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#Zusammengegennixlos: Die JFS Derne gibt wöchentlich eine eigene Zeitung für Kinder und Jugendliche heraus

Im April und Mai gab es wöchentlich eine eigene Zeitung aus der JFS Derne.

Im April und Mai gab und gibt  es wöchentlich eine neue eigene Zeitung aus der Jugendfreizeitstätte Derne.

Lesestoff und Kochrezepte, Rätsel und Sportangebote, Bastelanleitungen samt Material und Spielideen sowie Zubehör – und das alles frei Haus: die Stammgäste der AWO-Jugendfreizeitstätten (JFS) mussten auch im April und Mai nicht aus Langeweile Löcher in die Decke starren. In der eigens für diese Wochen gemachten Zeitung mit dem Titel #Zusammengegennixlos stellten Sabine Hoffstiepel, Silke Gruner, Sören Jagnow, Levent Taskiran mit Praktikantin Katharina Westphal als neu eingerichtete Redaktion, daheim in den Räumen der Jugendfreizeitstätte Derne, alle sieben Tage eine Zeitung zusammen, die mit jeder Nummer immer besser wurde. Und das würdigten auch die jungen Leser*innen.

20 Seiten für Kinder und Jugendliche – die Redaktion lieferte sie sogar selbst in die Briefkästen

Im Jugendtreff wurde eine Redaktion eingerichtet, die wöchentlich eine Zeitung herausgibt.

Im Jugendtreff wurde eine Redaktion eingerichtet, die wöchentlich eine Zeitung herausgibt.

„Die Kinder bedanken sich über WhatsApp“, erzählte das Redaktionsteam kurz vor Pfingsten. Und diesen Dank haben die Frauen und Männer auch verdient. 16 Seiten dick war die erste Ausgabe vom 3. April, 20 Seiten wurden es schon die Woche darauf. Bilder- und Kreuzworträtsel, Hinweise für die Online-Schnitzeljagd, Malwettbewerbe und jede Menge Rezepte für süße und herzhafte Genüsse fanden die Leser*innen alle sieben Tage im Briefkasten.

Doch damit nicht genug. Zu den Bastelanleitungen wurde das Material gleich mitgeliefert – wie fürs Drachenpuzzle und fürs Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel, für den Stiftehalter und die Meerjungfrau aus der Klopapierrolle. Seidenpapier und Federn, Wolle und Spielbretter, goldenes Papier und Kunstblumen – alles das landete mit der Zeitung in den jeweiligen Briefkästen.

Und hier waren es nicht die Postbot*innen, die unterwegs waren, das Austragen erledigten die Redaktionsmitglieder auch gleich selbst – zu Fuß. „Wir haben immer ein paar Exemplare zusätzlich dabei, wenn uns ein Kind anspricht, das nicht zu uns kommt“, erzählten sie. Kein Wunder, dass die Zeitungen so begehrt waren.

Positive Rückmeldungen auf die Zeitungen erreichte die Redaktion nicht nur aus Dortmund 

Bei Malwettbewerben gab es Preise zu gewinnen, fürs Sportangebot machten Tanzlehrerin Jasmin und Karatekünstler Sandro online vor, was die Mädchen und Jungen zuhause nachmachen konnten und sollten. Die Links waren in der Zeitung zu finden. Dass die Videos geguckt wurden, zeigt die hohe Zahl der Aufrufe. Ob das Training dann auch folgte, wissen nur die Kinder und Jugendlichen allein.

In jeder Ausgabe zu finden: der Hinweis auf das Bewerbungstraining von Silke Gruner. Sie bat die Jugendlichen darum, auch in Zeiten der zwangsweisen Schulpause an einen Ausbildungsplatz zu denken und bot eine persönliche telefonische Beratung an oder eine Unterstützung per Mail. Auch sonst: Wer mit den JFS-Kräften reden wollte, konnte das über Instagram tun.

Wie gut das Angebot nicht nur in Dortmund ankam, zeigt die Resonanz. So gewann das Kahoot-Quiz eine Jugendliche aus Aachen, der Basteltipp für die Wäscheklammer-Vögel kam online von „dorfmama“.  Und einige Eltern werden auch gespannt immer auf das nächste Heft gewartet haben – allein der Koch- und Backrezepte wegen: Levos Spinatträumchen hört sich genauso lecker an wie das Hähnchen Curry, die Koalabären-Flitzer können der Renner auf dem nächsten Geburtstag sein ebenso wie die Schoko Crossies.

Auch wenn die Jugendfreizeitstätten seit Anfang Juni wieder geöffnet sind, sollte die Kirchderner Zeitungsredaktion überlegen, ob sie nicht doch weitere Ausgaben produzieren will. Und das nicht nur der witzigen Comics wegen.

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