Die Dortmunder Stiftung help an hope freut sich über eine Spende vom Rotary Club Dortmund. v.l. Joachim Nill (v.l.), Kuratoriumsmitglied der Stiftung help and hope und Mitglied im Rotary Club Dortmund, Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der Stiftung help and hope und Martin Cremer, Präsident des Rotary Club Dortmund auf Gut Königsmühle in Dortmund-Mengede. Foto: help and hope Stiftung
Uns erreichen viele Pressemitteilungen über Spendenübergaben, Jubilarehrungen sowie andere Feierlichkeiten und Anlässe. Allerdings können wir diese nicht alle im redaktionellen Teil verarbeiten, weil sonst die eigentlichen Artikel in der schieren Masse „untergehen“ würden. Daher veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diesen –unter anderem in unserer Rubrik: „DORTMUND SAGT DANKE!“.
Hier veröffentlichen wir Fotozusendungen über Spenden und wohltätige Aktionen. Doch gerade in diesen Zeiten sind Spenden um so wichtiger – denn auch viele Hilfsprojekte haben zu leiden. Hinweis: Wenn Sie auf die Fotostrecke gehen und das erste Bild anklicken, öffnet sich das Motiv und dazu auch das Textfeld mit Informationen – je nach Länge des Textes können Sie das Textfeld auch nach unten „ausrollen“. Es handelt sich dabei um die unbearbeiteten Texte der Pressemitteilungen.
DOKOM21 spendet Digi-Zug von Lego und iPad
an Kita-Kinder in der Dortmunder Innenstadt Nord
„Wir möchten mit unserer sozialen Aktion „Digital in die Zukunft mit DOKOM21“
den Kindern, die zusammen mit ihren Familien von der Coronakrise besonders
betroffen sind, eine Freude bereiten und gleichzeitig die vorschulische Bildung
fördern. Der programmierbare Digi-Zug von Lego bietet in Verbindung mit der
dazugehörigen App tolle Lernmöglichkeiten. Daher spenden wir neben dem Digi-Zug auch gleich noch das passende iPad. So können die Kinder ab sofort alle
Möglichkeiten des Digi-Zuges nutzen“, erklärt Helen Waltener, DOKOM21
Marketing.
„Wir können den Digi-Zug als kreatives und vielseitiges Lernspielzeug zusammen
mit dem iPad in unserer Kita sehr gut einsetzen. Damit können wir unsere Kinder
auf spielerische Weise an erste Schritte der Programmierung heranführen. Wir
möchten, dass unsere Kinder in der Kita wichtige Kompetenzen für ihre Zukunft
erwerben können. Das schließt die digitale Bildung ein“, freut sich Angelika Giga,
stellvertretende Leiterin der AWO Kita Braunschweiger Straße in der Dortmunder
Innenstadt Nord, Burgholzstraße 73, Ecke Braunschweiger Straße, über die
Spende von DOKOM21.
Im Rahmen der sozialen Aktion „Digital in die Zukunft mit DOKOM21“ für Kinder
spendet der regionale Telekommunikationsdienstleister insgesamt 40 Digi-Züge
und 40 iPads an Einrichtungen im DOKOM21 Anschlussgebiet, die sich um die
Betreuung und Bildung der Kleinsten unserer Gesellschaft kümmern.
Bildzeile: DOKOM21 engagiert sich im Rahmen ihrer sozialen Aktion „Digital in die Zukunft mit DOKOM21“ für Kinder in Dortmund. Einen Digi-Zug von Lego und ein iPad hat Helen Waltener (re.), DOKOM21 Marketing, als Spende an Angelika Giga
(li.), stellvertretende Leiterin der AWO Kita Braunschweiger Straße in der
Dortmunder Innenstadt Nord, und die Kinder im Außenbereich der Kita
übergeben.
Foto: Roland Kentrup für Dokom21
Kleine Dinge können in der Summe viel bewirken. Das ist das Prinzip hinter den Spendentellern der Stiftung help and hope, die in allen Woolworth-Kaufhäusern an der Kasse stehen. Im Jahr 2021 sind dabei 135.688,43 Euro zusammengekommen. Eine großartige Summe, die der Stiftung dabei helfen wird, ihre Umbauziele umzusetzen. 2022 sollen auf Gut Königsmühle in Mengede drei neue Räume für Bewegung, Medienkompetenz und Familienentwicklung entstehen.
Seit über 10 Jahren ist die Woolworth GmbH Unterstützer der Stiftung help and hope. Dabei geht das Engagement des in Unna ansässigen Einzelhandelsunternehmen weit über das hinaus, was man landläufig als Spende bezeichnet.
„Es sind nicht allein die großzügigen finanziellen Zuwendungen, die Woolworth zu einem starken Partner an unserer Seite machen. Woolworth begleitet uns das ganze Jahr und ist immer wieder bedacht, sich etwas Neues auszudenken, um unsere Stiftungsarbeit zu fördern“, lobt Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende bei help and hope.
Im Sommer hatte es einen Zeichenworkshop für 50 Kinder mit Sketchnoterin Simone Abelmann gegeben. Ideengeber war die Woolworth GmbH, die auch den Kontakt zur Künstlerin herstellte und sämtliche Materialien bereitstellte.
„Auch nach jahrelanger Unterstützung mangelt es uns nicht an Ideen, die Stiftung und ihre wichtige Arbeit zu unterstützen“, so Ruben Schmitz, Bereichsleiter Marketing bei Woolworth. „Unsere rund 500 Kaufhäuser, Kreativität und ein gutes Netzwerk ermöglichen es uns, auf vielfältige Art und Weise Gutes zu tun.“
Zum Weihnachtsfest dann die nächste tolle Aktion: In Zusammenarbeit mit Simone Abelmann und dem Woolworth-Einkauf entstand eine Kollektion aus Geschenkpapier, -tüten und -boxen. Die Artikel wurden in allen Woolworth-Geschäften bundesweit angeboten. Ein Teil des Verkaufserlöses sollte an help and hope gehen. Zur großen Überraschung von Sandra Heller wurde der Betrag von 2500 Euro von Woolworth noch verdoppelt, sodass sich die Stiftung zum Jahreswechsel über eine Spende in Höhe von 5000 Euro freuen durfte.
„Für dieses großartige Engagement möchten wir uns von Herzen bedanken. Es zeigt auch, dass erkannt wurde, wie wichtig unsere Angebote für Kinder und Jugendliche und ihre Entwicklung sind. Dass unsere Arbeit so geschätzt wird, motiviert uns sehr“, so Heller.
