Klimastreik am 24. September mit drei Lauf- und vier Fahrraddemos

„Fridays For Future“ plant Großaktion vor der Wahl

Drei Tage vor der Bundestagswahl starten die Demos – sie wollen die Bundestagswahl zur Klimawahl machen. Foto: Karsten Wickern für nordstadtblogger.de

Am 24. September streikt Fridays for Future weltweit für Klimagerechtigkeit. In Dortmund ruft die Bewegung gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Organisationen dazu auf, die Wahlen zu Klimawahlen zu machen. Auch aus der Stadtgesellschaft werden immer mehr Stimmen laut, an jenem Freitag auf die Straße zu gehen.

Der Klimastreik besteht aus drei Laufdemos und vier Fahrraddemos

Neben den weiteren For-Future-Bündnissen (Parents, Campus, Scientists) unterstützen zahlreiche Gruppierungen von Gewerkschaften über Umwelt- und Verkehrsverbänden bis hin zu linken Gruppen den Klimastreik. Mit dabei ist die letztes Jahr gegründete Initiative für ein Sozial Ökologisches Zentrum (SÖZ).

Foto: FFFDO

„Als Sozial Ökologisches Zentrum unterstützen wir den globalen Klimastreik am 24.09. Keine der Parteien hat eine zufriedenstellende Antwort auf die größte Herausforderung der kommenden Jahrzehnte: die Klimakrise. Es braucht jetzt sofort eine sozial-ökologische Transformation – für Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit.“

Auch der BUND in Dortmund steht hinter dem Klimastreik, besonders im Bereich Mobilität, bekräftigt dessen Sprecher Thomas Quittek: „Der BUND fordert zusammen mit Fridays for Future mehr Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr und die Fahrradinfrastruktur sowie einen Stopp des Fernstraßenbaus und ein Ende des Verbrennungsmotors bis spätestens 2030.“

Der Klimastreik besteht aus drei Laufdemos und vier Fahrraddemos, die sich um 17 Uhr auf dem Hansaplatz zur Endkundgebung zusammenschließen. Die Laufdemos starten in der Nordstadt an der St.-Joseph-Kirche, am Westpark Ecke Biercafe West und im Kreuzviertel am Vinckeplatz.

Neben Klima- und Naturschutzverbänden ruft auch ver.di zur Teilnahme auf

Foto: Karsten Wickern für Nordstadtblogger.de

Die Fahrraddemos starten aus Huckarde vom Huckarder Markt mit Zwischenstopp an der Universität, aus Witten vom Rathausplatz über Hombruch, aus Unna vom Rathausplatz über Aplerbeck und Brackel und aus Lanstrop vom Haus Wenge aus in Richtung Hansaplatz.

Neben Klima- und Naturschutzverbänden hat die Bewegung mit ver.di auch eine Gewerkschaft beim Kampf für Klimagerechtigkeit an ihrer Seite. Gemeinsam fordern Fridays for Future und  ver.di einen politischen Kurswechsel hin zu einer ökologischen und sozial gerechten Gesellschaft für alle.

„Was wir dringend brauchen, ist ein ökologischer Umbau unserer Gesellschaft. Das erfordert konkret eine sozial gerechte Verkehrs- und Energiewende“, so David Staercke, Gewerkschaftssekretär von ver.di in Westfalen. Als Folge einer Wirtschafts- und Lebensweise, die Natur und Umwelt vorrangig als Ausbeutungsobjekt sieht, sei die Gesellschaft auf dem Weg in eine Klimakatastrophe und Umweltzerstörung existenziellen Ausmaßes, heißt es aus der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di weiter.”

“Klimakrise ist schon lange kein Nischenthema mehr und spielt auch bei der Wahlentscheidung eine große Rolle. Zusammen mit unseren Bündnispartner:innen zeigen wir: Die Bürger:innen wollen echten Klimaschutz und das verpennt die Politik!” fasst Marc Schmitt-Weigand von Parents for Future zusammen.

Unterstütze uns auf Steady
Print Friendly, PDF & Email

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen