.
Ein Trupp unter Atemschutz bekämpfte das Feuer mit einem Strahlrohr und brachte es schnell unter Kontrolle. Wegen des Rauchs wurden das Gebäude und umliegende Wohnungen vorübergehend geräumt. Feuerwehr und Rettungsdienst betreuten insgesamt 15 Personen in einem nahegelegenen Gemeinschaftsraum.
Nach den Löscharbeiten entrauchten die Einsatzkräfte die Wohnung mit einem Lüfter. Der Energieversorger trennte sie vom Stromnetz. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.
Im Einsatz waren die Feuerwachen Marten und Eichlinghofen, die Freiwillige Feuerwehr Lütgendortmund, der Rettungsdienst und der Einsatzführungsdienst.
Zimmerbrand an der Oberadener Straße: Eltern ins Krankenhaus gebracht (PM)
Bei einem Zimmerbrand an der Oberadener Straße sind zwei Erwachsene ins Krankenhaus gebracht worden. Ihre sechs Kinder kamen bei Nachbarn unter. Die Polizei untersucht die Brandursache.
Die Feuerwehr Dortmund wurde am Donnerstag gegen 21 Uhr alarmiert. Als der Löschzug aus Eving eintraf, drang Rauch aus einem geöffneten Fenster im ersten Obergeschoss.
Der Familienvater hatte zunächst versucht, das Feuer selbst zu löschen. Dabei atmete er Brandrauch ein. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort und brachte ihn anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Mutter und die sechs Kinder hatten die Wohnung bereits verlassen und sich in der darunterliegenden Wohnung aufgehalten. Auch sie wurden auf eine mögliche Rauchgasinhalation untersucht. Die Mutter kam vorsorglich zur weiteren medizinischen Abklärung ins Krankenhaus.
Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem Kleinlöschgerät vollständig und entrauchte die Wohnung mit einem Lüfter. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach Polizeieinsatz in Unna und Hagen: Zwei Männer entlassen, einer weiter in Gewahrsam (PM)
Nach der Ingewahrsamnahme von drei Männern wegen einer möglichen staatsgefährdenden Straftat sind zwei von ihnen wieder auf freiem Fuß. Das zuständige Amtsgericht folgte dem Antrag der Polizei auf längerfristigen Gewahrsam für die beiden 20 und 24 Jahre alten Männer aus Hagen nicht. Sie wurden am Freitag, 2. Oktober, um 11 Uhr entlassen. Ein 33-Jähriger aus Unna bleibt nach Angaben der Polizei vorerst in Gewahrsam.
Die Polizei Dortmund hatte die drei Männer am 1. Oktober mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften in Unna und Hagen in Gewahrsam genommen. Anlass war ein nachrichtendienstlicher Hinweis. Demnach bestand der Verdacht, dass die Männer möglicherweise eine staatsgefährdende Straftat vorbereitet haben könnten. Nähere Angaben zu einer möglichen Tat macht die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.
Für alle drei hatte die Polizei aus Gründen der Gefahrenabwehr einen längerfristigen Gewahrsam beantragt. Beim 33-Jährigen aus Unna habe sich die Gefahrenprognose konkretisieren lassen, heißt es zur Begründung seines weiteren Gewahrsams.
Im Anschluss an den Einsatz durchsuchte die Polizei die Wohnungen und mitgeführten Sachen der Männer. Dabei beschlagnahmte sie schriftliche Unterlagen und Datenträger. Die Auswertung dauert an.
Die weiteren Ermittlungen betreffen alle drei Männer und erfolgen in Abstimmung mit anderen Sicherheitsbehörden. Dabei werde ihr Gefahrenpotenzial fortlaufend geprüft, auch mit Blick auf ein mögliches strafrechtliches Ermittlungsverfahren.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Automat gesprengt – zwei Schwerverletzte bei Unfällen – Ladendetektiv angegriffen (PM)
Nach der Sprengung eines Zigarettenautomaten in Aplerbeck hat die Polizei einen 19-Jährigen an einem weiteren Automaten festgenommen. Bei zwei Verkehrsunfällen am Samstag wurden ein Radfahrer und ein Motorradfahrer schwer verletzt. Im Hauptbahnhof soll ein mutmaßlicher Ladendieb einen Sicherheitsmitarbeiter geschlagen haben.
Zigarettenautomat in Aplerbeck gesprengt: 19-Jähriger vorläufig festgenommen
Eine Explosion hat in der Nacht zu Sonntag, 4. Oktober, einen Zigarettenautomaten am Karbonweg in Aplerbeck zerstört. Anwohner meldeten gegen 1 Uhr eine laute Detonation. Nach Angaben der Polizei lagen Trümmerteile in einem Umkreis von rund 20 Metern. Mindestens zwei geparkte Autos wurden beschädigt.
Bei der Fahndung kontrollierten Einsatzkräfte weitere Automatenstandorte in der Umgebung. Gegen 1:52 Uhr trafen sie an der Kreuzung Ringofenstraße/Sonnenscheineck auf einen 19-Jährigen, der neben einem Automaten auf einem Stein saß. Als er die Beamten bemerkte, soll er versucht haben zu flüchten. Die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest.
Im Ausgabeschacht des zweiten Automaten fanden sie zwei illegale pyrotechnische Gegenstände. Davor lag eine Plastiktüte, die nach Einschätzung der Polizei für den Abtransport von Diebesgut vorgesehen war. Bei dem Dortmunder stellten die Beamten unter anderem ein Feuerzeug sicher.
Ein Diensthund wurde zur Suche nach Spuren und Beute eingesetzt. Eine mit Einverständnis des Tatverdächtigen durchgeführte Wohnungsdurchsuchung blieb ohne Ergebnis. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige entlassen, da die Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht vorlagen.
Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, der Sachbeschädigung und des Diebstahls in einem besonders schweren Fall.
Radfahrer bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt
Ein 30-jähriger Dortmunder ist am Samstag, 3. Oktober, bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Friedrich-Hölscher-Straße/Königshüttestraße schwer verletzt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 23-jährige Dortmunderin gegen 12:50 Uhr mit ihrem Auto auf der Königshüttestraße nach Süden. Der Radfahrer war auf derselben Straße in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Im Kreuzungsbereich stießen beide aus bislang ungeklärter Ursache zusammen.
Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Den darin geforderten Betrag konnte er begleichen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Motorradfahrer stürzt auf der Auffahrt zur A40
Bei einem Unfall auf der Auffahrt zur A40 in Dortmund-Lütgendortmund hat sich am Samstag, 3. Oktober, ein 36-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Polizei nicht.
Der Mann fuhr gegen 14:25 Uhr an der Anschlussstelle Lütgendortmund in Richtung Dortmund auf die Autobahn. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet auf den Grünstreifen. Dort prallte er gegen einen Leitpfosten. Das Motorrad kippte auf die linke Seite und kam wenige Meter später zum Stillstand.
Eine zufällig anwesende Rettungssanitäterin leistete Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme blieb die Auffahrt in Richtung Dortmund gesperrt. Das Motorrad musste abgeschleppt werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen könnte überhöhte Geschwindigkeit eine Ursache des Unfalls gewesen sein.
Nach mutmaßlichem Parfümdiebstahl: Ladendetektiv ins Gesicht geschlagen
Die Bundespolizei ermittelt nach einem mutmaßlichen Diebstahl und einem Angriff auf einen Ladendetektiv in einer Drogerie im Dortmunder Hauptbahnhof. Zwei Männer im Alter von 40 und 41 Jahren sollen am Sonntag, 4. Oktober, gegen 13 Uhr gemeinsam einen Parfümflakon im Wert von 16 Euro gestohlen haben.
Nach Angaben der Bundespolizei soll der 41-Jährige den Flakon aus dem Regal genommen und seinem Begleiter übergeben haben. Dieser habe ihn in seiner Jacke verstaut und den Kassenbereich passiert, ohne zu bezahlen.
Ladendetektive hielten die Männer an und brachten sie in die Büroräume. Als der 40-Jährige diese wieder verlassen wollte, versperrte ihm ein Mitarbeiter den Weg. Daraufhin soll der Beschuldigte dem 32-jährigen Angestellten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die Sicherheitsmitarbeiter brachten ihn zu Boden und hielten ihn bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab beim 40-Jährigen einen Wert von 2,4 Promille. Er wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt, gegen den 41-Jährigen wegen Beihilfe zum Diebstahl geringwertiger Sachen.
Verkehrsunfälle in Dortmund und auf der A44: Transporterfahrer schwer verletzt – Polizei sucht Audi (PM)
Ein 68-jähriger Transporterfahrer ist bei einem Unfall auf der A44 schwer verletzt worden. Nach einem weiteren Unfall auf der Unionstraße, bei dem ein Motorradfahrer stürzte, sucht die Polizei Zeugen und einen flüchtigen Audi.
Transporter kollidiert auf der A44 mit zwei Lastwagen
Bei einem Verkehrsunfall auf der A44 in Richtung Dortmund hat sich am Montag, 5. Oktober, ein 68-jähriger Transporterfahrer schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen bestand keine Lebensgefahr.
Der Mann war gegen 16:52 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund/Unna und Unna-Ost unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er nach rechts auf die Beschleunigungs- und Verzögerungsspur, auf der sich der Verkehr staute.
Dort kollidierte der Transporter zunächst mit der Fahrerseite einer Sattelzugmaschine und anschließend mit dem Heck eines weiteren Lastwagens. Die Fahrzeugfront wurde erheblich beschädigt. Der Transporter kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.
Ein Rettungshubschrauber brachte den Fahrer in ein Krankenhaus. Ein Zeuge, der unmittelbar nach dem Unfall helfen wollte, rutschte auf ausgelaufenen Betriebsstoffen aus und verletzte sich leicht. Er wurde vor Ort versorgt.
Für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die A44 in Richtung Dortmund zeitweise vollständig gesperrt. Der Transporter und der Sattelzug mussten abgeschleppt werden. Die Polizei prüft, ob überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall beigetragen hat.
Motorradfahrer stürzt auf der Unionstraße: Audi fährt weiter
Nach einem Unfall am Dienstag, 29. September, auf der Unionstraße sucht die Polizei einen schwarzen oder blauen Audi A3. Ein 51-jähriger Dortmunder war gegen 15 Uhr mit seinem Leichtkraftrad in Richtung Rheinische Straße unterwegs. In Höhe des West-Centers ordnete er sich auf der Linksabbiegerspur ein, um in die Übelgönne abzubiegen.
