
Die Polizei Dortmund baut ihr übergreifendes Präsenzkonzept (PK) weiter aus und überträgt zentrale Elemente der „PK Fokus“ auf zusätzliche Stadtteile. Ziel ist es, die sichtbare Präsenz zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken. Neben der Innenstadt und Teilen der Nordstadt werden künftig auch weitere Bereiche im gesamten Stadtgebiet einbezogen.
Weiterentwicklung des Präsenzkonzepts in Dortmund
Die Polizei Dortmund entwickelt ihr bestehendes Präsenzkonzept weiter und weitet zentrale Ansätze der „PK Fokus“ aus. Diese läuft seit 2023 in der Innenstadt sowie Teilen der Nordstadt und wird auch 2026 fortgeführt. Der Schwerpunkt bleibt weiterhin auf kriminalitätsbelasteten Bereichen bestehen, auch wenn die Fallzahlen insgesamt sinken.
Die Erfahrungen aus der bisherigen Umsetzung fließen nun in die Ausweitung ein. Bewährte Maßnahmen werden dabei lageangepasst auf weitere Bereiche übertragen. Zukünftig werden neben der zentralen „PK Fokus“ alle drei Polizeiinspektionen eigene Präsenzkonzepte bedienen und mit starken Einsatzkräften in ihrem Zuständigkeitsbereich verstärkt sichtbare polizeiliche Präsenz zeigen.
Damit wird der behördenstrategische Schwerpunkt „Sicherheit im Fokus: Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung durch Bekämpfung der Kriminalität im öffentlichen Raum“ weiter gestärkt. Ziel ist es, die sichtbare Präsenz der Polizei zu erhöhen und die Sicherheit der Menschen in Dortmund zu verbessern. Neben präventiven Maßnahmen setzt die Polizei dabei auf konsequente Ansprache, Kontrolle und Verfolgung von Straftäter:innen sowie auf eine enge Zusammenarbeit mit Netzwerkpartner:innen, um die Kriminalitätsbelastung in allen Bereichen signifikant zu senken.
Wirkung der Maßnahmen und Einschätzung
Die Erfahrungen aus der „PK Fokus“ haben gezeigt, dass die angestrebten Ziele durch eine deutlich gestärkte polizeiliche Präsenz und ein stringentes Vorgehen erreicht werden können. Dadurch kann sowohl die objektive Sicherheitslage verbessert als auch das Sicherheitsgefühl der Menschen nachhaltig gestärkt werden.

Der derzeitige Behördenleiter Achim Stankowitz betont die Bedeutung der konsequenten Weiterentwicklung des Konzepts und erklärt: „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund und Lünen hat für uns höchste Priorität. Die Umsetzung der Präsenzkonzepte erfordert einen erheblichen Einsatz personeller Ressourcen. Diese Herausforderung nehmen wir bewusst an.“
„Mit den Erfahrungen aus der „PK Fokus“ übertragen wir erfolgreiche Maßnahmen nun auf weitere Bereiche unserer Stadt. Gleichzeitig können wir damit zielgerichteter auf konkrete Beschwerdelagen auch aus anderen örtlichen Bereichen reagieren, so wie wir das mit der die „PK Fokus“ ergänzenden „Präsenzkonzeption Gastronomie (PK Gastro)“ in der Innenstadt bereits getan haben“, so Stankowitz weiter.
Regionale Teilkonzepte der Polizeiinspektionen
Ein zentraler Bestandteil der erweiterten Präsenzstrategie sind mehrere regional ausgerichtete, aber aufeinander abgestimmte Teilkonzepte. Diese sollen die polizeiliche Präsenz in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen gezielt stärken und auf unterschiedliche örtliche Schwerpunkte reagieren.

In der Polizeiinspektion 1 wurde als Reaktion auf eine anhaltende Beschwerdelage im Umfeld der Dortmunder Innenstadt bereits zu Beginn des Jahres 2026 die „PK Gastro“ initiiert. Diese ergänzt die „PK Fokus“ insbesondere im Innenstadtbereich und bezieht zudem alle erkannten Brennpunkte im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion 1 (Innenstadt und Süd, Süd/West) ein. In der Polizeiinspektion 2 (Dortmunder Westen und Norden) wird ein eigenes Konzept zur Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität umgesetzt. Dabei soll die polizeiliche Präsenz insbesondere in westlichen Stadtteilen mit bestehenden Kriminalitätsschwerpunkten erhöht werden.
