Nordstadtblogger

„Unterm Pflaster…“ – das bodo-Straßenmagazin im Mai

Ein Blick ins Mittelalter unterm Pflaster, Hautfarbe und Repräsentation im Theater, Hartz-Effekte, das Europaparlament von innen, der Burbach-Prozess, gute Orte in Bochum und Dortmund: Heute erscheint die Mai-Ausgabe des sozialen Straßenmagazins „bodo“. Mit jeder Baustelle im Dortmunder Innenstadtbereich öffnet sich, oft einmalig und nur für einen kurzen Moment, ein Fenster in die Vergangenheit. „bodo“ begleitet den Stadtarchäologen Ingmar Luther auf den Spuren der ältesten Kirche Dortmunds.

„Mehr ‚People of Colour‘ auf den Leitungsebenen“, wünscht sich die Regisseurin Julia Wissert, die zurzeit in Bochum „2069 ‑ Das Ende der Anderen“ inszeniert ‑ „und dann mal gucken, was die so für ein Programm machen, wie dann das Publikum aussieht.“

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Mit seinen „Herr Lehmann“-Romanen wurde Sven Regener zum gefeierten Romancier. Zuerst bleibt er jedoch Musiker. Mit seiner Band kommt er im Mai nach Bochum. Ein Gespräch über das Tourleben und die jahrzehntelange Schicksalsgemeinschaft „Element of Crime“.

Der Herner Jürgen Klute war von 2009 bis 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments. Er wirkte entscheidend am Recht auf ein Girokonto für alle in der EU lebenden Menschen mit. Brüssel ist ihm nah geblieben.

Mit seinem „europa.blog“ hat er eine journalistische Plattform für eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit der EU geschaffen. Ein Gespräch vor der Europawahl.

Weitere Themen: Seit November läuft vor dem Landgericht Siegen der Prozess wegen systematischer Misshandlungen von Geflüchteten in einer Unterkunft in Burbach. „bodo“ hat den Prozess begleitet.

Hartz-Effekte: Nicht die bessere Vermittlung in Arbeit ist der entscheidende Effekt von „Hartz IV“, sondern die Angst vor dem Jobverlust. Mit Lohnverzicht erkauften ArbeitnehmerInnen Arbeitsplatzgarantien, so Philip Jung von der TU Dortmund. Ein Interview.

Gute Orte: Ein prominenter Gast in der „Kleinen Affäre“ in Blankenstein, „Taxiteller vegan“ im Heidewitzka in Weitmar, neue Orte für Kunst zwischen Dortmund und Oberhausen beim „Ruhr Ding“ der Urbanen Künste Ruhr und 38 ausgewählte Veranstaltungstipps aus der Region.

„bodo“ ist nur auf der Straße erhältlich ‑ für 2,50 Euro, die Hälfte bleibt bei den VerkäuferInnen.

Ein Blick ins Heft: www.issuu.com/bodoev

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