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Coronavirus: Stadt schlüsselt die Infektionszahlen nach Stadtbezirken auf – ein Schwerpunkt liegt in der Nordstadt

Die Bereitschaft, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, nimmt weiter ab. Eine zweite Infektionswelle droht. Fotos: Alex Völkel

Dortmund ist bislang noch relativ glimpflich durch die Corona-Pandemie gekommen. Doch die Infektionen sind ungleich über das Stadtgebiet verteilt. Waren es zu Beginn der Pandemie vor allem Menschen aus „wohlhabenderen“ Stadtteilen im Süden und Südosten, die sich insbesondere im Skiurlaub infiziert haben, ist aktuell vor allem die Nordstadt betroffen. Noch ist sie kein „Hotspot“ – doch die besonders dichte Bebauung, die deutlich stärker belegten Wohnungen und die stärkeren familiären Verbindungen in den teils deutlicher betroffenen Länder lassen das Gesundheitsamt aufhorchen. Daher will die Stadt in der Nordstadt in Kürze (wieder) ein Testzentrum eröffnen.

Corona-Tabelle: Positivfälle mit Infektionen in Dortmund und in den Stadtbezirken

In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Am heutigen Freitag sind sechs positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1119 positive Tests vor. 995 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. ___STEADY_PAYWALL___

Zurzeit werden in Dortmund 15 Corona-Patient*innen stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch mit Beatmung. Es gibt in Dortmund bislang zehn Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Die Stadt Dortmund veröffentlichte heute eine Tabelle, die über die Verteilung aller Infektionsfälle in Dortmund sowie in allen Stadtbezirken Auskunft gibt. Die Tabelle weist alle jemals positiv getesteten Fälle über den gesamten Pandemiezeitraum vom 5. März bis zum 15. Juli aus.

Dargestellt sind sowohl die absoluten Zahlen der Infektionsfälle, als auch – zum Zwecke der Vergleichbarkeit – die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenzen) sowie die Anzahl der Einwohner*innen in den jeweiligen Stadtbezirken.

Der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Frank Renken erläutert: „Seit etwa vier Wochen hat sich das Infektionsgeschehen in Dortmund anhaltend verändert. Bis dahin waren die Stadtbezirke zwar nicht gleichmäßig betroffen, aber es waren auch keine anhaltenden Schwerpunkte erkennbar.

Erhöhtes Aufkommen: Einrichtung einer Teststelle im Bereich der Nordstadt geplant

In den letzten vier Wochen sind dem Gesundheitsamt jedoch deutlich mehr Covid-19-Fälle von Patient*innen mit Wohnsitz in der Innenstadt gemeldet worden. Am stärksten betroffen war der Bezirk Innenstadt- Nord.

Auf der Nordseite den Klinikums-Nord (Beethovenstraße) wird ein Corona-Diagnostik- und Behandlungszentrum errichtet.

Am Klinikums-Nord gab es ein Corona-Diagnostik- und Behandlungszentrum – es wurde wieder geschlossen. Es soll aber einen Nachfolger geben.

In absoluten Zahlen bedeutet diese Entwicklung allerdings keine problematische Situation. Von 273 Infektionsfällen in dem Zeitraum wurden 127 Fälle in den Bezirken der Innenstadt gemeldet, wovon 91 auf die Innenstadt-Nord entfielen.

Da sich diese Entwicklung bisher relativ stabil gezeigt hat, wurden verschiedene Maßnahmen angestoßen, um das Übertragungsgeschehen dort zu reduzieren.

Die bereits laufenden Bemühungen, Informationen in anderen Sprachen zur Verfügung zu stellen und auch medial das Informationsangebot durch die Stadt zielgerichtet weiter zu entwickeln, sollen unter Einbindung der Communities verstärkt werden.