Die PET-Taschen-Aktion von Woolworth, bei der 5 Cent pro verkaufter Tragetasche gespendet werden, hatte help and hope im Herbst bereits 52.000 Euro beschert. Und auch die Wunschbaumaktion der Stiftung, die Weihnachten 2021 dazu führte, dass rund 5000 sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein Geschenk ermöglicht werden konnte, wurde von Woolworth mit dem Verkauf von Wunschsternen an die Mitarbeitenden unterstützt.
Bildzeile: Jana Zimmermann und Sandra Heller von der Stiftung help and hope freuten sich über gleich zwei Spendenschecks, die Diana Sch nfeld und Ruben Schmitz von der Woolworth GmbH überreichten.
Foto: help and hope Stiftung
Auch in diesem Jahr musste die Verkehrssicherheitsveranstaltung für die Erstklässler der Lüner Grundschulen im Heinz-Hilpert-Theater pandemiebedingt abgesagt werden.
Traditionsgemäß wird bei dieser Gelegenheit von der Sparkasse an der Lippe jedem Schüler und jeder Schülerin ein kleines Geschenk zur Erhöhung der Verkehrssicherheit überreicht.
Dieses Jahr wurden von Bernd Wieck und Susanne Strom, Marketing-Abteilung der Sparkasse an der Lippe, reflektierende Anhänger in Form eines kleinen Hasen, an die Polizei Dortmund übergeben. PHK Bastian Julius und PHK Andreas Schlüter von der Verkehrsunfallprävention nahmen diese stellvertretend entgegen.
Unter Mithilfe der zuständigen Lüner Bezirksdienstbeamten werden die Anhänger den Kindern zeitnah an den Schulen übergeben. Die kleinen Hasen erhöhen die Sichtbarkeit der Schülerinnen und Schüler, gerade auf den Schulwegen während der dunklen Jahreszeit.
Bildzeile: PHK Bastian Julius, PHK Andreas Schlüter, Bernd Wieck, Susanne Strom (Sparkasse an der Lippe)
Foto: Polizei Dortmund
Im Rahmen der Flutkatastrohe 2021 übergab die Hülpert Lifestyle Holding mit ihren drei Porsche Zentren
Dortmund, Soest und Recklinghausen die Spende an die Vereinigung der Helfer und Förderer des
Technischen Hilfswerks in Nordrhein-Westfalen e.V.
Die Hülpert Lifestyle Holding mit ihren drei Porsche Zentren Dortmund, Soest und
Recklinghausen spendete 45.000 Euro an die Vereinigung der Helfer und Förderer des Technischen Hilfswerks in
Nordrhein-Westfalen e.V. Die Übergabe der Spende erfolgte am 21. Dezember 2021 beim THW-Ortsverband Datteln.
„Die Flutkatastrophe 2021 in Teilen Deutschlands mit verheerender Zerstörung und harten Schicksalen bleibt uns auch
Monate nach den dramatischen Ereignissen in Erinnerung. Neben Anteilnahme zählen aber auch nach der Katastrophe
vor allem Solidarität und Hilfe. Deshalb wollten wir im Rahmen der Flutopferhilfe die Helfer des THW unterstützen, die
unter großem persönlichem Einsatz anderen bei Katastrophen helfen“, erklärt Eric Sander, Leiter Corporate
Development und Zentralfunktionen der Hülpert Lifestyle, bei der Überreichung des symbolischen Spendenschecks.
Die Pläne für den zielgerichteten Einsatz der Geldspende sind bereits geschmiedet. Das Geld soll sowohl in Schulungen
der Helfer als auch in Ausrüstung und wichtige Geräte investiert werden. „So können wir einen wichtigen Teil dazu
beitragen, dass das THW zukünftig noch besser auf Umweltkatastrophen vorbereitet und für Einsätze ausgerüstet ist.
Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende ein Stück dazu beitragen können, den regionalen Katastrophenschutz
zu unterstützen und somit den Helfern zu helfen“, betont Sina Sperlich, Leiterin Marketing der Hülpert Lifestyle.
Zur Hülpert Lifestyle Holding gehören die Porsche Zentren in Dortmund, Soest und Recklinghausen. Die Hülpert Lifestyle
Holding wiederum ist Teil der Hülpert Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Dortmund. Mit insgesamt 14
Betriebsstätten, an denen über 900 Mitarbeiter tätig sind, ist Hülpert der größte automobile Anbieter für Volkswagen
PKW und Nutzfahrzeuge, Skoda, Audi, SEAT sowie Porsche im östlichen Ruhrgebiet und eines der größten Automobil-
Handelsunternehmen in Deutschland.
Bildzeile: Sina Sperlich (vorne v.l.), Leiterin Marketing der Hülpert Lifestyle, und Eric Sander, Leiter Corporate Development und
Zentralfunktionen der Hülpert Lifestyle, übergaben den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 45.000 Euro an
Peter Bagus, den stellvertretenden Vorsitzenden der THW Landesvereinigung NRW e.V., und sein Team.
Foto: fotodesign-voss
Mit einer besonderen Aktion setzt DOKOM21 ihr soziales Engagement für ihre Patenkinder der Jahrgangsstufe sieben der Schule am Hafen in der Dortmunder Nordstadt fort: DOKOM21 schenkt jedem
Patenkind eine warme, kuschelige Fleecedecke für den Unterricht in den gut durchlüfteten, aber kühlen Klassenräumen.
„Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit und in der aktuell ohnehin schwierigen Phase
wollen wir unseren Patenkindern eine Freude machen: Mit einer eigenen, warmen
Fleecedecke für jedes Patenkind können die Schülerinnen und Schüler den Unterricht in den aktuell notwendigerweise gut durchlüfteten Klassenräumen
angenehmer und konzentrierter verfolgen“, sagt Helen Waltener, Marketing-
Mitarbeiterin von DOKOM21. „Die Spende der 100 kuscheligen Fleecedecken von DOKOM21 ist gerade jetzt im Winter ein sehr willkommenes Geschenk, das bei unseren Schülerinnen und Schülern sehr gut ankommt“, freut sich Klassenlehrer Imo Gatz. Die aktuellen
Corona-Maßnahmen und das Lüftungskonzept der Schule sehen vor, dass die Klassenräume alle 20 Minuten für fünf Minuten gelüftet werden. In der Folge kühlen
die Klassenräume bei Außentemperaturen, die nur wenige Grad im Plusbereich liegen, spürbar aus.
„Mit den neuen Fleecedecken können sich unsere Kinder in der Schule einfach
wohler fühlen. Zudem sieht es in den Klassen aufgeräumter aus, wenn alle Schülerinnen und Schüler einheitliche blaue Decken zum Einkuscheln haben“, bedankt sich der Klassenlehrer bei DOKOM21.
