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Jeden Tag ein Lächeln schenken: Jobcenter Dortmund qualifiziert AlltagsbegleiterInnen für SeniorInnen

Kristina Kucinskas arbeitet als Alltagsbegleiterin für das Deutsche Rote Kreuz. Foto: Michael Schneider/Jobcenter

Kristina Kucinskas arbeitet als Alltagsbegleiterin für das Deutsche Rote Kreuz. Foto: Michael Schneider/Jobcenter

Freude an der Arbeit, Wertschätzung zu erfahren und das Gefühl einen wichtigen Beitrag zu leisten, das sind Faktoren, die Menschen bei der Arbeit motivieren und antreiben. Genau das können Kundinnen und Kunden des Jobcenters Dortmund erreichen, wenn sie sich als Alltagsbegleiter qualifizieren lassen.

„Für empathische Menschen ist dieses Angebot ideal“

Alltagsbegleiter betreuen Personen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen. Sie singen, basteln, lesen, spielen oder machen Ausflüge miteinander. Sie sind keine Pflegehilfskräfte oder Pflegefachkräfte.

Durch Weiterbildungen können Sie es aber werden. Grundsätzlich sind die Anforderungen an die Qualifikation moderat. Dadurch steht dieser Weg vielen Personen grundsätzlich offen.

„Für empathische Menschen ist dieses Angebot ideal. Sie können sich auf diese Weise über berufliche Möglichkeiten im Bereich der Pflege informieren und orientieren“, betont Susanne Cziske, Teamleiterin beim Jobcenter Dortmund.

Die Nachfrage an Fach- und Hilfskräften ist ausgesprochen hoch

„Die Perspektiven sind sehr aussichtsreich, die Nachfrage an Fach- und Hilfskräften ist ausgesprochen hoch. Die meisten Teilnehmer bekommen unmittelbar eine Beschäftigungsmöglichkeit“, so Cziske.

Kristina Kucinskas hat diese Chance bereits genutzt. Die aus Litauen stammende Filmvorführerin und ehemalige Chefsekretärin ist seit 2001 in Deutschland. Die alleinerziehende Mutter zweier Kinder hat versucht, schnell die Deutsche Sprache zu erlernen und immer zu arbeiten.

Über mehrere Jahre war sie beim Jobcenter Kundin, bis man ihr dort eine Arbeitsgelegenheit in einem Seniorenheim verschaffte und im Anschluss eine Qualifizierung zur Alltagsbegleiterin ermöglichte.

Heute ist die 53-Jährige finanziell wieder unabhängig vom Jobcenter und beton zufrieden: „Das war genau der richtige Weg für mich. Ohne diese Qualifizierung hätte ich mich von Job zu Job gehangelt.

Viele AlltagsbegleiterInnen haben mit einer Arbeitsgelegenheit begonnen

Mit diesen netten Menschen arbeiten zu dürfen gibt mir sehr viel. Sie sind sehr dankbar für die Zuneigung und Unterhaltung, die wir Ihnen bieten. Jeden Tag ein aufrichtiges Lächeln zu erhalten, ist das, was diesen Job ausmacht.“

Neben Kucinskas sind allein im Seniorenheim des Roten Kreuzes in Lütgendortmund weitere zwölf Personen als Alltagsbegleiter beschäftigt.

Davon haben zehn ihm Rahmen einer Arbeitsgelegenheit begonnen und dann über die Qualifizierung ihren Weg in die dauerhafte Anstellung beim Deutschen Roten Kreuz gefunden. Der Bedarf ist groß und wird aufgrund des demographischen Wandels weiterhin steigen.

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