Zudem ist die Einrichtung einer Teststelle in dem Bereich geplant. Ein dafür geeigneter Ort wird zurzeit gesucht. Diese Teststelle wird im Auftrag des Gesundheitsamtes arbeiten und insbesondere einen schnellen Zugang zur Testung für Rückkehrer*innen aus Risikogebieten sichern. „Wir rechnen zum Ende der Sommerferien und zum Schulbeginn mit einer verstärkten Nachfrage.“

Die Ratsfraktion von Linken und Piraten fordert Corona-Massentests an Schulen nach den Ferien

Nach den Sommerferien könnten Corona-Massentests an Schulen und an sogenannten Corona-Hotspots zur Pflicht werden, glaubt Utz Kowalewski, Fraktionsvorsitzender der Linken & Piraten im Dortmunder Rat, der diese auch für dringend notwendig hält. Nach den vermehrt auftretenden Corona-Fällen im Stadtgebiet, die nicht miteinander im Zusammenhang stehen, fordert Kowalewski auch für Dortmund die Vorbereitung von Massentests auf den Virus.

Utz Kowalewski, Fraktionschef von Linken und Piraten, hält Massentests für unumgänglich.

„Nicht nur rund um die Fleischfabriken von Herrn Tönnies ist ein Anstieg der Fallzahlen wahrzunehmen. Auch in Dortmund sind immer wieder Corona-Fälle aufgetaucht – inzwischen auch in sensiblen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Seniorenheimen. Aber auch die Schul- und Kitaschließungen zeigen ein reges Infektionsgeschehen. Es ist durchaus möglich, dass sich eine zweite Welle der Pandemie bereits ankündigt“ so Kowalewski, der als Spitzenkandidat der Linken nach der Kommunalwahl wieder in den Rat einziehen will.

Da ein zweiter Lockdown schwere Schäden, sowohl im sozialen Bereich als auch in der Wirtschaft verursachen würde, fordert Kowalewski dringend die Vorbereitung von Massentests in der Bevölkerung: „Bereits jetzt hat sich die Zahl der bekannten Infizierten im Verhältnis zu den klinischen Fällen verändert, so dass davon auszugehen ist, dass wir eine höhere Dunkelziffer von infizierten Menschen haben als noch im April.“, glaubt Kowalewski.

Da eine Einzelfallverfolgung nicht mehr durchgängig gewährleistet werden könne, seien Massentests die einzige Alternative dazu, das öffentliche Leben wieder konsequent zurückzufahren.

 

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16 Gedanken über “Coronavirus: Stadt schlüsselt die Infektionszahlen nach Stadtbezirken auf – ein Schwerpunkt liegt in der Nordstadt

  1. Coronavirus: Sechzehn weitere positive Testergebnisse (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: Sechzehn weitere positive Testergebnisse

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Am heutigen Samstag sind 16 positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1135 positive Tests vor. 1011 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Fünf der neuen Fälle sind mit Hilfe von Umgebungsuntersuchungen in zwei Familien ermittelt worden. Zurzeit werden in Dortmund 17 Corona-Patient*innen stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, davon wiederum vier mit Beatmung. Es gibt in Dortmund bislang zehn Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

  2. Coronavirus: Ein weiteres positives Testergebnis (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: Ein weiteres positives Testergebnis

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Sonntag ist ein positives Testergebnis hinzugekommen. Somit
    liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1136
    positive Tests vor. 1026 Patient*innen haben die Erkrankung bereits
    überstanden und gelten als genesen.

    Zurzeit werden in Dortmund 19 Corona-Patient*innen stationär behandelt,
    sechs von ihnen intensivmedizinisch, davon wiederum vier mit Beatmung.

    Es gibt in Dortmund bislang zehn Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang
    mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen
    verstarben aufgrund anderer Ursachen.

  3. Coronavirus: Ein weiteres positives Testergebnis (PM Stadt Dortmund) Beitrags Autor

    Coronavirus: Ein weiteres positives Testergebnis

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Montag ist ein positives Testergebnis hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1137 positive Tests vor. 1026 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

    Zurzeit werden in Dortmund 18 Corona-Patient*innen stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter drei beatmete Personen.