Bildzeile: Die von DOKOM21 gespendeten 100 Fleecedecken kommen bei den Patenkindern
der Schule am Hafen in der Dortmunder Nordstadt gut an. Über die kuschelig warmen
Fleecedecken, die Helen Waltener (li.), Marketing-Mitarbeiterin von
DOKOM21, jetzt an die Schule übergeben hat, freuen sich Klassenlehrer Imo Gatz (re.) sowie die Schülerinnen und Schüler der Klasse sieben.
Foto: Roland Kentrup für Dokom21
Hilfe gegen Kälte und Hunger: ServiceDo, Dienstleister im Gesundheitswesen
und Tochterunternehmen des Klinikums Dortmund, spendet Suppe für
obdachlose Menschen in Dortmund – und das jede Woche. Verteilt werden
die Portionen von den ehrenamtlichen Helfer:innen der Initiative „Herzensbus“,
die zweimal die Woche in Dortmund unterwegs sind und für obdachlose
Personen u.a. warme Getränke und eine medizinische Notfallausrüstung
im Gepäck haben. „Gerade in dieser nassen und kalten Jahreszeit sind die obdachlosen Menschen Wind und Wetter ausgesetzt und besonders auf Hilfe angewiesen“, sagt Sebastian Geidel, Betriebsleitung für Küche und Catering bei ServiceDo. „Zudem haben sie häufig sehr wenig, und wenn nur
kaltes Essen. Wenigstens in der Hinsicht können wir aushelfen.“ Jede Woche werden nun bis zu 100 Portionen Suppe u.a. von Mona Kurek, Gesundheits-
und Kinderkrankenpflegerin im Klinikum und Initiatorin des „Herzensbus“-
Projekts, entgegengenommen und in Dortmund verteilt.
Die sogenannte „Samstagssuppe“, die die Mitarbeiter:innen der Küche von ServiceDo
für die obdachlosen Menschen zubereiten, besteht aus frischem Gemüse und Hühnchen. „Wir wollen eine reichhaltige Suppe kochen, die gleichzeitig satt macht und gesund ist – ein kräftiger Eintopf also, der traditionell samstags auf
den Tisch kommt“, so Geidel. „Für uns ist es nicht viel Aufwand, für die obdachlosen
Personen aber eine wichtige, manchmal auch dringend notwendige Mahlzeit am Tag.“ Im Klinikum ist das Team von ServiceDo neben der Essenszubereitung
u.a. für die Aufbereitung der Medizinprodukte, die Reinigung und die Logistik zuständig.
Die Suppen-Spende ist mittlerweile bereits mehrfach in Dortmund ausgeliefert
worden und schon jetzt kommen viele positive Rückmeldungen über das
„Herzensbus“-Team zurück: „Hinter jeder einzelnen Person steckt ein Schicksal,
eine Geschichte. Viele von uns vergessen schnell, wie viel wir haben und dass
man auch etwas abgeben kann“, so Geidel.
Seit 2018 sind die ehrenamtlichen Helfer:innen mit dem „Herzensbus“ an zwei
Abenden die Woche ganzjährig in Dortmund unterwegs. Auf der Route liegen verschiedene Orte, an denen Mona Kurek und ihr Team die obdachlosen Personen
besonders häufig antreffen. Neben warmen Getränken, Kosmetikartikeln und
einer medizinischen Notfallversorgung hat das Team nun auch viele Portionen Suppe im Bus mit dabei. „Für die wohnungslosen Menschen ist es ein echter Lichtblick in den kalten Tagen,“ so Kurek. „Es füllt nicht nur ihren Magen, sondern wärmt auch von innen.“ Aber nicht nur die Versorgung u.a. mit Essen und Trinken ist den Ehrenamtlichen ein Anliegen: „Wir legen viel Wert auf die Begegnung auf Augenhöhe: Die Menschen haben ein sehr großes Mitteilungsbedürfnis und suchen manchmal einfach jemanden zum Reden“, so Kurek.
Bildzeile: Das „Herzensbus“-Team mit Mona Kurek (erste von links), die die Suppenspende von einem Mitarbeiter der Küche von ServiceDo (zweiter von links) entgegennehmen.
Foto: Klinikum Dortmund
Leckere Waffeln für einen guten Zweck: Die Schüler der städtischen katholischen Marienborn-Grundschule in Dortmund-Lütgendortmund spendeten dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn 701 Euro.
„Wir sind uns sicher, dass das Geld gut angelegt ist und genau den richtigen Menschen zugutekommt“, sagt Religionslehrerin Judith Willen, die die Waffelaktion mit ihrer Klasse 3a organisiert und veranstaltet hatte. Bei einer Unterrichtsreihe unter dem Titel „Symbol Tür – wie können wir selbst Türen öffnen?“ überlegten die Kinder im Religionsunterricht gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin, wie sie anderen Kindern helfen können. „Uns geht es gut und wir möchten, dass es anderen Kindern mit unserer Unterstützung auch gut geht beziehungsweise wir sie glücklich machen können“, stand als Gedanke über der Idee, den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund zu unterstützen. Denn Löwenzahn begleitet in Dortmund und der näheren Umgebung Familien, in denen Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung leben, mit der sie möglicherweise nicht erwachsen werden.
Aus der Idee der Marienborn-Grundschüler, den von Löwenzahn begleiteten Familien und Kindern zu helfen, entstand vor Weihnachten ein Waffelprojekt. An zwei Tagen backten die Drittklässler jeweils mehr als 300 Waffeln und verkauften jede Waffel für 1 Euro. „Viele Eltern und auch Kinder spendeten weiteres Taschengeld für Löwenzahn, so dass insgesamt ein Spendenbetrag in Höhe von 701 Euro gesammelt wurde“, freuten sich Klassenlehrerin Judith Willen, Christiane Wetter als Rektorin der Marienborn-Grundschule und Laureén Klosa, Gemeindereferentin bei der katholischen Kirche im Dortmunder Westen. Das Geld überreichten die Kinder in einer Box und mit einem selbst gestalteten und symbolischen Spendenscheck an die beiden Löwenzahn-Koordinatorinnen Dietlinde Eberts und Bettina Marquardt.
Bildzeile: Mit einem selbst gestalteten, symbolischen Spendenscheck über 701 Euro überreichten die Schüler der Marienborn-Grundschule an der Evastraße in Dortmund das Geld, das sie beim Verkauf von Waffeln gesammelt hatten, an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund.
