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Plastikmüll in den Weltmeeren: Greenpeace macht mit dem Schiff „Beluga II“ die Welle im Dortmunder Hafen

Greenpeace-Schiff Beluga ankert im Hafen Dortmund und wirbt für den Schutz der Meere

Das Greenpeace-Schiff Beluga ankerte im Hafen Dortmund und warb für den Schutz der Meere.

Von Mariana Bittermann

Bei strahlendem Wetter legte das Greenpeace-Boot Beluga II im Dortmunder Hafen an und lud zur Besichtigung ein. Mit der fahrenden Ausstellung möchte Greenpeace auf die Verschmutzung der Meere durch Plastikabfälle aufmerksam machen.

Auf dem Greenpeace-Schiff wird aus dem Müll Kunst

Greenpeace-Schiff Beluga ankert im Hafen Dortmund und wirbt für den Schutz der Meere. Auch im Wasser des Kanals schwimmen kleine Plastikteile

Auch im Wasser des Dortmund-Ems-Kanals  schwimmen kleine Plastikteile.

Bis zu 6000 Kilometer hat das Plastik hinter sich, bevor er im Supermarkt landet, gekauft wird, und nach einmaliger Benutzung weggeworfen wird.

Der kurze Clip, der an Board der Beluga II den Besuchern gezeigt wird, berichtet von der langen Reise eines Plastiklöffels, um darauf aufmerksam zu machen, wie verschwenderisch häufig mit Plastikprodukten umgegangen wird.

Plastik gibt es hier an Board auch viel – in Form von Quallen und anderen Meerestieren. Greenpeace und der Verein Jordsand haben nämlich an der Nordseeküste Plastikmüll gesammelt, aus dem die Künstlerin Antje Truelsen Upcycling-Kunstwerke geschaffen hat.

Die größte Plastikinsel ist so groß wie Mitteleuropa

Greenpeace-Schiff Beluga ankert im Hafen Dortmund und wirbt für den Schutz der Meere. Soviel Mikro-Plastik, rechts, befindet sich in 150 Gramm Peeling-Creme

Soviel Mikro-Plastik (rechts) befindet sich in 150 Gramm Peeling-Creme

„Viele Menschen wissen gar nicht, dass in ihren Peelings Mikro-Plastik drin ist, das am Ende im Meer landet“, erklärt Maike Suhr, Mitarbeiterin auf der Beluga II.

„Die Fische essen das Plastik und wir essen die Fische, im Endeffekt sind wir also auch von der Verschmutzung betroffen.“

Andere drastische Nebeneffekte der Plastikmüllverschmutzung seien Plastikinseln, die im Meer herumschwimmen. Die größte, der Great Pacific Garbage Patch hat inzwischen die Größe von Mitteleuropa.

Bewusster Konsum geht einfacher als man denkt

Man selber könne laut Maike Suhr durch einen bewussteren Konsum etwas gegen die Verschmutzung tun und das sei einfacher, als man vielleicht denkt.

„Man kann vor dem Einkaufen einen Jutebeutel mitnehmen anstatt im Supermarkt einen Plastikbeutel zu kaufen und man kann gucken, ob es das selbe Obst auch ohne Verpackung gibt.“

Über Münster bis nach Deggendorf im Südosten von Deutschland tourt die Beluga II momentan anderthalb Monate lang durch Deutschland und lädt auf ihr Deck ein.

In den sozialen Medien macht Greenpeace mit dem Hashtag #wellemachen auf Ihre Aktion aufmerksam.
Aktuelle Infos findet man hier: https://www.facebook.com/greenpeace.beluga/?fref=nf

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