    Es gibt in Dortmund bislang zehn Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

  4. Coronavirus: Neun weitere positive Testergebnisse (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: Neun weitere positive Testergebnisse

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Dienstag sind neun positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1146 positive Tests vor. 1035 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

    Zurzeit werden in Dortmund 18 Corona-Patient*innen stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter drei beatmete Personen.

    Es gibt in Dortmund bislang zehn Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

  5. Coronavirus: Sieben weitere positive Testergebnisse (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: Sieben weitere positive Testergebnisse

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Mittwoch sind sieben positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1153 positive Tests vor. 1046 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

    Zurzeit werden in Dortmund 14 Corona-Patient*innen stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.

    Es gibt in Dortmund bislang zehn Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

  6. Coronavirus: Acht weitere positive Testergebnisse (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: Acht weitere positive Testergebnisse

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Donnerstag sind acht positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1161 positive Tests vor. 1048 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

    Zurzeit werden in Dortmund 15 Corona-Patient*innen stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch, darunter drei beatmete Personen.

    Bedauerlicherweise ist gestern eine weitere Patientin an den Folgen ihrer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Erreger verstorben. Die 81-Jährige wohnte in einer eigenen Wohnung und befand sich nach einem positiven Corona-Testergebnis seit dem 8. Juli in häuslicher Quarantäne. Sie litt zusätzlich unter relevanten Vorerkrankungen. Wegen ihres sich verschlechternden Gesundheitszustandes wurde sie am 12. Juli stationär im St. Johannes-Hospital aufgenommen und behandelt.

    Somit gibt es in Dortmund bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

  7. Coronavirus: Neun weitere positive Testergebnisse (PM Stadt Dortmund) Beitrags Autor

    Coronavirus: Neun weitere positive Testergebnisse

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Samstag sind neun positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1181 positive Tests vor. 1067 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

    Zurzeit werden in Dortmund 15 Corona-Patient*innen stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.

    In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

  8. Coronavirus: Vier weitere positive Testergebnisse (PM Stadt Dortmund) Beitrags Autor

    Coronavirus: Vier weitere Fälle

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Montag sind vier positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1185 positive Tests vor. 1072 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

    Zurzeit werden in Dortmund 15 Corona-Patient*innen stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.

    In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

  9. Fristverlängerung beim Entlastungsbetrag durch Corona: Pflegende Angehörige aus Dortmund können Extra-Geld für die Pflege aus 2019 bis 30. September abrufen (PM AOK) Beitrags Autor

    Fristverlängerung beim Entlastungsbetrag durch Corona: Pflegende Angehörige aus Dortmund können Extra-Geld für die Pflege aus 2019 bis 30. September abrufen

    Angehörige geraten bei der häuslichen Pflege schnell an ihre Grenzen. Der sogenannte ‚Entlastungsbetrag‘ aus der Pflegeversicherung kann Pflegende dabei unterstützen, einen Pflegebedürftigen solange wie möglich in seiner häuslichen Umgebung zu versorgen. Die Übertragbarkeit des Entlastungsbetrages von 125 Euro monatlich wurde Corona bedingt um drei Monate verlängert. „Wegen der Corona-Pandemie können pflegende Angehörige den Entlastungsbetrag für Hilfen im Alltag aus 2019 noch bis zum 30. September abrufen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

    Mit der Pflegereform 2017 wurden nicht nur die neuen Pflegegrade, sondern auch neue Leistungen für Pflegebedürftige eingeführt. So erhalten Pflegebedürftige aller Pflegegrade (1-5) in der häuslichen Pflege einen einheitlichen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Dieser ersetzt die bisherigen zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

    Die Angebote haben das Ziel, die Pflegenden zu entlasten, unterstützen die Pflegebedürftigen dabei, trotz bestehender Einschränkungen ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld zu führen und am sozialen Leben teilzunehmen. Der Entlastungsbetrag ist keine pauschale Geldleistung. Er kann zweckgebunden je nach individuellem Unterstützungsbedarf für Angebote wie beispielsweise Tagespflege (Kosten für Unterkunft und Verpflegung) oder Angebote zur Unterstützung im Alltag verwendet werden.

