
Das Dortmunder Integrationsnetzwerk „lokal willkommen“ Innenstadt-Nord veranstaltet ein offenes Friedensfest im Stadtteil. Von 13 bis 17 Uhr verwandelt sich der Kurt-Piehl-Platz am Freitag, 2. Oktober 2026, in einen zentralen Treffpunkt für Anwohner:innen aller Generationen. Das Programm setzt auf interaktive Mitmachaktionen, musikalische Beiträge sowie Informationsstände lokaler Partnerorganisationen. Ziel der nachbarschaftlichen Initiative ist es, gegenseitigen Respekt zu fördern und den Zusammenhalt im vielfältig geprägten Quartier nachhaltig zu stärken.
Das Stadtteilfest setzt auf offene Begegnungen im Alltag
Unter dem Leitgedanken „Frieden, Vielfalt und Zusammenhalt“ bringt das Fest Menschen aus den verschiedenen Ecken des Stadtteils zusammen. Die Organisator:innen von „lokal willkommen“ wollen gemeinsam mit lokalen Institutionen einen Raum schaffen, an dem Bewohner:innen unkompliziert ins Gespräch kommen.

Dabei steht die Grundüberzeugung im Vordergrund, dass ein friedliches Zusammenleben unmittelbar vor der eigenen Haustür im alltäglichen Miteinander beginnt.
Die Dortmunder Nordstadt zeichnet sich seit jeher durch ein enges Nebeneinander unterschiedlicher Herkünfte, Lebensweisen und Kulturen aus. Das Fest soll diese Vielfalt sichtbar machen und Gelegenheiten bieten, neue Kontakte in der direkten Wohnumgebung zu knüpfen. Durch persönliche Gespräche und den direkten Austausch will die Veranstaltung Vorurteile abbauen und das nachbarschaftliche Vertrauen stärken.
Ein respektvoller Umgang und gelebte Offenheit stehen im Zentrum des nachmittäglichen Geschehens auf dem Platz. Die Initiator:innen sehen in Begegnungsformaten dieser Art ein wirksames Instrument, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf Quartiersebene zu sichern. Das gemeinsame Beisammensein richtet den Fokus gezielt auf verbindende Werte aller Bewohner:innen.
Kreativworkshops und Bewegungsformate laden zum Mitmachen ein
Das Programm auf dem Kurt-Piehl-Platz bietet ab 13 Uhr abwechslungsreiche Aktivitäten für unterschiedliche Altersgruppen. Vor allem jüngere Besucher:innen und Familien können sich an gemeinsamen Seifenblasenaktionen beteiligen oder offene Gestaltungsangebote ausprobieren. Künstlerische Mitmachstationen bieten Kindern und Jugendlichen den nötigen Freiraum, um eigene Ideen kreativ umzusetzen.

Neben den gestalterischen Elementen nehmen Sport- und Gesundheitsimpulse einen wichtigen Platz im Programmablauf ein. Offene Einheiten für Yoga und gymnastische Bewegungsübungen sprechen Jung und Alt gleichermaßen an und animieren zu gemeinsamer Aktivität an der frischen Luft.
Die Übungen sind so konzipiert, dass alle Interessierten ohne Vorwissen oder Vorkenntnisse direkt teilnehmen können.
Begleitet wird der Nachmittag durch ein abwechslungsreiches musikalisches Rahmenprogramm lokaler Akteur:innen. Neben den Unterhaltungsangeboten präsentieren sich diverse Dortmunder Kooperationspartner mit Beratungs- und Informationsständen. Die Gäste haben so die Möglichkeit, die vielfältigen sozialen und kulturellen Hilfsangebote der Nordstadt gebündelt kennenzulernen.
Das kostenfreie Angebot steht allen Interessierten offen
Die Veranstaltung versteht sich als bewusst unkomplizierte Einladung an das gesamte Quartier und Interessierte aus anderen Stadtteilen. Ein Eintrittsgeld wird für die Aktionen nicht erhoben, und eine formelle Voranmeldung ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Wer den Nachmittag auf dem Platz verbringen möchte, kann sich spontan einfinden und die offenen Angebote nutzen.
Gerade in Großstädten mit dynamischen Nachbarschaften schaffen derartige Aktionen niedrigschwellige Brücken zwischen den Bewohnergruppen. Das Projekt zeigt, wie städtische Initiativen und zivilgesellschaftliche Kräfte im öffentlichen Raum gemeinsam aktiv werden können. Der Kurt-Piehl-Platz fungiert dabei als ideale Freifläche für lebendigen Austausch mitten im urbanen Wohngebiet.
Am Freitag, 2. Oktober 2026, bleibt der Platz bis 17 Uhr für alle Neugierigen und Feiernden geöffnet. Das Friedensfest möchte zeigen, dass gegenseitige Akzeptanz und gemeinsames Handeln die Grundlage für ein stabiles Stadtviertel bilden. Die Organisator:innen hoffen auf eine rege Beteiligung aus der gesamten Dortmunder Stadtgesellschaft.