In der Polizeiinspektion 3 (Dortmunder Osten und Lünen) liegt der Schwerpunkt auf der Bekämpfung der Straßenkriminalität mit besonderem Fokus auf Jugendkriminalität. Hintergrund sind gestiegene Fallzahlen und eine zunehmende Gewaltbereitschaft junger Täter:innen. Durch verstärkte Präsenz an bekannten Brennpunkten will die Polizei Straftaten verhindern, Zusammenhänge frühzeitig erkennen und das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken.
Weitere Schwerpunkte und flexible Anpassung
Das Konzept „Sicherheit in Bus und Bahn“ (SiBB) konzentriert sich auf Tatorte im Zusammenhang mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Diese PK läuft bereits seit 2010 mit Erfolg und wird beibehalten. Hier erfolgen gezielte Schwerpunkteinsätze unter anderem durch Kräfte der Dortmunder Bereitschaftspolizei, sowie in enger Kooperation mit der Bundespolizei, kommunalem Ordnungsdienst und DSW21.

Zur Unterstützung der stadtweiten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen, die die „PK Fokus“ ergänzen, wird die Dortmunder Einsatzhundertschaft punktuell und anlassbezogen eingesetzt. Dadurch sollen zusätzliche Einsatzlagen flexibel abgedeckt werden können.
Die Schwerpunkte der Präsenzkonzepte werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst – sowohl örtlich als auch personell. So kann die Polizei flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren.


Reaktionen
Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. Polizei Dortmund kontrolliert vermehrt auch in anderen Stadtteilen (PM)
Auch die zweite Woche mit dem erweiterten Präsenzkonzept (PK) der Polizei Dortmund zeigt deutliche Erfolge. Neben der „PK Fokus“, die sich auf die Innenstadt und Teile der Nordstadt konzentriert, sind Polizei und kommunaler Ordnungsdienst in weiteren Stadtteilen unterwegs. Unterstützt werden sie weiterhin durch die nordrhein-westfälische Bereitschaftspolizei.
Auch zwischen dem 24. und 29.04.2026 zeigten die verstärkten Kontrollen Wirkung. Die Polizei fand mehrere Personen mit offenem Haftbefehl und beobachtete diverse Drogenhandel.
Eine größere Party in Deusen lösten Einsatzkräfte am Freitag, 24.04. auf. Außerdem wurde für vier Niederländer eine E-Scooter Tour wesentlich teurer als vorher angenommen. Da sie über eine rote Ampel fuhren, fertigten die Beamten Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Am Samstag, 25.04., beobachteten Einsatzkräfte in der Missundestraße einen Drogenhandel. Sie ermittelten eine 18-jährige tatverdächtigte Person. Bei dem Verkäufer sowie bei einem Käufer stellten Beamten Cannabis sicher und erstellten Strafanzeigen. Bei dem Verkäufer wurde zusätzlich Bargeld zur Gefahrenabwehr sichergestellt. Er wurde für weitere Maßnahmen zur Kriminalwache gebracht. Die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor.
Zwei weitere Drogenhandel beobachteten zivile Kräfte am Montag, 27.04., im Bereich des „Café Kick“. Die Beamten durchsuchten die Personen, stellten die Drogen und Bargeld sicher und fertigten Strafanzeigen. Bei weiteren Personen in dem Bereich fanden die Einsatzkräfte ebenfalls Drogen, ein Pfefferspray und Einbruchwerkzeug – sie stellten alles sicher und sprachen mehrere Platzverweise aus.
Aufgrund aktueller Beschwerden suchten die Einsatzkräfte vermehrt den Heinrich-Schmitz-Platz im Unionviertel auf. Gegen Abend gab es dort eine Auseinandersetzung. Die Beamten fanden bei einem Beteiligten ein Einhandmesser und stellten dieses sicher. Eine Aufnahme in das Messertrageverbotskonzept wird geprüft.
Weitere Drogenhandel beobachteten die Einsatzkräfte im Dietrich-Keuning-Park. Sie fanden bei den beteiligten Personen, Cannabis, eine Feinwaage und sogenannte „Magic Mushrooms“. Sie fertigten dazu Strafanzeigen und sprachen Platzverweise aus.
Die Kontrollkräfte fanden außerdem eine Person, die zur Fahndung ausgeschrieben war und brachten sie ins Zentrale Polizeigewahrsam.
In der Münsterstraße kontrollierten die Beamten ein Auto. Sie stellten fest, dass die angebrachten Kennzeichen nicht für das Auto ausgegeben waren. Es folgte eine Anzeige wegen Urkundenfälschung.
Einmal Drogen, ein offener Haftbefehl und Alkohol am Steuer – das gab es für die Einsatzkräfte am Dienstag, 28.4., in Huckarde.
In der Rahmer Straße beobachteten Einsatzkräfte einen Drogenhandel. Sie fertigten eine Strafanzeige für den Handel (Verkäufer) und einen für den Besitz (Käufer). In der Kleingartenparzelle des Verkäufers fanden die Beamten außerdem Bargeld in dealertypischer Stückelung, Kokain und einen 45-Jährigen, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Sie stellten Drogen und Geld sicher und brachten den 45-jährigen in das Zentrale Polizeigewahrsam.
Im Bereich der Gustav-Heinemann-Gesamtschule war ein 50-Jähriger mit seinen beiden Kindern auf einem E-Scooter ohne Kennzeichen unterwegs. Der Mann war erheblich alkoholisiert. Die Einsatzkräfte übergaben die Kinder an die Mutter und ordneten eine Blutprobe an.
Eine weitere Person mit Haftbefehl fanden die Einsatzkräfte am gleichen Tag in der Ravensberger Straße. Sie nahmen die Person fest und brachten sie in die JVA Dortmund. Eine weitere Person mit offenem Haftbefehl fanden die Beamten gegen 16:20 Uhr an der Martinstraße. Auch hier ging es für die Person direkt zur JVA.
Einen weiteren Drogenhandel beobachteten sie am Nachmittag am Busbahnhof. Die Einsatzkräfte stellten die Drogen sicher und leiteten ein Strafverfahren ein. Später beobachteten Einsatzkräfte die gleichen Verkäufer bei einem Handel im Dietrich-Keuning-Park. Sie brachten die Beschuldigten zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam.
Auch am Mittwoch (29.09.) fanden die Einsatzkräfte eine Person mit offenem Haftbefehl. Der 59-Jährige wurde in die JVA Dortmund gebracht.
Die Schwerpunkte der Präsenzkonzepte werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst, sowohl örtlich als auch personell. So kann die Polizei flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Die Polizei Dortmund wird auch künftig regelmäßig über die ausgeweiteten Präsenzkontrollen berichten.
Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit – Einsatzkräfte der PK „Fokus“ stellen Drogen und Bargeld sicher (PM)
In den vergangenen Tagen waren Einsatzkräfte weiterhin im Bereich der Innenstadt und der nördlichen Innenstadt präsent. Unterstützung erhielten sie durch Beamte der Bereitschaftspolizei NRW. Ziel des Präsenzkonzepts „Fokus“: Mehr Präsenz, mehr Sicherheit.
Nach mehreren Bürgerbeschwerden kontrollierten die Beamten am Donnerstagabend (30.04.) vermehrt am Heinrich-Schmitz-Platz. Dabei geriet eine 14-köpfige Personengruppe in den Fokus der Einsatzkräfte. Bei einem Mann fanden die Beamten ein verbotenes Einhandmesser und stellten dieses sicher. Ein weiterer Mann führte das Rauschmittel Kath mit sich, welches ebenfalls sichergestellt wurde. Am Ende der Kontrollen sprachen die Beamten Platzverweise gegen die Gruppe aus.
Am Samstag (02.05.) lag der Schwerpunkt der Kontrollen unter anderem auf der Poser- und Raserszene. Erfreulicherweise wurden weder im Bereich Phoenix-West, noch am Dortmunder Wall relevante Verstöße festgestellt.
Montag (04.05.) wollten zivile Einsatzkräfte gegen 17 Uhr zwei Personen vor einem Café auf der Braunschweiger Straße kontrollieren. Als diese die Beamten erkannten, flüchteten sie. Nach kurzer Flucht konnten die Einsatzkräfte einen der Beiden (einen 25-Jährigen) festnehmen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten unter anderem Kokain und 400 Euro Bargeld, zu dessen Herkunft der Mann keine Erklärung liefern konnte. Die Konsequenzen: Drogen und Bargeld wurden sichergestellt, den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.
Mehrere Beschwerden von Anwohnern führten dazu, dass zivile Einsatzkräfte am Dienstag (05.05.) im Bereich der Flotowstraße vermehrt kontrollierten. Dabei fielen den Beamten drei Personen auf, welche mit Betäubungsmitteln handelten. Bei den Kontrollen wurden mehrere Verkaufseinheiten Marihuana sowie Bargeld sichergestellt. Die Dealer erwarten nun Strafverfahren.
Am Mittwoch (06.05.) fiel den Einsatzkräften auf, dass aus einer Wohnung im Bereich der Kuckelke Drogen verkauft wurden. Als der Dealer seine Wohnung verließ, nahmen ihn die Beamten vorläufig fest. Dabei fanden sie 23 Verkaufseinheiten Kokain und einen niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag. Anschließend wurde die Wohnung mit einem richterlichen Beschluss durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte weitere Drogen (Kokain und Cannabis) sowie weiteres Bargeld sicher. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.
