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Dortmund international: Auslandsgesellschaft baut eine Netzwerkstelle für Städtepartnerschaften in NRW auf

Neu im Projektteam der Netzwerkstelle für Städtepartnerschaften: Max Schemme und Dagmar Becker mit Geschäftsführer Mark Frese (links) und Präsident Klaus Wegener (rechts) Foto: Auslandsgesellschaft

Das Land NRW hat die Auslandsgesellschaft.de mit dem Aufbau einer Netzwerkstelle für Städtepartnerschaften in Nordrhein-Westfalen beauftragt. Mit einer Laufzeit von zwei Jahren soll die Netzwerkstelle den Grundstein für eine dauerhafte Bündelung und Intensivierung der Städtepartnerschaftsaktivitäten legen. Ziel ist, den Erfahrungs- und Wissensaustausch unter Akteuren der Städtepartnerschaftsarbeit anzuregen, neue Erkenntnisse und Informationen zu vermitteln und neue Wege für eine lebendige Städtepartnerschaftsarbeit zu erproben.

Bestehende Angebote sollen durch innovative digitale Formate ergänzt werden

Sprechstunden und Beratung, Ideenbörsen, virtuelle Stammtische und Entwicklungsgruppen ebenso wie Seminare, Workshops und der bewährte „Tag der Städtepartnerschaften“ gehören zum Repertoire, das durch innovative digitale Formate erweitert werden soll. Über die Aufgabe freut sich das Projektteam unter Leitung von Dr. Kai Pfundheller, Max Schemme und Dagmar Becker. ___STEADY_PAYWALL___

„Dass die Landesregierung eine Netzwerkstelle Städtepartnerschaften ins Leben ruft, zeigt den hohen Stellenwert, der diesem Thema beigemessen wird. Dass die Auslandsgesellschaft damit beauftragt wird, beweist die Kompetenz und das Vertrauen in unsere Arbeit. Auch für die Stadt Dortmund ist das eine gute Nachricht,“ kommentiert Klaus Wegener, Präsident der Auslandsgesellschaft.de e.V.

In der Tat: geballte Kompetenz in Sachen Städtepartnerschaften ist in der Auslandsgesellschaft vorhanden. Seit 1960 (Gründung der Städtepartnerschaft Dortmund-Amiens) ist die Auslandsgesellschaft in der Städtepartnerschaftsarbeit der Stadt Dortmund involviert. Das langlebigste Projekt sind zweifelsohne die Jugend- und Highschool-Austauschprogramme mit der USA-amerikanischen Partnerstadt Buffalo, die seit über 40 Jahren ununterbrochen bestehen. 

Mit dem Brexit werden europäische Städtepartnerschaften umso wichtiger

Ferner befasst sich die Auslandsgesellschaft – unter der Leitung ihres Kuratoriumsvorsitzenden, Staatsminister a.V. Wolfram Kuschke – seit 2009 in verschiedenen Projekten mit dem Thema „Städtepartnerschaften und europäische Zivilgesellschaft“. Zur Netzwerkstelle sagt er: „Jetzt können die vielen Kontakte, Projekte und Partnerschaften noch besser zusammenkommen und sich austauschen“.

Bereits 2020 befasste sich das Vorläuferprojekt der neuen Netzwerkstelle mit nordrhein-westfälisch-britischen Städtepartnerschaften. Mit dem Brexit brechen die europäischen Austausch-Programme mit Großbritannien zusammen, umso wichtiger werden die Städtepartnerschaften.

Länderschwerpunkte – Dokumentation auf Youtube 

Wie es gehen kann und was es bedeutet, dokumentieren die Aufzeichnungen der Konferenz „Städtepartnerschaftliche und zivilgesellschaftliche Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Großbritannien. Chancen und Perspektiven“, die Ende 2020 stattfand und jetzt auf dem Youtube-Kanal der Auslandsgesellschaft abrufbar ist (siehe Anhang des Artikels).

„Dass Großbritannien Pate bei der Gründung des Bundeslandes stand und das Jubiläum „75 Jahre Nordrhein-Westfalen“ in diesem Jahr ansteht, ist für uns ein Grund mehr, die Aktivitäten rund um Städtepartnerschaften mit Großbritannien fortzusetzen“, ergänzt Präsident Wegener. 

Polen und Ungarn kommen 2021 als weitere Länderschwerpunkte hinzu, die Türkei und die USA stehen 2022 im Vordergrund. Wie der Westbalkan mit den EU-Beitrittskandidaten Albanien und Nordmazedonien für verstärkte zivilgesellschaftliche Kooperation erschlossen werden kann – dazu soll die Netzwerkstelle Antworten finden.

 

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Weitere Informationen:

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Information über Austausch, die Beratung und Vernetzung finden Sie unter: www.staedtepartnerschaftennrw.org

Kontakt:

Netzwerkstelle für Städtepartnerschaften in NRW
Auslandsgesellschaft.de e.V., Steinstr. 48, 44147 Dortmund

Tel. 0231 838 00 46

Dr. Kai Pfundheller, Leiter, pfundheller@auslandsgesellschaft.de

Max Schemme, Referent, schemme@aulandsgesellschaft.de

Dagmar Becker, Projektassistentin, becker@auslandsgesellschaft.de

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Ein Gedanke zu “Dortmund international: Auslandsgesellschaft baut eine Netzwerkstelle für Städtepartnerschaften in NRW auf

  1. Veranstaltungen der Auslandsgesellschaft in den nächsten Wochen (PM) Beitrags Autor

    Veranstaltungen der Auslandsgesellschaft in den nächsten Wochen

    Mi 28.07.21, 18:00 Uhr Online
    Deutsch-Amerikanische Perspektiven auf die internationale Sicherheit
    Transatlantischer Stammtisch. Veranstaltung in Englisch.

