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Dortmunder Eisenbahn GmbH nimmt neue „Waschkaue“ in Betrieb – Platz für mehr als 130 Mitarbeiter*innen

Band erfolgreich durchschnitten: Teddy-Bernd Müller, Betriebsratsvorsitzender, Dr. Roland Kritschler, Geschäftsführer Dortmunder Eisenbahn, Uwe Büscher, Vorstand der Hafen AG, OB Ullrich Sierau, Thomas Kratzer, Captrain, und Michael Freundlieb vom gleichnamigen Bauunternehmen. Fotos: Joachim vom Brocke

Von Joachim vom Brocke

Ein größeres Zeltdach spendete wenigstens etwas Schatten auf dem riesigen Gelände der ehemaligen Westfalenhütte. Die Dortmunder Eisenbahn GmbH, ein Unternehmen der Captrain Deutschland GmbH und der Dortmunder Hafen AG, nahm offiziell ein neues Gebäude mit Umkleide-, Wasch- und Sozialräumen in Betrieb. Knapp ein Jahr nach dem ersten Spatenstich am 27. Juni 2019. Einem Tag, der damals beinahe ebenso heiß war. 

Hafenchef will zum Probeduschen kommen

Dr. Roland Kitsches, Geschäftsführer der Dortmunder Eisenbahn: „Schon seit ein paar Wochen sind unsere Mitarbeiter hier glücklich“. Die so genannte Waschkaue bietet Platz für mehr als 130 Mitarbeiter*innen. Das Neubauprojekt – etwas mehr als eine Million Euro wurden investiert – sei eine Investition in die Zukunft des Unternehmens und in den Wirtschaftsstandort Dortmund. ___STEADY_PAYWALL___

Dicke Lok auf dem Gelände der Westfalenhütte.

OB Ullrich Sierau freute sich, dass hier „in die Qualität für die Beschäftigten investiert“ worden sei. Durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen könne ein neues Wir-Gefühl geschaffen werden. Am Bau beteiligt waren 21 Partnerunternehmen, sämtlich aus der Region. Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG, meinte schmunzelnd: 

Zwölf Jahre seines Berufslebens habe er selbst in einer Kaue gearbeitet und jetzt sogar am Bau einer neuen Anlage mitgewirkt. Er kündigte an, „zum Probeduschen mal selbst vorbei zu kommen“. Künftig werde die Hafen AG Kontakt mit den zahlreichen Logistikunternehmen auf dem Westfalenhütten-Areal aufnehmen und ihre logistischen Möglichkeiten zu präsentieren.

Nach sieben harten Jahre ohne Kaue: jetzt Investition in die Zukunft

Für Thomas Kratzer, Geschäftsführer der Captrain Deutschland, wurde hier in die Zukunft des Unternehmens investiert: „Mit dem Neubau zeigen wir, dass wir die Innovations- und Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens immer im Blick haben“. 

Sieben Jahre ohne Waschkaue, so Betriebsratsvorsitzender Teddy-Bernd Müller, seien eine lange und harte Zeit gewesen. In seinen 30 Jahren habe er bei der Dortmunder Eisenbahn viele Baustellen erlebt und mitgemacht: „Aber so wie es hier bei der Waschkaue reibungslos funktioniert hat, war schon klasse“. 

 

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Weitere Informationen: 

  • Für den Neubau wurde über eine Million Euro veranschlagt. Er umfasst 423 qm und entspricht den neuesten Energie- und Umweltstandards. 
  • Eine so genannte VRV-Anlage (Variable Refrigerant Volume) ermöglicht eine intelligente und enegiereffiziente Klimatisierung.
  • An dem 10-monatigen Bau waren 21 Partnerunternehmen aus der Region beteiligt. Das Gebäude wurde von Architekt Frank Krockhaus entworfen und von der Freundlieb-Bauunternehmung betreut. Durch die spezielle Modulbauweise ist eine zukünftige Erweiterung möglich.

Mehr zum Thema bei nordstadtblogger.de:

Investition von über einer Million Euro: Symbolischer Spatenstich für neue Waschkaue der Eisenbahn Dortmund

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