Insgesamt kontrollierten die Beamten zwischen dem 30.04. und dem 06.05. 333 Personen und 96 Fahrzeuge. Gegen 87 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen, außerdem fertigten die Einsatzkräfte 21 Strafanzeigen. Die regelmäßigen Kontrollen dauern weiter an.
Präsenzkonzeption FOKUS – Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit – Polizei für Sie vor Ort (PM)
Mit Dortbunt bot sich den Polizeikräften der Präsenzkonzeption ein erfreulich ruhiger Start in die neue Kontrollwoche. Trotz des hohen Besucheraufkommens blieb es bei wenigen polizeilichen Maßnahmen.
In den Bereichen Nordmarkt, Dietrich-Keuning-Park und in der City stellten die Beamten insgesamt achtmal einen illegalen Handel mit Betäubungsmitteln fest. Die Drogen sowie mehrere Hundert Euro Bargeld wurden sichergestellt und die entsprechenden Anzeigen geschrieben. Die Tatverdächtigen erhielten Platzverweise. Unter den sichergestellten Betäubungsmitteln wurde auch die besonders gefährliche Droge „Crack“ aufgefunden und aus dem Verkehr gezogen werden.
Bei den Personenkontrollen konnten auch zwei Haftbefehle vollstreckten werden. Nach der Bezahlung des entsprechenden Betrages durften die beiden Personen wieder ihrer Wege gehen.
Auf dem Wall bewegten sich innerhalb der normalen Verkehrsteilnehmer geschätzte 120 – 150 Fahrzeuge der Dater-, Poser- und Raserszene. Bei den durchgeführten Verkehrskontrollen wurden mehrere Verstöße festgestellt. Unter anderem fertigten die Beamten Anzeigen wegen fehlendem Versicherungsschutz und des Fahrens unter Drogeneinfluss.
In einer Gaststätte im Bereich der Brückstraße wurde durch einen Gast der Hitlergruß gezeigt. Die Personalien wurden festgestellt, ein Platzverweis ausgesprochen und eine Strafanzeige gefertigt.
An der Straße Alter Burgwall unterstützten die Kräfte der Präsenzkonzeption ein Streifenteam bei einem Randalierer. Der Mann wollte dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkommen und wurde zur Durchsetzung des Platzverweises dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Etwas skurril ging es weiter, als eine verwirrte Person an der Hansastraße/ Bissenkamp auf die Polizeibeamten zu kam. Diese führte nämlich einen Teleskopschlagstock mit sich. Da sich bei dieser Person der Verdacht auf einen medizinischen Notfall erhärtete, wurde ein Rettungswagen hinzugezogen. Nach der Behandlung vor Ort konnte die Person entlassen werden. Der Schlagstock wurde sichergestellt und eine Strafanzeige geschrieben.
In der Donnerstagnacht bemerkten die Einsatzkräfte einen Streit zwischen einem Pärchen. Der Streit konnte geschlichtet werden. Bei der Überprüfung der Personalien nannten die nicht unerheblich alkoholisierten Personen zunächst falsche Namen, zudem leistete die Frau Widerstand. Mit der Hilfe von Zeugen konnten schlussendlich die richtigen Personaldaten festgestellt und überprüft werden. Im Laufe des Gespräches mit den Polizisten beruhigten sich beide Personen. Dem ausgesprochenen Platzverweis kamen beide Personen unverzüglich nach. Strafanzeigen wegen Widerstand und Beleidigung wurden gefertigt.
Bei der Durchführung der Präsenzkonzeption legten die Beamten ein besonderes Augenmerk auf Fußstreifen, um die örtlichen Gewerbetreiben mit mehr Anwesenheit und Ansprechbarkeit der Polizei zu unterstützen. Auch in Zukunft werden die Beamtinnen und Beamten der Präsenzkonzeption FOKUS für mehr Sicherheit und mehr Präsenz für Sie vor Ort sein.
Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. – gemeinsamer Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Jugendkriminalität (Gemeinsame Presseerklärung von Polizei und Stadt Dortmund)
Bei einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz von Polizei und Stadt Dortmund wurden in der Nacht von Mittwoch auf Christi Himmelfahrt insgesamt 210 Personen kontrolliert.
Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 3 und des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Dortmund reagierten damit auf Beschwerden aus der Anwohnerschaft und eigenen Erkenntnissen zu möglichen Brennpunkten.
