Samba, Jazz und viel zu lachen: Fünf Orchester-Mitglieder des London Symphony Orchestra haben einen Musikworkshop im Ev. Altenzentrum der Diakonie am Nordmarkt veranstaltet. Foto: Diakonie Dortmund
Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern.
In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Berichte zu kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerten, Preisverleihungen und vieles mehr.
Hinweis: Wenn Sie auf die Fotostrecke gehen und das erste Bild anklicken, öffnet sich das Motiv und dazu das Textfeld mit Informationen – je nach Länge des Textes können Sie das Textfeld auch nach unten „ausrollen“. Je nachdem, welchen Browser Sie benutzen, können evtl. Darstellungsprobleme auftreten. Sollte dies der Fall sein, empfehlen wir den Mozilla Firefox-Browser zu nutzen.
Der neue Sitz-WürFHel im Fredenbaumpark ist schon von weitem zu sehen: Mit einer Höhe (und Kantenlänge) von 2,26 Metern und einer jungen Platane, die durch ihn hindurchwächst, ist der WürFHel sowohl ein schicker Hingucker, als auch eine einladende Sitzgelegenheit.
Dieser WürFHel ist der dritte, den die Fachhochschule Dortmund aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens an mehreren Orten der Stadt aufstellt. Die raffinierten Holzkonstruktionen sind dem Logo der FH Dortmund nachempfunden, dem um 8 Grad gekippten orangefarbenen Quadrat – entworfen, konstruiert und gebaut wurden sie vom Fachbereich Architektur unter Mitwirkung der Studierenden Betül Aslan, Rukan Eldes, Blerina Elshani, Beyza Özdemir, Tuğçe Şahin und Lena Wildoer-Valkysers.
Besonderer Clou der Konstruktion ist der neu gepflanzte Baum, der in der Mitte eines jeden WürFHels emporwächst und ihm so die (Laub-)Krone aufsetzt – während der junge Baum wiederum von dem stabilen Holzbau geschützt wird.
Als Partner haben FH Dortmund und das Grünflächenamt der Stadt Dortmund mehrere Standorte in Grün- und Parkanlagen für die außergewöhnlichen Sitzmöbel zur Verfügung gestellt.
Der Fredenbaumpark ist dabei in zweifacher Hinsicht ein Volltreffer: Einerseits bildet er als Naherholungsgebiet die ideale Umgebung für diese Verweil- und Entspannungsgelegenheit, andererseits betont er mit seiner Nähe zur „Hochschule vor Ort“, der FH-Dependance an der Bornstraße, das leidenschaftliche Engagement der FH Dortmund für die und in der Nordstadt.
In den kommenden Monaten werden weitere Jubiläums-WürFHel folgen und gemeinsam mit Partnern der FH Dortmund zum Zeichen der gegenseitigen Verbundenheit aufgestellt. Die Aktion ist Teil der Jubiläums-Kampagne „Wir werden 50“. www.fh-dortmund.de/50
Bildzeile: v.l.n.r.: Ulrich Finger (Leiter Grünflächenamt), Hannah Rosenbaum (Bezirksbürgermeisterin Innenstadt-Nord), Guido Kollert, Laura Wiederhold (beide Fachbereich Architektur FH Dortmund), Heiko Just (stellv. Leiter Grünflächenamt).
Ob ein Komponist bekannt wird oder sein Werk in der Versenkung verschwindet, habe auch viel mit Glück, dem Auftreten des Komponisten und entsprechenden Förderern zu tun, stellte Guido Johannes Joerg, der Herausgeber der Neuausgabe der Klavierwerke Eduard Wilsings im Verlag Dohr, gleich zu Beginn seines Fachvortrages fest. Es sei herausragend, dass die Initiative der drei Protagonisten Maximilian van Bremen, Rainer Maria Klaas und Gerhard Stranz dazu beigetragen hat, dass das gesamte Klavierwerk jetzt in einer musikkritischen Neuausgabe zur Verfügung steht und damit erkennbar werden lässt, welche besondere Qualität in dem überschaubaren Wirken von Eduard Wilsing liegt.
Dass jetzt die Präsentation erfolgen konnte, basiere auf verschiedenen Strängen, die sich in der Vergangenheit bereits mit der Person und dem Werk Eduard Wilsings befasst und jetzt in einer Bürgerbewegung als Förderer und Engagierte das Zustandekommen erreicht haben, betonte Gerhard Stranz als Koordinator in der Begrüßung. So würdigte er u. a. Willi Garth, Ulrike Wilson, geb. Wilsing, Thomas Rink, Granville Walker, GMD Gabriel Feltz, Herausgeber Guido Johannes Joerg und Verleger Christoph Dohr, der Wilsings Werke auch schon früher herausgegeben hatte. Er dankte den Förderern und begrüßte die Anwesenden.
Michael Depenbrock betonte in seinem „Hörder“ Begrüßungsbeitrag, dass mit der Herausgabe der Noten des in Hörde geborenen Komponisten ein kulturhistorischer Beitrag geleistet wurde und zukünftig möglichst weiter mit Leben gefüllt werden soll. So würde er gerne den Vorschlag aufgreifen und unterstützen, dass in einer Hörder Konzertreihe vor allem junge Menschen die Gelegenheit erhalten, Werke Eduard Wilsings zu spielen und vielen Menschen erlebbar zu machen.
Dr. Stefan Mühlhofer, Geschäftsführender Direktor der Kulturbetriebe Dortmund, beglückwünschte die Initiatoren in Vertretung des Stadtdirektors für die Realisierung dieses Projektes, mit dem das Werk von Eduard Wilsing als Dortmunder Komponist in einer Reihe mit anderen in Dortmund wirkenden Komponisten gesichert und für die Zukunft zugänglich gemacht wurde. Mit großem Dank nahm er den Gesamtband aller Klavierwerke für das Dortmunder Stadtarchiv an.
Rainer Maria Klaas wies auf das Leben und die musikalischen Etappen von Eduard Wilsing hin, der von Hörde aus nach Wesel und dann nach Berlin zog und dort bereits als junger Mann die wesentlichen Kompositionen schuf, zwar als sehr beachtlicher Komponist galt, dessen Werke sogar in renommierten Verlagen veröffentlicht wurden, aber nie wie die zur gleichen Zeit lebenden Komponisten wie z. B. Liszt oder Chopin, in der „Welt“ zu Hause war, und Berlin, anders als Wien oder London, damals noch nicht als kulturelle Hochburg galt. So fand er relativ wenig Beachtung, was jetzt hoffentlich mit dem komplett neu herausgegebenen Klavierwerk anders werden könne.
In dem zentralen Fachvortrag ging der Herausgeber der Klavierwerke, Guido Johannes Joerg, auf die Bedeutung des Werkes Eduard Wilsings und die sich bei einer Neuausgabe stellenden Herausforderungen ein. Die Notierung müsse den heutigen und zukünftigen Generation von Musikern verständlich sein, so dass sie sich nicht unnötig mit erkennbaren Ungereimtheiten jeweils individuell auseinandersetzen müssen. Er betonte aber, dass es durchaus mit vielen Zufällen und Glück zusammenhängt, ob die Werke eines Komponisten zu seiner Lebzeit oder vielleicht erst nach seinem Tod geschätzt werden. Da Eduard Wilsing sich nicht sehr in den Vordergrund drängte, erfuhr sein überschaubares Werk auch nach seinem Tod nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Joerg hofft, dass mit der jetzigen Veröffentlichung der musikkritischen Neuausgabe eine Grundlage geschaffen ist, dies nachhaltig zu verändern. Aus der Werkstatt berichtete er von den Problemen, die sich ihm bei der Herausgabe stellten, zumal in den vorliegenden Materialien z. B. Unterschiede in dem Notensatz bei Wiederholungen erkennbar waren. Es galt herauszuarbeiten, ob diese bewusst durch den Komponisten erfolgt sind oder durch fehlerhafte Abschrift bzw. Stechfehler „passierten“. So stellte sich die Herausforderung, eine Fassung zu erstellen, die dem Charakter des gesamten Werkes entspricht, und jede Abweichung von der Vorlage zu dokumentieren, so dass diese Bereinigungen auch wieder in Frage gestellt werden können.
Ein breites Erlebnis der Musik Eduard Wilsings konnten die Besuchenden erleben, zumal die Sonate für Klavier und Violine A-Dur aus dem Jahr 1832 von Shinkyung Kim (Violine) und Rainer Maria Klaas (Klavier) in sehr dynamischer Weise gespielt wurde – ein Werk, das der 22-jährige Komponist als klassische Komposition angelegt hatte, ohne zu diesem Zeitpunkt expliziten Kompositionsunterricht erhalten zu haben.
Luis Alfsmann trug mit der dreisätzigen Klaviersonate Fis-Dur op. 7 aus dem Jahr 1843 ein Werk vor, in dem eine umfassende Breite und Tiefe von Gefühlen erkennbar wurde.
Das Werk Eduard Wilsings „lebt“ nur, wenn es gespielt und erfahrbar wird. Das wird in Kürze auch im Rahmen des nächsten Westfälischen van-Bremen-Klavierwettbewerbs deutlich, bei dem ausschließlich Werke von Eduard Wilsing verlangt werden. Und noch eine weitere Wilsing-Ehrung steht an: Stadtdirektor Jörg Stüdemann kündigte an, dass in Kürze dem Straßenschild „Wilsingweg“ in der Gartenstadt eine Legende zu dem Hörder Komponisten beigefügt werden soll.
