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Rentiere, Kellys, Wünsche, Unsichtbare – Am Freitag erscheint die Weihnachtsausgabe des „bodo“-Straßenmagazins

Die Weihnachtsausgabe des Straßenmagazins mit Rentieren zum Streicheln, mehr als 24 Wünschen, einem Versuchswald und schwindenden Fichten, einem ehemaligen Teenie-Idol, einer Unsichtbarenzählung, einem Bundespräsidenten, einem Sozialminister und dem Ziel, Obdachlosigkeit zu beenden. „bodo“ erscheint am Freitag, 29. November, und ist nur auf der Straße erhältlich.

Dass Rentiere in Mitteleuropa heimisch waren, ist mehr als 10.000 Jahre her. Eigentlich. Im Nahetal halten Sonja Persch-Jost und ihr Mann eine kleine Herde. Im Sommer kann man mit ihnen wandern, im Dezember ziehen sie ‑ was sonst ‑ den Schlitten des Weihnachtsmanns.

25 Jahre nach ihrem großen Durchbruch mit „Over the Hump“ und einem selbstorganisierten Konzert in der ausverkauften Westfallenhalle kommt die Kelly Family an Weihnachten zurück nach Dortmund. Ein Gespräch mit dem einstigen Teenie-Idol Angelo Kelly (37).

Oje, Tannenbaum. Vor allem der heimischen Fichte geht es schlecht. Deswegen werden auf Versuchsflächen nahe Arnsberg Baumarten angepflanzt, die vielleicht mit den Folgen des Klimawandels besser zurechtkommen: Sicheltannen, Edelkastanien, Zedern und Araukarien.

Wünsch Dir was: In einer Fotostrecke zeigen Verkäuferinnen und Verkäufer des Straßenmagazins einen persönlichen Wunsch: ob klein oder groß, für sich selbst, für andere oder für alle Menschen.

Wie zählt man Unsichtbare? Zum ersten Mal in Deutschland hat ein ForscherInnen-Team der FH Dortmund mit 80 Studierenden Obdachlose gezählt. Wichtiger als die ermittelte Zahl ist die große Menge an qualitativen Daten aus Interviews und Beobachtungen. Ein Interview.

„Eine Notunterkunft ist keine Wohnung“, sagt NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann. Ein Gespräch über Wohnungslosigkeit, Sozialpolitik und Housing First.

Halt finden, neu anfangen: Heinz schlief im Schatten des Dortmunder U. Inzwischen hat er wieder eine eigene Wohnung. Ein Gespräch darüber, wie Obdachlosigkeit entsteht, was das Schlimmste auf der Straße ist und was Obdachlosen hilft.

Weitere Themen: ein Grundrecht als Verhandlungssache, ein Lernrestaurant im Guide Michelin, Kunst in einer ehemaligen Bedürfnisanstalt, eine Frage ins Erzgebirge, Grüße vom Bundespräsidenten, der kommentierte Veranstaltungskalender mit Verlosungen von Kelly Family bis Schwanensee u.v.m.

Weitere Informationen:

  • Seit 1994 unterstützt bodo e.V. Menschen in sozialen Notlagen. Der Verein betreibt in Bochum und Dortmund Anlaufstellen für Wohnungslose und unterhält stationäre und aufsuchende Versorgungs- und Beratungsangebote. Das monatliche soziale Straßenmagazin ermöglicht Menschen in Wohnungslosigkeit und Armut einen Zuverdienst. Weitere Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte unterstützen ehemals wohnungs- oder langzeitarbeitslose Menschen bei der (Re-) Integration in den ersten Arbeitsmarkt.
  • bodo e.V. sieht sich als Lobby für Wohnungslose. Er ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und im internationalen Netzwerk der Straßenzeitungen INSP.
  • www.bodoev.de
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