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Dortmund als Wirtschaftsstandort überzeugt: Neue Unternehmen, mehr Arbeitsplätze und höhere Investitionen

Auf der Westfalenhütte hat Amazon das dritte NRW-Logistikzentrum eröffnet. Foto: Marcus Arndt

Auf der Westfalenhütte hat Amazon das dritte NRW-Logistikzentrum eröffnet. Foto: Marcus Arndt

Der Wirtschaftsstandort Dortmund wächst weiter, wie die Wirtschaftsförderung jetzt mit Zahlen (unter anderem aus der Investitionsdatenbank) untermauert. Damit liegt Dortmund im bundesweiten Trend – die deutsche Wirtschaft brummt, dank des Binnenkonsum, aber auch wegen der sich zügig erholenden Konjunktur in Europa (plus acht Prozent) und vor allem im Euro-Raum (plus 9,1 Prozent). Deutschland steigerte seinen weltweiten Export insgesamt um acht Prozent.

Der Wirtschaftsstandort Dortmund befindet sich weiter im Aufschwung

Wilo Verwaltung in Dortmund Hörde - © Wilo SE

Wilo-Verwaltung in Hörde. Foto: Wilo SE

Immer mehr Unternehmen siedeln sich in Dortmund an, expandieren oder verlagern ihren Firmensitz in unsere Stadt. Eine der signifikantesten Expansionen ist bei Pumpenhersteller Wilo – Weltmarktführer in seinem Bereich – in Hörde zu beobachten.

Das gesamte Investitionsvolumen am Standort Dortmund betrug 2017 insgesamt über 390 Millionen Euro – das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Mit diesen Investitionen wurden Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen.

Besonders in der Immobilienwirtschaft und in der Logistikbranche ist ein beachtliches Wachstum zu verzeichnen. So wurden im Stadtgebiet Dortmund über 1000 neue Wohnungen errichtet.

Das geht aus der aktuellen Investitionsdatenbank hervor, welche die Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund veröffentlichte. Der neunseitige Report gibt einen Überblick über das Gesamtjahr 2017. Darüber hinaus stellt der Report einen Vorjahresvergleich an und formuliert eine Tendenz für 2018.

An den von der Dortmunder Wirtschaftsförderung erfassten Zahlen wird deutlich, dass Wachstum und Investitionen kontinuierlich zunehmen, sowohl von bereits ansässigen Unternehmen als auch von Arbeitgebern, die sich neu am Wirtschaftsstandort Dortmund ansiedeln wollen. Insgesamt erfasst die aktuelle Investitionsdatenbank 58 Betriebe, die diese positive Entwicklung beeinflusst haben. Elf von ihnen sind neu am Standort Dortmund ansässig und für die Hälfte der Investitionen verantwortlich.

2.800 neue Arbeitsplätze sind im vergangenen Jahr in Dortmund neu entstanden

Arbeitsagentur, Jobcenter und Sozialamt haben den Integration Point für Flüchtlinge gestartet, der beim Start in Ausbildung und Beruf helfen soll.

Das Jobcenter konnte deutlich mehr Menschen aus der Arbeitslosigkeit in Arbeit vermitteln.

In Modernisierungsmaßnahmen flossen knapp 8 Millionen Euro, Standorterweiterungen machen 145 Millionen der gesamten Investitionssumme aus. Der spürbare Aufschwung, der im vierten Quartal 2017 am stärksten war, wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus: Insgesamt sind dadurch im vergangenen Jahr 2.800 neue Arbeitsplätze entstanden, 4.100 bestehende konnten gesichert werden.

Zu den Tätigkeitsfeldern gehören beispielsweise das Finanz- und Versicherungsgewerbe, das Gast- und Hotelgewerbe, Handwerksbetriebe sowie der Groß- und Einzelhandel. Allein in der Logistikbranche wurden mehr als 2.000 Beschäftige eingestellt und 140 Millionen Euro investiert.

Verglichen zum Vorjahr hat sich die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze um 56 Prozent erhöht. Im Einzelhandel stieg die Zahl der Mitarbeiter um 163. Ein vergleichsweise hohes Investitionsvolumen zeigt sich mit über 90 Millionen Euro in der Immobilienwirtschaft.

Investitionsvolumen in Dortmund steigt weiter: Eine Milliarde Euro verplant

Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund, Thomas Westphal, Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsförderer Thomas Westphal hat gut lachen.

Die Auswertung der erfassten Zahlen zeigt es deutlich: Der Wirtschaftsstandort Dortmund wächst weiter, Tendenz steigend. So lautet auch die Prognose der Wirtschaftsförderung für die nächsten Jahre.

„2017 war an vielen Stellen für Dortmund ein absolutes Erfolgsjahr. Das gilt gerade auch für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt“, sagt Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. „Die besonders gute Nachricht dabei ist, dass unser Wachstum in Dortmund breit und gesund aufgestellt ist.“

Für die kommenden Jahre sind Investitionen in Höhe von etwa einer Milliarde Euro in der Investitionsdatenbank erfasst.

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