    Hilfe für Pflegende und Pflegebedürftige bietet die AOK-Faktenbox ‚Pflegeberatung‘ mit zahlreichen Informationen unter aok.de/nw in der Rubrik Medizin-Versorgung. Weitere Fragen rund um den Entlastungsbetrag beantworten die AOK-Pflegeberater unter der kostenfreien Hotline 0800 2655-185029.

  10. Informationslage und Meinungsbilder zu Covid-19: Auf der Suche nach Verlässlichkeit: Sonderausgabe des Forschungsmonitors Intermediäre veröffentlicht (PM Medienanstalt NRW) Beitrags Autor

    Informationslage und Meinungsbilder zu Covid-19: Auf der Suche nach Verlässlichkeit: Sonderausgabe des Forschungsmonitors Intermediäre veröffentlicht

    Kann man überhaupt noch über die Corona-Krise sprechen, ohne auch auf die zahlreichen Verschwörungstheorien einzugehen? Und wie sehr haben sie die Pandemie geprägt, die uns seit nunmehr fast einem halben Jahr beschäftigt? Auch die Wissenschaft setzt sich mit diesen Fragen auseinander. In der vorliegenden Sonderausgabe unseres Forschungsmonitors zu Informationsintermediären stellen wir Ihnen ausgewählte Projekte vor. Die Ausgabe „Informationslage und Meinungsbilder zu Covid-19: Auf der Suche nach Verlässlichkeit“ greift wissenschaftliche Perspektiven und Erkenntnisse dazu auf, welche Informationen in Deutschland und anderen Ländern zur Verfügung stehen, wie sie kommuniziert werden, sich verbreiten und sich auf die individuelle und öffentliche Meinungsbildung auswirken.

    Den Kreislauf, den Desinformationen auslösen können, hat die Corona-Pandemie sehr deutlich gemacht. Menschen lassen sich von den meist bewusst in Umlauf gebrachten Falschinformationen beeinflussen und richten ihre Meinungsbilder und ihr Handeln nach ihnen aus. Und unser Handeln wirkt sehr direkt auf unser Leben in der Gemeinschaft – im Falle der Corona-Pandemie zeigt dies mitunter extreme Folgen. Aus diesem Grund spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch davon, dass wir es nicht nur mit einer Pandemie, sondern auch mit einer „massiven Infodemie“ zu tun haben.

    Unübersichtlich war und ist also die Informationslage. Unübersichtlich ist aber auch, wer ihre Verbreiterinnen und Verbreiter sind, wie aktuelle Studien zeigen. Darunter finden sich Regierungen oder einzelne Politikerinnen und Politiker genauso wie Personen des öffentlichen Lebens, die sich zumindest in der Vergangenheit nicht als ausgewiesene Virus-Experten hervorgetan haben.

    Doch was heißt das nun für uns? Bleibt uns keine andere Wahl als desinformiert und damit desorientiert durch die Krise zu stolpern? Nein, denn zahlreiche Studien haben sich auch mit solchen Faktoren beschäftigt, die zu einer erfolgreichen Krisenkommunikation beitragen. Dazu zählt fundierte journalistische Arbeit, für die es hoffentlich auch nach der Krise ausreichend Wertschätzung gibt, um die durch die Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Engpässe zu überstehen.

