Nachtfrequenz: Jugendliche in 86 Städten haben die Nacht der Jugendkultur gefeiert – Dortmund war fünf Mal vertreten

In Dortmund gab es die neunte Nacht der Jugendkultur  - hier in Scharnhorst.
In Dortmund gab es die neunte Nacht der Jugendkultur – hier wurde die Nachtfrequenz in Scharnhorst begangen.

Dance Battle, Graffiti, Action Painting, BMX, Poetry Slam, Cosplay und so viel mehr – das ist Jugendkultur 2018. Die wurde an diesem Wochenende bei der nachtfrequenz18 – der 9. Nacht der Jugendkultur in ganz Nordrhein-Westfalen gefeiert. Die Veranstaltung, die Kultur von Jugendlichen für Jugendliche präsentiert und fördert, wächst stetig. Noch einmal 12 Städte und Gemeinden und mehr als 100 Veranstaltungen sind in diesem Jahr dazu gekommen, so dass in insgesamt 86 Kommunen – von Eschweiler bis Büren, von Kleve bis Hilchenbach – rund 300 Einzelveranstaltungen stattfanden.

Dezentrales Angebot: In Dortmund gab es Programm an fünf Standorten

In Dortmund gab es die neunte Nacht der Jugendkultur  - hier in U2.
Die neunte Nacht der Jugendkultur – hier in U2.

In Dortmund gab es Programm an fünf Orten: Die UZWEI im Dortmunder U und das Dietrich-Keuning-Haus machten ebenso mit wie die Jugendfreizeitstätten in Schüren, Brackel und Scharnhorst. Jugendliche ab 15 Jahren waren eingeladen, eine oder mehrere Stationen während der Nacht der Jugendkultur zu besuchen.

Viele Veranstaltungen wurden von Jugendlichen für Jugendliche organisiert. Bei zahlreichen Open Stages konnten sich die Jugendlichen – oft zum ersten Mal – vor Publikum ausprobieren. In erster Linie geht es darum, dass die Jugendlichen Spaß haben und sich in geschützten Räumen mit ihrem Können zeigen und neue Sachen ausprobieren.

Das ist gelebte Integration: Jugendliche aller Herkünfte und Schichten feiern miteinander, und das ist gut so. Aus diesem Geist ist die nachtfrequenz.

Düsseldorf war mit 18 verschiedenen Locations wieder Spitzenreiter

Während in den Großstädten die Angebote extrem bunt, vielfältig und breit gestreut sind – Düsseldorf war mit 18 verschiedenen Locations wieder Spitzenreiter – präsentierten viele kleinere Kommunen ihre Arbeit gebündelt an einem Ort.

Christine Exner, Leiterin der LKJ Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit, zieht eine durchweg positive Bilanz und ist überzeugt vom Konzept der Veranstaltung: „Die Kolleg*innen vor Ort machen eine extrem wertvolle Jugendarbeit, und das können wir mit der nachtfrequenz zeigen und würdigen.“

nachtfrequenz18 – Nacht der Jugendkultur wird veranstaltet von der LKJ NRW e.V. und gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

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