
In Benninghofen können Elektroautos ab sofort direkt im Wohnquartier geladen werden. An der Albinger Straße 3 haben die städtische Wohnungsgesellschaft DOGEWO21 und der Energieversorger DEW21 die erste von insgesamt 14 geplanten Ladesäulen auf DOGEWO21-Flächen in Betrieb genommen. Bis Frühjahr 2027 sollen in der ersten Projektphase 28 Ladepunkte entstehen.
50 Kilowatt pro Ladepunkt: Was die erste Säule kann
Die Säule an der Albinger Straße hat zwei Ladepunkte mit jeweils 50 Kilowatt. Nach Angaben der Unternehmen lässt sich damit ein durchschnittliches Elektroauto in etwa 45 bis 60 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Die Ladepunkte sind öffentlich zugänglich. Sie können damit sowohl von Mieter:innen als auch von Besucher:innen des Quartiers genutzt werden.
Für die Säule wurde die vorhandene Parkplatzfläche neu geordnet. Die bisherigen Glas- und Papiercontainer wurden entfernt, auf der frei gewordenen Fläche entstanden zusätzliche Stellplätze, und die Ladepunkte wurden in die bestehende Parkplatzstruktur integriert. Wo die Container nun stehen, nennen die Unternehmen nicht.
Auch Aplerbeck, Eving, Wambel und Wickede: So geht der Ausbau weiter
Die Ladeinfrastruktur soll in der ersten Projektphase an 14 DOGEWO21-Standorten entstehen, unter anderem in Aplerbeck, Eving, Wambel und Wickede. Als weitere Adressen nennt DOGEWO21 die Gevelsbergstraße 145 und die Aplerbecker Straße 381. Der Ausbau erfolgt in drei Stufen und soll bis Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Perspektivisch soll das Konzept auf mindestens zehn weitere DOGEWO21-Standorte ausgeweitet werden.
„Attraktives Wohnen bedeutet heute mehr als eine gute Wohnung. Auch die Infrastruktur im direkten Wohnumfeld trägt entscheidend zur Wohnqualität bei“, betont DOGEWO-Chef Samuel Šerifi. Mit den Ladepunkten ergänze DOGEWO21 sein Wohnungsangebot um einen Baustein moderner Quartiersausstattung. Neben den Investitionen in die Wärmewende sei das ein weiterer Schritt, die Quartiere zukunftsfähig aufzustellen.
In Dortmund brauche es einen bedarfsgerechten Mix aus verschiedenen Ladeangeboten, ergänzt Peter Flosbach, Technischer Geschäftsführer bei DEW21. Die öffentliche Ladeinfrastruktur in Wohngebieten spiele dabei eine zentrale Rolle: „Sie verschafft auch E-Autofahrer:innen ohne eigene Wallbox einen einfachen Zugang zur Elektromobilität.“
Bezahlen per App, Ladekarte oder QR-Code
Bezahlt werden kann unter anderem über die fahr-E LadeApp von DEW21 sowie über Roaming-Angebote und Ladekarten anderer Anbieter. Auch Nutzer:innen ohne App oder Kundenkonto können per Ad-hoc-Laden mit QR-Code und Kreditkarte zahlen. Weitere Bezahlmöglichkeiten sind geplant. Was eine Kilowattstunde kostet, steht in der Mitteilung nicht.

