Wintersemester 2021/2022 wieder überwiegend im Präsenzbetrieb

Semesteranstoß im Stadion wieder möglich: Die TU Dortmund begrüßt 4600 neue Studierende

Ein Großteil der mehr als 4.600 neu eingeschriebenen Studierenden ist am 11. Oktober zur Erstsemesterbegrüßung ins Stadion gekommen.
Ein Großteil der mehr als 4.600 neu eingeschriebenen Studierenden ist am 11. Oktober zur Erstsemesterbegrüßung ins Stadion gekommen. Foto: Oliver Schaper für die TU Dortmund

Die TU Dortmund hat ihre neuen Studierenden bei der Erstsemesterbegrüßung im Signal Iduna Park offiziell willkommen geheißen. Nach drei hauptsächlich digitalen Semestern freuten sich sowohl TU-Rektor Prof. Manfred Bayer als auch ein Großteil der mehr als 4.600 Studienanfänger*innen über den Startschuss für das Wintersemester 2021/2022, das überwiegend in Präsenz und unter Einhaltung der 3G-Regel stattfinden soll.

Nach drei überwiegend digitalen Semestern jetzt wieder Präsenzbetrieb

TU-Rektor Manfred Bayer wünschte den „Erstis“ viel Erfolg im und Freude am Studium.
TU-Rektor Manfred Bayer wünschte den „Erstis“ viel Erfolg im und Freude am Studium. Foto: Oliver Schaper für die TU Dortmund

„Ich freue mich sehr, dass Sie sich für ein Studium an unserer Universität entschieden haben und dass ich Sie heute hier begrüßen darf – im Stadion von Borussia Dortmund, dem wohl größten und schönsten Hörsaal der Welt – statt nur zu Hause vor dem Bildschirm“, sagte Prof. Manfred Bayer. Der TU-Rektor wünschte den „Erstis“ viel Erfolg im und Freude am Studium, spannende Erkenntnisse, das nötige Durchhaltevermögen und viele neue Freundschaften.

„Nach drei hauptsächlich digitalen Semestern findet die Lehre endlich wieder überwiegend in Präsenz statt. Dabei müssen wir jedoch weiterhin Rücksicht aufeinander nehmen“, erklärte Bayer. So mussten auch beim Semesteranstoß alle Teilnehmenden einen 3G-Nachweis vorzeigen und außer am Sitzplatz eine medizinische Maske tragen.

Aktuell studieren rund 31.700 Menschen an der TU Dortmund

Mandla Mndebele von der Dortmunder Oper sang „You’ll never walk alone“.
Mandla Mndebele von der Dortmunder Oper sang „You’ll never walk alone“. Foto: Oliver Schaper für die TU Dortmund

Die Erstsemester genossen das abwechslungsreiche Programm und das Zusammensein. Ein Großteil der mehr als 4.600 neu eingeschriebenen Studierenden war ins Stadion gekommen. Die Gesamtzahl der Studierenden der TU Dortmund lag am Montagmorgen bei rund 31.700, die endgültige Zahl steht aber erst im Dezember fest, da einstweilen noch Einschreibungen aus dem Ausland sowie für Masterstudiengänge möglich sind.

Christoph Edeler, Leiter des Hochschulsports der TU Dortmund, moderierte die Veranstaltung. Mit einer Videobotschaft hieß Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal die Studierenden in der Stadt willkommen. Auch Till Zaschel vom AStA, Thomas Treß vom BVB, Heribert Germeshausen von der Oper, Julia Wissert vom Theater und Britta Lefarth vom Konzerthaus sowie Thomas Schlootz vom Studierendenwerk begrüßten die Erstsemester.

Die neuen Studierenden konnten sich über musikalische Beiträge vonseiten der Oper, der Philharmoniker und der Künstlerin houaïda sowie über Gewinne freuen: Verlost wurden Gutscheine für die Mensen des Studierendenwerks. Außerdem schoss Prof. Manfred Bayer einen von den BVB-Profis signierten Fußball in die Menge.

Wintersemester mit 3G-Kontrollen auf dem Campus

Mit einer speziellen App läuft der Check-Inn an der TU Dortmund.
Mit einer speziellen App läuft der Check-Inn an der TU Dortmund. Foto: Felix Schmale für die TU Dortmund

Um im Wintersemester wieder Präsenz zu ermöglichen, wird es umfangreiche 3G-Kontrollen auf dem Campus der TU Dortmund geben. An Lehrveranstaltungen dürfen nur Personen teilnehmen, die geimpft, genesen oder getestet (3G) sind. Schon seit einer Woche können TU-Studierende ihren 3G-Nachweis zentral an Check-in-Points auf dem Campus prüfen lassen, um in der TU-App eine digitale Zutrittsberechtigung in Form eines grünen Hakens oder in Ausnahmefällen einen Aufkleber auf einen Lichtbildausweis zu erhalten.

An den Haupteingängen zu den großen Hörsaal- und Seminargebäuden wird die Zutrittsberechtigung durch den Wachdienst kontrolliert. Wer die Originalnachweise vorlegt, muss mit längeren Wartezeiten rechnen. In Räumen, die außerhalb der kontrollierten Gebäude liegen, überprüfen Lehrende die Einhaltung der 3G-Regel zu Beginn der Veranstaltung. Auf dem gesamten Campus muss in den Gebäuden und bei Veranstaltungen auch am Platz weiterhin eine medizinische Maske getragen werden.

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Kommentare

  1. Moderne Physik für alle: „Zwischen Brötchen und Borussia“ widmet sich im Wintersemester 2021/22 dem Thema Präzision (PM)

    Wie kurz ist eine Attosekunde? Kann man mit Atomen schreiben? Und was sind die kleinsten uns bekannten Teilchen? Das erfährt die interessierte Öffentlichkeit im Rahmen der Vorlesungsreihe „Samstags zwischen Brötchen und Borussia: Moderne Physik für alle“ der TU Dortmund, die sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder und Jugendliche richtet und auf unterhaltsame Weise über ausgefallene Fragestellungen der Physik informiert. In diesem Wintersemester findet sie sowohl vor Ort auf dem TU-Campus als auch online als Livestream statt.

    Den Auftakt macht am 16. Oktober Dr. Dr. Jens Simon von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. In seinem Vortrag erklärt er, wie das System der physikalischen Einheiten im Jahr 2019 auf Basis von Naturkonstanten überarbeitet wurde und so ein äußerst präzises Fundament aller Messungen bildet.

    Am 30. Oktober spricht Prof. Johannes Albrecht von der Fakultät Physik der TU Dortmund über Präzisions-Teilchenphysik. Prof. Albrecht forscht als Experimentalphysiker am Genfer Forschungszentrum CERN und wird einen Bogen von den größten Maschinen der Welt zu den kleinsten uns bekannten Teilchen schlagen. Der Vortrag findet im Rahmen des Tags der offenen Tür statt.

    Prof. Karina Morgenstern von der Ruhr-Universität Bochum widmet sich in ihrem Vortrag am 11. Dezember der Physik und Chemie auf der Nanoskala und erklärt unter anderem, wie man ein einzelnes Molekül als Schalter verwenden kann.

    Thema des letzten Vortrags am 15. Januar sind Messungen ultraschneller Prozesse. JProf. Wolfram Helml von der TU Dortmund erklärt, wie solche extrem schnellen Stoppuhren funktionieren und was man sich überhaupt unter einer „Attosekunde“ vorstellen kann.

