
Die Fachhochschule Dortmund darf ihre Studiengänge künftig selbst prüfen und zertifizieren. Der Akkreditierungsrat, ein länderübergreifendes Gremium zur Qualitätssicherung, hat der Hochschule das Siegel der Systemakkreditierung verliehen. Es gilt für acht Jahre.
Was sich für die Hochschule ändert
Das Siegel bescheinigt der FH ein funktionierendes internes Qualitätsmanagement. Sie kann ihre Bachelor- und Masterstudiengänge damit eigenständig prüfen und zertifizieren, externe Programmakkreditierungen durch Agenturen entfallen.

Vorausgegangen war ein mehrstufiges Prüfverfahren, bei dem eine externe Gutachtergruppe die Abläufe vor Ort analysierte. Sie hob nach Angaben der Hochschule die Kooperationskultur innerhalb der FH und mit externen Partnern hervor.
Die Akkreditierung gilt rückwirkend ab dem 1. April 2026 bis zum 31. März 2034. Studiengänge, die das interne Verfahren durchlaufen, erhalten das Siegel des Akkreditierungsrates. Es ist in Deutschland Voraussetzung für die Einschreibung.
Studierende entscheiden künftig in der Kommission mit
Studierende sind an dem Verfahren beteiligt. In der hochschuleigenen Akkreditierungskommission sitzen sie stimmberechtigt neben Lehrenden und Verwaltung und entscheiden über die Studiengänge mit.

„Die Systemakkreditierung bestätigt, dass wir die Qualität unserer Studienangebote verlässlich, systematisch und auf hohem Niveau selbst sichern können“, sagt Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel.
„Die Systemakkreditierung gibt uns die Freiheit zur Selbstgestaltung, nimmt uns aber gleichzeitig in die Pflicht“, sagt Prof. Dr. Stephan Weyers, Prorektor für Lehre, Studium und Internationales. An die Stelle externer Prüfungen trete ein hochschuleigenes Regelwerk.
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