
Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern.
In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Berichte zu kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerten, Preisverleihungen und vieles mehr.
Hinweis: Wenn Sie auf die Fotostrecke gehen und das erste Bild anklicken, öffnet sich das Motiv und dazu das Textfeld mit Informationen – je nach Länge des Textes können Sie das Textfeld auch nach unten „ausrollen“. Je nachdem, welchen Browser Sie benutzen, können evtl. Darstellungsprobleme auftreten. Sollte dies der Fall sein, empfehlen wir den Mozilla Firefox-Browser zu nutzen.

Am Sonntag, den 1. März 2026, 18 Uhr, lädt der Jugendkonzertchor der CHORAKADEMIE am Konzerthaus Dortmund e.V. zu einem Konzertprogramm unter dem Titel „Von Dämmerung und Erwachen“ in die St.-Johann-Baptist-Kirche in Dortmund-Brechten ein. Unter der Leitung von Johannes Honecker, der seit Anfang 2025 den preisgekrönten Chor führt, präsentieren die 14- bis 19-jährigen Sänger:innen ein abwechslungsreiches Programm mit A-cappella-Werken von Heinrich Schütz, Felix Mendelssohn Bartholdy, Reena Esmail, Ola Gjeilo sowie weiteren Komponist:innen aus den letzten fünf Jahrhunderten. Der Jugendkonzertchor ist das Spitzenensemble von Europas größter Singschule, Gewinner u.a. des Deutschen Chorwettbewerbs 2018 und des Wettbewerbs des Deutschen Chorfests 2025 in Nürnberg, und tritt regelmäßig in ganz Nordrhein-Westfalen sowie darüber hinaus auf. Der Chor kooperiert zudem für große chorsinfonische Projekte mit Orchestern der Region, darunter die Dortmunder Philharmoniker für Mozarts „Krönungsmesse“ und Bachs „Johannespassion“, die Bochumer Symphoniker für Bachs „Weihnachtsoratorium“ und das Mahler Chamber Orchestra für Mahlers 3. Sinfonie. Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden für die CHORAKADEMIE sind willkommen.

Das Opernhaus zeigt am 15. März 2026, 18 Uhr, zeigt das Opernhaus Dortmund die szenische deutsche Erstaufführung von „Mazeppa“ in Kooperation mit dem Palazzetto Bru Zane. Nach den erfolgreichen deutschen Erstaufführungen von „Frédégonde“ und „La Montagne Noire“ ist dies bereits die dritte Zusammenarbeit, die zuvor Auszeichnungen und Nominierungen als „Wiederentdeckung des Jahres“ erhielt. Die Inszenierung übernimmt Martin G. Berger, der 2020 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST für „Beste Regie Musiktheater“ erhielt und dem Dortmunder Publikum durch „Der Barbier von Sevilla“ (2018/19) und „Nixon“ in China (2022/23) bekannt ist. In den Hauptrollen stehen Mandla Mndebele als Mazeppa, Anna Sohn als Matrena und Sungho Kim als Iskra. Generalmusikdirektor Jordan de Souza leitet die musikalische Umsetzung. Erste Einblicke sind bei der Einführungsmatinee am 22. Februar 2026, 11.15 Uhr, sowie der öffentlichen Probe am 3. März 2026, 18.00 Uhr, möglich. Die Handlung spielt während des polnisch-ukrainischen Krieges: Matrena findet den gefolterten polnischen Adligen Mazeppa, der zum Heerführer der Kosaken wird und ihr Herz gewinnt, während Matrenas ehemaliger Verlobter Iskra seine wahren Motive ahnt. Komponistin Clémence de Grandval (1830–1907) schuf eine melodienreiche Partitur im Stil der französischen Grand Opéra. Karten sind an der Theaterkasse, telefonisch oder online erhältlich. Weitere Vorstellungen finden am 22. März, 10. April, 2. Mai und 15. Mai 2026 statt, wobei die Dernière im Rahmen des Festivals Wagner-Kosmos VII gezeigt wird.

