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Vom Straßenkind in Nairobi zum Lehrer in Hamburg: Lesung mit Philip Oprong Spenner im Jugendforum Nordstadt

Philip Oprong Spenner ist im Jugendforum Nordstadt zu Gast.

Philip Oprong Spenner ist im Jugendforum Nordstadt zu Gast. Foto: Ullstein

Als Straßenkind kämpfte er in Nairobi ums nackte Überleben. Heute unterrichtet er Kinder an einer Hamburger Schule. Ein Buch, das ins Herz trifft und viel Mut macht. Buchautor und Lehrer Philip Oprong Spenner ist am Mittwoch, 2. März, um 18 Uhr im Jugendforum Nordstadt zu Gast. Er liest aus „Move on up – Ich kam aus dem Elend und lernte zu leben“.

Ein Leben als Waisenkind zwischen Schlägen, Betteln und quälendem Hunger

Kenia – Schläge, Betteln, quälender Hunger. Philip ist Vollwaise, sein Zuhause die Straße. Er lebt, um zu überleben. Mit zwölf erkennt er: Wenn ich raus aus dem Elend will, muss ich selbst dafür sorgen. Seine Rettung ist das Waisenheim.

Move on Up

Dort geht er erstmals zur Schule. Begierig saugt er alles Wissen auf. Ein Hamburger Arzt adoptiert ihn. Philip, das ehemalige Straßenkind, beendet sein Studium mit Auszeichnung. Er entscheidet sich bewusst gegen einen Karriereberuf.

Heute kümmert er sich als Teach-First-Lehrer um die „Problemkinder“ unserer Gesellschaft – Jugendliche, auf der Suche nach sozialem Halt und Anerkennung. Er hat das Standing, ihnen zu helfen, weil er sie versteht und ernst nimmt.

Motivation für Jugendliche, ihren Weg trotz Flucht und Migration zu suchen und zu finden

Mit seiner Lebensgeschichte will der Philip Oprong Spenner andere Menschen, vor allem Jugendliche, ermutigen und ihnen zeigen, dass es nie zu spät ist, aktiv zu werden und seinem Leben einen Sinn zu geben. Darüber hinaus sensibilisiert sein Buch Jugendliche unterschiedlichster Herkunft für die Themen Flucht und Migration.

Daher hat ihn das Jugendforum Nordstadt eingeladen. Die Veranstaltung findet im Jugendtreff Stollenpark, Bergmannstraße 51, in der Nordstadt statt.

Das Jugendforum ist ein Projekt des Planerladen e.V.  und fördert das Engagement, das Miteinander und die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen. Das Projekt wird vom LWL-Landesjugendamt gefördert.

Die Lesung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Planerladen e.V., Verein junger Deutsch-Afrikaner e.V., Alevitische Gemeinde Dortmund e.V. und Auslandsgesellschaft NRW e.V.

 

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