Bildzeile: Pianist Luis Alfsmann
175 Jahre Freude am Singen Jubiläumskonzert des Philharmonischen Chores Dortmund – Dortmunder Musikverein
Mit einjähriger Verspätung holte der Philharmonische Chor sein wegen Corona verschobenes Jubiläumskonzert Ende November im Orchesterzentrum NRW nach. Mit einem Grußwort, einer Urkunde sowie einer Spende der Stadt Dortmund gratulierte Bürgermeister Norbert Schilff „einem der ältesten Vereine der Stadt Dortmund“ und dankte für 175 plus 1 Jahre Mitgestaltung des kulturellen Lebens. Der erste Vorsitzende Andreas Freitag dankte und erinnerte an einige herausragende Konzerte und künstlerische Leiter, besonders an den vor kurzem verstorbenen Heinz Panzer.
Der amtierende langjährige Chorleiter Granville Walker führte anschließend den Chor und 16 Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker elegant, mit klug durchdachtem musikalischem Feingefühl souverän durch ein sorgsam zusammengestelltes Programm. Zu Gehör kamen Werke von Schubert (Kyrie aus der Missa Nr. 2 in G – Dur 167), Purcell (aus „The Fairy Queen), Händel (O love divine, Thou Source of Fame aus Theodora HWV 68) Mendelssohn – Bartholdi (aus „Paulus“). Beweglich in der Dynamik, ausgewogen in der Balance zum Orchester, gut durchhörbar und deutlich akklamiert bot der Chor die ganze Bandbreite seines Könnens.
Unterstützt wurde der Chor von der Sopranistin Xenia Preisenberger. Ihre leuchtende Höhe, die Beweglichkeit und Geschmeidigkeit, ihre Präsenz und glasklare Intonation überzeugten nicht nur in den gemeinsamen Werken ( Now the night is is chased away) aus der „Fairy Queen“, im Magnificat von Stanford, sondern auch in ihren beiden Solo Arien: „Music for a while“ (Purcell) und „No, non turbati“ einer klassischen Konzertarie von Beethoven.
Abgerundet wurde der Abend durch die Sinfonia aus der Bach Kantate: „Am Abend aber desselbigen Sabbaths“ BWV 42. Hier zeigte es sich, dass das kleine Ensemble sehr duftig und gut durchhörbar mit sehr viel Spielfreude dieser barocken Musik gerecht wurde.
Corona geschuldet war die sehr auseinandergezogene Aufstellung des Chores. Das verhalf dem Chor aber zusätzlich zu noch größerer Homogenität und klanglicher Wärme. Das Publikum spendete lang und herzlich Applaus und feierte anschließend im Foyer mit Jubiläumssekt den gelungenen Abend.
Am Vorlesetag machen in ganz Deutschland ehrenamtliche Vorleser*innen Lust auf Bücher. In Dortmund nahmen mehr als 300 Kinder und Jugendliche aller Schulformen an 12 Kulturorten in der Stadt am Vorlesefest teil. Ab 9 Uhr öffneten außergewöhnliche Orte ihre Türen für spannende Geschichten, darunter die Museen der Stadt, die Pauluskirche, die Kokerei Hansa und natürlich die Stadt- und Landesbibliothek. Im Anschluss an die Lesungen lernen die Kinder und Jugendlichen die Kulturorte in Workshops oder Führungen kennen.
Koordiniert wurde der Vorlesetag in Dortmund von MIA-DO-KI, dem Kommunalen Integrationszentrum, das in Dortmund u.a. Integrations-, Sprach- und Bildungsprojekte auf den Weg bringt.
Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Er findet seit 2004 statt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Freundschaft und Zusammenhalt“.
www.vorlesetag.de
Bildzeile: Im Westfälischen Schulmuseum las Rüdiger Wulff aus „Harry Potter“.
Zum zweiten Mail hat sich die Kokerei Hansa in diesem Jahr am bundesweiten Vorlesetag beteiligt und eine sechste Klasse des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums Dortmund in der Waschkaue begrüßt.
„Auf dem Bauch ist es viel gemütlicher“ sagten die Schülerinnen und Schüler nach etwa 20 Minuten konzentrierten Zuhörens und legten sich kurzerhand auf die blauen Matten am Boden. So konnten sie gespannt dem Rest der Geschichte lauschen und sich ganz in der Erzählung verlieren. Vorgelesen wurde von Ulla Riese, die selbst ehemalige Lehrerin des Reinoldus- und Schiller Gymnasiums ist und sich mit viel Engagement und Energie am Vorlesetag einbringt.
Mitgebracht hat sie heute einen bunten Geschichten-Mix, bestehend aus „Momo“ von Michael Ende, „Das Sams und der blaue Drache“ von Paul Maar und „Meine afrikanischen Lieblingsmärchen“ von Nelson Mandela. Dabei ging es dann um die Wunschmaschine von Herrn Taschenbier, den Agenten XYQ/384/b, der Herrn Fusi einen Besuch abstattet um mit ihm seine vergeudetet Zeit abzurechen und die Affen, die auf einen Trick vom Spitzbuben Sankhambi reingefallen sind.
Ganz gleich welche Geschichte, die Schüler*innen haben gebannt gelauscht, ein paar Fragen gestellt und auch mal gekichert und gelacht.
Es ging aber auch um Themen rund um Kohle und Koks, die im Wechsel jeweils der Hälfte der Gruppe bei einer Kurzführung vermittelt wurden. Highlight dabei war der Besuch der Kompressorenhalle mit den riesigen Maschinen.
Für alle gab es dann zur Stärkung und zum Abschluss warme Waffeln.
Dass diese Außerschulische Unterrichtseinheit für alle gelungen war, da waren sich die Lehrer*innen der Hansa-Grundschule, Frau Rammert vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Dortmund, die ehrenamtliche Vorleserin Ulla Riese und Petra Küper-Auras von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur einig. Der Bundesweite Vorlesetag wird von der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung initiiert und in Dortmund vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Dortmund zentral organisiert.
Bildzeile: Zum bundesweiten Vorlesetag wurde eine sechste Klasse des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums Dortmund in der Waschkaue begrüßt.
Nach langer coronabedingter Pause gibt es wieder eine Ausstellung in der Dortmunder Artothek: Die Künstlerin Karin Micke präsentiert noch bis zum 21. Dezember ihre Ölmalerei unter dem Titel „Scheinbarlandschaften“ in der Stadt- und Landesbibliothek (Max-von-der-Grün-Platz 1-3). Der Eintritt ist frei, die Artothek ist geöffnet am Dienstag und Freitag von 10 bis 19 Uhr.
Präsentiert werden vorwiegend großformatige Ölbilder, die mit den Vorstellungen der Betrachter*innen spielen: Was auf den ersten Blick als ungegenständlich wahrgenommen wird, erscheint beim zweiten Hinsehen als Landschaft – oder doch nicht? Die Besucher*innen schöpfen bei der Betrachtung der Bilder aus einer bestehenden Vorstellungswelt und entdecken oder assoziieren vertraute Landschaftselemente.
Der Entstehungsprozess bewegt sich zwischen Absicht und Zufall. Lediglich die Farbauswahl ist vorher weitestgehend festgelegt, während das Bild in einem langen Arbeitsprozess von übereinanderliegenden, teils pastosen Ölfarbschichten in einer speziellen Technik eher unbewusst entsteht. Dabei nutzt die Künstlerin den Zufallsmoment, greift versteckte Spuren auf, ergänzt diese oder arbeitet sie heraus. So werden Sonnen- oder Lichtreflexe, eine Horizontlinie, Wellen, Pflanzen oder Bäume sichtbar, die, verstärkt durch die Farbgebung, den Eindruck einer Wald- oder Wasserlandschaft entstehen lassen.
Artothek
Zur Artothek in der ersten Etage der Stadt- und Landesbibliothek gehören 1.300 Exponate zeitgenössischer regionaler, nationaler und internationaler Künstler, die für drei Monate ausgeliehen werden können. Die Artothek will Kunst vermitteln und fördert durch Ausstellungen die regionale Kunstszene.
www.dortmund.de/stlb
Bildzeile: Künstlerin Karin Micke in der Ausstellung.
Gold für den Sound aus Dortmund: Der Pop-Chor „Sounding People“ unter Leitung von Indra Tedjasukmana hat am 6. November im belgischen Antwerpen den ersten Preis bei den „World Choir Games 2021“ gewonnen, dem größten und renommiertesten Chorwettbewerb der Welt. Damit ist der Dortmunder Chor in der Kategorie „Pop & Jazz-Ensemble“ nun offiziell der „World Choir Champion“. „Ein in diesem Wettbewerb einzigartiger Klang“, urteilte die Jury, „man vergisst, dass das einzige Instrument die eigene Stimme ist.“
Seinen ersten Auftritt hatte das 21-köpfige Ensemble im Jahr 2015 beim Dortmunder „Fest der Chöre“ während des Musikfestivals KLANGVOKAL. Seitdem hat der Chor viele erste Preise ersungen: Die Dortmunder gewannen u.a. den Bochumer Kleinkunstpreis und waren Sieger beim Landes-Chorwettbewerb für Pop & Jazz, bei „Jugend singt“ und beim internationalen Chorwettbewerb in Maastricht. Während der Corona-Pandemie konnte der Chor neun Monate lang nicht proben – und erprobte stattdessen innovative Online-Projekte.