Das Duo Inestal in Dortmund spielt am 1. März, 18 Uhr, im großen Saal des Gemeindehauses der Marienkirche. Die Brüder Eduardo (Gitarre) und Luis (Geige) präsentieren ein Konzert, das internationale Erfahrung und preisgekrönte Virtuosität verbindet. Das Duo Inestal tritt seit über einem Jahrzehnt auf internationalen Bühnen, bei Musikfestivals, Konzertreihen sowie Bildungs- und Kulturprojekten im In- und Ausland auf und hat sich als feste Größe der Kammermusik etabliert. Eduardo Inestal gewann 23 internationale Wettbewerbe, gastierte weltweit auf renommierten Festivals und ist Professor h.c. an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf sowie an der Städtischen Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf. Luis Inestal schloss 2021 sein Studium am Royal Conservatoire in Brüssel ab, ist regelmäßiges Mitglied der Deutschen Kammerakademie Neuss und musiziert weiterhin im Duo mit seinem Bruder. Eintrittskarten sind im Vorverkauf erhältlich.

Der Bochumer Reise- und Naturfotograf Stefan Schütter zeigt am Sonntag, den 8. März, 11 Uhr, seine Live-Multivision „Winterliches Japan“ im Schauburg-Kino Dortmund. Unter dem Motto „Von der Megacity Tokio bis zur Magie des hohen Nordens“ nimmt Schütter das Publikum zunächst mit in die Hauptstadt Tokio, gibt Einblicke in das moderne Stadtleben und zeigt den Ausflug nach Nikko mit seinen historischen Tempeln. Einen ersten Wintereindruck vermitteln die in Thermalwasser badenden Schneeaffen am Fuß der Japanischen Alpen. Anschließend reist Schütter mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen zurück nach Tokio und weiter in den winterlichen Norden Japans nach Hokkaido, die zweitgrößte Hauptinsel mit viel unberührter Natur. Dort sind u.a. die balzenden Mandschurenkraniche in den verschneiten Kushiro-Sümpfen, überwinternde Singschwäne am Kussharo-See und Riesenseeadler an der Shiretoko-Halbinsel zu erleben. Den Abschluss der Reise bildet das Sapporo-Schneefestival. Die 90-minütige Multivisionsschau kombiniert beeindruckende Fotos, stimmungsvolle Musik und spannende Geschichten. Tickets sind online erhältlich unter der Webseite des Schauburg-Kinos.

Am Veilchendienstag endete der Geierabend 2026 auf Zeche Zollern in Dortmund, nachdem das Ensemble seit dem 2. Januar das Publikum mit Humor, Staunen und gelegentlichem Fremdschämen unterhalten hatte. Höhepunkt der Session war der Abschied von Geierabend-Gründer und langjährigem „Präsidenten“ Roman Henri Marczewski, der nach 30 Jahren den Dortmunder Alternativ-Karneval prägte. Die Verleihung des Pannekopp-Ordens fiel dieses Jahr einstimmig auf Bettina Hartmann, stellvertretende Bürgermeisterin von Marl, die für die „Erfindung der goldenen Brandleiter“ ausgezeichnet wurde, da sie sich mit Stimmen der AfD ins Amt wählen ließ, und ließ NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hinter sich. Durch das Programm führte erneut „Steiger“ Martin Kaysh als Conférencier, während das Ensemble um Sandra Schmitz, Silvia Holzhäuser, Stefan Peters, Benjamin Werner und Patrick Dollas politische und lokale Themen humorvoll aufgriff – von Müttern, die freiwillig den Wehrdienst für ihre überforderten Söhne übernehmen, über die „ChatGPT-Regionalstelle Bövinghausen“ bis zu einer Groteske über russische U-Boote im Phoenixsee. Musikalische Akzente setzte die Band um Stefan „Pele“ Götzer. Tausende Zuschauer:innen aus dem Ruhrgebiet und darüber hinaus erlebten die Show; wer sie verpasst hat, kann sie auf YouTube (@geierabend_live) nachholen.

Herbert Grönemeyer gastierte am 17. Februar 2026, mit einem zusätzlichen Bonus-Konzert der Reihe „mittendrin – akustisch“ in der Westfalenhalle Dortmund, die im 360°-Format bespielt wurde. Rund 15.000 Fans waren vor Ort, das Konzert war restlos ausverkauft. Anlässlich des ausverkauften Abends überreichte Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH, Herbert Grönemeyer den SOLD OUT AWARD der Westfalenhalle. Veranstalter Dirk Becker (Dirk Becker Entertainment GmbH) war ebenfalls bei der Übergabe dabei. Loos betonte die besondere Verbindung zwischen Grönemeyer und der Westfalenhalle, die bereits bei den Jubiläumskonzerten 2025 und der Verleihung der Goldenen Westfalenhalle deutlich wurde. Die Reihe „mittendrin – akustisch“ hatte im Jubiläumsjahr 2025 besondere Maßstäbe als Kultur-Highlight gesetzt und knüpft mit diesem ausverkauften Bonus-Konzert direkt daran an.