Foto: Löwenzahn Dortmund
„Ich möchte keine Weihnachtsgeschenke, sondern das Geld kranken Kindern
spenden.“: Dieser Entschluss war der Start für verschiedene Spendenaktionen
des 13-jährigen Noah Ghiassi. Mit Spardosen, die der Schüler
u.a. auf Veranstaltungen aufstellt, sammelt er jedes Jahr Geld für den guten Zweck. Die entstandene Summe stockt Noah dann durch sein Erspartes auf. So sind dieses Mal insgesamt 1821,64 Euro zusammengekommen, die er für die verschiedenen spendenfinanzierten Projekte wie z.B. die Musik und
Kunsttherapie im Westfälischen Kinderzentrum des Klinikums Dortmund
übergeben hat. Auch sein Vater, Dr. Ardeshir Ghiassi, Geschäftsführer
des medizinischen Versorgungszentrum Centrum Vitae, unterstützt mit
2500 Euro das Westfälische Kinderzentrum, im Speziellen die Forschung
der Kinderonkologie. Entgegengenommen haben die Schecks Prof. Dr. Dominik Schneider, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und
Barbara Drewes, Leitung Fundraising.
Angefangen hat Noah mit seinen Sammel-Aktionen vor rund zwei Jahren: „Die Kinder auf den Stationen im Krankenhaus oder in anderen Einrichtungen sind teilweise genauso alt wie ich, machen aber eine sehr schwere Zeit durch“, sagt
der 13-Jährige. „Da wollte ich gerne irgendwie helfen.“ Und so verzichtet der Schüler jedes Jahr auf Geschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten und
wünscht sich stattdessen Geld, um es zu spenden. Dadurch konnte er dieses Mal 400 Euro aus eigener Tasche zu der Spende hinzufügen. „Noah war schon immer voller Tatendrang und gleichzeitig voller Empathie für andere Menschen“, so
seine Mutter Daniela. „Er sieht, wenn es anderen schlechter geht als ihm selbst und möchte dann direkt helfen.“ In diesem Jahr wurde der Schüler bei seiner Aktion von dem Unternehmer Prof.
Dr. Michael Tracz aus Unna unterstützt. Auf der von ihm organisierten Champions-Gala, bei der lokale Sportler:innen geehrt werden, konnte Noah mit seiner
Spendendose zusätzlich Geld sammeln. Zudem wurde extra zu diesem Zweck ein Roulette-Tisch aufgestellt. Die Einnahmen aus den Spielrunden sind ebenfalls in die Spendenaktion geflossen. So kam zusammen mit Noahs Gespartem insgesamt
1821,64 Euro zusammen, womit der 13-Jährige den Kindern und Jugendlichen im Klinikum Dortmund etwas Gutes tun möchte. „Besonders die Klinik-Clowns, die zu Besuch auf die Stationen kommen und alle zum Lachen bringen, finde ich klasse“, so Noah. „Die sorgen für ein wenig Ablenkung, was die Kinder bestimmt gut gebrauchen können.“
Neben den Klinik-Clowns stehen den jungen Patient:innen im Westfälischen Kinderzentrum u.a. die Musik- und Kunsttherapie und der hauseigene Therapiegarten
kostenlos zur Verfügung. „Wir möchten den Kindern und Jugendlichen
dadurch die Möglichkeit geben, zwischen den Untersuchungen mal wieder an etwas Anderes außer die Erkrankung zu denken und einfach Kind zu sein“, so Prof. Schneider. „Das ist unter anderem für unsere onkologischen Patienten, die teilweise über sechs bis neun Monate regelmäßig ins Klinikum kommen, enorm wichtig.“ Die Angebote sind komplett spendenfinanziert und deswegen auf Aktionen wie die von Noah angewiesen. Auch die kinderonkologische Forschung im Westfälischen Kinderzentrum erhält Unterstützung: Dr. Ardeshir Ghiassi möchte sich mit seiner Spende in Höhe von 2500 Euro für den Einsatz der Arbeitsgruppe rund um Prof. Schneider bedanken, die seltene Tumorerkrankungen bei jungen Patient:innen erforscht und so die Therapien verbessern will. „Als junger Assistenzarzt war ich ebenfalls in der Onkologie. Mir ist seitdem bewusst, wieviel von jedem einzelnen dort abverlangt wird“, so Dr. Ghiassi. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass es so eine spezialisierte Klinik für die Kinder gibt – die auch weiter daran forscht, die Therapien gegen Krebs zu verbessern.“ Bereits seit 2020 unterstützt der Mediziner die Tumorforschung im Klinikum mit jährlichen Spenden und möchte das nun zur Tradition machen.
Bildzeile: Barbara Drewes (Leitung Fundraising); Noah Ghiassi; Prof. Dr. Dominik Schneider (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin)
Foto: Klinikum Dortmund
Impfen hilft – bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie und jetzt auch dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund. Denn bei zwei Impfaktionen unter dem Motto „Orient meets Occident“ in Huckarde haben die Geimpften zum Dank für die kostenlose Verpflegung mit Bratwürstchen und türkischen Simit 460 Euro gespendet, die zwei engagierte Dortmunderinnen jetzt an Löwenzahn überreichten.
„Die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen und Herausforderungen hat uns veranlasst, in unserer Stadt vor allem noch mal auf diejenigen zu schauen, denen das Leben sowieso schon Hürden in den Weg gestellt hat. Dazu zählen auch Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern“, erklärt Kirsten Nahen ihre Beweggründe, sich neben ihrem Job in der Bezirksverwaltungsstelle Huckarde ehrenamtlich und gemeinsam mit Ärztin Dilek Sahin für Löwenzahn einzusetzen. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst begleitet und unterstützt in Dortmund und der näheren Umgebung Familien, in denen Kinder an einer so schweren Erkrankung leiden, dass niemand vorhersehen kann, wie lange sie damit noch leben werden.