Nicht zuletzt wegen des nass-kalten Wetters, aber auch durch die deutlich sichtbare Präsenz von uniformierten und zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kam es in dieser Nacht zu keinen nennenswerten Störungen oder Straftaten durch Jugendliche.
Im Gegenteil: Bei einer Kontrolle fiel ein 16-Jähriger auf, gegen den die Polizei bereits ein Messertrageverbot ausgesprochen hatte. Bei der für ihn unerwarteten und spontanen Durchsuchung wurden dann auch weder Messer noch andere gefährliche Gegenstände gefunden.
Der Kommunale Ordnungsdienst legte einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften des Jugendschutzes insbesondere durch die Überprüfung von Kiosken. In diesem Zusammenhang wurden zwei Verstöße geahndet. In drei Fällen wurden Tabakartikel sichergestellt.
Gemäß der neuen und erweiterten Präsenzstrategie der Polizei Dortmund werden derartige Schwerpunkteinsätze im Nordosten Dortmunds, aber auch in Lünen, welches ebenfalls zur Zuständigkeit der Polizeiinspektion 3 zählt, weiterhin in unregelmäßigen Abständen durchgeführt.
Kommunaler Ordnungsdienst der Stadt Dortmund und Polizei Dortmund analysieren hierfür stetig die Situation und die Beschwerdelage der Anwohnerschaft, um auf neue Entwicklungen angemessen reagieren zu können.
Polizei Dortmund, Bundespolizei und DSW21 – Gemeinsam für Sicherheit in Bus und Bahn (PM)
Am 19.05.2026, führten Beamte der Polizei Dortmund sowie der Bundespolizei gemeinsam mit der DSW 21 zahlreiche Kontrollen am Dortmunder Hauptbahnhof sowie an ausgewählten Haltestellen der Stadtbahn durch. Besonderes Augenmerk lag dabei nicht nur auf Kontrollen zur Bekämpfung von Drogen- und Gewaltkriminalität, sondern auch auf Maßnahmen zur Eindämmung von Messerkriminalität im öffentlichen Raum.
Ziel der Kontrollen ist die Stärkung der Sicherheit im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofs und der Stadtteilbahnhöfe. Bereits seit 2018 kooperiert das Polizeipräsidium Dortmund im Rahmen dieser Präsenzkonzeption („SiBB – Sicherheit in Bus und Bahn“) mit der Bundespolizei, DSW21 und dem kommunalen Ordnungsdienst in fester Projektstruktur.
In der Zeit von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr führten die Kräfte insgesamt 141 Personenkontrollen durch, davon endeten 60 in einem Bürgergespräch und 17 mit einem Platzverweis. Den örtlichen Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen bildete dabei der Dortmunder Hauptbahnhof sowie die Haltestellen Kampstraße und Leopoldstraße der Stadtbahn.
Im weiteren Verlauf der Kontrollen kam es zu insgesamt vier Strafanzeigen, vier Festnahmen und einer Zuführung zur Wache. Darüber hinaus fertigten die Beamten zwei Berichte und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das WaffG. In diesem Zusammenhang wurden zwei Messer sichergestellt. Eine Prüfung für die Aufnahme in das Messertrageverbotskonzept folgt.
Durch Mitarbeitende der DSW21 (Fahrausweisprüfer) wurden insgesamt 2692 Fahrgäste kontrolliert. Daraus ergaben sich 171 Beanstandungen.
Einzelne Sachverhalte im Überblick:
Beamte der Bundespolizei konnten im Dortmunder Hauptbahnhof einen 45-Jährigen antreffen. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl besteht. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.
Ebenfalls im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofs, konnte eine 45-jährige männliche Person mit einem sehr hochwertigen Fahrrad angetroffen werden. Da kein Eigentumsnachweis erbracht werden konnte, stellten die Einsatzkräfte das Fahrrad sicher. Zusätzlich lag für diese Person ein Haftbefehl vor, welchen er nicht begleichen konnte. Aus diesem Grund wurde er dem zentralen Polizeigewahrsam zugeführt.
Ähnlich erging es einem 30-Jährigen Mann an der Haltestelle Leopoldastraße. Einsatzkräfte stellten bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass gegen diesen ein Haftbefehl besteht. Die Beamten brachten ihn ebenfalls in das zentrale Polizeigewahrsam.
Im Rahmen der gemeinsamen Kontrollen am Dortmunder Hautbahnhof, konnten zudem zwei Personen, wegen des Verdachtes des illegalen Aufenthaltes angetroffen werden. Eine Person wurde nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung vorzeitig entlassen. Die zweite Person wurde dem zentralen Polizeigewahrsam zugeführt.
