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27 Millionen Euro Kosten: Umfassende Sanierung des Fritz-Henßler-Berufskollegs soll 2015 beginnen

Im Jahr 2015 sollen die Sanierungsarbeiten im Fritz-Henssler-Berufskolleg beginnen.

Der Verwaltungsvorstand hat den Planungs- und Ausführungsbeschluss für die Sanierung und Erweiterung des Fritz-Henßler-Berufskollegs (FH-BK) beschlossen.

Denkmalschutz sorgte für massive Verzögerungen der Planungen

Die Sanierungsarbeiten werden rund 27 Millionen Euro kosten. Fotos: Alex Völkel

Der nach der Jahrhundertwende errichtete und unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex ist stark sanierungsbedürftig. Das ursprünglich mit rund 30 Millionen Euro taxierte Bauprojekt kann durch Flächeneinsparungen in Höhe mehr als 1800 Quadratmeter um rund 2,7 Millionen Euro im Baukostenbudget reduziert werden. Darüber hinaus werden bei einem Betrachtungszeitraum von 40 Jahren rund sieben bis zehn Millionen Euro Bewirtschaftungskosten vermieden.

Die Forderung der Städtischen Immobilienwirtschaft an den beauftragten Generalplaner, die bisherigen Konzepte bestmöglich zu optimieren, konnte erfolgreich umgesetzt werden. Dabei wurde darauf geachtet, auch die schulfachlichen Anforderungen umfänglich zu erfüllen.

Schulbetrieb wird in ein „Containerdorf“ ausgelagert

Der komplette Schulbetrieb wird ausgelagert, um einen beschleunigten Sanierungsablauf des komplexen Bauvorhabens sicherzustellen. Das Ausweichquartier mit einer Nutzfläche von rund 7000 Quadratmeter entsteht in Container-Modulen auf einem Gelände der RWE an der Weißenburger Straße – in unmittelbarer Nähe des Brügmannzentrums.

Die Arbeiten sollen bis 2017 beendet sein – der Schulbetrieb wird ausgelagert.

Die Baumaßnahme wird in mehreren Abschnitten durchgeführt. Gestartet wird mit Abrissarbeiten und Baugrundertüchtigungen, um weitere Setzbewegungen des Gebäudes (Torflinse) auszuschließen. Die Grundsanierung am denkmalgeschützten Bestand berücksichtigt die fachgerechte Entkernung und Sanierung sämtlicher Räume. Die Haustechnik, Fensterelemente, Böden und Türen werden erneuert.  Außerdem erhält das Bestandsgebäude eine Erweiterung durch zwei moderne Ergänzungsbauten.

Rat soll am 3. Juli die Sanierung beschließen

Die Barrierefreiheit wird unter anderem durch einen Personenaufzug im zentralen Treppenhaus gewährleistet. Alle Türen und Durchgänge des Berufskollegs weisen die notwendigen Breiten aus. Die Übergänge (Bestandsbau zum Ergänzungsneubau) werden barrierefrei in einer Ebene ausgebaut. Weiter wird die Zugänglichkeit des Gebäudes für Menschen mit Behinderung durch eine entsprechende Rampe gewährleistet. Akustische und optische Signale stellen die entsprechende Orientierung im Gebäude sicher.

Die Abwicklung des Bauprojektes liegt im Zeitplan. Vorbehaltlich des Ratsbeschlusses am 3. Juli 2014  könnte die Sanierungsmaßnahme termingerecht  Anfang 2015 beginnen. Der Schulbetrieb des FH-BK soll ab 2017 in den sanierten und neuen Räumen im Brügmannzentrum stattfinden.

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