Nach ersten Erkenntnissen wechselte der bislang unbekannte Audi-Fahrer auf gleicher Höhe ebenfalls auf die Abbiegespur, ohne auf den Motorradfahrer zu achten. Der 51-Jährige musste stark bremsen, stürzte und verletzte sich leicht. Der Audi-Fahrer setzte seine Fahrt fort.
Wer den Unfall beobachtet hat oder Angaben zu dem gesuchten Fahrzeug machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiwache Mitte unter 0231/132-1121 zu melden.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Bombendrohung an Grundschule – Mann an Haltestelle schwer verletzt – Festnahme nach Ladendiebstahl (PM)
Bombendrohung an Grundschule in Körne: Polizei gibt Entwarnung
Nach einer Bombendrohung ist am Mittwoch, 7. Oktober, eine Grundschule an der Paderborner Straße in Dortmund-Körne vorübergehend geräumt worden. Bei der Durchsuchung des Gebäudes fand die Polizei keine verdächtigen Gegenstände. Nach Angaben der Behörde bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.
Ein unbekannter Mann hatte gegen 11:50 Uhr im Sekretariat angerufen und behauptet, im Gebäude befinde sich eine Bombe. Die Lehrkräfte verständigten die Polizei und führten die Kinder unter dem Vorwand einer Brandschutzübung auf den gegenüberliegenden Sportplatz. Anschließend durchsuchten die Beamten gemeinsam mit dem Hausmeister das Schulgebäude.
Nach bisherigem Kenntnisstand geht die Polizei nicht von einer ernstzunehmenden Drohung aus. Gegen den unbekannten Anrufer wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Nach Abschluss des Einsatzes konnte das Angebot der Offenen Ganztagsschule wie vorgesehen stattfinden.
51-Jähriger an Stadtbahnhaltestelle von hinten getreten
Ein 51-jähriger Mann ist am Montagabend, 5. Oktober, an der Haltestelle Rüschebrinkstraße am Wambeler Hellweg angegriffen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war er mit der U43 in Richtung Wickede unterwegs und stieg gegen 21:20 Uhr aus. Mehrere Jugendliche verließen dort ebenfalls die Bahn.
Ohne erkennbaren vorausgegangenen Streit soll einer der Jugendlichen den Mann von hinten getreten haben. Der 51-Jährige stürzte vom Bahnsteig auf eine angrenzende Grünfläche und verletzte sich schwer am Bein.
Ein privat anwesender Polizeibeamter beobachtete den Angriff, gab sich zu erkennen und versuchte, einem der Flüchtenden zu folgen. Er verlor ihn jedoch aus den Augen. Ein weiterer Zeuge kümmerte sich um den Verletzten, bis der Rettungsdienst eintraf. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Die Jugendlichen werden als etwa 16 bis 20 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß, sportlich und dunkelhaarig beschrieben. Einer trug einen grau-weißen Kapuzenpullover und eine Jogginghose.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Hinweise zum Angriff, zu den Beteiligten oder ihrer Fluchtrichtung nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.
Mutmaßlicher Ladendieb am Hauptbahnhof festgenommen
Die Bundespolizei hat am Dienstag, 6. Oktober, einen 48-Jährigen nach einem mutmaßlichen Diebstahl in einer Drogerie am Dortmunder Hauptbahnhof festgenommen. Ein Ladendetektiv hatte die Beamten gegen 16:30 Uhr verständigt und den Mann bis zu ihrem Eintreffen festgehalten.
Der Beschuldigte soll Parfüm und Damenschmuck im Wert von rund 100 Euro gestohlen haben. Bei seiner Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte die Waren. Nach Angaben der Bundespolizei erklärte der Mann, er habe sie verkaufen wollen, um seinen Drogenkonsum zu finanzieren.
Da er keine Ausweispapiere mitführte, stellte die Bundespolizei seine Identität auf der Wache anhand seiner Fingerabdrücke fest. Dabei ergab sich nach Angaben der Behörde auch der Verdacht eines unerlaubten Aufenthalts.
Der 48-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Kriminalwache ins zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Die zuständige Ausländerbehörde übernahm die weiteren Maßnahmen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls in einem besonders schweren Fall und des unerlaubten Aufenthalts ein.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Mann nach Unfall gestorben – Erstklässler verletzt – Festnahme wegen Drogenverdachts (PM)
Ein 58-jähriger Dortmunder ist nach einem Verkehrsunfall auf der Universitätsstraße im Krankenhaus gestorben. In Kirchlinde sucht die Polizei zwei Jugendliche auf E-Scootern, nachdem ein sechsjähriger Schüler verletzt wurde. Nach einer Wohnungsdurchsuchung an der Kamener Straße befindet sich ein 34-Jähriger wegen des Verdachts auf Drogenhandel in Untersuchungshaft.
58-Jähriger stirbt nach Unfall auf der Universitätsstraße
Nach einem Unfall mit drei beteiligten Autos am 28. September in Dortmund-Eichlinghofen ist ein 58-jähriger Mann am Dienstag, 6. Oktober, im Krankenhaus gestorben. Zunächst waren seine Verletzungen als leicht eingestuft worden. Während der Behandlung verschlechterte sich sein Gesundheitszustand.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 55-jährige Frau aus Olfen gegen 16:10 Uhr mit ihrem Fiat auf der Universitätsstraße in Richtung Witten. Beim Abbiegen auf die A45 in Richtung Oberhausen übersah sie laut Polizei den entgegenkommenden Honda des Dortmunders.
Die Fahrzeuge stießen zusammen und wurden durch die Wucht des Aufpralls gegen den Audi einer 51-Jährigen aus Hamm geschleudert, die hinter dem Fiat fuhr. Die Audi-Fahrerin blieb unverletzt. Die 55-Jährige und der 58-Jährige wurden in Krankenhäuser gebracht.
Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.
Sechsjähriger von E-Scooter-Lenker getroffen: Jugendliche flüchten
Ein sechsjähriger Schüler ist am 25. September auf einem Schulgelände an der Straße Sumbecks Holz in Kirchlinde leicht verletzt worden. Die Polizei sucht zwei jugendliche E-Scooter-Fahrer, die anschließend davonfuhren.
Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden gegen 7:40 Uhr auf einer Grünfläche im westlichen Bereich des frei zugänglichen Schulgeländes in Richtung Süden unterwegs. Als der Junge von einem ebenerdigen Trampolin sprang, traf ihn die Lenkstange eines vorbeifahrenden E-Scooters im Gesicht. Er stürzte und erlitt eine blutende Platzwunde an der Wange.
Beide Jugendlichen fuhren nach Angaben der Polizei mit erhöhter Geschwindigkeit in Richtung Hangeneystraße davon, ohne sich um das Kind zu kümmern. Sie werden als etwa 14 bis 15 Jahre alt beschrieben. Beide trugen eine Kapuze und einen Rucksack. Nähere Angaben zu den E-Scootern liegen nicht vor.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Unfallflucht und der fahrlässigen Körperverletzung. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle sowie die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.
Kokain und Bargeld sichergestellt: 34-Jähriger in Untersuchungshaft
Die Polizei hat am Mittwoch, 7. Oktober, einen 34-jährigen Dortmunder wegen des Verdachts auf Drogenhandel vorläufig festgenommen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung an der Kamener Straße stellten Einsatzkräfte unter anderem Kokain, Bargeld und mehrere Mobiltelefone sicher.
Zivile Einsatzkräfte hatten gegen 15:15 Uhr einen Hinweis auf möglichen Drogenhandel erhalten. Ein Mann soll vor einem Wohnhaus mehrfach Gegenstände an andere Personen übergeben und dafür Geld erhalten haben. Anschließend betrat er das Gebäude.
Über die Staatsanwaltschaft erwirkte die Polizei einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss. In der Wohnung trafen die Beamten den Tatverdächtigen an. Neben den Telefonen und dem Bargeld fanden sie Verpackungsmaterial, ein Klappmesser und eine nach Behördenangaben nicht geringe Menge Kokain.
Der 34-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz ermittelt.
Lange Flucht vor der Polizei endet erfolglos – Polizei bittet um Zeugen (PM)
Nachdem eine Streifenwagenbesatzung am Donnerstag, 8. Oktober, einen 35-jährigen Mercedes-Fahrer kontrollieren wollte, versuchte dieser, sich der Kontrolle zu entziehen.
Gegen 16.15 Uhr beabsichtigten die Beamten, den Mann aus Dortmund auf der Wilhelmstraße zu kontrollieren. Der Mercedes-Fahrer missachtete jedoch die Anhaltezeichen der Polizisten, setzte seine Fahrt fort und flüchtete in westliche Richtung. Im weiteren Verlauf flüchtete er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über mehrere Straßen im Hammer Westen, fuhr dann von der Bönener Straße aus auf die A2 in Fahrtrichtung Oberhausen auf.
Auch auf der Autobahn war der 35-Jährige mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. An der Ausfahrt Bergkamen/Lünen fuhr er ab und flüchtete über verschiedene Straßen in Kamen.
Aufgrund seiner Fahrweise und der weiterhin deutlich überhöhten Geschwindigkeit brach die Streifenwagenbesatzung die Verfolgung ab, da eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer nicht mehr auszuschließen war.
Im Rahmen der weiteren Fahndung konnte das flüchtige Fahrzeug zusammen mit Kräften der Kreispolizeibehörden Dortmund und Unna sowie mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers im Dortmunder Stadtteil Scharnhorst parkenderweise angetroffen werden.
Dank eines nicht im Dienst befindlichen Beamten des Polizeipräsidiums Dortmund konnte beobachtet werden, wie der Mercedes-Fahrer von dem geparkten Fahrzeug aus flüchtete. Doch damit nicht genug: Neben dem 35-Jährigen befanden sich während der Flucht noch zwei minderjährige Kinder in dem Fahrzeug.
Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Mann anschließend antreffen und brachte ihn für weitere Maßnahmen auf eine Polizeiwache. Die beiden Kinder konnten unverletzt bei der erziehungsberechtigten Mutter angetroffen werden.
Ermittlungen ergaben zudem, dass die an dem Mercedes angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Des Weiterenn verursachte der 35-Jährige jeweils einen Verkehrsunfall im Bereich Kamen und Dortmund, von denen er beide Male flüchtete.