Um die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Bereich des ÖPNV zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu stärken, sind auch zukünftig derartige Kontrollen von Fahrgästen und verdächtigen Personen in weiteren Einsätzen geplant.
Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit – Polizei kontrolliert über 270 Personen (PM)
Im Zeitraum vom 15. Mai – 20. Mai führte die Polizei Dortmund im Rahmen des Präsenskonzept Fokus erneut zahlreiche Präsenz- und Kontrollmaßnahmen in Dortmund durch. Mit Unterstützung der Nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei und des Kommunalen Ordnungsdienstes Dortmund wurden mehrere Örtlichkeiten in der Dortmunder Innenstadt sowie im Nordstadtbereich kontrolliert.
Die vorliegenden Zahlen verdeutlichen die fortbestehende Notwendigkeit der Maßnahme: Die Polizeibeamten kontrollierten in den letzten Tagen 276 Personen und mehr als 70 Fahrzeuge, sprachen knapp 40 Platzverweise aus und fertigten 13 Strafanzeigen.
Gegen Mitternacht (vom 15. Mai auf den 16. Mai) kam es zu zwei Bränden von Papiercontainern im Westpark. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nahmen die eingesetzten Beamten eine Person vorläufig fest, auf die die Personenbeschreibung passte. Eine erkennungsdienstliche Maßnahme und die Fertigung einer Strafanzeige erfolgte im Nachgang.
Bei der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität am 16. Mai führten die Einsatzkräfte Kontrollen im Bereich der Dortmunder Innenstadt sowie der Nordstadt durch. Zunächst stellten die Beamten im Bereich der Heroldstraße eine Personengruppe fest. Bei der Kontrolle fanden sie bei einer Person drei Verkaufseinheiten (vermutlich Kokain). Nachdem die Betäubungsmittel sichergestellt wurden, erhielt die Person ein Platzverweis und ein entsprechendes Strafverfahren.
Zivilkräfte der Polizei Dortmund führten derweil Kontrollen am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs durch. Hier stellten sie einen Betäubungsmittelhandel fest. Vor Ort ergaben sich Hinweise auf mögliche Verstecke für weitere Betäubungsmittel, weshalb der Diensthund an der Örtlichkeit unterstütze. Insgesamt fand der Diensthund 37 Tütchen mit Cannabis, zwei Folienwickler (Verpackunstechniken für Kokain) sowie acht Ecstasy-Tabletten. Die Beamten fertigten wegen des Handels mit Betäubungsmitteln Strafanzeigen.
Bei einem weiteren Einsatz rund um den Dortmunder Wall zur Bekämpfung der Raser- und Poserszene wurden zeitweise bis zu 140 Fahrzeuge festgestellt. Im Rahmen mehrere Verkehrskontrollen wurden insgesamt 11 Verwarngelder erhoben.
Gezielte Kontrollen führten Beamten der Polizei Dortmund (20. Mai) im Bereich Stadtgarten, Alten Markt sowie im Innenstadtbereich durch. Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen am BaseCamp fiel den Beamten eine Person auf, die beim Erblicken der Polizei den Weg änderte und sich entfernen wollte. Bei der anschließenden Kontrolle legte die Person eine italienische Identitätskarte vor. Da sich der Verdacht einer Identitätsfälschung sowie des illegalen Aufenthalts erhärtete, verlegten die Beamten die polizeiliche Maßnahme zur Polizeiwache. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Auch im Bereich Gronaustraße lief eine Person vor den kontrollierenden Beamten davon. Die Person warf unterwegs ein Tütchen mit mehreren verkaufsfertigen Einheiten Cannabis weg. Die Betäubungsmittel stellten die Beamten sicher. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.
Die Polizei Dortmund wird die Maßnahmen der „Präsenzkonzeption Fokus“ auch weiterhin fortführen. Ziel bleibt es, durch konsequente Kontrollen Straftaten frühzeitig zu erkennen, Kriminalität zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt nachhaltig zu stärken.
Großer Frühjahrsputz im und am Dortmunder Hauptbahnhof: Stadt und EDG beteiligen sich an DB-Aktion und bringen Umfeld auf Vordermann (PM)
Ein blitzsauberer Hauptbahnhof mit Wohlfühlatmosphäre: Das ist das Ziel des großen Frühjahrsputzes, den die Deutsche Bahn (DB) dem Dortmunder Hauptbahnhof verpasst. Stadt Dortmund und EDG machen da gerne mit und haben auch das Bahnhofsumfeld von Grund auf gereinigt. Bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwoch, 27. Mai, hat sich Oberbürgermeister Alexander Kalouti angeschaut, wie die Arbeiten vorangehen.