    Wir wünschen Ihnen wie immer viel Freude bei der Lektüre und stehen bei Rückfragen und Anregungen auch in diesen sommerlichen Tagen wie gewohnt zur Verfügung. Den vollständigen Monitor sowie die früheren Ausgaben können Sie auf unserer Webseite downloaden.

    https://www.medienanstalt-nrw.de/themen/intermediaere.html

    Die aktuelle Sonderausgabe trägt den Titel „Informationslage und Meinungsbilder zu Civod-19: Auf der Suche nach Verlässlichkeit“ und beinhaltet folgende Kapitel:

    NEUE VERÖFFENTLICHUNGEN

    Insight 1: Desinformation ist folgenreicher als Falschinformation
    Insight 2: Schnell gestreut, langsam bekämpft
    Insight 3: Absichten hinter automatisierter Verschwörung
    Insight 4: Informationen formen Entscheidungen
    Insight 5: Zwischen zuverlässigen Informationen und Kriegsrhetorik
    Insight 6: Das 5G-Netz und das Machtstreben geheimer Eliten
    Insight 7: Die Rede von der Infodemie verschleiert
    Insight 8: Medienberichten und Regierungen vertrauen
    Insight 9: Wissenschaft statt Hass
    Insight 10: Die Beobachterin des Beobachters

  11. Coronavirus: 18 weitere positive Testergebnisse (PM Stadt Dortmund) Beitrags Autor

    Coronavirus: 18 weitere positive Testergebnisse

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Donnerstag sind 18 positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1240 positive Tests vor. 1099 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

    Zurzeit werden in Dortmund 16 Corona-Patient*innen stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.

    In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Fünf Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten positiv getestet

    Von den 18 neuen Infektionsfällen betreffen fünf Reiserückkehrende aus verschiedenen Risikogebieten. Die übrigen 13 Infektionsfälle sind individuelle, voneinander unabhängige, Fälle.

    Corona-Teststelle öffnet voraussichtlich am Samstag/Pressetermin morgen

    Die neue Corona-Teststelle der Stadt Dortmund für Reiserückkehrer*innen am Klinikum Nord (Anfahrt über die Beethovenstraße) wird voraussichtlich am Samstag, 1. August, um 10 Uhr öffnen.

    Die Teststelle wird kostenlose Testungen für Reisende aus Risikogebieten anbieten, die auf dem Landweg nach Dortmund zurückgekommen sind. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr; samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Den Ankündigungen der Bundesregierung zu Folge sollen die Testungen nach Rückkehr aus Risikogebieten in Kürze verpflichtend sein. Die Liste der Risikogebiete umfasst 130 Länder weltweit (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html), darunter Länder wie Türkei, Albanien, Luxemburg, Serbien, Kosovo, Nordmazedonien, Ukraine.

    Gerne möchten wir Ihnen vorab die Gelegenheit geben, sich vor Ort selbst einen Eindruck zu verschaffen und laden Sie herzlich am morgigen Freitag, 31. Juli, 13 Uhr, zu einem Pressegespräch mit Fototermin ein. Ihre Gesprächspartner*innen sind Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes sowie Vertreter*innen des Klinikum Dortmund und der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH.

    Über Ihre Teilnahme freuen wir uns.

  12. Coronavirus: Sieben weitere Fälle – neue Online-Meldemöglichkeit für Reiserückkehrer (PM Stadt Dortmund) Beitrags Autor

    Coronavirus: Sieben weitere Fälle – neue Online-Meldemöglichkeit für Reiserückkehrer

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Freitag sind sieben positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1247 positive Tests vor. 1105 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

    Zurzeit werden in Dortmund 14 Corona-Patient*innen stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.

    In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Zwei Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten positiv getestet

    Von den sieben neuen Infektionsfällen betreffen zwei Reiserückkehrende aus verschiedenen Risikogebieten. Die übrigen fünf Infektionsfälle sind individuelle, voneinander unabhängige, Fälle.

    Neue Online-Meldemöglichkeit für Einreisende aus Risikogebieten

    Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich umgehend nach Einreise beim Gesundheitsamt melden. Dies gilt auch dann, wenn ein negatives Testergebnis oder ein ärztliches Zeugnis vorliegt, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind.

