Nordstadtblogger

„Musik.Kultur.Picknick“: Nordstadt-Veranstaltungsformat geht mit neuem Konzept und Förderungsprogramm ins 13. Jahr

Präsentation Musik. Kultur. Picknick 2015 auf dem Nordmarkt mit der Band Revolving Compass und Veranstaltern Kulturbüro und Quartiersmanagement

Musik. Kultur. Picknick mit Revolving Compass, Kulturbüro und Quartiersmanagement.

Von Leonie Krzistetzko

Die Veranstaltungsreihe „Musik.Kultur.Picknick“ wird 2015 zum 13.Mal auf dem Nordmarkt in Dortmund stattfinden. Ermöglicht wird die Umsetzung des Formats in diesem Jahr erstmalig durch die Förderung durch das Kulturbüro der Stadt Dortmund.

Fünf Sonntage mit zehn Bands auf dem Nordmarkt

An fünf Sonntagen vom 26.Juli bis zum 23.August dieses Jahres werden zehn Bands auf dem Dortmunder Nordmarkt jeweils von 12- 14 Uhr spielen.

Drumherum wird es Sitzmöglichkeiten für Besucher geben, die ihr eigenes Picknick mitbringen oder einfach die Atmosphäre genießen wollen.

Neben den gewohnten Angeboten wie Imbiss- und Informationsständen wird es bezüglich des Konzepts einige Neuerungen geben.

Veranstaltungsformat setzt auf Dortmunder Bands

Hierzu zählt, dass während „Musik.Kultur.Picknick“ nur Dortmunder Bands, die zum Teil selbst aus der Nordstadt stammen, ihre eigenen Songs spielen. So wird auf Coverbands verzichtet. Die Besucher wird ein Genre-Mix von Reggae, über Indie-Pop bis hin zu Punk erwarten.

Die drei Hauptträger der Veranstaltungsreihe sind die Stadterneuerung, das Quartiersmanagement und – in diesem Jahr erstmals dabei – das Kulturbüro.

Dank der Förderung durch das Kulturbüro kann das Format, trotz negativer Befürchtungen der Organisatoren wegen fehlender Finanzierungsmittel, stattfinden.

Erstmals „Förderung für populäre Musik/Popkultur“ durch das Kulturbüro

Präsentation Musik. Kultur. Picknick 2015 auf dem Nordmarkt. Michael Batt und Didi Stahlschmidt, Kulturbüro

Michael Batt und Didi Stahlschmidt vom Kulturbüro unterstützen die Programmreihe,

Grund für die Unterstützung sei vor allem die „Förderung für populäre Musik/Popkultur“, die seit etwa drei Jahren durch das Kulturbüro der Stadt Dortmund umgesetzt werde.

Aus dieser Förderung gehe ein Modul hervor, das sich mit der Förderung von Festivals befasse, weshalb sich das Kulturbüro in diesem Jahr dazu entschieden habe das Veranstaltungsformat zu unterstützen.

Um kenntlich zu machen, dass es sich bei „Musik.Kultur.Picknick“ nun offiziell um ein Förderprojekt handele, gebe es nun auf den Plakaten der Veranstaltungen erstmals das Siegel „Dortmund macht lauter“.

Bezüglich des Programms erwähnte Didi Stahlschmidt vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, dass vier der auftretenden Bands sogar vom Landesförderprogramm unterstützt werden.

Dieses Jahr wird auch die Dortmunder Balkan-Pop-Rock Band „Revolvering Compass“ bei „Musik.Kultur.Picknick“ auftreten. Die sieben Mitglieder, von denen vier während der Programmvorstellung anwesend waren, freuen sich sehr Teil der Veranstaltungsreihe zu sein.

Weitere finanzielle Unterstützung gebe es von sechs Wohnungsunternehmen und der EDG, die durch die Jahre zu kontinuierlichen Sponsoren geworden seien.

Bei „Musik.Kultur.Picknick“ geht es um Zusammenhalt und Imagewandel

Ein Ziel des Formats, neben musikalischer Unterhaltung, sei es auch Leute von außerhalb in die Nordstadt zu locken.

„In der Nordstadt ist nicht alles schlecht, doch davon muss man die Menschen erst einmal überzeugen“, sagte Susanne Linnebach von der Stadterneuerung Dortmund. Dieses Vorhaben erweise sich als äußerst wichtig, da es bezüglich der Nordstadt oftmals schwierige Schlagzeilen gebe.

„Es geht bei „Musik.Kultur.Picknick.“ nicht bloß um Musik. Es geht um Nachbarschaft und die Förderung von interkulturellem Zusammenhalt“, sagte Martin Gansau vom Quatiersmanagement.

Besonders eindrucksvoll seien bei dem Veranstaltungsformat vor allem das Engagement und Interesse der Anwohner, die jährlich die entspannte und familiäre Atmosphäre bei guter Unterhaltung genießen.

Das Veranstaltungsformat „Musik.Kultur.Picknick 2015“ beginnt am 26.Juli und findet von da an wöchentlich bis zum 23.August statt. Der Eintritt ist frei.

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