Kirsten Nahen und Dilek Sahin organisierten in der Vorweihnachtszeit und an Silvester zwei Impfaktionen im Kulturzentrum Alte Schmiede in Huckarde. Die Dortmunder Ärztin hat sich mit ihrem Impfengagement und ihren zum Teil außergewöhnlichen Impfaktionen einen Namen in Dortmund gemacht. Die im Dortmunder St.-Johannes-Hospital niedergelassene Internistin wurde in Huckarde von Dr. Ibrahim Güngör und den medizinischen Fachangestellten Rabiye Sebat und Habibe Önal unterstützt. Zum Dank dafür, dass sie in der Corona-Pandemie ein Zeichen setzen und sich zum ersten, zweiten oder dritten Mal impfen ließen, konnten sich die insgesamt rund 400 Bürger in der von der Interessengemeinschaft Huckarder Vereine zur Verfügung gestellten Alten Schmiede mit durch das Stadtbezirksmarketing Huckarde gespendeten Bratwürstchen und mit Simit (Sesamkringeln) vom Hörder Back-Treff stärken, an Silvester gab es als Dank obendrauf ausgefallene Kaugummis mit türkischen Horoskopen. Wer wollte, konnte für die kostenlose Verpflegung eine Spende zugunsten von Löwenzahn abgeben. „So konnten wir eine sinnvolle Sache – das Impfen – mit einer caritativen, nämlich der Spendenaktion für Löwenzahn, verbinden“, sagt Dilek Sahin, die das Geld jetzt gemeinsam mit Kirsten Nahen und einem symbolischen Spendenscheck an die beiden Löwenzahn-Koordinatorinnen Dietlinde Eberts und Bettina Marquardt sowie Stefan Bender, der bei Löwenzahn für Fundraising zuständig ist, überreichte.
Bildzeile: Bei zwei Impfaktionen in Huckarde haben Kirsten Nahen (links) und Ärztin Dilek Sahin (2. von links) 460 Euro zugunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Löwenzahn in Dortmund gesammelt. Einen symbolischen Spendenscheck überreichten sie jetzt vor dem Löwenzahn-Büro an die Koordinatorinnen Bettina Marquardt (2. von rechts) und Dietlinde Eberts (rechts) sowie an Stefan Bender, der bei Löwenzahn für Fundraising zuständig ist.
Foto: Löwenzahn Dortmund
Kindern und Jugendlichen im Klinikum Dortmund eine Freude machen:
Bereits seit 2016 verzichtet die Dortmunder Firma BSI auf Weihnachtsgeschenke für ihre Kund:innen – um anschließend den so
gesparten Betrag an das Westfälische Kinderzentrum des Klinikums Dortmund zu spenden. Dieses Mal kommt das Geld der Musik- und
Kunsttherapie zugute, die den jungen Patient:innen kostenlos im Haus zur
Verfügung steht. „In Zeiten von Corona muss Solidarität an erster Stelle stehen“, sagt BSI-Geschäftsführer Sven Nielsen. Gemeinsam mit Co-Geschäftsführer Florian Hartmann hat er die Spende kurz vor Weihnachten an Prof. Dr. Dominik Schneider, Direktor der Klinik für Kinder- und
Jugendmedizin, Dr. Benedikt Bernbeck, Oberarzt der Kinder- und
Jugendmedizin, und Babara Drewes, Leitung Fundraising, überreicht.
„Wir wollen mit unseren jährlichen Spenden direkt in der Region helfen. So sehen wir auch, wofür genau die Gelder zum Einsatz kommen“, so Nielsen. „Im Klinikum
können wir mit dieser kleinen Geste die Angebote für kranke Kinder unterstützen
und somit einen schöneren Aufenthalt ermöglichen. Das tun wir dann natürlich gerne.“ Die Idee zu der Spende kam der Firma, die europaweit Arbeitsbühnen, Kräne und Stapler verkauft und vermietet, bei ihrem 20-jährigem Jubiläum.
Seitdem verzichtet BSI auf Geschenke für die Kunden zu Weihnachten und unterstützt stattdessen einen guten Zweck. In diesem Jahr fließt das Geld in die Musik- und Kunsttherapie des Klinikums.
„Durch dieses Angebot können wir den Krankenhausalltag für die Kinder und
Jugendlichen deutlich bunter gestalten“, erklärt Dr. Bernbeck. „Mit spielerischen
und kreativen Aufgaben, etwa durch Malen, Singen oder Spielen eines Instrumentes, werden positive Momente geschaffen und Vertrauen aufgebaut.
Auch die Eltern der Kinder schätzen die Möglichkeit sehr.“ Dieses und weitere Angebote, wie z.B. der hauseigene Therapiegarten, stehen den jungen
Patient:innen kostenlos zur Verfügung und sind daher auf Spenden angewiesen.
Bildzeile: v.l. r. Benedikt Bernbeck (Oberarzt der Kinder- und Jugendmedizin); BSI-Geschäftsführer Sven Nielsen; Babara Drewes (Leitung Fundraising); Co-Geschäftsführer von BSI Florian Hartmann; Prof. Dr. Dominik Schneider (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin).
Foto: Klinikum Dortmund
Dieser Besuch in der Dortmunder Mitternachtsmission ist anders als das, was die Mitarbeiterinnen sonst erleben. Bernd Ewers von der Agentur SeitenPlan hat einen Scheck über 1.120 Euro mitgebracht. Dieses Mal bekommt die Mitternachtsmission Unterstützung und muss nicht selbst helfen.
Andrea Hitzke und Regina Reinalda von der Mitternachtsmission erzählen von der schwierigen Situation der Frauen, die die Mitternachtsmission betreut. Oft sind sie Opfer von Menschenhandel. Viele kommen aus westafrikanischen Staaten. Armut und Perspektivlosigkeit hat sie die falschen Versprechen der Menschenhändler glauben lassen, die ihnen ein besseres Leben versprachen. Stattdessen wurden sie zur Prostitution gezwungen, in eine Lebenssituation, aus der sie sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien können. Die Coronapandemie hat die Not dieser Frauen verstärkt. Viele haben Kinder, die familiäre Situation wird immer schwieriger. Um in dieser Krise helfen zu können, braucht die Mitternachtsmission mehr Kapazitäten für Beratung und Betreuung und hat einen Antrag bei Spendobel gestellt.
Bernd Ewers von der Dortmunder Content-Marketing-Agentur SeitenPlan kennt schon viele Spendobel-Projekte. Seit 15 Jahren unterstützt die Agentur Spendobel und besucht Projekte. Dieses Mal kam die Spende von 1.120 Euro durch eine besonders kreative Aktion zusammen: Die Agentur schickte Kunden und Partnern online eine Weihnachtskarte mit Rätsel, für jede richtige Antwort gab es 10 Euro von der Agentur für das Spendobel-Projekt. Bei dieser Aktion gab es nur Gewinner, vor allem aber kommt die Spende den Frauen und Kindern zugute, die Opfer von Menschenhandel sind.
Christiane Wurst, die Präsidentin von Spendobel, freut sich besonders über die langjährige Verbundenheit der Agentur SeitenPlan mit Spendobel. Das Spendenparlament Spendobel, eine Initiative des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, wirbt seit 2001 für soziale Projekte in Dortmund Spenden ein. Da der Kirchenkreis alle Verwaltungskosten übernimmt, kann jede Spende zu 100 Prozent den Projekten zufließen.