„Dieser vergleichsweise junge Chor hat sich in rasanter Geschwindigkeit zu einem Aushängeschild für die Chorstadt Dortmund und zu einem musikalischen Botschafter für Dortmund entwickelt“, sagt Kulturdezernent Jörg Stüdemann. „Ich gratuliere sehr herzlich zu dem Erfolg.“ Auch das KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund freut sich über die Auszeichnung für die „Sounding People“, die nach ihrer Premiere beim „Fest der Chöre“ immer wieder mit Auftritten bei KLANGVOKAL begeisterten.
„,Sounding People‘ versprühen Lebenslust pur. Es ist einfach schön zu sehen, wie sich das Vokalensemble seit seinem allerersten Auftritt unter seinem Leiter Indra Tedjaksukmana weiterentwickelt hat. Der Wettbewerbssieg bei den World Choir Games kommt für mich angesichts dieser Qualitäten nicht ganz überraschend. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!“, gratuliert Torsten Mosgraber, Direktor des KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund und Leiter des Instituts für Vokalmusik.
Chorleiter Indra Tedjasukmana (Jahrgang 1984) ist ein weltweit gefragter und preisgekrönter Beatboxer und ein über die Landesgrenzen hinaus geachteter Dozent. Er unterrichtet u.a. an der Musikschule Dortmund und bereichert dort mit Gesangs- und Beatbox-Unterricht das Angebot der Pop School und der Glen Buschmann Jazz Akademie. Darüber hinaus leitet er den Jazz-Chor der Musikschule und spezialisiert sich im Theorieunterricht unter anderem auf Gesangs-Arrangements.
„Wir sind stolz, mit Indra Tedjasukmana einen hervorragenden Musiker mit internationalem Renommee in unserem Kollegium zu haben. Das unterstreicht den Stellenwert unserer Pop School und Jazz-Akademie. Wir gratulieren ihm und seinem Chor ganz herzlich zu dieser Auszeichnung“, sagt Musikschuldirektor Stefan Prophet.
Bildzeile: Auftritt der „Sounding People“ in Antwerpen.
Im November fand unter Einhaltung der 3-G-Regeln im
Naturmuseum Dortmund die diesjährige Mitgliederversammlung/JHV des Vereins „Freunde und Förderer des Naturmuseums Dortmund e.V.“ statt. U.a. wurde der Vereinsvorstand neu gewählt. Dabei teilte der bisherige 1. Vorsitzende Adolf Miksch mit, dass er
aus Altersgründen nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung steht.
Dies wurde von den Teilnehmern sehr bedauert; denn Adolf Miksch war seit der Gründung des Vereins vor 12 Jahren 1. Vorsitzender
und hat sich immer erfolgreich und mit viel Engagement für den
Verein und besonders für das Naturmuseum eingesetzt. Die Mitglieder
dankten ihm für seinen erfolgreichen Einsatz und beriefen ihn dafür einstimmig zum Ehrenvorsitzenden. Zum Nachfolger wurde dann
ebenfalls einstimmig Thomas Bahr gewählt, der das Amt gerne annahm.
Bildzeile: links Thomas Bahr, rechts Adolf Miksch
Der international bekannte taiwanesische Künstler LEE Mingwei hat den MO-Kunstpreis der Freunde des Museums Ostwall erhalten. Mitte November 2021 nahm der Künstler die Auszeichnung im Dortmunder U entgegen und bedankte sich mit einer sehr persönlichen, unterhaltsamen Einführung in sein Werk.
Der MO Kunstpreis wird einmal jährlich an eine*n Künstler*in verliehen, der/die in der Tradition der Fluxus-Bewegung arbeitet. Der Preis bzw. der damit verbundene Kunstankauf erweitert und stärkt den Sammlungsschwerpunkt Fluxus im MO um zeitgenössische Positionen. Der Kunstpreis ist seitens der Freunde des MO mit 10.000 Euro dotiert, die Stadt Dortmund fördert den Ankauf mit weiteren 10.000 Euro.
LEE Mingwei (Jahrgang 1964) schafft Situationen, in denen Menschen einander begegnen und in Austausch treten. Oft als langfristige Projekte angelegt, geht es in seinen Arbeiten darum, Beziehungen zu erforschen und über das eigene Leben nachzudenken. Auch das Wesen der Kunst ist immer wieder Gegenstand seiner Reflexionen. Seine Arbeiten werden weltweit ausgestellt, u.a. im Metropolitan Museum of Art und im Museum of Modern Art (MoMA) in New York, bei der Biennale in Venedig, im Berliner Gropiusbau und in der Münchner Villa Stuck. LEE Mingwei lebt und arbeitet in Paris und New York.
„Das Werk LEE Mingweis berührt Menschen“, würdigte Sammlungsleiterin Dr. Nicole Grothe den Preisträger am Sonntag. „Er schafft Situationen, Orte oder Räume, die intime Begegnungen ermöglichen: Begegnungen des Künstlers mit seinem Publikum, Begegnungen zwischen den Teilnehmer*innen oder eben auch Begegnungen mit uns selbst. Seine Arbeiten sind extrem fokussiert auf das Hier und Jetzt; sie beanspruchen Zeit und Konzentration. Sie geben uns Gelegenheit, über das Leben im Großen und Kleinen nachzudenken, und sie ermöglichen uns, Wertschätzung für Menschen, Dinge, Situationen zu entwickeln. All seine Projekte folgen einer minimalistischen, bis ins Detail durchdachten Ästhetik und berühren uns durch ihre Schönheit.“
Für die Sammlung des MO wird LEE Mingweis Arbeit „Money for Art“ (2006/2020) erworben. Es besteht aus fünf Origami-Skulpturen, die der Künstler aus 100-Dollar-Scheinen gefaltet hat, und fünf begleitenden Fotografien. Sie zeichnen das gleichnamige Projekt aus dem Jahr 1994 nach, bei dem LEE Mingwei der Frage nachging, unter welchen Bedingungen man den Wert von Kunst in Geld bemessen kann. Damals bot er neun Passant*innen Origami-Skulpturen aus Geldscheinen an – im Tausch für ihre Bereitschaft, nach sechs bzw. zwölf Monaten noch einmal zusammen zu kommen, um zu sehen, was aus den Werken geworden war. Gewinnt ein Geldschein an Wert, wenn man ihn in ein Kunstwerk transformiert?
Die Ausstellung „MO Kunstpreis 2021 für LEE Mingwei“ im Schaufenster des Museum Ostwall ist noch bis zum 30. Januar 2022 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
www.dortmund.de/mo
Bildzeile: LEE Mingwei führt in sein Werk ein.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt das Hoesch-Museum mit knapp 140.000 Euro dabei, ein stählernes Hoesch-Fertighaus aus dem Jahr 1965 von seinem aktuellen Standort in Hombruch ans Museumsgelände in der Dortmunder Nordstadt zu versetzen. Am neuen Standort wird es nicht nur das größte Exponat des Hoesch-Museums, sondern auch ein Ort für Ausstellungen, Veranstaltungen und Begegnungen. Im November übergab LWL-Direktor Matthias Löb den Förderbescheid an Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal.
„Mit der Verlagerung des Hoesch-Bungalows gelingt eine sinnvolle Erweiterung in doppelter Hinsicht: Das Hoesch-Museum kann seine Vermittlungsarbeit ausbauen und zugleich ein begehbares Großobjekt aus dem Material präsentieren, um das es hier geht: Stahl. Es entsteht ein Begegnungsort, an dem man sich gerne trifft und wohlfühlt. Wir freuen uns, dass der LWL einen Beitrag zu neuen Qualitäten in der Dortmunder Nordstadt leisten kann“, sagte LWL-Direktor Matthias Löb.
„Das Stahlhaus wird das Museum nicht nur als Original-Exponat und als Erweiterung des Ausstellungsraums bereichern. Es wird auch eine wichtige Verbindungsfunktion im neu entstehenden Quartier auf dem Westfalenhüttengelände haben. So kann das Stahlhaus eine Brücke zwischen Gestern und Heute, zwischen Kultur und Alltag sein“, sagte Oberbürgermeister Thomas Westphal. „Ich danke Ihnen herzlich für die Unterstützung“.
Die Förderung durch den LWL ist ein wichtiger Baustein in der Finanzierung des Projekts: Die für Anfang 2022 geplante Versetzung des Bungalows und Einrichtung auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte wird insgesamt geschätzt knapp 900.000 Euro kosten.
Weitere Fördermittel kommen aus dem Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (250.000 Euro), der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (50.000 Euro) und der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (250.000 Euro). Der Trägerverein „Freunde des Hoesch-Museums“ selbst beteiligt sich mit mindestens 135.000 Euro.
