In dieser Rubrik fassen wir alle Mitteilungen und Kurzinformationen zu den Entwicklungen und Angeboten der Dortmunder Hochschulen zusammen. Die Inhalte umfassen sowohl Informationen zu Forschungen und wissenschaftlichen Projekten als auch zu Veranstaltungen, Förderungen, Personalpolitik und vieles mehr.
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Die TU Dortmund stellt zum 1. September ihr Prorektorat neu auf. Die Hochschulwahlversammlung aus Hochschulrat und Senat wählte Prof. Maximiliane Wilkesmann und Prof. Sabine Hornberg neu in das Rektorat. Prof. Gerhard Schembecker wurde für eine zweite Amtszeit als Prorektor bestätigt, während Prof. Petra Wiederkehr ihr Amt fortsetzt. Wilkesmann soll künftig die Bereiche Diversität und Internationales zusammenführen, Hornberg übernimmt Studium und Lehre. Schembecker bleibt für die Finanzen zuständig, Wiederkehr wechselt in die Bereiche Forschung und wissenschaftliche Karrieren. Damit besteht das Rektorat künftig wieder aus vier statt fünf Prorektorinnen und Prorektoren. Zum 1. September scheiden Prof. Wiebke Möhring, Prof. Nele McElvany und Prof. Tessa Flatten nach sechsjähriger Amtszeit aus dem Rektorat aus.
Die gewählten Prorektor*innen (v.l.n.r) Prof. Gerhard Schembecker, Prof. Sabine Hornberg und Prof. Maximiliane Wilkesmann erhielten Glückwünsche von Prof. Johanna Weber (l.), Prof. Lorenz Schwachhöfer (2. v. r.) und Rektor Prof. Manfred Bayer (r.).

Prof. Christof Weitenberg von der Fakultät Physik der TU Dortmund erhält einen ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) in Höhe von 3,5 Millionen Euro über fünf Jahre. In seinem Projekt „InToCold“ untersucht der Physiker exotische Quantenzustände mithilfe ultrakalter Atome. Dafür werden die Atome durch spezielle Laser- und Verdampfungskühlung auf extrem tiefe Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt gebracht und in optischen Gittern aus Laserlicht eingefangen. Im Mittelpunkt stehen topologische Quantenzustände, die durch energetisch höhere Zustände der Gitterplätze und starke Wechselwirkungen zwischen benachbarten Atomen erzeugt werden sollen. Mit einem neuartigen Mikroskop will das Forschungsteam die entstehenden Quantenzustände mit einer effektiven Auflösung von wenigen Nanometern untersuchen. Die Experimente sollen neue Einblicke in das Verhalten topologischer Quantenmaterie ermöglichen, die künftig für topologische Quantencomputer relevant sein könnte.
Auf dem Foto :
Prof. Christof Weitenberg

Sechs Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Dortmund organisieren in diesem Jahr den Kinder- und Jugendpreis der „Kinder- und Jugendstiftung Generalkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder“. Seit März arbeiten sie im Rahmen eines freiwilligen Managementprojekts daran, den Preis bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 21 Jahren bekannt zu machen und Bewerbungen zu gewinnen. Dafür knüpfen sie Kontakte zu Schulen und Freizeiteinrichtungen, koordinieren die Ausschreibung und kümmern sich um Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Dazu gehören unter anderem Plakate und der Instagram-Account des Preises. Nach dem Ende der Bewerbungsfrist am 9. September 2026 sichten die Studierenden die eingereichten Unterlagen und beraten die Jury der Stiftung. Die Preisverleihung ist für den 6. November 2026 geplant. Vergeben werden drei Preise mit insgesamt 4.000 Euro Preisgeld.Präsentieren das Plakat für den Kinder- und Jugendpreis 2026: die Studierenden (vorne, von links) Cora Enna Schuster, Torben Funke, Jana Schindelbauer sowie (hinten, von links) Sebastian Roth und Christopher Maßhöfer mit dem Lehrenden Prof. Dr. Jan Christoph Albrecht.

Die Fachhochschule Dortmund hat mit dem Studi-O-Mat ein neues digitales Tool zur Orientierung für Studieninteressierte gestartet. Nach dem Prinzip des Wahl-O-Mat können Nutzer bis zu 23 Aussagen zur eigenen Person mit „Stimme zu“, „Stimme nicht zu“ oder „Neutral“ bewerten und erhalten anschließend eine individuell sortierte Liste der aktuell 27 Bachelor-Studiengänge der Hochschule. Das kostenlose und anonyme Tool funktioniert ohne Registrierung direkt im Browser und dauert etwa fünf Minuten. Entwickelt wurde der Studi-O-Mat gemeinsam von Studienberatung, Hochschul-IT und Hochschulkommunikation. Die prozentuale Passung dient dabei nicht als Ausschlusskriterium: Alle Bachelor-Studiengänge werden weiterhin angezeigt und mit Begründungen versehen, die nachvollziehbar machen, wie die Übereinstimmung mit den eigenen Interessen ermittelt wurde. Der Studi-O-Mat soll so einen spielerischen Einstieg bieten und dazu anregen, sich näher mit den verschiedenen Studienangeboten der FH Dortmund zu beschäftigen. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2026/2027 endet innerhalb der EU am 15. Juli 2026.