Bildzeile: v.l. Andrea Hitzke, Christiane Wurst, Bernd Ewers, Regina Reinalda und Barbara Temminghof bei der Scheckübergabe.
Foto: Hubertus Wittmers
Die Stiftung help and hope kommt der Realisierung ihres Medienkompetenzraums auf Gut Königsmühle immer näher. Auch der Rotary Club Dortmund unterstützt das Projekt nun mit einer großzügigen Spende im fünfstelligen Bereich.
Der rund 100 Quadratmeter große Raum wird mit Laptops, Tablets, einem Smartboard und Beamer ausgestattet und bietet bis zu 30 Plätze für Kinder und Jugendliche.
„Kinder kommen heute immer früher mit Neuen Medien in Kontakt. Computer und Internet, Smartphones und Tablets beeinflussen ihre Lebenswelt. Sie lernen sich online zu informieren, zu kommunizieren, zu spielen und sich zu beschäftigen. Doch diese Vielzahl neuer Möglichkeiten birgt auch Gefahren“, sagt Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende bei help and hope. Mit dem künftigen Medienkompetenzraum verfolgt die Stiftung help and hope daher zwei Ziele: Das Interesse der Kinder und Jugendlichen an der für sie spannenden und faszinierenden Welt der Medien fördern und sie gleichzeitig gut für das wappnen, was über die Medien auf sie einströmt. Dafür sind vielfältige pädagogische Angebote geplant. „Wie man Medien bedient, lernen Kinder heute ganz selbstverständlich, doch für einen sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang braucht es viel mehr. Medienbildung ist eine wichtige Aufgabe. Daher möchten wir help and hope mit unserer Spende gern bei dem Projekt unterstützen und hoffen, dass es vielen Kindern und Jugendlichen zugutekommt“, so Martin Cremer, Präsident des Rotary Club Dortmund.
Der nächste Schritt bei der Entstehung des Medienkompetenzraums ist der Umbau der Toilettenanlagen sowie die Elektroinstallation. Dann kann die Raumausstattung folgen. Die Fertigstellung ist fürs Frühjahr 2022 geplant.
Bildzeile: v.l. Joachim Nill , Kuratoriumsmitglied der Stiftung help and hope und Mitglied im Rotary Club Dortmund, Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der Stiftung help and hope und Martin Cremer, Präsident des Rotary Club Dortmund auf Gut Königsmühle in Dortmund-Mengede.
Foto: help and hope Stiftung
Der Probusclub Dortmund wurde vor fünfzehn Jahren mit Unterstützung der örtlichen Rotary Clubs gegründet und ist Teil eines weltweiten Netzwerkes von rd. 4.500 Clubs. Er ist ein Freundschaftskreis für den „dritten Lebensabschnitt“. Nach engagierter und erfolgreicher Tätigkeit u.a. in Wirtschaft, Handwerk, Kultur, Bildung, Medien oder Verwaltung treffen sich die Mitglieder zweimal im Monat zu Vorträgen aus eigenen Reihen, Exkursionen und kulturellen Veranstaltungen. Über einen eigenen Förderverein werden insbesondere lokale Projekte unterstützt. Im Spätsommer 2021 hat der Probusclub Dortmund den Fredenbaumpark besucht. Der Freundeskreis Fredenbaumpark hat diese kleine Wanderung geführt und über die beeindruckende Geschichte des Parks und die aktuellen Entwicklungen in Dortmunds ältester und größter Parkanlage berichtet. Die Clubmitglieder waren von der Schönheit und der Bedeutung des Parks für die Dortmunder so begeistert, dass sie spontan eine finanzielle Zuwendung zur Ergänzung des Baumbestandes zusagten. Von dieser Spende ist mit Unterstützung des Grünflächenamtes der Stadt Dortmund ein Zierapfelbaum „Malus hillieri“ angeschafft und gepflanzt worden.
Bildzeile: (v. l.) Dr. Wilhelm Grote und Manfred Kreuzholz, beide Vorstand des Freundeskreises Fredenbaum, mit Heiko Just, stellv. Leiter des Grünflächenamts, der das Zertifikat als Dank an Dr. Norbert Müller und Christian Chamming vom Vorstand des Probusclubs übergibt.
Foto: Freundeskreis Fredenbaumpark
Hilfe für die Region: Die Dortmunder Sparda-Bank-Filiale hat 3.000 Euro für
die Sozialmedizinische Nachsorge des Westfälischen Kinderzentrums im
Klinikum Dortmund gespendet. Das Team der Nachsorge steht unter dem Bundesverband „Bunter Kreis e.V.“ Familien und ihren Kindern über den
Krankenhausaufenthalt hinaus zur Seite. „Wenn ein Kind viel zu früh, behindert oder sehr krank auf die Welt kommt, verändert das mit einem Schlag das komplette Leben“, sagt Ulrike Jägermann, Leitung der Sozialmedizinischen
Nachsorge, die den Scheck u.a. mit ihrem Team entgegengenommen
hat. „Wir lassen die Familien damit nicht alleine und helfen
ihnen, die Herausforderungen im Alltag zu meistern und gleichzeitig Ängste
abzubauen.“ Mit der Spende möchte die Sparda-Bank dazu beitragen, dass
immer mehr Familien in der Region von dem Angebot profitieren können. Bereits während des stationären Aufenthaltes des Kindes steht das Nachsorge-
Team der Familie zur Seite. „Wir helfen den Eltern, sich auf die Zeit nach der Klinik
vorzubereiten. In vielen Fällen wird nämlich der komplette Alltag umgekrempelt“,
so Jägermann. „Wir zeigen dann zum Beispiel, was bei der medizinischen
Versorgung des Kindes zu beachten ist oder welche Anträge ausgefüllt werden
müssen.“ Betreut werden insbesondere Familien mit Früh- oder Risikogeborenen,
chronisch und schwerstkranken Kindern, behinderten Kindern sowie Kindern
nach Unfällen mit schweren Folgeschäden.
„Das Team gibt den betroffenen Familien den so wichtigen Rückhalt in einer schweren Zeit. Das sind gelebte Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt,
genau die Werte, die wir unterstützen möchten“, sagt Adriano Isser, Leiter der Sparda-Bank-Filiale in Dortmund. Jährlich sammelt die Privatkundenbank über
den Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West Geld für den guten Zweck. Dabei können die Kund:innen Lose zu einem festgelegten Preis kaufen. Einen Teil des Geldes sparen sie, mit einem zweiten Teil können verschiedene Preise gewonnen
werden und ein weiterer Teil geht an gemeinnützige Projekte in der Region
– wie in diesem Fall an die Sozialmedizinische Nachsorge des Klinikums.
