Nordstadtblogger

Vortrag von Lamya Kaddor: „Es geht uns alle an – warum Jugendliche zu Dschihadisten werden können“ 

Salafisten-Demonstration in Dortmund

In Dortmund finden häufig Veranstaltungen von Salafisten statt. Fotos: Alex Völkel

„Es geht uns alle an – warum Jugendliche zu Dschihadisten werden können“: Ein Thema, das in Zeiten des Salafismus und des grausamen Wirkens des sog. „Islamischen Staates“ heiß diskutiert wird.

Interkulturelles Zentrum der AWO lädt Expertin in die Nordstadt ein

Salafisten-Demonstration in Dortmund

Salafisten sprechen vor allem junge Leute an. Die Radikalisierung erfolgt häufig über das Internet.

Es soll bereits mehrere tausend Anhänger dieser extremistischen Islam-Auslegung in Deutschland geben. Auch in Dortmund wird kräftig geworben. Mehrere hundert junge Gefolgsleute aus Deutschland sind ausgereist. Sie kämpfen, töten und sterben als Dschihadisten in Syrien und dem Irak.

Lamya Kaddor hält dazu am kommenden Dienstag, 18.11., um 17 Uhr einen Vortrag. Wegen des großen Interesses wurde die Veranstaltung vom IKUZ in das türkische Bildungszentrum, Westhoffstraße 22, in der Dortmunder Nordstadt, verlegt.

Daher steht mehr Platz zur Verfügung. Anmeldungen zu dem Vortrag sind noch möglich, bei der AWO unter Tel. 0231/ 99 3 42 03.

 Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes wirbt für eine zeitgemäße Auslegung religiöser Schriften

Salafisten-Demonstration in Dortmund

Das Interkulturelle Zentrum der AWO lädt zu dem Vortrag über Dschihadisten ein.

Lamya Kaddor ist Tochter syrischer Einwanderer und stammt aus Ahlen (Westfalen).

Sie ist 1. Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes, der für eine zeitgemäße Auslegung religiöser Schriften wie des Koran steht, für ein pluralistisches Weltbild und umfassende Geschlechtergerechtigkeit eintritt.

An der Universität Münster bildete Lamya Kaddor islamische Religionslehrer aus. Die Islam- und Erziehungswissenschaftlerin berät Politiker und Multiplikatoren. An einer Hauptschule in Dinslaken unterrichtet sie das Fach Islamkunde.

Veranstalter ist das Interkulturelle Zentrum (IKUZ) der Arbeiterwohlfahrt. Veranstaltungspartner ist das Jugendamt der Stadt Dortmund. Es moderiert Stefan Laurin vom Internetblog „Ruhrbarone“.

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen