Oper, Ballett und Philharmoniker des Theater Dortmund stellen Spielpläne 2025/2026 vor

Die neue Spielzeit markiert zugleich einen bedeutenden Umbruch

Die Oper Dortmund, das Ballett Dortmund und die Dortmunder Philharmoniker präsentieren ihren Spielplan für die Saison 2025/26. Foto: Thomas M.Jauk

Die Oper Dortmund, das Ballett Dortmund und die Dortmunder Philharmoniker präsentieren ihren Spielplan für die Saison 2025/26. Im Ballett und bei den Philharmonikern startet die neu Spielzeit unter neuen künstlerischen Leitungen: Das Ballett verabschiedet sich von Xin Peng Wang, dessen Nachfolge tritt Jaš Otrin an. Bei den Philharmonikern beginnt, nach Abschied von Gabriel Feltz, Jordan de Souza als neuen Dortmunder Generalmusikdirektor. In der Oper Dortmund setzt Intendant Heribert Germeshausen seine Arbeit fort.

Spielplan 2025/26 der Oper Dortmund

In der Oper startet die Spielzeit mit einer  Premiere von Mozarts „Le nozze di Figaro“ in der Regie von Vincent Boussard, in der Jordan de Souza seinen Einstand als GMD der Oper Dortmund gibt. Neben dem Dortmunder Ensemble sind als Cherubino die Shooting-Stars Maayan Licht und Samuel Marino zu erleben. Anlässlich des 100. Jahrestages ihrer Uraufführung kehrt „Turandot“ in Starbesetzung auf den Spielplan zurück. Am 5. Februar wird die international gefeierte Sopranistin Asmik Grigorian die Titelrolle übernehmen.

Intendant Heribert Germeshausen. Foto: Theater Dortmund

Intendant Heribert Germeshausen setzt auch in der Saison 2025/2026 auf innovative Akzente an der Oper Dortmund: Das Festival „Wagner-Kosmos“ wird nach Abschluss der erfolgreichen „Ring“-Tetralogie fortgeführt.

Im Zentrum der Ausgabe 2026 stehen zwei faszinierenden Komponistinnen: Clémence de Grandval und Sarah Nemtsov. Grandvals Oper „Mazeppa“, die 1892 uraufgeführt wurde, erlebt ihre szenische deutsche Erstaufführung in der Regie von Martin G. Berger.

Die Uraufführung von Sarah Nemtsovs „WIR (WE)“, einer Auftragskomposition der Oper Dortmund basierend auf dem dystopischen Roman „Wir“ von Jewgeni Samjatin, wird von Eva-Maria Höckmayr in einem spektakulären Raumkonzept inszeniert. Details zu einer Uraufführung, die die Oper Dortmund als Koproduktion mit den Bayreuther Festspielen in Bayreuth im Festspielsommer 2026 herausbringt, werden auf der Pressekonferenz 2025 der Bayreuther Festspiele bekannt gegeben.

Neben klassischem Repertoire bietet die Spielzeit auch Werke aus den Bereichen Musical und Operette: „Grease“ in der Regie von Gil Mehmert  und die Jazz-Operette „Märchen im Grand-Hotel“ (Regie: Jörn Felix Alt) von Paul Abraham versprechen großartige Unterhaltung.

Junge Oper Dortmund: Uraufführungen, Familienoper und ein Festival

In der Jungen Oper Dortmund kommen zwei Auftragskompositionen zur Uraufführung: „Klangstreich“ von Hauskomponist Marc L. Vogler für die Altersgruppe 4+ sowie „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“, eine Jugendoper von Edzard Locher, die den Holocaust aus der Perspektive von Zootieren nahe Buchenwald beleuchtet.

Neben dem umfangreichen Repertoire steht zudem als Familienoper auf der großen Bühne  Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ in einer Fassung von Paulus Hochgatterer und in der Regie von Nikolaus Habjan auf dem Spielplan. Die dritte Ausgabe des „Beyond Opera“-Festivals wird mit der Deutschen Erstaufführung von „Alle reden nur noch von Jamie“ als Projekt der Opernclubs der Oper Dortmund eröffnet.

Spielplan 2025/26 des Dortmunder Ballett

Nach 22 prägenden Jahren verabschiedet sich das Ballett Dortmund und das NRW Juniorballett von seinem langjährigen Ballettintendanten Xin Peng Wang. Seine Nachfolge tritt Jaš Otrin an, der gemeinsam mit den renommierten Choreografen Annabelle Lopez Ochoa und Edward Clug als Artists in Residence die Zukunft der Ballettsparte gestalten wird. Die neue Leitung des Ballett Dortmund feiert mit einer großen spartenübergreifenden Produktion Premiere: „Carmina Burana“ bringt das Ballett, den Chor und das Ensemble der Oper Dortmund sowie die Dortmunder Philharmoniker zusammen.

Annabelle Lopez Ochoa, Jaš Otrin und Edward Clug. Foto: Björn Hickmann / stage picture

„Frida“ feiert am Ballett Dortmund seine Deutschlandpremiere. Eindrucksvoll würdigt dieses Ballett das intensive Leben der zur Ikone gewordenen Malerin Frida Kahlo. Die Choreografin Annabelle Lopez Ochoa verwandelt Kahlos von Schmerz, Leidenschaft und Kreativität geprägte Biografie in eine Reihe eindringlicher Szenen.

In der Spielzeit widmet das Ballett Dortmund mit „Tribute to Mozart“ dem musikalischen Genie einen besonderen Abend. Drei Choreografien verweben Mozart auf ihre je eigene Weise mit dem Tanz: Jiří Kyliáns „Petit Mort“, Uwe Scholz’ „Jeunehomme“ und eine Neukreation der jungen amerikanischen Choreografin Tess Voelker, die damit ihr choreografisches Hausdebüt in Dortmund feiert.

Mit „Radio and Juliet“ präsentiert das NRW Juniorballett in der Spielzeit ein modernes Ballett. In der Choreografie von Edward Clug verschmilzt Shakespeares tragische Romanze mit der atmosphärisch-dichten Musik von Radiohead zu einer außergewöhnlichen Neuinterpretation des Klassikers. Darüber hinaus bleibt das Ballett Dortmund seiner Tradition treu: Auch in der kommenden Spielzeit wird Xin Peng Wangs gefeierte Produktion von „Schwanensee“ wiederaufgenommen und sowohl zu Beginn, als auch am Ende der Spielzeit wird eine Internationale Ballettgala stattfinden.

Spielplan 2025/26 der Dortmunder Philharmonikern

Auch bei den Dortmunder Philharmonikern endet mit dem Abschied von Gabriel Feltz eine erfolgreiche Phase. Zum Beginn der Spielzeit 2025/26 wird der kanadische Dirigent Jordan de Souza als neuer Dortmunder Generalmusikdirektor die Leitung des Orchesters übernehmen. De Souza hat einen Spielplan konzipiert, der die Vielfältigkeit und Dynamik Dortmunds erklingen lassen soll. Neben großen sinfonischen Werken, wie unter anderem Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 D-Dur (1. Philharmonische Konzert), Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion BWV 245 (2. Philharmonische Konzert) oder Edward Elgars  „Enigma“-Variationen op. 36 (5. Philharmonische Konzert) wird es einen eigenen Brahms Zyklus geben.

Dirigent Jordan de Souza übernimmt als neuer Dortmunder Generalmusikdirektor die Leitung des Orchesters. Foto: Neda Navaee

Die vier Symphonien von Johannes Brahms zählen zu den Herzstücken aller großen Dirigenten und Orchester. In den beiden Sonderkonzerten wird Jordan de Souza „seinen“ Brahms an zwei aufeinanderfolgenden Abenden präsentieren.

Zusätzlich schafft de Souza zwei neue Formate: „Deep Dive“ und „Late Night“ in der Kokerei Hansa. In den Deep-Dive-Konzerten im Konzerthaus Dortmund wird das Publikum, geführt von Jordan de Souza, in die jeweils vorgestellten Meisterwerke eintauchen. Die Reihe richtet sich an ein Publikum ohne Vorkenntnisse, ist aber genauso für den Kenner interessant.

Die Late Night Konzerte, in der beeindruckend Kulisse des Salzlagers der Kokerei Hansa, schaffen kreative Freiräume jenseits der Rituale des Konzertlebens. Sie ermöglichen einem breiten Publikum neue Zugänge zur Musik und ungeahnte Hörerfahrungen im direkteren Kontakt mit den Musikerinnen und Musikern. Sonderkonzerte, Kammerkonzerte sowie die Programme für junge Menschen runden den Spielplan der Dortmunder Philharmoniker ab.

Mehr Informationen: 

  • Das gesamte Programm der Oper Dortmund gibt es unter: oper.theaterdo.de.
  • Zum Programm des Dortmunder Ballett gelangt man unter: ballett.theaterdo.de.
  • Mehr zum Programm der Philharmoniker gibt es unter: philharmoniker.theaterdo.de.
  • Abonnements können ab dem 27. April 2025 im Abo-Service im Kundencenter gebucht werden.
  • Der reguläre Vorverkauf für Einzelkarten startet am 1. Juli 2025, ab 10 Uhr. Für Abonnent:innen beginnt der Vorverkauf bereits am 17. Juni 2025 (10 Uhr) und für Theatercard-Inhaber:innen am 24. Juni 2025 (10 Uhr).   

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Reaktionen

  1. Ein neues Kapitel in der Wagner-Welt: Bayreuther Festspiele und Oper Dortmund kooperieren für Uraufführung „Brünnhilde brennt“ (PM)

    Bayreuth/Dortmund. Mit der gemeinsamen Uraufführung *Brünnhilde brennt* kündigen die Oper Dortmund und die Bayreuther Festspiele eine außergewöhnliche künstlerische Kooperation im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Festspiele 2026 an. Das musikalische Bühnenwerk von Bernhard Lang (Komposition) und Michael Sturminger (Libretto) entsteht als Auftragsarbeit der Oper Dortmund und der Bayreuther Festspielen.

    Im Zentrum von Brünnhilde brennt steht eine der berühmtesten Figuren der Operngeschichte – und ihre innere Zerrissenheit. Brünnhilde träumt, gefangen im ewigen Feuer des Walkürenfelsens, aus dem sie nie wirklich befreit wurde. Aus diesem Albtraum erwacht Hermine – eine Opernsängerin, aufgewühlt und schweißgebadet. Zwei Frauen, eine Identität, ein Spiel mit Realität und Fiktion – zwischen Mythos, Bühne und Selbstbefragung. Ein musikalisches Spiel mit dem Feuer, das sich der Auseinandersetzung mit unserem kulturellen Erbe stellt.