Das Kinder- und Jugendtheater Dortmund feiert am Freitag, den 27. Februar, 18 Uhr, die Premiere der Inszenierung „Wir Tiere“, einer poetischen Entdeckungsreise in die Lebensräume heimischer Tiere für Kinder ab vier Jahren. Die Produktion entstand in Koproduktion mit der Jungen Bühne Bochum und macht die Wahrnehmungswelten von Biene, Eichhörnchen, Regenwurm und Maikäfer sinnlich erfahrbar, ohne sie zu erklären. Als begehbares Theatererlebnis wird das Publikum in zwei Gruppen durch unterschiedliche Orte des Hauses geführt, bevor alle wieder zusammenkommen, sodass wechselnde Blickwinkel und ein gemeinsamer Erfahrungsraum entstehen. Entwickelt von der Jungen Bühne Bochum, einem freien Kollektiv für interdisziplinäres Schauspiel-, Tanz- und Musiktheater für junges Publikum, zeichnet sich die Produktion durch starke Bildsprache, körperliche und musikalische Erzählweise sowie unmittelbare Nähe zum Publikum aus. Auf der Bühne stehen die KJT Ensemblemitglieder Andreas Ksienzyk, Bianka Lammert und Jan Westphal sowie die Mitglieder der Jungen Bühne Bochum Lea Kallmeier, Manuel Loos und Maria Trautmann. Konzeption: Junge Bühne Bochum; Text und Regie: Martina van Boxen; Ausstattung: Esther van de Pas; Musik und Sound: Manuel Loos; Video: Simon Tüllmann; Choreografie: Lea Kallmeier; Dramaturgie: Lennard Walter. Tickets sind im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50-27222 oder online unter www.theaterdo.de erhältlich.

Die Bestsellerautorin Katharina Afflerbach liest am Dienstag, den 24. März 2026, von 18 bis 21 Uhr, im Nebensaal 2 des Katholischen Centrums, Propsteihof 10 in Dortmund, aus ihrem Buch „Zuversicht – Wahre Geschichten vom Weitermachen und Wachsen in schwierigen Zeiten“. Die Veranstaltung wird von der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildungsstätte (kefb An der Ruhr) organisiert, der Eintritt beträgt 10 Euro, Anmeldungen sind per E-Mail an dortmund@kefb.de möglich. Afflerbach erzählt wahre Lebensgeschichten von Menschen, die schwere Krisen durchleben, darunter eine Mutter während der Ahrtal-Flut, eine Frau nach einem Arbeitsunfall, eine obdachlose Alkoholabhängige, Betroffene häuslicher Gewalt und Eltern schwer erkrankter Kinder. Sie verknüpft diese Berichte mit eigenen Erfahrungen und Schicksalsschlägen und zeigt alltagstaugliche Strategien, wie Zuversicht selbst in tiefen Krisen wachsen kann. Dabei betont sie, dass Zuversicht mehr ist als Hoffnung: ein aktiver Weg, sich auszurichten, aufzurichten und dem Leben zu begegnen. Afflerbach lädt das Publikum ein, Zuversicht als Mittel für Sicherheit, Vertrauen und innere Stärke anzunehmen und an eine gute Zukunft zu glauben. Das Buch ist im Goldegg Verlag erschienen, umfasst 240 Seiten im Softcoverformat, kostet 22 Euro und ist unter der ISBN 978-3-99060-499-1 erhältlich.

