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Erste Premiere leitet den „Showdown“ der Voges-Ära ein: Versepos „Enoch Arden“ im Schauspiel Dortmund

Marlena Keil und Uwe Rohbeck in Tennysons „Enoch Arden“ eröffnen „Showdown“ im Schauspiel. Fotos: Szeleky

Bis zum Spielzeitende im Juni 2020 präsentiert das Schauspiel Dortmund einen Showdown mit Premieren und Veranstaltungen. Damit verabschieden sich Schauspiel-Intendant Kay Voges und sein Team nach zehn Jahren aus Dortmund. Den Anfang macht das berühmte Versepos „Enoch Arden“ von Alfred Tennyson am kommenden Sonntag, den 23. Februar.

Von etlichen Wirrungen und Wendungen eines ganz „normalen“ menschlichen Schicksals

Es erzählt von dem Fischer Enoch Arden, der nach einem Unfall sein Einkommen verliert und beschließt, als Seemann auf einem Handelsschiff anzuheuern. Doch es folgt ein Schiffbruch auf den Weltmeeren, Gefährten sterben, nur Enoch überlebt, gestrandet auf einer Insel im Nirgendwo.

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Währenddessen wartet seine Frau Annie auf seine Rückkehr – und wagt erst nach vielen Jahren den Schritt in eine Zukunft ohne ihn. Doch, wie konnte es anders kommen: dann kehrt Enoch in die Heimat zurück…

„Enoch Arden“ ist das Zeugnis eines Schicksals: Liebe, Verlust, Wiederkehr und eine schwere Entscheidung, Erinnerungen an Minuten und Jahre. Wird Enoch Arden Erlösung finden können?

Tennysons Text aus dem Jahre 1864 wurde 1897 von Richard Strauss vertont. Regisseur Bjarne Gedrath bringt die Musik sehr frei interpretiert mit dem Musiker Oliver Siegel live auf die Bühne. Es spielen Marlena Keil und Uwe Rohbeck. Die Bühne hat Nane Thomas entworfen, für die Kostüme ist Svea Sanyó verantwortlich.

Weitere Informationen:

  • Für die Premiere am Sonntag, 23. Februar, um 18 Uhr im Studio des Schauspiel Dortmund gibt es Restkarten für 15,- Euro (10,- Euro ermäßigt) an der Vorverkaufskasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge) sowie unter www.theaterdo.de und 0231/50-27222.
  • Die nächsten Vorstellungen sind am 28. Februar und 6. März, jeweils um 20 Uhr.
  • Nach diesem Auftakt gibt es mit „Delirium zu Zweit auf unbestimmte Zeit“ in der Regie von Paolo Magelli am 28. März die zweite Showdown-Premiere.
  • Bis zur letzten Veranstaltung mit der Abschlussgala „La grande finale“ am Samstag, 13. Juni, wird es noch ein Wiedersehen unter anderem mit Jörg Buttgereit und Paul Wallfisch geben.
  • Alle Vorstellungen des Showdown gehen am kommenden Donnerstag, den 27. Februar, in den Vorverkauf.
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