Am neuen Standort an der Westfalenhütte wird das stählerne Fertighaus vom Typ „L141“, damals ein innovatives Eigenheim, zu einem historisch bedeutenden Exponat der Sammlung – und mit 141 Quadratmetern Grundfläche zugleich zum größten. Es ist eines von insgesamt rund 200 in den 1960er-Jahren produzierten Stahl-Fertighäusern und gehört zur dritten und letzten Generation. In Hombruch errichtete Hoesch ab 1962 eine kleine Siedlung aus Stahlfertighäusern, in denen vor allem leitende Angestellte von Hoesch wohnten; einer der Bungalows steht aber auch auf der Insel Mallorca.
Die Translozierung des Gebäudes ist für Anfang 2022 geplant. Der Zeitplan sieht vor, das im Originalzustand erhaltene Stahlhaus am Hoesch-Museum im Herbst einzuweihen. Der Bungalow wird auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte stehen und vorerst nur über das Hoesch-Museum zugänglich sein.
Die Stadt Dortmund betreibt derzeit den Ankauf des Grundstücks samt Portierhaus, in dem das Hoesch-Museum untergebracht ist, und gewährleistet damit die Bindungsfrist der Drittmittel. Thyssenkrupp Steel Europe (tks) als bisheriger Eigentümer unterstützt dies und damit die weitere Arbeit des Museums mit einem sehr fairen Preis. Der neue Standort des Stahlhauses wird den Freunden des Hoesch-Museums in Erbpacht zur Verfügung gestellt.
Bildzeile: Hinter dem Hoesch-Museum, auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte, soll im kommenden Jahr der Stahl-Bungalow aus Hombruch aufgestellt werden. Dort nahm Oberbürgermeister Thomas Westphal (2.v.re.) am Freitag den Förderbescheids von LWL-Direktor Matthias Löb (2.v.li.) entgegen. Neben ihm: Isolde Parussel (Leiterin des Hoesch-Museums) und Dr. Karl Lauschke (li., Vorsitzender der Freunde des Hoesch-Museums).
Das Hoesch-Museum hat einen Stahlbungalow geschenkt bekommen. Das Wohnhaus aus den 1960er-Jahren wurde von Hoesch produziert und wird vom ursprünglichen Standort in Dortmund-Hombruch auf das Museumsgelände an der früheren Westfalenhütte umziehen. Dafür stellt die NRW-Stiftung dem Verein Freunde des Hoesch-Museums e. V. bis zu 250.000 Euro zur Verfügung. Bei einem Besuch überreichten Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg und Vizepräsidentin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner im November die Förderurkunde an den Vereinsvorsitzenden Dr. Karl Lauschke.
Der Stahlbungalow vom Typ „L 141“ stammt aus dem Jahr 1965/66. Nach dem Umzug aus der ehemaligen Hoesch-Siedlung Kleinholthausen soll er künftig als Großobjekt und Begegnungsraum des Hoesch-Museums dienen. „Als begehbares Ausstellungsobjekt wird mit dem Stahlbungalow die funktionale Architektur der 1960er-Jahre anschaulich vermittelt“, betont Barbara Schock-Werner. Eckhard Uhlenberg begründet die Förderzusage der Stiftung: „Die Förderung des Ehrenamts ist ein wichtiges Anliegen der NRW-Stiftung. Seit über 15 Jahren unterstützt der Verein Freunde des Hoesch-Museums die Museumsarbeit mit vorbildlichem ehrenamtlichem Einsatz.“ Für sein Engagement wurde der Verein 2016 bereits mit dem WegWeiser-Preis des Fördervereins NRW-Stiftung ausgezeichnet.
Seit ihrer Gründung 1986 konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung rund 3.400 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 288 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.
Bildzeile: Übergabe der Förderurkunde am Hoesch-Museum (v.l.n.r.): Wolfgang Weick (stv. Vorsitzender Freunde des Hoesch-Museums e.V.), Prof. Dr. Barbara Schock Werner (Vizepräsidentin NRW-Stiftung), Eckhard Uhlenberg (Präsident NRW-Stiftung), Dr. Karl Lauschke (Vorsitzender Freunde des Hoesch-Museums e.V.), Isolde Parussel (Leiterin Hoesch-Museum)
Mit einer festlichen Eröffnung wurde Anfang November im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund der Auftakt des landesweiten Medienkunstfestivals „Futur 21 – kunst industrie kultur“ gefeiert. Zuvor hatten knapp 200 Teilnehmer:innen vor Ort und digital bei einer Fachtagung über neue Impulse für die Industriekultur diskutiert.
Insgesamt 32 künstlerische Arbeiten sind zwischen November und März an den 16 Industriemuseen zu sehen. Das Spektrum reicht von Fassadenprojektionen über Video-Installationen bis hin zu interaktiven Mixed-Reality-Games und Audio-Walks. Jeweils eine Position in jedem Museum wird dauerhaft gezeigt und den Impuls von „Futur 21“ nachhaltig verankern. Diese Arbeiten werden in den kommenden Wochen sukzessive in allen Museen eröffnet. Eine zweite Arbeit kommt temporär im Rahmen des Festivals im März 2022 hinzu. Je vier Standorte werden sich dann jeweils eine Woche lang einem gemeinsamen Thema widmen: Energie, Ressourcen, Fortschritt und Arbeit.
Bildzeile: Vertreter:innen der Verbände und der Förderer zusammen mit dem kuratorischen Team bei der Eröffnungsveranstaltung (v.l.): Nada Schroer und Patrick Blümel (Kurator:in), Michael Scholz (NRW-Bank), Clemens Walter (künstlerischer Leiter), Dr. Wolfgang Breuer (Vorstand Provinzial-Holding AG), Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (LWL-Kulturdezernentin), Milena Karabaic (LVR-Kulturdezernentin), Klaus Baumann (Vorsitzender LWL-Landschaftsversammlung), Anne Henk-Hollstein (Vorsitzende LVR-Landschaftsversammlung), Isabell Pfeiffer-Poensgen (NRW-Kulturministerin), Korinna Krumpholz (Stiftung Sparda-Bank West), Matthias Löb (LWL-Direktor) und Daniela Berglehn (E.ON Stiftung).
Ende Oktober verwandelte der Dortmunder Lichtkünstler Uli Haller den kleinen Park an der Wittbräucke für drei Stunden in einen magischen Raum. Über 50 Zuschauer:innen von Jung bis Alt
verfolgten gebannt die zauberhaften Licht-Installationen untermalt von atmosphärischen Klängen.
Eine dezente Beleuchtung in der Dämmerung und zentral das Licht-Pendel. Dieses wird in einem
kreativen Mitmach-Prozess von fünf Positionen aus bewegt. Zauberhafte Kreationen, Lichtbilder und
Sterne werden auf der Leinwand sichtbar. Jede Pendelbewegung erzeugt eine Lichtlinie und wird mit
Langzeitbelichtung fotografiert, die besten sofort ausgedruckt. Uli Haller ist danach begeistert: „Es
war eine super Veranstaltung!“ Weitere Bilder auf www.zusammen-ein-stern.de
Diplom-Objektdesignerin Janine Despaigne („Despaigne-Art“) hat den Westpark mit drei neuen attraktiven Sitzgelegenheiten bereichert.
In den letzten Monaten entstanden unter ihrer Anleitung und mit Begleitung des Grünflächenamtes und der Grünbau gGmbH drei neue künstlerisch gestaltete Sitzgelegenheiten im Westpark.
Passend zum Ambiente des Parks wurden florale Motive ausgewählt. Die beiden Sitzobjekte auf der Wiese hinter dem Café Erdmann sind mit Mosaiken aus Blumen und Pflanzen gestaltet.
Die dritte Sitzgelegenheit nimmt die Farben der neu gestalteten Rückseite des Museumsbaus am Westpark, das als Lager genutzt wird, auf und lässt psychedelische Farben herab tropfen.
Es war ein internationales Projekt mit fleißigen Helfern aus Indien, Kolumbien, Chile, England, Kuba und Deutschland. „Besonders ein junger Mann aus Indien, der ‚Dale‘, half viel mit – ohne ihn wäre es auch durch das schlechte Wetter nicht zu schaffen gewesen“, sagt Janine Despaigne und freut sich über die Zusammenarbeit. Ihre Helfer für die bunte Gestaltung mit Fliesenbruch hat sie sich direkt vor Ort gesucht, sie im Vorbeigehen fürs Mitmachen begeistern können.
Die Betonrohlinge und die Ausschachtungen dafür hatte zuvor die Grünbau gGmbH übernommen.
Die Kunstobjekte zum Sitzen mit ihren Mosaik-Elementen sollen dauerhaft im Westpark verbleiben. Für das Grünflächenamt sind diese besonderen Objekte eine willkommene Ergänzung für das individuelle Gesicht des schönen Westparks. Sie passen gut zu seinem ganz eigenen Charakter und betonen ihn.
Janine Despaigne ist nicht zum ersten Mal für den Westpark im Einsatz. 2010 hat die Objektdesignerin die Mosaikbank im Gaudistil und zum 200. Geburtstag des Westparks die Sitzobjekte am kleinen Spielplatz im Westpark, ebenfalls mit tatkräftiger Unterstützung, angefertigt. Auch im angrenzenden Unionviertel hat sie bereits ihre Mosaik-Spuren hinterlassen.
