Jetzt kann es blühen: Auf der Kokerei Hansa wächst für die IGA 2027 ein Garten der Vielfalt

AWO Dortmund erhält Fördermittelbescheid für den „Wir-Garten“

Auf dem Bild v.l. Tim Hammerbacher, Geschäftsführer UB AWO Dortmund, Horst Fischer, Geschäftsführer IGA 2027, Marco Schmitz, Stiftungsratsvorsitzender Sozialstiftung NRW, Ute Mais, CDU, Bürgermeisterin Dortmund, Ursula Mehrfeld, Vorsitzende der Geschäftsführung Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Ulrike Matzanke, stv. Vorsitzende UB AWO Dortmund, Rolf Stoltze, MdL
Auf dem Bild v.l. Tim Hammerbacher, Geschäftsführer UB AWO Dortmund, Horst Fischer, Geschäftsführer IGA 2027, Marco Schmitz, Stiftungsratsvorsitzender Sozialstiftung NRW, Ute Mais, CDU, Bürgermeisterin Dortmund, Ursula Mehrfeld, Vorsitzende der Geschäftsführung Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Ulrike Matzanke, stv. Vorsitzende UB AWO Dortmund, Rolf Stoltze, MdL Helmut Sommer | Nordstadtblogger

Die Sozialstiftung NRW fördert das besondere Projekt „AWO Wir-Garten im Zukunftsgarten der IGA 2027“. Am Mittwoch, 22. Juli, fand dazu in der Waschkaue auf der Kokerei Hansa die offizielle Übergabe des Fördermittelbescheids von Stiftungsorsitzendem Marco Schmitz an den AWO-Geschäftsführer Tim Hammerbacher statt.

Der Wir-Garten für Vielfalt und Inklusion

Tim Hammerbacher, Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks Dortmund bei seinem Grußwort Helmut Sommer | Nordstadtblogger

Auf einer Fläche von 500 Quadratmetern wird rund um die Kokerei Hansa ein „Wir-Garten“ angelegt. Das Projekt hat für Dortmund eine große Bedeutung und wird durch die Förderung im Zukunftsgarten der Internationalen Gartenausstellung (IGA) erst ermöglicht.

„Gemeinsam mit der Stadt möchten wir die Vielfalt unserer Gesellschaft sichtbar machen und ein gemeinsames Miteinander wirken lassen“, sagte Tim Hammerbacher, Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks Dortmund, bei seinem Grußwort.

Die Internationale Gartenausstellung findet in Deutschland alle zehn Jahre statt.  Vom 23. April bis zum 17. Oktober wird Dortmund zur Bühne der IGA 2027. Erwartet werden mehr als drei Millionen Besucher:innen. Andere Städte Nordrhein-Westfalens beteiligen sich auch, darunter Gelsenkirchen und Lünen. Mehr Informationen gibt es unter diesem Link: www.iga2027.ruhr

Die Organisatoren setzen mit dem Projekt im gesamten Ruhrgebiet Signale für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Deshalb sind zum Aufbau in Dortmund zwei feststehende Pavillons geplant, in denen die AWO künftig unterschiedliche Veranstaltungen anbietet. Vor allem inklusive Workshops zu Natur, Innovation und Bildung, wie beispielsweise das Herstellen von Seifen und Kräutersalzen.

Wir machen gemeinsame Pflanzaktionen mit Menschen mit Behinderungen und mit kleinen Kindern sowie mit Senior:innen, die auf der IGA tatsächlich auch gemeinsam aktiv werden können“, betonte Tim. 

„Ein Ort, an dem Zukunft gestaltet wird“

Symbolisch ist es, dass die offizielle Übergabe des Fördermittelbescheids in der ehemaligen Waschkaue stattfand, wo sich früher Bergleute umgezogen haben. Heute können Gäste die Räume frei auskundschaften.

Ursula Mehrfeld ist Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, hier bei ihrem Grußwort
Ursula Mehrfeld ist Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, hier bei ihrem Grußwort. Helmut Sommer | Nordstadtblogger

Dazu erwähnte Ursula Mehrfeld, dass es eine der wichtigsten Aufgaben der AWO und der Stadt war, dass die Besuchenden möglichst viel von dem Industriedenkmal erleben. Die Stiftung selbst hat mit dem Auftrag initiiert, das Industriedenkmal Kokerei Hansa der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und als Werk- und Kulturerbe zu erhalten.

Im historischen Hinblick war es vorher ein bedeutender Industriestandort. Die Kokerei wurde 1879 gegründet. Tausende Arbeitende produzierten in den Spitzenzeiten bis zu 5.200 Tonnen Koks täglich. Dennoch führte die Umstellung auf günstigere Energiequellen 1992 zur Stilllegung der Anlage.

Heute hat sich die Kokerei Hansa in ein Kulturdenkmal und einen vielseitigen Veranstaltungsort verwandelt: „Wo einst harte Arbeit und industrielle Entwicklung das Bild prägten, entsteht heute ein Ort, an dem Zukunft gestaltet wird“, betonte Ulrike Matzanke.

Weitere Eindrücke von der Übergabe des Fördermittelbescheids:


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