Die Schwarzhumor-Komödie „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ von Peter Jordan feiert am 3. März 2026 um 11 Uhr ihre Wiederaufnahme im Operntreff der Jungen Oper Dortmund. Die turbulente Inszenierung, die Composer in Residence Marc L. Vogler in der Spielzeit 2024/25 einführte, zeigt in einem alternativen Historienverlauf die Französische Revolution mit Slapstick, Monty-Python- und Tarantino-Humor und reflektiert die Gegenwart. Marie-Antoinette und König Ludwig XVI. leben seit fast 20 Jahren eingesperrt im Schloss Versailles, belästigt vom Volk und bei minimalem Personal, ohne auch nur ein Stück Kuchen, während prominente Akteur*innen der Revolution unangemeldet zu Besuch kommen. Da die Hinrichtung nicht voranschreitet, baut Ludwig XVI. heimlich eine eigene Guillotine. Nach jeder Vorstellung findet ein Nachgespräch mit Beteiligten statt. Die Produktion wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat gefördert. Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder online unter www.theaterdo.deerhältlich. Weitere Vorstellungen finden am 5. März, 9. März, 18. März, 16. April, 18. April, 4. Mai und 6. Mai 2026 statt.

Phoenix des Lumières bietet exklusive Specials in der Phoenixhalle, die Kunst, Atmosphäre und Erlebnis verbinden. Am 5. März lädt das Unternehmen anlässlich des Weltfrauentags in Kooperation mit The Girls Club zum Book Club ein. Der Abend richtet sich an Frauen zwischen 18 und 32 Jahren und schafft einen Raum für Austausch, Inspiration und Begegnungen zwischen riesigen Kunstprojektionen und Lichtinstallationen. Gäste genießen Getränke und süße Häppchen, bereitgestellt von Monin, das Matcha-Variationen serviert, und können entspannte Gesprächsrunden, eine gemütliche Lese-Ecke sowie eine kleine Überraschung erleben. Tickets und Informationen sind online verfügbar. Darüber hinaus lädt Phoenix des Lumières zu „Immersive Yoga“ ein, einer Wellness-Erfahrung, bei der Jaqueline Reske von Surf and Yoga Kitchen durch eine STRALA Yoga Class führt, begleitet von einer immersiven Reise durch Monets Welt. Zarte Farben und lebendige Landschaften schaffen einen Raum für Ruhe, Bewegung und bewusstes Ankommen bei sich selbst. Aufgrund begrenzter Plätze wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen; die nächsten Termine sind der 17.03., 25.03. und 14.04.2026, eine Sonder-Session zur Show „Der Kleine Prinz“ findet am 28.04.2026 statt, jeweils ab 18:30 Uhr. Tickets und weitere Informationen sind online erhältlich.

Zum Tag der Archive am 7. März öffnet das Fritz-Hüser-Institut in Bövinghausen seine Türen: Unter dem Motto „Sehnsucht im Koffer“ zeigt es Literatur zu Arbeit und Migration – mit Ausstellung, Führungen, Schreibwerkstatt und einer Lesung mit Franco Biondi. Das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt (FHI) (Rhader Weg 5, 44388 Dortmund) beteiligt sich 2026 erstmals am bundesweiten Tag der Archive und lädt am 7. März zu einem vielseitigen Programm ein. Das Motto lautet „Sehnsucht im Koffer: Arbeit und Migration in der Literatur“.
In einer Kabinettausstellung präsentiert das Institut ausgewählte Texte, Objekte, Grafiken und Gemälde aus seinem Archiv. Eine Lesestation ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, literarische Texte eigenständig zu entdecken. In einer Schreibwerkstatt können sie zudem eigene Gedanken und Erfahrungen zum Thema Migration kreativ festhalten.
Ein besonderer Programmpunkt ist die Lesung des Schriftstellers Franco Biondi mit anschließendem Gespräch, moderiert von Aurora Rodonò. Biondi, 1947 in Italien geboren, prägte die interkulturelle Literatur im deutschsprachigen Raum maßgeblich. Er engagierte sich in einer italodeutschen literarischen Initiative, im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt sowie als Mitbegründer von PoLiKunst. In Dortmund liest er aus seinen Texten und spricht über Literatur, Migration und seinen Einsatz für migrantische Perspektiven im Literaturbetrieb der 1970er- und 1980er-Jahre. Teile seines Vorlasses bewahrt das FHI-Archiv.
Programm im Überblick: 13:15–13:45 Uhr: Archivführung – Blick hinter die Kulissen, 14:30–16:00 Uhr: Lesung und Gespräch mit Franco Biondi, 16:15–16:45 Uhr: Zweite Archivführung – Blick hinter die Kulissen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
