Zeitverzögerungen durch Corona-Ausfälle und Lieferprobleme

Veränderungen bei der Wegeführung in der Stadtbahnanlage am Hauptbahnhof

Am Mittwoch, 2. November, wurden die beiden südlichen Zugänge von der Verteilerebene zur Fahrebene der Stadtbahn nach dem Umbau wieder freigegeben.
Am Mittwoch wurden die beiden südlichen Zugänge von der Verteilerebene zur Fahrebene der Stadtbahn wieder freigegeben. Dafür wurde der nordöstliche Zugang gesperrt. Der nordwestliche Zugang wird in der nächsten Woche außer Betrieb genommen. Foto: Stadt Dortmund

Veränderte Wegeführung für alle Nutzer:innen der Stadtbahn am Hauptbahnhof: Am Mittwoch (2. November 2022) wurden die beiden südlichen Zugänge von der Verteilerebene zur Fahrebene der Stadtbahn nach dem Umbau wieder freigegeben – nach Abschluss der Estricharbeiten zunächst in einem provisorischen Zustand ohne den endgültigen Belag. Damit stehen den Fahrgästen neben den Treppenanlagen an beiden südlichen Abgängen zur Stadtbahn jeweils zwei Rolltreppen zur Verfügung. Außerdem können die durch die Bauarbeiten der DB (Sperrung der südlichen Verbindung) verursachten Umwege verkürzt werden.

Umbau und Erweiterung der Stadtbahnanlage

Für den weiteren Ausbau wurde nach der Öffnung der südlichen Zugänge allerdings der nordöstliche Zugang im Laufe des Mittwochs  gesperrt. Der nordwestliche Zugang wird in der nächsten Woche außer Betrieb genommen.

Im Zuge des Umbaus und der Erweiterung der Stadtbahnanlage wurden – nachdem die neuen mittigen Zugangsanlagen fertiggestellt und in Betrieb genommen werden konnten (März und August 2020) – die beiden südlichen Zugänge umgebaut. Sie wurden um je eine Rolltreppe erweitert, sodass nun in beiden Fahrtrichtungen ein komfortablerer Zugang zur Verfügung steht.

Da aus Sicherheitsgründen stets zwei Zugangsmöglichkeiten zu den Bahnsteigen verfügbar sein müssen, kann übrigens nicht parallel an mehreren Zugängen gleichzeitig gearbeitet werden. Die Freigabe in einem behelfsmäßigen Zustand erfolgt, da es aufgrund der Pandemie zu erheblichen Verzögerungen bei den Materiallieferungen gekommen ist.

Probleme mit dem Naturstein – bei Verfügbarkeit und Reinigung

Foto: Alexander Völkel für nordstadtblogger.de

Eine Lieferung des bisher eingeplanten Natursteins aus China ist weiterhin zeitlich unbestimmt, sodass das Tiefbauamt in Abstimmung mit DSW21 und nach Rücksprache mit dem VRR als Zuschussgeber sowie mit der Bezirksregierung Düsseldorf als Technischer Aufsichtsbehörde entschieden hat, die Treppenanlage mit Estrich zu versehen und dann schnellstmöglich in Betrieb zu nehmen. Damit sollen zusätzliche Verzögerungen beim weiteren Ausbau im nördlichen Bereich vermieden werden.

Nachdem zunächst kleinere Bereiche auf den Bahnsteigebenen mit dem eingeplanten Naturstein ausgelegt wurden, erwies sich die Reinigung des ausgesuchten Materials unter Betrieb als schwierig. Bisher konnte bei dem Stein nicht das erwartete Reinigungsergebnis erzielt werden – auch nicht nach einem veränderten Verfahren mit alternativen Reinigungsmitteln und -maschinen.

Obwohl der Stein formal die ausgeschriebenen Anforderungen erfüllt, suchen DSW21 und Tiefbauamt intensiv nach alternativen Lösungen. Derzeit werden daher alle Möglichkeiten eruiert. Darunter vor dem Hintergrund des Verfügbarkeitsproblems auch die Variante, die Steinart für die weiteren Flächen zu wechseln.

Zeitverzögerungen durch Corona-Ausfälle und Lieferproblemen

Durch die Material- und Lieferprobleme hat es bereits einige Verzögerungen gegeben. Insbesondere bei den Decken- und Wandverkleidungsarbeiten kam es im Vorfeld schon zu Schwierigkeiten. Auch der coronabedingte Personalausfall spielte dabei eine Rolle. Durch die provisorische Inbetriebnahme der südlichen Zugänge und der damit verbundenen Möglichkeit, die Arbeiten im nördlichen Bereich weiter fortzusetzen, sollen weitere Zeitverzögerungen minimiert werden.

Die Lösung des Materialproblems für den Fußboden und die ggf. notwendige veränderte Ausführung mit einem anderen Material würden sich ebenfalls auf den Zeitplan auswirken. Ziel aller Beteiligten ist es dennoch, zur EURO 2024 alle drei Zugangsanlagen in Betrieb zu haben und sie in einem dem Ereignis angemessen Zustand zu präsentieren.

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