Sie wohnt selbst dort im Umfeld und nimmt aktiv und engagiert am Leben im Quartier teil. Ihre Umgebung ist ihr sehr wichtig, sagt sie und ist damit ein besonderes Beispiel für die Großstadt der Nachbarn und das Engagement im eigenen Quartier.
Möglich wurde die Gestaltung der Sitzobjekte durch ein Stipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das für Künstlerinnen und Künstler zum Ausgleich von Nachteilen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Jahr 2021 aufgelegt worden ist.
Janine Despaigne ist offen für weitere Projekte dieser Art. Infos und Bilder ihres Schaffens, auch von den angesprochenen Dortmunder Projekten aus der Vergangenheit, kann man sich anschauen unter www.despaigne-art.de.
Bildzeile: Objektdesignerin Janine Despaigne mit Dirk Lehmhaus, Objektplaner beim Grünflächenamt.
In der Musikschule Dortmund fand in den Herbstferien erneut die Musikfreizeit statt.
80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen auch in diesem von Corona geprägten Jahr zusammen und rockten die Musikfreizeit an vier Tagen unter Anleitung von acht Dozent*innen in kleinen kammermusikalischen Gruppen.
17 Kammermusik-Kurse im Bereich Klassik, Pop, Weltmusik und Filmmusik, zwei Kompositionskurse, Anfängerkurse Ukulele und Keyboard sowie ein Sing-Kurs rundeten das Angebot ab.
Für die Entspannung und zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit, wählten einige Musiker*innen dann noch einen Wohlfühl-Yogakurs.
Aufgrund der freundlichen Zuwendung der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord wurde auch in diesem Jahr die Kooperation mit dem Dietrich-Keuning-Haus fortgeführt. Die Musikpädagogen der Musikschule haben an drei Tagen zusätzlich für insgesamt 45 Kinder aus der nahen Nordstadt-Umgebung (Kitakinder der Kita Uhlandstraße, Leopoldstraße und Steinstraße) eine Musikalische Früherziehung angeboten. Sowohl Hannah Rosenbaum, Bezirksbürgermeisterin Innenstadt-Nord sowie Stefan Prophet, Direktor der Musikschule Dortmund, Norbert Bonde, Ratsmitglied und Sarah Säftel, Leitung der Musikfreizeit, waren vor Ort, um die Kinder zu begrüßen und einen Einblick in die intensive pädagogische und musikalische Arbeit zu erhalten.
Ein insgesamt bunt gemischtes Erlebnis für alle Beteiligten.
Interimspräsident Peter Peters hat als erster DFB-Vertreter den lange Zeit unbeachteten Erfolg der SSG 09 Bergisch Gladbach bei der inoffiziellen Frauen-Weltmeisterschaft 1981 in Taiwan öffentlich gewürdigt. 40 Jahre nach dem „Wunder von Taipeh“ übergab er bei einer Feierstunde im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund der damaligen Spielertrainerin Anne Trabant-Haarbach symbolisch noch einmal den Weltpokal und hob die herausragende Pionierleistung der Mannschaft hervor, die einst den deutschen Frauenfußball über ein Jahrzehnt lang dominierte.
Peter Peters sagt: „Es ist enorm wichtig, dass der Deutsche Fußball-Bund diesen tollen Frauen endlich Danke sagt. Was sie damals – auch gegen Widerstände – bewegt und bewirkt haben, war für den Frauenfußball einzigartig und wichtig. In der Zeit war es nicht selbstverständlich, dass solche Reisen stattfinden können und es wurde zudem kein Zuschuss gezahlt. Das war kein gutes Bild, das der DFB damals abgegeben hat.
Die Zeit war eine andere, aber heute wissen wir alle, dass es nötig war, dass diese starken Frauen eigenständig dieses Zeichen gesetzt haben: Sie sind nach Taiwan gefahren und haben den Pott geholt.“
In Ermangelung einer Frauen-Nationalmannschaft hatte der DFB seinerzeit aus Verlegenheit den amtierenden Deutscher Meister zum Women’s World Invitational Tournament entsendet, dem damals prestigeträchtigsten internationalen Wettbewerb im Frauenfußball. Die SSG absolvierte neun Spiele innerhalb von elf Tagen, blieb dabei als einzige von 14 teilnehmenden Mannschaften ungeschlagen und sicherte sich völlig überraschend den Turniersieg vor den Nationalmannschaften Neuseelands und Taiwans. Im darauffolgenden Jahr gründete der DFB die Frauen-Nationalmannschaft, die am 10. November 1982 in Koblenz gegen die Schweiz ihr erstes Länderspiel bestritt – mit acht Spielerinnen aus dem erfolgreichen Team der SSG Bergisch Gladbach.
Bildzeile: Peter Peters (Bildmitte) im Deutschen Fußballmuseum mit den „Heldinnen von Taipeh.
Anja Butschkau, Vorsitzende der AWO Dortmund, ging am Samstag, 9. Oktober, um 15 Uhr mit den Autorinnen Susanne Meyer und Heike Wulf im Rahmen eines Stadtrundganges „Auf Spurensuche zur Dortmunder Frauengeschichte“. Auf dem ca. zweistündigen Rundgang ging es um Frauengeschichten vom Mittelalter bis zur Neuzeit: um Wirkstätten und Wohnorte von Bierbrauerinnen, Beginen, Fürsorge-Vereinsgründerinnen und Dortmunder Frauen, die die Stadt in den politischen Parlamenten geprägt haben. In der 1139-jährigen Geschichte der Hansestadt Dortmund kommen Frauen über Jahrhunderte hinweg kaum vor. Frauen waren es schließlich, die Aufzeichnungen und längst vergessene Chroniken über das Leben und Wirken ihrer Geschlechtsgenossinnen in dieser Stadt zu Tage brachten: In der Geschichtswerkstatt fanden sich Frauen zusammen, die im Jahr 1984 eine erste Frauenstadtrundfahrt anboten. Fast alle Informationen des aktuellen Rundganges stammten aus dem Archiv der Geschichtswerkstatt und wurden von der Frauengeschichtsgruppe Spinnennetz gesammelt. Diese Gruppe erkannte, dass alles Wissen über historische Prozesse wenig nutzt, „wenn wir dies nicht mit dem eigenen Leben, mit dem, was uns in unserem Alltag begegnet, verknüpfen können, wenn wir den Zusammenhang von persönlicher und gesellschaftlicher Geschichte nicht herstellen. Spurensuche in der Vergangenheit, in der Geschichte von Frauen für Frauen steht immer in Beziehung zu dem, was Frauen heute sind und für die Zukunft wollen.“ Wegen des großen Interesses wird die AWO den Rundgang im März 2022 wiederholen.
Neue Video-Serie auf dem YouTube-Kanal der 21-Gruppe
Mit „Stefan auf Achse“ hat die 21-Gruppe auf ihrem YouTube-Kanal (www.youtube.com/c/einundzwanzig) einen echten Coup gelandet. Die Serie „aus dem Berufsalltag eines Busfahrers“ hatte hohe Abrufzahlen, eine große Fangemeinde – und ist aktuell unter den Finalisten für den PR REPORT-Award in der Kategorie Arbeitgeber-Marketing. Nach mehr als zwei Jahren und 26 Folgen beendet Stefan nun zwar nicht seinen Lieblingsjob hinter dem Bus-Lenkrad, wohl aber seine Mission als Hauptdarsteller vor der Kamera. Zwei Nachfolger sind bereits gefunden: Christian Kramer und Sebastian Koch. Die beiden Hafenmeister geben ab sofort spannende und launige Einblicke in ihren Arbeitsalltag zwischen Güterschiffen und Containern. Folge 1 ist jetzt online: https://www.youtube.com/watch?v=EwKkzgwYg40
Mit zehn Hafenbecken und elf Kilometern Uferlänge ist der Dortmunder Hafen der größte Kanalhafen Europas. Wo Schiffe, Eisenbahnen und Lkw aufeinandertreffen und Jahr für Jahr Millionen Tonnen Güter umgeschlagen werden, ist immer etwas los. Christian Kramer und Sebastian Koch sind als Hafenmeister täglich zu Land und zu Wasser im Hafengebiet unterwegs. Sie überwachen den Schiffsverkehr, bestimmen das Gewicht von Schiffsladungen, koordinieren Instandsetzungsarbeiten, sorgen für Ordnung und Sicherheit – und erleben dabei neben der Routine auch viel Kurioses, Merkwürdiges, Amüsantes …
Das Filmteam von DSW21 begleitet Christian Kramer und Sebastian Koch mit der Kamera. Bei Wind und Wetter. Häufig auf dem Wasser, manchmal an Land. Immer in Bewegung. Seegang inklusive. Klickt doch mal rein!
Sie ist eine der ältesten und treuesten Schülerinnen der Musikschule Dortmund: Karin Wehefritz spielt seit fast 30 Jahren im Musikschul-Orchester „AufWind“ die Oboe. Nun will die 81-Jährige etwas kürzer treten. Am 1. Oktober haben sich ihre langjährigen Orchester-Kolleg*innen sowie der Leiter und Gründer des Ensembles, Prof. Heinz Kricke, von ihrer Oboistin verabschiedet.