Während der Flucht wurden weder der Mercedes-Fahrer, die beiden Kinder, Polizeibeamte noch Dritte verletzt.
Sowohl der Mercedes als auch der Führerschein und das Mobiltelefon des Mannes wurden sichergestellt bzw. beschlagnahmt.
Im Zuge der Ermittlungen bittet die Polizei Hamm Zeugen oder Verkehrsteilnehmer, die genötigt oder gefährdet wurden, sich bei der Polizei Hamm zu melden. Fahrzeugführer, die Dashcam-Aufnahmen haben, können diese ebenfalls einreichen. Die Polizei Hamm nimmt entsprechende Hinweise unter der Telefonnummer 02381 916-5581 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen.
Gegen den Verkehrssünder wird nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet.
Polizei- und Feuerwehrmeldungen: Mann durch Schüsse schwer verletzt – zwei Autos brennen – Verfolgungsfahrt auf der A44 (PM)
Verkehrsunfall mit einem Linienbus in der östlichen Innenstadt Dortmunds: Polizei sucht Zeugen
Am Freitagmittag (2.10.) kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Straße „Im Spähenfelde“. Insgesamt wurden dabei drei Personen leicht verletzt. Ein Unfallbeteiligter flüchtete vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es gegen 13:20 Uhr zu dem Verkehrsunfall an der Bushaltestelle „Im Spähenfelde“ in Fahrtrichtung Brackeler Straße. Der 63-jährige Busfahrer hat an der Haltestelle Fahrgäste ein- und aussteigen lassen. Daraufhin ist er wieder losgefahren.
Plötzlich wechselte ein schwarzes Auto vom linken auf den rechten Fahrstreifen unmittelbar vor den Bus. Der Busfahrer musste den Bus stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zwischen den Fahrzeugen zu verhindern. Drei Personen wurden im Bus durch das Fahrmanöver verletzt. Bei dem schwarzen Auto soll es sich um einen älteren Golf handeln.
Die Person in dem Golf flüchtete mit dem Auto vom Unfallort in Richtung Brackeler Straße.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die insbesondere Angaben zum beteiligten Golf sowie dem Fahrer oder der Fahrerin machen können. Hinweisgeber wenden sich an die Polizeiwache Körne unter der 0231/132-3321.
46-Jähriger nach Schüssen mit Druckluftpistole im Krankenhaus
Ein Streit zwischen zwei Männern ist am Sonntagmorgen, 11. Oktober, gegen 6:30 Uhr in einer Wohnung an der Harnackstraße eskaliert. Nach bisherigen Erkenntnissen holte ein 46-Jähriger eine Druckluftpistole aus dem Keller und schoss damit mehrfach auf seinen gleichaltrigen Mitbewohner.
Der Dortmunder wurde schwer verletzt und musste operiert werden. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. Die beiden Männer kennen sich nach Angaben der Ermittler seit Jahren. Hinweise auf eine Gefahr für die Öffentlichkeit lagen nicht vor.
Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest und brachte ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten unter anderem ein geladenes Luftgewehr, eine geladene Druckluftpistole und Diabolo-Geschosse. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung.
Zwei Autos am Albert-Schweitzer-Weg brennen: Verdacht auf Brandstiftung
Am Samstagabend, 10. Oktober, haben zwei Autos auf Parkplätzen am Albert-Schweitzer-Weg gebrannt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.
Gegen 22:50 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Parkplatz am Ende der Sackgasse zwischen den Hausnummern 16 und 29 gerufen. Dort brannte der Motorraum eines Audi aus. Die Feuerwehr löschte den Brand.
Auf einem weiteren Parkplatz zwischen dem Albert-Schweitzer-Weg 6 und der Ehrlichstraße 17 wurde ein Opel Corsa durch Feuer beschädigt. Betroffen waren der hintere rechte Radkasten, Teile des Heckstoßfängers und der rechten Fahrzeugseite.
Ein Zeuge hatte einen Mann beobachtet, der sich am Parkplatz des Audi mehrfach umsah, hinter dem Wagen verschwand und kurz darauf zu Fuß nach Süden flüchtete. Wenig später brannte das Fahrzeug. Die Angaben führten die Polizei zu einem 28-jährigen Dortmunder. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen und Beobachtungen. Anwohnerinnen und Anwohner sollen vorhandene Videoaufnahmen aus dem Bereich Albert-Schweitzer-Weg und Ehrlichstraße rund um die Tatzeit sichern und der Polizei übergeben. Auch Aufnahmen vor und nach den Bränden können relevant sein. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 oder jede Polizeidienststelle entgegen.
Flucht vor Verkehrskontrolle endet mit Festnahme in Soest
Ein 36-jähriger Autofahrer hat sich am Freitag, 9. Oktober, gegen 17 Uhr einer Kontrolle auf der A44 entzogen. Nach einer Verfolgungsfahrt stellten Polizeikräfte aus Dortmund und Soest den Mann und seine 17-jährige Beifahrerin aus Kassel in einem Wohngebiet.
Der Fahrer des roten Peugeot mit spanischen Kennzeichen wechselte an der Anschlussstelle Soest zunächst auf die Verzögerungsspur und dann zurück auf die Hauptfahrbahn. Bei einem erneuten Spurwechsel verlor er nach bisherigen Erkenntnissen wegen nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle. Das Auto schleuderte in den Grünbereich der Anschlussstelle.
Anschließend setzte der Mann seine Flucht fort und verließ die Autobahn entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung über die Auffahrt. Im weiteren Verlauf soll er mehrere rote Ampeln missachtet haben.
Bei der Festnahme durch zivile Kräfte der Polizei Soest leistete der Fahrer laut Polizei Widerstand. Ein Beamter wurde leicht verletzt. Die Überprüfung ergab, dass die Kennzeichen nicht zu dem Peugeot gehörten und das Auto bereits im April außer Betrieb gesetzt worden war.
Mit Unterstützung eines Diensthundes fanden die Einsatzkräfte Kokain im Fahrzeug. Ein Drogenvortest beim Fahrer fiel positiv aus; ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein und die Mobiltelefone beider Insassen. Wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse wurde auch das Auto sichergestellt. Der 36-Jährige blieb zunächst vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Küchenbrand in Wellinghofen: Bewohner kommt bei Freunden unter
Ein Küchenbrand an der Baststraße in Dortmund-Wellinghofen hat am späten Samstagabend einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 23:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Bei ihrer Ankunft drang dichter Rauch aus der Küche und dem Hauseingang.
Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer und verhinderte nach Angaben der Feuerwehr eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile. Eine Person wurde aus dem verrauchten Haus ins Freie begleitet und vom Rettungsdienst untersucht und versorgt. Ein Krankenhausaufenthalt war nicht erforderlich.
Das Feuer blieb auf die Küche begrenzt. Wegen des Rauchs musste jedoch das Erdgeschoss belüftet werden. Der Bewohner konnte die Nacht nicht im Haus verbringen und kam bei Freunden unter. Im Einsatz waren 25 Kräfte der Feuerwache 4 und des Rettungsdienstes. Die Kriminalpolizei untersucht die Brandursache.
Brand an der Sternstraße: Feuerwehr rettet zwei Frauen über Drehleiter (PM)
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Sternstraße hat die Feuerwehr heute Nacht zwei Frauen über eine Drehleiter gerettet. Eine von ihnen wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Notruf ging gegen 0:20 Uhr ein. Als die ersten Kräfte der Feuerwache Mitte wenige Minuten später eintrafen, standen zwei Frauen im ersten Obergeschoss am Fenster und riefen um Hilfe. Ihre Wohnungen waren zu diesem Zeitpunkt noch rauchfrei. Der Treppenraum war jedoch so stark verraucht, dass sie das Gebäude darüber nicht mehr verlassen konnten. Rauch drang auch aus den Kellerfenstern.
Die Feuerwehr rettete beide Frauen über die Drehleiter. Eine von ihnen hatte zuvor kurz ihre Wohnung verlassen und dabei Rauchgase eingeatmet.
Parallel zur Rettung gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor, um eine Ausbreitung des Feuers aus dem Keller zu verhindern. Ein weiterer Trupp durchsuchte den Treppenraum nach möglichen weiteren Personen. Anschließend bekämpften die Einsatzkräfte den Brand im Keller. Zwei Hochleistungslüfter wurden eingesetzt, um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen.
Während der Löscharbeiten entdeckte die Feuerwehr zudem einen massiven Rohrbruch an der Hauptwasserleitung. Im Keller hatte sich bereits eine erhebliche Menge Wasser gesammelt. Der Energieversorger schaltete das Gebäude stromlos, die Hauptwasserleitung wurde abgesperrt.
Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache. Im Einsatz waren die Feuerwachen Mitte, Eving und Marten sowie die Freiwillige Feuerwehr Deusen.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Scherenangriff, versuchter Handtaschenraub und Verletzte nach Stadtbahn-Bremsung (PM)
Nach einem lebensgefährlichen Angriff mit einer Schere befindet sich ein 17-Jähriger in Untersuchungshaft. In Marten wurde eine junge Frau bei einem versuchten Handtaschenraub verletzt. Die Polizei sucht außerdem Zeugen einer Vollbremsung der U43, bei der eine 82-Jährige stürzte. Am Flughafen verweigerte die Bundespolizei einem Reisenden nach Vorlage eines gefälschten Rückflugtickets die Einreise.
19-Jähriger durch Scherenstiche lebensgefährlich verletzt
Nach einem Angriff an der Heinrich-Wenke-Straße in Dortmund-Mitte befindet sich ein 17-Jähriger in Untersuchungshaft. Er soll am frühen Sonntagmorgen, 11. Oktober, mehrfach mit einer Schere auf einen 19-jährigen Mann aus Unna eingestochen haben. Der Verletzte wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Nach ersten Ermittlungen geriet der 17-jährige Dortmunder gegen 3:50 Uhr in einer Wohnung mit einer 18-jährigen Dortmunderin in Streit. Die Auseinandersetzung setzte sich auf der Straße fort. Als sich der 19-Jährige einschaltete, soll der Jugendliche unvermittelt auf ihn eingestochen haben. Anschließend entfernten sich beide vom Tatort.
