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41 Werke von 38 lokalen Künstler*innen beim Kunstankauf – Kulturbüro gibt „einblicke“ – virtuell und „auf Abstand“ 

In der „Tiny Hall“ im Botanischen Garten Rombergpark sind die Werke des Ankaufs coronakonform ausgestellt. Außerdem werden sie online in der virtuellen Galerie Torhaus Romberpark zu sehen sein. Foto: Kulturbüro Dortmund

Jedes Jahr wächst der städtische Kunstbestand um neue, aktuelle Arbeiten heimischer Künstler*innen: Das Kulturbüro der Stadt Dortmund erwirbt ausgewählte Werke im Wert von traditionell 25.000 Euro. 2020 wurde der Etat für den „Kunstankauf“ auf 30.000 Euro erhöht. Damit reagiert die Stadt auf die schweren Bedingungen für Künstler*innen in der Corona-Krise.

Werke werden online präsentiert und sind coronakonform in der „Tiny Hall“ im Rombergpark zu sehen

Im vergangenen Jahr haben sich 106 professionell ausgebildete Künstler*innen aus allen Bereichen der Bildenden Kunst mit insgesamt 207 Arbeiten beworben – so viele wie noch nie. Neben Grafiken, Gemälden, Fotografien oder Zeichnungen waren unter anderem auch Textil- oder Medienkunst vertreten. Die Wahl fiel auf 41 Kunstwerke von 38 Künstler*innen. Ausgewählt wurden sie von einer Kommission des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit. ___STEADY_PAYWALL___

Online sind die Werke ab Sonntag in der Virtuellen Galerie Torhaus Rombergpark zu sehen. Foto: Screenshot

Die angekauften Werke werden nun vom 17. Januar bis zum 7. Februar in einer virtuellen 360-Grad-Ausstellung online unter präsentiert (Link im Anhang des Atikels). Zusätzlich werden die Kunstwerke im Wechsel in der neu aufgestellten „Tiny Hall“ im Botanischen Garten Rombergpark zu sehen sein. Mit diesem vorübergehenden Ausstellungsort reagiert das Kulturbüro auf die corona-bedingte Schließung der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark. 

Durch bodentiefe Fenster können Besucher*innen im Park nun Kunst in dem ca. 16 qm großen Holz-Container betrachten – der Raum selbst bleibt verschlossen. Nähere Informationen zu den Werken und Künstler*innen können vor Ort per QR-Code abgerufen werden. Aufgrund der begrenzten Ausstellungsfläche ist es wahrscheinlich nicht möglich, alle angekauften Werke in der Tiny Hall zu präsentieren. In der virtuellen Ausstellung sind jedoch alle Werke zu sehen.

Die Ausstellung dokumentiert die Vielfalt des heimischen Kunstschaffens und bietet einen Streifzug durch ganz unterschiedliche, aktuelle künstlerische Positionen. 

Es wurden Werke folgender Künstler*innen angekauft:

Hammoud Almahasen, Beate Bach, Susanne Beringer, Pia Bohr, Birgit Brinkmann-Grempel, Marc Bühren, Irmtraud Büttner, Karina Cooper, Peter Dahmen, Martina Dickhut, Claudia Dröge, Tina Dunkel, Annette Endtricht, Jutta Falk, Achim Farys, Rosa Fehr-von Ilten, Anette Göke, Mariana Gonzalez Alberti, Monika Ihl, Frank Jäger, Sylvia Jäger, Peter Kröker, Michael Lach, Sandra Lamzatis, Alexandra Lippert, Jutta Menke-Winkler, Bernd Moenikes, Axel M. Mosler, Virginia Novarin, Monika Pfeiffer, Rika Pütthoff-Glinka, Claudia Quick, Eleonora Reimer, Roul Schneider, Annelie Sonntag, Susanne Stoffer, Bärbel Thier-Jaspert, Osman Xani, Eva Zimnoch

 

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  1. „Alles muss raus“: Offene Ausschreibung für sommerliche Kulturprojekte der freien Szene (PM) Beitrags Autor

    „Alles muss raus“: Offene Ausschreibung für sommerliche Kulturprojekte der freien Szene

    „Alles muss raus“: Unter diesen Titel stellt das Kulturbüro Dortmund sein neues Förderprogramm für die freie Kulturszene in Dortmund. Dahinter steckt zum einen weitere Unterstützung für Kulturschaffende in der Pandemie, zum anderen die Aussicht auf viele sommerliche Open-Air-Kulturevents für die Dortmunder*innen. Kulturschaffende aller Sparten sind angesprochen, sich auf die pandemiebedingten Herausforderungen einzustellen und noch in diesem Sommer innovative Ideen für draußen umzusetzen.

    Die aktuellen Einschränkungen für Kulturveranstaltungen und -projekte stellen besondere Anforderungen an Hygiene, Sicherheit und Flexibilität. Durch das neue Förderinstrument „Alles muss raus!“ will das Kulturbüro zukunftsorientierte Ideen draußen möglich machen und die konkrete Umsetzung im Sommer 2021 mit zusätzlich bereitgestellten Mitteln unterstützen.

    Mindestens 15 Projekte freier, professioneller Kulturschaffender aus Dortmund sollen mit 700 bis max. 7.000 Euro gefördert werden. Dabei sollen die sich verändernden Durchführungsbedingungen kultureller Projekte als zentrales Element erkannt und für den Outdoor-Bereich bearbeitet werden. Grundvoraussetzung ist die tatsächliche Open-Air-Durchführbarkeit der geplanten Vorhaben. Idealerweise sollen exemplarisch so auch Lösungsansätze für die Zukunft bereitgestellt werden.

    Angesprochen sind freie, professionelle Kulturschaffende aller Sparten inkl. kultureller Kinder- und Jugendbildung (Einzelpersonen, Vereine, kulturell aktive Institutionen u.ä.) aus Dortmund. Die Antragsfrist läuft bis 3. Mai 2021.

    Die komplette Ausschreibung inklusive des Formblatts zum Herunterladen findet sich unter
    http://www.kulturbuero.dortmund.de (unter „Kulturbüro – Coronavirus“). Fragen zur Ausschreibung an kulturbuero@stadtdo.de.

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