Kaugummis abkratzen, verschmierte Fensterscheiben schrubben, Dreck und Staub aus allen Ecken wischen, Grafitti beseitigen: Die DB nimmt den Frühjahrsputz im Dortmunder Hauptbahnhof in diesem Jahr besonders ernst und bringt das Gebäude bis in den letzten Winkel auf Vordermann. Für Reisende und Besucher*innen des Hauptbahnhofs ist das eine sehr gute Nachricht: Wo es sauber und ordentlich aussieht, fühlen sich die meisten gleich viel wohler.
Damit auch das Bahnhofsumfeld mithalten kann, haben sich die Stadt Dortmund und die EDG an der Aktion beteiligt. Im Auftrag des Tiefbauamts hat die EDG den Bahnhofsvorplatz auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern intensiv gereinigt. Um den Publikumsverkehr nicht zu stören, haben die Teams die Reinigung auf mehrere Tage verteilt und in die frühen Morgenstunden verlegt. Die Besucher*innen der City kennen diese gründliche Nassreinigung schon vom Westen- und Ostenhellweg: Die zentrale City-Achse, die jeden Tag Tausende Menschen besuchen, wurde in den vergangenen Monaten einer intensivierten Flächennassreinigung unterzogen.
„Wir wollen die gesamte Stadt sauber machen. Da ist der Bahnhofsbereich natürlich sehr wichtig – er ist das Tor zur Stadt. Menschen, die zum ersten Mal nach Dortmund fahren, bekommen hier ihren ersten Eindruck. Daher ist es wichtig, dass wir hier öfter und auch gründlicher reinigen. Und ich glaube, man sieht den Effekt“, sagte Oberbürgermeister Alexander Kalouti.
Auch wenn kein großer Frühjahrsputz ansteht, sind Mitarbeiter*innen der EDG jeden Tag am Hauptbahnhof im Einsatz. Mehrfach täglich leeren sie Papierkörbe, heben Abfall vom Boden auf, reinigen verschmutzte Flächen und beseitigen auch wildwachsendes, störendes Unkraut.
Insgesamt reinigt die DB 200 Bahnhöfe und Stationen in NRW in diesem Frühjahr besonders umfassend und gründlich. Deutschlandweit sind es 1.400.
Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. – Die Polizei Dortmund zieht positive Bilanz für die PK Fokus (PM)
Im Rahmen der erweiterten Präsenzkonzeption „FOKUS“ setzte die Polizei Dortmund auch in den vergangenen Tagen ihre verstärkten Kontroll- und Präsenzmaßnahmen in der Innenstadt und angrenzenden Bereichen fort. Ziel der Maßnahmen ist die Bekämpfung der Messergewalt, sowie, der Drogen- und Straßenkriminalität, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund zu verstärken. Unterstützt werden sie weiterhin durch die Einsatzhundertschaften der Polizei NRW.
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 302 Personen, sprachen 64 Platzverweise aus, fertigten 22 Strafanzeigen und führten fünf Freiheitsentziehungen durch.
Bereits am Donnerstag (21. Mai) kontrollierten Einsatzkräfte mehrere verdächtige Personen, die der Drogenszene zugeordnet werden konnten und stellten dabei unter anderem Kokain, Heroin sowie weiteres Betäubungsmittel sicher. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle konnte eine Person keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen, des Weiteren begründete ein Drogenvortest den Verdacht auf den Einfluss von berauschenden Mitteln. Die Person wurde zum Zwecke einer Blutprobenentnahme, durch einen Arzt, der Polizeiwache Nord zugeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person entlassen. Die Polizei Dortmund weist in diesem Zusammenhang daraufhin: Wer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln ein Fahrzeug führt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Des Weiteren zieht es straf- und auch führerscheinrechtliche Konsequenzen nach sich. Am Wochenende wurden zahlreiche Platzverweise ausgesprochen, sowie Haftbefehle vollstreckt. Einsatzkräfte stellten unter anderem Betäubungsmittel, ein verbotenes Einhandmesser und Bargeld sicher. Die Beamten schrieben entsprechende Strafanzeigen und beschlagnahmten die verbotenen Gegenstände.