Polizeibeamte trafen den Tatverdächtigen bei der Fahndung im Bereich der Adlerstraße an und nahmen ihn fest. Dabei leistete er nach Angaben der Polizei Widerstand. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Dortmund Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
18-Jährige bei versuchtem Handtaschenraub in Marten verletzt
Ein Unbekannter hat am Donnerstag, 8. Oktober, eine 18-jährige Dortmunderin an der S-Bahn-Haltestelle Dortmund-Marten Süd angegriffen. Die Frau erlitt Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Ihre Handtasche konnte der Mann nicht erbeuten.
Die Dortmunderin befand sich gegen 17:30 Uhr auf der Treppe zum Bahnsteig an der Schulte-Heuthaus-Straße. Auf einer Zwischenplattform zog der Angreifer von hinten an ihrer umgehängten Tasche. Als sie sich umdrehte und die Tasche festhielt, entwickelte sich eine Rangelei. Nach Angaben der Polizei schlug der Mann mehrfach mit der Faust auf sie ein und drückte ihr den Hals zu. Schließlich flüchtete er die Treppe hinunter in unbekannte Richtung.
Der Gesuchte wird als etwa Mitte 30, rund 1,80 Meter groß und schlank bis hager beschrieben. Er hat hellbraunes Haar, das an den Seiten rasiert und oben lockig ist. Er trug eine grüne Regenjacke, darunter ein schwarzes ausgeleiertes T-Shirt, eine schwarze Jeans und schwarze, knöchelhohe Schnürstiefel.
Wer die Tat oder den flüchtenden Mann beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache unter 0231/132-7441 zu melden.
82-Jährige stürzt bei Vollbremsung der U43
Nach einer Vollbremsung der Stadtbahnlinie U43 am Donnerstag, 8. Oktober, sucht die Polizei ein schwarzes Auto und die Person am Steuer. Eine 82-jährige Fahrgästin wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.
Die Stadtbahn war gegen 9:10 Uhr auf dem Asselner Hellweg in Richtung Wickede unterwegs. In Höhe der Hausnummer 114 fuhr nach bisherigen Erkenntnissen ein schwarzer Wagen von links auf die Straße und scherte unmittelbar vor der Bahn ein. Laut Stadtbahnfahrerin kam das Auto vermutlich vom dortigen Tankstellengelände.
Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste die Fahrerin bis zum Stillstand. Dabei stürzte die 82-Jährige, obwohl sie sich an einer Haltestange festhielt. Rettungskräfte brachten sie zur Behandlung in eine nahegelegene Praxis.
Das Auto fuhr in Richtung Osten weiter und beschleunigte. Zu einer Kollision mit der Stadtbahn kam es nicht. Die Polizei bittet insbesondere weitere Fahrgäste und Personen, die sich auf dem Tankstellengelände aufhielten, um Hinweise. Zuständig ist die Polizeiwache Asseln unter 0231/132-3721.
Gefälschtes Rückflugticket: Bundespolizei verweigert Einreise
Die Bundespolizei hat am Montag, 12. Oktober, am Dortmunder Flughafen bei einem 20-jährigen Reisenden ein gefälschtes Rückflugticket festgestellt. Der Mann war aus Tirana eingetroffen und erschien gegen 8:40 Uhr zur Einreisekontrolle.
Zur Prüfung der Einreisevoraussetzungen forderten die Beamten neben seinem albanischen Reisepass unter anderem ein Rückflugticket an. Das vorgelegte Dokument erwies sich nach Angaben der Bundespolizei als Fälschung. Der Mann äußerte sich nach seiner Belehrung nicht zu dem Vorwurf.
Die Beamten verweigerten ihm die Einreise und ordneten seine Zurückweisung an. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung flog er noch am selben Tag gegen 15:30 Uhr nach Tirana zurück.
Kontrollaktion auf der Brackeler Straße: Polizei zieht berauschte Fahrer aus dem Verkehr – Stadtkasse pfändet Pkw (PM)
Am Dienstag (13. Oktober) führte die Polizei Dortmund im Rahmen einer Fortbildung zum Thema „Drogen im Straßenverkehr“ eine gezielte Verkehrskontrolle auf der Brackeler Straße durch.
In der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr richteten die Einsatzkräfte eine Kontrollstelle ein, um den stadteinwärts fließenden Verkehr zu überprüfen. Ziel war es unter anderem, den Fortbildungsteilnehmern zu ermöglichen, die am Tag zuvor erlernte Theorie in die Praxis umzusetzen und zu vertiefen. Zudem begleitete ein Mitarbeiter der Stadtkasse Dortmund den Einsatz.
Im Verlauf der vierstündigen Kontrolle wurden zahlreiche Fahrzeuge angehalten und überprüft sowie eine Vielzahl von Drogenvortests durchgeführt. Bei vier Fahrzeugführern bestand der dringende Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln:
– Eine 47-jährige Dortmunderin (positiv auf Amphetamin)
– Ein 23-jähriger Dortmunder (positiv auf Amphetamin)
– Ein 40-jähriger Dortmunder (positiv auf Amphetamin)
– Ein 40-jähriger Mann aus Schwerte (positiv auf THC)
Allen vier Betroffenen wurde eine Blutprobe entnommen; entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
Darüber hinaus stellten die Beamten weitere Verkehrsverstöße fest. Unter anderem wurden neun Verwarngelder wegen Missachtung der Vorfahrt an einer Lichtzeichenanlage erhoben, ein Verfahren wegen der vorschriftswidrigen Nutzung elektronischer Geräte eingeleitet sowie eine Strafanzeige wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen die Abgabenordnung gefertigt. Insgesamt wurden 36 Verwarnungsgelder bzw. Zahlungsaufforderungen und fünf sonstige Ordnungswidrigkeitenanzeigen erfasst.
Erfolgreich verlief die Kontrolle auch für die anwesende Stadtkasse: Bei der Überprüfung eines 68-jährigen Dortmunders stellten die Mitarbeiter offene Forderungen in Höhe von rund 7.000 Euro fest. Da der Mann den Betrag vor Ort nicht begleichen konnte, wurde sein Fahrzeug – eine Mercedes-Benz E-Klasse – noch an der Kontrollstelle gepfändet und durch ein Abschleppunternehmen sichergestellt.
Unser Signal in Richtung aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ist deutlich: Die Polizei Dortmund investiert fortlaufend in die Ausbildung der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten.
Alle Verkehrsteilnehmenden haben ein Recht darauf, dass sich andere Verkehrsteilnehmer regelkonform verhalten. Denn Unfälle passieren nicht einfach so. Sie werden verursacht. Und vor jedem Verkehrsunfall steht häufig ein Verkehrsverstoß.
Die Polizei Dortmund wird ihre Anstrengungen also in Zukunft weiter fortsetzen, um die Verkehrssicherheit zu steigern und Verkehrsunfälle zu verhindern. Dies gilt ausdrücklich auch für Fahrerinnen und Fahrer von Rad-, Motorrad- und insbesondere auch E-Scootern.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Fünf Autos aufgebrochen – Festnahme nach Drogenverdacht – Radfahrer gestürzt (PM)
Nach Beschädigungen an fünf Autos in Bövinghausen hat die Polizei drei Jugendliche vorläufig festgenommen. In der Nordstadt stellten Zivilkräfte bei einem mutmaßlichen Drogenhändler Kokain und Heroin sicher. Nach dem Sturz eines Radfahrers auf dem Körner Hellweg sucht die Polizei Zeugen.
Fünf Autos in Bövinghausen beschädigt: Drei Jugendliche gestellt
In der Nacht zu Donnerstag, 15. Oktober, sind am Titaniaweg in Bövinghausen die Scheiben mehrerer geparkter Autos eingeschlagen worden. Eine Anwohnerin wurde gegen 2:10 Uhr durch laute Geräusche geweckt. Sie beobachtete eine Person, die mit einem Gegenstand gegen eine Autoscheibe schlug, und verständigte die Polizei.
Auf den Bewohnerparkplätzen eines Mehrfamilienhauses und in der Umgebung fanden die Einsatzkräfte fünf beschädigte Fahrzeuge. Bei allen waren Fensterscheiben eingeschlagen. Zudem waren die Autos offenbar durchwühlt worden.
Während der Fahndung trafen die Beamten auf drei Jugendliche im Alter von 15, 15 und 16 Jahren, auf die die Personenbeschreibungen der Zeugin passten. Bei einem von ihnen fanden sie einen Teleskopschlagstock. Das Trio wurde vorläufig festgenommen, auf der Wache erkennungsdienstlich behandelt und anschließend den Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Diebstahls aus Kraftfahrzeugen in einem besonders schweren Fall und informierte das Jugendamt. Die Schadenshöhe und mögliche Tatbeute sind noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei empfiehlt, keine Wertgegenstände sichtbar im Auto zurückzulassen und Ausweise, Fahrzeugpapiere sowie Haus- und Wohnungsschlüssel mitzunehmen. Fahrzeuge sollten vollständig verschlossen und möglichst an gut einsehbaren, beleuchteten Stellen geparkt werden. Nach einem Aufbruch sollten Betroffene zur Spurensicherung nichts am Fahrzeug verändern und die Polizei verständigen.
Mutmaßlicher Drogenhändler am Lortzingsportplatz festgenommen
Zivilkräfte haben am Montag, 12. Oktober, einen 25-Jährigen im Bereich Schumannstraße und Lortzingsportplatz vorläufig festgenommen. Nach Angaben der Polizei waren die Beamten dort wegen Beschwerden über Personen aus dem Betäubungsmittelmilieu eingesetzt.
Gegen 17 Uhr beobachteten sie eine mutmaßliche Kokainübergabe. Als sie den Verdächtigen festnehmen wollten, flüchtete er auf den nahegelegenen Sportplatz. Dort stellten ihn die Einsatzkräfte.
Bei seiner Durchsuchung fanden sie Kokain und Heroin in nach Behördenangaben nicht geringer Menge, Bargeld und ein Mobiltelefon. Der Mann wurde ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Die Voraussetzungen für Untersuchungshaft lagen laut Polizei nicht vor. Gegen den 25-Jährigen wird wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und des unerlaubten Aufenthalts ermittelt.
Auch beim mutmaßlichen Käufer stellten die Beamten Betäubungsmittel sicher. Bei einer weiteren kontrollierten Person beschlagnahmten sie Bargeld und fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Aufenthaltsgesetz.