    Nachdem die Bayreuther Festspiele mit der Idee einer Kooperation an die Oper Dortmund herantraten, entwickelte Opernintendant Heribert Germeshausen das dramaturgische Konzept und trieb das Projekt gemeinsam mit Katharina Wagner, künstlerische Leiterin der Bayreuther Festspiele, mit großem Engagement voran.

    „Ich schätze die intensive und zugleich herzliche Zusammenarbeit mit den Bayreuther Festspielen schon jetzt sehr“, so Opernintendant Heribert Germeshausen. „Diese Koproduktion zeigt eindrucksvoll, dass die Oper Dortmund insbesondere Dank des Festivalformat WAGNER-KOSMOS als eine der ersten Adressen der heutigen Wagner-Rezeption außerhalb Bayreuths wahrgenommen wird sowie als Inbegriff eines innovativen und kreativen Opernhauses.“
    Nach ihrer Uraufführung am 02. August 2026 im Rahmen der Bayreuther Festspiele, wird Brünnhilde brennt am 04. April 2027 ihre Dortmunder Premiere erleben. Die letzte Vorstellung am 21. Mai 2027 findet im Rahmen des Festivals Wagner-Kosmos VII statt.

    „Brünhilde brennt“ des höchst renommierten österreichischen Kreativteams Bernhard Lang und Michael Sturminger wird vom international gerade für seine Dirigate von Musik des 20. und 21. Jahrhundert gefeierten Jonathan Stockhammer geleitet, der junge aufstrebende Regisseur Neil Barry Moss führt Regie.

    Uraufführungstermine im Friedrichsforum Bayreuth:
    Donnerstag, 02. August 2026
    Samstag, 04. August 2026
    Montag, 06. August 2026

    Dortmunder Premiere im Opernhaus Dortmund:
    Sonntag, 04. April 2027
    Letzte Vorstellung:
    Freitag, 21. Mai 2027 im Rahmen von Wagner-Kosmos VIII

    Die Produktion wird gefördert vom Fonds Neues Musiktheater sowie vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.

  2. Spielzeiteröffnung im Dortmunder Opernhaus: DIE HOCHZEIT DES FIGARO von Wolfgang Amadeus Mozart – Premiere am 21. September 2025 (PM)

    Mit der Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ eröffnet die Oper Dortmund am Sonntag, 21. September 2025, um 16 Uhr feierlich die neue Spielzeit. Die musikalische Leitung übernimmt der neue Generalmusikdirektor Jordan de Souza, der damit seinen Einstand in Dortmund gibt.

    Die Regie führt Vincent Boussard, der bereits in der vergangenen Saison mit seiner Inszenierung von „La traviata“ einen großen Publikumserfolg an der Oper Dortmund feierte. Zum ersten Mal auf der Dortmunder Opernbühne wird Maayan Licht, der 2025 als Nachwuchssänger des Jahres bei den OPER! Awards ausgezeichnet wurde, zu erleben sein.

    Zur feierlichen Eröffnung der Spielzeit werden die nordrhein-westfälische Kunst- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes sowie der Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal ein Grußwort sprechen.

    Ein turbulenter Tag kündigt sich an: Figaro, Kammerdiener am Hofe des Grafen Almaviva, will endlich seine geliebte Susanna, die Kammerzofe der Gräfin, heiraten. Doch das Glück des jungen Paares wird auf die Probe gestellt – nicht zuletzt durch die Avancen des Grafen selbst. Was folgt, ist ein rasantes Spiel voller Intrigen, Täuschungen und Eifersucht, in das neben dem verschmähten Herzen der Gräfin auch ein liebestoller Page, eine ränkesüchtige Rivalin, ein betrunkener Gärtner und viele weitere Figuren verwickelt sind.

    „Die Hochzeit des Figaro“ gilt als Meilenstein der Operngeschichte. Als erste der drei großen Da-Ponte-Opern Mozarts verbindet sie komödiantische Leichtigkeit mit gesellschaftskritischer Tiefe. Schon bei der Uraufführung 1786 sorgte das Werk für Aufsehen, da es den Geist der Aufklärung atmete und die starren Hierarchien des Ancien Régime in Frage stellte. Bis heute begeistert der „Figaro“ mit seiner brillanten Musik, seinen lebendigen Figuren und seiner Botschaft vom Streben nach persönlicher Freiheit und Würde. Damit ist die Oper nicht nur eine der beliebtesten Komödien der Musikgeschichte, sondern auch ein kulturelles Dokument von ungebrochener Aktualität.

    Besetzung:

    Graf Almaviva – Mandla Mndebele
    Gräfin Almaviva – Anna Sohn
    Susanna, Figaros Verlobte und Dienerin der Gräfin – Sooyeon Lee
    Figaro, Diener des Grafen – Ks. Morgan Moody (P), Carl Rumstadt
    Cherubino, Page des Grafen – Maayan Licht (P), Samuel Mariño
    Marcellina, Dr. Bartolos Haushälterin – Ruth Katharina Peeck
    Dr. Bartolo, Arzt in Sevilla – Artyom Wasnetsov
    Basilio, Musiklehrer – Yoonkwang Immanuel Kang, Fritz Steinbacher
    Don Curzio, Richter – Christian Pienaar, Yoonkwang Immanuel Kang
    Barbarina, Tochter des Antonio – Tamina Biber, Yeeun Yeo
    Antonio, Gärtner des Grafen und Onkel der Susanna – Thomas Günzler, Shinyoung Hwang

    Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder online auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  3. Das Theater Dortmund startet mit großem Familienfest in die Spielzeit 2025/26 (PM)

    Sonntag, 14. September 2025, ab 12 Uhr

    Das Theater Dortmund startet mit einem großen Familienfest in die Spielzeit 2025/2026. Unter dem Motto „made in DO“ öffnet das Dortmunder Theater seine Türen und gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Theatersparten Oper, Ballett, Philharmoniker, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater und Akademie für Theater und Digitalität. Von 12 bis 18 Uhr können Proben und Kostümausstellungen besucht werden. Um 18 Uhr rundet die Gala BÜHNENZAUBER unter Moderation von Bruno „Günna“ Knust das Programm ab.

    Zum Beginn der neuen Spielzeit öffnet das Theater Dortmund seine Tore und gewährt Einblicke in die größte Kulturinstitution Dortmunds. Wer schon immer wissen wollte, wie Spitzenschuhe angefertigt werden, kommt genauso auf seine Kosten wie Interessierte an einem richtigen Balletttraining. Die Kostüm-Highlights der vergangenen Jahre werden im Opernfoyer präsentiert.

    Ein besonderes Highlight ist die 20 %-Rabatt-Aktion: Alle am Sonntag, den 14. September 2025, im Kundencenter erworbenen Tickets für Vorstellungen des Theater Dortmund im Zeitraum 14.09.2025 – 31.10.2025 sind ermäßigt erhältlich. Der Rabatt gilt für alle Sparten ab einem Eintrittspreis von 15 Euro. Ausgenommen sind Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen sowie zuvor reservierte Tickets. Eine Kombination mit weiteren Ermäßigungen oder Rabatten ist nicht möglich.

    Neben Proben, Ausstellungen und Mitmachaktionen gibt es viele Live-Performances, unter anderem aller partizipativen Projekte. Die Ballettcompagnie und die Dortmunder Philharmoniker präsentieren ihre Leading-Teams in öffentlichen Probeformaten: Generalmusikdirektor Jordan de Souza gestaltet den „Maestro Moment“ und dirigiert zudem das große Abschlusskonzert BÜHNENZAUBER. Darüber hinaus wirken der neue Ballettintendant Jaš Otrin sowie die neuen Hauschoreographen Annabelle Lopez Ochoa und Edward Clug in den Proben zu CARMINA und ALL FOR ONE mit.

    Das Programm wird durch zahlreiche Mitmachangebote bereichert: Live-Kompositionsworkshops, Bauworkshops für Instrumente, Live-Painting zu musikalischen Darbietungen der Philharmoniker sowie Stimmbildung mit Chordirektor Fabio Mancini. Auch die Theaterschreinerei öffnet ihre Türen für Besucherinnen und Besucher. Moderatorin Steffi Strecker führt durch ein abwechslungsreiches Programm im preisgekrönten TINY MUSIC HOUSE.

    Ein weiterer Höhepunkt ist die Uraufführung von KLANGSTREICH um 15 Uhr im Operntreff.

    Den feierlichen Abschluss des Theaterfestes bildet die Gala BÜHNENZAUBER um 18 Uhr im Dortmunder Opernhaus. Künstlerinnen und Künstler der Oper, des Balletts, der Philharmoniker, des Schauspiels sowie des Kinder- und Jugendtheaters präsentieren unter der Moderation von Bruno „Günna“ Knust Höhepunkte der kommenden Spielzeit 2025/2026.

    Karten für die Gala BÜHNENZAUBER sind für 11 € (es gelten die üblichen Ermäßigungen) an der Kasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  4. Große Ballettgala zum Antritt des Ballettintendanten Jaš Otrin (PM)

    41. Internationale Ballettgala am Samstag, 27. September 2025 und Sonntag, 28. September 2025

    Mit der 41. Internationalen Ballettgala im September 2025 wird der Amtsantritt des neuen Dortmunder Ballettintendanten Dr. Jaš Otrin und seines künstlerischen Teams aus Annabelle Lopez Ochoa und Edward Clug eingeläutet. Otrin tritt die Nachfolge des ehemaligen Ballettintendanten Xin Peng Wang an, der 21 Jahre dem Ballett Dortmund vorstand. Am Samstag, 27. September 2025, um 19.30 Uhr und 28. September 2025, um 18.00 Uhr findet die INTERNATIONALE BALLETTGALA zum 41. Mal im Dortmunder Opernhaus statt. Neben dem Dortmunder Ballett werden namhafte Solistinnen und Solisten wie Herman Cornejo, Anna Tsygankova und Jakob Feyferlik sowie große Compagnien wie das American Ballett Theatre, das Bayerische Staatsballett und das Het Nationale Ballet vertreten sein. Durch den Abend führt Kammersänger Hannes Brock.

    Edward Clugs Choreografie O FORTUNA zur weltberühmten Kantate Carmina Burana von Carl Orff bildet den Auftakt zu einer hochkarätigen Leistungsschau des internationalen Tanzes, getanzt vom Ballett Dortmund und dem NRW Juniorballett.
    Mit TANGO Y YOU bringt Herman Cornejo, Principal Dancer des American Ballett Theatre, zur Musik des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla eine eigene Choreografie auf die Bühne, in der sich die Verbundenheit mit seiner Heimat Argentinien widerspiegelt.

    Mit Anna Tsygankova und Semyon Velichko, Solisten des Het Nationale Ballets, erhält Marius Pepitas DORNRÖSCHEN zur Musik von Riccardo Drigo seinen glanzvollen Auftritt. Ein weiterer Programmpunkt der Gala ist LUMINOUS – zur zeitgenössischen Musik von Max Richter in einer Choreografie von András Lukács. Getanzt von Ksenia Shevtsova und Jakob Feyferlik vom Bayerischen Staatsballett. Zudem tanzt das Duo die Choreografie RADIO & JULIET von Edward Clug zur Musik der britischen Rockband Radiohead.

    Annabelle Lopez Ochoa erzählt in ihrer Choreografie COCO CHANEL zur Musik von Peter Salem die Lebensgeschichte der einflussreichen Modeikone und kombiniert biografische Elemente mit Modegeschichte und sozialer Kritik. Getanzt wird das Werk von Emily Carrico und Sergio Masero – den Solisten des Atlanta Ballets.

    Weitere Highlights der Ballettgala sind Fiona McGee und Cohen Aitchison-Dugas vom Staatsballett Berlin mit der Choreografie NOCTURNE von Christian Spuck
    zur Musik von Frédéric Chopin sowie FRIDA nach einer Choreografie von Annabelle Lopez Ochoa zur Musik Frida Kahlos Geliebter, der Sängerin Chavela Vargas, getanzt von Anna Tsygankova und Giorgi Potskhishvili (Het Nationale Ballet).

    Mit dem klassischen Pas de deux DIANA & ACTEON präsentieren Asami Nakashima und Yuya Omaki vom slowenischen Nationaltheater Maribor zur Musik Césare Pugnis ein Stück hohen technischen Anspruchs und großer Ausdruckskraft.

    Nicht fehlen darf das Ballett Dortmund mit CLUSTER – einer dichten skulpturalen Choreografie von Edward Clug zur Musik von Milko Lazar.
    Unterstützt wird das Dortmunder Ensemble durch Christopher Thompson, Tijuana Križman Hudernik, Asami, Nakashima, Thomas Martino, Daniel Domenech, Kasumi Iwata vom SNG Maribor.

    Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222, oder im Internet auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  5. O Fortuna Ballett Dortmund mit Carl Orffs CARMINA BURANA (PM)

    Der neue Artist in Residence des Ballett Dortmund, Edward Clug, präsentiert seine Choreografie zu Carl Orffs CARMINA BURANA am Samstag, den 18. Oktober 2025, um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus erstmalig dem Dortmunder Publikum. Gemeinsam mit Opernsolistinnen und -solisten, dem Opernchor des Theater Dortmund sowie den Dortmunder Philharmonikern, unter der Leitung von Generalmusikdirektor Jordan de Souza, entführen die Compagnie des Balletts Dortmund sowie des NRW Juniorballetts in ein sinnliches Gesamterlebnis, das Musik, Gesang und Tanz zu einer kraftvollen Feier der Zyklen des Lebens vereint.

    Ab dem 18. Oktober 2025 ist die Dortmunder Erstaufführung von Carl Orffs CARMINA BURANA, in der Interpretation von Edward Clug, auf der Bühne des Dortmunder Opernhauses zu erleben. Carl Orffs CARMINA BURANA zählt zu den einflussreichsten Werken der Musikgeschichte, deren kraftvolle Symbolik immer wieder neue Adaptionen inspiriert. Edward Clug, ab dieser Spielzeit Artist in Residence am Ballett Dortmund, hat sich mit seiner Choreografie für Les Grands Ballets Canadiens im Jahr 2019 der Herausforderung gestellt, dieses monumentale Werk in eine zeitgenössische, persönliche Interpretation zu übertragen – ohne dabei in die Fußstapfen früherer Versionen zu treten.

    Als größte Schwierigkeit seiner Arbeit beschreibt Clug die Suche nach einer eigenen, authentischen Geschichte inmitten der imposanten Musik Orffs. Diese Herausforderung meistert er mit der Verschmelzung von Naturzyklen und menschlicher Sehnsucht: Im Frühlingserwachen, im Aufkeimen des Begehrens, das sowohl die Natur als auch den Menschen durchdringt. Es ist ein Streben nach dem Verbotenen, nach dem Unnahbaren – ein Streben, das sich in tänzerischen Bewegungen voller Spannung und Leidenschaft entfaltet. Zentral ist die kreisförmige Formation, die die Choreografie rahmt. Sie beginnt und endet mit dem Glücksrad aus dem berühmten Gesang O Fortuna.

    Die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts Dortmund, die Musikerinnen und Musiker der Dortmunder Philharmoniker, der Opernchor des Theater Dortmund sowie Opernsolistinnen und -solisten vereinen in dieser Produktion die Disziplinen von Musik und Tanz zu einem imposanten Bühnenerlebnis. Clugs kraftvolle und nuancenreiche Choreografie nimmt das Publikum mit auf eine Reise, die bekannte Elemente von CARMINA BURANA neu beleuchtet und die Verbindung zwischen Orffs überwältigendem Klanguniversum und den Rhythmen des Lebens sinnlich erfahrbar macht.

    Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231 / 50 27 222, oder im Internet auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  6. O Fortuna Ballett Dortmund mit Carl Orffs CARMINA BURANA (PM)

    Der neue Artist in Residence des Ballett Dortmund, Edward Clug, präsentiert seine Choreografie zu Carl Orffs CARMINA BURANA am Samstag, den 18. Oktober 2025, um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus erstmalig dem Dortmunder Publikum. Gemeinsam mit Opernsolistinnen und -solisten, dem Opernchor des Theater Dortmund sowie den Dortmunder Philharmonikern, unter der Leitung von Generalmusikdirektor Jordan de Souza, entführen die Compagnie des Balletts Dortmund sowie des NRW Juniorballetts in ein sinnliches Gesamterlebnis, das Musik, Gesang und Tanz zu einer kraftvollen Feier der Zyklen des Lebens vereint.

    Ab dem 18. Oktober 2025 ist die Dortmunder Erstaufführung von Carl Orffs CARMINA BURANA, in der Interpretation von Edward Clug, auf der Bühne des Dortmunder Opernhauses zu erleben. Carl Orffs CARMINA BURANA zählt zu den einflussreichsten Werken der Musikgeschichte, deren kraftvolle Symbolik immer wieder neue Adaptionen inspiriert. Edward Clug, ab dieser Spielzeit Artist in Residence am Ballett Dortmund, hat sich mit seiner Choreografie für Les Grands Ballets Canadiens im Jahr 2019 der Herausforderung gestellt, dieses monumentale Werk in eine zeitgenössische, persönliche Interpretation zu übertragen – ohne dabei in die Fußstapfen früherer Versionen zu treten.

    Als größte Schwierigkeit seiner Arbeit beschreibt Clug die Suche nach einer eigenen, authentischen Geschichte inmitten der imposanten Musik Orffs. Diese Herausforderung meistert er mit der Verschmelzung von Naturzyklen und menschlicher Sehnsucht: Im Frühlingserwachen, im Aufkeimen des Begehrens, das sowohl die Natur als auch den Menschen durchdringt. Es ist ein Streben nach dem Verbotenen, nach dem Unnahbaren – ein Streben, das sich in tänzerischen Bewegungen voller Spannung und Leidenschaft entfaltet. Zentral ist die kreisförmige Formation, die die Choreografie rahmt. Sie beginnt und endet mit dem Glücksrad aus dem berühmten Gesang O Fortuna.

    Die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts Dortmund, die Musikerinnen und Musiker der Dortmunder Philharmoniker, der Opernchor des Theater Dortmund sowie Opernsolistinnen und -solisten vereinen in dieser Produktion die Disziplinen von Musik und Tanz zu einem imposanten Bühnenerlebnis. Clugs kraftvolle und nuancenreiche Choreografie nimmt das Publikum mit auf eine Reise, die bekannte Elemente von CARMINA BURANA neu beleuchtet und die Verbindung zwischen Orffs überwältigendem Klanguniversum und den Rhythmen des Lebens sinnlich erfahrbar macht.

    Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231 / 50 27 222, oder im Internet auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  7. Dortmunder Philharmoniker laden zum musikalischen Tiefgang: Das 1. KONZERT DEEP DIVE: EINTAUCHEN IN BEETHOVENS FÜNFTE (PM)

    Mit einem der berühmtesten Werke der Musikgeschichte eröffnen die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Jordan de Souza ihre neue Konzertreihe DEEP DIVE. Am Montag, den 20. Oktober 2025 um 19.00 Uhr steht Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr.5 c-Moll op.67 im Zentrum des einzigartigen Abends im Konzerthaus Dortmund.

    Die „Fünfte“ ist weit mehr als ein klassisches Meisterwerk – sie ist Mythos ein Stück Musikgeschichte, das Generationen bewegt und inspiriert hat. Vom weltberühmten Anfangsmotiv über die dramatischen Klanggegensätze bis hin zum triumphalen Finale entfaltet Beethoven hier eine emotionale Bandbreite, die ihresgleichen sucht: ein musikalischer Ritt zwischen tiefster Verzweiflung und überschwänglicher Euphorie.

    Mit DEEP DIVE laden die Dortmunder Philharmoniker ihr Publikum dazu ein, ein Meisterwerk nicht nur zu hören, sondern intensiv zu erleben. Vor der Aufführung nimmt Jordan de Souza das Publikum mit auf eine gemeinsame musikalische Entdeckungsreise. In einem lebendigen Gespräch öffnet er neue Zugänge zu Beethovens Klangwelt, beleuchtet Hintergründe und bietet überraschende Perspektiven – sinnlich, persönlich und ohne jedes Vorwissen zugänglich.

    Die neue Reihe zeigt, dass es Musik gibt, die uns über Generationen hinweg begleitet, berührt und prägt. DEEP DIVE macht erfahrbar, warum grade diese Werke eine solche Faszination ausüben und lädt dazu ein, sie gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern neu zu entdecken.

    Mit diesem Format schaffen die Dortmunder Philharmoniker einen Raum, in dem Musk intensiver erfahrbar wird – als Dialog zwischen Bühne und Saal, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen großer Tradition und ganz persönlichem Erleben.

    Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  8. Wiederaufnahme: „Antigone“ – Sophokles packend, modern, intensiv am Schauspiel Dortmund (PM)

    Wenn Antike auf Adrenalin trifft – Zirkusartistik, Sprechchor und große Emotionen machen Sophokles’ „Antigone“ zu einem rauschhaften Erlebnis.

    Mit sinnlichen Bildern, einem dreißigköpfigen Sprechchor und atemraubender Zirkusartistik hatte Regisseurin Ariane Kareev Sophokles’ Tragödie „Antigone“ als modernes Spektakel auf die Bühne des Schauspiel Dortmund gebracht – nach dem großen Erfolg in der letzten Spielzeit kehrt die gefeierte Inszenierung am Samstag, 25. Oktober 2025, zurück in den Spielplan.

    Antigone zwischen Mut und Macht

    Im Zentrum steht Antigone, die Tochter des Ödipus, die sich dem Befehl ihres Onkels König Kreon von Theben widersetzt. Nach dem Tod ihrer Brüder Eteokles und Polyneikes verbietet Kreon, den als Verräter gebrandmarkten Polyneikes zu bestatten. Doch Antigone folgt ihrem Gewissen und den göttlichen Gesetzen – sie begräbt ihren Bruder und stellt sich damit offen gegen die staatliche Macht. Aus diesem Konflikt zwischen göttlichem Recht, menschlichem Gesetz und persönlicher Moral entspinnt sich eine zeitlose Tragödie über Gerechtigkeit, Schuld und Verantwortung.

    Ein Spektakel aus Bild, Klang und Körper

    Die Inszenierung übersetzt diesen uralten Stoff in die Gegenwart – mit einer eindringlichen Bildsprache, körperlicher Energie und einer Bühne, die zum vibrierenden Resonanzraum gesellschaftlicher Fragen wird. Der große Sprechchor und die artistischen Elemente lassen das Drama in rhythmischer Intensität aufleuchten – Worte, Körper und Musik verschmelzen zu einem rauschhaften Erlebnis zwischen Ritual und Rebellion.

    Tickets und Termine

    Für die Wiederaufnahme am Samstag, 25. Oktober 2025, um 19:30 Uhr, sowie Sonntag, 23. November 2025, um 18:00 Uhr, gibt es noch Karten. Diese sind erhältlich im Kundencenter am Platz der Alten Synagoge, telefonisch unter 0231/50-27222 oder online unter http://www.theaterdo.de. Weitere Termine folgen zeitnah.

  9. Die Dortmunder Philharmoniker spielen Bachs Johannis-Passion (PM)

    Das 2. Philharmonische Konzert der Dortmunder Philharmoniker BACH: JOHANNIS-PASSION findet am Dienstag, 28. Oktober 2025, um 19.30 Uhr im Konzerthaus Dortmund statt. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Jordan De Souza. Unterstützt wird das Orchester von einem Quartett junger Sängerinnen und Sänger, sowie dem Jugendkonzertchor, der Chorakademie Dortmund und dem Konzertchor Westfalica.

    Die Vergegenwärtigung der Leidensgeschichte und Kreuzigung Christi zu Ostern war schon immer Anlass für eine besondere musikalische Gestaltung. Auch in Leipzig erwartete man, dass sich Johann Sebastian Bach, der als neu eingestellter „Director musices“ von Amts wegen für die Musik an den Kirchen der Stadt zuständig war, hier etwas einfallen ließ. Dieser Aufgabe entledigte sich Bach gleich bei seinem ersten Osterfest im neuen Dienst: mit der Aufführung seiner Vertonung der Passionsgeschichte nach den Worten des Johannes-Evangeliums am Karfreitag des Jahres 1724.

    Im Vergleich mit dem späteren Schwesterwerk, der Matthäus-Passion, zeichnet sich die Johannes-Passion durch ihre Kompaktheit und vor allem durch eine besondere Dramatik aus – und dies von Anfang an. Denn der Eingangschor der Johannes-Passion lässt uns nicht nur unmittelbar erfahren, was Größe in der Musik ist, sondern er reißt uns direkt in die Handlung hinein, die in Jesu Verleugnung durch Petrus einen ersten Höhepunkt erreicht, in der Gerichtsszene mit der Verhandlung vor Pontius Pilatus kulminiert und mit der Kreuzigung endet. Die bewegende Ausdruckstiefe des Werkes konzentriert sich in den Arien, die als Ruhepunkte in den Handlungsverlauf eingeschoben sind.

    Für die Aufführung haben wir ein Quartett führender junger Sängerinnen und Sänger gewonnen, das international keinen Vergleich scheuen muss und für außerordentliche Konzerte bürgt. Jordan de Souza kehrt mit diesem Programm zu seinen Anfängen zurück: Sein Debüt als Dirigent gab er im Alter von 20 Jahren mit Bachs Johannes-Passion.

    Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  10. Premiere der Neueinstudierung Turandot an der Oper Dortmund (PM)

    Giacomo Puccinis unvollendetes Meisterwerk Turandot feiert im Jahr 2026 seinen 100. Geburtstag. Aus diesem Anlass kehrt die spektakuläre Inszenierung von Tomo Sugao in einer sängerischen Neueinstudierung auf den Spielplan der Oper Dortmund zurück. Premiere der Neueinstudierung ist am Sonntag, 30.11. um 18:00 Uhr.

    Die Dortmunder Oper wartet zu diesem Fest mit einer spektakulären Sängerbesetzung auf:
    Der für seine klangschöne und durchsetzungsstarke Stimme gerade im italienischen Fach international gefeierte Startenor Alfred Kim – an der MET New York, in Wien, Berlin und Covent Garden London – wird als Prinz Calàf zu hören sein (ebenso demnächst auch in einer Neuproduktion an der Oper Frankfurt). An seiner Seite verkörpert Publikumsliebling Anna Sohn die Sklavin Liù – die Sopranistin des Dortmunder Ensembles feiert derzeit als Puccini-Interpretin weltweit Erfolge, jüngst in Premieren am traditionsreichen Teatro Colón Buenos Aires, an der Griechischen Nationaloper Athen und an der Koreanischen Nationaloper Seoul. In der Titelpartie ist schließlich die aufstrebende rumänische Sopranistin Bianca Mărgean zu erleben, die erst vor kurzem mit ihrem erfolgreichen Debüt als Tosca an der Oper Frankfurt die Opernwelt aufhorchen ließ.
    Daneben präsentieren sich die Dortmunder Ensemblemitglieder Artyom Wasnetsov als Timur, Daegyun Jeong als Ping, Min Lee / Fritz Steinbacher als Pang und Sungho Kim als Pong. Es spielen die Dortmunder Philharmoniker unter der Stabführung von GMD Jordan de Souza, der sich damit nach seinem äußerst erfolgreichen Einstand mit „Le Nozze di Figaro“ und nach der bejubelten „Carmina Burana“ nun von einer ganz anderen musikalischen Seite im Dortmunder Opernhaus präsentiert.

    Giacomo Puccinis unvollendetes Meisterwerk nach einem Märchen von Carlo Gozzi, das im Jahr 2026 seinen 100. Geburtstag feiert, ist zu einer der beliebtesten Opern der Welt geworden: Die chinesische Prinzessin Turandot hat ein grausames Gesetz erlassen, nur wer drei Rätsel lösen kann, darf sie heiraten – anderenfalls wartet der Henker. Die Schönheit und Stärke Turandots paralysieren nicht nur zahlreiche Edelmänner, sondern das ganze Volk. Auch Calàf, ein unbekannter Prinz, stellt sich mutig der Prüfung der männermordenden Schönen und besteht sie. Aber Turandot verweigert sich ihm. Da stellt Calàf ihr nun seinerseits das Rätsel um seinen Namen und bietet als Preis für die Lösung das eigene Leben … Turandot gilt als der „Schwanengesang“ der klassisch-italienischen Operntradition. In ihr verbinden sich märchenhafte Motive mit veristischer Leidenschaft, pseudochinesische Exotik mit italienischem Melos und Komödie mit Tragödie. In der Spielzeit 2025/26 kehrt die Geschichte um eine grausame Prinzessin und die alles überwindende Macht der Liebe in der spektakulären Inszenierung von Tomo Sugao sowie in sängerischen Neueinstudierung an die Oper Dortmund zurück.

    Musikalische Leitung: Jordan de Souza / Motonori Kobayashi, Olivia Lee-Gundermann
    Regie: Tomo Sugao
    Bühne: Frank Philipp Schlößmann
    Kostüme: Mechthild Seipel
    Choreinstudierung: Fabio Mancini

    Mit Bianca Mărgean / Asmik Grigorian (05.02.) (Turandot), Immanuel Kang / Błażej Grek (Altoum, Kaiser von China), Artyom Wasnetsov (Timur, entthronter Tatarenkönig), Alfred Kim (Calàf, sein Sohn), Anna Sohn (Liù), Daegyun Jeong (Ping, Kanzler / Ein Mandarin), Min Lee / Fritz Steinbacher (Pang, Marschall), Sungho Kim (Pong, Küchenmeister)

    Premiere der Neueinstudierung
    So, 30.11.2025, 18:00 Uhr
    im Opernhaus Dortmund
    Weitere Vorstellungen
    Sa, 06.12.25, 19:30 Uhr
    Mi, 10.12.25, 19:30 Uhr
    Fr, 19.12.25, 19:30 Uhr
    So, 28.12.25, 16:00 Uhr
    Fr, 02.01.26, 19:30 Uhr
    So, 11.01.26, 16:00 Uhr
    Sa, 17.01.26, 19:30 Uhr
    Sa, 31.01.26, 19:30 Uhr
    Do, 05.02.26, 19:30 Uhr*
    So, 15.02.26, 18:00 Uhr

    * Gala-Aufführung mit Asmik Grigorian in der Titelpartie

  11. Uraufführung /Auftragswerk der Oper Dortmund: Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute (PM)

    Die Oper Dortmund bringt Jens Raschkes preisgekröntes Jugendstück Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute erstmals in einer Opernversion für Jugendliche ab 12 Jahren auf die Bühne des Dortmunder Operntreffs. Komponist Edzard Locher hat das Stück eigens für das dreiköpfige Sängerensemble der Jungen Oper Dortmund sowie als Auftragsarbeit der Oper Dortmund geschrieben. Premiere der Uraufführung ist am Montag, 10.11.2025 um 11:00 Uhr im Operntreff des Dortmunder Opernhauses.

