Nordstadtblogger

Ein Dutzend Ingewahrsamnahmen und viele Platzverweise nach Reggae-Konzert in der Innenstadt von Dortmund

Das Dietrich-Keuning-Haus ist das Stadtteil-, Jugend- und Kulturzentrum der Nordstadt.

Konzertabbruch im Dietrich-Keuning-Haus Dortmund: Weil sich 250 teils stark alkoholisierte sowie unter Drogen stehende Menschen Zutritt zu einem Reggae-Konzert verschaffen wollten, ließ die Nordstadt-Einrichtung das Konzert in der Nacht zu Sonntag (4. November 2018) um 2.30 Uhr abbrechen. Es handelte sich um eine Fremdvermietung.

Feueralarm und Polizei beendeten das Reggae-Konzert

Der Veranstalter aus Neuss gilt als zuverlässig und hatte mehrfach geordnet Konzerte in der Nordstadt über die Bühne gebracht. Auch gab es ausreichend Security-Kräfte, um den Andrang ins Haus „abzuwehren“.

Drinnen feierten bereits 450 Menschen. Doch auch diese – ebenfalls teils stark alkoholisiert – versuchten ihre „Kollegen“ ins Haus zu holen. Dabei wurden Security-Mitarbeiter bedrängt und bedroht. Daher habe sein Team die Polizei gerufen, da es bereits vor dem Gebäude zu Streit und Rangeleien kam, berichtet DKH-Leiter Levent Arslan.

Mit mehreren Dutzend Einsatzkräften gelang es der Polizei, die Menschenmenge schließlich zurückzudrängen. Zudem wurde – offenbar durch illegales Rauchen – zeitgleich im DKH ein Feueralarm ausgelöst. Daher wäre das Konzert nun ohnehin beendet gewesen.

Auseinandersetzungen gingen in der City vor Discotheken weiter

Die Gäste verließen teils erheblich alkoholisiert und aufgebracht das Gebäude. „Zum Glück kam im Haus niemand zu Schaden. Es war aber ausreichend Security da“, versichert Arslan. Allerdings seien solche Vorfälle nicht absehbar – eine solche Situation habe es erstmalig gegeben.

Im Anschluss daran begab sich ein großer Teil der BesucherInnen in die Dortmunder Innenstadt. Vor einer Diskothek auf dem Westenhellweg kam es unter Beteiligung von circa 150 ehemaligen Besuchern zu Straftaten (Körperverletzung, Sachbeschädigung). Zahlreiche Kräfte der Polizei waren notwendig, um den alkoholisierten und aggressiven Männern zahlreiche Platzverweise zu erteilen.

Kurze Zeit später kam es in einer weiteren Diskothek auf dem Westenhellweg zu verbalen Streitigkeiten. Glasflaschen wurden auf den Boden geworfen. Es kam zu weiteren Platzverweisen und einem Dutzend Ingewahrsamnahmen.

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