Symposium im Baukunstarchiv NRW beleuchtet neue Perspektiven für Denkmäler

Diskussion am 6. März über Erinnerungskultur und öffentliche Räume

Statue eines Mannes
Das Symposium „Zwischen Kunst und Denkmal“ diskutiert neue Perspektiven für öffentliche Räume. Hier die Skulptur „Der Stehende“ von Bernhard Hoetger im Hoetgerpark in Hörde Foto: Roland Gorecki / Stadt Dortmund

Wie verändern Denkmäler unser Stadtbild und kollektives Erinnern? Ein Symposium im Baukunstarchiv NRW bringt am 6. März ab 16 Uhr Fachleute aus Kunst, Architektur und Wissenschaft zusammen. Unter dem Titel „Zwischen Kunst und Denkmal“ werden Fragen zur Erinnerungskultur und Gestaltung öffentlicher Räume diskutiert. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, eine Anmeldung ist bis zum 5. März möglich.

Zwischen Kunst und Denkmal: Perspektiven auf öffentliche Räume

Das Baukunstarchiv NRW (Ostwall 7) lädt Am Freitag, 6. März, in Kooperation mit dem Ressort Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Dortmund von 16 bis 20 Uhr zum Symposium „Zwischen Kunst und Denkmal“ ein.

Blick auf einen Platz in Dortmund
Auch Platzgestaltung kann Kunst im öffentlichen Raum sein. Foto: Kay von Keitz

Anlass sind die zunehmenden gesellschaftlichen Debatten über Denkmäler und Erinnerungsorte im öffentlichen Raum, die längst über Fachkreise hinausgehen. Zentrale Themen sind Identität, Verantwortung und der Umgang mit Geschichte im Stadtbild.

Alle Interessierten sind eingeladen, mitzudenken, mitzudiskutieren und neue Perspektiven auf Erinnerungskultur und die Gestaltung urbaner Räume zu entwickeln. Das Baukunstarchiv NRW veranstaltet das Symposium in Kooperation mit dem Ressort Kunst im öffentlichen Raum der Kulturbetriebe Dortmund.

Architektur, Kunst und neue Formen des Erinnerns

Die Diskussion richtet den Blick nicht nur auf einzelne Denkmäler, sondern auch auf die Rolle von Architektur und künstlerischen Interventionen für die Wahrnehmung von Städten. Expertinnen und Experten zeigen auf, wie temporäre und partizipative Projekte den klassischen Denkmalbegriff erweitern und kollektive, prozessorientierte Formen des Erinnerns fördern.

Blick in die Ausstellung
Das Symposion ist Teil des Begleitprogramm der Ausstellung „public preposition“, des Düsseldorfer Konzeptkünstlers Mischa Kuball. Foto: Melina Beierle

Das Symposium ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „under construction / public preposition“ von Mischa Kuball. Es bietet eine Plattform, auf der Fachleute aus Kunst, Wissenschaft und kuratorischer Praxis erörtern, wie sich die Grenzen zwischen Kunstwerk, Denkmal und gebautem Raum verschieben und welche Ansätze künftig prägend sein könnten.

Beiträge kommen von Georg Elben, Prof. Heike Hanada, Dr. Vanessa Joan Müller, Lea Schleiffenbaum, Prof. Dr. Wolfgang Sonne und Dr. Jacques Heinrich Toussaint. Eine Lecture Performance gestaltet Esper Postma.

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