    Es gab einmal einen Zoo auf einem Berg. Von dort aus konnten die Tiere zwei Sorten von Menschen beobachten: Menschen in gestreiften Anzügen, die in hässlichen Baracken lebten, und Menschen in glänzenden schwarzen Stiefeln, die in schönen Häusern wohnten. Auch ein hoher Stacheldrahtzaun und ein Schornstein, der selbst im Sommer rauchte, waren zu sehen. Während der Bär ganz genau dorthin hinschaute, schaute der Pavian lieber weg.

    Einen Zoo wie diesen gab es tatsächlich: neben dem Konzentrationslager Buchenwald. In seinem 2015 uraufgeführten Jugendstück Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute wirft Autor Jens Raschke aus der parabelhaften Perspektive der Tiere einen Blick auf das Grauen des Holocaust – und macht es damit für junge Menschen behutsam greif- und besprechbar. Komponist Edzard Locher vertont dieses mehrfach ausgezeichnete Theaterstück für Stimme und Perkussion. Die Libretto-Bearbeitung dazu stammt von Dramaturg Daniel C. Schindler. Die Inszenierung liegt in den Händen von Regisseur Stephan Rumphorst. Für Bühne und Kostüme zeichnet Emine Güner verantwortlich. Es singt das dreiköpfige Ensemble der Jungen Oper Dortmund unter der Musikalischen Leitung von Olivia Lee-Gundermann.

    Die Junge Oper Dortmund ist die Kinder- und Jugendsparte der Oper Dortmund, die sich unter der Intendanz von Heribert Germeshausen zu einem Vorzeigeprojekt für ambitioniertes, modernes Musiktheater eigens für junges Publikum entwickelt hat. Deutschlandweit einzigartig, verfügt die Junge Oper Dortmund seit 2019 über ein eigenes, festes Ensemble aus zwei Sängerinnen (Sopran, Mezzosopran) und einem Sänger (Bariton). Wechselnde Composer in Residence schreiben für den Spielplan der Jungen Oper regelmäßig neue Stücke, wodurch in den letzten Jahren ein regelrechtes Repertoire entstanden ist, das von Kammeropern für Jugendliche über A-Cappella-Opern für Kinder bis hin zur interaktiven Klangreise für die Allerjüngsten reicht.

    Am 8. Mai 2025 jährte sich zum 80. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs. Am 10. November 2025 – dem Folgetag des alljährlichen Gedenkens an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 – findet die Premiere von Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute im Dortmunder Operntreff statt – und damit zugleich an einem geschichtsträchtigen Ort: Schließlich stand exakt dort, wo heute das Dortmunder Opernhaus steht, bis 1938 die alte Dortmunder Synagoge.

    Die Vorstellung am 15.05.26 findet im Rahmen des Festivals Wagner-Kosmos VII statt.
    Die Vorstellung am 17.06.26 ist Teil des Beyond Opera 26-Festivals der Oper Dortmund.

    Musikalische Leitung: Olivia Lee-Gundermann, Koji Ishizaka
    Regie: Stephan Rumphorst
    Bühne und Kostüme: Emine Güner
    Dramaturgie: Dany Handschuh

    Mit Wendy Krikken (Erster / Das Murmeltiermädchen u. a.), Cosima Büsing (Zweiter / Papa Pavian u. a.), Franz Schilling (Dritter / Der Bär u. a.), Sven Pollkötter (Perkussion)

    Uraufführung
    Mo, 10.11.2025, 11:00 Uhr im Operntreff
    Weitere Vorstellungen
    Di, 18.11.25, 11:00 Uhr
    Fr, 21.11.25, 11:00 Uhr
    Mi, 03.12.25, 11:00 Uhr
    Mi, 21.01.26, 11:00 Uhr
    Do, 05.02.26, 11:00 Uhr
    Fr, 15.05.26, 12:00 Uhr*
    Mi, 17.06.26, 11:00 Uhr**

    * im Rahmen des Festivals Wagner-Kosmos VII
    ** im Rahmen des Beyond Opera 26-Festivals

  12. Late Night mit Bach: Zwischen Passion und Percussion – Das 1. KONZERT LATE NIGHT IN DER KOKEREI HANSA: BACH REMIX – LEBEN UND TOD (PM)

    Inmitten der monumentalen Architektur der Kokerei Hansa entfaltet sich am Samstag, den 1. November 2025 um 21.00 Uhr, eine außergewöhnliche musikalische Begegnung: Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Jordan de Souza eröffnen die Dortmunder Philharmoniker mit dem Titel „BACH REMIX – LEBEN UND TOD“ die neue Reihe LATE NIGHT IN DER KOKEREI HANSA – ein Konzertformat, das klassische Musik aus dem Konzertsaal in die eindrucksvolle Atmosphäre eines Industriedenkmals führt.

    Im Zentrum steht Johann Sebastian Bachs JOHANNESS-PASSION BWV 245 (Auszüge) – ein Werk, das wie kaum ein anderes Leben, Leiden und Erlösung in Klang fasst. Diese barocke Klangwelt trifft auf Improvisationen auf alt-orientalischen Instrumenten, auf Percussion und auf musikalische Rituale, die Vergangenheit und Gegenwart, westliche und östliche Klangtraditionen in einen intensiven Dialog bringen.

    Inspiriert von einem Konzept des Dirigenten Iván Fischer widmet sich Jordan de Souza gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern dem Spannungsfeld von Erinnerung und Vergänglichkeit. Mit dabei sind der Tenor Kieran Carrel als Evangelist, die Sopranistin Anna El-Khashem und der Bass Artyom Wasnetsov, die den geistlichen Erzählbogen von Bachs Passion auf eindringliche Weise gestalten. Verstärkt wird dieses klangliche Miteinander durch die orientalischen Klangfarben des Oud-Virtuosen Haig Yazdjian und die rhythmische Ausdruckskraft des Percussionkünstlers Itamar Doari. Gemeinsam mit dem Jugendkonzertchor und dem Konzertchor Westfalica der Chorakademie Dortmund entsteht eine berührende musikalische Synthese aus Barock, Moderne und Weltmusik.

    Eingebettet in ein facettenreiches Rahmenprogramm aus Installationen, Improvisationen und performativen Elementen wird die Musik Bachs zum Ausgangspunkt einer emotionalen Auseinandersetzung mit der Frage: Wann endet das Leben – und wann beginnt das Erinnern?

    Das ehemalige Salzlager der Kokerei Hansa wird dabei zur Bühne einer besonderen Klangreise – einer Kathedrale aus Stahl und Stein, in der Musik, Raum und Licht verschmelzen. Besucherinnen und Besucher sitzen in diesem neuen Konzertformat mitten unter den Musikerinnen und Musikern, erleben neue Hörperspektiven und die Verwandlung klassischer Musik in ein intensives, unmittelbares Erleben. Die Kombination von barocker Strenge und freier orientalischer Improvisation lässt eine Klangsprache entstehen, die ebenso fremd wie vertraut wirkt – ein musikalischer Brückenschlag über Zeiten, Kulturen und Traditionen hinweg.

    Bereits ab 19.30 Uhr beginnt das Rahmenprogramm mit künstlerischen Installationen und Performances, die den thematischen Bogen von Erinnerung, Vergänglichkeit und Erneuerung aufgreifen. Der spätere Konzertbeginn um 21.00 Uhr lädt dazu ein, den Abend in entspannter Atmosphäre zu genießen und die besondere Stimmung des Industriedenkmals auf sich wirken zu lassen.
    Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  13. Das 1. Kammerkonzert: GEFÜHLSSTÜRME der Dortmunder Philharmoniker (PM)

    Leidenschaftlichkeit und emotionale Tiefe stehen im Mittelpunkt des ersten Kammerkonzerts der Dortmunder Philharmoniker in dieser Spielzeit. Am Donnerstag, den 06. November 2025 um 19.00 Uhr, widmet sich das Quartett Belisama, in dem sich vier junge Musikerinnen des Orchesters zusammengefunden haben, drei bedeutenden Streichquartetten.

    Auf dem Programm stehen mit Ludwig van Beethovens Streichquartett Nr. 4 c-Moll op. 18/4 und Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 13 zwei Repertoireklassiker. Eröffnet wird der Abend mit einem selten zu hörenden Werk, dem 3. Streichquartett von Viktor Ullmann aus dem Jahr 1943, das im KZ Theresienstadt entstand. Das Konzert findet im sweetSixteen-Kino im Kulturort Depot (Immermannstraße 29) statt.

    Der gebürtige Österreicher Viktor Ullmann (1898-1944) vermittelt in seiner Musik zwischen der Moderne und Tradition. In seinem tief beeindruckenden 3. Streichquartett verbinden sich Anklänge an den späten Beethoven, Mahler und Schönberg mit grimmigen Walzertönen zu einer hochexpressiven Tonsprache. Bei Beethovens c-Moll-Quartett handelt es sich um das einzige Mollwerk seines Zyklus‘ der 6 Streichquartette op. 18. Sein dunkel gefärbter, erregter Charakter lässt es als Seitenstück der berühmten Klaviersonate Nr. 8, der Pathétique, erscheinen. Mendelssohns Streichquartett op. 13 ist der unbegreifliche Geniestreich eines 18jährigen. Dreh- und Angelpunkt des vielschichtigen Stücks ist ein Liebeslied, das Mendelssohn kurz zuvor komponiert hatte.

    Rika Ikemura und Haruka Ouchi (Violine), Hanna Schumacher (Viola) und Sofía Llucia Roy (Violoncello) haben sich der Kammermusik verschrieben und spielen seit dem Frühjahr 2025 im Belisama Qaurett zusammen. Das Ensemble lädt das Publikum ein, sich gemeinsam auf eine Reise durch emotionale Klangwelten zu begeben – in der besonderen Atmosphäre des sweetSixteen-Kinos im Kulturort Depot, einem der ungewöhnlichen Veranstaltungsorte dieser Saison.

    Die Kammermusikreihe der Dortmunder Philharmoniker steht auch in dieser Spielzeit für Nähe, Vielfalt und Entdeckerfreude. Die Musikerinnen und Musiker gestalten ihre Programme selbst und präsentieren Werke, die ihnen besonders am Herzen liegen – Klassiker der Kammermusik ebenso wie selten gespielte Schätze, in der entspannten und persönlichen Atmosphäre wechselnder Örtlichkeiten.

    Rika Ikemura, Violine, stammt aus Japan und ist seit mehreren Jahren festes Mitglied der Dortmunder Philharmoniker. Sie studierte in Tokio und Würzburg und begeistert mit ihrem klaren, zugleich warmen Klang in verschiedenen Kammermusikprojekten. Haruka Ouchi, Violine, erhielt ihre Ausbildung in Japan und Deutschland. Ihre musikalische Ausdruckskraft und Präzision machen sie zu einer gefragten Kammermusikerin innerhalb und außerhalb des Orchesters.

    Hanna Schumacher, Viola, studierte in Köln und Essen und ist seit 2018 Mitglied der Dortmunder Philharmoniker. Sie widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Kammermusik und engagiert sich für innovative Konzertformate. Die aus Spanien stammende Sofía Llucia Roy, Violoncello, absolvierte ihr Studium in Barcelona und Detmold. Sie überzeugt durch ihren kraftvollen, zugleich sensiblen Ton und ist regelmäßig in verschiedenen Kammermusikensembles zu hören.

    Karten sind im Vorverkauf an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  14. CLUBBING TRIFFT KONZERTSAAL – 1. Konzert für junge Leute: Philharmonic Club (PM)

    Am Montag, dem 10. November 2025, um 19:00 Uhr, laden die Dortmunder Philharmoniker im Konzerthaus Dortmund zu einem außergewöhnlichen Abend ein. Unter dem Titel PHILHARMONIC CLUB verschmelzen klassische Orchestertradition und Club-Atmosphäre im 1. Konzert für junge Leute zu einem mitreißenden Erlebnis. Gemeinsam mit der Neo-Percussion-Band Repercussion bringen die Dortmunder Philharmoniker Clubbing ins Konzerthaus – gradlinig, kompromisslos und voller Energie.

    Die Dortmunder Philharmoniker präsentieren eine einzigartige Zusammenarbeit mit Repercussion: Das Trio – bestehend aus Veith Kloeters, Rafael Sars und Simon Bernstein – setzt auf Schlagwerk mit neuen Sounds, die Räume öffnen. Raum zum Mitfühlen, Raum zum Mitgehen. Hier trifft Philharmonie auf Festival, urbaner Club auf Konzertsaal – es entsteht eine Verbindung zum Publikum jenseits gewohnter Konzertmomente.

    Unter der musikalischen Leitung von Koji Ishizaka präsentieren die Dortmunder Philharmoniker gemeinsam mit Repercussion eigens für diesen Abend geschaffene Orchesterarrangements, in denen der Klang der Dortmunder Philharmoniker mit der energetischen Performance von Repercussion verschmilzt. 11 Originalsongs von Repercussion gehen dabei in einer einzigen großen Klanglandschaft auf, die von VJ Stefan A Walke in ein spezielles Lichtdesign getaucht wird.

    Die „Konzerte für junge Leute“ verfolgen ein klares Ziel: Konventionen aufzubrechen, Rituale hinter sich zu lassen und ein Format zu schaffen, bei dem es keine Rolle spielt, ob man bisher eine klassische Beziehung zur Musik hatte oder erst neu in diese Welt eintaucht. Musik für uns alle!

    Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  15. Magische Klänge zur Weihnachtszeit – das 1. Familienkonzert: WEIHNACHTSWUNDERZEIT der Dortmunder Philharmoniker – Neuer Termin (PM)

    Mit großem Engagement des Konzerthaus Dortmund und aller Produktionsbeteiligten freuen wir uns sehr, am 21.12.2025 einen neuen Termin des 1. Familienkonzertes: WEIHNACHTSWUNDERZEIT realisieren zu können. Hinter den Kulissen mussten viele Abläufe und Planungen umgestellt werden – ein großer Einsatz, den alle Beteiligten individuell mit beeindruckender Flexibiliät getragen haben.

    Wenn Plätzchenduft, Schneeflockentanz und glitzernde Märchenklänge in der Luft liegen, dann beginnt sie endlich – die Weihnachtswunderzeit! Die Dortmunder Philharmoniker laden kleine und große Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber am Sonntag, den 21.12.2025 um 10.15 Uhr und um 12.00 Uhr, zum 1. Familienkonzert der Saison im Konzerthaus Dortmund ein: ein fantasievolles Musikerlebnis voller Winterzauber, Weihnachtsvorfreude und musikalischer Überraschungen.

    Mit zauberhaften Geschichtenliedern führt der kleine Weltenentdecker durch die stimmungsvolle Welt der Winter- und Vorweihnachtszeit. Gemeinsam mit „Oma Zuckerschnute“ werden Plätzchen gebacken, die ersten Schneeflocken bestaunt und die „Schlitterschlotterschlittschuhe“ ausgepackt. Märchenfiguren tanzen beim großen Winterball, ein Schneemann träumt vom Meer, und beim Kakao mit „dreistöckigem Sahnebau“ wird es richtig gemütlich. Auch der Nikolaus darf sich freuen – die Schuhe glänzen bereits! Die Dortmunder Philharmoniker bringen dabei mit ihrer lebendigen und farbenreichen Interpretation klassischer Musik den Winterzauber auch musikalisch zum Leuchten.

    Unter der musikalischen Leitung von Olivia Lee-Gundermann entfaltet sich ein Konzert voller Fantasie, Herzenswärme und musikalischer Vielfalt. Durch das Programm führt Nadja Karasjew, die mit ihrer charmanten Moderation und ihrem ausdrucksstarken Gesang den kleinen und großen Zuhörerinnen und Zuhörern den Zauber der Geschichtenlieder näherbringt. Die Sängerin und Schauspielerin ist seit vielen Jahren im Bereich Musiktheater aktiv und in Dortmund vor allem durch die Sitzkissenkonzerte bekannt. Sie begeistert mit einfühlsamer Bühnenpräsenz und lebendigerErzählkunst. Neben den Dortmunder Philharmonikern hat sie mit Tobias Sykora (Violoncello und Gesang), Christoph König (Violine und Viola), Laura Hiller (Gitarre) und Hajo Wiesemann (Klavier) langjährige musikalische Partner an ihrer Seite.

    So entsteht ein Konzert, das Familien zusammenbringt, Herzen erwärmt und die schönste Zeit des Jahres musikalisch einläutet – die Weihnachtswunderzeit. Klassische Musik wird hier auf spielerische Weise erlebbar und bietet für Kinder und Erwachsene gleichermaßen einen Zugang zur faszinierenden Welt der Philharmonie – voller kleiner und großer Weihnachtswunder zum Mitmachen, Träumen und Vorfreuen.

    Der Vorverkauf beginnt am Donnerstag, den 27.11.2025. Karten sind im Vorverkauf an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  16. Neujahrskonzert: Wiener Gäste (PM)

    Mit einem festlich-romantischen Programm eröffnen die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung von GMD Jordan de Souza das Jahr 2026. Das Neujahrskonzert am 1. Januar 2026 im Konzerthaus Dortmund steht ganz im Zeichen der Wiener Musiktradition.

    Im Mittelpunkt des Programms steht Max Bruchs Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26, eines der beliebtesten Werke der Romantik. Die international renommierte Geigerin Arabella Steinbacher übernimmt den Solopart und gestaltet das berühmte Werk mit seinem lyrischen Adagio und dem virtuosen Finale.

    Ergänzt wird das Programm durch einige Ungarische Tänzevon Johannes Brahms. Den traditionellen Abschluss bilden in aller Welt beliebte Stücke von Johann Strauß (Sohn), der Walzer „Rosen aus dem Süden“, die „Pizzicato-Polka“ und zum Abschluss natürlich der weltberühmte Walzer „An der schönen blauen Donau“.

    Das Neujahrskonzert ist eine Kooperation mit dem Konzerthaus Dortmund.

    Termine
    1.01.26 Sektempfang ab 14 Uhr, Konzert 15.00 – 16.30 Uhr
    1.01.26 18.00 – 19.30 Uhr, Sektempfang im Anschluss an das Konzert

  17. 2. Konzert Deep Dive: Eintauchen in DON JUAN (PM)

    Mit der neuen Reihe Deep Dive laden die Dortmunder Philharmoniker mit Generalmusikdirektor Jordan de Souza ein, in große Musik einzutauchen. Nach dem begeistert aufgenommenen Beginn mit Beethovens Fünfter steht nun Richard Strauss’ Sinfonische Dichtung DON JUAN im Mittelpunkt des nächsten Konzerts am Montag, 12. Januar 2026, um 19 Uhr – ein Werk von außergewöhnlicher Energie, klanglicher Brillanz und mitreißendem Schwung. Als Überraschungsgast ist die Sopranistin Anna Sohn– Ensemblemitglied der Oper Dortmund dabei.

    Strauss komponierte DON JUAN im Alter von nur 24 Jahren. Das Stück markiert seinen frühen Durchbruch und besticht bis heute durch weit gespannte Melodien, extreme Steigerungen und eine unerreichte Vitalität des Orchesterklangs, an dem sich die Komponisten bis nach Hollywood orientierten.

    Vor der Aufführung erschließen Generalmusikdirektor Jordan de Souza und die Dortmunder Philharmoniker das Werk gemeinsam mit dem Publikum. Deep Dive verbindet Einführung und Konzert zu einem unmittelbaren Musikerlebnis – persönlich, sinnlich und ohne musikalische Vorkenntnisse.

    Karten sind zum Einheitspreis von 23 € an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

  18. Jazzoperette MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL feiert Premiere an der Oper Dortmund – Premierenvorstellung am 24. Januar 2026 um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus (PM)

    Kurz nach dem Jahreswechsel feiert die Oper Dortmund die Premiere von Paul Abrahams Lustspieloperette MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL, am 24. Januar 2026 um 19.30 Uhr in der Oper Dortmund. Der beliebte Musical- und Operettendarsteller Jörn-Felix Alt – auch dem Dortmunder Publikum bestens bekannt – gibt damit als Regisseur und Choreograf sein Hausdebüt mit einer witzigen, temporeichen Inszenierung.

    Als Gäste sind in dieser opulent ausgestatteten musikalischen Komödie zu erleben u. a. Rob Pelzer als Prinz Andreas Stephan, Nina Weiß als Marylou, Matthias Störmer als Zimmerkellner Albert sowie Publikumsliebling Tanja Christine Kuhn als Infantin Isabella. Aus dem Ensemble der Oper Dortmund mischt unter anderem Ks. Morgan Moody tüchtig mit, dies angefeuert durch die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung von Koji Ishizaka.

    Hollywood trifft Hochadel: Der amerikanische Filmproduzent Makintosh steht kurz vor dem Bankrott. Der Grund dafür ist, dass es ihm seit Längerem an einem sensationellen und exotischen neuen Stoff für seinen nächsten Film mangelt. Daher reist seine Tochter Marylou kurzerhand nach Europa, wo sie in einem südfranzösischen Grand-Hotel auf eine derart originelle Geschichte stößt, wie sie wohl nur das Leben selbst schreiben kann. Darin involviert sind unter anderem eine exzentrische Infantin, ihr flatterhafter Verlobter, ein verstellter Hotelerbe und viele weitere Figuren, die sich alle genau wie Marylou auf der Suche nach ein und derselben Sache befinden: einem märchenhaften Happy End!

    Paul Abrahams Lustspieloperette MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL erlebte ihre Uraufführung 1934 in Wien – der ersten Station von Abrahams langem Exil, nachdem er kurz zuvor als jüdischer Künstler nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Berlin hatte verlassen müssen. Ausgehend von Alfred Savoirs Komödie Die Großherzogin und der Kellnerhatten Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda ein Libretto verfasst, das sowohl als Gesellschaftssatire als auch als Parodie auf das Operettengenre selbst gelesen werden kann und zu dem Abrahams Musik einen weiten stilistischen Bogen spannt, vom Walzer über den Foxtrott bis hin zum Tango.

    Der Schauspieler, Sänger und Choreograf Jörn-Felix Alt, den das Dortmunder Publikum auf der Bühne u. a. bereits als Clifford Bradshaw in Cabaret erleben durfte, feiert mit MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL sein Hausdebüt als Regisseur.
    Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.
    Terminübersicht:

    Premiere
    Samstag, 24.01.2026, 19.30 Uhr
    Opernhaus Dortmund

    Weitere Vorstellungen
    So, 01.02.26, 16.00 Uhr
    Mi, 18.02.26, 19.30 Uhr
    Fr, 27.02.26, 19.30 Uhr
    Fr, 06.03.26, 19.30 Uhr
    Fr, 20.03.26, 19.30 Uhr
    Sa, 11.04.26, 19.30 Uhr
    Do, 16.04.26, 19.30 Uhr
    So, 19.04.26, 16.00 Uhr
    So, 10.05.26, 18.00 Uhr
    So, 17.05.26, 16.00 Uhr
    Fr, 29.05.26, 19.30 Uhr
    So, 31.05.26, 16.00 Uhr

  19. Zusatzvorstellung vom Musical-Hit GREASE: Vorstellung am 1. März 2026 um 14.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus (PM)

    Aufgrund der überwältigenden Nachfrage für die 26 disponierten Vorstellungen setzt die Oper Dortmund eine Zusatzvorstellung des Erfolgsmusicals GREASE an. Am Sonntag, 1. März, um 14.30 Uhr gibt es damit eine weitere Gelegenheit, den Musicalklassiker im Dortmunder Opernhaus zu erleben. Seit ihrer Premiere vom 8. November 2025 war bisher jede Vorstellung der Serie in der Regie von Gil Mehmert ausverkauft. Der Vorverkauf für die Zusatzvorstellung startet am 16. Januar um 10 Uhr.

    Danny Zuko, ein harter Bursche und Anführer der Highschool-Gang „Burger Palace Boys“, hat während der Sommerferien eine Romanze mit Sandy, einem romantischen und naiven Mädchen, das von der großen, wahren Liebe träumt. Die Ferien gehen zu Ende und die beiden trennen sich, scheinbar für immer. Doch als Danny heimkommt, muss er feststellen, dass es an seiner Schule eine neue Schülerin gibt – keine andere als Sandy. Sie ist süß, aber nicht gerade sein Typ. Danny tut so, als sei ihre Sommerbeziehung nur eine unbedeutende Affäre gewesen. Die Situation spitzt sich zu. Doch kann Liebe am Ende stärker sein als Groll und Eitelkeit?
    1971 als Amateurshow gestartet, hat es GREASE nicht nur auf die großen Bühnen des New Yorker Broadway geschafft, sondern auch die Herzen von Musicalfans auf der ganzen Welt erobert. Die freche Geschichte über die erste Liebe in Rock’n’Roll-Rhythmen wurde bereits mehrfach verfilmt und ist in Dortmund – gesungen in englischer Sprache und mit deutschen Dialogen – in der Inszenierung von Musical-Spezialist Gil Mehmert zum Musical-Hit der Spielzeit geworden: „Grease is still the word!“
    Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.
    Terminübersicht:

    Zusatzvorstellung
    Sonntag, 1.03.2026, 14.30 Uhr
    Opernhaus Dortmund

    Weitere Vorstellungen
    Fr, 23.01.26, 19.30 Uhr, ausverkauft
    Fr, 30.01.26, 19.30 Uhr, ausverkauft
    So, 08.02.26, 18.00 Uhr, ausverkauft
    Sa, 14.02.26, 19.30 Uhr, ausverkauft
    Fr, 20.02.26, 19.30 Uhr, ausverkauft
    So, 01.03.26, 19.30 Uhr, ausverkauft
    Sa, 07.03.26, 19.30 Uhr, ausverkauft
    Sa, 14.03.26, 19.30 Uhr, ausverkauft
    Mi, 18.03.26, 19.30 Uhr, Restkarten
    Do, 19.03.26, 19.30 Uhr, Restkarten
    Sa, 28.03.26, 19.30 Uhr, Restkarten
    Do, 02.04.26, 19.30 Uhr, Restkarten
    Mo, 06.04.26, 18.00 Uhr
    So, 12.04.26, 14.30 Uhr, Restkarten
    So, 12.04.26, 19.30 Uhr, Restkarten

  20. Dortmunder Philharmoniker spielen 4. Philharmonisches Konzert (PM)

    Im 4. Philharmonischen Konzert am Dienstag, 27. Januar 2026, um 19.30 Uhr, stellen die Dortmunder Philharmoniker im Konzerthaus Dortmund zwei zentrale Werke der Romantik und des Orchesterrepertoires einander gegenüber: Franz Schuberts Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 („Unvollendete“) und Anton Bruckners Sinfonie Nr. 7 E-Dur. Am Pult steht Marek Janowski, einer der profiliertesten Dirigenten unserer Zeit und ehemaliger Chefdirigent des Orchesters.

    Schuberts unsterbliche „Unvollendete“ beginnt düster, findet jedoch im zweiten Satz ins Licht. Bruckners grandiose Siebte nimmt die Hörer mit überwältigenden Steigerungswellen, erschütternden Emotionen und beispiellos klanggezogenen Melodien bis zur alles überstrahlenden Klimax des letzten Satzes gefangen. Trotz einer stilistischen Nähe nehmen beide Werke im Schaffen ihrer Komponisten eine gegensätzliche Stellung ein: Während Schuberts Sinfonie Fragment blieb, brachte Bruckners Siebte dem Komponisten den lang ersehnten Durchbruch.

    Mit Marek Janowski, der am 18. Februar 2024 seinen 85. Geburtstag beging, begrüßen die Dortmunder Philharmoniker nicht nur einen der profiliertesten Dirigenten unserer Zeit am Pult, sondern auch einen ehemaligen Chefdirigenten. Janowski stand am Pult so gut wie jedes Orchesters von Rang von Berlin bis Wien und von New York bis Chicago und dirigierte sowohl an der Metropolitan Opera New York wie bei den Bayreuther Festspielen. So groß sein dirigentisches Repertoire ist, liegt der Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit auf der Musik der deutschen Romantik, auf den Werken etwa von Wagner, Brahms, Bruckner und den Komponisten der Schönbergschule.

    Karten (ab 19€) sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

    Termine

    27.01.26 19:30-21:35 Uhr, Einführung im Komponistenfoyer 19.00 Uhr
    28.01.26 19:30-21:35 Uhr, Einführung im Komponistenfoyer 19.00 Uhr

  21. Klangliche Meisterwerke im Dialog – Das 2. Kammerkonzert: AUSNAHMEWERKE der Dortmunder Philharmoniker (PM)

    Klangliche Größe, kammermusikalische Intimität und kompositorische Reife prägen das 2. Kammerkonzert AUSNAHMEWERKE der Dortmunder Philharmoniker in dieser Spielzeit. Am Donnerstag, den 29. Januar 2025 um 19.00 Uhr, stehen im Zentrum des Abends mit Wolfgang Amadeus Mozarts Divertimento Es-Dur KV 563 und Johannes Brahms’ Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 zwei Meisterwerke, die jeweils einen Höhepunkt im Schaffen ihrer Komponisten markieren: Mozarts außergewöhnliches Streichtrio von nahezu symphonischer Tiefe sowie Brahms’ spätes Quintett, das lange Zeit als persönlicher Abschied von der Komposition gedacht war und Themen einer nie vollendeten fünften Sinfonie in sich trägt. In besonderer kammermusikalischer Atmosphäre entfaltet sich so ein Programm, das klassische Formvollendung und romantische Ausdruckskraft eindrucksvoll miteinander verbindet. Das Konzert findet in der Akademie für Theater und Digitalität (Speicherstraße 17) statt.

    Das große Divertimento KV 563 nimmt im kammermusikalischen Schaffen Mozarts eine Sonderstellung ein. Als Streichtrio konzipiert, erreicht es eine kompositorische Dichte und Ausdruckstiefe, die sonst nur seinen bedeutendsten Streichquartetten eigen ist – ein Ausnahmewerk von außergewöhnlicher Balance, Eleganz und formaler Raffinesse.

    Johannes Brahms’ zweites Streichquintett in G-Dur entstand spät im Leben des Komponisten. Lange Zeit hatte Brahms geplant, mit diesem Werk sein kompositorisches Schaffen abzuschließen; nicht zuletzt deshalb bündelt es noch einmal zentrale Elemente seines Stils, darunter Themenmaterial einer nie vollendeten fünften Sinfonie. Das Quintett verbindet symphonische Weite mit kammermusikalischer Intimität und gilt als eines der reifsten Werke der romantischen Kammermusik.

    Yang Li und Joowon Park (Violine), Hindenburg Leka und Juan Ureña Hevia (Viola) sowie Emanuel Matz (Violoncello) gestalten den Konzertabend gemeinsam. Das Ensemble lädt das Publikum ein, die beiden kammermusikalischen Meisterwerke in der besonderen Atmosphäre der Akademie für Theater und Digitalität zu erleben – einem außergewöhnlichen Ort, der als innovativer Kulturraum neue Perspektiven auf klassische Musik eröffnet.

    Die Kammermusik in ihren vielfältigen Erscheinungsformen nimmt einen festen Platz im Orchesterleben der Dortmunder Philharmoniker ein. Nach dem großen Zuspruch und der positiven Resonanz der vergangenen Spielzeiten führt die bewährte Reihe auch in dieser Saison das Publikum bewusst an Orte, an denen man klassische Musik nicht unmittelbar erwartet. Das Besondere dabei: Die Orchestermusikerinnen und -musiker stellen die Programme eigenständig zusammen und präsentieren in lockerer, ungezwungener Atmosphäre Werke, die ihnen persönlich besonders am Herzen liegen. Neben bekannten Klassikern eröffnet sich dabei stets auch der Blick auf Unbekanntes und Übersehenes.

    Yang Li, Violine, geboren in Harbin (China), erhielt ihre musikalische Ausbildung in Peking, den USA und Deutschland und wurde bereits früh international als herausragende Musikerin gewürdigt. Seit 2016 ist sie Vorspielerin der 1. Geigen bei den Dortmunder Philharmonikern. Joowon Park, Violine, stammt aus Südkorea, studierte in Seoul, Düsseldorf und Detmold und ist seit 2006 festes Mitglied der Dortmunder Philharmoniker mit reger kammermusikalischer Tätigkeit. Der Bratschist Hindenburg Leka studierte in Tirana, Madrid und Detmold, wurde als Kammermusiker international ausgezeichnet und ist nach Engagements unter anderem im Orchestra Mozart unter Claudio Abbado seit 2017 Mitglied der Dortmunder Philharmoniker. Juan Ureña Hevia, Viola, absolvierte sein Studium in Oviedo und Stuttgart, war Akademist namhafter deutscher Orchester und gehört seit 2015 dem Orchester der Dortmunder Philharmoniker an. Der in Frankfurt am Main geborene Cellist Emanuel Matz studierte in Frankfurt und Essen, legte sein Konzertexamen an der Folkwang Hochschule ab und ist seit 2004 Vorspieler der Dortmunder Philharmoniker, zudem regelmäßig als Solist und Kammermusiker tätig.

  22. Letzte Vorstellung von »Schwanensee« nach drei Spielzeiten: Hauptrollendebüts 21-jähriger Talente beim Ballett Dortmund (PM)

    Mit der Vorstellung am Sonntag, den 18. Januar 2026, verabschiedete sich das Ballett Dortmund nach drei Spielzeiten und 30 ausverkauften Vorstellungen von seiner jüngsten Produktion von Schwanensee. Im Mittelpunkt der letzten Aufführung standen die Debüts zweier 21-jähriger Talente in den Hauptrollen des Ballettklassikers.

    In der letzten Vorstellung übernahmen Kasumi Iwata, Mitglied des Ballett Dortmund und Luke Talirz, Tänzer des NRW Juniorballett, erstmals die zentralen Rollen des Werkes. Iwata debütierte als Odette/Odile und gestaltete die Doppelrolle mit klarer Linienführung, kontrollierter Technik und deutlicher Differenzierung beider Figuren. Talirz gab sein Debüt als Prinz Siegfried und überzeugte durch technische Sicherheit, kraftvolle Sprünge und eine präsente, emotionale Darstellung.

    Beide Rollen zählen zu den anspruchsvollsten Aufgaben des klassischen Ballettrepertoires: Die Vorbereitung auf das Debüt begann bereits zu Beginn der Spielzeit und war Teil eines langfristig angelegten Mentorenprogramms des neu gegründeten Kompetenzzentrums des Ballett Dortmund.

    Künstlerisches Erbe als strategischer Hebel in der Entwicklungsförderung

    Die Choreografie von Schwanensee stammt von Xin Peng Wang, der das Ballett Dortmund über 21 Jahre leitete und dessen künstlerische Handschrift das Ensemble nachhaltig geprägt hat. Seine Choreografie stellt hohe technische und stilistische Anforderungen das Werk selbstgilt innerhalb des klassischen Repertoires als Maßstab für Qualität und Kontinuität. Die Entscheidung, die Rollendebüts in der letzten Vorstellung zu zeigen, verband bewusst den Abschluss einer prägenden Arbeit mit der Weitergabe von Verantwortung an die nächste Generation.

    Mit der Spielzeit 2025/26 übernahm Dr. Jaš Otrin die Intendanz des Ballett Dortmund und des NRW Juniorballett. Unter seiner Leitung wird der Fokus auf die Begleitung von Tänzer*innen über den gesamten Karrierezyklus hinweg und darüber hinaus weitergeführt und intensiviert. Die enge Verzahnung von Company und NRW Juniorballett ermöglichen es, Ausbildung, Entwicklungsförderung und professionelle Bühnenpraxis als zusammenhängenden Prozess zu gestalten. Hauptrollendebüts gehören dabei nicht zufällig in das Gesamtkonzept: „Ein solches Debüt markiert einen Meilenstein in der Karriere eines klassischen Tänzers“, erklärt Dr. Jaš Otrin. „Auch unsere jüngeren Talente sind schon jetzt vollständig ausgebildete Profis, doch das Hauptrollendebüt ist wie der erste Einsatz eines Profi-Fußballers in einem wichtigen Spiel: Sie tragen Verantwortung, zeigen ihr Können und erleben in dieser Situation eine Prüfung, die nur die Bühne selbst geben kann.“

    Das Publikum reagierte auf die letzte Vorstellung von Schwanensee mit anhaltendem Applaus und Standing-Ovations für die Debütierenden und das gesamte Ensemble.

    NRW Juniorballett

    Seit der Gründung des NRW Juniorballett im Jahr 2014 ist das 12 junge Talente umfassende Förderprogramm strukturell eng an die Company angegliedert. Es ist ein fester Bestandteil der kulturellen Bildung und kooperiert mit einer Vielzahl von Ausbildungsinstitutionen in Nordrhein-Westfalen. Als zweijähriges Programm für junge Tänzer*innen auf dem Weg ins Profileben gegründet, ist dieses in seiner Struktur weltweit einzigartige Projekt mittlerweile durch seine umfangreichen Gastspiele zum Dortmunder „Botschafter des Tanzes“ avanciert. Das NRW Juniorballett bietet jungen Tanztalenten die Möglichkeit, zwei Jahre lang in professionellem Rahmen Berufs- und Bühnenerfahrungen zu sammeln, an Produktionen mitzuwirken und in Zusammenarbeit mit Choreografen wie Demis Volpi, Raimondo Rebeck, Craig Davidson, Xenia Wiest, Juanjo Arques und Itzik Galili eigenständige Tanzprojekte zu entwickeln und zu realisieren, um so ihre Kunst zu perfektionieren.

  23. Das 2. Konzert für junge Leute: DOJO meets Dortmund Philharmonic – „America! – Klangrausch zwischen Broadway, Sinfonik und Film“ (PM)

    Die erfolgreiche Patenschaft der Dortmunder Philharmoniker mit dem Dortmunder Jugendorchester DOJO wird fortgesetzt: Am Montag, 09. Februar 2026 um 19.00 Uhr, laden beide Ensembles gemeinsam unter der musikalischen Leitung von Olivia Lee-Gundermann ins Konzerthaus Dortmund zu einem außergewöhnlichen Konzertabend ein. Unter dem Titel AMERICA! steht ein Programm auf dem Pult, das die Vielfalt, Energie und emotionale Kraft amerikanischer Musik eindrucksvoll erlebbar macht – mit Werken von Leonard Bernstein über Florence Price bis hin zu John Williams.

    Zündende Rhythmen, große Melodien, tiefe Emotionen und ein majestätischer Klangrausch prägen diesen Abend. Im Mittelpunkt steht das besondere „Side by Side“-Konzept, bei dem junge Musikerinnen und Musiker des Dortmunder Jugendorchesters DOJO gemeinsam mit Mitgliedern der Dortmunder Philharmoniker an einem Pult musizieren. So entsteht ein generationenübergreifendes Konzerterlebnis, das musikalische Exzellenz und Nachwuchsförderung auf inspirierende Weise verbindet.

    Auf dem Programm stehen Werke zweier Ikonen amerikanischer Musikgeschichte: George Gershwin und Leonard Bernstein, die wie kaum andere den Brückenschlag zwischen Konzertsaal und Popularmusik meisterten. Bernsteins mitreißende SYMPHONIC DANCES aus der WEST SIDE STORYund Gershwins farbenreiche PORGY AND BESS – Suite für Orchesterzeigen die ganze Bandbreite amerikanischer Klangsprache zwischen Jazz, Musical und sinfonischem Glanz.
    Eine besondere Entdeckung des Abends ist Florence Price. Als erste Schwarze Komponistin, deren Werk 1933 von einem der fünf großen US-amerikanischen Orchester aufgeführt wurde, nimmt sie einen herausragenden Platz in der Musikgeschichte ein. Die internationale Wiederentdeckung ihres Schaffens – befeuert durch eine Grammy-gekrönte CD-Einspielung im Jahr 2020 – hat weltweit Aufmerksamkeit erregt. Mit dem jazzig geprägten JUBA, dem dritten Satz ihrer 4. Sinfonie, ersetzte Price das traditionelle Scherzo durch einen Tanz afroamerikanischer Herkunft und bereicherte die sinfonische Form auf originelle Weise.

    Mit dem ADAGIO FOR STRINGS von Samuel Barber erklingt eines der bewegendsten Werke des 20. Jahrhunderts – von zeitloser Intensität und emotionaler Tiefe. Den glanzvollen Schlusspunkt setzen die unverkennbaren Filmmusiken von John Williams: der bedrohlich ikonische Haupttitel aus JAWS (Der weiße Hai)sowie die triumphale Titelmelodie aus STAR WARS – Musik, die Generationen geprägt hat und bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat.

    Karten sind im Vorverkauf an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

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