Karin Wehefritz kam 1993 zu „AufWind“, auf Anregung ihres Instrumentallehrers Michael Hager. Das Bläseremsemble der Musikschule war zunächst für die Erwachsenenbildung konzipiert und entwickelte sich zu einem Orchester für „Spätberufene“ und Wiedereinsteiger. Die älteste Musikerin im Bläserorchester war Wehefritz (Jahrgang 1940) allerdings nicht: Weiterhin spielen zwei Herren der Jahrgänge 1936 und 1938 mit.
„Karin Wehefritz war nicht nur eine begeisterte Mitspielerin, sondern auch menschlich für das Orchester eine Integrationsfigur. Wir werden sie vermissen!“, sagt Orchesterleiter Heinz Kricke
Das Bläserorchester AufWind ist glücklich, dass es nach der pandemiebedingten Durststrecke endlich wieder gemeinsam proben darf. Weitere Interessent*innen – nicht nur an der Oboe, sondern auch an anderen Blasinstrumenten oder am Schlagzeug – sind herzlich willkommen. Geprobt wird an jedem Freitag von 16 bis 18.30 Uhr im großen Saal der Musikschule Dortmund, Steinstraße 35.
Bildzeile: Abschied Karin Wehefritz‘ mit Orchesterleiter Prof. Heinz Kricke.
36 Pianisten aus aller Welt haben in Dortmund um die ersten Preise gespielt
Die Preisträger des diesjährigen Internationalen Schubert-Wettbewerbs in der Kategorie Klavier stehen fest: Nach einer Woche der Aufregung, Anstrengung und vollen Konzentration für die jungen Musik-Talente haben die Mitglieder der Jury die drei Besten aus einer Reihe exzellenter Pianistinnen und Pianisten herausgefiltert. Die Jury bestand aus Arnulf von Arnim (Deutschland), Ingeborg Danz (Deutschland), Ian Fountain (Vereinigtes Königreich), Gabriel Kwok (Hong Kong). Ewa Kupiec (Polen), Antti Siirala (Finnland), Tamás Ungár (Ungarn/USA), Elisso Virssaladze (Georgien) und Idith Zvi (Israel; wurde per Videostream zugeschaltet).
Nach dem phänomenalen Orchester-Finale, bei dem die drei Finalisten unter Begleitung der Duisburger Philharmoniker und angeleitet von Dirigent Martin Fratz ihr Können unter Beweis stellten, hat die Jury sich entschieden:
• Der erste Preis ging an den Japaner Takashi Yasunami (29 Jahre),
• der zweite Preis an den Wiener Lukas Sternath (20 Jahre), der zurzeit sein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover fortsetzt und
• der dritte Preis ging an den 23jährigen Jonas Stark, der ebenfalls derzeit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover studiert.
Die Preisübergabe vor der Kulisse der imposanten Kompressoren in der Maschinenhalle des Dortmunder Industriedenkmals Kokerei Hansa bildete den krönenden Abschluss der Dortmunder Schubert-Woche.
Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung sagte: „Der Internationale Schubert-Wettbewerb ist ein Glanzlicht der hiesigen Kulturlandschaft und der beste Beweis dafür, dass sich das Ruhrgebiet zu einem Magnet für Spitzenkünstlerinnen und -künstler entwickelt hat. Seit über 200 Jahren besteht im Revier eine enge Beziehung zwischen dem Steinkohlenbergbau und der Musik. Das gemeinsame Musizieren bot einen Kontrast zu der einst harten und gefährlichen Arbeit unter Tage und stärkte den Zusammenhalt der Bergleute. Deshalb unterstützen wir das Projekt gerne als Hauptförderer.“ Die RAG-Stiftung ist dieses Jahr erneut Hauptförderer des Internationalen Schubert-Wettbewerbs und ermöglicht dessen Durchführung durch ihre großzügige Unterstützung.
Bei der Übergabe des dritten Preises, der erstmals von der Stadt Dortmund, vertreten durch den Oberbürgermeister der Stadt Thomas Westphal, in Höhe von 5.000 Euro vergeben wurde, macht Westphal die Bedeutung dieser internationalen Veranstaltung für Dortmund deutlich und hob dabei neben der künstlerischen Virtuosität auch das Konzept der Betreuung der jungen Künstlerinnen und Künstler durch Gastfamilien hervor: „Zu einer Stadt wie Dortmund, als Stadt der Nachbarn, in der man sich hilft und unterstützt, passt es ganz hervorragend, dass die jungen Talente bei Gastfamilien untergebracht sind. Und wenn ich mir die Leistung der jungen Menschen anhöre, darf dieser Wettbewerb gerne die nächsten 14, 28, 42 … Jahre in unserer Stadt bleiben.“
Der zweite Preis in Höhe von 8.000 Euro wurde von Claus-Dieter Weibert (Vorstandsmitglied der Kulturstiftung Dortmund) und der erste Preis in Höhe von 10.000 Euro von Dr. Jochen Plaßmann (Vorstandsmitglied der Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung) feierlich und unter Standing Ovations für die Gesamtleistung der drei jungen Finalisten übergeben.
Am Schluss des Preisträgerkonzertes, während dessen die drei Finalisten noch einmal vor der begeisterten Zuhörerschaft ihr Bestes gaben, wurde ebenfalls wieder über den begehrten und mit 2.000 Euro dotierten Publikumspreis abgestimmt:
Er ging unter kräftigem Applaus an Lukas Sternath, der in besonderer Weise verstand die Zuhörerschaft zu begeistern. Dieser Preis wurde vom Lions-Club Dortmund-Rothe Erde gestiftet und stellvertretend für die Dortmunder Lions von Dr. Gerd Bollermann, Regierungspräsident a.D. übergeben.
Die Anspannung und Aufregung waren den teilnehmenden Pianisten noch deutlich anzumerken, doch auch ihre Freude über die große Auszeichnung, die für ihre musikalischen Karrieren von wichtiger Bedeutung ist.
Bildzeile: v. li. die drei Preisträger des diesjährigen Internationalen Schubert-Wettbewerbs Dortmund Lukas Sternath, Takashi Yasunami, Jonas Stark vor dem Maiwald-Flügel und der imposanten Kulisse der Kompressoren in der Maschinenhalle des Industriedenkmals Kokerei Hansa in Dortmund.
Das Klavierwerk Eduard Wilsings
(1809-1893) liegt in der Neu-Edition des Dohr-Verlages vor:
„Klavier-Romantik aus Dortmund“
Das bürgerschaftliches Engagement
Eine breite bürgerschaftliche Initiative hat es ermöglicht, dass das romantische
Klavierwerk des in Dortmund-Hörde geborenen Komponisten Eduard Wilsing in einer
kritisch revidierten Neuausgabe der Einzelwerke erstellt und erstmals in einer
Gesamtausgabe zusammengefasst werden konnte.
Das Werk
Das Werk umfasst 8 mehrsätzige Werke, die u.a. von Robert Schumann Wertschätzung
erfahren haben, indem er betonte, dass „das überwiegende Gute seines Werkes die
Achtung aller gebildeten Menschen erwerben (muss); möge ihn das ermuntern zu
fortgesetztem Streben.“ Eduard Wilsing stand nach 1809 in einer Reihe bedeutender
romantischer europäischer Komponisten, wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Frédéric
Chopin, Franz Liszt, Ludwig Kufferath.
(Ausführliche Informationen zum dem Werk sind auf der Internetseite des Verlages
vorhanden: https://www.dohr.de/autor/wilsing.htm)
Der Dortmunder
Eduard Wilsings Wurzeln in Dortmund gehen auf Johann Gottlieb Preller (1727-1786)
zurück, der Kantor an der Dortmunder Marienkirche war und dort ein Collegium Musicum
ins Leben rief. Sein Enkel war der reformierte Prediger Johann Wilhelm Wilsing, dessen
Sohn Daniel Friedrich Eduard Wilsing am 21.10.1809 im südlich von Dortmund gelegenen
Hörde geboren wurde, das 1928 nach Dortmund eingemeindet wurde. Nach dem Besuch des Hörder Gymnasiums absolvierte er eine Lehrerausbildung in Soest, wobei sein
musikalisches Talent offenkundig wurde und ihn als Organist und Gesangslehrer zunächst
nach Wesel, dann aber nach Berlin führte, wo er – ebenso wie Fanny Hensel und Felix
Mendelssohn – Schüler des Konzertpianisten und Komponisten Ludwig Berger wurde.
Jörg Stüdemann (Stadtdirektor und Kulturdezernent der Stadt Dortmund) stellt fest:
„Die Neuherausgabe des Klavierwerkes des aus Hörde stammenden Dortmunder
Komponisten Eduard Wilsing ist ein musikalischer Meilenstein für die klassische Klaviermusik.
