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Heike Marzen ist neue Chefin der Wirtschaftsförderung Dortmund – Rat votiert mit deutliche Mehrheit für sie

Oberbürgermeister Thomas Westphal gratulierte Heike Marzen nach der Bestellung durch den Rat. 

Oberbürgermeister Thomas Westphal gratulierte Heike Marzen nach der Bestellung durch den Rat. Fotos: Alex Völkel

Der Rat der Stadt Dortmund hat in öffentlicher Sitzung Heike Marzen zur neuen Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund bestellt. Damit tritt erstmals eine Frau aus der Wirtschaft den Chefposten an. Wann genau ist allerdings noch offen: Ihr Arbeitgeber zeige sich allerdings sehr gesprächsbereit, dass sie auch vor Ablauf ihrer Kündigungsfrist zur Stadt Dortmund wechseln kann.

Die frühere Managerin der Thier-Galerie wird neue Chefin der Wirtschaftsförderung

In Dortmund kennt man Heike Marzen unter anderem als Leiterin der Thier-Galerie, die sie bis 2018 sechs Jahre lang erfolgreich managte.

In Dortmund kennt man Heike Marzen unter anderem als Leiterin der Thier-Galerie, die sie bis 2018 sechs Jahre lang erfolgreich managte.

Heike Marzen, geboren am 1. Juli 1976, ist Diplom-Juristin und hat Jura an der rechtswissenschaftlichen Fakultät des Saarlandes studiert. Seit 2002 arbeitet sie als leitende Managerin beim ECE Projektmanagement. Seit August 2018 leitet die Juristin das Mülheimer Rhein-Ruhr-Centrum.

In Dortmund kennt man sie unter anderem als Leiterin der Thier-Galerie, die sie bis 2018 sechs Jahre lang erfolgreich managte. Zudem engagierte sich Heike Marzen bis 2018 im Cityring und im Einzelhandelsausschuss der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund. 

Eine große Aufgabe wartet auf sie mit der (Wieder-) Belebung der City. „Als Managerin eines Shopping-Centers hat man nicht nur mit dem Handel, sondern mit vielen Themen zu tun. Immobilienmanagement, Anlagestrategien und Projektentwicklung. Ein bunter Blumenstrauß, von denen der Handel ein wichtiger Zweig ist. Daher sind mir die Bedürfnisse der Einzelhändler und Handelsbetreibenden bekannt, wo ich gut ansetzen kann.“

Allerdings ist sie sich bewusst, dass viele Branchen ihres Augenmerks bedürfen: „Wir sind in einer Phase, in der bestimmte Bereiche, zu denen auch der Handel gehört, besonderer Unterstützung bedürfen“, so Marzen. Dabei hat sie nicht nur die Dortmunder Innenstadt im Blick: „Die Herausforderung trifft nicht nur die City, sondern ist auch in den Stadtteilen sehr brisant.“

Zu ihren Aufgaben gehört auch die Entwicklung der Dortmunder Wirtschaft sowie der Erhalt bzw. die Schaffung von Arbeitsplätzen. Auch die Diskussion um „Gute Arbeit“ sowie die Kommunale Arbeitsmarktstrategie werden Arbeitsfelder sein: „Da freue ich mich sehr drauf, das ist ein wichtiger Schritt“, so Marzen.

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