    Die Vorträge finden von 10:30 bis 12:00 Uhr statt – digital über einen Youtube-Livestream oder in den Hörsälen 1 und 2 im Hörsaalgebäude II, Otto-Hahn-Straße 4. Vor Ort muss ein 3G-Nachweis vorgezeigt und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das Quiz zum Vortrag findet weiterhin online statt und wird auf der Veranstaltungswebseite 15 Minuten vor Vortragsbeginn frei- und 30 Minuten nach der Veranstaltung abgeschaltet.

    Weitere Informationen: https://physik.tu-dortmund.de/bub

  2. Dortmunder Kampagne „Bike to Campus“ ist heute gestartet – im Herbst mit dem Rad zur Hochschule (PM)

    Mit Beginn des neuen Wintersemesters ist heute die stadtweite Kampagne „Bike to Campus – Mit dem Rad zur Hochschule“: https://bike2work.bikecitizens.net/dortmund-campus/.

    Seit Mitte September bewältigen bereits viele Arbeitnehmer*innen Dortmunds im Rahmen der Kampagne „Bike to Work – mit dem Rad zur Arbeit“ ihren Weg zur Arbeitsstelle mit dem Fahrrad. Jetzt heißt es für alle Dortmunder Studierenden: rauf aufs Rad und ab zur Uni. Angelehnt an die Kampagne für alle Erwerbstätigen wurde auch „Bike to Campus“ von der Stadt mit dem Ziel angestoßen, Pendler*innen zu motivieren, alltägliche Wege, wie den zur Hochschule, mit dem Fahrrad zurückzulegen.

    Laufen wird die Aktion bis kurz vor Einbruch der offiziellen Winterzeit, bis zum 12. Dezember 2021.

    Die Vorteile auf einen Blick:

    · Gesundheit: Alle, die mit dem Fahrrad zu ihrer Hochschule fahren, verbringen mehr Zeit an der frischen Luft, bewegen sich mehr und nutzen den Weg für ihre Fitness. Da der Körper durch Bewegung Glückshormone freisetzt, ist das Radfahren nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Stimmung in der zunehmend dunkleren Jahreszeit.

    · Umwelt: Weniger Stau, weniger Abgase und weniger Lärm, all das können positive Nebeneffekte sein, wenn man statt des Autos mit dem Rad fährt. Denn wer das Fahrrad nutzt, tut der Umwelt einen großen Gefallen und leistet einen klimafreundlichen Beitrag für eine emissionsfreie Innenstadt. Straßen frei also für den Radverkehr, die öffentlichen Verkehrsmittel und somit für sauberere Luft.

    · Platzsparend und stressreduzierend: Statt der nervigen Parkplatzsuche vor den Hochschulgebäuden oder der Abhängigkeit von Bus und Bahn ist das Fahrrad schnell genommen und genauso schnell am Ziel wieder abgestellt. Der Weg zur Hochschule mit dem Rad ist mit weniger Stress verbunden und somit eine Erleichterung für alle Studierenden.

    · Stärkung der Gemeinschaft: Passend zum Start eines neuen Lebensabschnitts für viele Erstsemester und nach einer langen Corona-Pause bringt das gemeinsame Radfahren Studierende wieder zusammen. Gemeinsam aufs Rad umsteigen stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die App mit ihrem spielerischen Ansatz motiviert dazu, sich in Teams zusammenzuschließen.

    Wie genau „Bike to Campus“ funktioniert?

    In der kostenlosen App „Bike Citizens“ können sich alle Studierenden der Dortmunder Hochschulen zu Teams zusammenschließen und gegeneinander antreten.

    Bei der Kampagne zählen nicht in erster Linie die reinen geradelten Kilometer, sondern viel mehr, wie viele Strecken insgesamt im Team pro Woche zurückgelegt werden. Teams bekommen Punkte, wenn sie für so viele Strecken wie möglich das Rad nehmen. Um den Ansporn noch zu steigern, können sie dazu noch sogenannte Boosts bekommen, also Extrapunkte, wenn die verschiedenen Teams besonders oft hintereinander oder gar gleichzeitig Rad gefahren sind. So kann jedes Team jede Woche neu im Ranking aufsteigen. Und jede*r kann einen persönlichen Beitrag zur Teamleistung erbringen.

    Die Kampagne „Bike to Campus“ ist Teil der Maßnahmen, die die Stadt Dortmund unternimmt, um die Mobilität in der Stadt nachhaltiger und multimodaler zu gestalten. Gefördert wird diese Maßnahme vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Mit der Fahrradapp „Bike Citizens“ (https://bike2work.bikecitizens.net/dortmund-campus/) haben alle Dortmunder Radler*innen die Möglichkeit, ihre persönlichen Fahrradrouten zu planen, sich sicher durch die Stadt navigieren zu lassen und an den verschiedensten Kampagnen teilzunehmen. Die Nutzung und Verbreitung der App dient jedoch auch einem höheren Ziel, denn jede*r Einzelne trägt dazu bei, dass die Stadt Dortmund in Zukunft fahrradfreundlicher wird.

  3. Henrik Stiehrmann

    Auf der einen Seite freue ich mich, dass die Ersties dieses Jahr wieder eine vernünftige Erstiwoche abhalten können, mit Orientierungsrunden, Gesprächen mit Tutoren oder Kommiliton*innen aus höheren Semestern, etc. Denn was bringt es den Ersties z.B. die Hörsäle kennen zu lernen, in denen sie das ganze Semester über gar nicht sitzen werden? Dann geht das orientierungslose herumirren im nächsten oder übernächsten Semester los, aufgeschoben heißt nun mal nicht aufgehoben.
    Was ich allerdings als Düsseldorfer Student immer noch kritisch sehe, ist die vorgeschriebene Öffnung ALLER Fakultäten für das Präsenzstudium zur gleichen Zeit. Nun gibt es logischerweise Studiengänge, die auf Uni-Räumlichkeiten und -Inventar angewiesen sind (so wie an einer TU auch in besonderem Maße), aber andere Studiengänge (z.B. die Geisteswissenschaften, zu denen ich auch gehöre, klar, in diesem Beispiel an der TU nicht wirklich vorhanden) haben nicht die Notwendigkeit überhastet ins 3G/2G Kontrollchaos geschmissen zu werden. So gab es bei uns bspw. auch Bestreben aus dem Dozierendenkollegium, einige Kurse weiterhin digital anzubieten, was aber von dem Rektorat beinahe schon verboten wurde (“strengstens abgeraten” hieß es in einem Mailverkehr). So wird es ein langer Winter, fürchte ich. Zumal auch noch lange nicht alle Studierenden geimpft sind und die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen auch wegfällt.

  4. Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal: Öffentliche Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ startet wieder in Präsenz (PM)

    Am 19. Oktober 2021 um 19.30 Uhr startet die inzwischen zur Tradition gewordene öffentliche Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ der TU Dortmund in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi wieder vor Ort in der Reinoldikirche: Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstwissenschaft, Geschichte und Musikwissenschaft findet im Wintersemester 2021/2022 unter Einhaltung der 3G-Regel wieder in Präsenz statt. Das Thema lautet: „Bildraum und Klangraum“. Was bedeuten – gerade auch nach den Erfahrungen der Corona-Zeit – die Begegnungen in einem Raum, welche Rolle spielen Räume für Bilder und Klänge?