Eduard Wilsing gehört mit Gerard Bunk, Robert Götz oder Paul Johann Seelig zu den
Dortmunder Komponisten, die Musikgeschichte geschrieben haben.“
Der Zusammenhang
Zu Eduard Wilsings nachweislichen Werken (etliche Manuskripte soll er vor seinem Tod
vernichtet haben), gehören die jetzt neuaufgelegten Klavierwerke, außerdem eine
Sinfonie, Lieder, Kammermusik, Bearbeitungen von Beethoven, Händel und Bach sowie
das Oratorium „Jesus Christus“ und das 16-stimmige Chorwerk „De profundis“. Dieses im
Jahr 2013 edierten Werk, dessen Aufführung durch die Reinoldigilde gefördert wurde und
schließlich im Jahr 2016 unter der Leitung des GMD Gabriel Feltz mit vier Chören und den
Dortmunder Philharmonikern im Konzerthaus als historische Wiederaufführung
vorgestellt wurde, war Anstoß für eine Befassung mit dem Klavierwerk des Komponisten.
Der Hörder Heimatforscher Willi Garth hatte zum 200. Geburtstag (2009) eine
Lebensbeschreibung erstellt und über die in Schottland lebende Urgroßnichte Ulrike
Wilson Bezüge ermöglicht, die dazu führten, dass das Klavierwerk Bestandteil des
Dortmunder van-Bremen-Klavierwettbewerbs wurde. In diesem Zusammenhang entstand
das gemeinsame Interesse und die Initiative von drei Personen, alle zugänglichen
Klavierwerke neu herauszugeben, einem breiten Interessiertenkreis zur Verfügung zu
stellen und so für die Zukunft zu sichern. Diese Neuausgabe der einzelnen Werke und des
Gesamtwerkes erfolgte durch Guido Johannes Joerg in Zusammenarbeit mit dem
Verleger Christoph Dohr.
Die Initiatoren und Projektförderer
Initiatoren zur Neuausgabe waren:
· Maximilian van Bremen, Geschäftsführer des Pianohauses van Bremen,
· Rainer Maria Klaas, Pianist, Künstlerischer Leiter des van-Bremen-Klavierwettbewerbs
· Gerhard Stranz, Dortmunder Kulturengagierter
Das Projekt wurde in großzügiger Weise unterstützt durch:
· Reinoldigilde zu Dortmund e.V.
· Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke
· Sparkasse Dortmund
· Stadt Dortmund, Kulturbüro
· StadtbezirksMarketing Dortmund-Hörde
· Ulrike Wilson, Edinburgh (Urgroßnichte des Komponisten).
Teilnehmer:innen des Internationalen Meisterkurses der Phoenix-Musikakademie aus Polen, Deutschland und Südkorea begeisterten mit ihrem Auftritt
Die Klavier-Ausnahmetalente des Internationalen Meisterkurses der Phoenix-Musikakademie statteten der Marie-Reinders-Realschule am 29. September einen virtuosen Besuch ab. Im Rahmen eines 30-minütigen Konzertauftritts spielten sie Sätze aus Stücken von Robert Schumann, Frédéric Chopin, Claude Debussy und Joseph Haydn. Im Anschluss konnten die Schüler:innen der Realschule Fragen zum Leben und Werdegang der jungen Künstler:innen stellen. „Dies war wirklich eine großartige Darbietung. So schwierige Stücke in so jungem Alter auf seine ganz eigene Art und Weise zu interpretieren, ist wirklich sehr beeindruckend. Ich freue mich, dass unsere Schüler:innen in den Genuss kommen konnten, diese Talente bereits jetzt spielen zu sehen. Wir werden zukünftig sicherlich noch einiges von ihnen hören“, erklärt Marie-Reinders-Schulleiter Jörg Skubinn. „Zusätzlich möchte ich mich bei Alexander Ostrovski, Leiter der Phoenix-Musikakademie und selbst ein hervorragender Violinist, bedanken, der dieses Konzert ermöglicht hat.“
Unter den Pianistinnen befand sich unter anderem die 19-jährige Karolina Sekula aus Polen. Sie hat bereits zahlreiche nationale und internationale Klavierwettbewerbe gewonnen und trat schon in der Carnegie Hall in New York, in Genf, Deutschland, Polen und Litauen auf. Ebenso spielte sie mehrfach als Solistin gemeinsam mit dem Toruń Symphony Orchestra, dem Symphonie-Orchester ihrer Heimatstadt. Weiterhin spielten Haram Baek (15) aus Südkorea und Sophie Berns (15) aus Witten.
Bildzeile: 1. Reihe: Karolina Sekula (2.v.l.), Sophie Berns (3.v.l.) und Haram Baek (4.v.l.), drei Teilnehmerinnen des Internationalen Meisterkurses der Phoenix-Musikakademie unter der Leitung von Alexander Ostrovski (l.), gaben ein Klavierkonzert in der Marie-Reinders-Realschule. Darüber freuten sich Schulleiter Jörg Skubinn (r.) sowie die Lehrer:innen (hinten v.l.) Nicolai Wisser, Dominik Keogh, Miriam Fröhlich und Carina Müller.
Sonja Comes ist die neue kaufmännische Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Als Nachfolgerin von Horst Heinrich, der altersbedingt nach 24 Jahren ausscheidet, wird sie gemeinsam mit Ursula Mehrfeld die laufenden Geschäfte der Stiftung führen.
„Mit Sonja Comes haben wir nicht nur eine kompetente und beruflich erfahrene Fachkraft im Umgang mit finanziellen und administrativen Angelegenheiten gefunden. Frau Comes ist vor allem auch mit den Belangen des Stiftungswesens und insbesondere mit dem Bereich der Industriedenkmalpflege bestens vertraut“, so Ursula Mehrfeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiftung.
Rund 15 Jahre war Sonja Comes bereits Leiterin des Bereichs Finanzen und Administration bei der Stiftung. Als studierte Raumplanerin kann sie dabei mit einem übergreifenden Blick die Interessen der Stiftung vertreten und prägen. Hoch erfreut und dankend nahm sie die neue Position in der gemeinnützigen Stiftung an: „In der Tätigkeit als kaufmännische Geschäftsführerin sehe ich die Möglichkeit, die Entwicklung der Denkmalstandorte der Stiftung aktiv mitzugestalten und zukunftsfähige Konzepte für die Industriedenkmalstiftung zu entwickeln. Gerne bringe ich mein langjähriges Wissen ein und freue mich zugleich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen,“ so Sonja Comes.
Bildzeile: Ursula Mehrfeld (li.), Vorsitzende der Geschäftsführung der Industriedenkmalstiftung, mit Sonja Comes, neue kaufmännische Geschäftsführerin.
Samba, Jazz und viel zu lachen: Fünf Orchester-Mitglieder bieten Musikworkshop im Ev. Altenzentrum der Diakonie am Nordmarkt
Das renommierte London Symphony Orchestra war am Wochenende für zwei Auftritte im Dortmunder Konzerthaus zu Gast. Zwischen den Konzerten besuchten fünf Musiker des Orchesters am Samstagnachmittag das Evangelische Altenzentrum „Der Gute Hirte“ am Dortmunder Nordmarkt, um einen Musikworkshop durchzuführen. Zahlreiche Bewohner hatten sich im Foyer des Seniorenheimes der Diakonie eingefunden, um Jazz, Klassik und sogar einige Sambarhythmen zu hören. Zwischendurch gab es Tanzeinlagen des Personals und viel Humor rund um die englischsprachige Moderation, die durch eine Mitarbeiterin des Konzerthauses Dortmund übersetzt wurde. Organisiert wurde der Besuch durch das Seniorenbüro Nord und das Konzerthaus Dortmund.
Bildzeile: Das fünfköpfige Team des London Symphony Orchestra im Guten Hirten, unterstützt durch Tanzeinlagen der Mitarbeitenden des Hauses der Diakonie.
Zwölf Cellist*innen der Musikschule Dortmund haben sich in Bremen einen Sieg erspielt: Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erzielte das Zwölftett 24 Punkte und damit einen ersten Preis.
Die jungen Musiker*innen sind zwischen 12 und 18 Jahren alt: Julia Kuljus Biosca, Maria Bovensmann, Ina Wietheger, Isabelle Clara Weinsheimer, David Elias Kusch, Nora-Franziska Lichtenberg, Cosima Helene von Laer, Alexandra Althoff, Katharina Marie Graf, Marlene Kruse, Dorothea Zurhove und Maris Christian Röhl proben seit einem Jahr unter der Leitung von Mechthild van der Linde und Achim Fiedler zusammen.
Schon beim Landeswettbewerb erzielten sie die maximale Punktzahl und eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Nach diesem großen Erfolg ging es dann am 9. September nach Bremen in die Hochschule für Künste, wo der Bundeswettbewerb in der Kategorie „Besondere Ensembles“ in Präsenz stattfand.
„Es war für uns das erste richtige Vorspiel seit Januar 2020, daher waren viele von uns sehr aufgeregt und nervös“, berichtet Maris Christian Röhl. Die Corona-Pandemie hatte der Gruppe das Proben sehr erschwert. „Trotz Maske und Abstand konnten wir jedoch miteinander gut musizieren und uns in dem Jahr verbessern, sowohl individuell als auch als Gruppe“, ergänzt Nora-Franziska Lichtenberg, „nach und nach sind wir zu einer Familie zusammengewachsen.“
Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses wurde ausgiebig gefeiert. „Für einige von uns war es die letzte Teilnahme am Wettbewerb ,Jugend musiziert‘, weshalb die Freude über diesen Abschluss noch größer war“, sagt Nora-Franziska Lichtenberg.
