Wertschätzung für engagierte Privatpersonen und Institutionen

Quartiersmanagement hat innovative Ideen für eine nachhaltige Nordstadt ausgezeichnet

Einer der ersten Plätze in der Kategorie „Privatpersonen“ geht an das Projekt „Clean Up Blücherpark“, eine wöchentliche Müllsammelaktion in dem beliebten Nordstadtpark. Teilnehmer:innen und Initiatorin Pia Constantin dürfen sich über 100 Euro Preisgeld freuen. Foto: QM Nordstadt

Mit über 30 Einsendungen verzeichnet der diesjährige Ideenwettbewerb „Mitmachen, Mitgestalten, gemeinsam Gutes tun – Aktiv und Innovativ für eine nachhaltige Nordstadt“ eine neue Höchstzahl an Bewerbungen und knüpft somit erfolgreich an das Vorjahr an. Dank des Mottos „Nordstadt natürlich!“ sind Themen wie Upcycling, Stadtgärtnern oder Stadtgrün sowie Artenvielfalt und Klimaschutz längst in der Nordstadt angekommen. Viele Aktivitäten im Stadtteil, so etwa die „WERTstatt“ des MOBILE Selbstbestimmtes Leben e.V., die NOLA Lastenräder, das Baumscheibenpilotprojekt in der Braunschweiger Straße oder das Projekt „1000 Insektenhotels für die Nordstadt“ zeugen von engagierten Akteuren und ambitionierten Projekten.

Neben den Umweltaspekten steht auch die Förderung des Gemeinschaftssinns im Fokus

Zweiter Preis in der Kategorie „Privatpersonen“: Dieter Schmitt mit der „Sauber! Hafen“ Initiative, für die Aktivierung von neuen Baumscheibenpat:innen, Preisgeld 75 Euro Foto: QM Nordstadt

Dieses Engagement in Verbindung mit einem, der Allgemeinheit dienlichen Umweltbewusstsein, soll weiterhin gefördert werden. Anwohner:innen, Nachbarn, Initiativen und Vereine waren aufgerufen, sich mit vorbildlichen und nachhaltigen Aktionen im Bereich des Umweltschutzes zu bewerben. 

Im Fokus standen: der Umweltschutz, das Stadtklima, die Müllvermeidung, umweltbewusste Altstoffverwertung, Aktionen für mehr Stadtgrün und nicht zuletzt die Förderung des Gemeinschaftssinns. 

Die Preisvergabe orientierte sich an folgenden Themenfeldern: Upcycling, Stadtgärtnern/Stadtgrün, Artenvielfalt und Klimaschutz. Die Jury stimmt darin überein, dass alle Projekte eine Würdigung in Form einer finanziellen Unterstützung erhalten. Als Voraussetzung für eine Platzierung für den ersten bis dritten Preis gilt, dass ein Projekt mindestens ein halbes Jahr Bestand hatte. 

Preise in zwei Kategorien: „Privatpersonen“ und „Institutionen“

„Jüngere“ Projekte und solche, die es nicht unter die ersten drei geschafft haben, werden mit einem Anerkennungspreis zur Weiterarbeit ermutigt. Preise werden in den zwei Kategorien „Privatpersonen“ und „Institutionen“ vergeben. 

Die Jury entschied dieses Jahr wie folgt : 

Institutionen (darunter zwei dritte Preise):

  • 1. Preis: „Kinder und Jugendtreff Keck“ für das Projekt “Mein Garten im Keck – Ein Garten für Kinder“, Preisgeld 300 Euro 
  • 2. Preis: Gartenprojekt der Nordmarkt Grundschule, ein Gartenprojekt in Kooperation mit dem Offenen Zentrum Gemeinschaftsgarten, Preisgeld 200 Euro
  • 3. Preis: Helmholtz Gymnasium für das Projekt „Gesunde, grüne Schule am HGDO“, Preisgeld 100 Euro 
  • 3. Preis: Die WERTstatt für das Projekt „Nimm Platz“, Upcyclingprojekt zur Sperrmüll-Aufbereitung, Preisgeld ebenfalls 100 Euro
  • Alle weiteren Projekte von Institutionen erhalten einen Anerkennungspreis von 50 Euro.

Privatpersonen (dabei drei erste Preise) :

  • Erster Preis für das Projekt „Natur pur“, Baumscheibenpflege an der Bornstraße.
    Erster Preis für das Projekt „Natur pur“, Baumscheibenpflege an der Bornstraße. Foto: QM Nordstadt

    1. Preis: Cornelia Cooke, mit dem Projekt „Natur pur“, Baumscheibenpflege an der Bornstraße, Preisgeld 100 Euro

  • 1. Preis: Susanne Lilienfeld und Barbara Koch mit dem Projekt „7000 Schmetterlinge“, ein urbaner Waldgarten an der Landwehrstraße/Ecke Kesselstraße, Preisgeld 100 Euro 
  • 1. Preis: Pia Constantin für das Projekt „Clean Up Blücherpark“, eine wöchentliche Müllsammelaktion im Blücherpark, Preisgeld 100 Euro 
  • 2. Preis: Dieter Schmitt mit der „Sauber! Hafen“ Initiative, für die Aktivierung von neuen Baumscheibenpat:innen, Preisgeld 75 Euro
  • 2. Preis: das Projekt der Initiative „Freilichtgarten Bleichmärsch“, eine naturnahe Gestaltung einer Freifläche zur Nutzung als Garten und Kulturort. 

Neben einer Urkunde für alle Bewerber:innen vergibt das Quartiersmanagement Nordstadt an alle Teilnehmer:innen ein handgefertigtes „Nordstadt Herz“ aus der Bildhauerwerkstatt der Künstlerin Almut Rybarsch-Tarry. Diese herzliche Geste drückt in besonderer Weise eine hohe Wertschätzung für den Einsatz in Sachen Umweltbewusstsein aus.

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Weitere Informationen:

Das Projekt wird finanziert durch die Wohnungsunternehmen DOGEWO21, Julius Ewald Schmitt GbR, LEG Wohnen NRW GmbH, Spar- und Bauverein eG und VIVAWEST Wohnen GmbH und die Entsorgung Dortmund GmbH.

Das Quartiersmanagement Nordstadt ist ein Projekt des Stadterneuerungsprogramms „Soziale Stadt NRW – Dortmund Nordstadt“. Es wird mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

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