    Im Laufe des Wintersemesters wird es dienstagsabends um Kirchen als Bildräume, um Landschaftsräume, Lichträume, den Himmel als Raum über Dortmund und bei Dante sowie um Raumkunst gehen. An anderen Abenden werden die Filme der „edition ortlos“, mit der die öffentliche Vorlesungsreihe im vergangenen Corona-Winter in das Medium Film transformiert worden war, noch einmal öffentlich gezeigt, um die Themen zu diskutieren, zu vertiefen und zu erweitern. Das neue Semester eröffnen am 19. Oktober Pfarrer Michael Küstermann, Rektor Prof. Manfred Bayer, Prof. Michael Stegemann und Prof. Barbara Welzel von der TU Dortmund sowie Dr. Stefan Mühlhofer, Leiter der Kulturbetriebe Dortmund, gemeinsam.

    Über „Bild und Klang“
    Die Vorlesungsreihe bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die TU Dortmund veranstaltet Reihe gemeinsam dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

    Weitere Termine: 26. Oktober, 2., 9., 16., 23. und 30. November, 7. und 14. Dezember, 11., 18. und 25. Januar sowie 1. Februar

    Die jeweils aktuellen Corona-Schutz-Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

    Das gesamte Programm: http://www.bild-und-klang.de/programm-wise-2122

  5. Ökumenischer Gottesdienst für Studierende in St. Petri: ‚Auftakt‘ – Zum Start des neuen Semesters (PM)

    Endlich geht es wieder los. Nach eineinhalb Jahren Online-Lehre und an vielen Stellen gefühltem Stillstand beginnt mit dem neuen Semester für viele Studierende endlich wieder das erhoffte ‚Studentenleben‘. Zahlreiche Lehrveranstaltungen dürfen wieder in Präsenz stattfinden, Einrichtungen und Gebäude von Universität und Hochschule können wieder körperlich besucht werden.

    Das nehmen auch die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) und die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) zum Anlass, zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche St. Petri einzuladen. Unter dem Motto ‚Auftakt‘ feiern sie am Donnerstag, 21. Oktober um 18.30 Uhr einen Ökumenischen Gottesdienst zum Semesterstart.

    Zum ersten Mal in Dortmund wird es damit einen gemeinsamen, ökumenischen Gottesdienst zum Semesterbeginn geben. Mit ihm wollen die Gemeinden in den Nachklängen der Pandemie einen neuen Beginn wagen.

    Zu dieser Premiere sind Studierende und Interessierte herzlich eingeladen. Pfarrer Dr. Peter Jochem von der Katholischen Hochschulgemeinde und Pfarrer Matthias v. Westerholt von der Evangelische Studierendengemeinde werden predigen und gemeinsam mit Studierenden durch diesen Gottesdienst führen. Auch musikalisch wird der Gottesdienst von Studierenden der TU Dortmund gestaltet.

    Alle Mitwirkenden hoffen auf einen frohen und ermutigenden Auftakt des neuen Semesters. Zur Teilnahme in der Stadtkirche St. Petri gilt die ‚3-G-Regel‘.

  6. „Bild und Klang“ wieder in Präsenz: Öffentliche Vorlesung zeigt Film über „Klangräume“ in der Stadtkirche St. Reinoldi (PM TU Dortmund)

    Am zweiten Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ rücken ein Film über „Klangräume“ und seine Macher in den Fokus. Die Vorlesung findet am Dienstag, 26. Oktober, um 19.30 Uhr unter Einhaltung der 3G-Regel in der Reinoldikirche statt. Die TU Dortmund veranstaltet die inzwischen zur Tradition gewordene öffentliche Vorlesungsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi.

    Im Wintersemester 2021/22 lautet das Thema der Vorlesungsreihe in der Reinoldikirche „Bildraum und Klangraum“. Der zweite Abend stellt den Film „Klangräume // soundscapes“ ins Zentrum. Er ist einer von fünf Filmen der „edition ortlos“, mit der die Verantwortlichen „Bild und Klang“ im Winter des vergangenen Jahres transformiert hatten. Nun ist Gelegenheit, diese Filme in der Stadtkirche St. Reinoldi gemeinsam zu sehen – oder überhaupt erstmals anzuschauen. Der Musikwissenschaftler Alexander Gurdon und der Kunstwissenschaftler Dr. Christopher Kreutchen, beide von der TU Dortmund, stellen ihre Überlegungen zur Konzeption dieses Filmes zu den Klangräumen vor. Was führte dazu, die Klanglandschaft Dortmunds auf diese Weise nachzuzeichnen?

    Der „edition ortlos“ waren, wie Prof. Barbara Welzel von der TU Dortmund nachzeichnen wird, im Frühjahr 2020 intensive Diskussionen vorausgegangen, was die Vorlesung „Bild und Klang“ ausmacht, welche Rolle der Ort der Stadtkirche St. Reinoldi spielt – und was während der Corona-Pandemie und des Verzichts auf öffentliche Veranstaltungen gleichwohl stattfinden könnte und sollte. Es gilt nun, auch die Rückkehr an den Ort und die neuerliche Aneignung öffentlicher Räume in die Aufmerksamkeit zu rücken: Bild und Klang wieder vor Ort!

    Über „Bild und Klang“

    Die Vorlesungsreihe bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die TU Dortmund veranstaltet Reihe gemeinsam dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

    Weitere Termine: 2., 9., 16., 23. und 30. November, 7. und 14. Dezember, 11., 18. und 25. Januar sowie 1. Februar

    Die jeweils aktuellen Corona-Schutz-Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

    Das gesamte Programm: http://www.bild-und-klang.de/programm-wise-2122

  7. 1. Dortmunder Symposium zur politischen Bildung: TU Dortmund diskutiert über Kontroversität (PM)

    Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers präsentiert werden. Doch wie weit geht das Kontroversitätsgebot? Wo liegen seine Grenzen? Das neu gegründete Initiativzentrum für politische Bildung und kommunale Demokratie an der TU Dortmund lädt am 4. November ab 9.30 Uhr zum 1. Dortmunder Symposium zur politischen Bildung ein, um über das Thema „Kontroversität“ zu diskutieren. Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der 3G-Regel im Rudolf-Chaudoire-Pavillon auf dem Campus Süd statt und wird in Teilen im Livestream übertragen.

    Anfang des Jahres haben sich 16 Professor*innen der TU Dortmund zum Initiativzentrum für politische Bildung und kommunale Demokratie (IZBD) zusammengeschlossen. Sie wollen die Universität, Stadt und Stadtgesellschaft vernetzen, die kommunale Demokratie stärken und politische Bildung in Forschung und Lehre stärker verankern. Dazu startet jetzt die Veranstaltungsreihe „TU Demokratie!“ mit wissenschaftlichen Vorträgen, praxisorientierten Workshops und offenen Diskussionsformaten. Den Auftakt macht am 4. November das Symposium. In zwei Keynote-Vorträgen sprechen Prof. Monika Oberle von der Universität Göttingen und Dr. Douglas Yacek von der TU Dortmund am Vormittag über Grundlagen der politischen Bildung sowie den Umgang mit Kontroversität im internationalen Raum. Beide Vorträge sowie die Podiumsdiskussion am Nachmittag können auch im Livestream verfolgt werden.

