Heute Blindgänger-Entschärfung „Im Karrenberg“ – 350 Anwohner*innen müssen ihre Wohnungen verlassen 

Da der 500-Kilogramm-Blindgänger voraussichtlich kontrolliert gesprengt werden muss, ist der Evakuierungsradius mit 800 Metern etwas größer als sonst üblich. Foto: NSB-Archiv

Heute wurde im Rahmen von Bauarbeiten im Bereich der Straße „Im Karrenberg“, ehemalige Westfalenhütte, ein 500-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Dieser muss noch heute durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden. Aus Sicherheitsgründen muss deshalb das umliegende Gebiet in einem Radius von 800 Metern um den Fundort evakuiert werden.

Eine Evakuierungsstelle wird im Heisenberg-Gymnasium, Preußische Str. 225, eingerichtet

Das Evakuireungsgebiet. Karte: Stadt Dortmund

Der Radius wird heute vergrößert – normalerweise wäre der Radius 500 Meter um den Fundort groß – da davon auszugehen ist, dass der Blindgänger kontrolliert gesprengt werden muss, da er aufgrund der Lage nicht wie üblich entschärft werden kann.

Von der Evakuierung sind u.a. 350 Anwohner*innen betroffen. Ebenfalls betroffen sind REWE-Logistik, Kaufland, Zementwerk Holcim, ICE-Bahntrasse, Dortmunder-Eisenbahntrasse, Teilbereich Thyssen Krupp und die Derner Straße. 

Ab ca. 15 Uhr kommt es zu Beeinträchtigungen im ÖPNV. Die Stadtbahn- und Bushaltestellen im Bereich Schulte-Rödding (Derner Straße) liegen im Randgebiet des Evakuierungsbereichs. Betroffen sind die Stadtbahnlinie U42 (sowie auf den Buslinien 410, 411, 412, 414 und S30 (VKU). 

Die U42 kann mit Beginn der Evakuierung um 15 Uhr die Haltestelle Schulte-Rödding nur noch durchfahren. Der Ein- und Ausstieg von Fahrgästen ist dort bis zum Abschluss der Maßnahme nicht mehr möglich.

Kontrollierte Sprengung statt Entschärfung – Einschränkungen im ÖPNV

Es wird zu diversen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Archivfoto: Alex Völkel

Die Busse dürfen die Mittelinsel der U42 nicht mehr befahren. Sie müssen auf dem Park- & Ride-Platz wenden und über den Ortskern Eving (Bayrische Str./Lüdinghauser Str./Osterfeldstr.) zurückfahren. Fahrten der Linie 410 in Richtung Kirchderne müssen über den Ortskern Eving Lüdinghauser Str. – Kemmighauser Str. – Walter-Kohlmann-Str. erfolgen. 

Die Linie 427 kann die Rüschebrinkstr./Sinterstr. in beiden Richtungen nicht befahren. Sie weicht von und nach Westholz über die Hannöversche Str. – Flughafenstraße aus und nutzt dabei den Linienweg der 420. 

Der exakte Zeitraum der kontrollierten Sprengung steht noch nicht fest. Sie muss allerdings vor Einbruch der Dunkelheit erfolgen. Im Zeitraum der kontrollierten Sprengung wird die Stadtbahnlinie U42 zwischen Bauernkamp und Kirchderne abgeschnitten. 

Seit 14:45 Uhr setzt DSW21 einen Evakuierungsbus ein, der nach erfolgter Evakuierung auch für den Schienenersatzverkehr (SEV) für die U42 zwischen Burgholz und Kirchderne fahren wird. Da die Linie 417 in dem Bereich (Logistikpark) ebenfalls nicht fahren kann, werden zusätzliche Fahrzeuge als Schienenersatzverkehr auf der U42 eingesetzt. 

Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der offiziellen Twitter-Seite der Stadt Dortmund www.twitter.com/stadtdortmund unter dem Hashtag #dobombe

 

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