    Um den Dortmunder*innen die Meldeverpflichtung zu erleichtern, stellt das Gesundheitsamt Dortmund ab sofort ein Online-Formular zur Verfügung. Über diesen Weg besteht auch die Möglichkeit, das ärztliche Zeugnis bzw. negative Testergebnis ans Gesundheitsamt zu übermitteln. Das Online-Meldeformular kann über folgenden Link aufgerufen werden: http://www.reiserueckkehr.dortmund.de.

    Reiserückkehrer, die über keinen Online-Zugang verfügen, können ihrer Meldepflicht weiterhin telefonisch über die Corona-Hotline nachkommen: (0231) 50-13150.

  13. Dortmunds Polizeipräsident Lange: "Wir müssen die Infektionsketten stoppen. Ein zweiter Lockdown könnte zu einem Knockout mutieren" (PM) Beitrags Autor

    Dortmunds Polizeipräsident Lange: „Wir müssen die Infektionsketten stoppen. Ein zweiter Lockdown könnte zu einem Knockout mutieren“

    Am 12. August beginnt der Unterricht in Schulen. Am 17. August nehmen die Kindergärten und -tagesstätten in NRW wieder den Regelbetrieb auf. Polizeipräsident Gregor Lange: „Es ist höchste Zeit, gegenzusteuern, wenn wir infektionsbedingte Schließungen verhindern wollen. Denn das führt dann dazu, dass Eltern wiederholt nicht ihrer Arbeit nachgehen können. Auch das müssen und können wir verhindern.“

    Bundesweit und auch in Dortmund steigen die Corona-Infektionszahlen weiter an. Der Polizeipräsident bittet die Bürgerinnen und Bürger, nicht zur Normalität zurückzukehren:

    „Während des Lockdowns ist es dank flächendeckend umsichtigen Verhaltens gelungen, mit umfangreichen Schutzmaßnahmen und unter hoher Last für Familien, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, einen nicht mehr kontrollierbaren Anstieg der Infektionszahlen zu verhindern. Mit Blick auf unsere Einsätze im Alltag und die aktuellen Zahlen sage ich: Wir dürfen die mühsam erzielten Erfolge nicht mit Leichtsinn aufs Spiel setzen, denn ein zweiter Lockdown könnte schnell zu einem Knockout mutieren.“

    Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund und Lünen beachtet seit inzwischen fünf Monaten die Infektionsschutz-Regeln. Sie halten Abstand. Ob in Supermärkten, in Tankstellen oder auf Märkten: Das Tragen der teilweise auch sehr kreativ gestalteten Mund-Nase-Schutze prägt das Stadtbild.

    Den pflichtbewussten Bürgerinnen und Bürgern ist Dortmunds Polizeipräsident sehr dankbar. „Gleichwohl: Diese Solidarität und diese Rücksicht kommen nicht überraschend. Beides ist typisch für unsere Region“, sagte er am Freitag (31.7.2020) – zu einem Zeitpunkt, an dem die Gesundheitsämter der Stadt Dortmund und im Kreis Unna (für Lünen) wiederholt in Folge neue Infektionsfälle in zweistelliger Höhe meldeten.

    Der Polizeipräsident: „Leider gibt es aber auch unbelehrbare Mitbürgerinnen und Mitbürger, die offenbar davon überzeugt sind, gegen das Virus resistent zu sein. Sie meinen augenscheinlich auch, das Virus nicht übertragen zu können, wenn sie sich ohne Abstand und ohne Masken in großen Gruppen in geschlossenen Räumen aufhalten und in den folgenden Tagen an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Dieses Verhalten ist respektlos. Es ist gefährlich und egoistisch. Es gefährdet Gesundheit und, wie wir alle doch wissen, auch das Leben.“

    Schreitet die Polizei ein, reagieren Partygäste oft auch aggressiv. So geschehen jüngst auf einer Hochzeitsfeier – den Streifenteams ist es gelungen, mittels Sprache zu deeskalieren.