    Ab 13.30 Uhr leiten TU-Wissenschaftler*innen sechs verschiedene Workshops. Darin geht es beispielsweise um Religion in der Öffentlichkeit, Kontroversität im Politikunterricht oder die Frage „Dürfen Lehrer*innen ihre Meinung sagen?“. Ab 15.30 Uhr werden in einem Podiumsgespräch die verschiedenen „Arenen der Kontroversität“ – Wissenschaft, Schule, Politik und Medien – diskutiert. An der Diskussion nehmen unter anderem Wolfram Kiwit, Chefredakteur der Ruhr Nachrichten, und der Politikwissenschaftler Prof. Karl-Rudolf Korte von der Universität Duisburg-Essen teil. Das Gespräch moderieren Thomas Goll, Professor der TU Dortmund und Sprecher des IZBD, und Barbara Welzel, Professorin der TU Dortmund und Co-Sprecherin der Themengruppe „Wissenschaftsstadt und Kulturmetropole“ im Masterplan Wissenschaft. Das Symposium wird unterstützt durch die Landeszentrale für politische Bildung NRW.

    Anmeldung: Das IZBD bittet um Anmeldung an izbd@tu-dortmund.de mit Benennung der Programmpunkte, die Interessierte vor Ort oder digital via Zoom (nur Keynotes und Podiumsgespräch) besuchen wollen.

    Weitere Informationen: https://izbd.tu-dortmund.de/veranstaltungen-des-izbd/eigene-veranstaltungen/

  8. Erfolg in der Förderlinie „Profilbildung“: Land NRW fördert zwei innovative Forschungsprojekte der TU Dortmund mit 2,2 Millionen Euro (PM)

    Mit rund 2,2 Millionen Euro fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-​Westfalen ab November zwei neue Forschungsprojekte der TU Dortmund. Die beiden ausgewählten Vorhaben konnten sich unter 69 Antragsskizzen durchsetzen. Mit dem neuen Förderinstrument „Profilbildung“ will das Land Hochschulen dabei unterstützen, neue Forschungsprofile und Netzwerke aufzubauen und bestehende Forschungsschwerpunkte weiterzuentwickeln.

    Das Projekt FAIR ist exklusiv an der TU Dortmund angesiedelt. Es wird mit rund zwei Millionen Euro über drei Jahre gefördert. Ein interdisziplinäres Forschungsteam wird datenwissenschaftliche Methoden für die Sozialforschung entwickeln, die zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen in Bereichen wie Bildung, Gesundheit und Teilhabe beitragen. Das Projekt B3D ist ein landesweites Verbundprojekt, das Künstliche Intelligenz und Astronomie zusammenbringt. Hier ist die TU Dortmund einer von acht Partnern. Das TU-Team leitet im Verbund den Bereich Datenwissenschaften und erhält rund 200.000 Euro über drei Jahre.

    FAIR: Innovative Methoden für die Sozialforschung

    Das interdisziplinäre Projekt FAIR intensiviert die Zusammenarbeit der Sozialwissenschaften mit der Statistik und den Datenwissenschaften an der TU Dortmund. Diese Brücke zu schlagen, ist wichtig, da zunehmend größere und komplexere Daten, etwa aus Längsschnittstudien der Empirischen Bildungsforschung und Lebenslaufdaten aus der soziologischen Alternsforschung, zu ausgereiften Prognosen und zu einem tiefen Verständnis von Zusammenhängen beitragen können. Welche Förderbausteine auf individueller Ebene etwa bei Schüler*innen erfolgversprechend sind, muss jedoch auf Basis kleiner Fallzahlen entschieden werden. Erfolgreiche Maßnahmen müssen also große Datenmengen und kleine Fallzahlen berücksichtigen. Hier setzt FAIR an. Der Name steht für From Prediction to Agile InteRventions in the Social Sciences.

    „Gemeinsam werden wir innovative Methoden der Datenanalyse für die empirische Sozialforschung nutzbar machen“, sagt der TU-Statistiker Prof. Philipp Doebler. Zusammen mit der Bildungsforscherin Prof. Fani Lauermann leitet er das Projekt. Das gesamte Team setzt sich aus TU-Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Statistik, Datenwissenschaften, Bildungsforschung, Rehabilitationswissenschaften sowie Sozialwissenschaften zusammen. Sie werden einerseits etablierte datenwissenschaftliche und statistische Methoden, die in anderen Kontexten wie den Ingenieurwissenschaften bereits erfolgreich eingesetzt werden, auf die Sozialwissenschaften übertragen. Andererseits müssen für bestimmte Studien gänzlich neue Methoden entwickelt werden. Mit Hilfe von Maschinellem Lernen sollen außerdem ausgereifte Prognosemodelle unter anderem für die Empirische Bildungs-, Rehabilitations- und Sozialforschung etabliert werden.

    B3D: Künstliche Intelligenz für die Astronomie

    An der Schnittstelle von Astronomie und Datenwissenschaften startet ein nordrhein-westfälisches Verbundprojekt, an dem Physiker*innen der TU Dortmund maßgeblich beteiligt sind. Auf der Suche nach fernen Galaxien und schwarzen Löchern sammeln Radioteleskope eine immer größer werdende Menge von Daten. Diese Datenflut soll künftig mit Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen noch effizienter analysiert werden können. Hierzu haben sich acht Institutionen in NRW unter Federführung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn zum NRW-Cluster für datenintensive Radioastronomie: Big Bang to Big Data zusammengeschlossen.

    Das Team der TU Dortmund um die beiden Physiker Prof. Wolfgang Rhode und Dr. Dominik Elsässer leitet im Projekt den Bereich Datenwissenschaften. „An der TU Dortmund profitieren wir bereits von einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen physikalischer Grundlagenforschung und Informatik“, sagt Dr. Dominik Elsässer. „Auch das NRW-Verbundprojekt B3D setzt auf gewachsenen Strukturen auf, verknüpft landesweit Expert*innen und trägt somit dazu bei, dieses zukunftsweisende Forschungsgebiet in NRW zu stärken.“

    Weitere Informationen:
    https://b3d.nrw

  9. „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung in der Stadtkirche St. Reinoldi blickt noch einmal auf „edition ortlos“ (PM)

    Der vierte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ im Wintersemester 2021/2022 schaut noch einmal auf die „edition ortlos“ während des digitalen Semesters im vergangenen Winter. Die Vorlesung findet am Dienstag, 9. November, um 19.30 Uhr unter Einhaltung der 3G-Regel in der Reinoldikirche statt. Die TU Dortmund veranstaltet die inzwischen zur Tradition gewordene öffentliche Vorlesungsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi.

    Das Thema der Vorlesungsreihe lautet im Wintersemester 2021/22 „Bildraum und Klangraum“. Im vergangenen Winter war „Bild und Klang“ angesichts der Corona-Pandemie und des Verzichts auf öffentliche Veranstaltungen in eine Filmreihe transformiert worden. Dirk Baxmann, der Filmemacher der „edition ortlos“, sowie der Musikwissenschaftler Alexander Gurdon und die Kunsthistorikerin Prof. Barbara Welzel von der TU Dortmund werden aus unterschiedlichen Perspektiven über die Überlegungen zu den Filmen und deren Konzeption sprechen: Was sind die Fragen eines Filmemachers? Was galt es, in den Filmen als prägende Elemente der Reihe „Bild und Klang“ zu zeigen? Wie wurde die Musikdramaturgie gestaltet? Der Abend möchte einen Blick hinter die Kulissen des Projekts eröffnen.

    Über „Bild und Klang“
    Die Vorlesungsreihe bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die TU Dortmund veranstaltet die Reihe gemeinsam mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

    Weitere Termine: 16., 23. und 30. November, 7. und 14. Dezember, 11., 18. und 25. Januar sowie 1. Februar

    Die jeweils aktuellen Corona-Schutz-Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

    Das gesamte Programm:
    http://www.bild-und-klang.de/programm-wise-2122

    Alle Filme der „edition ortlos“:
    http://www.bild-und-klang.de/bild-und-klang-edition-ortlos

  10. Bild und Klang“: Vorlesung in der Stadtkirche St. Reinoldi thematisiert den öffentlichen Raum (PM)

    Der fünfte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ im Wintersemester 2021/2022 ist dem öffentlichen Raum gewidmet. Die Vorlesung findet am Dienstag, 16. November, um 19.30 Uhr unter Einhaltung der 3G-Regel in der Reinoldikirche statt. Die TU Dortmund veranstaltet die inzwischen zur Tradition gewordene öffentliche Vorlesungsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi.

    Das Thema der Vorlesungsreihe lautet im Wintersemester 2021/22 „Bildraum und Klangraum“. Der fünfte Abend widmet sich dem öffentlichen Raum: Die Räume der Öffentlichkeit in den Städten – Plätze, Straßen, aber auch Kulturräume, Kirchen und andere mehr – sind durch die Corona-Pandemie verstärkt in den Blick gerückt. An diesem Abend treffen der Film „Öffentlicher Raum / public space“ der „edition ortlos“ aus dem vergangenen Winter und Überlegungen ein Jahr später aufeinander.

    Prof. Michael Stegemann von der TU Dortmund nimmt eine historische Perspektive ein und spricht darüber, was Musik im öffentlichen Raum bewirken kann, wie sie inszeniert und instrumentalisiert wird. Sein Beispiel ist die Zeit der Französischen Revolution: In den zehn Jahren zwischen 1789 und 1799 entstanden mehr als 2.000 Chansons, Hymnen und Aufmarschmusiken, die den Dreiklang von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit anstimmten. Dr. Sarah Hübscher von der TU Dortmund, die maßgeblich die Konzeption dieses Filmes in der „edition ortlos“ verantwortet, schaut von der Schnittstelle zwischen Kunst- und Bildungswissenschaft auf öffentliche Räume und Stadt, insbesondere in Dortmund. TU-Professorin Barbara Welzel wird die Stadtkirche St. Reinoldi als öffentlichen Ort Dortmunds in den Blick nehmen.

    Über „Bild und Klang“

    Die Vorlesungsreihe bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die TU Dortmund veranstaltet Reihe gemeinsam dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

    Weitere Termine: 23. und 30. November, 7. und 14. Dezember, 11., 18. und 25. Januar sowie 1. Februar

    Die jeweils aktuellen Corona-Schutz-Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

    Das gesamte Programm:
    http://www.bild-und-klang.de/programm-wise-2122

  11. „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung in der Reinoldikirche thematisiert Landschaftsräume (PM)

    Der sechste Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ im Wintersemester 2021/2022 ist Landschaftsräumen gewidmet. Die Vorlesung findet am Dienstag, 23. November, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche statt. Die TU Dortmund veranstaltet die inzwischen zur Tradition gewordene öffentliche Vorlesungsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi.

    Die öffentliche Vorlesungsreihe nimmt im Wintersemester 2021/2022 „Bildräume und Klangräume“ in den Blick. Nach einem Erkunden von Erinnerungsräumen und öffentlichen Räumen geht es am sechsten Abend um Landschaftsräume. Die Gestaltung von Landschaft und das im Laufe der Jahrhunderte gewandelte Verhältnis zwischen Naturräumen und Kulturräumen gehören zu den wichtigen Themen aktueller kulturwissenschaftlicher Forschung. Wie verändern sich Raumkonzepte? Wie werden sie – auch als politische Landschaften – gestaltet? Welche Mythen werden aufgerufen?

    Der Kunsthistoriker Dr. Andreas Zeising von der TU Dortmund zeigt am Beispiel des Bismarckturms bei Unna, wie politische Erinnerung sich in eine Landschaftstopografie einschreibt, und fragt danach, wie wir heute mit einem solchen Ort umgehen können.

    Dr. Christopher Kreutchen, Kunsthistoriker an der TU Dortmund, beleuchtet den von Markus Lüpertz geschaffenen Gelsenkirchener Herkules als eine Scharnierstelle zwischen neu einzurichtenden Landschaftsräumen und kulturellem Erzählkosmos: Strukturwandel in seiner kulturellen Tradition.

    Der Musikwissenschaftler Prof. Michael Stegemann von der TU Dortmund stellt die „Sites auriculaires“ von Maurice Ravel vor: ein Werk für zwei Klaviere, in dem der 22-jährige Komponist „Klanglandschaften“ von besonderer Subtilität skizziert hat. Durch den Abend führt die TU-Professorin Barbara Welzel.

    Über „Bild und Klang“

    Die Vorlesungsreihe bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die TU Dortmund veranstaltet Reihe gemeinsam dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

    Weitere Termine: 30. November, 7. und 14. Dezember, 11., 18. und 25. Januar sowie 1. Februar

    Die jeweils aktuellen Corona-Schutz-Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

    Das gesamte Programm:
    http://www.bild-und-klang.de/programm-wise-2122

  12. Onlineveranstaltuung des BIZ: Studienstart geglückt? (PM)

    Termin: Donnerstag, 25. November 2021, Beginn 16.00 Uhr

    Eine Onlineveranstaltung mit dem Hochschulteam der Arbeitsagentur Dortmund zur Standortbestimmung nach dem Start ins erste Semester. Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die frisch ins Studium gestartet sind. Wie sind die ersten Wochen gelaufen, was ist geglückt, wo hakt es? Hier besteht die Möglichkeit die Situation zu reflektieren, dazu gibt es Tipps und Hilfestellung zur Eingewöhnung und Themen wie Finanzierung, Studienplanung, etc.
    Durch die Veranstaltung führen die Berater des Hochschulteams Andreas Rosin und Thorsten Prall. Um den Einwahllink zu erhalten, ist eine Anmeldung per E-Mail an Dortmund.BiZ@arbeitsagentur.de erforderlich.

  13. „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung in der Stadtkirche St. Reinoldi thematisiert kulturelle Teilhabe (PM)

    Der siebte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ im Wintersemester 2021/2022 ist dem Thema „Kulturelle Teilhabe“ gewidmet. Die Vorlesung findet am Dienstag, 30. November, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche statt. Die TU Dortmund veranstaltet die inzwischen zur Tradition gewordene öffentliche Vorlesungsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi.

    Das Thema der Vorlesungsreihe lautet im Wintersemester 2021/22 „Bildraum und Klangraum“. Am siebten Abend berichten Prof. Egbert Ballhorn, Alexander Gurdon und Prof. Barbara Welzel von dem Projekt „Kulturelle Teilhabe“, an dem alle drei beteiligt sind und das im Kontext des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten „Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung“ steht. In Forschung und Lehre loten sie – noch einmal herausgefordert durch die Corona-Pandemie – die Bedeutung von Räumen und Körperlichkeit für kulturelle Teilhabe aus.

    Der Theologe Prof. Ballhorn wird über Inkarnation und Menschsein in Psalmen sprechen. Im Musikteil des Abends, den der Musikwissenschaftler Alexander Gurdon gestaltet, wird es um den Psalm 130 „de profundis“ gehen: „Aus der Tiefe rufe ich Herr zu dir“. Im Fokus stehen nicht die bekanntesten Vertonungen von Johann Sebastian Bach oder Josquin Desprez, sondern die von vier Komponistinnen des 20. Jahrhunderts. Sofia Gubaidulina, Amy Beach und Raminta Serksnyte widmen sich ohne Worte und rein instrumental diesem Klagegesang. Ihnen zur Seite steht Lili Boulanger, die 1917 im Alter von 24 Jahren ihren eigenen bevorstehenden Tod und die Schrecken des Ersten Weltkriegs in der Kantate „Du fond de l’abime“ darstellt. Die Kunsthistorikerin Prof. Barbara Welzel wird über die Figur des heiligen Reinoldus in der Stadtkirche sprechen.

    Über „Bild und Klang“

    Die Vorlesungsreihe bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die TU Dortmund veranstaltet die Reihe gemeinsam mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

    Weitere Termine: 7. und 14. Dezember, 11., 18. und 25. Januar sowie 1. Februar

    Die jeweils aktuellen Corona-Schutz-Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

    Das gesamte Programm:
    http://www.bild-und-klang.de/programm

  14. „Bild und Klang“ geht in die vorgezogene Winterpause (PM)

    Die öffentliche Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ in der Reinoldikirche, die die TU Dortmund in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi veranstaltet, geht aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in die vorgezogene Winterpause. Im Programm stand für die kommende Woche das Thema „St. Reinoldi als Diskursraum“.

    Es sollte ein weiterer Film aus der „edition ortlos“ gezeigt werden, mit der die öffentliche Vorlesungsreihe im vergangenen Corona-Winter in das Medium Film transformiert worden war. Jetzt sind alle Interessierten eingeladen, diesen Film im privaten Rahmen anzusehen: http://www.bild-und-klang.de. Die Verantwortlichen hoffen, dass sie die öffentliche Vorlesung am 11. Januar 2022 wieder vor Ort durchführen können.

    Voraussichtliche weitere Termine: 11., 18. und 25. Januar sowie 1. Februar

    Die jeweils aktuellen Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

  15. Moderne Physik für alle: „Zwischen Brötchen und Borussia“ findet am 11. Dezember digital statt (PM)

    Kann man mit Atomen schreiben? Das erfährt die interessierte Öffentlichkeit am 11. Dezember ab 10:30 Uhr im Rahmen der Vorlesungsreihe „Samstags zwischen Brötchen und Borussia: Moderne Physik für alle“ der TU Dortmund, die sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder und Jugendliche richtet und auf unterhaltsame Weise über ausgefallene Fragestellungen der Physik informiert. Der Vortrag wird aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens als Online-Stream mit Live-Chat übertragen.

    Um physikalische und chemische Systeme, die tausendmal kleiner sind als der Durchmesser eines Menschenhaares, geht es in der Nanometerphysik und -chemie. Diese sind zum einen Gegenstand aktueller Grundlagenforschung, zum anderen bilden sie die Basis für zukünftige Informationstechnologien. Prof. Karina Morgenstern von der Ruhr-Universität Bochum präsentiert die Faszination des Bauens mit einzelnen Atomen und Molekülen. Sie erklärt, wie man Buchstaben mit einzelnen Atomen schreiben kann, wo man Einsteins Vorhersagen für die Mikrowelt auch in der Nanowelt bei der Entstehung der kleinsten Schneeflocke wiederfindet und wie man ein einzelnes Molekül als Schalter verwenden kann.

    Die Vortragsreihe ist im Wintersemester 2021/22 als hybride Veranstaltung sowohl vor Ort auf dem TU-Campus als auch online als Livestream gestartet. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens wird der Vortrag von Prof. Morgenstern ausschließlich als Online-Stream übertragen. Die Experimente zum Vortrag werden vorher im Hörsaal aufgezeichnet. Die Teilnehmer*innen haben während des Vortrags die Möglichkeit, per Live-Chat Fragen zu stellen. Im Anschluss gibt es eine Diskussion auf der Plattform Zoom. Alle Links werden vor dem Vortrag auf der Website zur Veranstaltung veröffentlicht.

    Weitere Informationen:
    https://physik.tu-dortmund.de/oeffentlichkeit/zwischen-broetchen-und-borussia/details/vom-wassermolekuel-zur-kleinsten-schneeflocke-und-andere-physik-und-chemie-auf-der-nanoskala-10749/

  16. „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung thematisiert Kirchen als Bildräume und Klangräume (PM)

    Die öffentliche Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ setzt das Programm des Wintersemesters 2021/2022 am Dienstag, den 11. Januar, mit einem Abend zum Thema „Kirchen als Bildräume und Klangräume“ fort. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche. Die TU Dortmund veranstaltet die inzwischen zur Tradition gewordene öffentliche Vorlesungsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi.

    „Der Raum spricht mit“, lautet die Kurzformel, um die Anreicherung von Bildern und Klängen – ebenso wie etwa auch von Vorlesungen – durch ihren räumlichen Kontext zum Ausdruck zu bringen. Zugleich sind Kirchenräume erst mit ihren Bildern zu verstehen. Judith Klein wird über textile Bilder sprechen: Ihr Beispiel ist der Paramentenschatz aus dem Xantener Dom. Im Musikteil des Abends geht es um Kathedralenklang am Beispiel des Kölner und des Lübecker Doms. Vom Kölner Dom existiert an der Technischen Universität Berlin eine Art Klang-Klon: Mit einer physikalischen Methode wurde versucht, ein exaktes Klangbild des Doms abzubilden.

    Der Musikwissenschaftler Alexander Gurdon berichtet von seinem Eindruck im Original und in der Kopie. Hinzu kommen Musiken der Kölner Dom-Orgel und ein Eindruck davon, wenn Bruckners 8. Sinfonie im Lübecker Dom gespielt wird, in einem nachhallenden Klangraum, den der Komponist während des Komponierens an der Orgel klanglich um sich herum ebenfalls hörte. Außerdem spricht Andreas Zeising über ein Radio-Experiment aus dem Jahr 1930, als der Westdeutsche Rundfunk die Hörer*innen zum einem „Nächtlichen Besuch im Kölner Dom“ einlud. Mit rein akustischen Mitteln ging es darum, das sakrale Bauwerk als Lautsphäre erfahrbar zu machen, wobei innovative Techniken der Funk-Reportage zum Einsatz kamen. Durch den Abend führt Barbara Welzel.

    Über „Bild und Klang“

    Die Vorlesungsreihe bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die TU Dortmund veranstaltet die Reihe gemeinsam mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

    Weitere Termine: 18. und 25. Januar sowie 1. Februar

    Die jeweils aktuellen Corona-Schutz-Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

    Das gesamte Programm: http://www.bild-und-klang.de/programm-wise-2122

  17. „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung macht „Andersorte“ zum Thema in der Stadtkirche St. Reinoldi (PM)

    Der zweite Abend der öffentlichen Vorlesung „Bild und Klang“ im Jahr 2022 ist „Andersorten“ gewidmet. Die Vorlesung findet am Dienstag, 18. Januar, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche statt. Die TU Dortmund veranstaltet die inzwischen zur Tradition gewordene öffentliche Vorlesungsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi.

    An diesem Abend wird der fünfte und letzte Film der „edition ortlos“ in der Reinoldikirche gezeigt: Er thematisiert „Andersorte // Herotopien“. Die Filmvorführung wird begleitet von zwei kunstwissenschaftlichen Beiträgen von Dr. Christin Ruppio und Prof. Barbara Welzel. Was sind „Andersorte“? Welches Potenzial bieten sie für eine Stadt, für Individuen, für Dialoge und Erkenntnisse? Was verbindet in Dortmund Orte wie die Stadtkirche und die Kokerei Hansa?

    Über „Bild und Klang“
    Die Vorlesungsreihe bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die TU Dortmund veranstaltet die Reihe gemeinsam mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

    Weitere Termine: 25. Januar und 1. Februar

    Die jeweils aktuellen Corona-Schutz-Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

  18. „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung macht „Raumkunst“ zum Thema in der Stadtkirche St. Reinoldi (PM)

    Der vorletzte Abend der öffentliche Vorlesung „Bild und Klang“ des Wintersemesters 2021/2022 ist dem Thema „Raumkunst“ gewidmet. Die Vorlesung findet am Dienstag, 25. Januar, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche statt. Die TU Dortmund veranstaltet die inzwischen zur Tradition gewordene öffentliche Vorlesungsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi.

    Im musikalischen Teil des Abends wird John Cage (1912-1992) im Mittelpunkt stehen. Während des Vortrags wird von der Orgel Livemusik zu hören sein: Organistin Hannah Schmidt wird den aktuellen Akkord aus Cages Orgelwerk „As Slow As Possible“ spielen, welches zurzeit in Halberstadt auf einer automatischen Orgel läuft und auf eine Gesamtspieldauer von 639 Jahren konzipiert ist. Der Musikwissenschaftler Alexander Gurdon wird in die Kompositionsweise und Ästhetik von John Cage einführen, ebenso wird ein Konzertmitschnitt des Stille-Klassikers „4‘33“ zu hören sein – oder eben auch nicht.

    Dr. Stefan Mühlhofer wird über Nam June Paik sprechen, der als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt. Ursprünglich hatte er bei Karlheinz Stockhausen Komposition studiert und wurde dann, als Mitglied der Fluxus-Bewegung, bildender Künstler. Er gilt als Pionier der Medien- und Videokunst. Gemeinsam mit Hans Haacke hat er 1993 den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gestaltet. Sein dort gezeigtes Werk trägt den Titel „Sistine Chapel“. „Bild und Klang“ wird auch seine Videoinstallation von 1993 würdigen, die vor Kurzem restauriert in London und Amsterdam gezeigt wurde.

    Der dritte Beitrag wendet sich der Stadtkirche St. Reinoldi zu und wird als Kunstwerk in diesem Raum das Altarwerk als „Raumkunst“ befragen: Welche wechselnde Rolle spielte es an seinem Ort durch die Jahrhunderte? Welche Orte werden in den Darstellungen repräsentiert und verschränken den Raum in Dortmund mit anderen Räumen?

    Über „Bild und Klang“

    Die Vorlesungsreihe bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die TU Dortmund veranstaltet die Reihe gemeinsam mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

    Letzter Termin in diesem Semester: 1. Februar

    Die jeweils aktuellen Corona-Schutz-Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

    Das gesamte Programm: http://www.bild-und-klang.de/programm-wise-2122

  19. „Bild und Klang“ in der Stadtkirche St. Reinoldi: Öffentliche Vorlesung kündigt neues Thema „Paradies – in planetarischer Perspektive“ an (PM)

    Der letzte Abend der öffentliche Vorlesung „Bild und Klang“ in diesem Wintersemester findet am Dienstag, 1. Februar, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche statt – und gibt einen Ausblick auf das Thema des kommenden Semesters: „Paradies – in planetarischer Perspektive“. Die TU Dortmund veranstaltet die inzwischen zur Tradition gewordene öffentliche Vorlesungsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi.

    Zunächst wird Pfarrer Michael Küstermann auf das Thema der im Oktober 2022 startenden Folge von „Bild und Klang“ einstimmen. Die Kunsthistorikerin Prof. Barbara Welzel wird erste Impressionen vorstellen und über Blumenbilder und ewigen Frühling sowie über Kunst und Wissenschaft in Bildern des Paradieses sprechen. Auch der Musikwissenschaftler Prof. Michael Stegemann wird einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Thema geben – mit Paradies-Musiken des 19. Jahrhunderts, u. a. von Giacomo Meyerbeer und Gabriel Fauré. Eingebettet in diese Vorschau wird die Kunstwissenschaftlerin Judith Klein M.A. den Audioguide „zukunftsSPUREN“ vorstellen, der im Projekt „Stadt Bauten Ruhr“ entstanden ist und der in Dortmund neben dem Dortmunder U auch die Stadtkirche St. Reinoldi vorstellt.

    Über „Bild und Klang“

    Die Vorlesungsreihe bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die TU Dortmund veranstaltet die Reihe gemeinsam mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

    Die aktuellen Corona-Schutz-Informationen: http://www.sanktreinoldi.de

    Weitere Informationen: http://www.bild-und-klang.de

  20. Virtuelle Aktionstage: Anmeldung für Girls*Day und Boys*Day an der TU Dortmund gestartet (PM)

    Am Donnerstag, 28. April, finden bundesweit parallel der Girls*Day und Boys*Day statt. Auch die TU Dortmund beteiligt sich mit digitalen Veranstaltungen. Unter dem Motto „Entdecke die TU Dortmund“ können sich Mädchen und Jungen für Workshops anmelden.

    Die TU Dortmund gibt Mädchen und Jungen die Möglichkeit, Studiengänge kennenzulernen, in denen bislang das andere Geschlecht präsenter ist: Fakultäten mit MINT-Schwerpunkt (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) stellen Angebote für Schülerinnen im Alter von zehn bis 16 Jahren bereit; Schüler der gleichen Altersgruppe können Bereiche mit gesellschafts- und kulturwissenschaftlichen Schwerpunkten an der TU Dortmund kennenlernen.

    Das Programm besteht aus Informationen, virtuellen Führungen, Live-Experimenten und interaktiven Workshops. So erhalten Mädchen zum Beispiel Einblicke in Werkshallen und Jungen erforschen nachhaltige Textilien. Überdies können die Schüler:innen eigenständig eine Campus-Rallye machen, um den Campus – zumindest virtuell – kennenzulernen.

    Das gesamte Programm sowie die Anmeldung und das Antragsformular für eine Schulbefreiung sind im Servicebereich auf den Homepages zum Girls*Day (http://www.girls-day.de) bzw. Boys*Day (http://www.boys-day.de) zu finden.

  21. Anmeldungen ab sofort möglich: Seniorenstudium startet wieder in Präsenz (PM)

    Studieren bedeutet nicht nur lernen, sondern auch soziale Kontakte: Das gilt genauso für das Weiterbildende Studium für Senior*innen an der TU Dortmund. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen und die Senior*innen, dass es ab April wieder in Präsenz losgeht. Wer sich für das Seniorenstudium interessiert, kann sich ab sofort individuell beraten lassen und sich bereits für das neue Studienjahr, das im Oktober startet, anmelden.

    Den regen Austausch vor Ort – untereinander, aber auch mit den jungen Studierenden – haben die Teilnehmenden des Seniorenstudiums in den vergangenen zwei Jahren vermisst. Zum Sommersemester 2022 können Vorlesungen und Seminare endlich wieder in Präsenz besucht werden. Seit über 40 Jahren bietet die TU Dortmund mit dem Seniorenstudium eine wissenschaftliche Weiterbildung für Erwachsene über 50 an, die ihr Leben nach der Berufs- oder Familienphase bewusst planen und gestalten möchten. Im Rahmen der Weiterbildung kann fast das gesamte Lehrangebot der Universität besucht werden, ein Schwerpunkt liegt auf den Geistes- und Sozialwissenschaften. Es werden auch Veranstaltungen angeboten, die eigens für Seniorenstudierende konzipiert sind. Das Studium schafft damit ideale Voraussetzungen für eine gesellschaftlich relevante Tätigkeit und bürgerschaftliches Engagement. Die Kosten betragen 120 Euro im Semester, das Abitur wird nicht benötigt.

    Sprechzeiten des Service- und Beratungsteams des Seniorenstudiums:
    Immer dienstags und donnerstags von 10-12 Uhr unter Tel. 0231 755 – 4128 oder jederzeit per E-Mail an: beratung-seniorenstudium@tu-dortmund.de.

    Weitere Informationen: http://www.seniorenstudium.tu-dortmund.de

  22. SchnupperUni der TU Dortmund ermöglicht Schüler*innen Studieren auf Probe (PM)

    Am Ende der Sommerferien öffnen vom 1. bis 5. August die Fakultäten der TU Dortmund ihre Hörsäle und Labore für interessierte Schüler*innen ab Klasse 10. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkung können die Teilnehmer*innen im Rahmen der SchnupperUni wieder in Präsenz auf Probe studieren und den Unialltag kennenlernen. Anmeldungen für die SchnupperUni sind ab sofort möglich.

    Wie kann man mit Statistik Menschen heilen? Wie sieht die Paketlieferung von morgen aus? Wie verarbeitet das Gehirn visuelle Eindrücke? Diese Fragen werden in verschiedenen Veranstaltungen – von Vorlesungen über Workshops bis zu Laborführungen – beantwortet. Die Schüler*innen können aus über 60 Veranstaltungen im Programm die auswählen, die sie besonders interessieren. Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik bietet beispielsweise eine Führung durch das Forschungszentrum für die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ), eine der größten Hochspannungshallen Europas, an. Wie urbane Grünflächen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung leisten, stellt die Fakultät Raumplanung vor. Zudem werden die Teilnehmer*innen eingeladen, als Produktprüfer*innen den Geschmack verschiedener Schokoladensorten zu testen. Auch das Schülerlabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt der TU Dortmund (DLR_School_Lab) bietet verschiedene Workshops an wie zum Beispiel „Von der Erde zur ISS – ohne Werkstoffprüfung unmöglich!“, in dem die Teilnehmer*innen erfahren, welche Materialien für Raumfahrzeuge geeignet sind.

    Während der gesamten SchnupperUni werden die Studieninteressierten von studentischen Mentor*innen aus verschiedenen Studiengängen betreut. Diese begleiten sie zum Beispiel zu den Veranstaltungen, zeigen ihnen den Campus und beantworten Fragen rund um die Themen Studium und Studienalltag. Zusätzlich werden Informationsveranstaltungen für alle Teilnehmer*innen zu den Themen Studienorientierung, Studienfinanzierung und Studieren im Ausland angeboten.

    Anmeldung

    Wer teilnehmen möchte, kann sich auf der Homepage der SchnupperUni über das Programm informieren und sich bis zum 8. Juli 2022 online anmelden. Bei der Anmeldung wählen die Studieninteressierten die Veranstaltungen aus, an denen sie teilnehmen möchten. Zu Beginn der SchnupperUni erhalten sie einen individuellen Stundenplan für die SchnupperUni-Tage. Die Teilnahme ist für alle Schüler*innen kostenlos.

    Weitere Informationen und Anmeldung:
    http://www.tu-dortmund.de/schnupperuni

  23. Zwischen Brötchen und Borussia: Öffentliche Vortragsreihe widmet sich im Sommersemester 2022 „Physik und Leben“ (PM)

    Die beliebte Vortragsreihe „Samstags zwischen Brötchen und Borussia: Moderne Physik für alle“ startet am 30. April ins Sommersemester 2022. Die interessierte Öffentlichkeit – Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche – erfahren in diesem Semester, was Physik und Leben miteinander zu tun haben. Die Vorträge finden an vier Samstagen jeweils von 10.30 bis 12 Uhr sowohl vor Ort auf dem TU-Campus als auch online als Livestream statt.

    Den Auftakt macht am 30. April Prof. Matthias Schneider. Der Medizinphysik-Professor der TU Dortmund spricht über „Physikalische Gesetze in lebenden Systemen: Muscheln, Katzen und singende Zellen“. Lebensprozesse sind eigentlich Kernthema der Biologie und Medizin. Was hat die Physik damit zu tun? Um diese Frage zu beantworten, zeigt Prof. Schneider Beispiele auf: Schaut man sich etwa die Strategien der Fortbewegung an, erkennt man, wie Gesetze der Natur gewirkt haben. Würde eine Muschel nämlich Brustschwimmen, würde sie sich lediglich auf der Stelle vor und zurück bewegen. Auch Katzen nutzen beim Fallen die Gesetze der Physik optimal aus. Neue Vorstöße in der Physik der Lebensprozesse gibt es auch an der TU Dortmund, wo man versucht, zu verstehen, wie aus vielen einzelnen Zellen eigentlich ein Organ wird. Teilnehmende erfahren am 30. April, wie weit die Physik bei dem Versuch, das Leben mit Hilfe physikalischer Prinzipien zu verstehen, bereits gekommen ist.

    Beim zweiten Vortrag am 21. Mai spricht Prof. Stefan Raunser vom Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie und von der TU Dortmund über „Atomare Präzision“: Elektronenstrahlen ermöglichen tiefe Einblicke in Bakterien und menschliche Zellen. Mit ihnen können Wissenschaftler*innen extrem keine Dinge untersuchen. Das kann man sich so vorstellen, als würde man von Lissabon aus ins BVB-Stadion blicken, um dort das Ventil des Fußballs auf dem Platz zu untersuchen. Prof. Raunser erklärt, wie die Technik eingesetzt wird, um biologische Zusammenhänge auf molekularer Ebene zu verstehen.

    Die Vorträge finden in den Hörsälen 1 und 2 im Hörsaalgebäude II, Otto-Hahn-Straße 4 – und parallel über einen Youtube-Livestream – statt. Vor Ort muss auch am Sitzplatz eine Maske, idealerweise FFP2, getragen werden. Ein Quiz zum jeweiligen Vortrag findet online statt.

    Weitere Termine: 11. Juni und 9. Juli

    Informationen: https://physik.tu-dortmund.de/bub

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