Auch die Erweiterung der Präsenzkonzeption „Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität in den Wachbereichen Huckarde, Eving, Lütgendortmund und Mengede“ Fokus zeigte eine positive Bilanz. Es fanden mehrere Personenkontrollen statt. Ein Haftbefehl konnte vollstreckt werden. Der ausstehende Geldbetrag konnte im weiteren Verlauf auf der Polizeiwache beglichen werden. Die Person führte weiterhin einen verbotenen Schlagstock mit sich. Die eingesetzten Kräfte leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und stellten den Gegenstand sicher. Eine weitere Person führte ein verbotenes Einsatzmesser mit. Auch hier wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und ein Messertrageverbot geprüft. Gleichzeitig fanden im Bereich der Innenstadt und im nördlichen Bereich Kontrollmaßnahmen statt. Am Nordmarkt stellten die Beamten ein herrenloses E-Bike fest. Die Überprüfung der Rahmennummer ergab, dass dieses als gestohlen gemeldet wurde. Aufgrund der frühen Schließungszeit des Café Kick waren vermehrt Personen der örtlichen Drogenszene im Stadtpark anzutreffen. Bei einer Kontrolle zweier Personenfanden die Beamten Betäubungsmittel stellten es sicher. Eine weibliche Person führte ein verbotenes Einhandmesser mit. Die Beamten schrieben eine entsprechende Strafanzeige und leiteten das Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Auch in diesem Fall wird ein Messertrageverbot geprüft.
Die Polizei Dortmund wird ihre verstärkten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Rahmen des Präsenzkonzeptes weiterhin fortführen. Durch sichtbare Polizeipräsenz und gezielten Kontrollen sollen insbesondere Straßen- und Gewaltkriminalität, der Drogenhandel sowie Messerdelikte konsequent bekämpft werden. Gleichzeitig soll das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund nachhaltig gestärkt werden.
Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. – PK Fokus: Positive Wochenbilanz. Einsatzkräfte stellen Einbruchswerkzeug und Betäubungsmittel sicher.(PM)
Auch in der letzten Woche waren die Einsatzkräfte im Bereich der Dortmunder Innenstadt sowie in verschiedenen Stadtteilen des gesamten Zuständigkeitsbereichs des Polizeipräsidiums Dortmund unterwegs. Die Auswahl der Kontrollorte erfolgt dabei regelmäßig auf Grundlage der örtlichen Kriminalitätsbelastung sowie von Hinweisen von Bürgerinnen und Bürgern.
Durch die erhöhte Sichtbarkeit der Polizei senden wir ein starkes Signal an die Bewohnerinnen und Bewohner, um das Sicherheitsgefühl zu stärken und Kriminalität im öffentlichen Raum zurückzudrängen. Dabei handelt es sich um einen Prozess, der neben präventiven Maßnahmen auch konsequente Ansprachen und die Verfolgung von Straftaten beinhaltet. Unser Ziel ist es, die Kriminalitätsbelastung zu senken, die objektive Sicherheitslage und damit folgerichtig auch die Aufenthaltsqualität im Innenstadtbereich und den Stadtteilen zu steigern.
Aufgrund der Beschwerdelage und eines folgenschweren Verkehrsunfalls wurde der Bereich Phönix West in die Aufklärungs- und Kontrollmaßnahmen einbezogen. Während der Kontrollen konnten jedoch nur wenige Personen und Fahrzeuge angetroffen werden. Auch der Dortmunder Wall war wenig frequentiert.
Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 121 Personen und 36 Fahrzeuge. Sie erteilten elf Platzverweise, ahndeten 26 Ordnungswidrigkeiten sowie 17 Verkehrsordnungswidrigkeiten. Außerdem fertigten sie sieben Strafanzeigen an und stellten sieben Gegenstände sicher. Darunter befand sich auch ein Messer.
Im Bereich des Heinrich-Schmitz-Platzes, des Westparks und des Hohen Walls kontrollierten die Einsatzkräfte drei Personen, die mit Betäubungsmitteln handelten. Sie stellten die Betäubungsmittel und das Bargeld in dealertypischer Stückelung sicher und fertigten entsprechende Strafanzeigen.
An der Beurhausstraße trafen die Beamten auf einen polizeibekannten Straftäter. Bei seiner Kontrolle entdeckten sie Aufbruchswerkzeug, das sie sicherstellten.
Insgesamt blicken wir auf einen ruhigen Wochenverlauf zurück, was möglicherweise auch mit den kühlen Temperaturen und dem wechselhaften Wetter zusammenhängen könnte.
Doch der Sommer steht vor der Tür, sodass zeitnah wieder eine Belebung der Stadtteile und der Innenstadt zu erwarten ist. Im Rahmen des Präsenzkonzepts „Fokus“ wird die Polizei Dortmund selbstverständlich fortlaufend mit hohem Personalaufwand Präsenz zeigen und flexibel auf Lageveränderungen reagieren.