    Die Auslandsgesellschaft organisiert in diesem Jahr gemeinsam mit dem Buffalo Dortmund Sister City Committee einen transatlantischen Stammtisch. Einmal im Monat kommen Menschen aus Deutschland und den USA zusammen, um über wichtige, beide Länder betreffende Themen zu diskutieren.
    Am Mittwoch, den 28. Juli um 18 Uhr findet die zweite Sitzung statt. Diesmal sprechen wir mit Experten auf beiden Seiten über deutsch-amerikanische Perspektiven auf die internationale Sicherheit. Ein hochaktuelles Thema, das bereits in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hat.

    Mit dabei sind:
    Dr. Torrey Taussig (Research Director for the Project on Europe and the Transatlantic Relationship and the American Secretaries of State Project at Harvard Kennedy School´s Belfer Center for Science and International Affairs)
    Ben Hodges (Lieutenant General im Ruhestand)
    Horst Kläuser (Journalist und ehem. USA-Korrespondent des WDR)

    Moderation:
    Gerald Baars, Leiter der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft der Auslandsgesellschaft und langjähriger ARD Studioleiter in New York
    Dan Scanlon, Absolvent am State College Buffalo

    Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: plum@auslandsgesellschaft.de
    Link zur Veranstaltung: https://us02web.zoom.us/j/88977923298?pwd=L0p5SXVyS1JmOEZSR01PUjgzckNJQT09

    Der transatlantische Stammtisch wird gefördert durch das Programm WunderbarTogether (www.wunderbar2gether.org).

    Fr 06.08.21, 16:00 Uhr
    Treffpunkt: Platz von Hiroshima, Dortmund
    Hiroshimatag – 76 Jahre nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

    Vor 76 Jahren, am 6. und 9. August 1945, wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Dabei sind bis heute über 500.000 Menschen in den beiden Städten zu Tode gekommen. Die Atombombenkatastrophe ist auch jetzt nach 76 Jahren immer noch gegenwärtig.
    Auch dieses Jahr veranstalten wir, die Deutsch-Japanische Gesellschaft zusammen mit unserem Kooperationspartner, IPPNW Dortmund, zu diesem Anlass eine Gedenkveranstaltung am 6. August.

    Voraussichtlicher Programmablauf:

    16 Uhr Treffen Platz von Hiroshima
    16.30 Uhr Beginn der Kundgebung mit musikalischer Begleitung
    Begrüßung: IPPNW Dortmund
    Grußwort von Oberbürgermeister Thomas Westphal (angefragt)
    Gedenkrede: Yoko Schlütermann, Deutsch-Japanische Gesellschaft in der Auslandsgesellschaft
    Lesung aus dem Buch „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da“ von Shigemi Ideguchi, Hiroshima Atombomben Überlebendem: : Horst Schlütermann, Deutsch-Japanische Gesellschaft in der Auslandsgesellschaft
    Mahngang zur Gedenkstätte Ginkgo-Baum am Stadtgarten
    Ca. 17.15 Uhr Kundgebung mit musikalischer Begleitung von Senryoku Taiko Gruppe
    Geschichte des Ginkgo Baums: Dr. Inge Zeller/IPPNW Do
    Vortrag von Gedichten: Dr. Sylvia Tomaschewski/IPPNW Do
    Gedenkrede: Seiji Hattori/Lehrbeauftragter in der Japanologie Uni Frankfurt a.M
    Abschlussrede: IPPNW Do
    In Kooperation mit: IPPNW Dortmund, Friedensinitiativen in Dortmund

    Fr 06.08.21, 19:00 Uhr € 15 / 13
    Ort: Café Orchidee, Mergelteichstraße 40a, 44225 Dortmund

    Über den Wolken. Reinhard Mey – Lieder und Leben
    Mit: Klaus Grabenhorst
    In der Reihe „Terrassenkonzerte im Café Orchidée“

    Mit Rundbrille, Fliegerjacke und Gitarre: Reinhard Mey, geb. 1942 in Berlin, der „Poet des Alltäglichen, der große Humanist, Spötter und Tröster“, ist eine Ausnahmeerscheinung in der zeitgenössischen Musikszene. Er begann seine Liedermacher-Karriere 1964 nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich und Holland.

    Neben Auszügen aus seiner Autobiografie „Was ich noch zu sagen hätte“ werden aus seinem Werk, das über 50 Alben und mehr als 500 Chansons umfasst, viele seiner Lieder mit Hintergrundinformationen vorgestellt, wie z.B. „Über den Wolken“, „Ich wollte wie Orpheus singen“, „Diplomatenjagd“, „Ich bin ein bunter Hund“, „Zeugnistag“, „Danke liebe gute Fee“, „Keine ruhige Minute“, „Nein meine Söhne geb ich nicht“, „Der Biker“, „Sei wachsam“ und „Gute Nacht, Freunde“.
    Der Schauspieler, Sänger und Erzählkünstler Klaus Grabenhorst ist mit Gitarre und seiner „sandpapierrauhen Stimme so zart wie die Flügel eines Schmetterlings, aber auch von Urwüchsigkeit, einer bedingungslosen Individualität huldigend“ (Die Rheinpfalz), seit über 40 Jahren unterwegs; er hat sich auch als Georges Brassens-Experte einen Namen gemacht und ist so besonders geeignet, auch die Verbindungen von Reinhard Mey mit dem Französischen Chanson darzustellen.

    Anmeldung erforderlich. Auslandsgesellschaft.de, Tel.: 0231 8380019 oder veranstaltungen@auslandsgesellschaft.de
    Sollte es regnen, wird die betroffene Veranstaltung verschoben.

    In Kooperation mit: Melange e.V.
    Bild: Melange e.V.

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