ige Wagen knüpft an den Erfolg des Vorgängers „Rhino IV“ an, mit dem das Team 2025 bei der Formula Student Alpe Adria in Kroatien den zweiten Platz in der Gesamtwertung erreichte. Für den neuen Rennwagen wurden zahlreiche Bereiche überarbeitet: Das Monocoque ist mit 17,5 Kilogramm rund zehn Prozent leichter als zuvor und zugleich torsionssteifer. Das überarbeitete Aeropaket aus Front- und Heckflügeln sowie Unterboden soll laut digitalem Test bei 54 km/h rund 60 Prozent mehr Abtrieb erzeugen. Die Abtriebskraft des gesamten Fahrzeugs steigt damit von 270 auf 440 Newton. Auch Fahrwerk, Reifen, Dämpfer und Stabilisierungs-Paket wurden weiterentwickelt. Zum Einsatz kommen Hoosier-R20-Reifen, die für mehr Grip und höhere Kurvengeschwindigkeiten sorgen sollen. Das interdisziplinäre Team besteht aus Studierenden verschiedener Fachbereiche, die neben ihrem Studium ehrenamtlich am Rennwagen arbeiten. Getestet wird der Rhino5 unter anderem auf der Teststrecke LaSiSe in Selm. In der Saison stehen Rennen in Kroatien und Polen auf dem Programm.

Ein Forschungsteam der Fachhochschule Dortmund untersucht, welche Spiele sich besonders dafür eignen, den Zusammenhalt in Unternehmen zu stärken. Prof. Dr. Jennifer Tiede und ihre Mitarbeitenden Nina Kiel und Nicolas Hoberg prüfen dafür seit Januar 2026 verschiedene Brett- und digitale Spiele. Im Fokus stehen zunächst organisatorische Kriterien wie geringe Hardware-Anforderungen, wenig Vorbereitungsaufwand, eine niedrige Einstiegshürde, Barrierearmut, Wiederspielbarkeit und Datenschutz. Anschließend wird untersucht, welche Kompetenzen die Spiele ansprechen und fördern können und ob kulturelle oder altersbezogene Barrieren bestehen. Getestet werden unter anderem „PICO PARK“, „Top Ten Adventures“ und „Minecraft“. Das Projekt „KoSpiRIT“ soll schließlich eine Datenbank mit geeigneten Spielen und ein kostenloses Tool hervorbringen, mit dem Unternehmen passende Angebote für ihre jeweiligen Voraussetzungen auswählen können. Die Forschungsarbeit läuft bis Ende 2028Prof. Dr. Jennifer Tiede (r.) mit ihren Mitarbeitenden Nina Kiel (l.) und Nicolas Hoberg (M.).

Seit 20 Jahren bildet der hochschulübergreifende Masterstudiengang „Städtebau NRW“ Architektinnen und Architekten, Städteplanerinnen und Städteplaner sowie Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten für die Aufgaben moderner Stadtentwicklung aus. Beteiligt sind die Fachhochschule Dortmund, die Hochschule Bochum, die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die Technische Hochschule Köln und die Universität Siegen. Rund 20 Lehrende mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten betreuen pro Jahrgang 20 bis 25 Studierende. Im Mittelpunkt stehen unter anderem interdisziplinäre Zusammenarbeit und die praktische Begleitung städtischer Transformationsprozesse. Zum 20-jährigen Bestehen findet am 2. und 3. Juli 2026 die Jubiläumskonferenz „Learning from NRW“ in Köln statt. Dort geht es um Themen wie Gemeinwohl, urbane Praxis und die Herausforderungen des Klimawandels sowie um die Weiterentwicklung der Städtebaulehre.Prof. Christian Moczala lehrt am Fachbereich Architektur der FH Dortmund und im hochschulübergreifenden Masterstudiengang „Städtebau NRW“.

Bei der Nachhaltigkeitswoche vom 22. bis 25. Juni laden die Fachhochschule Dortmund, die Technische Universität Dortmund und das Studierendenwerk Dortmund zu Workshops sowie Aktions- und Informationsständen ein. Im Mittelpunkt steht ein nachhaltiges Alltagsleben für Studierende und alle Interessierten. Zu den Programmpunkten gehören die Nachhaltigkeitsmeile am Montag, 22. Juni, mit Informationen und regionalen Produkten, der KreativFlohMarkt mit Saatgut- und Pflanzentauschbörse am Dienstag, 23. Juni, sowie die „MachBar!“ am Mittwoch, 24. Juni, mit Workshops rund ums Selbermachen. Der Großteil des Programms findet auf dem gemeinsamen Campus von TU und FH an der Emil-Figge-Straße statt. Auch das Studierendenwerk beteiligt sich mit nachhaltigen Speisen in seinen Mensen. Die Nachhaltigkeitswoche ist kostenlos und offen für alle Interessierten.