In Iserlohn wurden Ende August die Kinder und
Jugendkulturpreise NRW 2020 / 2021 verliehen. Ingesamt 15.000 Euro Preisgeld
für „beispielhafte Kulturarbeit mit Kindern oder Jugendlichen“ standen in den
Kategorien Kinderkulturpreis, Jugendkulturpreis und Young Europe Award zur
Verfügung. Verliehen wurden die 16. Jugend.Kultur.Preise NRW im Rahmen des
landesweiten Jugendkunst- und Kulturfestivals „SEE YOU“ im Parktheater Iserlohn
durch NRW-Jugend-Staatssekretär Andreas Bothe (MKFFI NRW). Ausgezeichnet
wurden – unter 178 Bewerbungen – elf Projekte aus sieben Städten des Landes.
Träger des NRW-Jugendkulturpreises ist 2020/21 (3.000 Euro) der Verein music4everybody!
e.V. aus Frechen mit seinem Projekt „Zwischen den Welten – wo ich zuhause
bin“. Das (coronabedingt) zum Hörspiel abgewandelte Musicalprojekt über den Alltag
Geflüchteter in Deutschland überzeugte die Jury auf ganzer Linie. Der Kinderkulturpreis
NRW 2020/21 (3.000 Euro) geht nach Duisburg an die Internationale Kinder- und
Jugendbühne „Bahtalo“ – der Name steht für Freude und Hoffnung. Fremdheit und
Vertrautheit und die schwierige Balance von beidem sind das Megathema beim
Jugendkulturpreis 2021, der unterm Strich starke politische Akzente setzt.
Zwei zweite Jugendkulturpreise (jeweils 1.750 Euro) gehen nach Bergisch Gladbach an
den Krea Jugendclub (HipHop für Menschenrechte) und Siegburg (Kinder- und
Jugendtheater „Tollhaus“) für „Müll 2.0 – We’re burning now“, ein dritter Preis (1.000
Euro) an das junge Ensemble des spinaTheaters Solingen („Hunger“). Beim Kinderkulturpreis
konnte die Jugendförderung der Stadt Coesfeld für ihr Osterferienprojekt
„Abenteuer in der Galaxis“ einen zweiten Preis ergattern (1.750 Euro), die LAG Kunst
und Medien (Dortmund) landet auf Platz 3 mit dem Naturschutzprojekt „Wunderwesen
in Gefahr“. Doppelter Preisträger ist der Krea Jugendclub aus Bergisch
Gladbach, der neben seinem zweiten Preis auch noch den „Young Europe Award“
(1.750 Euro) erhielt: Ausgezeichnet wird er für das mit Roots&Routes aus Köln
realisierte Projekt „Who am I? – Young Artists for an Inclusive Society“.
Anerkennungspreise, verbunden mit Sachpreisen, gehen an die LAG Kunst und Medien
(Dortmund, Kultur-Care-Pakete), das Jugendstil Literaturzentrum, ebenfalls in
Dortmund („Wortwiese“), und das Kinderstadtprojekt „Iser-Kid-City“ des Kinder- und
Jugendrats der Gastgeberstadt Iserlohn.
Die Preisverleihung mit NRW-Jugendstaatssekretär Andreas Bothe bildete den
Höhepunkt des (coronabedingt) um ein Jahr verlegten SEE YOU Jugend.Kultur.Preis-
Festivals 2020/21, das am 27. August mit 500 Kindern und Jugendlichen und 70
Präsentationen im und am Parktheater Iserlohn stattfand.
Getragen wurde das Festivalprogramm von einem 30-köpfigen Jugendteam aus
Iserlohn. Rückgrat des Jugendkulturpreises, der von Beginn 1990 an durch das NRWJugendministerium
– heute das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und
Integration des Landes NRW – kontinuierlich unterstützt wird, sind neben der
Projektträgerin LKD (LAG Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW e.V.)
aus Unna und dem Landesdachverband LKJ (Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit
NRW e.V.) in Dortmund die starke Allianz mit dem Kinder- und Jugendrat in Iserlohn
und ein breites lokales Netzwerk aus Unterstützerinnen.
Ein Lesebuch der AutorInnengruppe LiteraturRaumDortmundRuhr
mit Grußworten von Isabelle Pfeiffer-Poensgen, der Kultusministerin von NRW und von Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal.
43 AutorInnen aus dem Ruhrgebiet – Dortmund, Bochum, Witten, Herne, Hagen, Lüdinghausen, Castrop-Rauxel, Kamen – bis ins Münsterland – Rheine, Steinfurt – und Rheinland – Xanten,…
haben ein Lesebuch herausgegeben, das die ganze Vielfalt ihrer Themen, Stile und Genres zeigt.
Es gibt Gedichte, Kurzprosa, Glossen, Theaterszenen, Satiren, Romanauszüge, Reiseberichte (Rußland, Iran, Costa Rica, Sauerland, Dortmund), Poetry Slam, Kurzkrimis, Jugendliteratur …
Themen sind u.a, Natur, Liebe, Ehe, Vergänglichkeit, Armut, Corona, Fußball, Vergangenheit des Ruhrgebiets und Jetztzeit, Krieg…
Die Texte sind witzig, ironisch, ernst, aufrüttelnd, unterhaltsam, philosophisch, anrührend, (melo)dramatisch, kritisch…
Das Buch wurde gefördert von DSW21, Dortmunder Stadtwerke AG
und vom Förderverein LiteraturRaumDortmundRuhr e. V.
LiteraturRaumDortmundRuhr. Ein Lesebuch
herausgegeben von Thomas Kade und Thorsten Trelenberg
Verlag Dortmunder Buch
132 Seiten
14,95 €
ISBN: 9 783945 238639
Gottesdienst zum 4. Advent in der Pauluskirche
Mit A Cappella Frauenensemble PLEJADEN
Das A Cappella Frauenensemble ‚Plejaden‘ wurde von der Sopranistin Annette Linke Anfang des Jahres 2021 zusammen mit 5 professionellen Sängerinnen gegründet.
Das Repertoire reicht von weltlicher klassischer Musik über geistliche Werke bis zu Swing- und Popstücken.
Himmlische Klänge haben sich die ‚Plejaden‘ auf die Fahnen geschrieben und ziehen so einen musikalischen Verbindungsfaden zu der gleichnamigen Sternengruppe in der Milchstraße.
Folgende Stücke werden die ‚Plejaden‘ am 4. Adventsgottesdienst in der Pauluskirche zum Besten geben:
„Alleluia“ von Sally K. Albrecht
„Maria durch ein Dornwald ging“
„Engel-Terzett“ aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy
„Little David, Play on your harp“, Spiritual von Hilger Schallehn
Pfarrer Friedrich Laker leitet den Gottesdienst und hält die Predigt.
Eintrittsbedingung ist 3G und das Tragen einer FFP2-Maske.
Eintritt frei
SONNTAG, 19. Dezember 2022
PAULUSKIRCHE – Schützenstr. 35 – 44147 Dortmund
Beginn: 10:00 Uhr
Kunstvoll in 2022: OB Thomas Westphal erhält „Grafik aus Dortmund“-Kalender der Sparkasse Dortmund
Zwölf Mal Kunst aus Dortmund: Der traditionsreiche Kalender „Grafik aus Dortmund“ mit den Arbeiten heimischer Künstler*innen ist in einer limitierten Auflage von 500 erschienen. Oberbürgermeister Thomas Westphal erhielt heute das Exemplar Nummer 1 von Dirk Schaufelberger: Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Dortmund überreicht ihm den handsignierten Kalender symbolisch für die Gesamtauflage, über die die Stadt Dortmund verfügen darf.
Die Sparkasse Dortmund unterstützt den Grafik-Kalender bereits zum 46. Mal. Er wird herausgegeben vom Dortmunder Kunstverein e.V. in enger Zusammenarbeit mit der Sparkasse Dortmund und dem Kulturbüro der Stadt Dortmund. Alle Arbeiten sind von den beteiligten Künstler*innen handsigniert.
Für die Aufnahme in den Grafik-Kalender hatten sich viele Künstler*innen aus Dortmund mit ihren Arbeiten beworben. Bevor eine Jury die Auswahl für die sechs Künstler*innen und zwölf Kalenderblätter traf, war im Sommer eine Ausstellung der eingereichten Arbeiten in der großen Halle im Kulturort Depot Dortmund zu sehen. Im Grafik-Kalender 2022 sind nun mit je zwei Arbeiten vertreten: Marc Bühren, Claudia Karweick, Lutz Kemper, Matthias Plenkmann, Jessica Toliver und Anita Wieczorek.
Zur Jury gehörten
Barbara Brunsing, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund,
Sebastian Junker, Bereichsleiter Wertpapiere, Sparkasse Dortmund,
Rebekka Seubert, Leiterin des Dortmunder Kunstvereins,
Linda Schröer, Kuratorin des Dortmunder Kunstvereins,
Dr. Peter Schmieder, Geschäftsführer Künstlerhaus Dortmund,
Dr. Nicole Grothe, Sammlungsleiterin des Museum Ostwall,
Prof. Tillmann Damrau, Institut für Kunst der TU Dortmund,
Hendrikje Spengler, Leiterin des Kulturbüros Dortmund und
Tristan Stolz, Druckerei Klenke GmbH.
www.grafik-aus-dortmund.de