Konzerterlebnisse in ihrer schönsten Form

Das „Klangvokal Musikfestival Dortmund“ startet nun mit Publikum in die neue Saison

Für die „Italienische Operngala“ konnten mit der US-amerikanischen Sopranistin Nadine Sierra, dem spanischen Tenor Xabier Anduaga führende Protagonisten der internationalen Opernszene gewonnen werden. Foto l.: Paola Kudacki , Foto r.: Elena Cherkashyna

Am 12. September kehrt das „Klangvokal Musikfestival Dortmund“ mit einem Ausrufezeichen zur Live-Musik zurück – mit Publikum und dem Dortmund-Debüt von Countertenor-Star Jakub Józef Orliński im Reinoldisaal. Gemeinsam mit exzellenten Künstlerinnen und Künstlern aus 20 Ländern gibt es nach einer langen Zeit des Wartens endlich wieder die Möglichkeit, bei KLANGVOKAL erstmals über eine ganze Saison verteilt bis April 2022 die beglückende Kraft des Gesanges in Konzerten hautnah zu spüren. Aus diesem Anlass veröffentlicht das Festival unter seinem Direktor Torsten Mosgraber ein Magazin, das auf 60 Seiten nicht nur Informationen zu den Konzerten geben möchte, sondern zugleich Ausdruck der Zuversicht ist, dem Publikum Konzerterlebnisse in ihrer schönsten Form – mit der direkten Begegnung von Künstler*innen und Publikum – ermöglichen zu können.

Stimmen aus aller Welt: Internationale Künstler*innen geben sich die Klinke in die Hand

Counter-Tenor Max Emanuel Cencic Foto: Anna Hoffmann

Dabei steht die Sicherheit der Besucher*innen stets im Mittelpunkt aller Planungen. Daher hat „Klangvokal“ sich dazu entschlossen, das Festival in diesem Jahr über einen langen Zeitraum zu verteilen und die Konzerte mindestens bis Dezember mit einem in allen Spielstätten um rund 50 Prozent verringerten Platzangebot im Schachbrettmuster durchzuführen. Aktuelle Informationen dazu finden Sie auf der „Klangvokal“-Internetseite (Link im Anhang des Artikels).

Für die „Italienische Operngala“ konnten mit der US-amerikanischen Sopranistin Nadine Sierra, dem spanischen Tenor Xabier Anduaga führende Protagonisten der internationalen Opernszene gewonnen werden. Mit Leonardo Vincis Oper „Gismondo, Re di Polonia“ setzt das Festival in hochkarätiger Besetzung die Serie spannender Entdeckungen aus dem Barock fort.

Zu verdanken ist dies vor allem dem weltweit gefeierten Countertenor Max Emanuel Cencic, der mit der Einspielung dieser Oper aktuell für den Opus Klassik nominiert ist und nun mit dem exzellenten Alte Musik-Ensemble {oh!} Orkiestra Historyczna, den Counterkollegen Yuriy Mynenko und Jake Arditti und exzellenten Solist*innen erstmals im Konzerthaus Dortmund gastiert.

Einer der schillerndsten Countertenöre der Gegenwart erstmals in Dortmund

Gleich zweimal ist der Philharmonische Chor des Dortmunder Musikvereins anlässlich seines 175-jährigen Jubiläums bei Klangvokal zu Gast: Neben Pietro Mascagnis opernhafter „Messa di Gloria“ steht Edward Elgars monumentales Oratorium „The Kingdom“ auf dem Programm.

Countertenor Jakub Józef Orliński Foto: Jiyang Chen

Musik vor 1750 genießt stets einen prominenten Platz bei Klangvokal: So werden erneut Christina Pluhar und ihr fabelhaftes Ensemble L‘Arpeggiata im Konzerthaus Dortmund musizieren. Mit Jakub Józef Orliński gastiert zum Festivalauftakt einer der schillerndsten Countertenöre der Gegenwart mit seinem nagelneuen Programm „Anima Æterna“ erstmals in Dortmund.

Außerdem sind die belgische Sopranistin Sophie Junker und das Alte Musik- Ensemble Le Concert de l’Hostel Dieu mit einer facettenreichen Hommage an Händels „La Francesina“ sowie die argentinische Sopranistin Mariana Flores und die Cappella Mediterranea mit Musik von Francesco Cavalli und Zeitgenossen bei „Le Donne di Cavalli“ zu erleben.

Gleich vier international gefeierte Vokalensembles geben sich die Ehre bei „Klangvokal“: Vox Luminis aus Belgien, Vox Clamantis aus Estland, die aus Prag stammende Cappella Mariana und nicht zuletzt die italienischen Vokalist*innen von La Compagnia del Madrigale, die ihre szenische Hommage an den Renaissance-Komponisten Gesualdo erstmals in Deutschland präsentieren.