Radfahrer auf dem Körner Hellweg gestürzt: Unfallhergang unklar
Ein 38-jähriger Dortmunder ist am Montag, 12. Oktober, mit seinem Pedelec auf dem Körner Hellweg gestürzt und leicht verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen, um den genauen Ablauf zu klären.
Der Mann fuhr gegen 14:15 Uhr in Richtung Innenstadt. In Höhe der Hausnummer 56 hielt ein 40-jähriger Dortmunder mit einem VW Caddy auf dem rechten Fahrstreifen, um seine Frau aussteigen zu lassen.
Als der Radfahrer zum Überholen auf die linke Spur wechselte, fuhr der Autofahrer los. Der 38-Jährige geriet auf die Stadtbahnschienen, rutschte aus und stürzte. Nach bisherigen Erkenntnissen berührten sich die Fahrzeuge nicht.
Der Radfahrer wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Noch ist unklar, ob das Fahrverhalten des Autofahrers zu dem Sturz beitrug oder ob es sich um einen Alleinunfall handelte. Hinweise nimmt die Polizeiwache Körne unter 0231/132-3321 entgegen.
Schnelle Festnahme nach Fahrraddiebstahl in der Innenstadt (PM)
Am Mittwochabend (14.10.) beobachtete ein Dortmunder, wie ein Mann sein Fahrrad entwendete. Zivile Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen wenig später festnehmen.
Gegen 20:50 Uhr befand sich ein Dortmunder gemeinsam mit seinem Freund auf dem Weg zu seinem Fahrrad. Dieses hatte er einige Stunden zuvor an einem Fahrradständer am Hohen Wall abgestellt und angeschlossen.
Als die beiden Männer in Sichtweite des Fahrrads waren bemerkten sie einen Mann, der mit einem Werkzeug das Fahrradschloss zerstörte, sich anschließend auf das Fahrrad setzte und davonfuhr. Der Freund des Dortmunders und ein weiterer Zeuge nahmen mit ihren Fahrrädern die Verfolgung auf, verloren aber kurz darauf den Sichtkontakt.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung bemerkten zivile Einsatzkräfte wenig später einen Mann am Schwanenwall, auf den die Beschreibung passte. Im Bereich eines dortigen Cafés fanden die Beamten außerdem das zuvor gestohlene Fahrrad. Sie nahmen den Tatverdächtigen, einen 24-jährigen Algerier ohne festen Wohnsitz, vorläufig fest.
Neben dem 24-Jährigen fanden die Beamten eine Tasche, in der sich mehrere Werkzeuge befanden. Außerdem ordneten die Einsatzkräfte dem Mann ein weiteres Fahrrad zu, zu dessen Herkunft der 24-Jährige keine plausiblen Angaben machen konnte. Die Folge: Beide Fahrräder und die Werkzeuge wurden sichergestellt.
Da die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde der 24-Jährige nach einer Nacht im Zentralen Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls von Fahrrädern.
Radfahrer nach Verkehrsunfall auf der Syburger Straße in Dortmund schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen (PM)
Am Mittwoch (14.Oktober) kam es auf der Syburger Straße in Dortmund zu einem Verkehrsunfall mit einem 16-jährigen Pedelecfahrer. Der Jugendliche wurde dabei schwer verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 16-Jährige die Syburger Straße mit seinem Pedelec in nordöstliche Richtung. Gegen 17:00 Uhr kam der Jugendliche aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und stürzte mit seinem Rad. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. Eine Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Einen Helm trug der 16-Jährige nach ersten Ermittlungen nicht.
Ersthelfer versorgten den Jungen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Im Nachgang wurde der Minderjährige in ein Krankenhaus gebracht.
Ein Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Dortmund war ebenfalls im Einsatz. Die Syburger Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder möglichen Unfallbeteiligten tätigen können. Hinweisgeber wenden sich an die Polizeiwache Hörde unter der 0231/132-1421.
Lebensrettende Hilfe auf der A1, Raubverdacht am Hauptbahnhof und Fahndung in Hörde Polizei berichtet über drei Einsätze und bittet um Hinweise zu einem Handydiebstahl (PM)
Ersthelfer:innen retten Autofahrer nach Herzinfarkt auf der A1
Nach einem medizinischen Notfall auf der A1 bei Schwerte haben mehrere Ersthelfer:innen einem 63-jährigen Autofahrer das Leben gerettet. Der Mann aus Bergkamen war am Donnerstag, 15. Oktober 2026, gegen 13.40 Uhr in Richtung Bremen unterwegs, als er nach Angaben der Polizei einen Herzinfarkt erlitt. Zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Kreuz Dortmund-Unna verlor er die Kontrolle über seinen VW. Das Auto kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke.
Mehrere Menschen beobachteten den Unfall, hielten auf dem Seitenstreifen an und holten den Mann gemeinsam aus seinem Fahrzeug. Zwei Krankenschwestern, eine 21-Jährige aus Hamm und eine 22-Jährige aus Lengerich, begannen sofort mit der Wiederbelebung und setzten diese bis zum Eintreffen der Rettungskräfte fort.
Der 63-Jährige konnte erfolgreich reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach Einschätzung der Rettungskräfte hätte er ohne die schnelle Hilfe nicht überlebt. Die Polizei dankt neben den beiden Krankenschwestern auch einem 59-Jährigen aus Werne und einem 39-Jährigen aus Mönchengladbach, die maßgeblich an der Rettung beteiligt waren.
Raubverdacht am Hauptbahnhof: Festgenommener wurde bereits mit Haftbefehl gesucht
Nach einem mutmaßlichen Raub am Dortmunder Hauptbahnhof hat die Bundespolizei einen 42-Jährigen festgenommen. Er soll am Donnerstag, 15. Oktober, gegen 0.50 Uhr eine 16-Jährige aus Hamm auf dem Bahnsteig der Gleise 6 und 7 geschubst und ihr Cannabis, eine Kräutermühle sowie zehn Euro weggenommen haben.
Nach Angaben der Jugendlichen und ihrer Begleiterinnen hatte sich der Mann zuvor zu ihnen auf eine Bank gesetzt und sie lautstark angesprochen. Als sie ihn baten, leiser zu sprechen, sei die Situation eskaliert. Die 16-Jährige sei durch den Stoß gestürzt. Anschließend sei der Mann mit den Gegenständen geflüchtet. Eine Videoauswertung bestätigte laut Bundespolizei die Schilderung.
Die Beamten brachten die Minderjährige zur Wache. Dort kam es nach Polizeiangaben zu einem weiteren Vorfall: Als ein Beamter sie daran hindern wollte, nach ihrer Tasche zu greifen, habe sie Widerstand geleistet. Nachdem die Einsatzkräfte sie zu Boden gebracht hatten, habe sie mehrfach nach einer Polizistin getreten und die Beamten beleidigt. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen Widerstands, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein. Wegen Äußerungen, sich selbst und andere verletzen zu wollen, wurde das Jugendamt eingeschaltet. Ein Rettungswagen brachte die Jugendliche in eine Klinik.
Eine Streife traf den mutmaßlichen Räuber später im Hauptbahnhof an. Die entwendeten Gegenstände wurden bei ihm nicht gefunden. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Dortmunder bereits ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Köln bestand. Dieser betrifft den Verdacht eines versuchten Diebstahls und der Verletzung einer Person im Juli 2025. Der 42-Jährige wurde ins Polizeigewahrsam gebracht und anschließend einem Richter vorgeführt. Wegen des Vorfalls am Hauptbahnhof wird zusätzlich gegen ihn wegen Raubes ermittelt.
Polizei veröffentlicht Fahndungsfoto nach Handydiebstahl in Hörde
Mit einem richterlich genehmigten Fahndungsfoto sucht die Polizei Dortmund nach zwei unbekannten Männern. Sie stehen im Verdacht, am 16. Dezember 2024 gegen 15.20 Uhr ein Mobiltelefon aus dem Vorführbestand des Vodafone-Shops an der Hermannstraße 53 in Hörde gestohlen zu haben.
Eine Mitarbeiterin konnte die Tat filmen. Ein Bild der Gesuchten ist im [Fahndungsportal der Polizei NRW](https://polizei.nrw/fahndung/217616) veröffentlicht. Wer die Männer erkennt oder Hinweise zu ihrer Identität geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache Dortmund unter 0231/132-7441 zu melden.
Durchsuchung an der Arnoldstraße – Polizei stellt Betäubungsmittel und Bargeld sicher (PM)
Am Donnerstagnachmittag (15. Oktober) stellten zivil eingesetzte Polizeibeamte im Rahmen der Bekämpfung der Straßenkriminalität an der Arnoldstraße in Dortmund einen 20-jährigen Dortmunder fest, der im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.
Die Beamten observierten den Mann kurzfristig und beobachteten dabei mehrere mutmaßliche Verkäufe von Cannabis. Im Anschluss stellten sie bei der Durchsuchung seiner Person eine augenscheinlich nicht geringe Menge Betäubungsmittel sowie Bargeld fest, bei dem es sich mutmaßlich um Verkaufserlöse handelte.
Die Einsatzkräfte setzten die Observation fort. Dabei beobachteten sie, wie der 20-Jährige ein Wohnhaus an der Arnoldstraße und die dortige Erdgeschosswohnung rechts betrat und kurze Zeit später wieder verließ.
Da sich der Verdacht ergab, dass sich in der Wohnung weitere Betäubungsmittel befinden könnten, regte die Staatsanwaltschaft Dortmund einen Durchsuchungsbeschluss an. Dieser wurde durch das Amtsgerichts Dortmund erlassen. Bei der anschließenden Durchsuchung trafen die Beamten einen 22-jährigen Dortmunder in der Wohnung an. Auch bei ihm wurde eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel festgestellt. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte in der Wohnung weitere Betäubungsmittel sowie eine größere Summe Bargeld.
Da die Voraussetzungen für die Anordnung von Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde der 22-Jährige nach Abschluss der erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln dauern an.