Für die Familien sind die Angebote der Nachsorge nach Bewilligung von der
Krankenkasse kostenlos. Um auch Betroffenen außerhalb von Dortmund zu helfen, ist das Team bereits seit 2014 akkreditiertes Mitglied im Bundesverband
„Bunter Kreis e.V.“. Dieser vernetzt Einrichtungen in Deutschland miteinander,
die Familien im Leben mit ihren erkrankten Kindern unterstützen und nach denselben
Qualitätsstandards arbeiten. So kann die bestmögliche medizinische und
therapeutische Versorgung für die jungen Patient:innen auch nach dem Krankenhaus
sichergestellt werden.
Bildzeile: Prof. Dr. Dominik Schneider, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (erster von links); Team der Sozialmedizinische Nachsorge mit Leitung Ulrike Jägermann (6. von links); Barbara Drewes, Leitung Fundraising (zweite von rechts); Dr. Benedikt Bernbeck, Oberarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (erster von rechts).
Foto: Klinikum Dortmund
Jeder Cent zählt! Ganz offensichtlich, denn auch 2022 spenden die Mitarbeiter:innen der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) und der Dortmunder Netz GmbH (DONETZ) die Centbeträge ihrer Verdienstabrechnung für gemeinnützige Zwecke. 2021 sind dabei stolze 9.000 Euro zusammengekommen, die von der Geschäftsführung um weitere 3.000 Euro aufgestockt wurden. Die Belegschaft stimmte ab, welchen sozialen Organisationen das Geld zugutekommt. Bereits im September hat sich das THW über 4.000 Euro Unterstützung gefreut, nun haben auch Vertreter:innen von Naturbühne Hohensyburg e.V., Autismus Dortmund und Umgebung e.V. und der Erziehungsberatungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Scharnhorst e.V. ihre Spendensumme entgegengenommen. Gemeinnütziges Engagement hat bei DEW21 und DONETZ eine lange Tradition, bereits seit 1991 gibt es das Centspenden-Projekt, mit dem der Einsatz und das Engagement, das für Dortmund sehr wertvoll ist, anerkannt und unterstützt wird.
Bildzeile: Übergeben stolz die Spendensumme: Jutta Wenski (Betriebsrat bei DEW21) an Heike Bialk von Erziehungsberatungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Scharnhorst e.V., Heike Heim (Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung) an Yvonne Cordes und Bernhard Lammers (Geschäftsführerin und Vorsitzender von autismus Dortmund und Umgebung e.V) und Carmen Kalkofen (Betriebsrat bei DEW21) an Debora Wiedemann von Naturbühne Hohensyburg e.V.
Foto: DEW21
Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund freut sich über eine weitere Spende: Der Leo-Club Dortmund-Hövelpforte hat Löwenzahn jetzt 2500 Euro gespendet. Das Geld hatten die Leo-Mitglieder mit dem Verkauf von Glühwein und Kinderpunsch beim Dortmunder Weihnachtsmarkt eingenommen.
Insgesamt haben die Leos, so nennen sich die Mitglieder der eigenständigen Jugendorganisation der wohltätigen Lions-Clubs, am ersten Adventswochenende in einem vom Dortmunder Weinhaus Hilgering zur Verfügung gestellten Fass auf dem Alten Markt etwa 700 Liter Glühwein und 100 Liter Kinderpunsch verkauft. Ein Drittel des damit eingenommenen Geldes spendeten sie an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn, in dessen Büro an der Dresdener Straße sich Valerija Trifunovic und Arthur Nawrath jetzt über die Kinder- und Jugendhospizarbeit informierten. „Jeder sollte die Chance auf Hilfe und Unterstützung haben. Um dies zu ermöglichen, sind wir bei den Leos. Wir sind tatsächlich über Spendobel, das Dortmunder Spendenparlament, auf Löwenzahn aufmerksam geworden“, erzählt Arthur Nawrath und Valerija Trifunovic ergänzt: „Wir haben Löwenzahn als Spendenziel gewählt, da der Einsatz und das Engagement der Ehrenamtlichen unsere Herzen berührt hat. Wir finden es schön, dass die Ehrenamtlichen die lebensverkürzend erkrankten Kinder begleiten und ihnen eine zusätzliche Lebensqualität schenken. Um möglichst vielen Kindern helfen zu können und die Ausbildung neuer Ehrenamtlicher zu unterstützen, spenden wir unglaublich gerne an Löwenzahn.“
Seit seinem Start vor vier Jahren begleitet der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund und Umgebung etwa 45 Familien, in denen Kinder und Jugendliche mit einer sogenannten lebensverkürzenden Erkrankung leben, mit der sie möglicherweise nicht erwachsen werden können. Die Ehrenamtlichen, die die Familien regelmäßig in ihrem häuslichen Umfeld aufsuchen und begleiten, bildet Löwenzahn selbst aus.
Bildzeile: Die Leos Valerija Trifunovic (Mitte) und Arthur Nawrath (links) freuten sich, bei ihrer Spendenübergabe auch Hope, das Löwenzahn-Maskottchen, kennenzulernen. Interessiert ließen sich die beiden Mitglieder des Leo-Clubs Dortmund-Hövelpforte von Stefan Bender (rechts), der bei Löwenzahn für das Fundraising zuständig ist, über die Arbeit des Kinder- und Jugendhospizdienstes informieren.
Foto: Löwenzahn Dortmund
Bunte Bilder, interessante Geschichten und glückliche Gesichter – das gab es beim Besuch von Anja Butschkau, der Dortmunder AWO-Vorsitzenden, in dem Kunstatelier der Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt Dortmund.
Hier arbeiten derzeit rund 15 Mitarbeiter:innen, die meist schon Erfahrungen im künstlerischen Bereich mitbringen, zum Teil aber auch komplett neu in das Thema Kunst eingestiegen sind. Die Idee des Ateliers ist es, Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Anspruch auf einen Werkstattplatz, Anregungen zur Entwicklung und Förderung der eigenen künstlerischen Fähigkeiten zu bieten und sie gezielt zu fördern. Sie können frei arbeiten und bekommen auf Wunsch Hilfe von der Gruppenleiterin, einer freischaffenden Künstlerin.
