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Zum „Weihnachtszauber“ im Museum für Kunst und Kulturgeschichte sind jung und alt herzlich willkommen

Auf dem Kuschelteppich: Dr. Jens Stöcker, Yassin Zikkari, Marc Lobba, Ilka Acer und Daniela Brechensbauer.

Von Joachim vom Brocke

Volljährig und damit erwachsen geworden ist die alljährliche Weihnachtsausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) an der Hansastraße. Die 18. Ausstellung wird am 1. Advent (Sonntag, 2. Dezember) eröffnet und ist bis zum 26. Dezember im Studio des Museums im Erdgeschoss zu sehen. Thema diesmal: „Weihnachtszauber“.

Museumspädagogik erarbeitete Konzept – bestimmte Gerüche erinnern an Weihnachten

Hölzerne Nussknacker sind nur hinter Glas zu bewundern.

Mit der Ausarbeitung des Konzeptes beauftragte MKK-Direktor Dr. Jens Stöcker die hauseigene Museumspädagogik. Leiterin Daniela Brechensbauer erarbeitete mit ihrem Team eine Mitmachausstellung. „Da ist zum Beispiel der Bereich Wunschzettel“, erklärte Brechensbauer: „Wie haben sich die Wünsche im Verlauf von Jahrzehnten verändert? Wie war das damals, wie heute?“ Oder die Bereiche Leckereien, Baumschmuck, Gabenbringer.

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Zu Weihnachten gehört neben Besinnlichkeit auch der Geruchs- und Geschmackssinn. „Bestimmte Gerüche lassen  uns sofort an Weihnachten denken. Manche Gerichte sind eindeutig mit dem Heiligen Abend und mit Familienritualen verknüpft“, schildert Brechensbauer das Konzept. In historischen Kochbüchern und auf bunten Weihnachtstellern lassen sich solche Traditionen ablesen.

Grüne Essiggurke im Weihnachtsbaum – Jugendliche helfen beim Programm mit

Selfis machen: Zutaten dafür gibts in der Weihnachtsausstellung. Fotos: Joachim vom Brocke

Kunstvoll geschnitzte Weihnachtspyramiden, Engel aus dem Erzgebirge, leuchtende Weihnachtssterne im Fenster sind seit Jahrhunderten Bestandteile des Festes.

Weihnachtsschmuck im Baum ist ein weiterer zeremonieller Teil – in manchen Ländern gehört sogar eine grüne Essiggurke dazu. Wer bringt die Geschenke? Das Christkind, der Weihnachtsmann? Woanders auf der Welt hoffen die Kinder, von Hexe Befana oder vom Wichtel Tomte beschenkt zu werden.

Unterstützt wird das Museumsteam von jungen Leuten aus dem neu gegründeten Jugendbeirat. An allen Adventssonntagen steht Ilka Acer als Moderator bereit, während Yassin Zikkari die Bastelangebote betreut. Verbunden mit der Weihnachtsausstellung ist ein Begleitprogramm.

So gibt es an den Adventsnachmittagen (einmal am Samstag, 8. Dezember, von 11 bis 16.30 Uhr) und weiter an den Sonntagen des 16. und 23. Dezember zur gleichen Zeit kostenlose weihnachtliche Bastelangebote, Kurzführungen sowie Weihnachtsgeschichten und Musik. Eingeladen dazu sind alle interessierten Familien. Die „Salongeschichten“ am Dienstag, 4. Dezember, sind bereits ausgebucht, doch Museumspädagogin Daniela Brechensbauer will noch weitere Termine anbieten.

Mehr Informationen:

  • Eintritt: Fünf Euro für Erwachsene, Kinder unter 18 Jahren kostenlos.
  • Die Eintrittskarte berechtigt für das gesamte Jahr zum Eintritt in die Weihnachts- und Dauerausstellung.
  • Wer in diesem Jahr bereits eine Eintrittskarte für die Dauerausstellung vom Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Museum Ostwall oder Brauerei-Museum gekauft hat, kann mit diesem Ticket ebenfalls die Ausstellung besuchen.
  • Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 20 Uhr und samstags von 12 bis 17 Uhr. 
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