Verletzte bei Fußballspiel, Betrug in Wickede und Geldwäscheverdacht am Flughafen Polizei und Zoll berichten über Einsätze – Zeugen zu mehreren Fällen gesucht (PM)
Fünf Verletzte bei Auseinandersetzung auf Fußballplatz in Bövinghausen
Bei einem Fußballspiel zwischen Blau-Weiß Huckarde II und Westfalia Dortmund II sind am Sonntag, 18. Oktober 2026, fünf Menschen verletzt worden. Gegen 14 Uhr entwickelte sich auf der Sportanlage an der Provinzialstraße nach bisherigen Erkenntnissen zunächst eine Schubserei zwischen Spielern beider Mannschaften. Anschließend kamen weitere Personen hinzu.
Nach Angaben der Beteiligten schlugen und traten mehrere Menschen aufeinander ein. Auch zwei Trainer berichteten, beim Versuch einzugreifen Schläge und Tritte erlitten zu haben. Rettungskräfte versorgten eine Person und brachten sie vorsorglich in ein Krankenhaus.
Die Polizei rückte mit zahlreichen Einsatzkräften an und beruhigte die Lage. Beide Mannschaften verließen auf Aufforderung die Sportanlage. Die Ermittlungen wegen wechselseitiger, zum Teil gefährlicher Körperverletzung sollen nun den genauen Ablauf und die jeweiligen Tatbeiträge klären.
Jugendschutzkontrolle in Hörde: E-Scooter verfehlt Kleinkind nur knapp
Bei einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz von Polizei und Gewerbeaufsicht am Freitagabend, 16. Oktober, wurden in Hörde und am Phoenix-See 69 Personen kontrolliert, darunter 57 Minderjährige. Hinzu kamen Kontrollen von 24 Fahrzeugen. An Treffpunkten und auf Schulhöfen sprachen die Einsatzkräfte zwölf Platzverweise aus. Bei Kioskkontrollen stellten sie unter anderem den unzulässigen Einzelverkauf von Zigaretten fest und fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Gegen 19 Uhr beobachteten zivile Einsatzkräfte nahe der Meinbergstraße vier Jugendliche, die nach Polizeiangaben mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und ohne Beleuchtung auf E-Scootern unterwegs waren. Als die Gruppe eine Kontrolle bemerkte, wendete sie und flüchtete.
Dabei fuhr ein 15-Jähriger auf eine Mutter mit ihren beiden kleinen Kindern zu. Die 34-Jährige konnte ihr dreijähriges Kind auf einem Laufrad rechtzeitig zurückziehen und dadurch einen Zusammenstoß verhindern. Ein Beamter stoppte den Jugendlichen.
Am E-Scooter waren nach Angaben der Polizei falsche Versicherungskennzeichen angebracht. Der 15-Jährige habe eingeräumt, das Fahrzeug für Geschwindigkeiten bis zu 40 km/h manipuliert zu haben. Die Polizei stellte den Roller für ein technisches Gutachten sicher. Gegen den Jugendlichen wird unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Er wurde seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Auch gegen den Fahrzeughalter wurde eine Strafanzeige erstattet.
Die drei weiteren Jugendlichen entkamen. Eine Person trug eine schwarze Sturmhaube und eine dunkle „Nike Tech“-Softshelljacke. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.
Falscher Polizist stiehlt Seniorin in Wickede Bargeld und EC-Karte
Eine 85-jährige Dortmunderin ist am Sonntag, 18. Oktober, Opfer falscher Polizeibeamter geworden. Zunächst rief ein Unbekannter mehrfach bei ihr an und kündigte einen angeblichen Kollegen an, der Wertgegenstände zur Sicherung abholen solle.
Zwischen 16.30 und 17.30 Uhr erschien ein Mann an ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Emkraft. Unter dem Vorwand, Fotos machen zu müssen, verschaffte er sich Zutritt. Während die Seniorin weiterhin mit dem anderen Mann telefonierte, verließ der Besucher unbemerkt die Wohnung. Er nahm nach Angaben der Polizei ihre EC-Karte und eine vierstellige Bargeldsumme mit.
Der Gesuchte wird als höchstens 30 Jahre alt und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß beschrieben. Er hatte dunkelbraune Haare und trug eine schwarze Jacke. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 0231/132-7441 bei der Kriminalwache zu melden.
Die Polizei rät, entsprechende Anrufe sofort zu beenden und keine Wertsachen an vermeintliche Beamte zu übergeben. Bei Zweifeln sollten Betroffene die 110 selbst wählen und konkret nach einem Einsatz an ihrer Adresse fragen.
Zoll stellt mehr als 74.000 Euro am Dortmunder Flughafen sicher
Zollbeamte haben am Freitag, 9. Oktober, bei einem ausreisenden 31-Jährigen am Dortmunder Flughafen insgesamt 74.160 Euro gefunden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet.
Auf Nachfrage hatte der Reisende laut Hauptzollamt angegeben, etwa 600 Euro mitzuführen und nur mit Handgepäck zu reisen. Bei der Kontrolle seiner Umhängetasche fanden die Beamten jedoch 8.810 Euro. Anschließend überprüften sie auch das aufgegebene Gepäck und ordneten ihm einen Koffer zu. Darin lagen weitere 65.350 Euro, eingewickelt in Kleidung.
Das Bargeld wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen führt die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe des Zollfahndungsamts Essen.
Fahndung nach Abhebungen mit gestohlenen Debitkarten
Mit einem richterlich genehmigten Fahndungsfoto sucht die Polizei Dortmund einen Mann im Zusammenhang mit Computerbetrug und EC-Kartendelikten in 50 Fällen. Er steht im Verdacht, zwischen dem 22. April und dem 17. Juni 2025 mit gestohlenen Debitkarten Bargeld abgehoben zu haben.
Ein Foto des Tatverdächtigen ist im [Fahndungsportal der Polizei NRW](https://polizei.nrw/fahndung/219177) veröffentlicht. Hinweise zur Identität des Mannes nimmt die Kriminalwache Dortmund unter 0231/132-7441 entgegen.
Messer führt in JVA – Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle
Am Freitagnachmittag (16. Oktober) überprüften Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof einen Mann. Zwei Staatsanwaltschaften fahndeten bereits nach ihm.
Gegen 17:50 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Hauptbahnhof Dortmund und kontrollierten einen 32-Jährigen. Die polizeiliche Fahndungsabfrage ergab, dass der polnische Staatsbürger gleich zweimal per Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Norderstedt verurteilte den Mann im August 2024 rechtskräftig wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis in zwei Fällen zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 25,- Euro.
Hiervon muss er noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von neun Tagen verbüßen. Das Amtsgericht Salzgitter hatte den Gesuchten im Januar 2025 wegen Diebstahls geringwertiger Sachen zu ursprünglich 35 Tagessätzen à 25,- Euro verurteilt. Nun muss er noch eine Restersatzfreiheitsstrafe von elf Tagen verbüßen.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein Cuttermesser bei dem Polen auf. Dieses wurde sichergestellt. Da der Wohnungslose die geforderte Gesamtsumme in Höhe von 1.109,50 Euro nicht aufbringen konnte, brachten die Einsatzkräfte ihn in eine Justizvollzugsanstalt für die nächsten 20 Tage.
Die Bundespolizisten leiteten zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Schwerpunktkontrollen gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene am Dortmunder Wall: Mehr als 400 Verkehrsverstöße durch Polizei und Stadt Dortmund (PM)
In der Nacht von Freitag (16. Oktober) auf Samstag (17. Oktober) führten die Polizei Dortmund und die Stadt Dortmund im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ einen umfangreichen Schwerpunkteinsatz am Dortmunder Wall durch. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) und die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes sowie die Stadtkasse unterstützten die Einsatzkräfte. Zu Beginn des Einsatzes richteten die beteiligten Behörden eine gemeinsame Kontrollstelle am Ostwall ein.
Die Einsatzkräfte konzentrierten sich insbesondere auf die Bekämpfung verbotener Kraftfahrzeug- und Beschleunigungsrennen, erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie lärmbedingter Störungen. Neben der Polizei Dortmund beteiligten sich Mitarbeitende der städtischen Verkehrsüberwachung und der Stadtkasse an den Maßnahmen. Vier Sachverständige unterstützten die Polizei zudem bei den technischen Fahrzeugkontrollen.
Im Rahmen des Einsatzes richteten die Polizei und die städtische Verkehrsüberwachung neun automatische Geschwindigkeitsmessstellen ein. Insgesamt erfassten diese insgesamt 5.970 Fahrzeuge. Dabei registrierten die Einsatzkräfte 308 Geschwindigkeitsverstöße.
An einer Messstelle der Polizei an der B1 stellten sie bei zwei Verkehrsteilnehmern jeweils eine Geschwindigkeit von 95 km/h fest, obwohl dort eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gilt. Solche erheblichen Überschreitungen gefährden die Verkehrssicherheit besonders – insbesondere bei regnerischem Wetter und nasser Fahrbahn wie an diesem Tag. An einer Messstelle der städtischen Verkehrsüberwachung an der Willem-van-Vloten-Straße erfassten die Kräfte einen Verkehrsteilnehmer, der mit 61 km/h unterwegs war, obwohl dort eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt.
Die Polizei kontrollierte neben den Messungen mehr als 85 Fahrzeuge und überprüfte 107 Personen. Dabei stellten die Einsatzkräfte insgesamt 69 Verkehrsverstöße sowie eine Verkehrsstraftat nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz fest. Bei sechs Fahrzeugen erlosch die Betriebserlaubnis. Zudem stellten die Beamten drei Pkw zur Erstellung technischer Gutachten sicher.
Auch die Stadt Dortmund stellte bei ihren Kontrollen diverse Verstöße fest: Die Mitarbeitenden trafen insgesamt 33 Maßnahmen und ahndeten dabei 27 Ordnungswidrigkeiten. Darunter befanden sich sieben Verstöße gegen das Landes-Immissionsschutzgesetz, das unter anderem Regelungen zum Schutz vor Lärm und Luftverunreinigungen enthält. Aufgrund der Beschwerdelage seitens der Anwohnerschaft der Dortmunder Innenstadt, welche sich hauptsächlich auf unzulässigen Lärm bezieht, lag der Schwerpunkt des Einsatzes aus ordnungsbehördlicher Sicht auf einem niedrigschwelligen Einschreiten gegen Ordnungswidrigkeiten jeglicher Art. Insbesondere Verstöße gegen das Landesimmissionsschutzgesetz und die Straßenverkehrsordnung standen dabei im Fokus.