Anja Butschkau ließ sich interessiert verschiedene Techniken und Mal-Stile zeigen und überbrachte außerdem ein tolles Geschenk: Bei der kleinen Spendenaktion „Das besondere Geschenk“ von AWO Mitarbeiter:innen waren vor Weihnachten über 600 Euro gesammelt worden, die die SPD-Landtagsabgeordnete jetzt den Künstler:innen überreichen konnte. Nun wird gemeinsam mit dem Bereichsgruppenleiter Egor Jacob überlegt, ob es zu einem Ausflug in ein Kunstmuseum geht, oder ob das Geld in neuen Farben und Bilderrahmen angelegt wird.
Bildzeile: Anja Butschkau überreicht den Spendenscheck an die Mitarbeitenden des Kunstateliers der WAD.
Foto: AWO Dortmund
Die VOLKSWOHL BUND Versicherungen unterstützen den ambulanten Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund mit 3500 Euro.
Die Spende wurde Ende Februar in der Hauptverwaltung des Unternehmens am Südwall überreicht.
Bildzeile: v.l. Magnus Erkelenz, Leiter Maklervertrieb VOLKSWOHL BUND Versicherungen
Karin Budde, Koordinatorin Kinder- und Jugendhospizdienst
Simone Szydlak, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit VOLKSWOHL BUND Versicherungen
Foto: Volkswohl Bund
Das von der Dortmunder Masters-Schwimmerin Jennifer Thater ins Leben gerufene CharitySwim-Projekt hat nach Auszählung, auch der noch nachträglich eingetroffenen Spenden, Mittel in Höhe von insgesamt 5.821 Euro eingeworben. Nach der von der ProFiliis-Stiftung zugesagten Verdoppelung dieser Summe steht aus dieser Sponsoring-Veranstaltung nun die stolze Summe von 11.642 Euro für die Finanzierung kostenpflichtiger Schwimmkurse und angemessener Badebekleidung für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien zur Verfügung.
Zwischenzeitlich hat die ProFiliis-Stiftung mit dem Kreisverband Schwimmen Dortmund (KVS-DO) einen kompetenten Partner gewonnen, der über seine rund 20 Mitgliedervereine die Abwicklung und Durchführung der gesponsorten Schwimmkurse organisiert.
Hierfür hat ProFiliis dem KVS-DO in einem ersten Schritt die Summe von 10.000 Euro als Fördertopf zur Verfügung gestellt, aus dem sich seine Mitgliedsvereine bedienen können, sofern sich förderberechtigte Kinder und Jugendliche bei ihnen für einen Schwimmkurs anmelden.
Die Differenz zum Gesamtspendenbetrag steht für alle weiteren Anbieter:innen von Schwimmkursen zur Verfügung, die nicht im KSV DO organisiert sind. Diese können sich bei Interesse direkt an die ProFiliis-Stiftung wenden.
Inzwischen gibt es auch bereits die ersten stolzen, von CharitySwim gesponsorten, Schwimmkurs-Absolventen. So konnten Kamila Dajbert (16 Jahre) und Zyad Khalil (18 Jahre), die erst vor wenigen Jahren mit Ihren Familien aus Russland bzw. Ägypten nach Deutschland gekommen sind, beim SV Westfalen unter Anleitung des Übungsleiter-Teams erfolgreich an einem Schwimmkurs teilnehmen.
Interessierte können sich direkt an einen der teilnehmenden Vereine wenden, die in verschiedenen Bädern der Stadt Schwimmkurse anbieten, sodass ggf. ein wohnortnaher Kursort ausgewählt werden kann. Alles weitere kann mit dem/der dortigen Ansprechpartner:in per Mail, telefonisch oder vor Ort geklärt werden.
Berechtigt sind alle Familien mit einem Dortmund-Pass oder einem anderen geeigneten Nachweis, wie z.B. einer entsprechenden Bescheinigung durch eine:n Schulsozialarbeiter:in, das Jugendamt o.ä.. In Einzelfällen ist auch eine individuelle Bewertung durch den teilnehmenden Verein möglich.
Eine fortlaufend aktualisierte Liste der teilnehmenden Vereine findet sich auf der Homepage der ProFiliis-Stiftung www.ProFiliis.de unter dem Menüpunkt „CharitySwim“.
Bildzeile: v.l. Zyad Khalil, Thomas Schieferstein, Jennifer Thater, Kamila Dajbert, Uwe Weckelmann, Carsten Dorn.
Foto: ProFiliis Stiftung
Mit einer Spende über 2500 Euro unterstützt der Leo-Club Dortmund-Hövelpforte den Ambulanten Hospizdienst des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen. Im gezeiten Zentrum für Hospiz-, Palliativ- und Trauerbegleitung übergaben Verantwortliche des Clubs, bestehend aus jungen Berufstätigen und Studierenden, den Betrag an Martina Kubbe vom Ambulanten Hospizdienst der Diakonie. Hier werden unter fachlicher Anleitung ehrenamtliche Hospizbegleiter ausgebildet und ihre Einsätze koordiniert, um schwerstkranken, sterbenden Menschen und ihren Angehörigen zu Hause, im Krankenhaus, im Seniorenheim oder im Hospiz zur Seite zu stehen. Eingesetzt wird die Geldspende für den Aufbau einer hospizlichen Nachsorgekultur, damit die Betreuung und Begleitung der Hinterbliebenen auch über den Verlust hinaus gewährleistet werden kann. Der Ambulante Hospizdienst möchte diese Begleitung des Trauerprozesses künftig dauerhaft möglich machen.
Aufmerksam geworden auf dieses Projekt sind die Mitglieder des Leo-Clubs Dortmund-Hövelpforte durch das Dortmunder Spendenparlament „Spendobel“, wo sich der Ambulante Hospizdienst um eine Förderung des Projektes beworben hat. Christiane Wurst, Präsidentin von Spendobel, freut sich besonders über die Unterstützung durch den Leo-Club Dortmund Hövelpforte: „Im Namen von Spendobel bedanke ich mich ganz herzlich für diese Spende. Wie gut, dass sich junge Menschen für Hospizarbeit einsetzen. Sich Tod und Trauer zu beschäftigen, ist nicht einfach, dafür verdienen die Mitglieder des Leo Clubs unseren Respekt.“
Das Spendenparlament Spendobel, eine Initiative des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, wirbt für soziale Projekte in Dortmund Spenden ein. Da der Kirchenkreis alle Verwaltungskosten übernimmt, kann jede Spende zu 100 Prozent den Projekten zugutekommen. Mehr Informationen zu Spendobel gibt es unter www.spendobel.de
Bildzeile: v.l. Arthur Nawrath und Valerija Trifunovic vom Leo-Club Dortmund-Hövelpforte, Spendobel-Präsidentin Christiane Wurst und Martina Kubbe vom Ambulanten Hospizdienst der Diakonie.
Foto: Diakonie Dortmund