    Ob Raver-Partys wie Anfang Juni auf dem früheren Hoesch-Gelände oder andere Anlässe, bei denen zumeist junge Menschen feiern: „Wir können nachvollziehen, dass sie zurück zur Normalität wollen, haben aber kein Verständnis dafür, wenn Abstände nicht eingehalten und Polizisten als Spielverderber betrachtet und dabei aggressiv angegangen werden. Es ist nicht allein die Polizei, die um Abstand bittet – es sind die aktuell steigenden Zahlen, die uns dazu ermahnen.“

    Die Polizei in Dortmund und Lünen appelliert an Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten, sich testen zu lassen und absolute Vorsicht walten zu lassen. Verstöße gegen Quarantäneauflagen von ignoranten und rücksichtslosen Personen wird sie konsequent ahnden.

    Der Polizeipräsident: „Wir sagen Danke all denen, die alles dafür tun, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Alle anderen, die Abstände nicht einhalten und auf Masken verzichten wollen, weil sie davon angenervt sind, sollten einmal darüber nachdenken, wie es ihnen ergeht, wenn sie selbst oder ein Familienangehöriger an ein Beatmungsgerät angeschlossen sind.“

  14. Coronavirus: Sechzehn weitere positive Testergebnisse (PM Stadt Dortmund) Beitrags Autor

    Coronavirus: Sechzehn weitere positive Testergebnisse

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:
    Am heutigen Samstag sind 16 positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1263 positive Tests vor. 1121 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Drei der neuen Fälle haben einen gemeinsamen familiären Hintergrund. Positive Testergebnisse von Reiserückkehrern aus Risikogebieten wurden am Samstag nicht gemeldet. Zurzeit werden in Dortmund 17 Corona-Patient*innen stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

  15. Coronavirus: Acht weitere positive Testergebnisse (PM Stadt Dortmund) Beitrags Autor

    Coronavirus: Acht weitere positive Testergebnisse

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Sonntag sind acht positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1271 positive Tests vor. 1122 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Fünf der neuen Fälle haben einen gemeinsamen familiären Hintergrund und sind Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet. Die Familie war mit dem eigenen PKW nach Serbien gereist. Im neuen Testzentrum am Klinikum Nord haben sich am Wochenende bislang insgesamt 179 Personen testen lassen. Zurzeit werden in Dortmund 19 Corona-Patient*innen stationär behandelt, sechs von ihnen intensivmedizinisch, darunter vier beatmete Personen. In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

  16. Coronavirus: Sieben weitere positive Testergebnisse - Infos zur Corona-Teststelle am Klinikum Nord (PM) Beitrags Autor

    Coronavirus: Sieben weitere positive Testergebnisse

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Am heutigen Montag sind sieben positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1278 positive Tests vor. 1123 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Unter neuen positiven Fällen ist keiner der Gruppe von Reiserückkehrer*innen zuzuordnen. Zurzeit werden in Dortmund 19 Corona-Patient*innen stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch mit Beatmung. In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Informationen zur Corona-Teststelle am Klinikum Nord

    Das Gesundheitsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass sich das kostenlose Testangebot in der Corona-Teststelle am Klinikum Nord an zurückreisende Dortmunder*innen ohne Krankheitsanzeichen richtet, die aus einem Risikogebiet auf dem Landweg – per Auto, Reisebus oder Zug – nach Dortmund zurückgekommen sind. Auch Flugreisende, die sich erst später zu einer Testung entschließen, können sich hier bis drei Tage nach dem Rückflug noch testen lassen. Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten, die Krankheitsanzeichen wie Husten, Fieber, Gliederschmerzen haben, wenden sich an ihre Hausärztin/ihren Hausarzt. Personen, die nicht in Dortmund wohnen, können dort nicht getestet werden. Sie können sich beim Gesundheitsamt an ihren Wohnorten erkundigen, wo Testmöglichkeiten bestehen. Die Öffnungszeiten der Teststelle am Klinikum Nord sind: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr; samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr.

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