Die Polizei Dortmund und die Stadt Dortmund führen solche Schwerpunktkontrollen regelmäßig, in der Regel einmal pro Quartal, am Dortmunder Wall durch. Damit gehen sie gezielt gegen die Raser-, Poser- und Tuningszene vor. Seit Jahren beschweren sich Bürgerinnen und Bürger über die Situation rund um den Wall. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Ruhestörungen durch laute Musik, unnötiges Hupen, quietschende Reifen, aufheulende Motoren und knallende Auspuffanlagen. Darüber hinaus kommt es vereinzelt zu erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen und verbotenen Kraftfahrzeugrennen.
Um diesen Verstößen entgegenzuwirken, setzt die Polizei Dortmund neben gezielten Schwerpunktkontrollen auf eine verstärkte Präsenz im gesamten Stadtgebiet. Gemeinsam mit der Stadt Dortmund verfolgt sie festgestellte Verstöße konsequent und setzt sich damit für mehr Verkehrssicherheit und den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner ein.
Messerangriff in der Nordstadt, brennendes Auto und sichergestellte Tabakwaren – Polizei und Bundespolizei berichten über vier Einsätze in Dortmund (PM)
18-Jähriger durch Messerstich schwer verletzt
Ein 18-jähriger Dortmunder ist am Montagabend, 19. Oktober 2026, an der Ecke Mühlenweg/Krimstraße durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Zuvor waren nach bisherigen Erkenntnissen gegen 20.40 Uhr zwei Gruppen auf einem Spielplatz in einem Park an der Krimstraße/Münsterstraße in Streit geraten.
Ein Jugendlicher soll unvermittelt Pfefferspray versprüht haben. Die Gruppe um den 18-Jährigen flüchtete daraufhin in verschiedene Richtungen, verfolgt von der anderen Gruppe. An der Ecke Mühlenweg/Krimstraße wurde der junge Mann eingeholt und mit einem Messer verletzt. Anschließend flüchteten die Personen über die Krimstraße nach Süden.
Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Eine zunächst angenommene Lebensgefahr bestätigte sich dort nicht. Die Fahndung blieb bislang erfolglos.
Der Angreifer wird als etwa 18 Jahre alt, ungefähr 1,70 Meter groß und bartlos beschrieben. Er trug eine dunkle Hose und einen schwarzen Mantel. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Wer den Angriff oder die vorherige Auseinandersetzung beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 0231/132-7441 bei der Kriminalwache zu melden.
Auto prallt gegen Baum und brennt aus – Fahrer flüchtet
Nach einem Unfall im Einmündungsbereich Heinrich-August-Schulte-Straße/Unionstraße hat ein 41-jähriger Dortmunder am Montagabend seinen brennenden Wagen zurückgelassen und ist geflüchtet.
Nach ersten Erkenntnissen war er gegen 20.50 Uhr mit einem VW-Kombi auf der Heinrich-August-Schulte-Straße in Richtung Osten unterwegs. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte auf einem Grünstreifen gegen einen Baum. Anschließend geriet der Wagen in Brand. Der Baum wurde so stark beschädigt, dass er umknickte und auf die Fahrbahn fiel. Die Feuerwehr löschte das Auto.
Mithilfe von Zeugenaussagen und Kräften des Kommunalen Ordnungsdienstes konnte der leicht verletzte Fahrer gestellt werden. Es bestand der Verdacht auf Alkohol- und Drogenkonsum. Nach einem positiven Vortest wurde ihm auf einer Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Die Einsatzkräfte stellten das Auto und ein Mobiltelefon zur Beweissicherung sicher.
Der Einmündungsbereich blieb für etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 6.000 Euro und ermittelt wegen Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs.
Mehr als 1.800 illegale E-Zigaretten an der Schützenstraße entdeckt
Bei einem Einsatz in einem Reisebüro an der Schützenstraße hat die Polizei am Sonntag, 18. Oktober, zahlreiche Tabakwaren, mutmaßlich gefälschte Sportbekleidung und rund 26.000 Euro Bargeld sichergestellt.
Einer Streifenwagenbesatzung war gegen 17.51 Uhr der Geschäftsbetrieb aufgefallen. Als der mutmaßliche Betreiber die Polizei bemerkte, soll er andere Anwesende aufgefordert haben, die Tür zu schließen. Durch das Schaufenster und den offenen Eingang erkannten die Beamten große Kartons mit E-Zigaretten.
Nach Angaben der Polizei versuchte der Mann, den Zutritt zu verhindern, und lief anschließend in den hinteren Geschäftsbereich. Die Einsatzkräfte folgten ihm, um eine mögliche Vernichtung von Beweismitteln zu verhindern.
Im Laden fanden sie 1.813 nach Polizeiangaben illegale E-Zigaretten, 440 unverzollte Zigarettenschachteln und Sportbekleidung mit mutmaßlich gefälschten Markenlogos. Das Bargeld befand sich in der Jackentasche des Mannes und in zwei Geldkassetten. Auch sein Mobiltelefon wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen laufen in Zusammenarbeit mit dem Zoll.
Polizist bei Kontrolle im Hauptbahnhof verletzt
Bei der Kontrolle eines 19-Jährigen im Dortmunder Hauptbahnhof ist in der Nacht zu Montag, 19. Oktober, ein Bundespolizist verletzt worden. Die Beamten hatten den Mann gegen Mitternacht angesprochen, nachdem er am Treppenaufgang zu den Gleisen 2 bis 5 uriniert hatte.
Nach Angaben der Bundespolizei nannte der Mann zunächst falsche Personalien. Als er zur Wache mitkommen sollte, flüchtete er. Ein Beamter konnte ihn nach kurzer Verfolgung am Arm festhalten. Der 19-Jährige habe sich loszureißen versucht und erheblichen Widerstand geleistet. Dabei stürzten der Mann und die Einsatzkräfte. Ein Polizist verletzte sich am Schienbein und war anschließend nicht mehr dienstfähig.
Auf der Wache wurde die Identität des Mannes aus Bönen festgestellt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,0 Promille. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen falscher Namensangabe und Verunreinigung einer Bahnanlage ein.
Verfolgungsfahrt endet im Feld: Fahrer leistet erheblichen Widerstand und beißt Polizisten (PM)
Drei verletzte Polizeibeamte und ein erheblich beschädigtes, zuvor gestohlenes Auto: Das ist die Bilanz einer Verfolgungsfahrt, die am Mittwochmorgen (21.10.) vom Borsigplatz bis nach Lünen führte.
Gegen 8:15 Uhr fiel zivilen Polizeibeamten im Bereich des Borsigplatzes ein Peugeot ohne Kennzeichen auf. Die Beamten wollten den Fahrer daher anhalten und kontrollieren. Dieser gab jedoch Gas und versuchte, vor der Polizei zu flüchten.
Der Fahrer bog zunächst auf die Brackeler Straße ab. Im Bereich des Kreuzes Dortmund-Mitte kollidierte der Peugeot mit der Schutzplanke, der Fahrer setzte die Fahrt mit dem nicht unerheblich beschädigten Auto jedoch fort und beschleunigte dabei auf bis zu 140 km/h.
Anschließend wechselte er auf die B236 in Richtung Lünen. Am Ausbauende versuchte der Fahrer, mit etwa 80 km/h nach rechts in Richtung Lünen abzubiegen. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit und der Tatsache, dass das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt vorne links auf der Felge fuhr, verlor der Fahrer die Kontrolle über den Peugeot. Er fuhr geradeaus über eine Verkehrsinsel in ein angrenzendes Feld und blieb dort stecken.
Anschließend versuchte der Mann zu Fuß über das Feld zu flüchten, konnte aber durch die Einsatzkräfte eingeholt und festgenommen werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und biss zwei Polizeibeamte in die Hand und den Finger. Die beiden Beamten erlitten dadurch leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Ein weiterer Polizeibeamter verletzte sich an einem Zaun die Wade, er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Ein Drogenvortest bei dem 45-jährigen Dortmunder fiel positiv auf Kokain aus, die Beamten ordneten daher eine Blutprobe an. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Peugeot gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Beamten stellten das Auto sicher. Ein Streifenwagen, der sich bei der Verfolgungsfahrt im Feld festgefahren hatte, musste ebenfalls abgeschleppt werden.
Den Dortmunder erwarten nun zahlreiche Strafverfahren, unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, einem verbotenen Kraftfahrzeugrennens (§ 315 d StGB), Widerstands und tätlichen Angriffs. Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt wurde der 45-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.
Dortmund-Körne: Fahrzeug überschlägt sich nach Zusammenstoß – eine Person leicht verletzt (PM)
Am Mittwoch (21. Oktober) kam es gegen 16:50 Uhr auf dem Körner Hellweg in Dortmund-Körne zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 24-jähriger Mann leicht verletzt wurde. Sein Fahrzeug kam nach dem Zusammenstoß auf dem Dach zum Liegen.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 58-jähriger Mann aus Iserlohn mit seinem VW Passat den rechten Fahrstreifen des Körner Hellwegs in östlicher Richtung. Zeitgleich fuhr ein 24-jähriger Dortmunder mit seinem Toyota auf dem linken Fahrstreifen in gleicher Richtung und überholte den Passat.
Als sich beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, wechselte der 58-Jährige mit seinem Passat auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah er offenbar den Toyota, sodass es zum Zusammenstoß kam. Durch die Kollision drehte sich der Toyota und kam auf dem Dach zum Liegen.
Der 24-jährige Dortmunder wurde leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.
Der Körner Hellweg war für die Dauer der Unfallaufnahme in Richtung Osten gesperrt. Während der Bergungsarbeiten war zudem auch der Schienenverkehr kurzzeitig gesperrt.
Polizei kontrolliert rund 700 Menschen im Rahmen des Konzepts „Fokus“: Bilanz umfasst zwölf Strafanzeigen, mehr als 50 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und vollstreckte Haftbefehle (PM)
Die Dortmunder Polizei hat bei Kontrollen vom 15. bis 21. Oktober 2026 rund 700 Personen überprüft. Nach ihrer Bilanz fertigten die Einsatzkräfte zwölf Strafanzeigen und mehr als 50 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Zudem erteilten sie Platzverweise, vollstreckten Haftbefehle und stellten Bargeld sowie zur Fahndung ausgeschriebene E-Scooter sicher.
