Der neue Polizeichef ist gebürtiger Dortmunder – und will den begonnenen Kampf gegen Rechtsextremismus fortsetzen

Neonaziaufmarsch in Dortmund
Auch der neue Polizeipräsident will den Druck auf Neonazis fortsetzen – hier ein Aufmarsch am 1. Mai. 

Der Dortmunder Gregor Lange wird neuer Polizeipräsident in seiner Heimatstadt. Das hat die Landesregierung auf Vorschlag von Innenminister Ralf Jäger  in Düsseldorf beschlossen. „Als Dortmunder kennt Gregor Lange die Stärken und die Herausforderungen der Ruhrgebietsmetropole“, erklärte Jäger.

Kurs gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Einbruchskriminalität wird fortsetzt

Gregor Lange wird neuer Polizeipräsident in Dortmund
Gregor Lange wird neuer Polizeipräsident. Foto MIK NRW

„Der zukünftige Dortmunder Polizeipräsident wird den eingeschlagenen Kurs seines Vorgängers gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Einbruchskriminalität konsequent fortsetzen.“ Als langjähriger Referent im NRW-Innenministerium hat Lange im Bereich des politischen Extremismus wichtige Erkenntnisse gesammelt. „Er zeichnet sich durch große Erfahrungen in verschiedenen Leitungsfunktionen der Landesverwaltung aus“, sagte der NRW-Innenminister.

Nachfolger von Norbert Wesseler kommt zum 1. März

Der 51-jährige Jurist tritt am 1. März 2014 die Nachfolge von Norbert Wesseler an, der den Chefsessel der Düsseldorfer Polizei übernommen hat. „Die Sicherheit der Dortmunderinnen und Dortmunder liegt mir sehr am Herzen. Mir ist bewusst, dass diese nur im Schulterschluss mit allen wichtigen Partnern, wie den Verantwortungsträgern der Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern gewährleistet werden kann“, sagte Lange. „Ich freue mich auf die neue berufliche Herausforderung in meiner Heimatstadt. Die Menschen des Ruhrgebiets schätze ich wegen ihrer direkten, offenen und toleranten Art.“

Referent beim Verfassungsschutz mit politischem Extremismus

Der gebürtige Dortmunder studierte Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität zu Bonn. Nach dem Studium trat er 1993 in den Landesdienst bei der Bezirksregierung in Arnsberg ein. Fünf Jahre später wechselte er zum NRW-Innenministerium. Dort befasste er sich bis 2003 als Referent unter anderem beim Verfassungsschutz mit politischem Extremismus. Danach übernahm er für sechs Jahre die Leitung der Fortbildungsakademie „Mont-Cenis“ in Herne. Von 2009 bis 2010 war Lange Personalchef bei der Bezirksregierung in Arnsberg. Seit drei Jahren ist der Abteilungsdirektor bei der Bezirksregierung Münster für die regionale Entwicklung, Städtebau, Kommunalaufsicht und Wirtschaft zuständig. Der 51-Jährige lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

 

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