Große Namen erwarten das Publikum auch in Punkto Jazz und Weltmusik

Jazz-Sängerin Lisa Simone Foto: Edilson Boz

Awa Ly (Senegal) und Lisa Simone (USA) geben ebenso wie Damir Imamović (Bosnien) ihr Debüt in Dortmund. Hirundo Maris präsentiert ein vorweihnachtliches Konzert mit Liedern aus aller Welt und das Quartett Masaa – Gewinner des Deutschen Jazzpreises 2021 – lädt zu einem filigranen Dialog zwischen Orient und Okzident ein.

Das Team des „Klangvokal Musikfestival Dortmund“ bedankt sich bei den vielen treuen Unterstützer*innen, insbesondere der Sparkasse Dortmund, den Freunden des „Klangvokal Musikfestival Dortmund“, der Neuen Philharmonie Westfalen sowie zahlreichen weiteren Partnerinstitutionen und Helfer*innen, ohne die das Festival nicht stattfinden könnte.

Karten gibt es bei Dortmund-Tourismus (Kampstr. 80), bei den Ruhr Nachrichten, bei allen CTS Eventim-Vorverkaufsstellen und im Internet. Informationen zum Programm, Karten, Vergünstigungen und Abonnements gibt es auf der im Anhang verlinkten Homepage.

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Weitere Informationen:

www.klangvokal-dortmund.de

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Reaktionen

  1. KLANGVOKAL startet am Sonntag mit Jakub Józef Orliński in seine erste Konzertsaison (PM)

    Am kommenden Sonntag, den 12. September, startet das KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund unter seinem Direktor Torsten Mosgraber in seine erste Konzertsaison, die bis April 2022 beglückende Konzerterlebnisse mit Künstlerinnen und Künstlern aus mehr als 20 Ländern bietet. Zum Auftakt kommt mit Jakub Józef Orliński ein echter Überflieger der Barockmusik in das Reinoldihaus Dortmund.

    Videos des polnischen Countertenor-Stars Orliński werden millionenfach geklickt. Mit seiner großen Legatokunst und seiner edlen Timbre Stimme verdreht er Musikfans auf der ganzen Welt den Kopf. Im Reinoldihaus Dortmund präsentiert der polnische Countertenor-Star nun bei seinem Klangvokal-Debüt gemeinsam mit dem Ensemble Il Pomo d’Oro unter der Leitung von Francesco Corti sein neuestes Programm Anima Æterna.

    Hier kann er alles zeigen, was ihn im großen Promi-Pool an Countertenören zum Ausnahmesänger macht: Eine extrem maskuline Stimme, die stets auf den Ausdruck und erst dann auf Artistik setzt. Dabei präsentiert er eine Palette an Farben und Verzierungen, mit der er lange schlummernde Schätze aus den Archiven neues Leben einhaucht.

    Das Programm beinhaltet erlesene Kostbarkeiten aus der Feder von Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi, aber auch Raritäten und Entdeckungen von eher unbekannten Komponisten wie Bartolomeo Nucci und Gaetano Maria Schiassi. Und bereits ab den ersten Takten steht fest: Überirdischer kann die menschliche Stimme eigentlich nicht klingen.

    Ein paar Tage später, am 17. September, lädt das zweite Konzert der Saison zu „Himmelsmusik“ mit Christina Pluhar und ihrem fabelhaften Ensemble L’Arpeggiata mit den Gesangssolist*innen Céline Scheen und Valer Sabadus in das Konzerthaus Dortmund.

    Weltmusik im Spannungsfeld zwischen arabischer Musik und zeitgenössischem Jazz – verbunden mit Einflüssen aus Klassik, Pop und Chanson – das ist Masaa. In diesem Jahr frisch ausgezeichnet mit dem Deutschen Jazzpreis 2021, gibt die Band um den Sänger Rabih Lahoud am 22. September 2021 ihr Debüt bei KLANGVOKAL.

    Lisa Simone rundet am 25. September im Jazzclub domicil das September-Programm ab: Mit ihrer abwechslungsreichen Songfolge stimmt die charismatische Amerikanerin mit der berühmten Mutter Popballaden und Songs an, in denen sich Soul, Gospel und Blues mit Jazz, kräftig pulsierendem Mainstream-Rock, funky Retrosounds, entrücktem Reggae und modernen afrikanischen Elementen mischen. Ihre perfekt aufeinander eingespielten Musiker aus dem Senegal, den USA und der Karibikinsel Guadeloupe bringen dabei unterschiedliche Traditionen ein.

    Dabei steht die Sicherheit der Besucher*innen stets im Mittelpunkt aller Planungen. Daher werden alle Veranstaltungen bis Dezember mit einem auf ca. 50 Prozent verringerten Platzangebot und unter Beachtung der 3G-Regeln durchgeführt.

    Aktuelle Informationen dazu sowie eine Übersicht über das komplette Programm finden Sie unter http://www.klangvokal.de

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