Die Maßnahmen gehören zum Präsenzkonzept „Fokus“. Mit uniformierten und zivilen Kräften will die Polizei Straßen- und Gewaltkriminalität bekämpfen und das Sicherheitsgefühl stärken. Unterstützung kam von der Bereitschaftspolizei NRW. Kontrolliert wurden unter anderem Bereiche der Innenstadt, der Nordstadt und in Hörde sowie weitere Treffpunkte im Stadtgebiet.
Ermittlungen nach Schlägerei und Diebstahl
Am Wochenende stellten Einsatzkräfte nach einer Schlägerei zwei von drei geflüchteten Beteiligten. Es besteht der Verdacht einer gefährlichen Körperverletzung. Am Westentor trafen die Beamten drei Tatverdächtige nach einem Diebstahl zum Nachteil einer 13-Jährigen an. Im weiteren Verlauf ergaben sich laut Polizei außerdem Hinweise auf ein Sexualdelikt zum Nachteil einer 16-Jährigen. Nähere Angaben dazu enthält die Mitteilung nicht.
Vor einer Diskothek kontrollierten die Beamten sechs Personen, die sie mutmaßlich einer Rockervereinigung zuordnen. Bei drei von ihnen stellten sie einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sicher. Am Samstag überprüften sie zudem drei Personen aus einer etwa 20-köpfigen Gruppe, die nach Polizeiangaben der Rockerszene angehörte.
Für die Abende des Stößchenfestivals berichtete die Polizei dagegen von einer ausgelassenen und friedlichen Stimmung. Aggressives Verhalten habe sie dort nicht festgestellt.
Bargeld und gesuchte E-Scooter sichergestellt
Mehrfach nahm die Polizei Bargeld zur Gefahrenabwehr in Verwahrung. Neben den Kontrollen vor der Diskothek betraf dies eine Person im Bereich Kampstraße/Heinrich-Schmitz-Platz sowie zwei 16 und 18 Jahre alte Insassen eines am 21. Oktober auf dem Hiltropwall kontrollierten Autos.
Bei dem Fahrzeug bestand nach Angaben der Polizei der Verdacht, dass es für Drogentransporte und -verkäufe genutzt wurde. Die beiden Insassen konnten demnach die Herkunft einer vierstelligen Bargeldsumme nicht nachvollziehbar erklären. Die Sicherstellung erfolgte laut Polizei aufgrund der Gesamtumstände.
Am Grafenhof überprüften Beamte am 20. Oktober eine Person auf einem zur Fahndung ausgeschriebenen E-Scooter. Dabei fanden sie außerdem eine geringe Menge Betäubungsmittel und stellten einen Verstoß gegen ein bestehendes Messertrageverbot fest. Einen weiteren als gestohlen gemeldeten E-Scooter entdeckten Einsatzkräfte am folgenden Tag auf der Münsterstraße. Auf ihn waren sie durch die Videobeobachtung aufmerksam geworden.
Haftbefehle vollstreckt – Kontrollen teils ohne Feststellungen
An der Kurfürstenstraße nahmen zivile Kräfte am 20. Oktober eine gesuchte Person fest. Eine weitere dort angetroffene Person konnte eine Inhaftierung durch Zahlung eines haftbefreienden Betrags vermeiden. Am Borsigplatz untersagten Beamte einem Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis die Weiterfahrt.
Bei weiteren Kontrollen, unter anderem am Evinger Platz, im Mengeder Ortskern und im Park der Generationen, stellte die Polizei keine Straftaten fest. An zwei Schwerpunktorten richtete sie mobile Anlaufstellen ein. Bürger:innen können konkrete Beobachtungen und Orte, an denen sie sich unsicher fühlen, ihrer örtlichen Polizeiwache oder den mobilen Anlaufstellen mitteilen.
Staatsschutz ermittelt nach Banneraktionen – Durchsuchungen wegen gefälschter Sprachzertifikate Weitere Polizeimeldungen: Festnahme nach E-Bike-Diebstahl und vollstreckte Haftbefehle an Hauptbahnhöfen (PM)
Reichsflaggen und Banner am Cinestar-Parkhaus sichergestellt
Unbekannte haben am Donnerstag, 22. Oktober 2026, zwei schwarz-weiß-rote Reichsflaggen und ein etwa sieben Meter breites Banner am Cinestar-Parkhaus an der Steinstraße angebracht. Der Staatsschutz ermittelt zudem zu einer ähnlichen Aktion am Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf der Hohensyburg.
Gegen 17.45 Uhr hatte eine Mitarbeiterin nach einem lauten Knall aus dem Fenster geschaut und die Polizei verständigt. Die Flaggen und das Banner waren am Geländer der obersten Parkebene in Richtung Hauptbahnhof befestigt. In der Nähe lag ein offenbar abgebrannter Feuerwerkskörper. Eine Bundespolizistin hatte zuvor vom Bahnhof aus drei mutmaßlich vermummte Personen beobachtet, die an dem Banner hantierten. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren sie nicht mehr vor Ort.
Nach bisherigen Erkenntnissen brachte auch auf der Hohensyburg eine Gruppe vermummter Personen ein Banner mit derselben Aufschrift an und zündete Pyrotechnik. Der genaue Zeitpunkt ist bislang unbekannt. Die Polizei prüft mögliche Staatsschutzdelikte.
Wer Beobachtungen am Parkhaus oder am Kaiser-Wilhelm-Denkmal gemacht hat, wird gebeten, sich unter 0231/132-7441 bei der Kriminalwache zu melden.
E-Bike gestohlen: 32-Jähriger in Untersuchungshaft
Nach einem E-Bike-Diebstahl an einer Tankstelle an der Bornstraße hat die Polizei am Mittwoch, 21. Oktober, einen 32-Jährigen festgenommen. Der 54-jährige Besitzer hatte sein Rad gegen 12.30 Uhr kurz vor dem Kassenhaus abgestellt. Durch die Scheibe sah er, wie ein Mann damit davonfuhr. Er verfolgte ihn zunächst zu Fuß, verlor ihn dann aber aus den Augen.
Zivile Einsatzkräfte entdeckten den Tatverdächtigen mit dem gestohlenen Rad an der Ecke Nordstraße/Mallinckrodtstraße. Nach einer kurzen Flucht nahmen sie ihn fest. Dabei leistete der Mann nach Polizeiangaben Widerstand. Ein Beamter wurde leicht verletzt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Haftrichter Untersuchungshaftbefehl. Gegen den 32-Jährigen wird wegen Diebstahls ermittelt. Das E-Bike erhielt sein Besitzer zurück.
Suche nach Schlafplatz endet für Wohnungslosen in Haft
Ein 59-jähriger Wohnungsloser hat am Donnerstag, 22. Oktober, gegen 17.15 Uhr an der Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof nach einem Schlafplatz gefragt. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten einen offenen Haftbefehl fest.
Das Amtsgericht Unna hatte den Mann im November 2025 wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt. Da er die Geldstrafe nach eigenen Angaben nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Eine Nachfrage bei Kliniken hatte zuvor ergeben, dass er am selben Tag aus einer Behandlung entlassen worden war.
Auch am Essener Hauptbahnhof vollstreckte die Bundespolizei an diesem Abend einen Haftbefehl. Bei einer Kontrolle gegen 23.30 Uhr stellten die Beamten fest, dass gegen einen 25-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl wegen unerlaubter Einreise bestand. Weil er den geforderten Betrag von 838 Euro einschließlich Kosten nicht begleichen konnte, wurde auch er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Ermittlungen zu Sprachzertifikaten: Durchsuchungen auch in Dortmund und Lünen
Bei einer überregionalen Durchsuchungsaktion wegen illegal erlangter Sprachzertifikate sind am Mittwoch, 21. Oktober, auch Objekte in Dortmund und Lünen durchsucht worden. Unter Federführung der Polizei und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg waren mehr als 350 Polizeikräfte im Einsatz. Insgesamt wurden über 30 Objekte überwiegend in Nordrhein-Westfalen und im Raum München durchsucht.
Die Ermittlungen laufen seit 2025. Im Raum stehen unter anderem der Verdacht der banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschung sowie der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden soll die Gruppierung mehreren Hundert Menschen illegal Sprachzertifikate verschafft haben, die unter anderem bei Einbürgerungsverfahren und Anträgen auf Niederlassungserlaubnis eingesetzt wurden.
Die Behörden beschreiben zwei mutmaßliche Vorgehensweisen: Zum einen seien vollständig gefälschte Zertifikate vorgelegt worden. Zum anderen hätten Stellvertreter:innen unter fremdem Namen und teilweise mit gefälschten Ausweispapieren Sprachprüfungen abgelegt.
Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial sicher. Dazu gehörten eine professionelle Fälscherwerkstatt, eine scharfe Schusswaffe, eine mittlere fünfstellige Bargeldsumme und kleinere Mengen abgepackter Betäubungsmittel. Welche Funde auf Dortmund oder Lünen entfallen, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Am Mittwoch und Donnerstag wurden insgesamt sieben Tatverdächtige im Alter von 26 bis 46 Jahren festgenommen und Ermittlungsrichter:innen vorgeführt. In einem Fall wurde der Haftbefehl unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt, die übrigen Beschuldigten befinden sich in Haft. Die Auswertung der Beweismittel und die weiteren Ermittlungen dauern an.
Feuerwehr verhindert Übergreifen von Lkw-Brand auf Elektroautos (PM)
Dortmund-Huckarde. Ein brennender Reifen an einem Autotransporter hat am Freitagabend (23. Oktober) einen Feuerwehreinsatz in Dortmund-Huckarde ausgelöst. Gegen 20.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Kreuzungsbereich Emscherallee/Lindberghstraße alarmiert.
Dort war ein Reifen eines Lkw-Anhängers in Brand geraten. Auf dem Anhänger befanden sich mehrere neuwertige Elektroautos. Da die Flammen auf die geladenen Fahrzeuge überzugreifen drohten, war schnelles Handeln erforderlich.
Durch das zügige Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers auf die Elektroautos verhindert werden.
Aufgrund der anschließenden umfangreichen Bergungsarbeiten musste die Polizei den betroffenen Straßenbereich für längere Zeit sperren. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der Emscherallee.
Die Feuerwehr Dortmund war mit insgesamt 22 Einsatzkräften vor Ort. Beteiligt waren Einheiten der Feuerwache 9 sowie Spezialeinheiten der Feuerwachen 1 und 5. Zur Ursache des Reifenbrandes und zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben.