Nordstadtblogger

Kunst neu betrachtet: Blickwechsel im MKK

Inspiriert von im Museum ausgestellten Schandmasken fertigte Yanbo Dai interaktive Schandmasken. Hierfür bat sie verschiedene Menschen zu erzählen, was sie beschämt oder wie sie andere beschämt haben. Wer sich die Maske aufsetzt hört über integrierte Kopfhörer Auszüge der Interviews.

Inspiriert von ausgestellten Schandmasken fertigte Yanbo Dai interaktive Varianten. Menschen erzählen, was sie beschämt oder wie sie andere beschämt haben. Wer sich die Maske aufsetzt hört Auszüge der Interviews.

Drei Wochen lang, vom 25. September bis zum 19. Oktober und natürlich in der Museumsnacht, lädt „Blickwechsel“ eine Ausstellung in der Ausstellung, ins Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK), Hansastrasse 3, ein. Die Vernissage zu „Blickwechsel“ findet am 24. September um 18 Uhr statt.

Master-Studierende des Studiengangs Szenografie und Kommunikation stellen aus

Die Idee und das Konzept dieser besonderen Ausstellung, die im Sommersemester 2014 entstand, hatte Prof. Nora Fuchs, Fachhochschule Dortmund. Sie hat „Blickwechsel“ auch kuratiert. Kooperationspartnerinnen im MKK waren Dr. Gisela Framke und Dr. Brigitte Buberl.

Dreizehn Studierende des Master Studienganges Szenografie und Kommunikation der Fachhochschule Dortmund haben die Ausstellung im MKK betrachtet und einige Exponate subjektiv interpretiert. Sie ermöglichen so einen besonderen Rundgang jenseits aller Leitsysteme einen „Blickwechsel“.

Punktuelle Inszenierungen und neue Perspektiven

Entstanden sind punktuelle Inszenierungen, die eine völlig neue Perspektive zeigen, aus der das bestehende Kunstwerk betrachtet werden kann.

Die Suche nach Balance und die Frage, ob das Gewicht der Seele messbar ist (Xiaoyu Wang), spielen genauso eine Rolle wie die interaktive Auseinandersetzung mit der Schandmaske (Yanbo Dai), ein Puzzle, das zu einem hybriden Bild zusammengefügt werden kann (Jessica Kühn) oder ein Webstuhl in den im Rahmen einer zweiwöchigen Performance Alltagsgegenstände verwoben werden (Helene und Anna Spät).

Neue Sichten auf Exponate ermöglichen Anna Schütz, Helene und Anna Spät, Xiaoyu Wang, Yanbo Dai, Katharina Kluczny, Jannik Göpfert, Emine Güner, Jessica Kühn, Zhe Wang, Vanessa Simion und Mengying Hua, Larissa Hielscher und Carolin Rörig. Die Arbeiten der Studierenden sind in verschiedenen Abteilungen des MKK zu sehen.

Öffnungszeiten MKK:

Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Donnerstag, 10 bis 20 Uhr
Samstag, 12 bis 17 Uhr
Montag geschlossen

 

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen