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Im Fredenbaumpark müssen 150 Bäume gefällt werden

Baumfällarbeiten im Fredenbaumpark

Aus Sicherheitsgründen müssen im Fredenbaumpark Bäume weichen. Fotos: Klaus Hartmann

Das Tiefbauamt der Stadt Dortmund wird zum Jahresbeginn 2014 im Fredenbaumpark zirka 150 Einzelbäume aus dem Altbestand fällen. In den letzten zwei Jahren sind viele Eichen infolge von Trockenheit, in Verbindung mit wiederholtem Kahlfraß des Eichenlaubes durch Schmetterlingslarven, im Bestand stark geschwächt worden oder zum Teil schon abgestorben. Diese Bäume müssen jetzt aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt werden.

Die zu fällenden Eichen sind 80 bis 100 Jahre alt

Baumfällarbeiten im Fredenbaumpark

Das Tiefbauamt wird bis zum Beginn der Brutzeit 150 Einzelbäume aus dem Altbestand fällen.

Mit der Entnahme der zirka 80 bis 100 Jahre alten Eichen wird der Waldbestand verjüngt. Die abgestorbenen und im Wachstum hinter den Altbuchen zurückbleibenden Eichen werden daher gefällt. Dadurch wird am Boden Raum und Licht für die neue Waldgeneration geschaffen.

Der neu nachwachsende Wald besteht aus Bergahornen, Eschen und Buchen, die bevorzugt aus natürlichem Samenfall aufwachsen sollen. Fehlen Buchen im Altbestand oder verhindert eine dichte Krautschicht das Keimen der Sämlinge, werden junge Buchen nachgepflanzt. Im Rahmen der ökologischen Wald- und Parkpflege wird aber bewusst auf einen Kahlschlag verzichtet. Der verbleibende Altholzschirm schützt den Waldboden und die aufkommende Verjüngung. 

Auch Pappeln müssen aus Sicherheitsgründen weichen

Darüber hinaus müssen am Rande der großen Festwiese neun überalterte Pappeln aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden. Für diese Bäume wird in der nächsten Pflanzperiode Ersatz gepflanzt. Das Tiefbauamt hat die Maßnahmen bereits im November gemeinsam mit dem „Freundeskreis Fredenbaumpark“ und interessierten Mitgliedern der Bezirksvertretung Innenstadt Nord vor Ort besprochen.

Während der Fällarbeiten, die vor Beginn der Brut- und Setzzeit bis Ende Februar abgeschlossen sein sollen, kann es zu Beeinträchtigungen des Erholungsverkehrs kommen. In der Nähe der Einschlagsarbeiten darf der Wald/Park nicht betreten werden. Es besteht Lebensgefahr! Das Tiefbauamt bittet um Verständnis für die nicht vermeidbaren Beeinträchtigungen.

 

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